SPQR - ein Krimi aus dem alten Rom

Erschienen: Januar 1992

Bibliographische Angaben

  • New York: Avon, 1990, Titel: 'SPQR', Seiten: 229, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1992, Seiten: 280, Übersetzt: Kristian Lutze
  • München: Goldmann, 1996, Seiten: 280
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 280

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Jörg Kijanski
Es lebe die politische Intrige!

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Aug 2003

Der Tag fängt nicht gut an für Decius Caecilius Metellus, der seit einiger Zeit Mitglied der Kommission der Sechsundzwanzig ist und vom Hauptmann der örtlichen Vigilien (nächtlicher Wachdienst) über den Mord an Markus Ager, besser bekannt als Dolchkämpfer Sinistrus, informiert wird. Da Sinistrus ein Freigelassener ist und auf der Liste der staatlichen Getreideversorgung steht, muss Metellus den Fall untersuchen und zunächst herausfinden, wer sein früherer Besitzer war, da dieser womöglich Ansprüche auf seinen Leichnam geltend macht.

Doch damit nicht genug. Metellus wird im Laufe des Tages zu einer Sondersitzung der Kommission der Drei einberufen und soll für den Senat den Mord an dem Griechen Paramedes untersuchen, besser gesagt vertuschen, denn Paramedes werden enge Kontakte zum König von Pontos, Mithridates, nachgesagt, wodurch sich außenpolitische Komplikationen einstellen könnten. Paramedes Geschäftspartner ist der einflussreiche Sergius Paulus, einer der reichsten Männer Roms. Als Metellus ihn über Paramedes befragt wird er von diesem nicht nur hervorragend beköstigt, sondern erhält auch zum Abschluss ihres Gespräches einen wertvollen Silberkrug. Soll Metellus bestochen werden?

Ein scharfsinniger Arzt "diagnostiziert" die Tatwaffe

Bei der Untersuchung der Leiche des Paramedes kommt Metellus eine seiner Wunden seltsam vor und so zieht er entgegen den üblichen Gepflogenheiten den Arzt Asklepiodes hinzu. Dieser erkennt anhand des Wundverlaufes nicht nur die Tatwaffe, sondern sieht auch, dass es sich bei dem Täter um einen Linkshändler handeln muss. Bemerkenswert, bedeutet doch der Name Sinistrus nichts anderes als linkshändig. Gibt es zwischen den beiden Morden eine Verbindung?

In der folgenden Nacht wird Metellus in seiner eigenen Wohnung überfallen und niedergeschlagen. Gestohlen wird jedoch nur ein kleines Amulett aus dem Nachlass von Paramedes und während Metellus in der darauf folgenden Nacht ein kleines Schäferstündchen hält wird Sergius Paulus in seinem Schlafgemach auf die gleiche Art erwürgt wie tags zuvor Sinistrus.

Auch außenpolitisch gibt es Neuigkeiten: Feldherr Lucullus gelingt ein wichtiger Sieg gegen Mithridates, dem nur die Flucht zum Könighaus von Armenien bleibt. Lucullus plant daraufhin gegen Armenien vorzustoßen, doch Lucullus ist nicht nur bei seinen eigenen Soldaten angesichts seines strengen Regiments unbeliebt, sondern hat auch im fernen Rom einflussreiche Feinde. So pflegt sein Schwager Publius Claudius, der sich im nächsten März Lucullus' Armee anschließen will, enge Kontakte zu dessen Gegnern. Lucullus denkt jedoch nicht daran, bis März zu warten. Er will schon im Januar angreifen...

Patrizier, Plebejer, und Praetoren

Das Debüt von Roberts mit seinem über alles pflichtbewussten Helden Metellus ist nichts für Gelegenheits- oder Urlaubsleser. Abgesehen von den zahlreichen lateinischen Begriffen setzt insbesondere die historische Rahmenhandlung einiges an Vorkenntnissen, zumindest aber höchste Konzentration des Lesers voraus. Patrizier, Plebejer, Konsuln, Praetoren, Freigelassene, Freigeborene und viele andere Bezeichnungen rufen die noch rudimentär vorhandenen Geschichtskenntnisse aus dem lange zurückliegenden Schulunterricht ins Gedächtnis zurück. Ein ausführliches Glossar am Ende des Buches liefert immerhin die wichtigsten Begriffserläuterungen. Wer sich von dieser "harten", aber durchweg anspruchsvollen Kost nicht abschrecken lässt, findet einen sehr lesenswerten Roman über Macht und Gier, Intrigen und Korruption im alten Rom. Die angesprochenen Morde dienen mehr als Aufhänger, um die Zusammenhänge einer grandiosen Verschwörung bis hinein in die höchsten Kreise aufzuzeigen.

