Ostfriesenangst

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Jumbo, 2012, Übersetzt: Klaus-Peter Wolf

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Jörg Kijanski
Weit mehr als ein Regionalkrimi.

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Okt 2011

Kopfschütteln und Entsetzen. Wie konnte Bollmann mit seiner ihm anvertrauten Schulklasse nur eine Wattwanderung von Norddeich nach Norderney wagen, noch dazu ohne Wattführer? So kam es zur Katastrophe, denn immer mehr Schüler wandten sich während des Ausflugs von ihrem Lehrer ab und versuchten sich auf eigene Faust an Land zu retten. Doch Bollmann wollte nicht umkehren, bis zuletzt nur noch drei Schüler bei ihm waren und ihn ebenfalls in letzter Sekunde verließen. Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen von der Kripo Aurich stehen vor einem Rätsel. Ertrank der Lehrer oder nutzte ein Schüler die günstige Gelegenheit und half beim Ableben Bollmanns nach? Zunächst gilt es jedoch die Leiche des Vermissten zu finden und als kurz darauf ein Toter im Watt gefunden wird gibt es eine große Überraschung. Der Mann wurde mit zwei Kugeln erschossen und es ist nicht Bollmann.

Es stellt sich heraus, dass der erschossene Mann ein Ermittler des BKA ist. Dieser war mit vier weiteren Kollegen zur Bewachung von Gert Eichinger eingesetzt. Eichinger, ein brutaler Serienvergewaltiger, ist erneut auf freiem Fuß, soll aber als Wiederholungstäter auf Schritt und Tritt bewacht werden. Nun fehlt von ihm jede Spur und offenbar konnte er sich die Schusswaffe des Polizisten aneignen bevor er diesen erschoss. Unterdessen wird der Schüler Sascha Kirsch verdächtigt, mit dem Tod seines verhassten Lehrers zu tun zu haben, denn obwohl er nicht auf der Klassenfahrt dabei war, befindet er sich vor Ort. Allerdings nur um seine Freundin Laura heimlich zu treffen; in Panik ergreifen beide die Flucht vor der Polizei. Als Sascha und Laura ausgerechnet Eichinger über den Weg laufen, nehmen die Ereignisse dramatische Züge an und auch sonst gerät in dem beschaulichen Landstrich die Welt aus den Fugen &

Von den Usern der Krimi-Couch wurde Ostfriesensünde zum besten Kriminalroman des Jahres 2010 gewählt und folgerichtig mit dem Krimi-Blitz ausgezeichnet (siehe hierzu auch den Beitrag unter Krimi-Couch- TV). Ostfriesenangst ist bereits der sechste Fall für Ann Kathrin Klaasen und so gibt es mit zahlreichen vertrauten Personen ein munteres Wiedersehen. Natürlich spielt die Handlung einmal mehr in Ostfriesland, unter anderem auf Norderney, Wangerooge und in Aurich, dies verrät ja schon der Buchtitel. Doch wenngleich die Örtlichkeiten und einige Angewohnheiten der Bevölkerung für reichlich Lokalkolorit sorgen, so fällt dieser ebenso angenehm wie zurückhaltend aus. Von wegen "nur ein Regionalkrimi".

Bei dem Plot selbst entpuppt sich die auf dem Buchrücken enthaltene Inhaltsangabe schnell als kleine Mogelpackung, denn die sich eingangs aufdrängenden Fragen, werden weitestgehend bis Seite 100 aufgeklärt. Nun gibt es ganz andere Probleme: Warum schickt das BKA nur eine Hand voll Ermittler zur Überwachung eines gefährlichen Wiederholungstäters und wieso kann dieser den Profis entkommen? Auch scheinen die BKAler nicht sehr an einer Zusammenarbeit mit der örtlichen Kripo interessiert zu sein, was alsbald den Argwohn von Ann Kathrin Klaasen nach sich zieht. Der Plot wird zunehmend facettenreicher, allerdings steigt der Spannungsbogen nur bedingt. Was passiert und wer inwieweit für was verdächtig ist, erfährt der Leser recht früh und so bleiben nur wenige Punkte in dieser Hinsicht offen. Vielmehr geht es um die Fragen wie es weitergeht, wer wann gefasst wird und was bis dahin womöglich noch passiert. Sprich die einzelnen Handlungsstränge warten darauf, zusammengeführt und / oder aufgelöst zu werden.

Letztlich ist Ostfriesenangst ein unterhaltsamer (Regional)Krimi mit durchweg ansprechenden Figuren. Vor allem die Protagonisten Klaasen, Weller und ihr Chef Ubbo "Marzipan" Heide sind interessant gezeichnet und garantieren, dass die Leser auch die nächsten Fälle (Ostfriesenmoor soll im März 2013 erscheinen) verfolgen werden. Allein mit der eingebauten Schleichwerbung übertreibt es der Autor zu auffällig. So liest an einer Stelle eine Frau einen Krimi von Klaus-Peter Wolf (geschenkt), gleich mehrfach erwähnt wird der bis dato weitgehend unbekannte Krimi Otternbiss von Regine Kölpin (spielt auf Wangerooge und ist bei Leda erschienen) und selbst auf ein Ihnen bekanntes Internetportal wird hingewiesen. Na ja, so schlimm ist Werbung dann doch nicht; führt bei der Bewertung aber selbstredend nicht zu Bonuspunkten. Und falls es Sie interessiert, das Lieblingscafe (oder der aktuelle Werbepartner?) des Autors ist offenbar das Café ten Cate in Norden. Ups, war das jetzt etwa Schleichwerbung auf der Krimi-Couch?

