Totengrund

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Köln: Random House Audio, 2010, Seiten: 6, Übersetzt: Mechthild Großmann, Bemerkung: gekürzt

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Wolfgang Franßen
Seelenbräute

Buch-Rezension von Wolfgang Franßen Aug 2010

Es gilt als Binsenweisheit, dass die Natur der schlimmste Feind des Menschen ist. Wenn Tess Gerritsen ihre Gerichtsmedizinerin Maura Isles nach einer Konferenz in Skiurlaub schickt, darf man bei dieser Autorin davon ausgehen, dass Kälte, Hunger und die Abgeschiedenheit der Wälder sie an den Rand der Existenz führen wird. Wer sich jedoch in der Bibel auskennt, ist sich sicher, dass nicht die Natur sondern der Mensch des Menschen Schicksal besiegelt. So wird Maura Isles und ihre Freundin Jane Rizzoli im Verlauf von Totengrund neben einem Berg von Leichen sich vor allem der menschlichen Deformation einer ans Heil glauben wollenden Sekte stellen müssen.

Was einen Spannungsroman ausmacht, hat Tess Gerritsen nicht nur mit ihrem neuesten Thriller unter Beweis gestellt. Allerdings hat sie den Schrecken nie als Plagiat mit Unterhaltungswert eingesetzt. Auch sie unterliegt dem Gesetz des Genres, der Fall muss gegen Ende aufklärt sein und es zum Happy End kommen. Doch auch bei Totengrund haftet der glücklichen Fügung der Verlust an. Es besteht die Möglichkeit, dass alles gut ausgeht. Für jeden. Aber nicht die Garantie.

Wenn Maura Isles mit ihrer Skigruppe in dem verlassenen Dorf Kingdom Come strandet, besteht die Aussicht, dass sie für Wochen, gar Monate in den eisigen Wäldern Wyomings von der Außenwelt abgeschnitten werden, haftet dem Ganzen ein Hauch von Stephen King an. Das Unheil droht, aus dem Wald zu kommen. Es werden Indizien gesammelt, die belegen, dass die Gruppe sich in Lebensgefahr befindet. Rettungsversuche, das Tal zu erreichen, scheitern. Jedem der Protagonisten haftet ein seelischer Schaden an, der ihn zur Gefahr für den anderen macht.

Für die Rettung, die Gerechtigkeit sorgt diesmal weniger Jane Rizzoli, die kongeniale Partnerin von Maura Isles, als die Sozialarbeiterin Cathy, die mit ihren Warnungen vor "Der Zusammenkunft" des selbst ernannten Propheten Jeremiah Goode auf taube Ohren gestoßen ist. Tess Gerritsens neuer Thriller dreht sich um eine Sekte, die ihre männlichen Nachkommen auf der Straße aussetzt, um unter dem Banner des Heils, der Erlösung, der Pädophilie nachzugehen.

Hinter der Geschichte von Totengrund erzählt die Autorin von Sekten wie den Moonies, von Anhängern wie denen von Charles Manson. Sie weist die Gehirnwäsche nach, die es den Anhängern unmöglich machen, aus der Gemeinschaft auszubrechen. Selbst, wenn es zum Massenselbstmord wie in Jonestown im guayanischen Urwald, zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit dem Staat wie in Waco mit den "Branch Davidians" oder Kindesmissbrauch und der Folterung in der Colonia Dignidad kommt.

Anders als bei Meg Gardiner in Gottesdienst kommt dabei kein für Hollywood geeigneter effektreicher Plot heraus, eher ein Kammerspiel, das die Qualen in den Seelen nachzeichnet. Auch dadurch, dass sie Menschen am Rand zu Wort kommen lässt. Jene, die wegsehen, die sich bestechen lassen, die ihre Abgeschiedenheit durch Ungläubigkeit zu schützen suchen, und so sammelt Gerritsen die Gründe, wieso es überhaupt für Sekten möglich ist, einen solchen Einfluss in ihrem Umfeld zu erhalten.

Nicht erst seit der "Chirurgin" und dem "Meister" gilt die amerikanische Autorin Tess Gerritsen als die Vorreiterin des Pathologie-Thrillers. Sie hat sich in Romanen wie Kaltes Herz einen Namen als ausgezeichnete Kennerin des amerikanischen Krankenhausalltags und des Organhandels gemacht und versteht sich auf den genretypischen Serienmörder par excellence.

Was diese Autorin auszeichnet, ist ihr feines Gespür für einen Schrecken, dem Maura Isles und Jane Rizzoli stets hinterher hasten, ohne ihn je vorbeugen zu können.

Sie kommen immer zu spät. Und müssen manchmal wie Maura Isles mit der bitteren Erkenntnis weiter leben, dass ihr eigenes Leben es nicht mal zulässt, sich um jemand anderen zu kümmern.

