Der Meister

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • New York: Ballantine Books, 2002, Titel: 'The Apprentice', Originalsprache
  • London: Bantam, 2003, Originalsprache
  • München: Blanvalet, 2005, Seiten: 412
  • Köln: Random House Audio, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Hansonis, Michael

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Sabine Reiß
Durchgestylt nach Schema F

Buch-Rezension von Sabine Reiß Okt 2003

Ihr Name ist nicht Clarence Starling und sie arbeitet auch nicht beim FBI, sondern bei der Bostoner Polizei, aber auch sie verspürt eine Bindung zu einem Psychopathen. Sie kann die Erinnerung an seine grausamen Taten nicht verdrängen, da sie beinahe selbst eines seiner Opfer gewesen wäre, doch nun sitzt Warren Hoyt - der Chirurg - im Hochsicherheitsgefängnis von Massachusetts. Die Narben an ihrer Seele sind weitaus schlimmer als sie Narben an ihren Händen, doch sie spielt ihren Kollegen die starke Frau vor. Diese Fassade kann Detective Jane Rizzoli nur schwer aufrecht erhalten, als ein Mörder sein Unwesen treibt, dessen Handschrift stark an Warren Hoyt erinnert. Der Täter überraschte das Ehepaar im Schlaf, der Mann musste mitansehen, wie seine Frau vergewaltigt wurde bevor er ihm die Kehle durchgeschnitten hat. Die Leiche seiner Frau wird erst ein paar Tage später in einem Waldstück gefunden, ebenso eine zweite Frauenleiche, die zunächst nicht identifiziert werden kann.

Die Ermittlungen sind für Jane Rizzoli sehr beschwerlich, nicht nur, weil sie emotional so stark in Mitleidenschaft gezogen ist, sondern auch weil sich ein Agent des FBI einmischt, der dem Team immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Die Lage spitzt sich zu, als es Warren Hoyt gelingt, aus der Haft zu entkommen. Er legt Spuren und hinterlässt dadurch verschlüsselte Botschaften, die an Jane adressiert sind, nur um ihr zu zeigen, dass er sie nicht vergessen hat. Für die Polizei stellt sich die Frage, wie die Morde und die Flucht zusammenhängen.

Ein Fortsetzungsroman: Das erste Aufeinandertreffen von Warren Hoyt und Jane Rizzoli ist in Die Chirurgin geschildert, Der Meister knüpft an diese Geschichte an. Dennoch handelt es sich hierbei um eine eigenständige Schilderung, in der ab und an Bezug auf die Vorgeschichte genommen wird. Es ist also kein Hinderungsgrund, nur eines der beiden Bücher zu lesen. Im Gegenteil, bei näherer Betrachtung reicht es wahrscheinlich völlig, wenn man sich nur eines der beiden Bücher zu Gemüte führt. Im zweiten Band erfahre ich soviel über den ersten Teil, dass ich persönlich mich langweilen würde, wenn diesen jetzt auch noch lesen würde. Umgekehrt gilt: wer Die Chirurgin gelesen hat, wird die hier vorliegende Geschichte eventuell als Abklatsch empfinden, in der die Story nochmals aufgekocht wird. Wohlgemerkt, dies ist nur eine Vermutung...

Mir scheint, Tess Gerritsen reitet ein wenig auf der Welle der psychopathischen Serienkiller-Krimis mit, denn große Überraschungen werden hier nicht geboten. Nicht dass die Geschichte langweilen würde, sie ist durchgestylt und weist keine Längen auf, aber sie scheint mir doch ein wenig zu sehr nach Schema F gestrickt. Bis auf wenige Details ist der Ausgang durchschaubar, ein Aha-Effekt wie zum Beispiel bei Val McDermids Die Erfinder des Todes sucht man vergeblich. Der Serienmörder tritt selbst gar nicht in Erscheinung und auch die Hauptfigur Jane Rizzoli bleibt blass, ohne einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen, obwohl ihr Seelenleid immer wieder geschildert wird, aber sie wird darüber hinausgehend auch nicht charakterisiert.

Umso detaillierter gibt die Autorin die Autopsien wieder, wobei sie sicherlich auf ihre Kenntnisse als Ärztin zurückgreifen kann. Aber auch die Untersuchungen von Fasern und ähnlichem nehmen einen großen Raum ein, wo bei mir der Eindruck entstand, dass hier jemand unbedingt seinen Sachverstand unter Beweis stellen wollte. Ich persönlich muss es gar nicht so genau wissen, wie die Schlussfolgerungen im Einzelnen zustande kommen, Hauptsache es ist logisch.

Alles in allem nichts für empfindliche Gemüter oder umgekehrt: Wer etwas für blutrünstige Serienkiller-Geschichten übrig hat, kann es lesen, sollte aber seine Erwartungen nicht zu hoch ansetzen.

Der Meister

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Letzte Kommentare:
06.05.2017 15:44:27
trafik

Dieser Thriller war höchstens mittelmässig. Für einen Thhriller fehlte ihm eindeutig die Spannung.
Zuviele Rechtsmedizinische Auusdrücke die niemand versteht. Situationen werden dreimal nacheinander gleich geschildert. Dadurch ist der Thriller extrem abgeflacht. Nur viel Blut und sonst nichts.
Die hohe Punktewertung verstehe ich überhaupt nicht.

23.07.2015 18:35:55
Robert

Gelesen: Leichenraub - gut bis sehr gut, obwohl sich hier schon schon der Kontext aktuelle und "tragische" Liebesgeschichten der Jetztzeit abzeichnet kaufte ich mir die Chirurgin. War immer noch sehr lesenswert, wie ich finde. Jedoch der Schluss - mit dem Festtackern der Hände - mit zwei Skalpellen, war mehr als lächerlich. Aufgrund des "Meister"-Buches - eine gekünstelt inszenierte "Möchtegern-Fortsetzungs-Geschichte" - werde ich mir Weiteres nicht mehr antun. Eines - noch als Mängelexemplar gekauftes - lese ich noch (Grabesstille).

Ich hatte es schon vermutet, dass eine Buch-Reihe ein absolut alter Hut sein muss . und wurde auch von anderen Kommentaren bestätigt! Danke dafür!
Die Danksagung in diesem "Meister"-Buch sagt ALLES !!!

28.12.2013 13:22:04
Henning

Ich mag die Reihe
Trotzdem, eher holzschnittartig - die Liebesgeschichte ist enttäuschend - die Emotionen erscheinen aufgesetzt und die Figur bleibt blass - und dann noch dieser Megacoole FBIer...
Die Erzählperspektive wechselt - trotzdem bleiben gerade die spannungstreibenden Teile zwischen Chirurg & Dominator ungenutzt.

26.06.2012 11:50:42
Arthur Dent

Das Buch ist zwar spannend geschrieben und eine gute Art Fortsetzung von "Die Chirurgin", aber wie von anderen auch schon bemängelt, ist das Ende äußerst enttäuschend. Auch ich frage mich, wie die beiden Mörder zusammen kamen und was den Dominator zum Mörder machte. Der Kososvo-Hintergrund wird ebenso wenig aufgeklärt, wie der Tod des Mannes, der vom Himmel fiel.
Also viel Effekthascherei mit blutrünstigen Beschreibungen der Toten und der Tatorte, aber keine ausgeklügelte, logische Geschichte.
Dies war mein zweiter Roman der Autorin, leider besitze ich schon einen dritten, von dem ich aber noch nicht weiß, ob ich ihn lesen werde.
Nach "Der Meister" kann ich nur von der Autorin abraten.

02.06.2012 01:02:00
HeJe

Ich liebe Tess Gerritsen. Ihre Bücher sind einfach spannend, gut durchdacht und haben immer eine raffinierte Wendung und Auflösung. Ich liebe ihren Schreibstil und die Art, wie sie es schafft, dass man sich voll und ganz auf die Handlung und die Personen einlässt. Wenn man all ihre Bücher kennt, fühlt man sich richtig mit den Charakteren verbunden.
So macht Lesen Spaß! Danke, Tess Gerritsen!

90 Grad!

31.05.2012 11:02:17
Naldo

Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Spannungsbogen zieht sich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite. Auch die Schilderung der inneren Kämpfe der Jane Rizzoli, die psychisch angeschlagen ist, trägt dazu bei, dass man eine Seite nach der anderen verschlingt. Ich habe mir nun vorgenommen, alle Rizzoli-Romane chronologisch zu lesen.

