Ostfriesenmoor

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Fischer, 2013, Seiten: 512, Originalsprache

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Andreas Kurth
Killer, Kidnapper und Kraniche – was für eine Mischung

Buch-Rezension von Andreas Kurth Okt 2012

Ein Journalist fotografiert im Uplengener Moor ein brütendes Kranichpaar. Durch Zufall hält er dabei fest, wie einer der Vögel die Hand einer Leiche im Schnabel hält. Bei der Polizei in Aurich löst die Nachricht von dem Fund schon bald hektische Ermittlungen aus. Denn bei der Moor-Leiche handelt es sich um keinen vollständigen Körper, sondern um ein Drahtgestell, das wie eine Puppe mit einer menschlichen Haut bezogen wurde. Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen verfolgen die erste dünne Spur, da wird in Norddeich aus einem Zwillingskinderwagen ein Baby entführt. Der Entführungsfall gewinnt richtig an Dynamik, denn es entwickelt sich eine erstklassige Familientragödie. Als sich dann auch noch das LKA einschaltet und das zweite schließlich Baby ebenfalls entführt wird, scheint die Sache den Auricher Kriminalisten über den Kopf zu wachsen. Doch trotz aller privaten Probleme im Team lassen Klaasen und ihre Kollegen nicht locker – und bis zum dramatischen Finale gibt es noch einige handfeste Überraschungen.

Ostfriesenmoor ist bereits der siebte Fall für Ann Kathrin Klassen und ihr Auricher Kripo-Team. Für mich war es der erste Band aus der Reihe – und ich bin wirklich begeistert. Klaus-Peter Wolf braucht zwar einigen Anlauf, um das komplette Szenario des Buches aufzustellen, aber der Einstieg mit dem fotografierenden Journalisten, den Kranichen und der "Leiche" im Moor macht von Beginn an mächtig Appetit auf diese spannende Geschichte. Den Ermittlern wird hier ein hartes Stück Arbeit zugemutet, denn menschliche "Puppen" sind wahrlich kein leichter Ansatz für erfolgversprechende Recherchen in einem Mordfall. Erschwert wird die Arbeit der Polizei durch private Eskapaden von Klaasens Kollege Rupert, dessen Liaison mit einer Putzfrau aus der Gerichtsmedizin im Verlaufe der Geschichte noch eine ganz spezielle Bedeutung bekommt. Aber auch Ann Kathrin Klaasen selbst hat so ihre mentalen Probleme. Ihre Mutter ist nämlich nach einem Schlaganfall arg gehandicapt, Ann muss deren Wohnung auflösen und ihr einen Platz in einer Senioren-Einrichtung besorgen. Das zerrt gewaltig an der Psyche der sonst so coolen Kommissarin – und der Autor zeigt damit wunderbar, wie das ganz normale Leben so zuschlagen kann. Wolf baut das so geschickt in seine Geschichte ein, dass es wie selbstverständlich wirkt, und überhaupt nicht aufgesetzt.

Das Schicksal der zerfallenden Patchwork-Familie, deren Kinder entführt wurden, ist schon fast eine Extra-Geschichte. Klaus-Peter Wolf hat hier ganz tief in die psychologische Kiste gegriffen, und zeigt dynamische Prozesse in einer noch frischen Beziehung, die durch krisenhafte Vorfälle enorm eskalieren. Der Autor präsentiert seinen Leser dabei ein ganzes Tableau interessanter Figuren, die mit ihrem Verhalten und den authentischen Dialogen das Lesen kurzweilig machen.

Es ist offenbar üblich, dass Klaus-Peter Wolf seine Romane zu kleinen Tourismus-Touren durch Ostfriesland macht. Man muss ihm dabei zu Gute halten, dass er Deich und Wattenmeer, aber auch lokale Attraktionen wie das Schwimmbad Ocean Wave und die Disco Meta relativ unaufdringlich in die Handlung einbaut. Die Geschichte wird dadurch authentischer, und der Autor zeigt, wie sehr er schon mit seiner Wahlheimat verwoben ist. Und offensichtlich hat er ein Faible für die Kultur im Norden, denn Sängerin und Talkshow-Gastgeberin Ina Müller wird ebenso gewürdigt wie die Bremerhavener Kabarettgruppe "Müllfischer" und natürlich Bettina Göschl, die Kinderlieder schreibt und Wolfs Lebensgefährtin ist.

Der Spannung und Lesbarkeit schaden diese kleinen thematischen Ausflüge überhaupt nicht. Denn Ostfriesenmoor ist aufgrund der reichlich vorhandenen falschen Fährten, der Komplexität der Handlung und der interessanten Protagonisten ein Krimi, in dem das Lokalkolorit nur willkommene Kulisse bleibt. Insgesamt also ein echtes Lesevergnügen. Das Buch war mein erster Wolf – aber sicher nicht mein letzter.

Ostfriesenmoor

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Letzte Kommentare:
01.05.2018 19:03:25
Doktorfaustjunior

Auf fabelhafte-buecher.de gibt es ein Interview mit Klaus-Peter Wolf unter dem Titel "WEM SOLL ICH DENN SONST VERPFLICHTET SEIN, WENN NICHT MEINEN LESERN?". Und wie's scheint kennt er sein Publikum ziemlich genau. Geschrieben scheint das Ganze zumindest für die Hausfrau in mittleren Jahren, für die Schnitzelchen mit Soße, Schwarzwälderkirsch, wahlweise Mattjes- oder Bratheringsbrötchen und Marzipanseehunde der ultimative Inbegriff von Haute Cuisine sind. Anders lässt es sich jedenfalls kaum erklären, dass es dem Autor mit einem solch flachen Plott, seinen, bis in's Groteske gehende, unendlich stereotyp gezeichneten Charaktäre, deren schwiemelige, an Langatmigkeit kaum noch zu überbietenden Befindlichkeitsschilderungen, überhaupt noch gelingt, irgendwo positive Rezensionen einzuheimsen. Ich gebe zu, dass ich die ersten Bücher der Ostfriesenreihe, trotz der auch damals gelegentlich enervierenden "Persönlichkeitsprofile", als gutes Fasfood nebenbei, ganz gerne gelesen habe. Bei der Lektüre dieses 8. Bandes scheint es mir aber augenfällig, dass hier jemand bestrebt ist, mit möglichst wenig Aufwand und ohne jegliche Inspiration, unter Zuhilfenahme bewährter Versatzstücke ein möglichst dickes Buch zu produzieren. Schade eigentlich...

24.04.2018 13:45:40
Gabyquer

Ich denke ich muss gar nicht mehr viel Schreiben: Ich finde die Bücher/Fälle um Ann-Kathrin Klaasen super, spannend, lustig und manchmal stimmen sie mich auch nachdenklich. Ich mag die Charaktäre alle so gerne, dass ich mich jedes Mal wieder über einen neuen Roman freue!!! Ich wünsche jedem der die Bücher liest, dass er die die Spannung den Witz und die heimelige Atmosphäre durch die Bücher so spüren kann wie ich.
Ich finde das einzigartig und das hat bei mir bisher noch kein anderer Schriftsteller so geschafft wie Klaus Peter Wolf.
Mein Fazit: Auch Ostrfiesenmoor, unbedingt lesen !!