Totengrund

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Letzte Kommentare:
19.05.2018 17:06:31
Krimifreund

Zunächst wollte ich das Buch schon gar nicht zu Ende lesen, weil mir die "Geistergeschichten" nicht gefielen, dann wurde es aber realistischer und dadurch für mich spannender.
Auch mich stört das Ende - einerseits wegen der schon angesprochenen fehlenden Hinweise auf die Begleiter, vor allem aber ist nicht aufgeklärt, wer den Sektenführer über die Hausdurchsuchung informiert hat. Der Deputy war ja schon tot, also wer hat diese Informationen weitergegeben?

11.09.2017 07:36:03
mg11

Ein sehr gelungener Thriller! Alle Handlungsstränge und Personen sind wunderbar miteinander verwoben und tragen dann zu einem tollen Gesamtbild bei. Vieles ist dann doch ganz anders als es zunächst scheint.
Die Geschichte bietet außerdem viele unterschiedliche Facetten: Action, Krimi, Suvival, Beziehungsskrise, Familiendrama...und man lernt noch etwas über das Funktionieren einer Sekte.

14.02.2014 17:02:25
rolandreis

Eigentlich muss man die Geschichte zweigeteilt sehen. Die erste Hälfte des Romanes handelt fast ausschließlich von den verzweifelten Versuchen der Gruppe, ihr Überleben zu sichern, wobei durch die Abgeschiedenheit des Dorfes dies immer schwieriger wird. Bis zum Schluss, weiß man nicht, was tatsächlich mit den Menschen aus "Kingdom Come" geschehen ist. Das Ende war für mich überraschend. Das Motiv ist zwar in sich logisch, doch bleibt ein bisschen ein fader Geschmack hängen, warum man dafür so einen Aufwand betrieben hat. In Summe aber ein guter Thriller

25.10.2013 23:42:08
Jeannine_W

Ich habe bisher alle Bücher von Tess Gerritsen gelesen und liebe vor allem die Geschichten um Jane und Maura sehr!

Weil es Rubi und michael meiner Meinung nach schon sehr gut beschreiben, möchte ich mich ihnen nur anschließen und gar nicht viel mehr sagen.

Ein (wieder einmal) gelungenes Buch, das ich sehr gern gelesen habe und weiterempfehlen kann.

95°

02.10.2013 10:14:50
Carmen

Nun habe ich 7 der 10 Bücher von Tess Gerrtisen gelesen. Am Anfang erschrekende Details über die Untersuchungen der Leichen. Es ist immer sehr gut geschrieben.
Auch Totengrund kann nicht spannender geschrieben werden. Auch der Schluss könnte nicht besser sein. Ich freue mich auf die nächsten Bücher.

26.08.2013 07:30:44
michael

"Totengrund" ist mein erstes Buch von Tess Gerritsen, und es hat mich bis zur letzten Seite begeistert.

Beeindruckend, wie die Handlung ohne zusätzliche Nebengeschichten oder unwichtige Schnörkel trotzdem ungemein spannend bis zum Schluss durchgezogen wird. Kaum eine Autorin versteht es so gut, allein durch Worte Gänsehaut und knisternde Spannung zu erzeugen.

Die Geschichte ist bis zum Ende schlüssig, die Charaktere klar und durchdacht. Einzig die Story um die vier Begleiter von Maura, die in ihrem Auto umkommen, bleibt etwas im Unklaren.

Sprachlich bietet Gerritsen Lesefutter vom Feinsten. Nur wenige Bücher lassen Stimmungen, Landschaften und Gedanken der handelnden Personen so plastisch erscheinen wie sie.

Also, einen Abend frei nehmen und bitte in einem Zug durchlesen!

30.06.2013 11:27:44
Roland Risch

Nun habe ich 8 der 10 Bücher von Tess Gerrtisen gelesen. Am Anfang teilweise erschrekende und fast makabere Details über patologische Untersuchungen. Aber wenn man's genau nimmt, so ist halt das Leben. Zwischenzeitlich habe ich Einsehen, wie wichtig auch solche Untersuchungen sind. Etisch immer sehr gut vertretbar geschrieben.
Auch Totengrund kann nicht spannender geschrieben werden. Auch der Schluss könnte nicht herzlicher sei.
Ich freue mich auf die letzten beiden Bücher.
Tess Gerrtisen herzlichen Dank
Roland Risch

24.05.2013 12:46:55
Rubi

Tess Gerritsens Geschichten rund um die Polizistin Jane Rizzoli und die Gerichtsmedizinerin Maura Isles besitzen genau das, was ich an Krimis liebe: Tiefgründige und doch verständliche Charaktere, wiederkehrende Personen (teils in Nebenrollen, teils als Hauptakteure), Handlungen und Geschehnisse, die aufeinander Bezug nehmen, detailgetreue Schilderungen von Opfern, Obduktionen und Tatorten und natürlich viel Spannung.
Auch "Totengrund" hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil die ersten Kapitel so ganz anders sind, als man es gewohnt ist.