23.09.2011 08:40:14
Kom_Ombo

Überaus spannend geschrieben, jedoch am Schluss enttäuschend! Die "Klärung" des Falles wurde meines Erachtens in der "Hau-Ruck-Version" durchgezogen. Dies war daran zu erkennen, dass die Seiten im Buch sich dem Ende neigten und ich als Leser mir dachte, entweder kommt jetzt der "Burner" oder die Story hat kein Ende und wird im nächsten Buch fortgesetzt. Weit gefehlt ... das Ende war einfach nur schwach. Positiv zu bewerten aber ist, dass das Buch auch ohne "Die Chirurgin" eigenständig zu lesen ist ... die Geschehnisse im Vorgänger werden ja auch immer wieder wiederholt. Für ein schnelles Lesen und gute Unterhaltung ist das Buch super, aber ansonsten ... naja.

20.01.2011 13:07:41
Bubu

Schnell und flüssig geschrieben. Ohne großes Drumherum, was sich ja manchmal in die Länge zieht und zu einer Lesepause einladen lässt. Aber nicht bei „Der Meister“!Spannend. Habe ich fast in einem Durchgelesen. Wenn für mich auch der Täter schon Frühzeitig erkennbar war. Von Krimi-Fans muss es gelesen werden!!

P.S.Todsünde wartet schon auf mich.

29.12.2009 15:16:58
tassieteufel

Ein Jahr ist vergangen, seit Warren Hoyt alias der Chirurg sein Unwesen in Boston trieb, nun ist wieder ein schwül-heisser Sommer in Boston und Jane Rizzoli, die immer noch mit den Ereignissen des letzten Jahres zu kämpfen hat, bekommt es mit einer neuen Mordserie zu tun, die
eigenartige Parallelen zu den Morden des Chirurgen aufweist.
Obwohl es auch hier wieder jede Menge blutige und grausame Details gibt, kommt das Buch für mich nicht an den Vorgänger heran, unvorhergesehene Wendungen gibt es keine und der
Plot folgt eigentlich nur dem Schema F aus dem Vorgänger. Ich hatte das Gefühl, nochmal die gleiche Geschichte nur mit einem anderen Täter zu lesen. Das leicht gruselige Thema Nekrophilie sorgt allerdings für einen Gänsehauteffekt und bei jedem neuen Opfer fragt man sich unwillkürlich, was die arme Frau wohl noch nach dem Tod für Demütigungen ertragen mußte.
Jane Rizzoli kommt in diesem Buch doch wesentlich sympathischer rüber als im ersten Teil, das lag vielleicht auch zum Teil daran, das Thomas Moore hier so gut wie gar keine Rolle spielt und Rizzoli sich mit einem recht undurchsichtigen FBI Typen rumschlagen muß. Das sie noch
seelisch angeschlagen ist von ihrem ersten Zusammentreffen mit Hoyt und sich das auch eingestehen kann, läßt sich menschlicher erscheinen.
Als eindeutiges Manko empfand ich aber, das man so gut wie nichts über den Mörder erfährt, sein Hintergrund und wieso und weshalb er mordet, bleiben völlig ungeklärt, dafür nimmt Warren Hoyt wieder sehr viel Raum ein, der ja hier eigentlich nur eine Nebenrolle spielt.

Fazit: mit detailierten Szenen wird nicht gegeizt, das Buch ist zeitweise auch recht spannend, aber im Großen und Ganzen war es für mich enttäuschend, ich konnte mich nicht des Gefühls
erwehren, das hier der erste Teil nochmal aufgewärmt und mit ein paar anderen Details versehen wurde.

15.11.2009 11:35:29
Kassiopeia0206

Flüssig geschrieben, spannend erzählt - das ist das Erste, was mir zu diesem Thriller einfällt. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich während der Lektüre gelangweilt hätte. Habe von der ersten bis zur letzten Seite mit Rizolli mitgefiebert. Einziges Manko: ich hätte vom Ende ein bisschen mehr erwartet. Ich kann mich Bernhard v. Monheim nur anschließen, wenn er sagt, dass es erscheint, als habe Tess Gerritsen den krönenden Abschluss der Story Hals über Kopf konstruiert.
Und ich frage mich noch immer, was denn nun GENAU mit dem Mann passiert ist, dessen Körper am Anfang zertrümmert auf der Straße gefunden wurde. Habe ich da irgendetwas überlesen? Irgendwie kam es mir so vor, als wäre nie geklärt worden, WARUM er dort lag - warum also dann überhaupt diesen Teil in die Story einbauen?
Trotzdem erhielt der Thriller von mir 79°, denn spannend war er allemal!

27.10.2009 13:49:19
tedesca

Eine gelungene Fortsetzung zu \\"Die Chirurgin\\", die in Sachen Spannung dem ersten Teil um nichts nachsteht. Rizzoli, nicht nur mehr Jägerin sondern auch Opfer, verbeisst sich immer mehr in den Fall des "Dominators", der auf den Spuren des "Chirurgen" Warren Hoyt wandelt und ebenso bestialisch mordet wie dieser.

Auf jeden Fall ein Tipp für alle, die gerne detaillierte Beschreibungen von Autopsien lesen und auch sonst nicht zart besaitet sind.

Michael Hansonis liest gewohnt souverän und verleiht der Geschichte Tempo und ihren Figuren Charisma.

02.10.2009 11:56:08
Katherine

Das Buch "Der Meister" ist sehr sehr spannend. Ich konnte es einfach nicht weglegen.
Jane Rizzoli ist eine super Frau die es aber nicht einfach hat. Das Buch beschreibt gut die Probleme die manche Frauen im Beruf haben. Ich kann es eigentlich überhaupt nicht verstehen,was manche Männer für ein Problem damit haben,wenn Frauen arbeiten.
Das Buch kann ich nur weiterempfehlen.

26.09.2009 17:54:38
Maria-Luise

Dieses Buch fehlte mir noch in meiner Jane Rizzoli - Reihe. Mir gefiel es sehr gut, obwohl ich mich erst an die sehr realistische Darstellungsweise besonders der der Leichen gewöhnen musste. Mir gefällt auch die Figur der Jane Rizzoli, sie ist mit Herz Polizistin und ringt in dieser Männerwelt um ihre Anerkennung. Auch in ihrer Familie ist sie als "Tochter" nur ein Anhängsel. Jane will immer 100 Prozent geben und erfährt, wie angreifbar sie werden kann. Ich kann das Buch nur empfehlen.

02.09.2009 19:20:35
Lady2702

Der Meister war das vierte Buch, das ich von Tess Gerritsen gelesen habe. Ich bin begeistert von meinen (Lieblings-)Hauptfiguren, Dr. Isles und Jane Rizzoli, wobei Dr. Isles in diesem Roman etwas zu kurz kam.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite - ich habe nachts vor dem Schlafen gehen nochmals nachgeprüft, ob auch alle Fenster verschlossen sind - à la Rizzoli.
Unbedingt lesen, schon allein der Schreibstil der Autorin ist sagenhaft.

05.08.2009 16:21:54
Bernhard v. Monheim

Inzwischen habe ich ein halbes Dutzend Bücher von Tess Gerritsen gelesen und muss mir nun erst einmal eine längere "Rizzoli + Dr.Isles"-Pause gönnen.
Der Meister ist gut und flüssig geschrieben, spannend aber manchmal recht detailverliebt.
Ich habe den Eindruck dass es T. Gerritsen recht spät eingefallen ist, die Geschichte mal zu einem Ende zu bringen. Dann wird Hals über Kopf eine Finale konstruiert, dass äußerst dürftig ist.

13.07.2009 18:27:53
chatty1968

Ich fand den zwei Roman und somit den zweiten Teil noch gelungener als den ersten: Die Chirurgin. Auch hier wird man wieder komplett in die beschriebenen Szenen versetzt. Tess hat einfach einen wunderbaren Schreibstil. Man kann auch dieses Buch wunderbar und flüssig lesen. Auch werden die medizinischen Details genau erklärt, so dass auch wir Laien-Mediziner genau wissen, wie was und wann passiert ist.
Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen.

03.05.2009 10:53:55
Leselady

Dieses Buch fand ich persönlich noch spannender als das erste "Die Chirurgin".Es geht manchmal hart an die Grenze des für den Leser erträglichen und ich musste beim Lesen ein paarmal schlucken,weil es mir eine richtige Gänsehaut verursacht hat.
Aber wieder von der ersten bis zur letzten Seite Hochspannung garantiert!Mich persönlich stören die detaillierten medizinischen Fachbeschreibungen gar nicht,
ich finde Gerichtsmedizin sehr interessant und ein "normaler"Mensch würde doch sonst nie Einblick in so etwas bekommen.Mein Tip: unbedingt lesen!

