Todsünde

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • London: Bantam, 2003, Originalsprache
  • München: Limes, 2004, Seiten: 411, Übersetzt: Andreas Jäger
  • München: Blanvalet, 2006, Seiten: 411
  • Augsburg: Weltbild, 2005, Seiten: 411
  • Köln: Random House Audio, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Michael Hansonis

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Peter Kümmel
Viel private Probleme - wenig Ermittlung

Buch-Rezension von Peter Kümmel Aug 2004

Rizzolis erster Fall "Die Chirurgin" war ein Thriller der Spitzenklasse, der Nachfolger "Der Meister" leider nur ein schwacher Abklatsch, spannungsarm und mit einem müden Finale. Deshalb kommt Band drei der Reihe schon eine gewisse wegweisende Bedeutung zu.

Man spricht zwar allgemein von der Jane Rizzoli-Reihe, doch alleiniger Mittelpunkt ist die Detektivin der Bostoner Mordkommission in dieser Serie nicht. Während im Aufmacher die titelgebende Chirurgin Catherine Cordell die eigentliche Protagonistenrolle übernahm, rückte Rizzoli in "Der Meister" mehr ins Rampenlicht, doch in "Todsünde" tritt sie wieder ins zweite Glied hinter der Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles.

Verbrechen hinter abgeschlossenen Klostermauern

Hinter den abgeschlossenen Mauern des Nonnenklosters Graystones Abbey hat sich ein brutales Verbrechen ereignet. In der Kapelle wird die Novizin Camille in den frühen Morgenstunden erschlagen aufgefunden. Auch die ältere Schwester Ursula findet man mit eingeschlagenem Schädel. Sie ist noch am Leben, liegt aber im Koma. Es gibt keinerlei Anzeichen eines gewaltsamen Eindringens und auch ein Motiv für das Verbrechen ist nicht ersichtlich.

Eine erste Überraschung ergibt die Obduktion. Die junge Schwester befindet sich zwar bereits seit mehreren Jahren im Kloster, doch es steht außer Zweifel, daß sie vor kurzem ein Kind geboren hat. Der einzige Mann, der im Kloster verkehrt, ist Pater Brophy. Allerdings war Camille vor etwa neun Monaten zu Besuch bei ihrer Familie, könnte also durchaus während dieser Zeit schwanger geworden sein. Hier deutet sich also doch ein Motiv für den Mord an. Man durchsucht das Kloster und wird fündig: Unter dem Eis des Ententeichs entdeckt man ein totes Baby.

Das FBI bringt Klarheit in den Fall

Wer nun Ermittlungen hinter den Klostermauern erwartet und das Aufdecken von jahrelang gehüteten Geheimnissen, der liegt falsch. Was uns Tess Gerritsen nun bietet, sind die privaten Probleme ihrer beiden Hauptpersonen. Dr. Isles wird von ihrem Ex-Mann belästigt, den sie seit drei Jahren nicht gesehen hat. Sie erliegt schließlich dessen Werben und einer Versöhnung scheint nichts im Wege zu stehen. Jane Rizzoli dagegen fühlt sich überhaupt nicht wohl und klappt sogar während der Obduktion zusammen. Ein Schwangerschaftstest bringt die Ursache für das Unwohlsein ans Tageslicht. Wir erinnern uns zurück an "Der Meister" - ein forscher FBI-Agent names Gabriel Dean riss nicht nur die Ermittlungen an sich, sondern beeindruckte auch einen weiblichen Detective so sehr, daß dies zu einer Affäre führte, deren Ergebnis sich nun offenbart. Für Rizzoli eine Katastrophe, da sie mit Kindern überhaupt nicht kann und sich ein Kind auch nicht mit ihrer beruflichen Karriere vereinbaren lässt.

Auf polizeiliche Ermittlungen wartet man auch im weiteren Verlauf vergebens. Es wird ein wenig obduziert und dabei mit ungewohnt viel Medizinerlatein um sich geworfen. Ansonsten bleibt das Privatleben von Isles und Rizzoli im Vordergrund. Dies ändert sich erst auf den letzten hundert Seiten, als sich das FBI - natürlich in Gestalt von Gabriel Dean - einschaltet und erste Zusammenhänge offenbart. Die Auflösung des Falles bekommt man dann häppchenweise vorgeworfen und darf am Ende eigentlich nur noch darauf gespannt sein, ob es für unsere beiden Heldinnen ein Happy-End gibt.

Krimitechnisch bietet uns die Autorin einen eher müden Showdown, einen Täter, der sich bereits weit vor dem Ende abzeichnete und leider nicht für alle offenen Fragen eine Antwort. "Todsünde" bestätigt nicht nur die Abwärtstendenz der Rizzoli-Serie, sondern ist insgesamt eines der schwächsten Bücher von Tess Gerritsen.

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Letzte Kommentare:
02.08.2017 13:25:05
Simone Philipp

Soweit ich mich erinnern kann war der Vater des Kindes der Vater von camille. Das steht glaube ich auch im Buch. Höchstwahrscheinlich hatte Camille etwas gewusst was sie nicht wissen sollte..
Ganz ehrlich, mir ist egal ob es miserabel ist oder nicht: ich liebe das buch. Hab es mir wieder bestellt :)
Ich würde jeder Zeit wieder ein Buch dieser Reihe lesen :)

26.01.2017 14:14:02
Scarlett1964

Ich lese diese Reihe nicht chronologisch, ich habe mit dem letzten Band angefangen und lese jeden Band, der gerade in der Bibliothek zu haben ist.
Ich finde diese Buch einfach super. Für mich ist jeder Band dieser Reihe ein "Nachhausekommen" und pure Erholung. Offensichtlich bin ich wohl keine anspruchsvolle Krimileserin, nur so kann ich mir die negativen Kritiken der anderen Rezessionen erklären.

13.10.2016 17:40:51
kritikaster

gut angefangen, miserabel aufgehört.
nichts wird erklärt.
was hat die nonne camille mit dem chemieunfall zu tun und wer war der vater ihres kindes?
und dass ein arzt - nur zur vertuschung eines chemieunfalles zu solchen methoden greift ist haarsträubend unlogisch.
ebenso, dass eine, als tough gezeichnete frau dann gegen ende dermaßen idiotisch reagiert - im auto einsperren, gehts noch frau gerritsen?
man merkt dem buch an, dass die frau sich keine große mühe mehr macht, die leute kaufen ja jeden scheiß, hat man erst mal einen namen.
ich habs als hörbuch geliehen und bin froh, für so eine k. kein geld ausgegeben zu haben.