Ostfriesenangst

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Letzte Kommentare:
12.04.2018 16:02:53
Gabyquer

Ein neuer Fall ein neues gruseln.. Auch den 6. Fall habe ich mit Freude gelesen - und er überzeugt mich wieder. Schön finde ich, dass es die Schauplätze in den Ostfriesenkrimis wirklich gibt. Ich habe zu Hause schon angedeutet, dass unser nächster Urlaub in Norden stattfinden wird - mit Krimitour. Wenn man selbst vor Ort gewesen ist, kann man sich noch besser mit dem Krimi identifizieren - finde ich. Ich empfehle auch dieses Buch zu 100%.

23.07.2017 14:40:55
rioges

Habe Wolf erst vor kurzem entdeckt und inzwischen 3 Krimis gelesen.
Ostfriesen-Angst hat einen guten Plot. Doch zerfassert die Handlung oft in zu viele unnötige Nebenhandlungen.
Auch neigen die Protagonisten immer wieder zu unlogischen Aktionen (das Handy in die Waschmaschine anstatt einfach zu erklären, dass es sich um ein Missverständnis handelte etc.).
Fazit: Immer spannend genug, dass man dabei bleibt, aber oft 100 Seiten zu lang ist.
Bin auf die folgenden gespannt.

12.11.2016 15:38:35
karin

über die verschiedenen bände mit ostfriesen-irgendwas kann man geteilter meinung sein, aber spannend sind sie.
an ostfriesen-angst hat mich (wohnhaft in der schweiz) aber am meisten fasziniert, dass diese personalintensive täterbewachung tatsächlich der realität entspricht oder entsprach. ich musste das sofort googeln - ist ja der hammer!

30.10.2015 12:09:39
rolandreis

In kurzer Abfolge habe ich nun einen weiteren Band aus der Klaasen-Reihe gelesen. Diesmal war er wieder ein wenig besser, aber meiner Meinung nach immer noch nicht vollkommen überzeugend. Im Grunde ist die Krimihandlung ja spannend, aber ich hatte immer wieder den Eindruck als ob Werbung eingebaut werden musste. So wird immer wieder von anderen Autoren und ihren Büchern gesprochen, eine Eisdiele ständig erwähnt, usw. Auch der Mix aus Witz und Spannung bei der Protagonistin Klaasen ist bei mir noch nicht ganz angekommen, da gefällt mir zum Beispiel ein "Alexander Gerlach" von Wolfgang Burger einfach besser. In Summe ein Krimi mit Höhen und Tiefen für die Lektüre zwischendurch.

09.09.2015 14:27:23
Doris Lässer Stillwater

Ich habe alle 8 Bände gekauft in der Hoffnung, wieder gute Krimis zu lesen, wie Berndorf. wie Costin Wagner, wie Bannalec -aber ich muss aufgeben, das ist mir zu flach und lässt mich leer zurück - mir ist die Zeit zum Lesen zu schade, grausame Szenen und Bilder die verstören und in der Tiefe nicht aufgefangen werden, die Hauptfigur nicht nachvollziehbar.

17.08.2015 13:15:21
www.senf-mit-sauce.weebly.com

Die Schleichwerbung stört mich persönlich weniger. Was mir bei "Ostfriesenangst" nicht gefällt, ist der durch zuviele Facetten beeinträchtigte Spannungsbogen. Der Autor bringt immer wieder neue Aspekte, die im Zusammenhang mit der Geschichte an sich dafür sorgen, dass der Punkt, ab dem man nicht mehr aufhören kann zu lesen, sich in der zuweit fortgeschrittenen Handlung befindet.
Trotzdem lohnt es sich, das Buch zu lesen, denn abgesehen von dem genannten Aspekt ist die Handlung sehr gut konstruiert.

03.05.2015 16:51:41
Michi_52

Dieser Kommentar steht eigentlich für alle Ostfriesenkrimis von K.-P. Wolf (ich habe bisher 3 gelesen).
Die Plots sind ja eigentlich alle durchweg annehmbar. Was mich nur immer wieder extrem stört bei diesem Autor: die penetrante Schleichwerbung. Man sollte auf´s Cover eigentlich draufschreiben "Dauerwerberoman".Desweiteren einige Figuren dieser Krimireihe. Dieser strunzdumme "Rupert" wäre im wahren Leben wohl Handlanger im Baugewerbe, aber kaum bei der Polizei, geschweige denn bei der Kripo.
Solch einen "Running Gag" kann man gerne in einen humoristisch angelegten Fernsehkrimi einbauen (wie "Wilsberg", "Finn Zehender" oder "Tatort Münster"). Aber was das hier soll ist mir ein Rätsel.Aber auch die anderen Dartseller in dieser Reihe pendeln mir zu oft zwischen völliger Naivität und Professionalität hin & her. Was soll ich z.B. von einem Kommissar halten, der noch nicht einmal in der Lage ist, ein Handy zu bedienen (oder einen Computer)? Soll das lustig sein?
Und dann diese seitenlangen Rückblenden der gerade agierenden Personen. Die meisten haben für das Verständnis für die Rolle oder der Handlung keinen sichtbaren Nährwwert. Das sind Füllstoffe zum Querlesen.Auch hat die Figur der Protagonistin ab und zu seltsame autistische Züge um dann in kürzester Zeit wieder in das Gegenteil umzuschlagen.
Aber wie ich an den Kommentaren hier schon erkenne: entweder gibt es Zustimmung oder Ablehnung dieser Serie. Für mich sind diese Romane mit zuviel Unlogik gespickt.