24.04.2009 09:46:25
Mariahsjack

Heute ausgelesen und ich bin begeistert :-) Ich hätte es aber doch besser gleich im Anschluss an "Die Chirurgin" lesen sollen, da ja doch sehr oft auf den Plot des ersten Werkes zurück gegriffen wird. Aber auch so kam ich schnell wieder rein und wurde wieder mit Jane Rizzoli vertraut. Sie wurde mir sogar in "Der Meister" ein Stück weit sympatischer. Bin ja mal auf die Folgenden Rizzoli-Bücher sowas von gespannt :-)

06.03.2009 15:19:09
Rolf.P

Mit "Der Meister" ist der Autorin eine hervorragende Fortsetzung zu ihrem letzten Bestseller gelungen. Wer schon von "Die Chirurgin" begeistert war und die Figur Rizzoli mochte, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Man erfährt mehr über die toughe Großstadtpolizistin und ihr angeknackstes Innenleben. Auch gewährt Gerritsen dem Leser in eingeschobenen Passagen Einblicke in die Gedankenwelt des Chirurgen. Schon nach wenigen Seiten wird man in die wirren Gedanken der Polizei und des Mörders gleichermaßen gezogen und verfängt sich immer mehr in den kleinen Einzelheiten des besessenen Mörders und der fast ebenso besessenen Polizistin Rizzoli.
Besonders gut fand ich das geschickte Einsetzen des Perspektivenwechsels. Immer wieder wechselt die Autorin aus der Perspektive der Hauptfigur in die Perspektive von Warren Hoyt und liefert dem Leser damit auch Einblicke in die Gedanken der Gegenseite. Dies sorgt für jede Menge Abwechslung und zusätzliche Spannung.
Die Grundstimmung von "Der Meister" ist insgesamt gesehen kühler, unpersönlicher, als im Vorgänger. Schon allein die Tatsache, dass die Figuren alle immer mit ihrem Nachnamen genannt werden, trägt dazu bei. All dies mag einige, die mit Cordell in "Die Chirurgin" mitleiden konnten, etwas vor den Kopf stoßen, aber, wie schon gesagt, es passt einfach in diesem Fall zusammen.
Die Story ist so glänzend erzählt und gut recherchiert bzw. ausgedacht, dass einem der kalte Schauer über den Rücken jagt - und dieses nicht nur einmal! Der Einfallsreichtum ist geradezu beängstigend. Tess Gerritsen kann nicht nur durch den Spannungsaufbau und den psychologisch abgründigen Inhalt ihrer Romane überzeugen - die gekonnte Verbindung mit der medizinischen Fachterminologie und die fabelhaft eingehende Erzählweise machen das Buch "Der Meister" erneut zu einem Paradebeispiel für die schriftstellerische Genialität dieser amerikanischen Autorin.

Wer ein Fan von Spannung, Aktion und Gänsehaut ist, sollte sich diesen Thriller nicht entgehen lassen!

09.01.2009 11:39:22
Steffi0303

Der Meister, ein weiterer Roman der Rizolli-Reihe, mit diesem Buch fängt man wirklich an Jane Rizolli ins Herz zu schließen, auch ein wirklich spannendes, fesselndes Meisterwerk von Tess.

Sie greift die Geschichte von der Chirurgin gut auf, und man fiebert bis zur letzten Seite mit!

Ich freu mich schon auf die Todsünde!

100% für den Meister!

03.01.2009 20:25:05
Buchleser

Genauso wie DIE CHIRURGIN konnte ich diesen Teil auch nicht aus der Hand legen. Es gibt keine großen Ausschweifungen nach Irgendwohin, sondern das Thema wird gnadenlos verfolgt. Auf jeden Fall hat mich die Sucht nach Rizzoli gepackt, auch wenn man erahnen kann, wie das Privatleben so weitergeht (falls man es nicht schon gelesen hat). Auf jeden Fall frage ich mich, warum ich den 3. Teil nicht schon habe ...
Allerdings ist wirklich darauf zu achten, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man ansonsten nicht so richtig versteht, um was es geht bzw. die Gefühle nicht ganz nachvollziehen kann.

01.12.2008 12:30:34
Stefan83

Gute zwei Jahre sind vergangen, seit ich den ersten Teil der „Rizzoli/Isles“-Reihe gelesen habe, was sich nun, bei der Lektüre des Nachfolgers „Der Meister“, ein wenig zu meinem Nachteil ausgewirkt hat, denn Tess Gerritsen nimmt mehr als nur einmal Bezug auf die in ihrem Erstling geschilderten Ereignisse. Deswegen vorneweg der Tipp: Wer „Die Chirurgin“ gerade beendet hat, sollte nicht allzu lange mit „Der Meister“ warten, da es dem Leser sonst möglicherweise etwas schwerer fallen wird die Zusammenhänge zu verstehen.

Die Story setzt ein Jahr nach der Ergreifung des Serienmörders mit dem Namen „Chirurgen“ ein. Detective Jane Rizzoli vom Boston P.D. leidet immer noch unter Albträumen, aufgrund der Umstände bei der Verhaftung des gefährlichen Killers, dem sie fast selbst zum Opfer gefallen wäre. Während sie sich nach außen hin, besonders gegenüber den männlichen Kollegen, tough und hart gibt, hat ihre Psyche die Vergangenheit nicht ansatzweise verarbeitet. Nun wird sie von einem Beamten aus der reichen Vorstadt zu einem Fall hinzu gerufen, der mehr als nur ein paar Parallelen zu den Verbrechen des Chirurgen aufweist.

Ein Ehepaar ist in seiner Villa überfallen und der Mann grausam mit einem Schnitt durch die Kehle hingerichtet worden. Von der Frau fehlt, bis auf ein in blut getränktes, sorgfältig gefaltetes Nachthemd, jegliche Spur. Die Rekonstruktion des Tatorts mithilfe des Luma-Lights ergibt, dass man die Frau vor den Augen des gefesselten Ehemanns vergewaltigt hat. Als einige Tage später die Leiche der Ehefrau entdeckt wird und dem Chirurgen die Flucht aus der Haft gelingt, ist es mit Rizzolis Seelenruhe endgültig vorbei. Ihre Fassade der stets kontrollierten und eiskalten Polizistin beginnt zu bröckeln. Ungewollte Unterstützung erhält sie in erster Linie in Form des FBI-Agenten Gabriel Dean, der jedoch mehr über den Fall zu wissen scheint, als er bereit ist preiszugeben. Und nachdem weitere Leichen gefunden, bestätigt sich ein früh geäußerter Verdacht. Arbeitet der neue Serienmörder nun mit seinem entflohenen „Meister“ zusammen?

Gerritsen zweites Werk um die Powerfrau Rizzoli knüpft sowohl inhaltlich als auch vom Stil her am vorherigen Bestseller an und kann, trotz der etwas einfallslosen Rückkehr eines vorherigen Serienmörders, plottechnisch überzeugen. Im Gegensatz zum Vorgänger nimmt sich die Autorin allerdings diesmal erheblich mehr Zeit, die einzelnen Figuren näher zu beschreiben. So erfährt man nicht nur mehr über das angeschlagene Innenleben Rizzolis, sondern erhält auch gleichzeitig einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt des Chirurgen, die beinahe beängstigend logisch seziert wird.

Überhaupt ist auch „Der Meister“ keine Lektüre für Zartbesaitete. Zwar hält sich Gerritsen, die übrigens selbst Medizinerin ist, diesmal mit arg blutigen Schilderungen zurück. Eindringlich beschriebene Leichenbeschauen und die ausführliche Erörterung des Themas Nekrophilie tun jedoch ihr übrigens, um bei etwas empfindlicheren Gemütern den Magen revoltieren lassen. Diese detaillierten Schilderungen betreibt sie allerdings stellenweise bis zum Exzess, worunter die Spannung, die erst gegen Ende richtig anzieht, leider etwas leidet. Zudem gingen mir (als männlicher Leser) mitunter Rizzolis geistige Schmährufe auf die ja ach so gnadenlose und auf eine Schwäche wartende Macho-Männlichkeit auf die Nerven. Größter Minuspunkt bleibt jedoch das Ende, das mir viel zu schnell und unbefriedigend ausgearbeitet wurde.

Insgesamt ist „Der Meister“ ein beklemmender, atmosphärisch sehr dichter Psycho-Thriller, der sich literarisch hinter den Werken eines Jeffery Deavers nicht zu verstecken braucht, dem in Punkto Spannungsaufbau aber noch die richtige Balance fehlt.

01.12.2008 10:50:26
Stefan83

Gute zwei Jahre sind vergangen, seit ich den ersten Teil der Rizzoli/Isles-Reihe gelesen habe, was sich nun, bei der Lektüre des Nachfolgers Der Meister, ein wenig zu meinem Nachteil ausgewirkt hat, denn Tess Gerritsen nimmt mehr als nur einmal Bezug auf die in ihrem Erstling geschilderten Ereignisse. Deswegen vorneweg der Tipp: Wer Die Chirurgin gerade beendet hat, sollte nicht allzu lange mit Der Meister warten, da es dem Leser sonst möglicherweise etwas schwerer fallen wird die Zusammenhänge zu verstehen.