02.10.2015 13:14:01
steve006

Spannend geschriebenes Buch über eine schwangere Nonne und zwei Morde. Etwas konstruiert, aber immer flüssig und interessant!
Man darf bei diesem Buch nicht die typischen Gerritsen-Krimis im Auge haben.
der Krimi spielt als Hintergrund für persönliche Probleme der beiden Hauptpersonen.
Lesenswert, aber aber mehr psycho als Krimi.

23.07.2015 16:16:30
Robert

Danke für die Infos! Ich werde mir eher kein weiteres Buch dieser Reihe so schnell mehr kaufen:

Ich hatte mir zufällig einmal das Buch Leichenraub gekauft und war begeistert. Als ich fertig war, fragte ich deshalb in der Buchhandlung nach anderen Büchern der Autorin. Daraufhin kaufte ich die Chirurgin und fand es auch spannend. Als ich jetzt jedoch den Meister las, merkte ich persönlich einen gravierenden schriftstellerischen Abbau. Dies habe ich bei einer Reihe auch schon befürchtet, bin aber jedoch über solch unsympathische und farblose Charaktere geradezu angewidert, die ja nicht einmal zum Tragen kommen, wie die Pathologin. Peinlich auch diese Polizeibeamtin mit ihren an den Haaren herbeigezogenen Problemchen.
Alleine schon deren erfolgtes Festtackern der Hände mit 2 Skalpellen am Boden bei der Chirurgin ließ mich den Kopf schütteln.

Danke deshalb für die Erklärungen, dass es offensichtlich weiter bergab geht .

10.05.2013 04:42:46
Steff

Ich lese diese Reihe auch in chronologischer Reihenfolge. Leider kommt der dritte Teil nicht mal annähernd an "Die Chirurgin" und "Der Meister" ran.

Ich habe dieses Buch gekauft, da ich in erster Linie einen spannenden Thriller lesen wollte, wie es die ersten zwei Teile waren. Leider ist ein grosser Teil des Buchs kitschiger Herzschmerz, wie man ihn eigentlich nicht erwartet, nach den absolut gelungenen Vorgängern. Natürlich soll es auch Platz haben für solche Nebenschauplätze, aber hier wurde der Bogen dann doch mehr als ein bisschen überspannt.

Der Einstieg ist eigentlich ganz gut gelungen und vielversprechend, leider flacht dann das Ganze ziemlich schnell ab, da es viel zu oft um private Problemchen und Liebesgeschichten geht als um Ermittlungen.

Rizzoli oder auch andere Charaktere wie z.B. Moore finde ich sehr spannend. Dagegen wirkt Maura Isles, die in diesem Teil mehr im Mittelpunkt steht, ziemlich blass und unsympathisch.Ich hoffe, dass das der Tiefpunkt war und die nächsten Teile wieder mehr Spannung bieten.

Für den Moment mache ich erst mal Pause mit dieser Reihe, bevor ich mit dem 4. Teil weitermache, da die Motivation nach "Todsünde" nicht mehr so hoch ist.Von mir gibt's 60°

13.06.2012 10:12:43
HeJe

Dies ist das einzige Buch der Jan-Rizzoli-Reihe, das mir nicht so gut gefallen hat. Es war zwar wie immer spannend, gut geschrieben und nett verpackt, aber irgendwie passte das ganze Drumherum nicht. Der Schauplatz war zu salopp (kommt doch in jedem zweiten Buch vor) und die Auflösung irgendwie nicht spektakulär genug, wie ich es eigentlich von Gerritsen erwartet hätte. Aber immer noch vergebe ich 75 Grad.

31.03.2012 13:21:16
Gargel

Ich bin ein Buchreihen-Leser, weil ich nach einem guten Buch enttäuscht bin, dass es zu Ende ist.

Tess Gerritsen wurde mir empfohlen und ich habe mit der Chirurgin angefangen. Todsünde ist nun mein drittes Buch und ich habe es verschlungen, wie die beiden Vorgänger. Das ist für mich der Gradmesser.

Die Kritiken, die ich hier lese kann ich z. T. zwar nachvollziehen, in der Gesamtheit stellen diese Punkte für mich kein Problem dar. Die Auflösung kam für meinen Geschmack etwas zu kurz. Warum und wie? Wie passte Camille dazu? War sie nur zur falschen Zeit am falschen Ort?

Die Einblicke ins Private finde ich auch eher interessant als störend. Die Erklärung der Mutter zu Frankies Charakter hat mich vermuten lassen, dass er durch die Schädelverletzung ähnlich in der Psyche gestört ist, wie der Chirurg aus Band 1 und 2. Das wäre noch eine Wendung gewesen, die nach meinem Geschmack gegangen wäre. Mein Verdacht hat sich nicht bestätigt.

Allgemein zur Rizzoli-Reihe:

Mich stört, dass die Protagonisten so wechseln. In Band 1 dachte ich noch, Moore ist die eigentliche Hauptperson. In Band 2 wars dann unsere Jane und in Band 3 nun Dr. Isles.

Ich werde die Reihe weiter lesen. Ich habe fast alle Bücher schon zu Hause. Also bis irgendwann hier auf der Couch.

03.06.2011 21:34:24
Tony

Mein drittes Buch von TG und auch dieses Buch fand ich einfach toll. Ich lese es in der richtigen Reihenfolge, also die Nr. 3 in der Serie, und deswegen macht es - meiner Meinung nach - noch viel mehr Spaß. Mit jedem Buch werden die Hauptfiguren dieser Serie dem Leser näher, man lebt mit ihnen, gewöhnt sich an sie und ihre Bekannten, Freunde, Familien, Kollegen. Dadurch wird das Buch sowie die gesamte Reihe noch vertrauter. Und deswegen fand ich Details aus Privatleben von Rizzoli und Dr. Isles gar nicht so schlimm - im Gegenteil, so wird die Handlung noch verständlicher.

Vielleicht war das Buch nicht so sehr mit extremer, blutiger Spannung geladen - trotzdem fand ich es sehr angenehm und durchaus empfehlenswert. Ich freue mich bereits auf die nächste Folge!

25.09.2010 18:27:33
chaos66

Mir hat es gefallen und finde es nicht schlecht, dass das Privatleben von Maura und Jane eine Rolle spielt. Das gehört für mich eigentlich fast dazu, macht die Ermittler menschlich und man kann sich noch besser in sie hinein versetzen.