22.04.2018 09:43:01
U. Harken

Durch Ostfriesen Moor bin ich auf die Bücher gestoßen. War vorher nie so die Leseratte. Habe aber bis jetzt alle Bücher verschlungen und das heißt schon was. Danke nochmal Klaus-Peter Wolf.
Wer aus Ostfriesland kommt oder die Schauplätze seiner Bücher kennt findet sich sofort dort wieder.
Freue mich jedes Jahr auf den neuen Krimi aus der Ostfriesland Reihe

05.04.2018 10:33:28
Birgit

Ich habe die Hörbuch Version und die Geschichte gefällt mir gut. Allerdings empfinde ich den Sprecher als sehr ungeeignet. Die Betonungen vieler Wörter sind so falsch, dass der Satz einen ganz anderen Sinn erhält. Eben so schrecklich finde ich wenn statt Flug Fluch gesprochen und Stadt Weg Wech gesagt wird . Ausserdem lispelt der Sprecher , schnieft zwischendurch etwas und die Stimme passt meiner Meinung nach nicht zu einem Krimi. Mein Tip: bitte jemand anderes als Sprecher engagieren!

20.04.2016 15:43:47
Dorothee

Nach der Lektüre frage ich mich, wie man das Buch "Ostfriesenmoor" so hoch bewerten kann. Die Geschichte an sich ist schon mal ziemlich unglaubwürdig. Die Figuren total überzeichnet, da ist nichts echtes dran, besonders Frank Weller - unglaublich, wie beschränkt und devot er dargestellt wird. Welche Frau möchte so einen Mann haben? Vieles wirkt so aufgesetzt und unecht, z.B. die Art und Weise, wie die 13jährige Lucy spricht - ich kenne kein Mädchen in dem Alter, das so sprechen würde. Das ist überhaupt nicht authentisch. Ganz furchtbar finde ich aber diese ständige Werbung für die Frau des Autors, die "bekannte" Kinderliedersängerin Bettina Göschl. Das geht ins unerträgliche, und ich frage mich, was das für ein Lektor ist, der so etwas durchgehen lässt.
Ebenfalls schon ins absurde gezogen wird der Marzipankonsum von Ubbo Heide - hin und wieder mal ist das lustig, aber die Häufigkeit in dem Buch ist einfach nur noch penetrant.
Ich liebe Ostfriesland und die Gegend um Norddeich, und ich finde es schön, Orte aus dem Buch "live" zu sehen, aber was zu viel ist ist zu viel.
Absolut keine Kaufempfehlung!

12.11.2015 09:43:39
rolandreis

Der Kampf ist vollbracht. Ich habe mich tapfer bis zum Schluss durchgekämpft. Oft wollte ich das Buch zur Seite legen, aber dann hat mich der Ehrgeiz wieder gepackt und ich habe tapfer durchgehalten. Die Story ist auf den ersten Seiten interessant, dann aber ganz schnell langweilig, langatmig und unlogisch. Langweilig aus zwei Gründen: 1. Es wird zu viel Nebensächliches erzählt, das den Erzählfluss unglaublich verlangsamt. 2. Als nacheinander die Babys entführt werden, weiß der Leser viel mehr als die Polizei, doch ungeachtet dessen werden deren Ermittlungen so breit und langatmig geschildert, dass man verzweifeln möchte, weil die Geschichte einfach nicht vorankommt. Letztendlich konnte mich der Autor einfach nicht mitnehmen und mir fehlte einfach die Spannung. Ich werde wohl kein weiteres Buch von Klaus-Peter Wolf lesen.

02.08.2015 22:57:35
Eule Buer

"Ostfriesenmoor" war mein erster Ostfriesenkrimi von Klaus Peter Wolf. Aufmerksam auf das Buch durch den Literaturkritiker Peter Hetzel, als er es dienstags im Frühstücksfernssehen vorstellte. Am Anfang war ich sehr skeptisch dem Buch gegenüber. Moor ist ja für einen Krimi immer gut, aber Ostfriesland? Ne, dachte ich, Ostfriesen und Moor, das geht doch gar nicht. Ich habe mir das Buch trotzdem geholt und bin zu einem Fan von Klaus Peter Wolf geworden. Abstriche muß man machen. Kein Autor der Welt schreibt nur gute Bücher und auch nie Bücher ohne Schwächen. Klar, ärgert man sich, wenn einem ein Buch so überhaupt nicht gefällt. Aber ich würde mich mehr darüber ärgern, wenn mir ein gebundenes Buch nicht gefällt als bei einem Taschenbuch (bei dem man sich auch ärgern kann/darf, wenn es einem nicht gefällt). Denn dann würde ich mich nicht nur über ein Buch ärgern, was mir nicht gefällt, sondern auch darüber, daß der gebundene Schrott mehr gekostet hat, als der Schrott als Taschenbuch. Und "Ostfriesenmoor" wird mich dafür aber für immer an den großartigen und genialen Literaturkritiker Peter Hetzel erinnern. Schade, daß dieser geniale Mann durch eine Krankheit so früh von uns gehen mußte.

06.01.2015 23:09:57
yorick

Klaus-Peter Wolf hat ja nun durchaus schon mehrfach damit überrascht, was so alles in Ostfriesland passieren kann, wenn bei einem Küstenbewohner eine Sicherung im Kopf durchknallt. Wer damals glaubte, die unbemerkt eingemauerten Sünderinnen oder die von Wissenschaftlern geklonten Kinder aus seinen vorigen Romanen seien nicht mehr zu übertreffen, der wird sich umschauen: Im siebten Fall der Klaasen wird der Leser mit auf natürlichem Wege geklonten Kindern - nämlich eineiigen Zwilligen - konfrontiert, noch dazu teils ausgestopft und in jedem Fall en masse. Die übrig gebliebenen Knochen werden Flugs in einem ostfriesischen Moor versenkt, ähnlich wie die abgeknabberten Schweine-Rippchen, die ein angesehener Chirurg in seinem Garten neben dem Grillhäuschen verbuddelt.

Wenn man nun versucht, den Fall wirklich ernst zu nehmen, so wird man wie bei Wolf üblich, recht schnell an die Grenzen der Logik stoßen. Wenn man sich hingegen von der teilweise etwas naiv erdachten Handlung mitreißen lässt, dann kann der siebte Fall schnell zum bisher besten der Reihe werden, denn Wolf schwingt sich gelegentlich in humoristische Höhen auf, die man bei ihm zuvor mit der Lupe suchen musste. Dies ist der erste Roman des Autors, bei dem ich hier und da sogar ob der eingestreuten kleinen linguistischen Pointen grinsen oder gar auflachen musste - und das mache ich als Miesepeter wirklich nicht bei jedem Buch.

Der Vollständigkeit halber muss ich sagen, dass ich den Roman als Hörbuch genossen habe, und dass die leicht lispelnde Stimme des Autors nicht unbedingt zum Genuss beigetragen hat. Normalerweise beschwören nicht ganz professionelle Vorleser bei mir eher das Bild des am Bett sitzenden Opas herauf, der mir eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest; also eher eine nostalgisch-positive Assoziation im Vergleich zu Profis wie Pigulla & Co. Bei Wolf hingegen fehlt dieser Opa-Effekt, besonders wenn er Liedtexte in einer leiernden Weihnachtsgedicht-Aufsage-Stimme zitiert, und ich würde mir wünschen, dass die Bücher von einem anderen Sprecher mit mehr Pepp und Saft und einem breiteren sprachlichen Repertoire vorgelesen werden würden. Die ist aber nur ein kleiner Nerv-Faktor am Rande.