04.08.2014 07:15:17
Schnippi

Ein weiterer Krimi aus der Reihe um "Ann Kathrin Klaasen", der mir gefallen hat.
Nichts anspruchsvolles...aber spannend und fesselnd von Anfang bis Ende.
Leichte Unterhaltung eben, die von den unterschiedlichen Charakteren und deren "menschlichen" Reaktionen (sympathisch und unsympathisch) lebt. An vielen Stellen überzogen...trotzdem nachvollziehbar.
Für mich ein Lesevergnügen mit Vorfreude auf den nächsten Band.

11.03.2014 23:21:03
chandler2

ich lese hier so viele miese besprechungen vom meister des kriminalromans, dass ich grinsen muss. wolfs romane erreichen ein millionenpublikum. gerade ist er in den bestsellerlisten mit "ostfriesenfeuer" auf platz 1.
aber im grunde erzählt er keine massentauglichen geschichten. da ist viel einfühlungsvermögen nötig. er verlangt dem leser viel ab. immer wieder ist alles anders, als man denkt. wer nicht mitdenkt, fliegt einfach raus aus dem text. sein humor ist ein sehr erwachsener humor.anspielungsreich und psychologisch genau. da erkennt man sich selbst und nicht alles, was man über sich liest gefällt einem.
ich bin immer wieder erschüttert, wie genau wolf - sich- mich - und uns kennt. Ich mag diese bücher. Ja verdammt ich bin süchtig danach und ostfriesenangst war meine einstiegsdroge.
heute habe ich ihn bei einer lesung erlebt. gut 200 fans hingen an seinen lippen. ich war einer von ihnen. welch ein abend, den meister einmal persönlich zu erleben...

06.12.2013 10:41:08
bukinista

Schließe mich in allen Punkten anne0815 an. Das war das so ziemlich das Ödeste, was Herr Wolf hier zusammengeschrieben hat. Ewige Schleichwerbung - sogar für die krimicouch, dazu noch das unsägliche Verhalten des Kollegen Rupert. Sollte sich "Ostfriesenmoor" auch so fortsetzen, werde ich mich dann nicht mehr bis zur letzten Zeile durchquälen.

10.09.2013 11:17:31
Christof Krischan

Der Roman hat mich voll angefixt. Ich hing praktisch nach wenigen Seiten an der Nadel. Zum Glück ist ja noch genug Stoffe da... grins. Ich habe mir gleich die anderen Bücher bestellt.
Endlich mal eine voll spannende Krimireihe aus Deutschland. Es muss ja nicht immer Schweden oder USA sein...
Wolf kennt die Verhältnisse und es macht Spaß ihm in die abgründe der menschlichen Seelen zu folgen...

01.08.2013 13:10:48
anne0815

Ich kann mich meiner Vorgängerin nur anschließen... nachdem ich bereits "Ostfriesenfalle" nicht so toll fand, hat Wolf diesmal auch einen eher langweiligen Schmöker hingelegt - kein Vergleich zu den vorhergehenden Bänden.
Hoffendlich ist "Ostfriesenmoor" , welches ich gestern geschenkt bekam, besser!

28.04.2013 13:49:53
Kersten

Wieder mal ein asolutes Meisterwerk an Spannung und gelungener Dramaturgie. Als begeisterter Ostfrieslandfan hebe ich (55 J.) erst voriges Jehr die Krimireihe entdeckt und nun die ersten 6 gelesen. Ich bin zum absoluten Fan des Autors, Ann Katrins und dem Martipansehund geworden. Der 7 Krimi liegt nun vor mir, in 14 Tagen gehts wieder nach Norden (Kurzurlaub) und sicherlich diesmal auch in den Distelkamp und zu ten Cate.
Ich hoffe sehr, K-P Wolf wird noch sehr lange mit der Krimireihe aktiv sein.
Weiter so.