Ich fand es durchgehend spannend und konnte es kaum aus der Hand legen.

22.05.2010 14:50:29
Malu

Gutes Buch. Mir hat Todsünde von Tess Gerritsen super gut gefallen. Es ist spannend geschrieben- obwohl es spannendere Bücher aus der Isles/Rizzoli Reihe gibt.
Hier lernt man Dr. Isles und Detevtive Rizzoli mehr privat kennen, was gut ins Buch intrigiert wird.
Dieses Buch sollte ins Regal, das Buch ist lesenswert.

19.01.2010 12:35:46
tassieteufel

Weihnachten steht vor der Tür und in Boston herrscht klirrende Kälte, als in einem Kloster nahe der Stadt 2 Nonnen brutal überfallen werden. Die ältere Nonne Ursula kann schwer verletzt ins
Krankenhaus gebracht werden, für die junge Novizin Camille kommt jede Hilfe zu spät. Doch schon bei der Autopsie stellt Maura Isles fest, das die Tote erst vor kurzem ein Kind zur Welt gebracht hat. Jane Rizzoli, die eigentlich genug andere Probleme hat, beginnt in dem Fall zu
ermitteln, als eine zweite Frauenleiche mit seltsamem Ausschlag und ohne Hände und Füße gefunden wird. Zunächst scheinen beide Fälle nichts miteinander zu tun zu haben, doch im Laufe der Ermittlungen treten Verbindungen zwischen den Fällen auf.
Insgesamt hat mich das Buch doch etwas zwiespältig zurück gelassen, den Anfang fand ich sehr spannend, die leicht gruselige Atmosphäre in dem nur noch von wenigen alten Nonnen bewohnten Kloster ließ auf einen spannenden Thriller hoffen, doch leider flacht das Buch dann recht schnell ab. An sich hab ich nichts dagegen, wenn auch mal das Privatleben der Ermittler
ein wenig Raum einnimmt, aber hier war es eindeutig zu viel. Die Einblicke in Rizzolis und Isles Leben nehmen der eigentlichen Story zu viel Platz weg als das es im Krimifall noch richtig spannend werden kann. Auch hat sich mir dann das Motiv des Mörders nicht wirklich erschlossen sondern schien ehr an den Haaren herbeigezogen, dabei hätte aus den Vorgaben doch eine ganze Menge mehr gemacht werden können und dem Buch hätten etwas weniger privates von den Ermittlern und mehr Infos zu der Sache in Indien auf jeden Fall gut getan.

Fazit: durch einen flüssigen Schreibstil liest sich das Buch gut weg, aber durch die vielen Einblicke in das Privatleben der Ermittler verzettelt sich die Story zu sehr in Nebenschauplätzen um wirklich spannend zu sein, da helfen auch nicht die blutigen Details und das recht dünne
Motiv des Mörders trägt auch die dazu bei, das man als Leser das Buch am Ende zufrieden zuschlägt.

12.07.2009 14:41:48
Wilfried

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es nicht ganz so spannend wie die ersten beiden Romane ist. "Todsünde" ist ein unterhaltsames Buch, das durchaus zu fesseln weiss. Und das mehr von Isles und Rizzolis Privatleben in die Story eingeflossen ist, tut dem keinen Abbruch. So werden einem beide Personen vertrauter, wenn vielleicht auch nicht jedem Leser "liebenswerter".
Auf jeden Fall lesenswert!

05.06.2009 12:46:28
tedesca

Mein zweites Buch von Tess Gerritsen, der hochgelobten Thrillerautorin, und auch diesmal bin ich nicht wirklich überzeugt.

Natürlich gibt es ein paar grausige Schilderungen von Mordopfern und Autopsien, aber irgendwie fehlt der Handlung die echte Spannung, die ich mir erwartet hätte. Ausserdem finde ich die beiden Hautpfiguren ziemlich ätzend. Maura, die ihrem Exmann, der sich in drei Jahren nicht ein Mal gemeldet hat, bei der erstbesten Gelegenheit schmachtend in die Arme sinkt, und Jane, die mit über 30 blöd genug war, von einem eigentlichen One-Night-Stand schwanger zu werden und den dann nach nur fünf Monaten auch noch heiratet... Allein der Satz "Nachdem Maura bekommen hatte, was ihr zustand, stieß sie einen leisen Triumphschrei aus"! Auf diesem Niveau spielen sich die Soft-Sex-Szenen ab - ich hab mich fast totgelacht.

Auch das Hauptthema, von dem ich hier nicht allzuviel preisgeben möchte, finde ich ziemlich abgedroschen, auch wenn es brisant und durchaus aktuell ist. So nebenbei ist dann noch ein Fall von Kindesmissbrauch eingeflochten, das hätte wirklich nicht sein müssen, das war nur Effektheischerei.

Alles in allem ein mäßig spannender Thriller, der sich sicherlich gut liest, wenn man nicht allzuviele Ansprüche stellt.

Ich hatte das Buch als Hörbuch, und Michael Hansonis macht seinen Job sehr gut.

08.05.2009 22:54:50
Mariahsjack

"Die Chirurgin" und "Der Meister" fand auch ich um einiges besser, aber insgesamt muss ich sagen, war es ein spannendes Buch. Es fing sehr spannend und auch etwas Mysteriös an, wurde dann wirklich etwas sehr Liebestaumelig, aber zum Ende hin doch schon wieder spannender. Und ganz Ehrlich: Auch Protagonisten dürfen sich mal im Liebestaumel befinden und können nicht immer nur mit den Gedanken bei den Verbrechern sein :-)
Hoffe aber trotzdem, dass es bei "Schwesternmord" wieder etwas gemischter zwischen Verbrecherjagd und privates Gedöns verläuft.

03.05.2009 10:55:04
Leselady

Dieses Buch ist ein Buch,was man nicht unbedingt gelesen haben muss.ich fand es nach den ersten beiden Büchern "Die Chirurgin" und "Der Meister"
wirklich enttäuschend.
Die Ermittlungen finden nur am Rande statt,viel zu viel privates Brimborium rund herum und der Täter ist irgendwie auch sehr unglaubwürdig.
Ich liebe die Bücher der Rizzoli/Isles Serie,aber dieses Buch ist mit weitem Abstand das Schlechteste dieser Serie.