Maura Isles besucht einen Medizinerkongress, bei dem sie einen ehemaligen Mitstudenten trifft, der Maura spontan zu einem kleinen Skiausflug mit seiner Tochter und zwei Freunden einlädt. Maura, gefrustet von ihrer heimlichen Affäre zu einem Geistlichen und deshalb auf der Suche nach Ablenkung, sagt spontan zu. Was als fröhlicher Ausflug beginnt, endet jäh in einem völlig zugeschneiten Straßengraben, mindestens 30 Meilen vom nächsten Telefon entfernt. Allen Beteiligten wird schnell klar, dass sie das Auto nicht mehr auf die Straße bekommen und sich dringend nach einer anderen Lösung umschauen müssen, um im immer heftiger werdenden Schneesturm nicht zu erfrieren.
Glücklicherweise entdeckt Maura ein Hinweisschild auf eine Privatstraße, die die 5 direkt in ein verlassenes Dorf führt. Getrieben von Kälte und Hunger betreten sie wahllos das 1. Haus, welches komplett verlassen, aber vollständig eingerichtet ist, leider ohne jegliche Stromversorgung. Mit Fleisch, Bohnen und einem warmen Kamin lassen sie den Abend ausklingen und sammeln neue Kräfte für den Tag. Es dauert allerdings nur ein paar Stunden, bis Maura erkennt, dass in diesem Geisterdorf etwas ganz gewaltig nicht stimmt. Alle Häuser sehen aus, als wären sie plötzlich verlassen worden - gedeckte Esstische, halb zubereitete Speisen, offene Fenster trotz Schneesturm und scheinbar erfrorene Haustiere. Um endlich wieder in die Zivilisation zu kommen, "borgen" sie sich ein Auto aus einer der Garagen und treten den Heimweg an. Diesmal schaffen sie es noch weniger weit und landen bereits nach Minuten wieder im Straßengraben, doch anstatt aufzugeben, packen alle mit an und versuchen mit vereinten Kräften, das Auto wieder auf die Straße zu bekommen. Dabei passiert ein schrecklicher Unfall, der die 5 Verlorengegangenen zwingt, so schnell wie möglich in die nächste Stadt zu gelangen. Nach Tagen des Wartens auf Hilfe entschließt sich Mauras Bekannter, den Weg zu Fuß bzw. auf Skiern zurück zu legen, doch wieder vergehen Tage, ohne dass Rettung kommt.
Parallel wird in Boston langsam klar, dass Maura spurlos von der Bildfläche verschwunden ist. Von der Tagung kommt sie nicht zurück und an ihr Handy geht sie auch nicht, also beginnen ihre Freunde mit der Suche nach ihr. Als ein Auto in einer Schlucht gefunden wird - besetzt mit den verbrannten Überresten von zwei Männern, einer Frau und einer Jugendlichen - denken alle, dass Maura unter den Opfern ist. Doch während des Gedenkgottesdienstes bekommt Jane einen Anruf, der klar macht: Maura ist nicht die Person, die hier im Sarg liegt! Jetzt rollt die Suche erst richtig an, denn bei den schwierigen Wetterbedingungen kann eine Frau aus der Stadt nicht lange alleine in der Wildnis überleben. Doch Maura ist gar nicht alleine unterwegs, sie ist zusammen mit einem Jungen auf der Flucht - ohne zu wissen, vor wem und warum...

Die Szenen rund um das Geisterdorf finde ich genial! Sie sind mir keinesfalls zu lang sondern genau richtig geschildert, um sich in diese Situation hineinversetzen zu können. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie man aus Not ein fremdes Haus betritt, sich dort von den Lebensmitteln ernährt, auf fremden Sofas sitzt und sich doch permanent darum sorgt, warum hier niemand ist. Dieses Hin- und Her der Gedanken, einerseits einen Fluchtinstinkt spüren, andererseits aufgrund des Wetters keine Wahl zu haben, das ist nervenzerfetzend. Genauso begeistert bin ich von den ganzen Geschehnissen, die sich abspielen, als Jane bereits nach Maura sucht, Maura hingegen vor den Leuten flüchten muss, sie offensichtlich nach ihr suchen. Auch hier wieder dieser innere Kampf - einerseits will sie endlich raus aus dieser kalten Hölle und gefunden werden, andererseits weiß sie nicht, wem sie vertrauen kann und welche Finder es gut mit ihr meinen. Eine Zeit lang dachte ich, Maura und ihr junger Begleiter würden sich ihre Paranoia nur einbilden und laufen die ganze Zeit vor ihrer Rettung weg, ein riesiges Missverständnis sozusagen, aber irgendwann dröseln sich die Fäden auf und es wird klar, dass die Guten tatsächlich nicht immer gut sind.