Doch zurück zu den ausgestopften Menschen und den im Buch noch lebenden Pendants. So richtig nervig ist bei dem Fall nämlich die erneute, allgegenwärtige platte Lobpreisung der wunderbaren und unvergleichlichen Lichtgestalt Ann Katrin Klaasen im recht einfallslosen Kontrast mit dem wie üblich unglaublich arroganten umd dämlichen Rupert. Dazu ein stets gerechter Kripochef als ruhender Pol, und Frank Weller in seiner Rolle als devoter Gutmensch und Geliebter der Protagonistin. Fertig ist die Suppe der etwas plump gezeichneten Charaktere.

Als Beiwerk streut Wolf nun noch Kompetenzgerangel mit dem BKA, Kinderlieder, Reiki, ostfriesische Krimiautoren, Seitensprünge, sexuellen Appetit, Scheidungen, einen Mord mit dem Klappspaten, einen fliegenden Klappstuhl sowie ein explodierendes Auto und die üblichen Fischgerichte ein, so dass man den Eindruck hat, dass der Autor hier auf allen Kanälen Vollgas geben wollte. Es entsteht ein turbulenter Mix an Nebensächlichkeiten und hohler Hollywood-Show, der dem Roman aber nicht abträglich ist, sondern sogar einen ganz eigenen kindlich-naiven Charme heraufbeschwört.

Verdächtige werden unterdessen zuhauf ans voreilige Messer des Lesers geliefert, aber eine konsequente falsche Fährte fehlt der Geschichte leider. Vielmehr ist es ein Kaleidoskop von dahingerotzten Möglichkeiten, die der erfahrene Krimi-Leser allesamt mit dem Gedanken "an dieser Stelle ist es noch zu früh" bzw "das wäre zu offensichtlich" als unschuldig Verdächtige abhakt. Der Auflösung fiebert man nicht wirklich zitternd entgegen, weil man auf dem Weg zur letzten Seite staunend durch Wolfs wildes Konglomerat stolpert, hier und da eine gute Pointe abgreifend und immer mal wieder die Logik ausblendend.

Dass dann
- UND HIER BITTE NICHT WEITERLESEN, WENN SIE DAS BUCH NOCH LESEN WOLLEN -
eine Putzfrau mit abgebrochenem Medizinstudium die geistesgestörte Massenmörderin und Kinderpräparatorin ist, die ihre Hütte abfackelt und wie Django mit der Heckler & Koch um sich ballert, ist einfach nur grotesk, aber wie von Wolf gewohnt beinahe wieder so grotesk, dass es schlüssig erscheint.

Insgesamt also ein lesenswertes Werk, wenn man nicht zu tief schürft. Einen Nobelpreis wird der Autor dafür aber nicht bekommen.

08.09.2014 23:34:28
Krimi-Mietze

"Ostfriesenmoor" von Klaus-Peter Wolf

Herrlich spannende Krimilektüre, gewürzt mit Lokalkolorit und Humor.

Die verschiedensten Charaktere der handelnden Personen werden glaubhaft und interessant mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen dargestellt.

Offen blieb für mich die Frage, wieso die "Moorleiche" überhaupt im Moor versenkt wurde...

24.04.2014 23:11:24
Shugarbaby

Krimi-Couch-Interview mit Klaus-Peter Wolf:
»Kriminalromane sind kein trivialer Scheiß«Da stimme ich Herrn Wolf uneingeschränkt zu, nur für seine Werke stimmt diese Aussage leider nicht. Wenn man bei Ostfriesenmoor die vielen Längen und ständigen Wiederholungen streicht, bleiben nur noch ca. 200 Seiten übrig. Vielleicht wäre das Buch dann sogar spannend geworden.

17.01.2014 16:19:59
Anne

Wer einmal in den Bann von Klaus Peter Wolfs Krimireihe geraet, der gibt nicht wieder auf.
Spannend, klar nachvollziehbar,mit viel Witz und Charme geschrieben- muss man einfach alle Fälle der Ann Katrin Klaasen lesen.
Absolute Empfehlung, ich fuehle mich bei jedem Buch ausgezeichnet unterhalten.

Jede Figur hat eine absolute Tiefe, in die man sich regelrecht hineinversetzen kann, von der ersten bis zur letzten Seite, ein fantastisches Leseerlebnis, Danke, Herr Wolf.

07.01.2014 17:28:06
Martin

Der Mann schreibt folgende Sätze:
"... dachte er grimmig".
"Ihre Blicke irrten durch den Raum. Sie wirkte verloren, wie aus der Welt gefallen".
"Dass dieses gebärfreudige Becken offensichtlich einer Putzfrau gehörte und nicht einer vergeistigten Akademikerin, wirkte geradezu erotisierend auf Rupert".
"Ein warmer Scheuer rieselte seine Beine entlang".
"Im hinteren Bereich des Gartens...".
"Ich brenne innerlich. Du hast ein Feuer in mir entzündet...".
"Eine Sternschnuppe fiel vom Himmel, doch die beiden sahen es nicht. Sie waren viel zu sehr mit sich beschäftigt".

Das soll reichen, so geht das weiter über 500 Seiten mit Anleihen an Wikipedia. Wo ist das Kektorat, wer hat denn das rezensiert? Das ist eine sprachliche Bankrotterklärung. Mein Gott, lesen sie um Gottes Willen Manotti und Winslow, Ellroy, Sallis oder Jim Thompson, es gibt doch so gute Krimiautoren! Und wenn sie Osrfriesland kennen lernen wollen, fahren sie hin. Dann werden sie auch sehen, dass es dort keine Raben gibt.

22.12.2013 19:49:25
Herr Lazaro

Mein erster Krimi von K-P Wolf und wahrscheinlich auch mein letzter. Wie mein Vorredner wolko schon bemerkt hat, ist die Story ziemlich hanebüchen, und das Agieren der Polizei dilettantisch. Allerdings glaube ich nicht, das es, wie wolko meinte, weltfremd wäre: Das einem etwas unkonventionellem Zeitgenossen auf wagen Verdacht hin der gesamte Grund und Boden umgegraben und durchkämmt wird, bloss um am Ende ein paar abgenagte Knochen einer Grillparty zu finden, dass dürfte in Deutschland durchaus zur Realität gehören...


Was mich an diesem Roman vielmehr stört, ist die Klischeehaftigkeit der handelnden Personen, besonders (aber nicht nur) der Polizisten. Da ist die (politisch) korrekte Kommissarin, die selbstverständlich auch noch privat extrem gefordert ist mit der Betreuung der Mutter, der Lebensgefährte, der, ebenfalls bei der Polizei, sich natürlich stets seiner klügeren Partnerin unterordnet und der stereotype Macho, der der Röcken nachläuft und ansonsten gerne den Rambo gibt, der darf natürlich auch nicht fehlen.


Alle diese Personen verhalten sich, wie es das jeweilige Klischee verlang, völlig vorhersehbar und ohne jedwede Überraschung. Langweilig wäre ein anderes Wort dafür.


Ich habe in K-P Wolfs Biographie gelesen, dass er viele Jahre in der DKP aktiv war. Nicht dass ich etwas gegen DKP-Mitglieder hätte, ich hab sie immer eher bedauert, so geistig eingepfercht in ihrer kleinen ideologischen Welt, aber immer völlig, ja fast zwanghaft korrekt (schon um sich keine Blöße zu geben), und leider völlig humorlos. So waren die DKPler, die ich kenne gelernt habe und genau so schreibt K-P Wolf.


Mein Geschmack ist das nicht.

