Agatha Raisin und die tote Hexe

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • London: Robinson, 1999, Titel: 'Agatha Raisin and the Witch of Wyckhadden', Originalsprache
  • Köln: Bastei Lübbe, 2017, Seiten: 224, Übersetzt: Sabine Schilasky

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Agatha Raisins letzter Fall hat Spuren hinterlassen: Dank einer arglistigen Friseurin sind ihr die Haare ausgefallen, und zwar büschelweise. Ausgeschlossen, dass James Lacey sie so sehen darf! Also flüchtet Agatha in das Küstenstädtchen Wyckhadden, wo sie bleiben will, bis ihre Haarpracht wiederhergestellt ist. Um das Ganze zu beschleunigen, kauft sie bei der örtlichen Kräuterhexe eine Haartinktur. Und tatsächlich: Kaum wendet Agatha das Mittel an, sprießen ihre Haare wie von Zauberhand. Doch dann wird die Hexe ermordet, und zu Agathas Leidwesen weist alles auf sie als Täterin hin ...

Agatha Raisin und die tote Hexe

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Letzte Kommentare:
20.10.2017 10:36:03
Crawley

92° für das Buch? Am Anfang fand ich die Serie ja noch ganz lesbar bzw. lustig, aber jetzt finde ich sie nur noch nervig. Und die Serie ging ja gleich ganz vor bei an der Buchvorlage. Nee, ich sag nur noch "Bye, bye, Agatha Raisin". Ich verabschiede mich von dieser Reihe. Fans der Reihe wünsche ich trotzdem noch viel Spaß.

04.10.2017 16:17:14
tassieteufel

Agatha leidet noch unter den Folgen ihres letzten Falles als eine bösartige Friseurin ihr die Haare mit Enthaarungscreme shamponiert hat, was bei ihr zu schlimmem Haarausfall geführt hat. So darf James sie unter keinen Umständen sehen!!! Daher bucht sich Aggie im Küstenort Wyckhadden in einem noblen Hotel ein. Doch die restlichen Gäste bestehen lediglich aus 5 Rentnern, die dort ihren festen Wohnsitz haben und Aggie beginnt sich schnell zu langweilen. Da wird ihr für ihr Haarproblem die örtliche Kräuterhexe empfohlen, die Agatha auch ein teures Haartonikum verkauft. Kurze Zeit später sprießen zwar Aggies Haare, aber die wird Hexe ermordet aufgefunden, ausgerechnet von Agatha, die auch prompt ins Visier der Ermittler gerät.

Für den inzwischen 9. Fall der quirligen Aggie hat die Autorin einmal ein ganz anderes Setting gewählt. Einerseits ist das durchaus erfrischend, andererseits fehlen dadurch auch viele lieb gewonnene Charaktere. Zwar tauchen James Lacey, Mrs. Bloxby und Sir Charles sporadisch auf, wenn Aggie mal in Carsley anruft, aber es ist eben doch nicht ganz das selbe! Allerdings muß man sagen, dass die Autorin mit der Rentnertruppe im Garden Hotel auch eine ganze Reihe von schrägen Charakteren erfunden hat, die wunderbar zu der Reihe passen. Zudem betritt mit Inspektor Jimmy Jessop ein neuer Verehrer die Bühne, der Aggies Gefühlsleben durcheinander wirbelt, aber natürlich kommt Aggie nicht von James los und versaut alles gründlich. Einfach herrlich wie sich Aggie von einer schrägen Situation in die nächste laviert und immer wieder in Schwierigkeiten gerät.
Mit dem Mord an der Hexe Francine sind natürlich auch wieder ihre detektivischen Fähigkeiten geweckt, zumal sie selbst unter Verdacht gerät. Der Mordfall ist diesmal wirklich knifflig, es gibt eine ganze Reihe von Verdächtigen und noch mehr Motive, so dass man hier gut mitraten kann. Das Setting des verlassenen und winterlichen Badeortes bietet zudem einen gelungenen Rahmen für den Krimifall und die gute Aggie läuft zu Höchstform auf, so dass man sich hier wieder bestens unterhalten kann!
M.C. Beaton schreibt gewohnt flott und mit reichlich britischem Humor, der den Leser ein um's andere Mal breit grinsen läßt. Insgesamt eine wunderbar unterhaltsame und kurzweilige Reihe mit hohem Unterhaltungswert.

FaziT: Agathas 9. Fall bietet gewohnt launige Unterhaltung mit schrägen Charakteren, bizarren Situationen und einem gut konstruierten Krimifall. Wer britische Landhauskrimis mag, kommt hier voll auf seine Kosten!

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