Ich war fast ein wenig enttäuscht, als Jane und Maura sich aus ihrer jeweiligen Situation langsam wieder näher kommen, denn gerade diese völlige Trennung von beiden fand ich spannend. Aber es ist natürlich klar, dass es auf irgendeine Art Happy End hinauslaufen muss und so ermitteln schließlich beide wieder gemeinsam und kommen dem Rätsel um das ausgestorbene Dorf, welches sich als Hochburg einer Sekte entpuppt, immer näher, damit aber auch der tödlichen Gefahr, die es umgibt...

Das Ende ist dann überraschend simpel aber genauso erschreckend wahrscheinlich. Wir haben es nicht mit einem abgedrehten Psychomörder zu tun, sondern mit realistischen Fehlentscheidungen, die Personen mit Verantwortung durchaus treffen. Es muss nicht immer ein Ende mit Pauken und Trompeten sein, es kann auch mal nachdenklich und fast unspektakulär zu Ende gehen, vor allem, wenn es um so etwas Häufiges und Selbstverständliches wie Korruption und Vertuschung geht.

PS: Zum Thema Notruf ohne Netz: Geht natürlich nicht, wenn gar kein Handynetz da ist, genau Abraxa. Aber ohne Simkarte geht seit 2009 auch nicht mehr, weil ca 80% aller Notrufe ohne Sim Fehlalarme waren!

08.04.2013 01:45:57
Abraxa

Als Tess Gerritsen-Fan hat mir das Buch gefallen. Im Gegensatz zu manchen meiner Vorposter fand ich auch den Anfang nicht langweilig. Ich fand es allerdings auch schade, dass man am Ende nichts mehr darüber erfährt, was aus den anderen wird. Erst wird so detailliert über den Rettungsversuch berichtet, und dann bricht die Geschichte völlig unvermittelt ab. Auch hätte ich gern ein bisschen mehr Einblick in das Innenleben der Sekte gehabt. Die Geschichte ist jedenfalls spannend und entlässt dem Leser, zumindest mich, mit einem Gefühl von Melancholie.
Lilly, mit Deiner Kritik an dem Logikfehler hast Du nur bedingt recht. Es stimmt, dass man keine Simkarte, d.h. kein Netz, benötigt, um einen Notruf abzusetzen. Das Handy verbindet sich dann automatisch mit dem nächsten verfügbaren Netz. Aber genau da ist das Problem: wenn gar kein Netz verfügbar ist, weil sich kein Sendemast in erreichbarer Nähe befindet, kann man auch keinen Notruf absetzen ;-) Ich stimme aber zu, dass sie es wenigstens hätten probieren können.

16.10.2012 14:33:03
Giorgio

Nach "die Chirurgin" mein zweiter Gerritsen-Roman und wieder bin ich begeistert. Wie mir schon beim 1. Buch aufgefallen ist, merkt man auch in diesem, dass es von einer Frau geschrieben wurde. Die Frauen sind einfach die Heldinnen und die Männer sind die bösen Kerle. Aber das stört mich nicht, wird einfach etwas hochstilisiert.
Abgesehen von einigen ungelösten Fragen im Buch (was geschieht mit Arlo, dessen Schicksal man dermassen verfolgt hat?) und der Vorhersehbarkeit der Geschichte ist es richtig spannend, sodass ich 92° vergeben kann.

18.09.2012 15:58:21
Bernie Baer

Nach zwei schwächeren Romanen (Blutmale, Grabkammer) ist der 8. Teil der Jane & Maura-Serie wieder ein absoluter Hammer!

Langasam und beschaulich fängt es zwar an, aber auch schon da entwickelt sich bei der Beschreibung der Natur eine Gämsehaut-Feeling.
Was aber dann kommt ist ein Renner, der aber so was von Fahrt aufnimmt. Ich konnte nicht anders und habe die letzten 200 Seiten durchgehauen und bin daher heute sehr müde.

Das einzige was mich ein wenig störte ist, dass am Ende keine Rede mehr von den Begleitern war. Mann konnte sich zwar denken was mit ihnen geschehen ist, aber ein bisschen Bezug darauf wäre schön gewesen.

Daher bewerte ich den Roman (nur) mit 95 Grad.

21.07.2012 17:43:07
Britta

Die Bücher von Tess Gerritsen sind immer gut. So war ich am Anfang des Buches Totengrund sehr verwundert, dass es schleppend begann und ich schon vorhatte, das Buch aus der Hand zu legen. Dann aber kam Schwung in die Geschichte und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ein sehr gutes Buch, wärmstens weiterzuempfehlen.