20.04.2009 12:01:26
stefanie

ich finde buch sehr interessant und spannend vorallem kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen wenn man erst mal angefangen hat dieses buch ist eig für jung und alt geeignet ich bin jetz 14 und ich finde dieses buch wirklich spannend ..
dieses buch ist auch sehr realitätsnah und man kann sich förmlich vorstellen was alles passiert ich bin schon sehr gespannt weil ich als nächstes die chirurgin lese und ich hoffe das dieses buch genau so gut oder sogar besser ist

27.02.2009 19:31:48
Saskia

Mir hat das Buch eigentlich sehr gefallen. Obwohl ich von den negativen Kommentaren dazu anfangs abgeschreckt war, hab ich es mir dann doch gekauft - bzw. als Geschenk kaufen lassen...

Ich muss zwar zustimmen, dass in diesem Buch die "Nebenhandlung" längenmäßig die Mordfälle übertrumpft, aber mich hat das nicht gestört.

Besonders Jane's Gedanken und Gefühle bezüglich ihrer ungewollten Schwangerschaft hat Tess Gerritsen sehr gut rübergebracht. Auch die Gespräche zwischen Jane und Maura waren wirklich gut und toll portioniert. Durch diese "häppchenweise" vorkommenden Gespräche wurde der grausige Mordalltag schön aufgelockert..

Also mir hat's gefallen!!

18.02.2009 06:49:34
Buchleserin-m

Nachdem ich nun auch Todsünde gelesen habe, bin ich auf den nächten Teil gespannt und hoffe, der ist dann besser.

Todsünde ist, ebenso wie die vorherigen, flüssig geschrieben aber mir fehlt an der Geschichte etwas. Die Hälfte des Buches empfinde ich als Liebesgeschichte und dadurch bleibt die eigentliche Story etwas auf der Strecke und für mich bleiben einige Details ungeklärt.

16.02.2009 12:06:54
mimikrimi

Habe habe Todsünde zwar vor längerer Zeit gelesen,aber es hat mir gut gefallen.Die Spannung wurde durchweg aufrecht erhalten. Die Privatsachen unserer Heldinnen,na gut wems stört liest darüberweg.Für mich ist nur wichtig,dass die Story flüssig und stimmig geschrieben ist.Rizzoli hat ihre eigene Art manchmal Frust abzubauen.
LG mimikrimi

16.02.2009 11:13:09
Toyota

Sehr gut geschriebenes Buch. Tess Gerritsen hat sich diesmal wieder ein für mich heikles Thema vorgenommen in bezug auf Glaube, Kirche und dem ganzen Drumherum. Man kann auch hier wieder sehr schnell feststellen, das selbst der Glaube nicht vor Torheit schützt und wo auch angebliche Retter der Menschen zu schwarzen Schafen mutieren und zahllose Leben auf dem Gewissen haben.

18.01.2009 15:03:14
Steffi0303

Endlich rückt Maura Ilses mal ein bisschen in den Vordergund, das hat mir an dem Buch besonders gut gefallen, mal Einblick in das Leben der "Königin der Toten" zu haben.

Ansonsten war Todsünde ein sehr spannendes gut zu lesendes Buch, entgegen vieler Meinungen hier, finde ich das Tess Gerritsen wiedermal bewiesen hat das sie einfach eine phantastische Erzählerin sein kann.

Die Charaktere in dem Buch waren wunderbar beschrieben, den Pater schloss man irgendwie nach seiner ersten Erscheinung direkt in sein Herz, auch die Tatsache das ein Prister auch Gefühle haben kann, hat mir sehr gut gefallen.

Mein Lob an Tess für dieses schöne Buch!

16.08.2008 17:52:16
vicky

Zu Geschichte braucht man nicht mehr viel erzählen.
Mir persönlich gefallen Romane, die im Kloster spielen recht gut und wenn ein Krimi/Thriller daraus wird, umso besser.

Wieder ein überaus spannender Roman von Tess Gerritsen, den man kaum aus der Hand legen kann und so muß ein gutes Buch, meiner Meinung nach, sein.

27.07.2008 19:38:03
CharlyDD

Ich bin wieder mal zwiegespalten nach einem Buch.

Was man "Todsünde" lassen muss, ist das es sich gut lesen lässt, dem Leser die einzelnen Charaktere mal näher gebracht wurden und . ja, ein "und" gibt es eigentlich gar nicht.

Gegen das Buch sprechen mehrere Dinge:
Die Liebesgeschichte zwischen Rizzoli dem FBI Agent, mit den angesprochenen Folgen kaufe ich Gerritsen nicht ab. Jemand der von früh bis spät versucht sich gegen alle Männer zu beweisen die einem über den Weg laufen, würde nicht so handeln wie Rizzoli.

Die Schwangerschaft von Camille ist ebenso Schrott und war für die Geschichte auch nicht wirklich wichtig. Es sei den man wollte Rizzoli nur mal wieder die Möglichkeit geben den Vater des "Nonnenbabys" verbal zu kastrieren.

Auch ich habe noch viele offene Fragen am Ende des Buches. Warum wurde besagte "Rattenfrau" nach Amerika gebracht und von wem? Die wirklichen Motive des Mörders sind mir auch immer noch nicht ganz klar? Mal ganz abgesehen davon das es an den Haaren herbei gezogen ist. Was sollte das mit dem Pastor und Maura? Wo steckte Moore schon wieder?

Und ich stelle mir die gleiche Frage wie Thomas: Was hat Frankie zu Weihnachten bekommen?:-)

Entweder lag es an der Hitze oder ich habe es wirklich einfach nicht verstanden.

07.07.2008 16:36:37
Ollispapa

Vielleicht habe ich ja zu wenig Ahnung um wirklich ausreichend zu urteilen; für meine Begriffe war es mit 85° okay!

Eine Frage bleib jedoch offen; was bekam Frankie als Weihnachtsgeschenk von Rizzoli?

Freue mich schon auf den nächsten Teil ihrer Serie!

06.05.2008 08:30:46
thomjan

Für mich das schwächste Buch aus der Jane Rizzoli Serie. Sehr langatmig, wenig Handlung, im Vergleich zu "Die Chirurgin" oder "Schwesternmord" fast enttäuschend.

04.04.2008 13:56:47
Teeshan

Gutes Buch, aber es gibt wirklich wenige Ermittlungen und viele private Probleme.
Ansonsten ist er wirklich gut. Außerdem fällt in einigen Kapiteln Spannungen.