19.11.2013 11:57:21
wolko

Tut mir leid. Dieser 7. Ostfriesenkrimi war überhaupt nicht mein Fall. Die Story ist meines Erachtens teilweise hanebüchen und das Agieren der Polizei weltfremd.
Auch das Ende ist unbefriedigend. Wieso weshalb warum fragt man sich, Antworten gibt es nicht.
Schade. Die anderen 6 Krimis fand ich lesenswert. Ich werde deshalb auch den 8. testen.

02.11.2013 11:53:13
Annette Traks

In diesem 7. Buch der „Ostfriesen“-Krimireihe wird das Team um Ann Kathrin Klaasen wieder gefordert:
Als der Journalist Holger Bloem im Moor Vögel beobachtet, glaubt er zu sehen, dass ein Kranich ein Leichenteil aus dem Wasser fischt. Er schießt ein Foto, das seinen Verdacht bestätigt, und informiert die Polizei. Die Beamten finden eine weibliche Kinderleiche – fachgerecht wie ein Tierkörper präpariert. Wer ist die Tote und wie lange liegt sie schon dort? Wer ist der Täter? Haben etwa die Mitglieder einer Stiftung ihre Hände im Spiel? Ist der Mörder gar ein Pädophiler? Auf alle Fälle kennt sich hier jemand hervorragend mit dem Präparieren von Leichen aus.
Die Ermittlungen in diesem Fall beschäftigen das Team sehr, da geschieht ein weiteres Verbrechen:
Gundula Müller und ihr Partner Thomas Schacht machen mit ihren Zwillingsbabys und der 13-jährigen Lucy Urlaub in Norddeich. Während die Mutter in einer Apotheke einkauft, soll Lucy auf die Säuglinge aufpassen. Diese zieht es jedoch zu Benne, einen attraktiven jungen Mann, in die gegenüberliegende Eisdiele. Daher bekommt sie nicht mit, wie eine ihrer kleinen Stiefschwestern aus dem Zwillingswagen entführt wird.
Die Familienverhältnisse sind schwierig: Gundulas Ex-Mann, der mit seiner neuen Flamme gerade ebenfalls Urlaub in Norddeich macht, glaubt, dass die Zwillinge noch von ihm sind. Hat er die Kleine entführt? Es kommt zu gegen-seitigen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen, und schließlich erhält Lucy auf ihrem Handy eine Lösegeldforderung.
Als auch noch der zweite Säugling aus dem Ferienhaus entführt wird, während Lucy im Bad ist, eskaliert die Situation, und die 13-Jährige flieht zu Benne in seinen Wohnwagen.

Im Zuge ihrer Ermittlungen halten die Beamten es irgendwann nicht mehr für abwegig, dass die präparierte Kinderleiche im Moor und die Entführung der Zwillinge einen gemeinsamen Hintergrund haben. Oder handelt es sich doch um zwei völlig voneinander unabhängige Fälle?
Die Auflösung jedenfalls ist nicht nur spannend, sondern auch ungeahnt überraschend.

Resümee:
Ach, war es schön, nach einem Jahr endlich wieder einmal etwas von alten Bekannten zu hören! Ann Kathrin Klaasen ist nach wie vor eine engagierte, analytisch denkende Ermittlerin, auch wenn sie sich zur Zeit noch intensiv um ihre schwer kranke Mutter kümmern muss. Ihr Lebensgefährte und Kollege Frank Weller unterstützt sie, wo er nur kann. Rupert ist nach wie vor eher Trieb gesteuert und sieht jede Frau zunächst einmal als potenzielles Sexual-Objekt. Chef Ubbo Heide stellt sich auch im größten Chaos und selbst wenn der Beruf ihn an seine körperlichen Grenzen bringt, schützend vor seine Mitarbeiter.
Die Handlung selbst ist wieder sehr spannend, vor allem auch, weil der Leser ständig am Miträtseln ist und sich auf falsche Fährten locken lässt.
In altbekannter Weise schreibt der Autor mit viel Humor – und die verbalen Schlagabtäusche sind mal wieder von Allerfeinsten.
Es hat wieder viel Spaß gemacht, zumal dank der authentischen Schilderungen die Lektüre von Klaus-Peter Wolfs Krimis für mich hier in Andalusien immer wie ein virtueller Kurzurlaub in Ostfriesland ist.
Leider muss ich jetzt bis zum 8. Fall („Ostfriesenfeuer“) wieder ein Jahr warten.

14.10.2013 14:42:38
Bettina Lippenberger

Inhalt:

An einem beschaulichen Fleckchen Erde, draußen in der freien Natur knipst Holger Bloom Bilder von einem Kranichpärchen. Als das Männchen an einem Ast zieht, wird eine Hand sichtbar.

Holger Bloom ist sich nicht sicher ob er gesehen hat, was er gesehen hat. Doch wenig später sitzt er mit Vergrößerungen seiner Bilder auf dem Polizeirevier, die seine Beobachtung beweisen. Rupert der Dienst hat, nimmt ihn aber überhaupt nicht ernst und zieht alles ins lächerliche.

Doch es kommt anders. Ein grausamer Fund. Im Uplengener Moor wird tatsächlich eine präparierte Kinderleiche gefunden.

Kaum macht sich Ann Kathrin Klaasen an die Arbeit, wird ein Kind entführt. Die Suche nach dem Mörder und Entführer beginnt.

Fazit:

Die Stimme von Klaus-Peter Wolf ist großartig und ich habe selten so eine passende und ausdrucksstarke Lesestimme gehört. Die Spannung war zu hören, und den immer wieder herausblitzenden Humor habe ich lächelnd begleitet. Bei der Szene auf dem Polizeirevier „Sesselpupser und „Willi Wichtig“ musste ich laut lachen.

Die Geschichte hat einen guten Spannungsbogen, und ist klar nachvollziehbar. Neben dem Hauptstrang, werden auch die Macken und Leben der Protagonisten unter die Lupe genommen.

Es ist schön wenn die Figuren eine Tiefe bekommen und man sich in sie hineinfühlen kann. Das ist hier absolut der Fall.

„Ostfriesenmoor“ wird nicht das letzte Hörbuch sein, aber es wird einen Ehrenplatz auf meinem Ipod behalten, denn dieses Buch will ich immer wieder hören und ich hoffe das es andere gibt die von Klaus-Peter Wolf gelesen, noch dazu kommen.

Das Hörbuch lege ich jedem ans Herzen der gut unterhalten werden will. Ich hätte noch viel länger zuhören können. Es war ein Hörgenuss der besonderen Art und ein riesiges Vergnügen.

27.08.2013 14:34:14
Schösti

Da ich gerade angefangen habe Ostfriesenmoor zu lesen, kann ich noch kein Urteil darüber abgeben, ob es bis zum Ende spannend bleibt. Im Moment kann ich das Buch fast nicht aus der Hand nehmen. Alle vorherigen Ostfriesnkrimis waren echt klasse!
Man lebt und liebt mit Frau Klaasen. Ich hoffe sie wird noch viele Fälle lösen.

15.08.2013 20:53:49
Kippfigur

"Bis knapp zur Hälfte des Buches habe ich durchgehalten, danach habe ich nur noch quergelesen. Das Buch fesselte mich nicht. Mit keinem der Protagonisten bin ich warm geworden."
Da bin ich Wort für Wort mit Schneeglöckchen einer Meinung.
Ich werde mir jedenfalls nicht noch ein Buch von Klaus-Peter Wolf 'vorknöpfen'.