08.04.2013 06:50:39
marion

ich sage nur: das buch war klasse! bin keine so grosse leseratte, aber ich habe es verschlungen... :-) weiter so bitte!

die orte die in dem buch vorkommen sind mir alle bekannt, das hat das ganze noch interessanter gemacht. toll geschrieben..bissken humor, ernsthaftigkeit...genial!

lg

marion schönemann

15.02.2013 14:07:32
Christiane34

Das Buch war mal wieder sehr spannend und für echte Ann-Katrin Klaasen Fans ein Hochgenuß. Aber wie ich sehe spalten sich hier die Geister. Was ja auch ok ist.
Auch wenn ich sagen muss, dies Buch ist nicht nur für Ostfriesen oder Ostfriesland Liebhaber interessant.
Die Story entwickelt sich in mehrer Richtungen, am Ende laufen die Fäden zusammen. Was den Leser sicher hier und da mal verwirrt.
Die Charaktere sind den meisten Lesern sicher schon bekannt und hier hat sich auch nicht viel geändert. Das mag man positiv oder negativ finden, mir gefällt es.
Diesmal ist das Ende ganz anders als erwartet, was ja nicht in jedem Buch von K.P. Wolf so ist. Ganz sicher handelt es sich nicht um den klassischen Who-done-it Krimi.
Im großen und ganzen ein solider guter Krimi der mir einige Stunden Lesevergnügen beschert hat.
Wenn es auch von mir ein Kritikpunkt gibt: Die Werbung für regionale Betriebe war auch mir zuviel. Mir ist das schon öfter aufgefallen, aber bei diesem Buch extrem.

29.01.2013 09:57:03
Urs Widum

klaus-peter wolf war bei us in der Schule im Singsaal mit seinen Kriminalromanen. Meine Mutter ist fast ausgeflippt, weil sie ein totaler Fan ist und mich in die Schule begleiten wollte, um ihn zu sehen.
Er war dann echt voll die Coole Sau. Hat 90 Minuten über Krimis geredet und auch diese Internetseite hier empfohlen.
Er hat aus Ostfriesenangst gelesen. Es war sehr spannend für uns alle...
Hier in der Schweiz hat er neue Fans gewonnen.

14.10.2012 14:37:03
Darixfriends

Darixfriends Klaus-Peter Wolf Ostfriesen Angst
Ein Spiegelbestseller und der Autor ist ebenfalls Schriftsteller einiger Tatort Drehbücher und Polizeiruf 110 Sendungen, Ostfriesenbücher unterschiedlicher Titel liegen ebenfalls vor. Da werden Erwartungen geweckt, leider nicht erfüllt. Eine Gymnasiasten Schulklasse verbringt ihre Klassenfahrt an der Nordsee, unter Leitung des unbeliebten Lehrers Bollmann, er gefährdet seine Schüler bei einer Wattwanderung auf gefährliche Art.
Kommissarin Anne-Kathrin Klaasen beginnt mit scheinbarer Ostfriesenfolklore. Eine angetrunkenen Anne Kathrin als Kommissarin und startet unverzüglich mit den Vernehmungen der Schüler und Klassenlehrerin.
Die Charaktere der Darsteller sind oberflächlich und flach, irgendwie wie im TV-Vorprogamm. Durch schnelle Änderungen der Situation erhält der Roman einiges an Tempo und Spannungswechsel. Die Dialoge in den ersten hundert Seiten sind durchschnittlich, pflegen Vorurteile, Kalauer. Der Krimi erfüllt einiges an Klischees. Nicht nur die "kleine örtliche Polizeidirektion" wirkt mit, nein, dass "böse" geheimsvolle BKA muss ebenso mitwirken um Spannung aufzubauen.
Es besteht kein großes Bedürfnis weitere Ostfriesen Krimi von Wolf zu lesen, auch wegen seiner zu häufigen Eigenwerbung.

07.10.2012 00:12:46
Whitelady

ich kann hier Jazzoxnpz nur zustimmen. Die Story ist doch ein bisschen zu weit entfernt von Ostfriesland und auch der Realität. auch wenn ich einen Roman lese, möchte ich nicht Unsinn lesen. BKA Beamte die freigelassene Täter überwachen. Blödsinn! Warum hat Herr Wolf nicht einfach die Story der Schüler weitergeführt? Hebe mich schwer getan überhaupt zu Ende zu lesen. Des weiteren geht mit Frau Kommissarin ziemlich auf den Keks. Die Frau ist auch so unrealistisch und vor allem unsympathisch. Nachdem sie nicht mehr den Mördern ihres Vaters hinterher jagt, wird sie von einem anderen Wahn getrieben. Welchen muss der Leser noch raten. Ach ja, und Kollege Rupert ... also bitte, die Nummer mit Saschas Mutter ist doch wohl auch ein bisschen zu viel Herr Wolf. bitte gehen sie noch einmal zurück an den Start. Danke!

11.09.2012 10:32:16
Jazzoxnpz

Also ich muss sagen, mich stört die Schleichwerbung schon. Wenn jede Pommesbude promotet wird ist das doch schon etwas drüber. Und spätestens wenn Herr Wolf sich selbst oder gar die Krimi Couch erwähnt, was auch immer seine Beweggründe dafür sein mögen, wird man als Leser aus der Handlungsebene herausgehoben und verliert den Spaß. Herr Wolf mag ja Lokalpatriot sein, und das finde ich auch super, aber seine Ostfriesland-Klischees sind doch deutlich überzeichnet. In seinen früheren Büchern konnte er wenigstens noch mit einer spannenden Krimihandlung aufwarten, aber hier ist, nach einem guten Start das Ende doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen worden.