Mit Metellus, der unten anderem davon träumt, eines Tages ein so "komfortables Transportmittel" wie eine Sänfte sein eigen zu nennen, hat Roberts einen ebenso unbestechlichen wie sympathischen Helden geschaffen, der sich durch seine Geradlinigkeit ein ums andere Mal in höchste Gefahr begibt. Mitunter bildgewaltig und detailverliebt wird der Leser in die für ihn unbekannte Zeit entführt und darf mitunter auch an einem ausschweifenden Mahl teilnehmen, bei welchem eingelegte Pfauenzungen und frittierte, mit lybischen Mäusen gefüllte Saueuter aufgetragen werden.

Bei der Untersuchung der Mordfälle kommt Metellus eher langsam einer riesigen Verschwörung auf die Spur und während er noch herauszufinden versucht, wer in diesem großen Verwirrspiel auf wessen Seite steht, nähern sich die Handlanger der Drahtzieher um ihn bei seinen Ermittlungen zu behindern. Da sich Metellus hiervon wenig beeindruckt zeigt, ist schließlich sein eigenes Leben bedroht. Am Ende des Romans gelingt es dem Helden (selbstredend), nicht nur die Mordfälle, sondern auch die Zusammenhänge der Verschwörung aufzuklären. Allerdings zu einem denkbar hohen Preis, denn seine mächtigen Gegner sind keineswegs tatenlos geblieben. Der Ausgang der Geschichte ist zwar enttäuschend (juristisch betrachtet), aber letztendlich konsequent, da andere denkbare Varianten gerade für die damalige Zeit denn wohl doch zu unglaubwürdig gewesen wären. Es lebe die politische Intrige! - und die Vorfreude auf weitere Metellus-Romane. Für alle Freunde anspruchsvoller historischer Krimis Pflicht!

SPQR - ein Krimi aus dem alten Rom

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Letzte Kommentare:
13.05.2012 17:38:03
Beverly

Mit den Romanen um die Abenteuer und das Leben des Cecius Metellus hat John Maddox Roberts einen der bemerkenswertesten Zyklen der historischen Literatur geschaffen. Er besteht aus diesen Romanen:

SPQR
Die Catilina-Verschwörung
Der Frevel des Clodius
Der Musentempel
Tödliche Saturnalien
Tod eines Centurio
Der Fluch des Volkstribuns
Die Rache der Flussgötter
Die Schiffe der Kleopatra
Im Namen Caesars
Mord am Vesuv
Das Orakel des Todes
Die Feinde des Imperators

Da es immer um Mord und Totschlag geht, werden die Romane als Krimis eingeordnet, doch für mich war die Art und Weise, wie Roberts die ineinander verzahnten Mechanismen von Gesellschaft und Politik in der späten römischen Republik erklärt und das alte Rom im Kopf der Leser wiederauferstehen lässt noch bemerkenswerter als die Verbrechen und Intrigen, mit denen sich Decius herumschlagen muss. Man lernt aus seinen Bücher mehr über Rom und die Republik, Senatoren und Sklaven als in vielen Geschichtswerken und das wird auch noch spannend erzählt.