30.07.2013 10:55:33
Schneeglöckchen

Bis knapp zur Hälfte des Buches habe ich durchgehalten, danach habe ich nur noch quergelesen. Das Buch fesselte mich nicht. Mit keinem der Protagonisten bin ich warm geworden.
Der Krimi-Couch-Rezensent spricht davon, daß Klaus-Peter Wolf seine Romane zu einer kleinen "Tourismus-Tour" durch den Norden macht. Nur leider ist diese Tour nichts weiter als eine Aufzählung von Orten und Lokalen etc. , es findet keine anschauliche Beschreibung der Landschaft statt, bei der man sich mittendrin wähnen könnte.
Es stimmt, die Geschichte ist sehr komplex, das gefällt mir. Auch ist die Darstellung des Schicksalsschlages von Ann-Kathrins Mutter und was das bedeutet, sehr gut gelungen.
Es ist mir jedoch nicht gelungen, tief in diese Geschichte einzutauchen.
Das ist schade und ist möglicherweise dem etwas uneingängigen Schreibstil des Autors geschuldet.
Dies war mein erster Klaus-Peter Wolf, der mir keine Lust auf andere Werke des Autors gemacht hat.

16.04.2013 08:55:02
Marco

Ein durchaus unterhaltsamer Krimi,
er war sehr flüssig zu lesen und war auch wieder mit der nötigen Brise Humor gespickt. Der Plot ist schlüssig, auch wenn er zum Teil etwas zu weit abschweift, in dem er einer "Nebenhandlung" die Rolle der "Haupthandlung" überlässt. Dieses Phänomen ist allerdings nicht neu bei Wolf, ich erinnere da an Ostfriesensünde.
Die sich aufbauende, und somit vorhandene Spannung konnte bis zum Schluss gehalten werden, allerdings hätte ich es besser gefunden wenn mehr Details zum "Können" und der Vergangenheit des Täters ans Licht gekommen wären.

10.04.2013 17:49:35
Simone Schäfer

Ich finde es merkwürdig, dass Klaus-Peter-Wolf-Leser, die seine Bücher positiv besprechen, hier von Hajo tom Brook als „Claqueure“ beschimpft werden. Claqueure sind Menschen, die dafür bezahlt werden, Beifall zu klatschen. Damit soll der Eindruck erweckt werden, Klaus-Peter Wolf hätte gar keine echten Fans, sondern würde sich Besprechungen kaufen. Wenn man dieser Logik folgt, hat er auch von seinem Roman 200.000 Exemplare gekauft, um ihn in die Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste zu hieven. Und wöchentlich kauft er viele tausend nach, um darin zu bleiben. Das ist doch völliger Blödsinn …
Hajo tom Brook schreibt unter verschiedenen Pseudonymen miese Kritiken über Klaus-Peter Wolfs Bücher. So tritt er zum Beispiel bei Amazon auch als „Carpe Diem“ auf. Punktet positive Kritiken runter und kommentiert negative mit seinem Beifall. Ich bin ein Fan der ersten Stunde und freue mich auf jeden weiteren Roman von Klaus-Peter Wolf. Es nervt mich schon lange, dass Klaus-Peter Wolf ständig Schleichwerbung für andere Kollegen, Restaurants der Cafés vorgeworfen wird. Das Wort „Schleichwerbung“ beinhaltet, dass jemand dafür bezahlt hat. Auch dies finde ich eine unverschämte Verdächtigung des Autoren.

10.04.2013 10:39:26
Hajo tom Brook

Ich verfolge sehr interessiert die zeitliche Abfolge der Kritiken. Durchaus vergeht von positiver zu positiver schon einmal der eine oder andere Tag.
Aber da gibt es eine markante Merkwürdigkeit:
Auf´s höchste interessant und bezeichnend ist, dass sich nach jeder negativen Kritik, insb. der von "baiba" vom 07.04.13 sowie meiner eigene vom 08.04.13 umgehend taggleich die Heerscharen der Claqueure melden, .honi soit, qui mal y pense...!!!

08.04.2013 21:27:59
Manu

"Ostfriesenmoor"...wie schon seine Vorgänger ein sehr gutes Buch, interessant und spannend. Da ich Norden und Ostfriesland seit vielen Jahren kenne, ist jedes Lesen eines dieser Krimis wie "Heimkommen". Es gibt super gutes Kopfkino beim Lesen und man kann sprichwörtlich die Nordsee riechen - egal wie weit man weg ist. Die Hauptfiguren wachsen einem ans Herz und man ist gleich mitten in der Story. Sicher sind die Literaturgeschmäcker der Menschen verschieden und das ist auch gut so und jedem sein Recht auf freie Meinungsäußerung , nur sollte man sich überlegen, in welchem Stil man seine Meinung mitteilt. Bei manchen Kritikern kann man fragen: "WO?" WO?"- "Wo steht der Esel den diese Meinung interessiert?" Ich kann mich nur der Meinung vieler, vieler Leser anschließen, die sich für K.P. Wolfs Bücher ( und hier meine ich nicht nur die Ostfriesenkrimis) begeistern.Weiter so Herr Wolf , wir freuen uns schon auf den achten Fall von Ann Kathrin Klaasen!!!

08.04.2013 21:00:55
Nicole411

Man hat das Gefühl live dabei zu sein. Jede Seite wird spannender und oft ist es schwer den Krimi aus der Hand zulegen. Die Figuren im Buch sind einen so vertraut, als wenn man sie persönlich kennen würde! Einfach fantastisch!! Ich freue mich schon auf den nächsten Krimi von Klaus-Peter Wolf! Kein Schriftsteller ist für mich so authentisch wie Klaus-Peter Wolf.

08.04.2013 18:47:39
Moresolo

Faszinierend, wie man Klaus-Peter Wolf immer wieder anmerkt, dass er Drehbücher schreibt. In diesem Fall entsprach es voll dem Trend, ein bisschen viel Blut und Effekt vielleicht für ein Buch, aber sicherlich ein toller Film. Ich würde ihn jedenfalls gerne sehen wollen.
Man ist vom ersten Moment an "vor Ort", bewegt sich mit den Figuren und hat die ganze Story vor Augen. Inzwischen sind dem Leser die Figuren vertraut, es ist wie eine Familie am Urlaubsort.

08.04.2013 18:45:00
Uwe Schümann

Ostfriesenmoor - einpackender, spannender Wolf-Krimi aus Ostfriesland mit Suchtgefahr. Ich liebe diese Krimis weil sie mich an Orte erinnern, die ich beruflich oft besuche. Ich kann die Ostfrieslandkrimis nur weiterempfehlen, aber genauso auch alle anderen Bücher von Klaus Peter Wolf - Traumfrau, Todesbrut, Karma-Attacke, Nachtblauer Tod etc...

08.04.2013 17:47:15
K. Bader

Ostfriesenmoor-wieder mal ist es Klaus-Peter-Wolf gelungen einen Mord nach Ostfriesland "zu bringen". Es fiel einem wieder leicht sich in die Handlungen reinzuversetzten. Das einbeziehen von realen "Einrichtungen" macht den Krimi zu etwas besonderem. Liebe Neider- Herr Klaus Peter Wolf braucht keine Werbung, da die Krimi-Reihe sich auch vorher schon Bundesweit durchgeschlagen hatte, bevor es zum Bestseller wurde. Eingefleischte Ann-Kathrin Klaasen Fans Fiebern jetzt schon auf den nächsten Fall!!!