13.07.2012 00:23:55
ltmsuh@yahoo.de

Ich fand Gerritsen meistens fesselnd.Totengrund ist nur eine konstruierte Geschichte, von der lösen wir uns aber leicht, denn Gerritsen ist nicht Willens zu erzählen, warum und wie gewisse Dinge sich ereignen konnten.
Wie starben die Freunde, was geschah mit Douglas, wer hat wie Arlo mit dem schwerstverletzten Bein abgeholt, wie starben Elaine und Grace.
Jedoch wie der Priester und die Pathologin leiden, erfahren wir ein ums andere Mal bis zum gehtnichtmehr. Dieses Ausschlachten des Zölibats geht mir auf die Nerven.
Wichtiger wäre mir die sachliche Aufklärung gewesen.Vielleicht kam für Gerittsen die unsägliche TV Serie zu früh .

06.07.2012 15:35:42
Lilly

Trotz das dieses mein erstes Buch dieser Reihe war, war es absolut verständlich und unabhängig von den vorigen Büchern geschrieben! Ich hatte das Buch innerhalb 1 1/2 Tagen durch und war begeistert! Selten hat mich ein Buch während der ganzen Zeit über so gefesselt wie dieses! Das einzige, was mich wirklich langsam stört in vielen Romanen und auch Filmen ist DER Logigfehler schlechthin: Das Handy! Klar, dass man mitten in der Pampa keinen Empfang hat, aber keiner der fünf betreffenden Figuren kommt in den Sinn, dass man einen Notruf auch ohne Netz absetzen kann! Ich glaube kaum, dass in den USA diesbezüglich andere Regeln gelten! Die gute und durchweg spannende Handlung macht dies allerdings wieder wett, auch wenn die Verbindung einer gewissen Figur zur Sekte ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar ist!

28.06.2012 17:21:35
manni

Grabkammer war schon dürftig, Totengrund liest sich flott, aber die Luft ist jetzt endgültig raus. Eigentlich schade, ich hatte mich wegen vieler recht guter Vorabkritiken nochmals umstimmen lassen und mir das TB gekauft. Liegt es vielleicht an der Übersetzung ? Das ist alles so uninspiriert geschrieben, die Geschichte ist gar nicht mal so unspannend für eine Krimiserie, aber eben diese belnglose Sprache. Das war definitiv der letzte Versuch . 50°

08.05.2012 15:29:44
Madam

Eins ihrer besten Bücher- der Hammer! Kein Vergleich zum neuen "Grabesstille" (zumal der Titel völlig unpassend ist..). Super spannend, absolut nicht vorhersehbar..und ich hab beim Lesen im Bett trotz zwei Decken gefroren.. bis ich dann irgendwann morgens um 3 das Buch schweren Herzens weglegen konnte (und um 6 ging der Wecker...)

26.02.2012 11:57:41
Michael Winkelmann

Irgendwie war das Buch in meinem Regal verschwunden und ich fand es gerade noch rechtzeitig, bevor im März der nächste Krimi erscheint.
Das Buch war von der ersten Seite an spannend, obwohl man denkt, dass Thema Sekten hat man irgendwo schon mal gelesen. Trotzdem, das Buch ist kurzweilig und spannend bis zum Schluss. Ich kann das Buch empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Fall.

10.08.2011 09:36:58
HeJe

Das Buch war der Hammer! Mit Abstand das beste Gerritsen Buch, das ich gelesen habe!!! Es war ausnahmslos und durchgehend spannend. Der Beginn, als Maura in der verlassenen Stadt landete, sorgte gleich für Gänsehaut. Ich habe mir sämtliche Auflösungen ausgemalt und das Rätseln ging los. Einfach super spannend!

Meiner Meinung nach war dieses Buch anders als andere Gerritsen Werke. Ich gebe 100 Grad, auch wenn das Ende dann nicht so war, wie ich es mir erhofft hatte :)

28.07.2011 13:40:08
Starbuck

Also ich fand das Buch sehr spannend und habe direkt die Kälte mitempfunden, der Maura ausgesetzt war.Der einzige Kritikpunkt ist, dass man lange nicht weiß, was mit der Tochter ihres Bekannten passiert ist. Man nimmt nur an, dass sie umgebracht wurden.Leider ist die Autorin auch nicht mehr genau darauf eingegangen wer Sansone ist, er stammt ja aus einem älteren Band.