Im letzten Band ("Die Feinde des Imperators") werden die Helden müde. Decius ist nicht mehr der Heißsporn wie in SPQR und Caesar, dem er über viele Jahre in einer Hassliebe verbunden war, hat seinen Zenith auch überschritten.
Der Roman spielt kurz vor der Ermordung Caesars, ohne sie selbst zu behandeln, er liefert aber zumindest eine plausible Hypothese für Caesars Ende. Caesar ist nicht so sehr an den Verschwörern der Iden des März (den Cicero den Mut von Männern, aber den Verstand von Kindern attestierte) zugrunde gegangen, sondern ihm sind seine politischen Instinkte vollständig verloren gegangen. Er plant einen Feldzug gegen die Parther, der ebenso zu einer Katastrophe hätte werden können wie der von Crassus einige Jahre zuvor, will für sich Polygamie legalisieren und läuft mit roten Schuhen herum, die als Zeichen der Königswürde eine Provokation für die republikanische Aristokratie waren. Maddox lässt Caesar sagen, dass er Sulla für töricht halte, weil der sich freiwillig aus der Politik zurückgezogen hat. Dabei war es genaus das, was Caesar hätte tun müssen, um nicht am eigenem Erfolg zugrunde zu gehen.

Fazit: John Maddox Roberts lässt seine Leser eine faszinierende Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte der römischen Republik erleben.

30.04.2011 15:25:41
Mofritz

Mir gefällt das buch auch gut, allerdings ist er gleich nicht mehr so schön, wenn man als schulaufgabe eine Inhaltsangebe darüber schreiben muss. Da ist der Graf von monte christo einfacher zusammen zufassen. Ihr braucht nicht zu antworten, da ich wahrscheinlich nicht mehr auf diese seite finde bzw. schauen werde.

15.02.2011 17:34:41
Günther

Ich bin eher durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden und habe es gelesen, weil mich eigentlich alles interessiert, was mit der Geschichte der späten römischen Republik zu tun hat. Und ich war wirklich begeistert! Für den Leser mit ausreichenden Vorkenntnissen zur römischen Geschichte ist das Buch in einem Rutsch mit großem Vergnügen zu lesen. Aber ich denke, dass auch jeder andere interessierte Leser viel Spaß daran haben wird. Ich jedenfalls werde in nächster Zeit weniger Biographien und Geschichtsbücher lesen und habe mir vorgenommen, die ganze Serie zu lesen. Ich hoffe, dass die später geschriebenen Bücher von gleicher Qualität sind.

17.09.2010 18:05:30
mylo

Es ist ja schon viel zum Buch hier gesagt und ich kann mich nur anschließen, ein Buch dass sich Dank seiner angenehmen Erzählweise, die einem hin und wieder das Schmunzeln ins Gesicht treibt, zügig liest. Nebenbei Geschichtsunterricht als leichte Kost verpackt und eine nicht unspannende Kriminalgeschichte aus dem alten Rom mit Antiken Größen in Ihren Anfangsjahren.
Hat bei mir auf jeden Fall Lust auf weitere Bücher dieser Reihe ausgelöst, ansich die richtige Urlaubslektüre die sich mit einer Leichtigkeit lesen läßt, unterhält und amüsiert. Von mir 80 Punkte.

13.08.2010 10:12:59
dantap

Ich kann mich da nur anschließen. Habe das Buch und die gesamte SPQR-Reihe als Jugendlicher verschlungen. Eine gute und vor allem plastische und realistische Ergänzung zum Geschichtsunterricht, gut geschrieben und recherchiert.
Besonders begeistert mich gerade, dass es das Buch nun auch als Hörbuch gibt. Die Bücher habe ich aus Platzgründen vor einiger Zeit verkauft, aber als Hörbuch ist dies bestimmt ein ebenso gutes Eintauchen in die römische Geschichte.

12.08.2010 22:38:24
mylo

Da der Inhalt schon sehr oft hier dargestellt wurde begnüge ich mich darzustellen wie ich das Buch empfand. Es ist eine angenehme und von der Sprache auch amüsante Lektüre. Kurzweilig, und interessant eine sehr interessante Hauptfigur mit Decius Caecilius Metellus und eine gute Einführung in das alte Rom.
Auch die "Krimihandlung" selbst, wobei man nie so den Eindruck dass sie so im Vordergrund steht, ist gut aufgebaut, hat eine gewisse Spannung und einen unerwarteten Ausgang. Also alles was einen interessanten Krimi ausmacht ist vorhanden und hat bei mir Lust auf mehr aus der Reihe gemacht.
Sind gute 80 Punkte

11.01.2010 14:51:16
tedesca

Natürlich nicht 20 nach Christus, sondern ca. 70 VOR - ich weiß auch nicht, was mir da eingefallen ist, wie ich das geschrieben hab. Sorry! Aber alles andere bleibt wie\'s ist :-)