Die Story setzt ein Jahr nach der Ergreifung des Serienmörders Warren Hoyt, dem so genannten Chirurgen, ein. Detective Jane Rizzoli vom Boston P.D. leidet immer noch unter Albträumen, aufgrund der Umstände bei der Verhaftung Hoyts, wo sie ihm fast selbst zum Opfer gefallen wäre. Während sie sich nach außen hin, besonders gegenüber den männlichen Kollegen, tough und hart gibt, hat ihre Psyche die Vergangenheit nicht ansatzweise verarbeitet. Nun wird sie von einem Beamten aus der reichen Vorstadt zu einem Fall hinzu gerufen, der mehr als nur ein paar Parallelen zu den Verbrechen Hoyts aufweist.

Ein Ehepaar ist in seiner Villa überfallen und der Mann grausam mit einem Schnitt durch die Kehle hingerichtet worden. Von der Frau fehlt, bis auf ein in blut getränktes, sorgfältig gefaltetes Nachthemd, jegliche Spur. Die Rekonstruktion des Tatorts mithilfe des Luma-Lights ergibt, dass man die Frau vor den Augen des gefesselten Ehemanns vergewaltigt hat. Als einige Tage später die Leiche der Ehefrau entdeckt wird und Warren Hoyt die Flucht aus der Haft gelingt, ist es mit Rizzolis Seelenruhe endgültig vorbei. Ihre Fassade der stets kontrollierten und eiskalten Polizistin beginnt zu bröckeln. Ungewollte Unterstützung erhält sie in erster Linie in Form des FBI-Agenten Gabriel Dean, der jedoch mehr über den Fall zu wissen scheint, als er bereit ist preiszugeben. Und nachdem weitere Leichen gefunden, bestätigt sich ein früh geäußerter Verdacht. Arbeitet der neue Serienmörder nun mit seinem entflohenen Meister zusammen?

Gerritsen zweites Werk um die Powerfrau Rizzoli knüpft sowohl inhaltlich als auch vom Stil her am vorherigen Bestseller an und kann, trotz der etwas einfallslosen Rückkehr eines vorherigen Serienmörders, plottechnisch überzeugen. Im Gegensatz zum Vorgänger nimmt sich die Autorin allerdings diesmal erheblich mehr Zeit, die einzelnen Figuren näher zu beschreiben. So erfährt man nicht nur mehr über das angeschlagene Innenleben Rizzolis, sondern erhält auch gleichzeitig einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt des Chirurgen, die beinahe beängstigend logisch seziert wird.

Überhaupt ist auch Der Meister keine Lektüre für Zartbesaitete. Zwar hält sich Gerritsen, die übrigens selbst Medizinerin ist, diesmal mit arg blutigen Schilderungen zurück. Eindringlich beschriebene Leichenbeschauen und die ausführliche Erörterung des Themas Nekrophilie tun jedoch ihr übrigens, um bei etwas empfindlicheren Gemütern den Magen revoltieren lassen. Diese detaillierten Schilderungen betreibt sie allerdings stellenweise bis zum Exzess, worunter die Spannung, die erst gegen Ende richtig anzieht, leider etwas leidet. Zudem gingen mir (als männlicher Leser) mitunter Rizzolis geistige Schmährufe auf die ja ach so gnadenlose und auf eine Schwäche wartende Macho-Männlichkeit auf die Nerven. Größter Minuspunkt bleibt jedoch das Ende, das mir viel zu schnell und unbefriedigend ausgearbeitet wurde.

Insgesamt ist Der Meister ein beklemmender, atmosphärisch sehr dichter Psycho-Thriller, der sich literarisch hinter den Werken eines Jeffery Deavers nicht zu verstecken braucht, dem in Punkto Spannungsaufbau aber noch die richtige Balance fehlt.

13.11.2008 13:48:06
frollein

Mir hat "Der Meister" noch besser gefallen als der Vorgänger. Ich hätte es in einem durchlesen können. Keine langweiligen oder langgezogenen Abschnitte-klasse! Ich freue mich auf die nächsten Bücher, es muß ja weitergehen :-). Das Ende hätte ich mir jedoch spannender gewünscht. Plötzlich war es vorbei!

12.09.2008 19:27:45
Stefanie

Das Buch ist Weltklasse. Die Story spannend. Wie sie eins und eins zusammenfügte, hat sie großartig gemacht. Zwei Mörder - später zusammen ein Ziel. ICh kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Auf garkeinem Fall verpassen. Man kann davon nicht genug bekommen und aufhören zu lesen. :)
Ich bin schon ganz gespannt auf ihre anderen Bücher.

15.08.2008 21:24:18
Toyota

Ich habe "Der Meister" als nicht so spannend empfunden wie das erste Buch von ihr. Man sollte auch das erste Buch gelesen haben, um zu verstehen, was in diesem Buch vor sich geht. Die Story an sich ist aber sehr interessant und zeigt wieder mal auf, welche kranken Phantasien in manchen Köpfen wachsen und ausgelebt werden.

09.08.2008 20:15:36
Emamju

"Der Meister" ist nett zu lesen, ein bisschen stereotyp sowie massenkompatibel.
Etwas mehr Einzigartigkeit hätte dem Werk gut getan.

Gelangweilt habe ich mich jedoch nicht!

Es gibt sicher bessere und auch schlechtere Krimis als dieser hier.
(Wahrscheinlich gehört er schlussendlich eher zu den Besseren, die ich bislang gelesen habe.)

27.07.2008 19:19:51
CharlyDD

Irgendwie hat mich "Der Meister" auch ein wenig an Schweigen der Lämmer erinnert: Psychopath "hilft" Ermittlerin einem brutalen Mörder auf die Spur zu kommen.

Definitiv gefallen hat mir das das Buch wie eine Fortsetzung gestaltet wurde, weil genügend Potential hat der erste Teil dafür ja hergegeben.

Das Ende des Buches hat mich ein wenig enttäuscht. Es hätte einen größeren "Showdown" verdient.

29.06.2008 16:36:32
Sockenschaf

Sehr gute spannende Story! Ich kann das Hörbuch nur weiterempfehlen!!!
Sehr gut finde ich, dass Tess´Bücher vom Privaten her alle aufeinander aufbauen!

20.05.2008 20:17:24
NickSch

Dieses ist nun der zweite Thriller aus der "Jane-Rizzoli-Reihe" und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht aufgrund meiner Spannungserwartung. Ich empfehle, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Jeder Thriller ist zwar in sich abgeschlossen, aber in diesem zweiten Teil habe ich "alte Bekannte" aus "Die Chirurgin" wiedergetroffen und man versteht das Buch doch besser, wenn man die passenden Hintergründe dazu kennt.

Besonders gut gefallen hat mir, dass wir Jane diesmal als wirkliche Hauptakteurin kennenlernen. In dem ersten Buch "Die Chirurgin" spielte sie neben Moore nur eine Nebenrolle. Hier wirkte sie auf mich auch viel Sympatischer .

Das Buch ist rasant und spannend geschrieben. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Tess Gerritsen kommt diesmal zwar mit etwas weniger Blut aus, ist dennoch aber nicht gerade zart besaitet, was die Beschreibungen der Opfer angeht. Ein sorgsam ausgetüffteltes Täterbild führt Jane Rizzoli immer näher an den Mörder heran, womit auch sie immer mehr indie Sache involviert wird , ohne dass sie merkt, dass vielleicht SIE die Zielscheibe des Ganzen sein könnte.

Das Ende kommt mir ein wenig zu rasch,es beruhigt den Leser aber auf seine Art und macht zudem neugierig auf den nächsten Band "Todsünde".

14.05.2008 12:42:53
Markus.Koebler

Dies ist die unmittelbare Fortsetzung der "Chirurgin". Die Morde sind eigentlich nur der Aufhänger für das, worum es in dem Buch wirklich geht, nämlich die Darstellung der psychologischen Entwicklung der Protagonisten und die Erklärung, warum der Chirurg ist, wie er ist.
Das Ende des Buches läst für diesen Handlungsstrang eigentlich keine Fortsetzung zu, oder etwa doch?
Die medizinischen Sachverhalte bei den Autopsien und der Spurensuche sind hervorragend dargestellt.
Ich war mir über drei Viertel des Buches sicher, den "Dominator" zu kennen. Tja, leider daneben.
Eines ist sicher: "Meister"haft geschrieben!!!