08.04.2011 08:50:59
Sonja

Also ich habe bisher alle Bücher der Rizzoli/Isles-Reihe gelesen und fand\' sie ausnahmslos mehr als spannend. So auch dieses Buch. Ich hatte Probleme, Schlaf zu bekommen, denn ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Spannend geschrieben und die "Liebesgeschichte" von Maura und ihrem Pfarrer empfand ich nicht als "störend", sondern es passte ganz gut, um die Gefühle von Maura zu erklären.
100 Punkte für das Buch :-)

02.04.2011 20:42:45
Melisandra

Der Titel hat mich so gar nicht angesprochen - aber als ich das Buch zu lesen begann, konnte ich es einfach nicht mehr weglegen...
Tess Gerritsen versteht es immer wieder ihre Leser zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen, auch wenn das Thema diesmal in eine etwas andere Richtung zog (Sekten) als sonst, war ich dennoch sehr begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen!

12.02.2011 20:50:50
Schrodo

Maura Isles und ihre Freunde haben während eines fürchterlichen Schneesturms in einem kleinen Dorf in Wyoming Zuflucht gesucht. Nun sind sie verschwunden. Genauso wie alle anderen in diesem Dorf auch. Etwas Schreckliches muss vorgefallen sein. Einige Tage später erfährt Jane Rizzoli, dass ihre Freundin nicht von einer Konferenz zurückgekehrt ist. Zeitgleich wird ein Autowrack mit vier verbrannten Toten gefunden, darunter eine Leiche in Mauras Alter.
Der achte Fall befasst sich wieder mal überwiegend mit Maura Isles. Diesmal geht’s in den Wald. Genauer gesagt in die Einsamkeit der verschneiten Berge Wyomings.
Wenn Sie noch keinen Roman mit Isles und Rizzoli gelesen haben ist das ein ganz gutes Buch. Wer die Vorgänger aber kennt, der wird diesen Krimi eher in die Kategorie „geht so“ einordnen. Die Sekten Thematik ist schon reichlich vorhersehbar und für meine Begriffe auch schon ziemlich ausgelutscht, und die „verbotene Liebe“ zwischen Maura und dem Pfaffen Daniel geht mir eigentlich nur noch auf die Nerven. Insgesamt liest sich das Buch recht flott, wobei es jetzt nicht so sehr spannend ist. Handwerklich gut gemacht, aber leider kein Pageturner.

31.01.2011 13:49:22
Rinquinquin

Äusserst interessant, wie unterschiedlich die Meinungen über dieses Buch sind, da sieht man mal wieder, dass die Geschmäcker verschieden sind.

Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen, ich konnte kaum aufhören zu lesen und habe es dann bis 1 Uhr nachts endlich bis zum Ende geschafft, ohne einmal zu gähnen oder gar einzuschlafen. Ich fand es wahnsinnig spannend und dass die Erzählstränge einmal zu Maura Isles und dann zu Jane Rizzoli sprangen, hat die Spannung noch gesteigert.

27.01.2011 09:40:12
tedesca

Wenn man bedenkt, wie gut die ersten beiden Bücher der Rizzoli-Isles-Reihe waren, dann kann man von diesem hier nur enttäuscht sein. Wo früher von Anfang an Spannung vorherrschte, finden wir hier endlose Schilderungen von eisigen Landschaften und komplizierten Liebesbeziehungen - wer bitte braucht das in einem Thriller???

Die ersten 7 von mehr als 12 Stunden waren langatmig und zu ereignislos. Ein Unfall und ein kaputtes Bein sind einfach zu wenig für geschätzte 250 Seiten, das hätte man auch auf 150 untergebracht, und auf die gequälte Lovestory hätte ich persönlich gut verzichten können. Ich meine, wer sich mit einem Pfarrer einlässt, darf sich doch bitte nicht wundern, wenn der nicht mit wehenden Fahnen seine Kirche verlässt, oder? Aber das bestätigt für mich einmal mehr das beschränkte Frauenbild, das Gerritsen gerne zeichnet. Ihre Frauen sind nur im Job stark und unabhängig, im Beziehungsleben sind sie meiner Meinung nach rückständig und unreif.

Davon abgesehen legt die Handlung dort an Tempo zu, wo die Suche nach Maura richtig losgeht und in einer Katastrophe endet. Da wird\'s dann wirklich spannend und auch schockierend. Wie immer spart Gerritsen nicht mit grausigen Details, die sich hier nicht nur auf Leichenteile beschränken, sondern auf die Gebarungen gewisser Sekten eingehen, in deren Mittelpunkt der Missbrauch von Kindern steht.

Alles in allem ein lesbarer Thriller, den ich aber so nur Fans der Serie weiterempfehlen würde.

Als Hörbuch (ungekürzt exklusiv bei audible.de, gekürzt auf CD erhältlich) lebt die Geschichte vor allem von Mechthild Grossmanns Stimme, wobei die Frauen in der direkten Rede oft zu weinerlich und wie kleine Mädchen klingen, was auch nicht immer so gut passt.