Von mir gibt es 65°

01.12.2007 09:51:43
Christiane

Dies buch von T.G. ist sicher etwas anders als die beiden ersten Buecher von ihr. Aber es gibt auch in diesem Buch genung Spannung.
Die Ausfluege in das Privatleben sind, ich muss es leider sagen, manchmal doch etwas langweilig. Anders als bei den anderen Buechern sthet diesmal die Gerichtmedizienerin Maura Isels mehr im Mittelpunkt, wa smir auch gut gefallen hat. Auch der Schauplatz des Verbrechens, ein Kloster, traegt doch sehr zur Spannung bei. Wenn auch der Fall spaeter ganz anders verlaeuft wie zu erst erwartet.
Zu empfehlen ist das Buch meiner Meinung nach auf jedenfall.

14.11.2007 09:50:35
sydney75

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der mich vorerst ein bißchen in die Irre führte. Ein gewisser Redfield läßt sich in Indien von einem Taxi an einen "Ort des Grauens" fahren und findet dort eine entstellte Frau!
Dann urplötzlich ein Szenenwechsel nach Boston eine Woche vor Weihnachten. Jane Rizzoli und die Gerichtsmedizinerin Maura Isles werden in ein Kloster gerufen. In der Kapelle liegt die 20jährige Novizin Camille tot in einer Blutlache, die ältere Nonne Schwester Ursula wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Mord im Kloster? Bei der Autopsie findet Isles heraus, dass Camille erst kürzlich ein Kind zur Welt brachte. Wer kann der Vater sein? War es gewollt? War es eine Vergewaltigung? War dies das Motiv für den Mord an Camille? Und wie paßt Schwester Ursula in dieses Bild? Wollte sie Camille im Kampf gegen ihren Mörder helfen, und erlitt dadurch die schweren Kopfverletzungen? Fragen über Fragen, mit denen sich Rizzoli und Isles auseinandersetzen müssen. Und dies sind nicht die einzigen Probleme, mit denen sich die zwei toughen Frauen beschäftigen müssen, denn Isles Ex-Mann Victor taucht plötzlich auf - und Jane Rizzoli ist schwanger von Gabriel Dean, dem attraktiven FBI-Agenten. Als ob dies nicht schon genug wäre, findet man plötzlich in einem verlassenen Restaurant die Leiche einer Frau, die so verstümmelt ist, dass man sie gar nicht identifizieren kann. Also ist sie ab sofort die "Rattenfrau"! Vorerst findet man keine Zusammenhänge zwischen den Ereignissen, doch dann taucht wie aus heiterem Himmel FBI-Agent Gabriel Dean auf und bringt weitere Informationen: Man hat die Leiche eines gewissen Redfield im Kofferraum seines Autos gefunden. 3 Leichen und nicht wirklich eine Verbindung! Isles findet bei der Obduktion der Rattenfrau heraus, dass diese an Lepra litt. Lepra in Boston? Es stellt sich heraus, dass die Rattenfrau wohl aus Indien stammt. Rizzoli erfährt, dass Schwester Ursula vor einem Jahr in Indien in einer Leprakolonie gearbeitet hat. Nun heißt es abwarten, dass Schwester Ursula endlich erwacht und möglicherweise ein paar Fragen beantworten kann - doch es kommt alles ganz anders! Und unerwartet schließt sich der Kreis.
In diesem Buch wird noch mehr auf das jeweilige Privatleben der beiden Hauptdarstellerinnen eingegangen. Ich glaube, Tess Gerritsen hat hier versucht zu zeigen, dass auch solche Kämpfernaturen an Ängsten, Selbstwertmangel, Verunsicherung und all den täglichen Problemen leiden - kurz gesagt, Gerritsen macht ihre Hauptakteure menschlich!
Mir hat dieses Buch sehr gefallen - gerade weil es dieses Mal nicht nur um den "Fall" an sich ging, sondern noch mehr um das Innenleben der Figuren beleuchtet wurde. Manchmal steht man sich und seinem Glück einfach selbst im Weg - so ist das wahre Leben!

28.10.2007 12:09:34
Mareike

Die Ermittlungen, die im Kloster stattfinden, sind meiner Meinung nach sehr interessant. Ich finde es ist eine spannende Frage wer gläubigen Schwestern Gewalt antut. Die Aufklärung war allerdingt nicht unbedingt so gelungen. Wäre doch schockierender gewesen, wenn der Pfarrer Schuld gewesen wäre ;-)
Trotzdem ist ein Kloster als Tatort einfach spannend.

Isles ist eine starke Frau. Ich mag sie als Charakter sehr gerne.
Die Beziehung von Isles zu ihrem Ex habe ich mit Spannung verfolgt.

Die Ausflüge in Rizollis Familienleben dagegen waren langweilig und die Beziehung zu Agent Dean doch zu klischehaft für meinen Geschmack.

Trotzdem lohn es sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen!

23.10.2007 11:37:28
gowron

Hallo,

"Todsünde" ist das dritte Buch aus der Rizzoli-Reihe von Tess Gerritsen und - um es vorweg zu nehmen - für mich das beste Buch, das sie bislang geschrieben hat.

Nachdem die ersten beiden Teile ("Die Chirurgin" und "Der Meister") thematisch stark aufeinander aufbauten, verfolgt "Todsünde" eine komplett eigenständige Geschichte. Nur die Hauptcharaktere und einige andere kleine Bezüge verraten die Zugehörigkeit zu den Vorgängern. Und natürlich die unglaubliche Spannung, mit der es Gerritsen gleich im ersten Kapitel gelingt, den Leser mit auf die Suche nach einem brutalen Mörder zu nehmen, der in einem Kloster zugeschlagen hat.

Doch das ist nur der Anfang. Gerritsen strickt eine eindrucksvolle und vielschichtige Geschichte mit tiefgründigen Charakteren, die den Leser immer wieder auf falsche Fährten lockt und verwirrt. Am Ende läuft alles auf ein durch und durch gelungenes Finale heraus.

Jeder Krimi-Fan wird an diesem Buch seine Freude haben.

Viele Grüße,

Gowron.

19.10.2007 10:22:11
Leselady

Dieses Buch ist ein Buch,was man nicht unbedingt gelesen haben muss.ich fand es nach den ersten beiden Büchern "Die Chirurgin" und "Der Meister"
wirklich enttäuschend.
Die Ermittlungen finden nur am Rande statt,viel zu viel privates Brimborium rund herum und der Täter ist irgendwie auch sehr unglaubwürdig.
Ich liebe die Bücher der Rizzoli/Isles Serie,aber dieses Buch ist mit weitem Abstand das Schlechteste dieser Serie.