25.04.2008 20:55:36
pupp135

Es fängt auf jeden Fall schon mal gut an. Ein Toter fällt vom Himmel, auch wenn das mir dem eigendlichen Fall nichts zu tun hat.
Ánsonsten winde ich das Buch ... einfach spitzte. auch wenn es an manchen Stellen blutiger ist, als "Die Chirurgin".
Der Alptraum beginnt vom neuen. Da denkte man man hat den Täter Einsatz seines Lebens hinter Gitter gebracht und dann entkommter und das ganze beginnt von vorne?
Die Figur des FBI Agenten, denn Tess Gerritsen in diesen Buch auftauchen löeis, fand ich am anfang einfach nur unsympatisch, aber das änderte sich im laufe der Geschichte, nachden ich seine Geschichte kannte, konnt ich ihn auch verstehen und begann ihn zu mögen.

Das Buch ist wirklich sehr empfehlenswert! Wenn man nicht gegen Blut hat!

15.04.2008 17:30:19
keks

ein wahnsinnsbuch...beginnt direkt mit einem toten,der aus einem flugzeug stürzte...so muss ein gutes buch anfangen...auch wenn dieser mord wenig mit der eigentlich story zu tun hat,ist er dennoch ein guter einstieg...
"der meister" hat echt gelungene story..."der chirurg" ließ einem schon den einen oder anderen kalten schauer über den rücken laufen...aber dieses buch beinhaltet die perfektion des chirurgen...wers nich gelesen hat,hat was verpasst ;)

27.03.2008 00:18:36
Lese-Rienchen

Ein super spannendes Buch und ein genialer Thriller!!! Aber ich persönlich fand der "Die Chirurgin" noch einen Hauch besser! Rizzoli ist auch mir in diesem Buch sympathischer geworden. Unbedingt Lesenswert!!!

25.03.2008 14:30:40
queenodt

Für Tess Gerritsen-Fans sicher wieder ein gutes und spannendes Buch in altbewährter Manier. Jedoch muss ich mich meiner Vorrednerin anschließen was das Ende anbelangt, dass war doch etwas schlampig und kurz gefasst. Werde mir aber dennoch auf jeden Fall den dritten Teil besorgen, denn der Charakter von Jane Rizzoli fasziniert.

10.02.2008 22:27:14
kadda

Tess Gerritsen erzählt wieder einmal eine grausam faszinierende Geschichte ohne an Details zu sparen, aber auch ohne zu abstoßend zu werden. Leider nimmt das Buch am Ende deutlich ab und so konnte ich nur leicht entnervt feststellen, dass der Autorin anscheinend ein wenig die Ideen ausgegangen sind. Meine Wertung: Grandioser Anfang, spannende Mitte und schwaches Ende.

10.01.2008 19:25:57
maureen

Ich fand die Chirurgin sehr gut und auch dieses Buch obwohl mir ein paar Paralellen aufgefallen sind zu dem Vogelmann von Mo Haider.
Ich fand das Buch stellenweise ziemlich ecklig. Das war bei der Chirurgin nicht so.
Die ganzen Details hätte sie sich sparen können.
Und Jane nimmt ihre Frauenrolle unter Männern etwas zu ernst.Sie wirkt da etwas überspannt mit ihrer Härte.
Ansonsten war es sehr gut und spannend.
Absolut empfehlendswert aber nichts für schwache Nerven.

10.12.2007 13:15:07
leseratte54

Die Fortsetzung von *Die Chirurgin* war durchweg spannend zu lesen. Jane Rizzoli, muss sich immer bei den männlichen Kollegen behaupten und keine Schwächen zeigen.
Die detaillierten Autopsien fand ich zeitweise überflüssig.
Auf jeden Fall empfehlenswert.

08.11.2007 11:29:01
Fiesta

Ein Thriller vom Feinsten, find den 2. Teil sogar fast noch besser als den 1.Teil, wirklich nur zu Empfehlen. Hab mir jetzt auch den 3. Teil der Reihe geholt, und freu mich schon heute abend damit anzufangen.

24.10.2007 13:01:40
sydney75

Nach Tess Gerritsens Erfolgsroman "Die Chirurgin" habe ich nun auch die Fortsetzung "Der Meister" gelesen. Ein Jahr nachdem die Polizistin Jane Rizzoli den "Chirurgen" Warren Hoyt unter Einsatz ihres eigenen Lebens hinter Gitter des Hochsicherheitsgefängnisses gebracht hat, beginnt sich ihr Albtraum zu wiederholen. Sie übernimmt die Ermittlungen in einem besonders brutalen und grausamen Fall - dessen Urheber mit Präzision darauf achtet, dass Jane Rizzoli schnell bemerkt, dass hier ein nekrophiler Nachahmungstäter genannt "Der Dominator" am Werk ist. Es geschehen weitere Morde, und es scheint als würde es der Täter direkt auf die Polizistin abgesehen haben. Er will sie zum Opfer machen allein durch psychologische Spielchen. Als dann auch noch der "Chirurg" aus dem Gefängnis entkommt, scheint Janes allergrößter Albtraum erneut wahre Gestalt angenommen zu haben. Sie muß sich nicht nur als einzige Frau der Mordkommission erneut beweisen, sondern sich auch den traumatischen Ereignissen im Jahr zuvor stellen! Wer ist der "Dominator"? Wie hat er es geschafft, mit dem "Chirurgen" gemeinsam auf "die Jagd" zu gehen? Wieviele Leichen wird es noch geben? Worin liegt der Sinn Jane von der Jägerin zur Gejagten zu machen? Und welche Rolle spielt der FBI-Agent Gabriel Dean?
In diesem gelungenen zweiten Teil wird näher auf die Hintergründe des Verhaltens von Hauptfigur Rizolli eingegangen. Nach außen hin ist sie eine toughe Polizistin, die innerlich immer mehr an sich selbst zweifelt und mit Hilfe des "Chirurgen" in die Opferrolle gepreßt wird. Sie hat immer mehr Mühe ihre Verletzlichkeit zu verbergen, um ihren Ruf als Eiserne Lady zu behalten und Stärke zu zeigen. Sie verlangt viel mehr von sich ab als nötig! Ob sie es schafft, den "Chirurgen" endgültig zu besiegen?
Wie auch beim Vorgänger ist Tess Gerritsen hier ein intelligenter Psychothriller gelungen, der sich sehr auf medizinisches und psychologisches Fachwissen stützt. Überaus interessant finde ich auch die Frage, was Mördern zu Mördern macht! Was genau ist es, dass Menschen zu solchen abartigen Dingen greifen läßt? Ist es eine Fehlfunktion im Gehirn, oder leben sie ihre "Urinstinkte" wie Jagd- und Sammeltrieb einfach aus?
In diesem Buch schaffte es Gerritsen auch, mir Jane Rizzoli als Person näher zu bringen. Während sie mir im Band 1 eher unsympathisch und sehr zickig erschien, wird ihr hier Leben eingehaucht mit einer großen Palette von Gefühlen. Sie erscheint menschlicher, weil man mehr über ihre Gedanken und Gründe, die zu ihrer jeweiligen Handlung führt erfährt. Eine Frau, die tagtäglich gegen Vorurteile in ihrer Familie und bei ihren Kollegen kämpfen muß!

23.10.2007 11:36:10
gowron

Hallo,

"Der Meister" ist der zweite Teil der Rizzoli-Reihe von Tess Gerritsen. Da das Buch auch starke thematische Bezüge zum Vorgänger hat, sollte man "Die Chirurgin" zuerst gelesen haben.

In Punkto Spannung steht "Der Meister" seinem Vorgänger in kaum etwas nach. Die bekannten Charaktere werden weiterentwickelt. Die Handlung ist sehr intelligent und vielschichtig gestrickt.

Kleine Abzüge gibt es nur, weil der zweite Teil eigentlich eine Fortsetzung des ersten Teiles ist und daher schon allein aus diesem Grunde viel Spannung aus dem ersten Teil mitnimmt. Viele Ideen wiederholen sich, was aber auch mit dem Verlauf der Geschichte zusammenhängt.

Fazit: Wenn man Teil 1 gelesen hat, ist Teil 2 ein Muss. Mein absoluter Favourit aus der Rizzoli-Reihe ist und bleibt aber der dritte Teil ("Todsünde").

Viele Grüße,

Gowron.

19.10.2007 16:26:35
Susanne

Hammerbuch!!! Nach "die Chirurgin" dachte ich schon es geht nicht mehr besser, aber es geht:-) Ich habe selten eine so gute Vortsetzung eines Buches gelesen wie diese. Viel Spaß beim Lesen

19.10.2007 10:13:46
Leselady

Dieses Buch fand ich persönlich noch spannender als das erste "Die Chirurgin".Es geht manchmal hart an die Grenze des für den Leser erträglichen und ich musste beim Lesen ein paarmal schlucken,weil es mir eine richtige Gänsehaut verursacht hat.
Aber wieder von der ersten bis zur letzten Seite Hochspannung garantiert!Mich persönlich stören die detaillierten medizinischen Fachbeschreibungen gar nicht,
ich finde Gerichtsmedizin sehr interessant und ein "normaler"Mensch würde doch sonst nie Einblick in so etwas bekommen.Mein Tip: unbedingt lesen!

