Agatha Raisin und der tote Friseur

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • New York: St. Martin's Press, 1999, Titel: 'Agatha Raisin and the Wizard of Evesham', Originalsprache
  • Köln: Bastei Lübbe, 2017, Seiten: 224, Übersetzt: Sabine Schilasky

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In den Cotswolds gilt Mr John als genialer Friseur, weshalb die Frauen bei ihm Schlange stehen. So auch Agatha Raisin. Denn der Selbstversuch, ihre (wenigen!) grauen Haare zu färben, ging gründlich schief. Gut, dass Mr John noch einen freien Termin hat. Und wie es scheint, findet der charmante Friseur nicht nur Agathas Haare reizvoll, sondern auch ihr Herz. Doch als Mr John vergiftet wird, endet ihre gemeinsame Zukunft, bevor sie überhaupt beginnen konnte. Ist der Täter eine Kundin des Friseurs? Der Verdacht liegt nah, meint Agatha, und geht dem haarsträubenden Fall auf den Grund.

Agatha Raisin und der tote Friseur

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Letzte Kommentare:
29.05.2017 09:36:49
tassieteufel

Die Cotswolds werden von einer Hitzewelle heimgesucht, James ist auf Reisen und Agatha langweilt sich, da weit und breit kein neuer Fall in Sicht ist. Als Agatha den weit gerühmten Friseursalon von Mr. John aufsucht, von dem alle Frauen schwärmen, wird sie jedoch misstrauisch, gerade ältere Frauen scheint der attraktive Mann zu umgarnen und sie vertrauen ihm bereitwillig ihre Geheimnisse an. Agatha vermutet Erpressung und beginnt nachzuforschen, als Mr. John dann auch in ihrem Beisein vergiftet wird, steht für sie fest, dass sie mit ihrer Vermutung richtig lag und beginnt weiter zu ermitteln.

Wie gewohnt schildert die Autorin unterhaltsam und amüsant Agathas Alltag und ihre diversen Ermittlungen. Da James sich auf Reisen befindet, ist es diesmal Sir Charles, der Agatha unterstützt und sie bei einigen Aktivitäten begleitet. Allerdings kann Charles James nur bedingt ersetzte. Mir haben die kleinen Geplänkel zwischen James und Agatha gefehlt und die ganzen bizarren Aktionen die Aggie startet, um James wieder zurück zu gewinnen. Da das Verhältnis von Charles und Agatha gänzlich anders ist, fehlt diesmal der launige Aspekt doch fast gänzlich. Zudem wird Agatha von einigen depressiven Phasen geplagt und das spiegelt dann auch die Stimmung im Buch wieder. Allerdings wird diesmal recht viel ermittelt, zunächst ist da wohl mehr Agathas Wunsch nach einem Fall, der sie vermuten läßt, das im Friseursalon etwas nicht mit rechten Dingen zugehen könnte. Auch das merkwürdige Verhalten einiger Frauen gegenüber Mr. John weckt Agathas Argwohn, doch erst mit dem Mord an dem Friseur nehmen die Ermittlungen an Fahrt auf, zumal Aggie wieder selbst in Verdacht gerät.
Neben der eigentlichen Geschichte kommt auch wieder sehr schön das Leben in den Cotswolds zur Geltung und man trifft viele lieb gewonnenen Figuren aus den Vorgängern wieder, wie die sympathische Pfarrersfrau Mrs. Bloxby und Roy Silver, der wie gewohnt eigene Interessen verfolgt.

FaziT: ganz so gelungen wie die Vorgänger fand ich diesen 8. Teil der Serie nicht, das liegt vor allem an der Abwesenheit von James und Agathas depressiver Art, dadurch ging hier viel vom Humor und der Skurrilität der Vorgänger verloren. Wer aber die anderen Bücher mochte, der sollte auch hier zugreifen, denn insgesamt in das Buch kurzweilig und bietet einen guten Krimifall.

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