18.10.2007 15:13:05
Julia

Mein erstes Buch, Trügerische Ruhe, von ihr hat mir bis jetzt auch am Besten gefallen. Das Buch "Todsünde" fand ich zwar gut und teils auch spannend geschrieben, jedoch haben mich diese partnerschafts-probleme von den Hauptpersonenen gestört.

06.10.2007 12:05:17
Chris.

Tess Gerritsens drittes Werk in dieser Reihe. Es hat mir nur mäßig gefallen. Es ist schlicht und einfach langweilig. Gerritsens vorherige Werke waren eindeutig besser, ergreifender.
Enttäuschend und leider geht es in der Serie so weiter.

27.08.2007 23:01:36
Jasmin

Es war das erste Buch, dass ich von Gerritsen gelesen habe und es hat mich gleich motiviert, mir auch alles anderen von ihr zu Gemüte führen zu wollen. Ich fand es gar nicht schwach, sondern ziemlich spannend und gut geschrieben. O.k., Rizzolis Aha-Erlebnis, das ihre Einstellung ändert, ist etwas schmalzig, aber sowas kann vorkommen. Und mit dem Täter hätte ich irgendwie nicht gerechnet - der zeichnete sich bei mir nicht als der Bösewicht ab und ich halte mich schon für eine aufmerksamer Leserin.
Insgesamt halte ich das Buch für sehr empfehlenswert!

27.07.2007 15:15:05
Sternchen

Bin gerade am lesen des Buches und finde es wie immer super spannend und kann es kaum aus der Hand legen, will immer wissen wie es weiter geht!!! Bin mal gespannt wie es ausgeht!
Liebe ihre Bücher einfach=)

18.05.2007 12:14:17
Bianca

Ich finde es gerade gut, dass Rizzoli endlich mal menschliche Züge annimmt und nicht mehr so eine verbissene Emanze ist. Ich will keine Polizeiausbildung machen, daher finde ich ein Privatleben der Protagonisten auch mal interessant und entspannend. Unterhaltend eben. Und das soll dieses Buch ja auch sein. Mich hat es, wie alle anderen auch sehr gut unterhalten. Ein bißchen schade finde ich, dass der Komissar auss "Die Chirurgin" nicht mehr dabei ist. Ich kann diese ganzen negativen Bewertungen nicht verstehen. Ich finde das Buch richtig gut. Und zu Caroline: Eigentlich kommt ganz genau raus, was das erste Kapitel mit dem Rest zu tun hat. Nicht ganz gelesen?
Ich sage: 80C

30.03.2007 12:58:50
Jürgen aus Bonn

Todsünde ist zur Zeit auf 35 Merkzetteln und hat eine Bewertung von 83 Grad. Ich frag mich, warum? Die crime-story ist langweilig; die Auflösung unglaubwürdig. Wer lovestories mit Happy-end mag: nur zu!! Meine Wertung: 45 Grad.

20.01.2007 16:23:21
rebecca

Nun ja, war das erste Buch von Tess Gerritsen welches ich gelesen habe und es fesselte mich so sehr das ich mir nun auch und kaufte. Und ganz im gegensatz zu den meinung einiger anderen finde ich nicht das ein abklatsch eines der anderen Bücher ist. Gerade die anatomischen Details in den Büchern ist Tess Gerritsen\'s- Stil und macht das ganze doch auch irgendwie interessant. So hoffe ichdas noch viele weitere romane von Jane Rizzoli und Maura Isles folgen...

01.01.2007 13:12:05
girfro1

Mit "Todsünde"habe ich nun das 3. Buch mit den Hauptdarstellern "Rizzoli und Isles" gelesen und nicht wirklich eine bedeutende Verbesserung der Stories festgestellt. Das Buch liest sich ratz-fatz-weg ohne nachhaltigen Eindruck. Wie hier schon erwähnt, solide und durchschnittliche Krimikost, diesmal allerdings mit ausführlichen Beschreibungen der Privtatsphäre von Jane und Maura.

03.12.2006 01:24:19
wollmaus

spannend und ganz nach meinem Geschmack. Die anderen "Jane und Maura" Bücher fand ich auch allesamt einfach sehr, sehr gut geschrieben. Fazit: Empfehlenswert, lesenswert!

30.10.2006 22:56:05
Caroline

Ich hab als erstes *dei Chirurgin* gelesen.. wirklich verdammt gut das Buch!
Der Meister hat mich nicht so angesprochen, schien mir ehr ein Abklatsch zu sein! Hab ihn deshalb nicht gelesen!
Bei *Todsünde* habe ich mir mehr erhofft.... zwischenzeitlich ict einfach zu viel Privatleben beschrieben!
Die Auflösung war ganz gut, aber ich verstehe nicht was das erste Kapitel mit diesem buch zu tun hat!
Hab mir insgesammt einfach mehr erhofft uns mich nur durch das Buch durchgequält.. am Schluss wiegesagt wieder gut.
ich würd sagen 42% mehr nicht

24.10.2006 21:14:05
Mariola

Ich lese die ganze "Jane Rizzoli und Maura Isles Reihe" und kann die Bücher nie bei Seite legen, wenn ich einmal angefangen habe. :) Leider muss ich feststellen, dass viele Leser enttäuscht von der Reihe sind. Vor allem davon, dass Gerritsen viel über die Privatleben der Figuren schreibt. Dies hat mich allerdings von Anfang an nicht überrascht, da es nun mal Romane sind und keine Krimis. Das sollte man sich beim Kauf vor Augen halten, denn diese Reihe wird Krimi-Leser höchstwahrscheinlich nicht ansprechen.
Aber Roman-Liebhabern, wie ich einer bin, empfehle ich diese Reihe von Herzem.
Ich hoffe, es finden sich noch weitere Leser, die meiner Meinung sind!
Ma

19.10.2006 19:31:13
Volker

Leider legt die Autorin weniger Wert auf eine gute Story als auf die penible Darstellung pathologischer Feinheiten. Gehemmt wird die Erzählung auch noch durch die Schilderung des Privatlebens der beiden Heldinnen. Was ein bereicherndes Element sein könnte, gerät durchschaubar und klischeehaft - die Figuren werden dadurch jedenfalls nicht vielschichtiger. Insgesamt mäßig.

