Die Feinde des Imperators

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • New York: Minotaur Books, 2010, Titel: 'The Year of Confusion', Seiten: 277, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2009, Seiten: 320, Übersetzt: Bärbel & Velten Arnold

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Gaius Julius Caesar hat einen monumentalen Plan: Er möchte den Kalender im ganzen Imperium reformieren und hat dafür Wissenschaftler aus der gesamten bekannten Welt in Rom versammelt. Mit Feuereifer machen sich die Astronomen an die Arbeit - bis einer von ihnen stranguliert aufgefunden wird. Als weitere Mordopfer folgen, bangen die verbleibenden Wissenschaftler um ihr Leben. Decius Caecilius Metellus muss mit viel Fingerspitzengefühl ermitteln - denn die Spuren, denen er folgt, sind delikat ...

Die Feinde des Imperators

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Letzte Kommentare:
06.09.2011 14:16:59
tedesca

Ein letzes Mal begleiten wir Decius Caecilius Metellus durch das antike Rom. Die Lage rund um Caesar spitzt sich zu, immer mehr Stimmen werden laut, die mit seinen geplanten Reformen, Bauprojekten und Kriegen nicht einverstanden sind. Wie er gar den Kalender erneuert und so mirnix dirnix 3 Monate streicht, eskaliert die Lage und der Reihe nach tauchen ermordete Astronomen und Astrologen in der Stadt auf. Eine Herausforderung für Decius, der sich mit seinem Freigelassenen Hermes auf die Spur der verführerischsten Frauen von Rom heftet, darunter einmal mehr die bezaubernde Cleopatra.

Nur schweren Herzens nehme ich Abschied von diesem so gelungenen Ermittlerteam, doch so wie es aussieht, ist von Mr. Roberts keine Fortsetzung zu erwarten. Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt.

Zum ungekürzten Audible-Hörbuch: einmal mehr trägt Erich Räuker wesentlich dazu bei, den feinen Humor und Sarkasmus zu transportieren, der neben den detailreichen historischen Informationen den Reiz der Serie ausmacht.

Vale, Decius!

22.05.2010 23:01:17
schaurig

Absolut richtig, dass die neuen Übersetzter nicht eben die besten sind. Möglicherweise hat der Verlag hier gespart oder die deutschen Fans - bei Übersetzungen aus dem amerikanischen Slang - für dumm verkauft.
Es ist mitunter schon schwierig, vernünftige, logische Übersetzungen aus dem englischen Sprachbegrauch zu erhalten. Aus dem amerikanischen sind sie nahezu unmöglich, da unsere amerikanischen Fraunde in aller Regel ihrer eigenen Sparache nicht mächtig sind, geschweige denn, wenn diese Sprache auch noch mit Fremdwörtern aus der "alten Heimat" verbunden sind.

20.05.2010 11:33:35
Pecedi

Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, aber ich ärgere mich seit dem ersten Band über die Schlampigkeit des Taschenbuch-Verlags, in dem die Reihe erscheint.

Hier scheint man sich noch die simpelste Schlussredaktion zu sparen, dementsprechend strotzen die Bände teilweise vor Rechtschreibe- und Sinnfehlern. Davon, eine solche Reihe von Leuten lektorieren zu lassen, die des Deutschen mächtig sind und auch ansatzweise etwas von der historischen Materie verstehen, scheint man bei Portobello/Goldmann nichts zu halten. In Zeiten von PISA und Privat-TV merkt das eh keiner; Hauptsache, man kriegt den Kampfpreis von 5 Euro hin.

Die Übersetzung von Kristian Lutze (die Bände, die von den Arnolds übersetzt wurden, habe ich noch nicht gelesen, ahne aber nach den hier abgegebenen Kommentaren nichts Gutes) ist lebendig und o.k., stört aber hin und wieder durch unnötig aktuell sein wollende Amerikanismen die schöne Rom-Illusion.

31.12.2009 11:56:00
tedesca

Nur eine Anmerkung zur Übersetzung, die hier wiederholt kritisiert wurde: Bis zu "Mord am Vesuv" wurden die Büchr von Kristian Lutze übersetzt, ab "Das Orakel des Todes" treten Bärbel und Velten Arnold auf die Bildfläche - offensichtlich hat das dem Text nicht gutgetan. Mehr dazu, wenn ich ihn selbst gelesen habe.

13.09.2009 23:04:51
julia

Es stimmt, Decius kommt einem hier ein wenig fremd vor, wie ein alter Freund, den man (zu?) lange nicht gesehen hat und der verändert erscheint, ebenso wie das veränderte Rom. Was mich beim Lesen der deutschen Ausgabe wahnsinnig störte, ist die absolut furchtbare, fehlerreiche und (für mich zumindest) schlampig wirkende Übersetzung. Vor allem bei der Wiedergabe der antiken (Personen-)namen fragt man sich, ob hier wirklich Kenner des Deutschen, und Kenner des antiken Gegenstands am Werk waren - oder welchen Grund gibt es, Herodes nicht Herodes zu nennen, sondern die englische Namensform "Herod" unübersetzt zu lassen, die es so weder im deutschen noch in der antiken Originalsprache gibt?
Fazit: Hier gilt, ganz anders als bei den früheren deutschen Decius-Bänden: Englisch lesen oder bleiben lassen! Oder auf eine bessere Übersetzung warten!