09.09.2012 23:39:58
Waltraud Greiten

Man muß alle 6 Bände der Ostfriesenkrimis lesen, einer so gut wie der andere. Ich kann mich voll in die Situationen und Menschen integrieren und mache mir meine eigenen Gedanken. Es sind eben nicht nur Krimis, sondern Bücher zum Miterleben, Nachdenken und Mitfühlen.
Wer außerdem wie ich in der Nähe Ostfrieslands lebte, empfindet diese Krimis ein bißchen wie einen Heimatroman mit authentischen Orten.
Mein Fazit: hoffentlich kommt bald der 7. Band!

21.08.2012 12:01:24
Krüss

Ostfriesenangst ist der sechste Band der Reihe. Ich habe sie alle gelesen. Es ist fpür mich der beste "Wolf" nach "Ostfriesenblut".
Der Meister ist zu Höchstform aufgelaufen. Er erzöhlt auf mehreren Ebenen gleichzeitig, was das Buch zu einem Page turner macht, dern man nicht mehr aus der Hand legt, sofern man solch raffinierte Plots und twists in der Handlung liebt und nachvollziehen kann. Der Roman verlagt dem Leser Konzentration ab. Das ist keine seicjhte Unterhaltung.
Wenige Wochen nach Erscheinen desd Buches haben sich ähnliche Polizeipannen in Emden ereignet und auch dort wäre- wie im Buch- fast der falsche gelyncht worden.An solchen Stellen ist der Blick des Schriftstellers auf die Gesellschaft zu glashart und klar, dass es fast visionär wirkt. So soll Kriminalliteratur aussehen.

30.07.2012 10:23:24
Maria Frank

Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Es werden zu viele langweilige Situationen eingebaut, die Dialoge sind oft unrealistisch. Alle Eltern verhalten sich unwirklich und esgibtt zu viel Text mit uninteressanten Informationen. Das Ende ist merkwürdig, das Lesen war Zeitverscchwendung.Ich frage mich, warum dieses Buch ein Spiegel-Bestseller ist und möchte am liebsten mein Geld zurück.
Darum: Ich stelle das Buch kostenlos zur Verfügung, dann braucht niemand Geld auszugeben.

18.07.2012 10:01:14
Oliver Schmidt

So ganz kann ich leider nicht in die allgemeinen Jubelarien miteinstimmen. Ostfriesenangst war mein "erster Wolf", und ich habe das Buch erst im zweiten Anlauf geschafft. Anlauf eins endete nach 80 Seiten - die fand ich verwirrend (wer ist jetzt wann mit wem ins Watt gelaufen und wann auch wieder nicht und wer hat wann warum mit wem die Wanderung abgebrochen) und zum Teil auch in der Erzählweise nicht besonders prickelnd. Nach ein paar Tagen Pause habe ich noch einmal angefangen und habe durchgehalten. Ab Seite 100 wird es spannend, auch wenn es dann in der Tat nichts mehr mit dem Kurzinhalt auf dem Einband zu tun hat. Egal, mich hat es dann durchaus gefesselt. Eigentlich bin ich Fan von Island-Krimis - habe es aber jetzt bei Wolf sehr schätzen gelernt, dass er ohne diese Blutrünstigkeit auskommt. Die Seiten 100 bis 450 habe ich verschlungen - war dann aber bisschen enttäuscht vom Finale, das sehr kurz und auch unglaubwürdig ist: Drei hochgelobte BKA-ler lassen sich in Privatwohnung von einer Kommissarin überlisten? Die Kritik an vermeintlicher Schleichwerbung, die hier geäußert wurde, teile ich übrigens nicht. Das passt schon so! Werde auf jeden Fall auch noch einen "zweiten Wolf" lesen - irgendwann zumindest...

04.06.2012 10:36:07
Simone Schäfer

Volltreffer!

Als bekennender Klaus-Peter-Wolf-Fan habe ich in den letzten Wochen viel Freude gehabt. „Ostfriesenangst" in allen Bestsellerlisten und in hohen Stapeln in den Buchläden. Es ist ein verdienter Erfolg. Er hat sich von Buch zu Buch gesteigert. Seinen Kommissar Weller, der selbst so gerne Kriminalromane liest, muss man einfach lieben. Besonders mag ich die Krimitipps von Weller, wenn er begeistert von einem Buch spricht. Ich habe dadurch schon so manche Entdeckung gemacht. Sympathisch finde ich, dass Wolf (als Weller) nie Bücher des eigenen Hauses empfiehlt oder die anderer Großverlage. Bei ihm werden Klein- und Kleinstverlage, die sonst oft untergehen, einer großen Öffentlichkeit als Geheimtipp präsentiert. Hier erweist sich Wolf als Krimikenner und -entdecker.
Man kann mit dieser Krimireihe richtig leben. Ich war in Norden und ja, ich gebe es zu, ich haben den Distelkamp gesucht, die Straße, in der die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen wohnt, und ich habe bei ten Cate Marzipan gekauft und im Smutje gegessen. Es war wie ein Leben im Kriminalroman.
Ich habe „Ostfriesenangst“ in zwei Nächten gelesen und nun fühle ich mich wie auf Entzug, denn diese Reihe hat wirklich einen Suchtcharakter. Und zwei Freundinnen von mir, denen ich einen Ostfrieslandkrimi empfohlen habe, hängen jetzt auch dran ...
Immer wenn ich einen Klaus-Peter-Wolf-Krimi lese, wird mir bewusst, welchen langweiligen Quark ich sonst so lesen muss und wie bemüht der Spannungsaufbau bei gehypten amerikanischen Thriller Autoren sonst so ist. In den Ostfrieslandkrimis entwickelt sich alles aus dem Inneren der Personen. Der Autor versteht etwas von den Abgründen der menschlichen Seele.