30.09.2006 17:00:23
Moschi

Nach der "Chirurgin" kam mir "Todsünde" etwas fad vor. Braver biederer Schreibstil ohne Höhepunkte.
Spannung ist nur ansatzweise vorhanden und das Privatleben der Handlungsfiguren scheint wichtiger als die eigentliche Geschichte zu sein. Auch das Ende entäuschte mich, da nicht ganz logisch und nachvollziehbar.

27.08.2006 18:18:41
supsii

Leider war ich etwas entäuscht über das Buch. "Todsünde" ist nicht annähernd so spannend wie "Die Chirurgin" und "Der Meister". Auch kalte Herzen von ihr habe ich gelesen und das Buch war auch spannender wie "Todsünde". Das einzige was mich wirklich interessiert hat warum ich wohl auch zu Ende gelesen habe ist Rizzolis Privatleben - das war durchaus spannend geschrieben. Die Geschichte allerdings hat mich nicht wirklich vom Hocker gehaun. Aber ich lasse mich gern überraschen wie sich Schwesternmord lesen wird!!!

02.08.2006 09:44:24
Linn

Nun also "Todsünde". Ich lese die Gerritsen Romane in der Reihenfolge der Erscheinung als TB, also auch in der Reihenfolge der Handlungsabläufe.

Hm, ich muss zugeben, dass ich zu Anfang skeptisch war, ob ich "Todsünde" überhaupt lese, da ich Jane Rizzoli als Protagonistin schon in den beiden Vorgängern nicht mochte und immer noch darauf hoffe, das Thomas Moore zurückkehrt.

Die Story und der Handlungsstrang sind diesmal nicht so brutal und detailliert beschrieben, sondern alles ist eher etwas ruhiger und besonnener, wenn man das so sagen kann.... Das Tempo rast nicht so, was ich zur Abwechslung auch ganz schön finde.

Dennoch finde ich, dass "Todsünde" nicht so spannend und aufregend ist, wie die beiden Vorgänger. Das liegt meiner Meinung nach nicht an Gerritsens Können, sondern war wahrscheinlich, auch aufgrund der Erzählweise und des Handlungsstranges so gewollt.

Die Charaktere haben mir leider nicht gefallen. Ich mag Jane Rizzoli schon nicht, obwohl sie mir hier erstaunlicherweise ganz gut gefallen hat, doch Maura Isles finde ich absolut unsympathisch und langweilig.


Alles in allem ein recht gutes Buch, jedoch nicht mit den Vorgängern zu vergleichen, aber dennoch lesenswert.
Ich hoffe, dass im Nachfolgeband wieder die nötige Spannung und Originalität auftaucht.

18.07.2006 13:43:54
Nadine Jerke, themenguide.de

Tess Gerritsen schafft mit ihrer sehr bildhaften Sprache eine düstere Atmosphäre, die auch vor den Klostermauern nicht Halt macht.
Ihr erzählerisches Geschick fesselt den Leser vom ersten Kapitel an. Wer empfindliche Nerven hat, könnte von Gerritsens detaillierten Beschreibungen unschöne Träume bekommen. Darüber hinaus ist auch „Todsünde“ ein absolut empfehlenswertes Buch der Autorin!
Nadine Jerke, themenguide.de

04.06.2006 22:49:59
Annemone

Nachdem ich ,,die Chirurgin" gelesen hatte, habe ich nicht erwartet, dass dieses Buch übertroffen werden kann. Doch mit ,,der Meister" war wirklich ein Meisterstück hervorgebracht!
,,Schwesternmord" war gut zu lesen, jedoch liegt es meilenweit zurück!
,,Todsünde" ist ein guter Thriller, aber nicht dem Gerritsen-Niveau entsprechend!
Schade! Aber da folgen sicherlich noch hervorragende Werke.

27.02.2006 20:20:13
Peter

Das Buch vermittelt zu Beginn eine gewisse Spannung und lässt auf mehr hoffen. Leider kann Gerritsen hier den Spannungsbogen für mich nicht halten. Man hat das Gefühl die Story ist nur Beiwerk, und das Hauptaugenmerk liegt auf dem Beziehungs- und Gefühlsleben der beiden weiblichen Hauptfiguren. Schade um den guten Ansatz.
Ansonsten ist es solide Thrillerkost, flüssig und unkompliziert zu lesen.

14.12.2005 12:59:20
NICI

Ich habe heute das Buch fertiggelesen! Leider muss ich sagen, dass es mir nicht so gut gefallen hat! Ich habe davor "die chirurgin" gelesen und das Buch war der absolute Hammer!!!"Todsünde" war auch nicht schlecht und hat auch gute Spannungsbögen, aber trotzdem hat mich das gewisse Etwas gefehlt!Trotzdem von mir 85%!

13.05.2005 21:10:51
Bea

Nach *der Chirurgin*, was mir sehr gut gefiel, hatte ich *der meister* gelesen, was mir nicht so zusagte. Es war irgenwo ein Abklatsch des ersten Buches und die Protagonisten blieben etwas schwach,
Aber nun: *Todsünde* ein absolut spannender Thriller, der mir dem Mord an einer Nonne beginnt, die bene ein Kinf geboren hatte und bis in ein indisches Dorf reicht, wo ein Massaker stattgefunden haben soll. Ein irrer Spannungsbogen und trotzdem schaft die Autorin es meisterlich die Protagonisten fein zu zeichnen und so geht es in diesem Buch nicht nur um Tod und Sühne, sondern auch um Liebe und Verrat. Ein wunderbares Buch! lg Bea

13.04.2005 16:20:19
Daniel Klein

Ich habe das Buch bisher nur im englichen Original gelesen als Referatsthema für den Unterricht. ich kannte zwar die zwei vorhergehenden Teile ,, Die Chirugin\'\' und ,,Der Meister" nicht, dennoch muss ich sagen, dass es wirklich sehr gut war.
Es war ziemlich leicht verständlich und auch wenn ich nicht jedes Wort kannte, konnte ich der Story folgen.Es war überaus spannend und hatte einen echt verblüffenden Schluss. Wirklich toll fand ich es, dass man wirklich spannende Thriller auch ohne ein halbes Dutzend Leichen oder zahlreicher Action zustande bringen kann. Allein die düstere, nervenanspannende Atmosphäre erzeugte Spannung. Ich werds mir mal demnächst auf deutsch kaufen.
Also ein großes Lob an Tess Gerritsen.

