Böser Wille

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Oslo: Cappelen, 2008, Titel: 'Den onde viljen', Seiten: 191, Originalsprache
  • München: Piper, 2011, Seiten: 224, Übersetzt: Gabriele Haefs

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Drei Freunde, Jon, Axel und Philip, machen einen Wochenendausflug ins Gebirge doch nur zwei kehren zurück.Drei Freunde, Jon, Axel und Philip, machen einen Wochenendausflug ins Gebirge. Doch nur zwei kehren zurück. Während einer Bootsfahrt im Waldsee fällt Jon ins Wasser und ertrinkt. In Panik überredet Axel Philip, die Polizei erst am nächsten Morgen zu informieren. Jon sei nachts alleine losgezogen und nicht zurückgekehrt, behaupten sie. Doch Jons Leichnam wird schon bald aus dem See gefischt. Und kurze Zeit später taucht in einem anderen Waldsee eine weitere Leiche auf: Kim, ein junger Vietnamese. Und der ist nicht ertrunken. Kommissar Sejer und seine Kollegen ermitteln besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Toten?

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Letzte Kommentare:
16.02.2012 17:37:05
Manuela Bombis

Ich hatte das Buch an einem einzigen Tag ausgelesen. Es ist spannend, bedrückend und flüssig geschrieben. Für mich sind diese Art von Krimis realistischer, als oberflächliche Krimis, in denen immer alles aufgeteilt ist in gut und böse. Hier wird der Mensch, der im Grunde Ethik und Moral kennt, durchleuchtet, er gerät durch Umstände an tiefe Abgründe. Wer ist hier gut und wer böse? Wer trägt Schuld?
Die schwachen Charaktere geraten schnell an diesem Abgrund, weil sie zu schwach sind die Verantwortung zu tragen. Das zeigt Karin Fossum deutlich in den Personen Axel und Reilly. Der starke Charakter kämpft sich vom Abgrund weg, aber wieder sind es die Ereignisse, die unvorgesehene Aufeinanderfolge von Situationen, die ihn in den Abgrund treiben. Es liegt also nur ein dünnes Haar zwischen Stärke und Schwäche, zwischen Gut und Böse und zwischen Leben und Tod. Karin Fossum hat sich zu einer sehr tiefgründigen Schriftstellerin entwickelt, deren Bücher alles andere als oberflächlich sind. Meine Meinung.

11.06.2011 00:29:35
Heidiho

Das ist ein sehr trauriges Buch. Und eigentlich gar kein Krimi. Denn es wird niemand vorsätzlich getötet. Trotzdem gibt es 2 Tote und mehrere Schuldige: schuldig aus Bosheit, Rücksichtslosigkeit, Ignoranz, Desinteresse, Egoismus. Wer schon mal Karin Fossum gelesen hat, wird nicht enttäuscht sein. Sie ist eine Meisterin in der Schilderung menschlicher Abgründe. Am besten hat sie das meiner Meinung nach in "Stumme Schreie" gepackt. Dieses neue Buch erscheint mir schwächer. Mag sein, das liegt daran, dass es im ganzen Buch keine richtig positive Figur gibt, mit der man sich identifizieren kann: Axel ist ein durch und durch egomanischer bösartiger Widerling, Philip ein liebenswerter hilfloser Trottel ... Am herzerwärmensten im ganzen Buch ist die Szene, wo sich die beiden Mütter der toten Jungs anfreunden und sich gegenseitig in ihrer Trauer stützen.