17.05.2012 15:12:41
Gaby H

Dieser Krimi ist wie alle von ihm unheimlich
spannend. Wer K.-P. Wolf noch nicht gelesen hat, muß dies unbedingt machen.
Er ist regional sehr realistisch. Ich wohne
selbst in Ostfriesland und kenne bzw.
erkenne sämtliche Orte in seinen Beschreibungen wieder.
Ich hoffe das recht bald wieder ein Buch von ihm erscheint.
Also viel Spaß beim Lesen!

24.04.2012 16:57:13
as25

Mein erstes Buch von Klaus-Peter Wolf und ich muss sagen, das war ein Volltreffer!
Sehr gut recherchiert und routiniert erzählt, da merkt man, dass ein wahrer Könner am Werken war.
Auch sicherlich kein Nachteil, dass K.P.Wolf auch zu den erfolgreichsten (Krimi-?)Drehbuchautoren Deutschlands gehört.
Die Schreibweise mit den teilweise sehr kurzen aber prägnanten Sätzen hat mir sehr gut gefallen ,nach dem Motto:"kurz und knapp auf den Punkt gebracht". Das habe ich bisher noch bei keinem Autor so erlebt.
Der Humor ist für mich aussergewöhnliche Klasse (ich musste mehrmals spontan loslachen, was mir sonst nicht so häufig bei Thrillern passiert), weil er nicht zu übertrieben ist und die Spannung eben NICHT darunter leidet bzw. das Buch nicht albern erscheinen lässt. Das Buch bleibt immer das, was es sein soll: Ein Ostfriesen-Thriller, ohne die Langeweile sonstiger bekannter Provinzkrimis.
Freue mich schon auf Ostfriesenmoor.
Klasse!!!

17.04.2012 01:23:22
kitekat7

Mein erstes Buch von diesem Autor. Zwar nicht gerade ein Highlight an Spannung, aber eine dennoch interessante Story, die gut geschrieben ist. Leider war mir die Protagonistin, diese verbissene, alles niederwalzende Hauptkommissarin von Anfang an unsympathisch, was sich im Verlauf des Buches nicht gebessert, sondern nur noch verschlimmert hat. Diese Frau würde ich nicht als Mutter, Freundin oder sonstwas haben wollen! Herr Wolf sollte sich überlegen, diese Figur doch etwas liebenswerter zu gestalten, denke ich. Eine Bewertung von 80° finde ich insgesamt doch übertrieben. Aber jeder hat eine zweite Chance verdient, deswegen werde ich es nochmal mit einem anderen Buch von Klaus-Peter Wolf versuchen.

23.03.2012 17:18:33
Falk Persch

Ich bin in Ostfriesland geboren musste aber nach der Sturmflut 1962 mit meinen Eltern nach Bayern ziehen. Nun komme ich langsam vom Alter her wieder an den Gedanken das mir die Nordsee fehlt. Habe dann vor ca einem Jahr im Internet die Serie der Ostfriesenkrimis kennen gelernt. nach dem ich den ersten Band " Ostfriesenkiller " verschlungen und danach alle Ostfriesen Bücher von Klaus Peter Wolf gelesen. Komme ich immer mehr auf den Gedanken meinen Lebensabend an der Nordsee zu verbringen. Ich Danke Klaus Peter Wolf für geschriebenen Worte und hoffe auf " Ostfrisenmoor "

20.03.2012 21:42:29
bianca138

Ich habe alle Ostfriesen... von K.P.Wolf gelesen. Ich finde sie alle klasse. Mir gefällt, die kurze und prägnante Art, ich erschrecke immer über das abrupte Ende- aber das ist halt eben Wolf. Ich kann es nicht abwarten, bis Ostfriesenmoor bereitliegt! Diese Krimis leben. In 4 Wochen fahren wir endlich wieder nach OFL und diesmal machen wir eine Ostfriesen...-Rundreise. Wir werden uns einige Schauplätze mal live ansehen. Ich freu mich schon wahnsinnig. Unglaublich finde ich manche Meinungen, die hier abgegeben werden. Ich empfinde es nicht als Schleichwerbung- er schreibt eben in wahren Kulissen und formt Charaktere, die sich treu bleiben und somit auch ihren wiederkehrenden Gewohnheiten. Herr Wolf muss unbedingt seiner Linie treu bleiben. Das ist sein Stil- Das ist Klaus-Peter Wolf. Daumen hoch, Herr Wolf und lieben Dank.