09.01.2011 07:56:46
Maria-Luise

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Handlung ist flüssig erzählt. Das leere Dorf und wie die 4 dahin verirrten Personen mit ihrer Situation umgehen , wird sehr spannend erzählt. Natürlich ist das Sektenthema schon oft Schwerpunkt eines Buches, aber ich finde es hier nicht ausgelutscht. Auch Dr Isles Beziehung zu Daniel, ihre Zerrissenheit wird gut und nachvollziehbar dargestellt. Ich habe den Kauf nicht bereut.

08.12.2010 21:09:03
eitschbi

Ich habe das Buch TOTENGRUND als Urlaubslektüre gebraucht - und neben dem aktuellen Deaver auch eben Tess Gerritsen mitgenommen.

Und ich muss sagen: Tess hat meiner Meinung nach unglaublich spannend erzählt. Es war tatsaechlich so, dass ich das Buch erst um 3h nachts weglegen konnte. Solange war ich völlig im "Bann" und wollte immer wieder wissen, wie es weitergeht.

Gerade die Charaktere zu beschreiben, damit sie einfach zu verstehen sind ist Tess Gerritsen prima gelungen. Man muss nicht zahlreiche verschiedene Protagonisten "kennenlernen", sondern kann sich auf die Hauptcharaktere konzentrieren. Und so ist auch der komplette Handlungsstrang fast fortlaufend - es gibt nicht so viele verschiedene Stränge.

Ohne zuviel zu verraten - die Beschreibungen des Hauses - grenzt schon fast an einen Horror-Thriller.

Und das Ende war für mich so nicht zu erwarten. Daher ganz klarer Kauftipp! Das Buch muss unter den Baum!

02.12.2010 07:27:28
clare1512

Habe mit 75% bewertet.
Diese Punktzahl aber nur, weil ich eigentlich ein Tess Gerritsen Fan bin.
Spannung sieht anders aus.
Auch die Charakteren der Personen wurde mehr als mau umgsetzt.
Schade, die Bücher von Frau Gerritsen werden immer schwächer
Kritiker Thomas kann ich nur zustimmen:
Die immer schwächer werdenden Bücher erinnern stark an Patricia Cornwell.
Schade. Aber 20,-- Euro für einen Neukauf werde ich künftig nicht mehr investieren.

19.11.2010 16:13:56
MrNice

Maura Isles besucht eine Tagung in Wyoming, als sie einen alten Studienkollegen namens Doug wiedertrifft und beschließt, mit ihm, seiner Tochter Grace und einem befreundeten Pärchen ein paar beschauliche Tage im Schnee Wyomings zu verbringen. Der Ausflug kommt gerade recht, hat sie doch erst wieder schmerzlich erleben müssen, dass die Beziehung zu Daniel auf der Stelle tritt. Doch auf dem Weg ins Idyll kommt der Jeep von der Straße ab und die Gesellschaft landet in einer kleinen Siedlung namens "Kingdome Come". Beim Versuch den Wagen zu bergen, verletzt sich Arlo schwer und Maura und Doug versuchen verzweifelt sein zerfetztes Bein zu retten. Während Doug aufbricht, um im Tal Hilfe zu holen, bleibt Maura mit Elaine, Arlo und Grace zurück und bemerkt, dass so einiges an diesem verlassenen Ort merkwürdig erscheint. Ein überstürzter Aufbruch, ein toter Hund und Schneeschuhpuren lassen sie Fürchterliches ahnen ...

Meine Meinung:
ein gelungener 8. Fall, der sich mal wieder mit Maura Isles als Hauptfigur befasst. Man erlebt, wie Maura sich in der Beziehung zu Daniel quält und sich so hinreißen lässt, spontan, alle Sicherheit außer acht zu lassen (und das will bei einer FRau wie Dr. Isles schon was heißen ;) )ein Wochenende mit einem alten Freund zu verbringen, dabei aber in Teuflisches verwickelt wird.
Gerritsen verlässt in diesem 8. Fall die gewohnten Strukturen und Handlungsorte. Setting ist ein einsames "12-Häuser-Nest" irgendwo im verschneiten Wyoming. Mir hat gerade dies sehr gut gefallen- es ist MAL was ANDERES und Gerritsen gelingt es wirklich gekonnt, mit der Atmosphäre und den Ängsten des Lesers zu spielen. Man fühlt sich mehr als einmal in die dunkle Hütte und die Wälder hineinversetzt und leidet und fiebert mit den Protagonisten mit.