(ist ganz schön mühsam, 300 Zeichen zusammenzukriegen, wenn man nur einen kleinen Fehler korrigieren will und eine Reihe von Punkten nicht als Zeichen akzeptiert wird)

30.11.2009 13:12:12
tedesca

Eine spannende Geschichte im alten Rom, ca. 20 nach Christus. Julius Caesar ist noch ein unbedeutender Emporkömmling, Lucullus kämpft seine Schlachten in Kleinasien, und Decius Caecilius Metellus ermittelt als Präfekt in drei Morden, die auf geheimnisvolle Weise zusammenhängen. Bei seinen Untersuchungen sticht er in ein Wespennest nach dem anderen, sodass ihm seine Neugier und Unbestechlichkeit bald zum Verhängnis werden.

Mit Decius Caecilius Metellus hat Roberts eine äußerst sympathische Figur geschaffen, die einerseits mit den selben Problemen konfrontiert ist, wie ein moderner Ermittler, aber andererseits ständig mit den zahlreichen, fast undurchschaubaren Traditionen der alten Römer zu kämpfen hat. Historisch dürfte die Geschichte wohl sehr gut recherchiert sein, auf jeden Fall ist sie nicht nur amüsant und spannend, sondern auch ausgesprochen informativ und lehrreich. Für mich eine Neuentdeckung, über die ich mich sehr freue, weitere Bücher der Reihe liegen ganz oben auf meinem SUB.

Das Hörbuch gibt es exklusiv und ungekürzt bei audibel.de. Erich Räuker liest mit angenehmer Stimme und genau dem richtigen Maß an Humor und Ironie - ein feines Hörbucherlebnis!

23.10.2008 21:20:06
Susannah

Rom, im Jahre 70 vor Christus. Es ist keine gute Zeit in Rom. Die Morde auf den Straßen häufen sich, die Politik ist stark wie eh und je von Korruption und Intrigen durchdrungen, und die beiden Consulen Pompeius und Claudius üben ihre Macht unbegrenzt aus. Und mitten in dieser Zeit will Decius Caecilius Metellus der Jüngere, Kommandant der 26 in einem besonders verufenen Viertel von Rom, einen Mord an einem ehemaligen Sklaven und einen Brand bei einem Griechen klären. Nicht ahnend, dass er damit an Intrigen in den höchsten Kreisen rührt und mehr als nur seine Karriere in Gefahr bringt. Denn wer Macchtliebt, scheut nicht, für sie zu morden ...

Fantastisch! Gedanklich bin ich immer noch im alten Rom, streife durch die Gassen bis zum Forum und begegne unterwegs historischen Figuren wie dem genialen Juristen und Bücherfreund Cicero und keinem geringeren als Gaius Julius Caesar, der dereins der Mächtigste der Mächtigen werden sollte. Der Autor versteht es sehr gut, uns in diese versunkene Zeit eintauchen zu lassen: an der Seite von Decius, der seine Geschichte erzählt, durchleben wir nebenbei auch noch einen spannenden Polit-Krimi - und lernen eine Menge. Von historischen Persönlichkeiten über die politische und militärische Situation bis hin zu römischen Bräuchen lässt Decius nichts aus, wenn er uns das alte Rom näher bringt. Sarkastisch, mit trockenem Humor, aber ehrenhaft und trotzdem ein echter Römer, wächst einem Decius sehr schnell ans Herz - ich freue mich auf weitere Krimis mit ihm!

08.08.2008 20:52:37
nananana

Meine Vorrednerin/Schreiberin hat recht. Das Buch ist wirklich eine Einstiegsdroge. Habe mir nachdem ich es ausgelesen hatte gleich noch Band zwei, drei, vier und fünf angeschafft. Der Erzählton ist wirklich gut und besonders nett finde ich, dass die Hauptperson des Buches sich auch mal direkt an den Leser wendet. Sehr witzig! Ansonsten sind die historischen Fakten ganz gut recherchiert und überhaupt nicht trocken und öde.
Wirklich ein super Buch. Ich gebe 100%.

