Grappa und die keusche Braut

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Dortmund: Grafit, 2010, Seiten: 222, Originalsprache

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Sechzehn tote Schüler und eine verletzte Lehrerin, das ist die schreckliche Bilanz eines Amoklaufs im Feine-Leute-Internat Schloss Waldenstein. Auch der 18-jährige Patrick Sello, der seine Absicht in einem Internetforum angekündigt hatte, gehört zu den Toten. Vor den Augen seiner Klasse hat er sich erschossen. Auf der großen Trauerfeier mit vielen Betroffenheitsreden kommen Polizeireporterin Maria Grappa Zweifel am Tathergang. Caroline von Fuchs, Patricks Freundin, beschuldigt die verletzte Lehrerin Lara Lindenthal, die Jugendlichen auf dem Gewissen zu haben. Das Motiv: gnadenloses Mobbing durch die Schüler. Doch die Lehrerin kann sich an nichts erinnern und für den Amoklauf selbst gibt es sonst keine Zeugen. Dass der Schuldirektor Wolfgang Lerchenmüller die Ermittlungen boykottiert, macht die Sache nicht einfacher. Zufällig erfährt Grappa von einer merkwürdigen Passion des Pädagogen: Er gibt sich in Chaträumen als Schülerin aus. Grappa folgt ihm ins World Wide Web und sieht sich mit einer Welt konfrontiert, in der nur Mord real ist.

Grappa und die keusche Braut

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Letzte Kommentare:
30.06.2010 08:38:47
Erika Holzmann

so\'n quatsch. auch dieser grappa ist wieder klasse. lustig, selbstironisch und in die tiefe gehend. hab selten die inneren zwänge von schülern und lehrern so gut beschrieben gelesen. friedemann de la rossa hat wohl persönlichen brass auf die autorin und bestimmt nie was gelesen von der. Hetze pur.
also, fans, bleibt dran!die verkaufszuahlen sprechen übrigens für sich bei amazon. die "keusche Braut" lohnt sich zu lesen und ich hoffe, dass der nächste "grappa" bald kommen wird.zwischendurch zieh ich mir den historischen von der Wollenhaupt rein: Leichentuch und Lumpengeld.

31.05.2010 10:40:31
Friedeman de la Rossa

Ein neuer Grappa - flach geschireben und jedes Klischee billig bedienend.
Sprachlich kein Genuss, in kriminlaistisch- fachlicher Hinsicht ein Flop bietet das Buch wenige Spannungsbögen, die dann rasch wieder im Nichts, welches dieses Buch ausmacht, verschwinden. Insgesamt lassen Idee und Überzeichnung der anstrengenden Persönlichkeit der Maria Grappa ahnen, dass Wollenhaupt ihren Zenith (so jemals dagewesen) bei weitem überschritten hat.
Meine Empfehlung: unbedingt unlesenswert.