Jane und Gabriel machen sich mit Daniel auf den WEg und auch Sansone taucht auf. Sie erhalten die schreckliche Gewissheit: Der WAgen wird abseits der Straße in einer Schlucht ausgebrannt aufgefunden & eine verkohlte weibliche Leiche als die Mauras identifziert. Zusammen macht sich das Gespann in Sansones Privatjet samt Maura zurück auf den Weg nach Boston.
Doch ist sie wirklich tot??? lest selbst... :)

Fazit:
Gelungener 8. Fall- mit viel düsterer Atmosphäre und mit zwei von Liebe gequälten Menschen - DAS bildet den Rahmen für eine spannenden und kurzweiligen Fall, der einen mitreißt und sich prima für ein verregnetes WE wie dieses eignet.
Gut gefallen hat mir das Setting im Schnee und die Charakterentwicklung Mauras, die diesmal eindeutig im Vordergrund steht, im Gegensatz zu Jane (& das ist gut so, denn außer zu erwähnen, wie nervig Regina ist und wie froh sie ist Gabriel für den Rest des Lebens an ihrer Seite zu haben, tut sich hier nicht viel...)
Einen Stern Abzug, denn die Sekten/Religion-Thematik ist inzwischen auch etwas ausgelutscht und es gab einfach schon bessere & v.a. spannendere Fälle (schon etwas vorhersehebar, aber das ist unausweichlich bei der Konzeption) aus Gerritsens Feder. Und langsam beginnt die verbotene Liebe zw. Maura und Daniel nun auch ihren Reiz zu verlieren, wobei sie die Qualen der beiden aber glaubhaft schildert.
Mein LOB für einen recht KOMPAKTEN Fall. Im Gegensatz zu P. Cornwell und E. George, deren neueste Romane ja auch in den letzten beiben Monaten erschienen sind, muss man sich hier nicht durch +800 Seiten und diverse Nebenhandlungen lesen & kämpfen!

Kleiner Wehmutstropfen: im Vergleich zu den ersten Romanen (absolute Pageturner)-vor allem nach Schwesternmord- lässt die Reihe nun doch seit "Blutmale" langsam nach. Trotzdem ist Gerritsen für mich derzeit immer noch meine #1 in Sachen Thriller und sie hat hier mal ab vom Herkömmlichen einen sehr guten atmosphärisch dichten Thriller hingelegt (4,5*)

Ich für meinen Teil freue mich nun auf den nächsten Fall und bin gespannt, was sie sich ausdenkt oder welche neuen Figuren sie evtl ins Speil bringt. Aber bitte nix religiös angehauchtes, den das hatten wir bereits hier und in Blutmale ...

12.11.2010 10:58:01
Thomas

Eine negative Beurteilung abzugeben ohne diese durch Beispiele untermauern zu dürfen ist schwierig, man müsste ja die Handlung verraten. Aber was Tess Gerritsen mit Totengrund abliefert ist - gemessen an ihren früheren Büchern - dürftig, schwach. Da werden Erzählstränge geknüpft wie ein amerikanischer Quilt oder ganz fallengelassen . . . Lieblos. Erinnert mich stark an Patricia Cornwell, die sich spätestens mit Insel der Rebellen leergeschrieben hat. Sorry, das war nix!

11.11.2010 15:17:26
Sarah_Ch

Ich war total begeistert von dem Buch, habe es eben ausgelesen...vorher konnte ich es nicht weglegen.

War mal wieder Hochspannung in dem Buch, richtig lebendige Szenen und super spannende Atmosphäre.

"Totengrund" war anders als die anderen Bücher, weil Maura Isles mehr in den Vordergund und Jane Rizzoli mit ihrer Familie mehr in den Hintergrund getreten ist - einfach mal was neues und dadurch echt spannend.

Hoffe geht bald weiter mit der Buch- Reihe...

10.11.2010 11:26:26
Bella S

Also ehrlich gesagt bin ich ein wenig enttäuscht, das Buch ist nicht schlecht aber in keiner Weise mit dem vergleichbar was man von Tess gewohnt ist. Was Maura da passiert ist schon spannend, aber es gibt eben nichts anderes. Fazit: Klasse zu lesen, man bleibt auch dran und hat es in 2 Tagen durch aber Hochform war das leider diesmal nicht, ich warte mit Spannung auf weiteres von ihr..

30.08.2010 21:40:41
Anja S.

Ich habe das Buch bereits im Original gelesen, da ich nicht warten konnte bis es übersetzt wird. Und im Gegensatz zu dem eher enttäuschenden "Grabkammer" ist dieses Buch wieder echt hochspannend!!! Es spielt zur Abwechslung mal in Wyoming und fast nicht in Boston, es beginnt mit einem Prolog, welcher am Ende gut integriert wird. Viele überraschende Wendungen und mehrere Erzählstränge werden geschickt verknüpft, hat echt Spaß gemacht!!!