30.07.2007 00:29:59
anath

Eine Einstiegsdroge,ohne Zweifel.Ich habe das Buch vor Jahren erstmals gelesen,mittlerweile wohl schon drei Mal,der Krimi spielt jetzt nicht mehr die Hauptrolle sondern der amüsante Erzählton,die geschichtlichen Informationen,der Spaß am Lesen...Ich glaube,ich muß das Buch noch mal kaufen,denn mittlerweile haben es mein Bruder(2x),mein Sohn(2x),drei Kollegen und mein Freund zerlesen - und keiner konnte aufhören bevor der letzte Band beendet war.Einstiegsdroge-sag ich doch !

06.02.2007 20:35:52
cellofee

Besonders lesenswert macht diese Reihe die Komik. Decius bietet mit seinem Zynismus, seiner Selbstironie und seiner angepassten Unangepasstheit immer wieder eine Grund zum Lachen, Eine Eigenschaft, die einen Krimi für mich unbedingt empfehlenswert macht!

P.S.: Habe in den Kommentaren immer wieder gelesen, dass der "Geschichtsunterricht" als mühsam empfunden wird. Kleiner Tipp: Asterix vermittelt alle grundlegenden Einsichten in die antike Welt.

06.02.2007 20:18:39
cellofee

Besonders lesenswert finde ich die Reihe wegen ihrer Komik. Decius bietet mit seinem Zynismus, seiner Selbstironie und seiner unangepassten Angepasstheit immer wieder einen Grund zum Lachen. Eine Eigenschaft, die einen Krimi für mich unbedingt empfehlenswert macht!

13.01.2007 16:33:47
Yannic Zotzmann

Ich habe mir erstmal die ersten 3 Bücher der Serie zugelegt und gelesen und bin sehr begeistert - einfach auch um die historische Geschichte zu sehen.
Auch Spannend zu sehen war es, die Charaktere wie Cicero im Alltag zusehen, von denen man als Schüler ja so viele Reden liest...

90°

15.03.2005 17:47:43
Prof. Dr. hc. S.K.W.

Ich denke das Buch ist auf jedenfall Lesenswert!Es gehört sicher nicht zu einem Meiner absoluten favoriten doch denke ich das dieses Buch nicht nur unterhaltsam sonder in erster Linie sehr informativ ist. Wenn man die wichtigen Passagen nicht nur überfliegt sondern sich intensiv mit ihnen befasst erfährt man viel über Gesellschaftsstrukturwen Sitten und Ämter der vor Christlichen Roms.

Was allerdings einen begeisterten Ovid, Platon und Caesar leser sehr stört ist die schlechte Übersetzung von Lateinischen Wörtern ins deutsche hier wurde nicht ausreichend auf die Genera der Wörter geachtet die einfach vom englischen ohne Artiklel (bzw. immer the) falsch eingedeudeutscht wurden ohne auf ihr lateinisches Originalgeschlecht zu achten

.W.

08.03.2005 08:07:56
b.neumann

Tut mir leid, aber ich kann die Euphorie zu diesem Krimi einfach nicht teilen. Vielleicht der falsche Lesezeitpunkt, vielleicht die falsche Jahreszeit - keine Ahnung.
Wahrscheinlich muß man J.M. Roberts Krimi(???)-Romane im Stück lesen, um den Überblick zu behalten und das Zeitflair nachempfinden zu können. Für\'s Lesen am Stück fand ich "SPQR" nun wieder nicht spannend genug. Wahrscheinlich bringt für Interessierte am alten Rom der Roman "Spartakus" mehr Feeling, zumindest ging mir das so.
FAZIT: nur eine Leseempfehlung, wenn die gesamte Krimi-Sammlung abgebrannt ist (vgl. Kaiser Nero...), und SPQR das Fiasko überlebt hat. >>>> 60 GRAD.
P.S.: als Nächstes wieder ein anerkannter Klassiker, mit brillanter Sprache & fundierten Geschichtkenntnissen: Eric Amblers E.A.Poe-preisgekröntes "Topkapi" >>> ich freu\' mich \'drauf.