08.04.2013 15:14:33
Frank

Erneut ein spannender Wolf-Krimi aus Ostfriesland. Man ist von der ersten Zeile an "vor Ort" und das ist auch gut so. Ostfriesenkrimis sind die besten Regionalkrimis, die ich kenne. Der lokale Charakter der Personen, Orte usw. macht den besonderen Charme auch vom Ostfriesenmoor aus. Kann und habe alle Ostfriesenkrimis weiterempfohlen. Übrigens: Freunde und Bekannte erhalten von mir immer Wolf-Krimis als Geschenke und sie bekommen die Nasen danach nicht mehr aus den Büchern. Zu Recht!!

08.04.2013 13:48:08
Hajo tom Brook

Tja, in diese für mich überraschende, überwiegende Lobhudelei einzustimmen, ist mir leider absolut nicht möglich.
Ein abstruser, konstruierter, ja geradezu hanebüchener Plot; Protagonisten und Nebenfiguren, die immer wieder jenseits jeder Logik handeln und reden (ein Radfahrer oben auf dem Deich, der schon aus der Ferne angesichts einer unten angespülten Wasserleiche erkennt, dass es sich aufgrund des schmerzverzerrten Gesichtes nicht um eine Schaufensterpuppe handelt und bei ihr angekommen sich niederbückend zu ihr zunächst den Möven zubrüllt "Das ist hier kein Hitchkock-Film!"); sich nicht erschließende, irrelevante Detailbeschreibung von Banalitäten und.most annoying und dazu angetan, dass Buch in die Ecke zu werfen, die unsägliche, teils hochpeinliche und deplacierte Werbung von Toilettenhäuschenmarken an Autobahnen über Discounter, Restaurants und deren Betreiber bis hin zur plumpen und einfältigen wiederkehrenden Beweihräucherung von Wolf´s Lebensgefährtin B. Göschl als Kinderliedkoryphäe.Das Buch, Herr Wolf und der darum kreierte Hype (sogar auf dem Augsburger Hauptbahnhof fand ich großformatige Plakatwerbung!) macht wieder einmal deutlich, dass es durch ein exzellentes Marketing in diesem Land auch sehr effektiv möglich ist, einen höchstens mittelklassigen Autoren in eine Ikone der Kriminalliteratur umzudeuten.
Fazit: Das Buch ist sein Geld nicht wert und wird auch für mich als gebürtigen Ostfriesen durch sich auf´s nervigste wiederholende ostfriesische Stereotypen keinen Deut besser.

08.04.2013 10:16:28
Chris

Toller Spannungsbogen!
Interessanter Plot!
Wunderbare Figuren!
Kurzweilige Unterhaltung!
Top-Krimi!
Lese-Empfehlung!

Klaus-Peter Wolf ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler - sowohl in seinen Kinder- und Jugendbüchern als natürlich auch in der Erwachsenenliteratur.
Er versteht es zudem, Figuren über eine lange Strecke (7 Ann-Katrin-Klaasen-Fälle!) weiterzuentwickeln bzw. die Figuren sich in den Büchern weiterentwickeln zu dürfen.
Ich werde auf über 500 Seiten bestens unterhalten! Was will ein Leser mehr?

08.04.2013 09:17:28
Monika

Was man nie glauben mag, wenn man wieder mit einem Ostfriesenroman von Klaus Peter Wolf fertig ist: Er schafft es tatsächlich im nächsten Roman eine Schippe drauf zu legen. Wir lernen immer mehr von Ostfriesland kennen und lieben und wir können uns immer stärker in Ann-Kathrin Klaasen aber sogar in Rupert hineinversetzen. Die Ideen scheinen dem Autor nicht auszugehen und die Spannung führt uns schnell und zielgerecht durch das Buch. Danke Klaus Peter Wolf für ein neues spannendes Buch, das die Stunden am gemütlichen Kamin noch gemütlicher macht. Ich freue mich schon auf 2014 und den nächsten Roman, der ja bereits fleißig geschrieben wird!

07.04.2013 23:05:32
Iris Lindner

Der Roman ist der Hammer, und wer etwas anderes sagt hat keine Ahnung.Es ist der beste aus der Reihe,auf jeden Fall muß man ihn lesen.Spannend wie noch nie, erst auf den letzten paar Seiten, wird einem klar wer der Mörder ist.Bin schon gespannt auf den nächsten Fall von Kathrin und Weller. Lesen, lesen, lesen!

07.04.2013 22:30:05
Heinz Edzards

Ach, Ihr Kritiker,
was aus eurem Mund spricht, ist nur Neid,
Neid auf jemanden, der nun mal Erfolg hat.
Es ist keine neue "Madame Bovary", die geschrieben wurde.(Wenn die Kritiker das Buch kennen sollten), soll es auch nicht sein.
Und das die Werbung nervt-warum.Bei anderen Auroren gibt es die doch auch.
Ihr intellektuellen Pinsel nervt einfach.
Zieht euch zurück in den Raum der "happy few" Wers nicht weiss, ist von Stendhal.

[Eigentlich wollte ich den beleidigenden und unsinnigen Kommentar löschen, doch da er sich so fein selbst entlarvt, darf er noch ein bisschen bleiben. Was immer den unfreundlichen Schreiber zum "Madame Bovary"-Vergleich bewogen hat, wollen wir gar nicht wissen. Dass "die" Bovary von Gustave Flaubert und nicht von Stendhal ist, sollte aber erwähnt werden. Ist schon doof, wenn der Raum der "happy few" nicht mangels Schlüssel betreten werden kann, sondern weil man nicht einmal die Tür findet. jkö]

07.04.2013 22:19:33
Gila

So wie alle anderen Fälle von Ann Kathrin Klaasen habe ich auch den 7. Teil der Krimiserie innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Die Spannung hält sich bis zum Schluss und Ostfriesland-Kenner werden alle Orte und Geschäfte real wiederfinden...Ich komme selbst aus Uplengen und hatte so ein reales Bild vom Uplengener Moor und seinem Aussichtsturm vor Augen...:-)Ein spannendes und fesselndes Buch, das ich jedem Krimifan nur empfehlen kann!!

07.04.2013 22:17:36
Ulrike Schoonhofen

Einfach spannend. Super Krimi. Unbedingt lesen. Ich habe alle anderen Krimis aus der Reihe auch gelesen. Also war es jetzt Pflicht und ich bin nicht enttäuscht worden. Klaus-Peter Wolf schreibt so als ob man dabei währe. Nicht nur weil alles hier in der Umgebung spielt, sondern weil man durch die Personen und Handlungen einfach denkt man beobachtet alles. Also lesen.

07.04.2013 22:03:26
lena

ostfriesenmoor ist spannend wie auch alle bisherigen ostfrieslandkrimis von klaus-peter wolf. mein partner und ich haben das buch innerhalb von 3 tagen durchgelesen und das mit größtem vergnügen. sehr empfehlenswert, wenn man gerne in ostfriesland unterwegs ist und auch sonst.
nun dauert es fast wieder ein jahr bis wir wieder in den genuss kommen :(

07.04.2013 21:55:04
Bianca

Ich bin ein begeisteter Leser von Ann-Kathrin und ihren Kollegen. Immer wenn ich in Norden (meine alte Heimat) bin,kaufe ich mir den neuesten Roman und lese ihn in unseren paar Tagen Urlaub komplett durch,da sie so super geschrieben sind,daß man gar keine andere "Entspannung" mehr braucht!Vor allem als ehemalige Norderin,finde ich es super,wenn man die ganzen Orte auch kennt,eben ein Stück Heimat als Krimi!Habe bisher von noch keinem anderen Schriftsteller so viele Bücher gelesen und dann auf das nächste fiebernd gewartet!