20.03.2012 07:43:33
Traute

Ich bin waschechte Ostfriesin und habe mich eigentlich nie für Ostfrieslandkrimis interressiert...da bekam ich von meiner Nachbarin letztes Jahr" Ostfriesenfalle" geschenkt. Legte das Buch jedoch zur Seite. Irgendwann hatte ich dann kein Lesestoff mehr und fing an zu lesen...dann war es passiert...ich war völlig fasziniert und habe mir alle vorherigen Buchbände gekauft...wollte natürlich wissen wie alles begann...ich muss sagen, dass durch die Bücher mir auch Ostfriesland wieder näher gebracht wurde...kenne natürlich fast alle Orte oder auch Gaststätten...jetzt ist endlich "Ostfriesenangst"im Handel und ich versuche nicht so schnell zu lesen, damit ich das Buch noch etwas geniessen kann..Ich kann die Bücher nur wärmstens empfehlen und wünsche allen Lesern viel Freude dabei

17.03.2012 19:22:58
Torben Reipen

Seit Jahren fahre ich jedes Jahr mit meinen Eltern nach Ostfriesland und bin durch Zufall im Informationszentrum Neuharlingersiel auf den ersten Band gestossen. Aus reiner Neugierde kaufte ich ihn und fing an zu lesen. Ich war begeistert. Schon im ersten Band gab es so viel Spannung und unerwartetes, sodass ich mir Band 2 und 3 auch kaufen musste. Diese liessen nicht weniger Spannung vermuten. Und so kam es! Super Bücher, alle habe ich sie in Tagen ausgelesen. Eigentlich war ich nie ein Krimifan aber diese Bücher haben mir die Freude an Krimmis gebracht. Meiner Meinung nach wurden die Bücher von Band zu Band besser. Klaus Peter Wolf hat die Bücher mit viel "menschlichem" geschrieben. Mit vielen Situationen aus dem Leben und vielen Gefühlen. Diese Gefühle verstärkten die Spannung des Buches, weil durch sie öffters etwas unerwartetes hervorgerufen wurde.
Auch das neue Buch gefällt mir sehr gut. Mal wieder wird eine Verbindung zum Bundesland NRW hergestellt und auch Nebenrollen werden zu Hauptrollen. Eigentlich unwichtige Nebenstellen, wie in anderen Kommentaren schon angeschrieben machen das Buch dazu noch Interessanter, da man sozusagen auf die Folter gespannt wird. Ich kann die komplette Buchreihe nur empfehlen. Soviel Ortsbezogenne Spannung bekommt man nich überall. Dazu ist zu sagen, dass die Orte wirklich wie im echten Leben beschrieben sind. Dies erhöht die atraktivität des Buches ebenfalls.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Daumen Hoch!

17.03.2012 10:59:53
Lara

Um es kurz und knapp zu halten, ich kenne die ganze "Ostfriesen"-Reihe und finde den neuen Teil leider nicht ganz so gelungen, die Schleichwerbung nervt einfach und hat mir zum ersten Mal das ganze Lesevergnügen verdorben. In den anderen Teilen fand ich genau diese "Werbung" recht charmant, aber irgendwann reichts einfach ... schade!

09.03.2012 23:08:22
Susanne Kaminski

„Ostfriesenangst“Man riecht die Nordsee…, Ostfriesland und seine Menschen tauchen vor dem „geistigen“ Auge auf und der Leser wird in den Bann gezogen…, in einen Krimi, der spannend und fesselnd ist und den man am liebsten in einem „Rutsch“ lesen möchte!
Ein Kriminalroman, der nicht nur für Nordsee-Fans ein absolutes „Muss“ ist, - obwohl man die Seeluft schon schmecken kann-.
„Ostfriesenangst“ ist nun bereits der sechste Band um die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihrem Lebensabschnittsgefährten und Kollegen Frank Weller.
Von Langeweile, Spannungslosigkeit oder Abgedroschenheit kann wirklich keine Rede sein.
Wieder einmal schafft es der Autor Klaus-Peter Wolf seinen Romanfiguren Leben einzuhauchen und den Leser vom ersten Satz an in die Handlung hineinzuziehen.
Sei es die mir sehr sympathische Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller, der oft einen etwas tölpelhaften, aber liebenswerten Eindruck erweckt, der „Marzipan-Süchtige“ Chef Ubbo Heide oder Kollege Rupert, der jedes Klischee eines Kollegen erfüllt, den man lieber nicht hätte. Die Charaktäre sind authentisch dargestellt und jeder Leser, der identifikationsbereit ist, spürt die Emotionen, die ausgehen.
Der Autor behandelt Thematiken, die sehr zeitgemäß sind:
- der Frust der Schüler auf ihren Lehrer
- Wellers Auseinandersetzungen mit dem „Social Network“ (facebook)
- die Wut und den Unmut der BKA`ler auf Gerechtigkeit
- das Leben in einem Hauptkommissar-Haushalt
Klaus-Peter Wolf gestaltet Verwirrung und Wege, die sich wie ein Puzzle zusammenfügen. Die Bandbreite ist groß gefächert, aber keineswegs unübersichtlich und es ist ein Lese-Genuss, wie die Fäden der Geschichte zusammenlaufen und ineinander gehen.
Einige Protagonisten gibt es im Leben des Autors tatsächlich und sie sind wunderbar in der Geschichte integriert. Liebenswert erwähnt Klaus-Peter Wolf diesmal auch einige seiner Krimi-Kollegen/Kolleginnen und verweist auf ihre Bücher. Das macht den Autor sehr sympathisch.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten „Fall“, den Ann Kathrin Klaasen lösen wird!
Danke, Klaus-Peter, für die bisher erschienen, spannenden Fälle, die ich allesamt „verschlungen“ habe!

