Stinnes ist tot

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Jaron, 2009, Seiten: 206, Originalsprache

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April 1924: Hugo Stinnes, der bekannte und in republikanischen Kreisen geradezu verhasste Großindustrielle stirbt an den Folgen einer Gallenblasenoperation. Seine Witwe glaubt jedoch nicht an ein natürliches Ablebhen ihres Mannes und beschuldigt die behandelnden Ärzte des Mordes. Sie beauftragt die Berliner Polizei, sich des Falles anzunehmen. Der inzwischen zum Oberkommissar beförderte Hermann Kappe kann den Ärzten zwar keine Schuld nachweisen. doch er stößt auf eine ominöse Verbindung zwischen Stinnes und dem demokratischen Politiker Rathenau, der zwei Jahre zuvor ermordet wurde. Plötzlich erhält der Fall eine ganz, eine politische Dimension ...

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Letzte Kommentare:
14.04.2015 09:16:47
Torsten

Leider der bisher schwächste Roman der Reihe.
Während ziemlich ausschweifend die mal mehr, mal weniger historisch korrekten politischen Verhältnisse um Rathenau und Hugo Stinnes sr., sowie die Geschichte dessen Unternehmen unter der Leitung seines Sohnes ausgebreitet werden, bleibt ein Krimianteil nahezu vollkommen auf der Strecke.
Auch die Person Kappes bleibt sehr distanziert und fremd - die Schwärmerei für Clärenora ist ziemlich aufgesetzt.
Als zeitgeschichtliches Sachbuch also zuwenig konkret und korrekt, als Krimi eine einzige Enttäuschung.
Trotzdem natürlich kein Grund die Geschichte weiter zu verfolgen, denn alleine die Grundidee ist immer noch hervorragend genug.