07.04.2013 21:43:55
Martina

Ich habe alle Bände der Ostfriesenkrimis gelesen und teile die Meinung der Redaktion. Ostfriesenmoor ist wie auch seine Vorgänger ein echt spannendes Lesevergnügen. Es fiel mir schwer, dass Buch aus der Hand zu legen.
Nun warte ich voller Vorfreude auf den nächsten Band meines Lieblingsschriftstellers.

07.04.2013 21:40:36
Marika

Ostfriesenmoor - wie auch die Vorgänger-Bände - habe ich geradezu verschlungen. Spannung und Urlaubsfeeling zugleich. Warum die Handlung von manch einem als kompliziert empfunden wird, kann ich nicht nachvollziehen. Alles ist schlüssig. Die detailgenaue Beschreibung mancher Handlungen finde ich durchaus sinnvoll, nimmt sie den Leser doch tief in das Geschehen mit hinein und lässt die Protagonisten noch authentischer erscheinen. Ich habe wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert und mitgerätselt. Kurz: Unbedingt lesen!!!

07.04.2013 21:28:07
Lenija

Ich bin ein riesiger Fan von diesen Krimi-Bänden.bisher wirklich alle Teile gelesen und demnächst werde ich mir selbstverständlich auch Ostfriesenmoor reinziehen.
Ich finde diese Geschichten wirklich sehr spannend und immer wenn ich anfange zu lesen, möchte ich gar nicht mehr aufhören.

Für mich sind die Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf eines der besten, die ich jemals gelesen habe :)

weiter so !!!

07.04.2013 21:26:03
Svenny75

Ich bestätigte gerne die Meinung der Red. Der Roman passt sich seinen Vorgängern ohne weiteres an. Spannung baut sich schon auf den ersten Seiten auf und bleibt durchgehend bestehen. Vom Inhalt her wird den Lesern sicherlich etwas zugemutet, aber ein guter Krimiroman MUSS fesseln und unter die Haut gehen. Das ist Herrn Wolf durchweg gelungen und bereitet Vorfreude auf den nächsten Roman der Reihe mit Ann - Kathrin Klaasen.

06.04.2013 16:34:55
baiba

Die Begeisterung der Red. teile ich leider nicht.
Für mich war es auch der erste Krimi dieser Reihe und ich werde es auch dabei belassen, da ich mich über lange Strecken sehr gelangweilt habe. Der Autor geht mir viel zu oft an den banalsten Stellen ins Detail.
Jede noch so unbedeutende Nebenfigur wird detailliert durch unnötigen Schnörkes "charakterisiert".Aber einige Leute aus dem Ermittlerteam bleiben völlig farblos.Dafür bekommt man von anderen zu viel Nebensächliches Gedöns aufgetischt.Ruperts Gebalze ist unerträglich intensiv und ausholend beschrieben.
Das Drama der Zwillingskinder-Familie(Thema Patchwork-family) wird derart langatmig ausgebreitet, dass man sich in einem neuen Buch wähnt...aber es geht doch immer noch um die gleiche Geschichte...und um was nochmal?!! Achso ja.die ausgestopften Kinder...Gruselfaktor soll hier Spannung erzeugen. Fehlgeschlagener Versuch. Wirkt nur abstoßend.
Ich könnte ellenlang weiterzetern...
Für mich war das einfach der schlechteste Krimi, den ich seit langem in der Hand hatte(und las).Die Handlung war so derart verworren und löste sich praktisch durch Zufälligkeiten auf-...
Die viele "Werbung" für diverse Marken/Läden/Produkte/Künsler hat ausserdem gewaltig genervt.

31.03.2013 22:11:04
Lilliblume

Ein grausamer Fund im Uplegener Moor schockt selbst die erfahrene Kommissarin Ann Kathrin Klaasen: Eine Kinderleiche, ausgestopft und wie ein Tier präpariert. Die Haut über einen Metalldraht gespannt, die Form des Körpers auch über den Tod hinaus erhaltend. Der erschreckende Anblick stellt die Auricher Kriminalkommissare vor ein fast unlösbar erscheinendes Rätsel. Welcher Mensch könnte zu einer solchen Tat fähig sein? Eine fieberhafte Suche beginnt und die Schlinge scheint sich nach und nach zuzuziehen. Doch verlässt Ann Kathrin Klaasen in diesem Fall ihr intuitives Gespür? Besteht ein Zusammenhang zu der Entführung, die sich jüngst in dem nahegelegenen Touristenort ereignet hat? Wolf streut immer wieder neue Verdachtsmomente ein, so dass die Spannung aufrechterhalten wird.
Ostfriesenmoor war das erste Buch der Ostfriesenkrimireihe von Klaus-Peter Wolf, das ich durch eine Lesechallenge entdeckt habe. Obwohl es schon der siebte Band der erfolgreichen SPIEGEL-Besteller-Reihe aus dem Norden ist, hatte ich nicht das Gefühl, wichtiges von den Vorgängerbänden verpasst zu haben. Der Schwerpunkt von Wolfs Regiokrimis liegt nämlich – anders als zuvor von mir erwartet – nicht nur auf der jeweiligen kriminellen Handlung, die es aufzudecken gilt, sondern auch auf dem Leben und dem beruflichen und/oder privaten Miteinander der sehr unterschiedlichen Kriminalbeamten. Dabei gibt Wolf der Personencharakterisierung seiner wiederkehrenden Helden (wie die Kriminalkommissarin Ann-Kathrin Klaasen mit ihrem siebten Sinn) und (Anti-)Helden (wie der Kommissar Rupert, der mit seinem unangemessenen Verhalten ständig aneckt) viel Raum und hat so bei mir das Interesse geweckt, auch die vorherigen Bände zu lesen, um das Denken und Handeln der Protagonisten noch besser verstehen zu können. Dass es sich um einen Regiokrimi aus dem Norden handelt, wird an zahlreichen Beispielen deutlich: Ob es die Verwendung typischer Ausdrücke ist (z.B. Kluntje), detaillierte Schilderungen der Landschaft, die Erwähnung norddeutscher Musiker und Autoren oder typischer regionaler Rituale oder Köstlichkeiten. Zu Beginn kam mir die Häufigkeit derartiger regionaler Bezüge etwas gekünstelt vor, weil ich das aus anderen Krimis auch nicht gewohnt bin, doch mittendrin stellte ich fest, dass sich das sehr natürlich in die Geschichte einfügt und dem Buch einen besonderen Charme verleiht. Zudem kommen einem die Kriminalbeamten wie aus dem Leben gegriffen vor – was in Anbetracht mancher amerikanischer Thriller mit gerade überheldenhaften Kommissaren sehr angenehm ist.

30.03.2013 13:09:44
Vroni

Am Freitag war es soweit für mich,endlich konnte ich das Buch "Ostfriesenmoor" in den Händen halten!
Ich bin nach wie vor begeistert!
Ein tolles Buch,was sich wieder zu gut und schnell lesen lässt:-)
Wieder ein Buch,was mich nicht loslässt,spannend ist und mich immer wieder aber auch mal lachen lässt!
Ich mag es wie Klaus Peter Wolf schreibt und freue mich schon sehr auf das nächste Buch!