07.03.2012 17:39:05
Krimitante

ich kann den-momentanen- hype um k.p.wolf ganz und gar nicht verstehen.für mich sollte er beim drehbuchschreiben bleiben. (wenn er das besser kann...) er verliert sich in unwichtigen nebenschauplätzen,schmeisst mit völlig unnötigen, namen nur so um sich, springt ziemlich unlogisch in der geschichte, die eigentlich ziemlich dünn ist, hin und her. seine charaktere bleiben, obwohl er ziemlich viel gewese um sie macht, merkwürdig eindimensional (dicker, gutmütiger chef, dummer, ungehobelter "bulle", super-ermittlerin mit chaotischem privatleben, computernerd...). das team ist klischee pur (s.o.).dazu diese ,in mehreren schichten aufgetragene, puderzuckersüsse "liebe" zu ostfriesland. dabei völlig vergessend, dass dieser landstrich so einige probleme hat. ich hatte gehofft endlich mal wieder eine gute, neue reihe entdeckt zu haben. schade, daraus wird wohl nichts.

05.03.2012 20:14:03
marc C.

Als Klaus-Peter Wolf Fan fühlte ich mich immer einer kleinen verschworenen Lesergemeinschaft zugehörig. Jetzt stehen seine Titel plötzlich in allen Buchhandlungen und stürmen die Bestsellerlisten. Einerseits ist es ein schönes Gefühl recht behalten zu haben, endlich ist mein Lieblingsautor von der Masse anerkannt, andererseits ist es auch ein bißchen doof,weil er jetzt kein Geheimtipp mehr ist und nicht mehr nur mir gehört und ein paar Mitverschwörern sondern eben jedem popeligen Käufer, der in der Bahnhofsbuchhandlung noch schnell etwas für die Reise sucht. Ich gönn es ihm und ich hoffe, dass seine neuen Leser merken, dass da jemand schreibt der ihnen tief in die Seele schaut... vielleicht finden sie sich in den Büchern wieder, so wie ich mich darin gefunden habe...

29.02.2012 12:46:04
Ostriesenangst

Ich war wiedermal begeistert...Es stimmt, das Ende kommt recht plötzlich aber es ist alles stimmig. Mich wundert es immer wieder, woher Herr Wolf all dieses Detail-Wissen nimmt. Wirklich sehr beeindruckend. Ich sehne mich schon jetzt nach dem nächsten Abenteuer von Frank Weller und Ann Kathrin Klaasen. Vielen Dank.

27.02.2012 22:25:37
Orschi

Nachdem mir der letzte Krimi (Ostfriesenfalle) nicht ganz so gut gefallen hat, war ich doch sehr gespannt auf Ostfriesenangst. Er ist spannend von der ersten Minute an. Das Ende kommt dann allerdings doch sehr plötzlich. Für Ann-Kathrin Klassen, wäre es besser sich mal eine Auszeit zu nehmen. Aber das möchte ich als Leser überhaupt gar nicht. Sie soll mit ihrem Frank Weller bitte noch ganz ganz lange ermitteln. Hatte ein tolles Lesewochendende im Garten bei Sonnenschein. Habe mir ein bißchen Nordsee nach Südhessen geholt

27.02.2012 13:05:48
Vera

Endlich wieder Ostfriesland. Nachdem mir der Vorgänger Ostfriesenfalle ja mächtig auf die Nerven gegangen ist, bin ich mit einer gewissen Skepsis an Ostfriesenangst herangegangen. Doch dann mußte ich feststellen, dass so ein Wochenende sehr, sehr kurz sein kann. Nun fehlen mir noch 100 Seiten und ich habe bisher noch keinen blassen Schimmer, wer am Ende der Böse ist. Frau Klaasen kommt diesmal wirklich sehr herzlos rüber und ich würde mir, wenn ich Frank Weller wäre, doch mal so langsam Gedanken über meine Beziehung machen, aber, wie schon gesagt, 100 Seiten stehen noch aus unde vielleicht bekommt sie ja doch noch die Kurve. Es ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch. Danke dafür.

21.02.2012 16:17:38
Nise

Ich finde die Krimi`s von Klaus-Peter Wolf sehr interessant und gut Geschrieben!
Besonders die in denen es um Ann-Kathrin Klaasen geht.
Alles in allem sollte man allerdings auch die anderen fünf gelesen haben:
Ostfriesenblut
Ostfrienkiller
...
...
...
Es gibt zwar noch andere Bücher von ihm aber die finde ich persönlich nicht so gut.
Also viel spaß beim lesen!