06.10.2007 00:35:36
Chris.

Wieder ein gutes Buch super Buch von Frau Slaughter. Ungewöhnlicherweise eine gelungene Fortsetzung, ist sonst ja meistens nicht zu gebrauchen.
Dies ist allerdings auch ihr letzes wirklich gutes Buch. Die Folgenden lassen zu wünschen übrig.

04.10.2007 15:12:07
Anja Müller

Also mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen! Ich war so begeistert, da sich mir anschließend das Buch "Die Chirurgin" kaufte und feststellen musste, das ich die beiden Bücher in der falschen Reihenfolge gelesen hatte! Trotzdem muß ich sagen,daß ich es nicht bereut habe.Es eröffnet einem gezielts Hintergrunwissen zu "Der Meister"
Schade war nur, daß ich natürlich schon wusste wer der Mörder war."Der Meister"ist fabelhaft und bis zum Schluß spannend geschrieben.Dieses Buch enthält viele Einzelheiten der Pathologie ud Kriminalistik, die man im normalen Leben nicht kennen lernt.Alles in allem,freue ich mich auf weitere Bücher von Tess Gerritsen!!!

03.08.2007 11:58:18
robert favre

"Der Meister" ist die Fortsetzung von Gerritsens Erfolgsroman "Die Chirurgin". Noch immer traumatisiert durch ihre Erlebnisse mit dem psychopathischen Mörder Warren Hoyt, den sie unter Einsatz ihres Lebens hinter Gitter brachte, wird die Detektivin Jane Rizzoli ausgerechnet mit den Ermittlungen über einen nekrophilen Nachahmungstäter beauftragt, welcher seine Opfer ähnlich brutal geschändet zurücklässt, wie der "Chirurg" und anscheinend auch sie selbst ins Visier gefasst hat. Ein Albtraum aus der Vergangenheit scheint sich für Jane zu wiederholen. Nebst dessen Verarbeitung und der Jagd auf den neuen Mörder hat Jane als einzige Frau der Mordkommission zudem den aufreibenden Kampf um den Respekt ihrer Kollegen zu führen.
"Der Meister" ist eine gelungene Fortsetzung der "Chirurgin". Ebenso spannend wie das Kernthema ist die Schilderung von Rizzolis psychischer Verfassung, worauf die Autorin hier noch mehr Gewicht legt als in ihrem Roman "Die Chirurgin", wo die Detektivin noch relativ arm an Kontur bleibt. Mit Jane Rizzoli, welche zur Hauptprotagonistin avanciert, zeichnet Gerritsen ein interessantes Psychogramm einer nach aussen hin toughen Kriminalistin, welche - durch Rückschläge und Fehlentscheide getroffen - immer mehr an ihren Instinkten und ihrer Eignung als Polizistin zweifelt, seit der "Chirurg" ihr Leben in den Grundfesten erschüttert hat. Jane Rizzoli ist gleichzeitig Jägerin und Gejagte: der Täter, verhöhnt sie, indem er ungestört seinen perversen Abenteuern frönt und sie mit jeder Leiche aufs Neue mit seinem Psychoterror überzieht, um sie damit zu einem wehrlosen Opfer für seine Zwecke vorzubereiten. Äusserst feinsinnig und nuanciert schildert Gerritsen den seelischen Aufruhr und drohenden Zerfall von Rizzolis Selbstsicherheit und die Mechanismen der Zermürbung. Treffend und mit feinster Ironie beschreibt sie auch, wie Rizzoli in ihrem Dauerkampf gegen die Männerherrschaft unbewusst ihren Ruf als kratzbürstige Eiserne Lady festigt, die denkt, eine Waffe und eine trotzige Haltung sei alles, was sie zum Überleben brauche. Stets darauf bedacht, Stärke zu demonstrieren, die Männer gar zu übertreffen, um ihre Verletzbarkeit zu verbergen und nicht zur Zielscheibe ihrer Streiche zu werden, befürchtet schon bei harmlosen Neckereien einen Angriff auf ihre Persönlichkeit - eine fatale Zwangsvorstellung, welche mannigfache Verdrängungen nach sich zieht. Sehr erstant hat mich dabei, mit welcher Subtilität es Gerritsen wie nebenbei schaffte, mir eine Protagonistin nahe zu bringen, welche sie eigentlich als Frau skizziert, die mir mit ihrer Art zu Beginn alles andere als das Bild einer Sympathieträgerin vermittelt.

Fazit: Normalerweise fallen Fortsetzungsgeschichten klar ab. Ganz im Gegenteil "Der Meister"! Dafür gebührt der Autorin ein Kompliment. Fundierte Beschreibungen und intelligente Dialoge geben diesem Roman ohne Längen eine Tiefenwirking, welche ihn entschieden über das Niveau der üblichen Thriller hinaushebt und ihn deshalb für mich noch lesenswerter und spannender macht als sein Vorgänger. Vermutlich ist dies Gerritsens bestes Buch. So macht Lesen Spass: zurücklehnen, geniessen - und nachdenken!

27.07.2007 15:13:28
Sternchen

Ich finde ihre Bücher einfach nur super. Ich bin jedesmal gefesselt und kann nicht aufhören zu lesen!!
In jedem Kapitel passiert etwas es wird nie langweilig einfach super!!!

13.03.2007 08:30:13
Posti74

Also ich muß sagen, ich fand das Buch klasse. Genau wie die Chirurgin super spannend und schön geschrieben. Ich werd mir das nächste von ihr holen. Aber es muss sich jeder sein eigenes Bild von diesem Buch machen. Mir hat es sehr gut gefallen.

11.02.2007 20:17:21
Tashii

Äääh, ich bin es noch mal, ich meinte in der ersten Zeile natürlich, dass ich den Vorgänger "Der Chirug" nicht gelesen hab, bitte lest euch das Buch "Der Meister" durch, es ist wirklich gut!

11.02.2007 20:15:27
Tashii

Ich hab zwar den ersten Teil bzw. Vorgänger "Der Chirug" gelesen, konnte mich aber trotzdem gut in die Geschichte einlesen, insgesamt erinnerte das Buch zu sehr "Cupido" (bzw. die Nachfolger) und "Belladonna"(hier auch die Nachfolger), es war aber trotzdem lesenswert und spannend, also... einfach mal lesen und selbst ´ne Meinung von bilden!

31.12.2006 18:30:12
Moschi

Ich fand das Buch insgesamt langweilig. Selbst die Auflösung am Ende und das schnelle Finale waren eher enttäuschend. Da hätte ich mehr von Tess Gerittsen erwartet. Zu viele Fragen blieben offen. Der gesamte Handlungsstrang - Serienkiller findet gleichgesinnten Partner - wirkt arg konstruiert und ist nicht nachvollziehbar.
Nervig empfand ich auch das ständige emanzenhafte Getue von Rizzoli, die oft männlicher als ein Mann sein will. Was soll das? Die kurze Liebesgeschichte mit dem FBI-Agenten erscheint daher sehr unglaubhaft. Eher hätte man ihr eine innige Verbundenheit mit einem Rottweiler zugetraut. War wohl mein letztes Buch von Gerittsen.

25.12.2006 11:45:33
girfro1

Ich habe kurz nach der Lektüre vom "Chirurgen" dann den "Meister" gelesen und musste leider feststellen, das in diesem Buch sich nicht wirklich Neues für den geneigten Leser auftut...außer vielleicht, das Jane Rizzoli nun alleine ermittelt und oh Wunder sogar ihre Panzerketten kurz ablegt und sich ein kurze Liebesszene gönnt.

22.11.2006 18:56:26
Puffi

Ich lese neben Karin Slaghter am liebsten Bücher von Tess Gerritsen und muss sagen, dass ihr erneut ein grandioses Buch gelungen ist. Habe es an nur einem Tag verschlungen und bin begeistert. Sehr detailiert und mitreißend geschrieben. Ein Muss für jeden Krimi-Liebhaber. Man sollte jedoch die Reihenfolge einhalten. Also los und kaufen! Es lohnt sich wirklich! Viel Spass noch!

02.08.2006 09:31:44
Linn

Nun also "Der Meister". Ich habe vorher "Die Chirugin" gelesen, welches ich bis auf Kleinigkeiten sehr gut fand.

"Der Meister" finde ich von der Story und dem Handlungsstrang eigentlich sehr gut, nur stört mich, dass Jane Rizzoli nun allein ermittelt, bzw. dass Thomas Moore nicht mehr dabei ist. Ich finde Rizzoli mittlerweile nur noch nervig und anstrengend, ihr Emanzengehabe nervt mich ziemlich (das kann ich persönlich nicht leiden, stört mich u.a. auch bei Karin Slaughter).