26.02.2005 17:41:19
Ben

Als Geschichte-Student kann ich auf eine erstaunliche historische Genauigkeit hinweisen sowohl hinsichtlich der Zahlen als auch des römischen Alltags und der Poltik, auch wenn es wie richtig bemerkt keine "Polizei" gab, was aber im selbst Buch auch nie erwähnt oder behauptet wird.
Als Leser kann ich die gesamte Buchreie wärmstens empfehlen, sie ist spannend, komplex aber trotzdem mit einer angenehmen leichtigkeit erzählt, und macht sofort Lust auf das nächste Band..

04.01.2005 17:13:53
Torsten

Ich bin aus zufall auf dieses Buch gekommen. Und es war am anfang auch nicht leicht sich die Namen zumerken oder aus zusprechen. Doch ich hatte lust auf mehr. Allso hollte ich mir Band zwei und jetzt habe ich alle.
Ich kann diese Reihe nur jedem emfehlen der gerne Krimis liest. Ich habe auch ein paar andere Komentare hier gelessen und mich gewundert das es was groß zu meckern gibt.
Viel Spaß beim lesen

04.01.2005 13:35:13
Manni

Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie es damals im alten Rom zuging.Aber es gibt dort einige Stellen,die ziemlich extrem ausformuliert und intim sind.(ab S. 125)Das Buch ist zum Teil auch sehr brutal, was sich aber bestimmt an der Wirklichkeit orientiert, ansonsten ist es wirklich sehr gelungen und es animiert den Leser zum weiterlesen. Very Good!

03.11.2004 17:12:07
Maximus

wenn ich da ein paar sachen verbessern dürfte: Metellus ist Quästor in Rom. Er ist Geldverwalter, das er den mordfall aufklären darf, ist Glück eigentlich hat er gar nichts mit der Polizei zu tun!!! Zumal es zu dieser zeit in Rom gar keine Polizei gab!!!

17.08.2004 21:41:15
Swen Piper

Der Krimi spielt im alten Rom um 70 v. Christus. Decius Caecilius Metellus Kommandant der Polizei hat den Mord an einem ehemaligen Gladiator aufzuklären. Die Schilderung der Aufklärung eines Mordes vor 2000 Jahren ohne technische Hilfsmittel ist ein genialer Einfall des Autors, aus dem er aber - auch in Folge fehlender literarischer Fähigkeiten - viel zu wenig macht.

20.06.2004 22:30:36
Nadja

Ein spitzen Auftakt zu einer unübertroffenen Serie von Krimiromanen!
Wer sich für das alte Rom interessiert wird an diesen Romanen seine Freude haben, ich konnte sie jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen.
Nun warte ich voll ungeduld darauf, dass der neueste Roman "Das Orakel des Todes" erscheint und meine Decius-Sucht befriedigt werden kann ;)

20.04.2004 13:49:37
Vlad Tepes

Auftakt zu einer der genialsten Krimireihen zeitgenössischer Literatur! Obwohl die Identität des Mörders doch schon lange vor dem Ende klar ist, weiß es Roberts, den Leser weiter in Spannung zu versetzen.

16.04.2004 22:16:38
Møe

Ich glaube diese Krimireihe hat mich erst so richtig zu einem Menschen gemacht, der gerne liest!

Angefangen mit "Tod eines Centurios" lese ich nun grad das 10.Buch der Reihe und hoffe das noch weitere folgen werden!

21.10.2003 16:40:12
Michael

Kurz und knapp:
Der gelunge Auftakt zu einer BRILLIANTEN Krimiserie!
Sympatischer Held. Interessante Figuren.
Ich habe danach noch weitere Bücher dieser Reihe gelesen und festgestellt, dass die Bücher sogar noch besser werden...
EMPFEHLENSWERT!!!

26.09.2003 09:52:05
Carina

Allgemein:
Bis jetzt habe ich "SPQR", Die Catilina-Verschwörung, der Frevel des Clodius, der Musentempel und Tod eines Centurio gelesen. Tötliche Sartunalien habe ich gerade erst begonnen. Aber jedes der Bücher ist wirklich klasse. Es entwickelt sich immer anders als man denkt und man weiß immer nur soviel, wie Decius Caecilius Metellus. Wirklich gut geschrieben. Ganz besonders wirken die Bücher, wenn man selbst schon mal in Rom war und dort z.B. auf dem Forum Romanum spazieren gegangen ist