Nach Verdun

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Jaron, 2008, Seiten: 205, Originalsprache

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Sommer 1916. Die Folgen des Ersten Weltkrieges sind in der Reichshauptstadt immer deutlicher zu spüren - die Bevölkerung leidet Hunger, und beinahe täglich kehren Soldaten traumatisiert und schwer verwundet von der Front zurück. Immer lauter werden die Stimmen gegen den Krieg. In Berlin kommt es nacheinander zu zwei rätselhaften Morden, bei denen der Kolonialwarenhändler Erich Röddelin sowie der Oberleutnant und Fabrikdirektor Arndt von Zabelsdorff getötet werden - jeweils mit einer Handgranate. Doch Kommissar Hermann Kappe kommen Zweifel, ob der Geständige wirklich der Täter ist...

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Letzte Kommentare:
22.09.2014 19:31:53
Torsten

Wieder einmal wird hervorragend und auch akribisch recherchiert die Lage und Stimmung in Berlin beschrieben.
Diesmal kann man miterleben wie mitten im Krieg die Stimmung kippt und die noch im letzen Band, also zwei Jahre zuvor, herrschende Kriegsbegeisterung angesichts zunehmender Nöte und Versorgungsengpässe rapide verschwindet.
Der Kriminalfall dazu ist ebenfalls eng mit dieser Stimmung verbunden.
Ganz eindeutig steht hier wieder einmal die hervorragende Milieubeschreibung im Vordergrund - die Morde sind zwar unmittelbar mit Stimmung und Milieu verbunden, werden aber wie schon beschrieben doch eher mit viel Hilfe vom Zufall und nicht so sehr durch zielstrebige Ermittlung gelöst.
Natürlich kommt auch das grosse historische Vorbild Ernst Gennat wieder vor - wie auch eine kurze Begegnung mit einem bestimmten östereichischen "Kunstmaler".
Geärgert hat mich, dass - ob nun aus mangelnder Abstimmung der beiden Autoren, und / oder manglendem Lektorat - eine falsche Namensangabe in einer Aussage dem Leser die Möglichkeit genommen hat bestimmte Zusammenhänge früher zu erkennen.

15.05.2009 13:56:56
John

Wie schon in den vorhergehenden Bänden viel "Millöh" und "ooch juut" und das lässt den Krimi zur kurzweiligen Lektüre werden.
Was leider wieder fehlt, ist die Spannung und die erfolgreiche Ermittlung, denn eigentlich spielen in allen bisher erschienen Romanen 3 Polizisten mit:
Kommisar Kappe, Assistent Galgenberg und Kommissar Zufall wie auch schon detno erwähnte.
Für mich steht ebenfalls Band 5 auf der Wunschliste, aber zwischendurch gibt`s mal wieder einen Ross Macdonald zum Mitdenken.

14.01.2009 14:53:19
detno

Während an der Westfront Soldaten sinnlos verheizt werden, machen sich fast zwei Jahre nach Beginn des großen Blutvergießens die Folgen des Krieges auch in der Reichshauptstadt bemerkbar. Die Nahrung wird für die Bevölkerung rationalisiert, die Frauen müssen jetzt die "Männerberufe" ausüben, für die bisherige Friedensware gibt es nur noch minderwertige Ersatzstoffe, verkrüppelte Soldaten erscheinen vermehrt im Stadtbild, Hunger und Elend breiten sich aus. Das fördert die revolutionäre Stimmung unter der Arbeiterschaft und den Hass auf die Ausbeuter.

Diese Grundstimmung des Jahres 1916 in Berlin wird hervorragend von Horst Bosetzky und Jan Eik beschrieben und in knappen, aber sehr einfühlsamen Worten wiedergegeben.

Ein Geschichtsbuch der besonderen Art, das zudem noch zwei Handgranaten-Morde und gleich mehrere Täter bietet. Hermann Kappe, inzwischen Kommissar und im Stand der Ehe, findet die Lösung, wenngleich Kommissar Zufall stark mithilft. Leider erscheint der Schluss etwas abgehackt und lässt einige Fragen unbeantwortet.

Trotzdem: Ein Berlin-Krimi mit Humor, der Vorfreude auf Band 5 ("Novembertod" von Iris Leister) erzeugt.
89°