Dennoch gute Idee und Story, sehr spannend und wieder sehr detailliert beschrieben. Allerdings finde ich das Ende, die "Lösung" des Falls nicht wirklich gelungen.

Die "Auflösung" ist absolut spannend und aufregend, jedoch die Umsetzung von Rizzoli zu plump und einfallslos.

Habe "Todsünde" bereits gekauft und bin gespannt, wie es weitergeht.

01.08.2006 14:41:59
Alexandra

Hallöchen!Ich finde die Buchreihe über Maura und Jane total super! Echt genial. Im ersten Teil war Jane Rizzoli noch etwas ruppig, aber jetzt mag ich sie echt total gern. Als ich "Die Chirurgin" gelesen habe war ich total begeistert und konnte es gar nicht abwarten, "Der Meister" zu lesen. Auch dieses Buch fand ich toll. "Todsünde" gefiel mir persönlich nicht so gut, aber letzte Woche habe ich dann "Schwesternmord" fertig gelesen und ich weiss jetzt wieder warum ich die Geschichten von Tess Gerritsen so mag. Einfach super! Ich freue mich schon auf "Scheintot".

01.08.2006 14:07:05
bollo

Nachdem ich fast nur Gutes über Tess Gerritsen gehört hatte, ging ich natürlich mit einer großen Erwartungshaltung an den "Meister", der der erste Roman war, den ich von dieser Autorin gelesen habe. Um es kurz zu machen: Es wird mit Sicherheit der letzte bleiben. Die Handlung hat man schon 100mal gelesen. P. Cornwell hat mit ihrer Protagonistin Dr. K. Scarpetta einen Boom an "Medizinthrillern" ausgelöst, von dem auch die ehemalige Ärztin Gerritsen profitieren möchte.
Die Handlung ist weitgehend vorhersehbar, die Personen bleiben oberflächlich, obwohl die Autorin genügend Schilderungen der Gefühlswelt vor allem ihrer Protagonistin, der Ermittlerin Jane Rizzoli (Nein, trotz des italienisch anmutenden Namens werden keine Kochrezepte von ihr überliefert.), einstreut. Alles in allem kein sonderlich gutes Buch. Wer sie mag, davon soll es ja genügend geben, dem mag es gefallen. Ich bin zumindest sehr gründlich abgeschreckt.

26.07.2006 23:29:37
Sandy

\'"Der Meister" hat mich auch ein wenig enttäuscht, da er zu sehr an den "Chirurgen" angelehnt ist und für mich gerade deshalb an Spannung verloren hat. Schade !!! In "Die Todsünde" wird es dann echt wieder kribbeliger. Am Besten gefiel mir "Schwesternmord", wobei ich mich ärgere, daß ich es als erstes gelesen habe. Hält man die Reihenfolge "Chirurg", "Meister", "Todsünde" und zum Schluß "Schwesternmord" ein, hat man aber gewiß das absolute Lesevergnügen !!!

24.06.2006 13:10:53
Angelina

Ich habe "the surgeon" nicht gelesen, fand dieses Buch aber soweit ganz gut und spannend!
Im Endeffekt ist eh alles nur Geschmackssache. Ich hatte keinerlei Probleme mit Jane Rizzolli, zumal ihr Charakter deutlich sanfter wird in den darauffolgenden Büchern...
Ich würd´s lesen und mir eine eigene Meinung bilden..für die, die sich nicht sicher sind. Spannend ist es allemal!

16.03.2006 17:06:14
laura

ich fand das buch "die meister" mindestens genauso gut wie "die chirurgin". aus dem ersten teil hatte ich eher einen negativen eindruck von der rizzoli. dieses legt sich im zweiten buch alle mal. spannende geschichte, an vielen stellen sehr extrem.auf jedenfall zuerst "die chirurgin" lesen. freu mich jetzt auf den dritten teil "die todsünde".

18.02.2006 20:24:27
Marion

Also, ich kann die schlechte Kritik über dieses Buch überhaupt nicht begreifen!!! Für mich ist dieses Buch ebenso super wie - Die Chirurgin - ich habe die beiden Bücher auch direkt hintereinander gelesen - ich glaube, man muß für dieses Buch - die Chirurgin - vorher gelesen haben, weil die Autorin sich sehr viel auf dieses Buch bezieht. Wie auch der erste Buch, ist dieses ebenso spannend und die Hauptperson - Jane Rizzoli - ist absolut super!! Und die winzige Liebesgeschichte am Schluß gibt dem ganzen noch einen kleinen Kick!!

18.02.2006 19:17:13
Claudia

"Der Meister" war mein erstes Buch von Tess Gerittsen und um ehrlich zu sein, würde ich, hätte ich nicht schon Todsünde, den Nachfolgeroman zu Hause, kein weiteres Buch mehr von dieser Autorin lesen. Die traumatisierte Hauptdarstellerin war mir von Anfang an eher unsympathisch. Ihr Zugang zu Männern bzw. ihre ständigen Machtspiele haben mich wirklich genervt. Auch frage ich mich, wann wirklich ermittelt wurde. Die Truppe um Jane Rizzoli bleibt im Hintergrund und mit normaler "Ermittlungsarbeit" hält sich dieser Krimi erst gar nicht auf. Dafür gibt es eine absolut unpassende Love-Story. Obwohl das Buch gut lesbar ist, war ich enttäuscht.

17.01.2006 17:40:10
Renate

"Der Meister " ist sicher kein schlechtes Buch, aber leider bei weitem nicht so gut wie "Die Chirurgin". Im Vergleich dazu ist die Story zu dünn, Jane Rizzolis Emanzengehabe fängt langsam an zu nerven - vor allem weil Tess Gerristen wohl vergessen hat, die bösen Kollegen, die ihr ans Leder wollen, darzustellen - und ihre Lovestory mit dem mysteriösen FBI-Beamten wirkt wie aus einer billigen Schmonzette. Am schlimmsten aber ist das Deus-ex-machina-Ende, das wirklich enttäuscht, über das ich mich aber aus verständlichen Gründen hier nicht auslassen kann. Schade, ich hatte mehr erwartet, bin aber trotzdem auf die Fortsetzung "Totsünde" gespannt.

26.11.2005 12:44:12
Claudihenry

Na ja, kann ich auch nur sagen. Das Buch ähnelt mir einfach zu sehr anderen "weibliche, selbst-betroffene Frau" die traumatisiert ist, es nach aussen nicht zeigen will, aber nicht aufgibt. Habe mich stark an "Cupido" erinnert gefühlt. Wobei ich nicht weiß, welches Buch zuerst geschrieben wurde. Naja, habe schon spannendere Bücher gelesen. "Die Chirugin" hat sich für mich auch erledigt, weil ich jah hier schon weiß, wie es ausgeht.

08.10.2005 21:43:54
Tasja

das erste Buch welches ich gelesen habe war die chirugin. dieses buch war echt super klasse. von dem meister allerdings war ich nicht so begeistert. Lustig finde ich das diesmal die Hauptrolle jane Rizzoli übernommen hat wo es doch im ersten ihr Kollege war, den man jetzt nur selten hörte. trotz das ich nicht so überzeugt von dem Buch war, werde ich die Bücher weiterhin lesen
Tasja

25.09.2005 19:23:22
Frunk

Hannibal Lector Abklatsch. Was soll daran spannend sein? Handwerklich ordentlich geschrieben, aber ein Handlungsstrang eigentlich ohne großartige Wandlungen. Die Kosovospur wird mehr oder weniger erwähnt, aber mehr wird nicht daraus. über den Lehrling, seine Beweggründe etc. erfährt man eigentlich so gut wie nichts, immerhin ist das der Titel der Originalausgabe. Schade, in meinen Augen sehr belanglos.

11.09.2005 20:31:02
Renato

Der Meister war nun mein viertes Buch von Tess G. Sie zählt zu meinen Top 5 Autorinnen und ich werde weitere Bücher von ihr lesen. Ich hatte das Glück, "Die Chirurgin" und "Der Meister" direkt nacheinander zu lesen. Es lohnt sich immer wieder, die Kommentare auf dieser Web Seite zu beachten.
Auch "Der Meister" ist ein sehr gelungenes Buch und beinhaltet alles, was einen Krimi von der ersten Seite an lesenswert macht. Empfehlenswert !!

18.08.2005 22:33:05
Thomas_S

Der Meister ist mein drittes Buch von Tess Gerritsen und ich habe es ziemlich zügig gelesen. Die Story beginnt logisch dort, wo der Vorgänger aufhört. Jemand der "Die Chirurgin" nicht gelesen hat, wird es sich sofort bestellen wollen.
Die Story ist vernünftig aufgebaut greift aber gern auf verschiedene Klischees zurück. Einige Passagen erwecken den Eindruck der Wiederholung; hier müsste das Original mit der deutschen Übersetzung verglichen werden.