08.03.2005 15:55:36
Stefan

Es ist einfach beeindruckend wie Tess Gerritsen es versteht, Stimmung zu erzeugen. Der Plot ist bestimmt etwas weniger blutrünstig als bei DIE CHIRURGIN und DER MEISTER, dafür jedoch einfühlsamer und tiefgründiger, wobei dies der Spannung überhaupt keinen Abbruch tut (Spannung hat nichts mit Blutlachen und Schädelsplittern zu tun). Ein ausgereift(er)es Werk mit einigen überraschenden Wendungen von Gerritsen. Ich freue mich schon auf ihr nächste Buch in der deutschen Übersetzung.

25.02.2005 18:15:36
Sarah

Ich habe das Buch an einem WE durchgelsen und muss sagen, dass ich dieses buch echt schwach fand - es war für mich ziemlich ruhig - theoretisch hätte es auch ein liebesroman von R. Pilcher sein können: viel zu viele nebensächlichkeiten über zwei "Fast"Haupthandlungsträgerinnen und deren Problemchen. Mir kam es so vor, als ob die Autorin zum Schluss krampfhaft eine Figur gesucht hätte, die der Mörder sein könnte - absolut unlogisch und nicht nachvollziehbar. Wer "Die Chirurgin" gelesen hat und das Buch gut fand, so wie ich, sollte von diesem Exemplar lieber die Fnger lassen

29.01.2005 13:47:01
Eileen

Eine gelungene Fortsetzung der Jane-Rizzoli-Reihe, wobei die Autorin diesmal nicht nur Einlick in die Ermittlungen gewährt, sondern auch in das Privatleben von Jane Rizzoli und Maura Isle. Stellenweise wirkt das zwar etwas sentimental, im Großen und Ganzen jedoch nicht störend. Man kann sich besser in die Gedankenwelt der Protagonisten versetzen und gerade Jane Rizzoli wirkt so meschlicher, was sie für den Leser sympatischer macht. In "Die Chirurgin" wirkte sie durch ihr Machtgehabe doch schon etwas nervig. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

08.01.2005 19:40:59
Debora

Dieses Buch war lange nicht so gut wie Die Chirurgin oder der Meister. Jedoch lesbar. Ich hoffe auf eine weitere Folge! Die Hauptfiguren sind toll jedoch darf es auch ohne Liebesduseleien sein. Ich warte.....

06.12.2004 20:57:06
juicy

Ich schließe mich meinen "Vorschreibern" an - das Buch war eher mäßig...
Es kommt zwar keine Langeweile auf, jedoch schafft es Gerritsen auch in keinster Weise an die "Chirurgin" oder "Behandlung" anzuknüpfen, leider.
Die tiefgründigen Beschreibungen der Protagonisten Rizolli und Dr. Isles sind zwar nicht störend doch tragen leider auch nicht zum Spannungsaufbau bei. Na, ja - ich hoffe auf das nächste Buch...

11.09.2004 18:59:47
Baiba

Für mich war dieses Buch KEIN Volltreffer!
Viel zu vorhersehbar in vielen Punkten;langweilig, was den Rizzoli-Strang anbelangt(was interessieren mich deren Gefühle bzgl. verflossener Affäre,Schwangerschaft,etc..?? .. Absolut zweitrangig! Zumal dieser Charakter mich schon in *Die Chirurgin* mächtig nervte).

Dass Maura der guten,alten Kay Scarpetta(Cornwell) zu sehr ähnelt,(zwar nicht vom Aussehen, aber vom ganzen Drumrum, den Statussymbolen, der Singlefrau mit Macken und liebenswürdigen Seiten) nervt denn auch gewaltig. Sogar die Kücheneinrichtung scheint die gleiche zu sein (*abkupfer*).
Einzig interessant war, zu erfahren, was denn der Tod der jungen Nonne mit allem zu tun haben mag...und diese Auflösung war sehr schwach.
Nein, dieser Thriller war nur mäßig unterhaltend.
Von mir max. 50%.

10.09.2004 20:49:59
Anja S.

Ich kann leider die Begeisterung von Susanne fuer nun gerade dieses Buch nicht teilen. Einerseits ist es ziemlich kitschig mit viel Herzio-und Schmerzio (sowohl die Beziehung zwischen Maura Isles und Daniel Brophy, als auch die entscheidende Situation, dh das Weihnachtsessen bei ihrer Familie mit kurzem Gespraech mit ihrer kaltherzigen Mutter, von Jane Rizzoli, ihr Baby zu behalten), andererseits ist es nur maessig spannend.
Beide Vorgaengerbuecher ("Die Chirurgin" und "Der Meister") waren weitaus besser. Gluecklicherweise ist auch das Nachfolgebuch "Body Double" (gerade als Hardcover in USA erschienen) deutlich spannender und fast nicht kitschig.

10.09.2004 12:04:13
Susanne

VOLLTREFFER!!
Allen, die etwas zartbesaitet sind, wird dieses Buch wieder voll in die Magengrube fahren und
allen, die spannende Plots mit ungeahnten Wendungen lieben, wird dieses Buch sicher einige nervenaufreibende Lesestunden/-nächte bescheren.
Die Inhaltsangabe wurde ja schon mehrfach erzählt, so daß ich mir diese hier sparen kann.
Jane Rizzoli ist immer noch in Hab-acht-Stellung, falls nur irgendjemand den Gedanken hegt, an ihrer Autorität zu kratzen. Und sie ist nach wie vor davon überzeugt, daß sie wesentlich mehr leisten muß und wesentlich weniger Verständnis zu erwarten hat, als jeder ihrer männlichen Kollegen. Aber ich finde diese Haltung steht nicht mehr ganz so sehr im Mittelpunkt des Geschehens und das fand ich doch sehr wohltuend.
Beide, Jane Rizzoli und Dr. Maura Isle haben diesmal auch einiges an Herzschmerz zu ertragen und an ihren privaten Problemen zu knabbern. Aber ich fand das ganz und gar nicht störend, sondern im Gegenteil es gibt beiden Ladies erst die wirkliche Menschlichkeit.
Die Geschichte an sich ist interessant und sicher nicht an den Haaren herbeigezogen. Es gibt einige überraschende Wendungen.
Die medizinischen Einzelheiten fand ich diesmal nicht gar so vielzählig wie in "Die Chrirurgin". Die Beschreibungen der Opfer und Ihrer Verletzungen ist mir persönlich wieder sehr an die Nieren gegangen.
Alles in allem eine sehr gelungene Fortsetzung, an der es meines Erachtens nichts auszusetzen gibt. Leider war das Buch wiedermal viel zu schnell ausgelesen und ich hoffe auf Fortsetzung(en).