29.03.2013 12:47:13
TT

Nett. Mehr nicht.
Dieses Buch hat eine abstruse Handlung, die immerwieder von unnützen Details unterbrochen wird ("machte einen starken Kaffee und versenkte eine Kugel Vanilleeis darin..."). Schleichwerbung für Autobahntoiletten ist auch überflüssig. Nein, warum dieser Autor zur ersten Garde zählen soll scheint nur Marketingabteilungen klar zu sein.

25.03.2013 22:35:57
Knut Wuchtig

Ich habe zum ersten Mal einen Wolf gelesen. Der ließ sich gut lesen und hat auch immer wieder Spannungsmomente. Letztlich ist mir das aber alles zu konstruiert. Eine abstruse Geschichte, in der jeder mit jedem irgendwie zusammen hängt, nur damit es noch etwas verblüffender erscheint. Aus meiner Sicht ist das pure Effekthascherei. Und dann diese ganzen Zwillinge ... ausgesprochen unglaubwürdig konstruiert. Als belangloser Urlaubsschmöker durchaus passabel, unter einem guten Roman, bzw. einem guten Krimi, verstehe ich allerdings etwas anderes

25.03.2013 11:50:47
Vera

Es hat mich wieder gepackt. Wieder war ich sehr froh, dass ich mir das Buch am Freitag gekauft habe und somit das Wochenende vor mir lag und ich in Ruhe lesen konnte. Es muss sicher nicht erwähnt werden, dass ich das Buch am Sonntagabend durch hatte. Diesmal allerdings hat mich Kollege Rupert doch ein wenig genervt und ich bin froh, dass ich keinen dermassen dämlichen Kollegen habe. Ostfriesland wieder sehr schön und detailliert beschrieben, es war wie nach Hause kommen. Ich konnte den Tee förmlich riechen.
Es hat recht lange gedauert, bis sich der erste Verdacht betr. Täter breit machte. Das Ende war gut und dummerweise habe ich dann noch die Vorankündigung für den nächste Roman gelesen. Nun muss ich also warten, welch ein Mist. Ich hoffe, "Osterfeuer"kommt bald in die Läden.
Danke, Klaus-Peter Wolf, für dieses spannende Buch. Ich freue mich schon auf das nächste.

10.03.2013 22:57:16
Alex G.-R.

Auch dieser Krimi von Klaus-Peter Wolf, ist wieder mal mehr als gelungen. Das Warten war es wert. Es ist sehr schön ein Buch zu lesen, allerdings ist es auch bei diesem Krimi wieder mal gelungen, das ich das Buch nicht nur gelesen habe, sondern auch mit ermittelt habe. Für mich kann ich nur sagen, ich lebe den Krimi, leide mit den Kommissaren Frank Weller und Ann-Kathrin Klassen (wie die beiden ihr privates Leben meistern), Rupert der Frauenheld mich immer wieder zum schmunzeln bringt, bei Ubbo Heide immer ein Duft von Marzipan in der Luft liegt.
Vielen Dank für diesen tollen Krimi, ich freu mich schon auf den nächsten.

03.03.2013 19:27:41
Angelika Blankenhagen

habe alle bücher nur noch nicht "ostfriesenmoor". wird am wochenende sofort gekauft. weiter so. einfach genial. mein letzter lieblingsschriftsteller -andreas franz - habe ich endlich wieder einen autor gefunden, der süchtig macht.

Wieder ist es Klaus-Peter Wolf gelungen mich zu fesseln. Ich kann nicht mehr aufhören zu lesen.

Danke Klaus-Peter Wolf für diesen spannenden Fall

27.02.2013 21:22:18
Susanne Kaminski

„Ostfriesenmoor“

Endlich hat die lange Wartezeit ein Ende und ich halte es in den Händen!
- „Ostfriesenmoor“ -

Der Autor Klaus-Peter Wolf wird „als letzter Dinosaurier“ seiner Art bezeichnet, da er seine Entwürfe ganz – old school mäßig – mit dem Füllfederhalter zu Papier bringt.
Aber das macht er sehr gut, denn sein neuestes Werk um seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen, die in Ostfriesland ihre Fälle löst, ist ihm auch in ihrem siebten Fall „Ostfriesenmoor“ mehr als gelungen.

Wieder einmal rieche ich die Nordsee…,
Ostfriesland und seine Menschen tauchen vor meinem geistigen Auge auf….

Die überaus lebendige Darstellung des Autors von den Schauplätzen, den jeweiligen Lokalitäten, der Schönheit des Landes und des Meeres machen einfach nur Lust auf Ostfriesland.

„Holger Bloem beobachtet im Uplengener Moor ein Kranichpärchen und entdeckt die Moorleiche durch seinen Fotoapparat. Leider muss er seine grausige Entdeckung Rupert melden (dem Kollegen, den keiner wirklich braucht, den aber jeder hat), da weder Ann Kathrin Klaasen noch Frank Weller auf dem Polizeirevier sind.
Ann Kathrin ist mit der Entführung eines Babys beschäftigt.“
Aber wie hängen diese Fälle zusammen – besteht überhaupt ein Zusammenhang -?
Die Polizei muss handeln.

Die Handlungspersonen haben sehr authentische Charakterzüge und schaffen es dem Leser entweder sofort ans Herz zu wachsen oder eine Abneigung ihnen gegenüber hervorzurufen.
Wieder einmal schafft es der Autor Klaus-Peter Wolf seinen Romanfiguren Leben einzuhauchen und den Leser vom ersten Satz an in seine Handlungen hineinzuziehen. - Charaktere darzustellen, die greifbar und fühlbar sind.
Den Leser unblutig bis ins Mark treffen und große Einblicke in tiefe menschliche Abgründe aufzeigen, das kann Klaus-Peter Wolf.

Auch diesmal gibt es einige Protagonisten, die es im tatsächlichen Leben des Autors gibt.
Sie sind wunderbar in die Geschichte integriert und machen daher vielleicht vieles so authentisch und greifbar.

Bis fast zum Ende bleibt die Ungewissheit, wer hinter diesem grausamen Monster steckt. Von Kapitel zu Kapitel fügen sich die Puzzlestücke zusammen.

Fazit:
Auch im siebten Fall um die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihres Lebensgefährten und Kollegen Frank Weller ist von Langeweile, Geplänkel und Spannungslosigkeit wirklich keine Rede.
Aber Vorsicht!! Es besteht absolute „Suchtgefahr“!
Die 490 Seiten geballte Spannung und … ein „Vorgeschmack“ auf den nächsten, neuen Fall, lassen genüssliche, spannende Lesefreuden aufkommen, aus denen man nicht so gerne wieder erwacht.

Danke Klaus-Peter Wolf für diesen spannenden Fall und die Vorfreude, dass es einen achten Fall mit der Hauptkommissarin Ann Kathrin gibt.

27.02.2013 19:24:37
Meike H.

So unberechenbar wie das Moor.ist der neue Ostfriesenkrimi von K.-P. Wolf, durchweg begegnen mir die Protagonisten wie Altbekannte, die menschliche Psyche von Täter und Opfer durchdringend beschrieben, die Geschichte spannend bis zu Schluss, ein Krimi, wie ich ihn mir wünsche, ein großes Lesevergnügen!!!

25.02.2013 08:04:23
Jutta

Wieder ist es Klaus-Peter Wolf gelungen mich zu fesseln. Ich kann nicht mehr aufhören zu lesen. Ostfriesenmoor ist wie seine Vorgänger absolut spannend, aber auch mit sehr viel Humor geschrieben.
Danke für die spannenden Stunden. Ich freue mich auf weitere Ostfriesenkrimis.
Kann sie nur jedem wärmstens weiterempfehlen.