Ich erwarte von einem Krimi (im Taschenbuchformat) Unterhaltung, eine gehörige Portion Action und ein wenig Herzschmerz. Dies bekommt der Leser zuhauf und nebenbei einen Schnellkurs in medizinischen Fachbegriffen. Die hier vereintzelt vorgetragene Kritik kann ich nicht teilen, den die von mir aufgeworfenen Kriterien erfüllt dies Buch allemal.

25.04.2005 12:03:38
Sarah

"Die Chirurgin" war ja noch erträglich, aber "Der Meister" war unerträglich.Die Heldin ist unglaublich traumatisiert und man fragt sich das ganze buch über: warum eigendlich?das ganze würde einem glaube ich nicht ganz so komisch erscheinen, wenn man nur "der Meister" liest.noch dazu kommen irgendwelche kurz angeschnittenen handlungsstränge, die wichtig erscheinen aber nie wieder weiter geführt werden.ich fand das buch mittelmäßig und irgendwie "unfertig".

21.02.2005 16:16:33
Stefan

Zum Roman DER MEISTER kann ich nur eines sagen: absolute Spitze! Tess Gerritsen schafft es sogar, den genialen Roman DIE CHIRURGIN zu übertrumpfen. In diesem Buch ist einfach alles perfekt: Der Plot ist spannend und immer wieder überraschend, die Figuren sind lebendig gezeichnet, die Spannung zieht sich vom Anfang bis zum Schluss und die Sprache ist einfach unerreichbar. Ist dieses Buch noch zu überbieten? Ich bin schon jetzt gespannt auf DIE TODSÜNDE.

08.01.2005 19:37:43
Debora

Die Chirurgin war absolut klasse und der Meister ist nicht weniger. Es muss unbedingt weiter gehen. Der Meister darf nicht einfach so aufhören. Ich hoffe auf eine weitere Reihe!!!! Bin begeistert. Weiter so Tess!

01.12.2004 23:39:00
simone

Nachdem ich ,,Die Chirurgin;; gelesen hatte, musste ich nun auch ,,Der Meister;; lesen.Ich war auch von diesem Buch fasziniert. Ich kann diese Medicinethiller nur weiterempfelen.Vor allem auch für Leser die von Medizin Ahnung haben.tolles Buch.

18.11.2004 16:29:53
nicole

Nachdem ich soviele begeisterte Rezensionen über Gerritsen gelesen hatte, habe ich mir zunächst mal den "Meister" vorgenommen. Selten so einen literarischen Schrott gelesen, durschnittliches Ami-Gesülze (Stolz, keine Schwäche zeigen, alle sind rasend intelligent und attraktiv). Die Story ist auch ohne das man "Die Chirurgin" gelesen hat von Anfang an durchschaubar, die Brutalität so schlecht beschrieben, daß es eigentlich eher albern klingt. Schreibstil katastrophal, immer die gleichen Formulierungen, immer das gleiche ziemlich dumme Gewäsch. Von Spannung war nicht das geringste zu spüren, und dann noch mit Gewalt eine mies geschriebene, vorhersehbare Liebesgeschichte reingewürgt. Habe "Die Chirurgin" sofort wieder abbestellt. Wer Krimis mit Niveau mag, dem rate ich dringend: Finger weg!

15.11.2004 15:04:26
Eileen

Ein MEISTERwerk. "Der Meister" ist mindestens genauso spannend wie die Chirurgin. Im Gegensatz zum ersten Buch, werden hier endlich auch die menschlichen Seiten an Jane Rizzoli sichtbar, was diese wesentlich sympatischer macht.

30.09.2004 14:25:28
Sabrina

"Der Meister war mein erstes Buch von Tess Gerritsen.Logischerweise kannte ich somit "Die Chirurgin" nicht.
Ich war keinesfalls aufgeschmissen und konnte gerade wegen der detailgenauen Beschreibung das buch einfach nicht zur Seite legen.Einfach spannend,einmalig guter Schreibstil und empfehlenswert.

05.09.2004 12:13:18
Sarah

Ich habe das Buch eben so schnell gelesen wie Die Chirugin. Sehr packend. Schade das Thomas Moor und Cathrine Cordell nur ganz kurz in dem Buch vorkommen. Würde mich über einen weiteren Teil sehr freuen

14.08.2004 23:01:32
snoozer

Naja, weiss nicht. So toll, fand ich das nicht.
Wer den Chirurgen nicht gelesen hat, ist zwar nicht unbedingt aufgeschmissen, aber nahe dran. Zumindest muss man den Vorgänger nach der Lektüre des Meister nicht mehr lesen. Viel zu viel Bezug zum vorigen Buch.

Abgesehen davon ging mir die Handlung viel zu sehr hopplahopp voran. Dafür wurde umso mehr auf Ekel gesetzt, was aber Spannung nicht ersetzen kann.
Nekrophilie ist sicher kein Thema, über das man gerne liest und die Autorin nutzt das einfach zu sehr aus, um dem Krimi "Würze" zu verleihen.

Hm, andere Autoren können das wesentlich besser, allerdings gibt es auch schlechter.
Ich hab das Buch mit einem "Hm, naja" ins Regal gestellt... ein bisschen weiter nach hinten...

11.08.2004 19:32:31
alexandra

wer das buch "die Chirurgin" gelesen hat, sollte dieses buch auf jeden fall lesen! die lesespannung geht weiter und es ist nur zu empfehlen! sehr tolles buch !! :)

05.08.2004 18:43:07
lisa

Die Chirurgin war das spannendste Buch das ich bisher gelesen habe. Deswegen habe ich mir auch Der Meister gekauft weil das die Fortsetzung ist. Wer Die Chirurgin geliebt hat wird auch dieses Buch von Tess Gerritsen lieben.

11.07.2004 19:33:42
tino

sehr spannend und detailiert, aber "der meister" hat ein besseres ende verdient.
wo war die genialität beim öffnen des kofferraumes ?

21.05.2004 20:54:27
remo

Eigentlich müsste es "die Meisterin" heissen. Tess Gerritsen steigert sich nämlich von Buch zu Buch. Dies ist mehr als ein Fortsetzungsroman. Man muss "Die Chirurgin" nicht gelesen haben um die Story zu verstehen. Im Gegenteil dieses Buch macht "Die Chirurgin" erst spannend. Das Rizzoli blas bleibt, muss ich wehement entgegen sprechen. Gerade diese Figur ist es die Tiefe gewinnt. Die Auseinandersetzung, wieso dies alles geschieht und die Erforschung der Seele des Täter ist ein zentraler Punkt des Buches, der mit Briefausschnitte des "Chirurgen" in gekonnter Form Rechnung getragen wird. Tess Gerritsen entwickelt sich weg von der bluttriefenden Autorin, hin zur psychologisch tiefgründigen Schreiberin, und damit weiter zur "Meisterin".

23.04.2004 22:24:30
Helga

War wieder sehr spannend, von Beginn bis Ende und hat mir genauso gut gefallen, wie der 1.Teil, "Die Chirurgin".

Schade, dass diesmal nur Detective Jane Rizzoli die Ermittlungen leitet und ihr Partner aus dem 1.Teil, Detective Thomas Moore, auf Urlaub ist und es mit ihm nur kurze Telefonate gibt.

Das Ende ist sehr geheimnisvoll und ich bin gespannt, ob es da nicht doch noch einen weiteren Teil geben wird. Möglich wäre es. Werde es auf jeden Fall im Auge behalten.

08.01.2004 01:44:12
Anja S.

Helene: Krimis sind eines meiner liebsten Hobbies, und da ich beruflich viel reisen muss, ist das Hauptkriterium, ob mich so ein Krimi gut ueber einen Transatlantikflug bringt. Einige von Gerritsen\'s Buechern haben das sehr gut getan, andere weniger.

30.12.2003 21:02:10
Sandra

"Der Meister" ist nicht schlecht, aber "Der Chirurg" war viel spannender. Das Ende hätte aber besser und länger sein können.

01.12.2003 05:22:55
Helene

Sag mal Anja, du scheinst ja ein großer Fan von der Autorin zu sein wo du alles gelesen hast!!!! ;-)

20.10.2003 22:59:32
quassel

Super spannend, werde mir jetzt auch noch "die Chirurgin" kaufen ... und falsche Fingernägel.

17.09.2003 09:26:01
Michaela

Schade, aber "Die Chirurgin" war tausendmal spannender als "Der Meister"!

14.09.2003 21:54:32
Anja S.

sehr, sehr spannend, hat mich gut ueber einen langen Transatlantikflug gebracht