19.06.2009 16:43:54
Rodrian

Decius ist auch mein Liebling unter den Ermittlern und wie mein Vorschreiber entdecke ich diverse Lücken im Handlungsablauf - hier fehlt mir wirklich einiges. Bisher war die Reihe biografisch angelegt und jetzt geht es plötzlich vom Rubikon bis hin zu den (fast) letzten Tagen Cäsars. Im Musentempel war noch eine Rückkehr nach Alexandria angekündigt - genau der Band, der hier eindeutig fehlt!
Ist er bloß noch nicht übersetzt oder noch gar nicht geschrieben?? Auch die Ermordung Clodius' und den darauffolgenden Abstieg Milos vermisse ich.
Was Julia angeht entwickelt sie sich mehr und mehr zur Zicke - hat Roberts eigenen Ehestress, den er hier unterbringt??? Abgesehen davon, dass die Dame historisch sowenig existiert wie Decius (einen Bruder Cäsars gab es nie und demzufolge auch keine Nichte) war sie in den früheren Bänden etwas sympatischer dargestellt, aber der Kummer über ihre Kinderlosigkeit, die - durchaus historisch - eine tatsächliche Abwertung ihrer Person bedeutete, wird hier vielleicht begründet.
Wie auch immer - mir fehlen zwei Bände!

30.12.2008 09:21:39
anath

Ich fang mal mit den Nörgeleien an damit ich dann zum Ende das Positive mit auf den Weg geben kann. ;-)
Zuerst fiel mir auf, daß die Sprache sich verändert hat. Das, was mir alle anderen Deciusse (Ja, ich weiß, die Reihe heißt SPQR und der Plural ist absolut falsch! ) so lieb gemacht hat, die pointierte Flapsigkeit mit der Decius mich durch seine Welt führte, fehlt fast völlig . Ob das an den neuen Übersetzern liegt oder ob tatsächlich Roberts seinem Decius einen gesetzten Anstrich geben möchte kann ich nicht beurteilen. Mir jedenfalls fehlt etwas und das finde ich schade.
Dazu gehört übrigens nicht nur der locker-flapsige Duktus. In diesem Buch bleiben so einige Protagonisten für mich nur schemenhaft, dabei gehörte es eigentlich zu den Stärken des Erzählers, Personen mit wenigen Worten zu charakterisieren und sie über kurze Verhaltensskizzen greifbar zu machen.

Schade auch, das Julia in diesem Buch zu einem Mauerblümchendasein verdonnert wurde. Mir fehlen ihr aktives Eingreifen, ihre politischen Diskussionen mit Decius. Keine liebevollen Beschreibungen seiner Auserwählten durch Decius, das Verhältnis zwischen den beiden schien recht kühl - wie schade.

Insgesamt habe ich fast den Eindruck, als ob hier ein Band aus der Reihe fehlt. Der vorhergehende endete mit dem Überschreiten des Rubikons durch Cäsar, dieser Band setzt ein, als Cäsar schon Diktator ist. in einem Nebensatz erfährt man, daß die Metelli im Bürgerkrieg offenbar die falsche Seite gewählt hatten und praktisch ausgerottet wurden. Was mit Decius und Julia in dieser Zeit passierte kann man nur erahnen... Ich schrieb ja schon : Da fehlt mir was !

Der Titel führt auch ein wenig in die Irre. Die Feinde des Imperators lernt man u.a. zwar auch kennen (Brutus ist ja so ein reizender junger Mann ! ;-) ), aber der eigentliche Kriminalfall hat mit ihnen nicht viel zu tun.
Trotzdem ist es spannend und ich hatte ja bisher gar keine Vorstellung davon, welche Gründe es so geben kann, einen neuen Kalender abzulehnen ! Zumindest hier gab's was zu lachen.
Es ist auch nicht so ganz einfach, den Faden zu entwirren und Decius wird mit einer ganzen Reihe verwirrender Fakten konfrontiert.Da hat dann natürlich auch Leser zu tun um hinterher zu steigen. Die Spannung ist durchaus da und wird fast bis zum Schluß gehalten. Letztendlich auch wieder jede Menge geschichtswissen über Rom und Cäsar ( und ein bißchen über seine Feinde).
Alles in allem also ein interessantes und lesenswertes Buch, für mich aber nicht so gut wie diverse Vorgänger in der Reihe.

Ps. : Decius bleibt trotzdem mein Liebling unter den Histo-Ermittlern !