Das Dorf der verschwundenen Kinder

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • London: HarperCollins, 1988, Titel: 'On Beulah Height', Seiten: 514, Originalsprache
  • Hamburg; Wien: Europa, 2000, Seiten: 541, Übersetzt: Annette Hahn
  • Augsburg: Weltbild, 2002, Seiten: 541
  • München: Droemer Knaur, 2005, Seiten: 635

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Michael Drewniok
Spannend, gehaltvoll, lebendig - ein Meisterwerk!

Buch-Rezension von Michael Drewniok Mai 2003

Dendales in der englischen Grafschaft Yorkshire, Sommer 1982: Der kleine Ort, mehr eine Ansammlung einiger Bauernhöfe als ein ´richtiges´ Dorf, steht kurz vor seinem Ende. Genau in diesem abgelegenen Tal lässt die Regierung einen Staudamm errichten; in dem entstehenden See wird Dendales untergehen. Die Einwohner haben sich lange gegen diesen Plan gewehrt, mussten sich aber letztlich geschlagen geben. Ihr Unmut wird jedoch nebensächlich, als in kurzem Abstand drei junge Mädchen spurlos verschwinden und ein viertes angegriffen wird. Angst und Misstrauen kommen auf, die sich zu Panik und offenem Zorn entwickeln, als es der Polizei trotz intensiver Bemühungen nicht gelingt, die Kinder zu finden.

In den Augen der Dorfbevölkerung ist der Schuldige bald gefunden: Benny Lightfoot, ein eigenbrötlerischer, wunderlicher junger Mann, der sich abseits der Gemeinschaft hält. Die Polizei vernimmt ihn, kann ihm aber nichts nachweisen. Wieder in Freiheit, setzt Benny sich ab. Niemand hat ihn seither gesehen.

Das Dorf wird geflutet - und gerät in Vergessenheit

Dendales wird wie geplant geflutet. Die Einwohner ziehen in den Nachbarort Danby. Langsam gerät die Tragödie in Vergessenheit - scheinbar.

Fünfzehn Jahre später: Unvermittelt geschieht es erneut - in Danby verschwindet ein kleines Mädchen - die Tochter eines jener Mädchen, die 1982 selbst in Gefahr waren. Detective Superintendent Andrew Dalziel und Chief Inspector Peter Pascoe von der Mid-Yorkshire-Kriminalpolizei werden mit den Ermittlungen betraut. Dalziel widmet sich seiner Aufgabe mit besonderem Eifer. Er war es gewesen, der sich einst in Dendales bemüht hatte, die Kinder zu finden. Sein Scheitern beschäftigt und bedrückt ihn bis zum heutigen Tag.

Auch die ehemaligen Einwohner von Dendales haben ihn nicht vergessen und begegnen ihm und den übrigen Polizisten feindselig. Die Untersuchung gestaltet sich daher mühselig, zumal es wenig echte Spuren gibt. Kurz keimt Hoffnung auf, als sich ein Verdächtiger findet, doch dieser kann rasch seine Unschuld beweisen.

Auf der Suche nach der großen Entschädigung

Plötzlich will eine Frau aus Dendales Benny Lightfoot gesehen haben. Als es gelingt, den Verdächtigen zu fassen, entpuppt er sich als dessen Bruder, der nach einer großen Geldsumme sucht, die seiner Großmutter einst als Entschädigung für den überfluteten Hof in Dendales ausgezahlt worden war.

Durch einen Zufall findet Sergeant Wield die Leiche des verschwundenen Mädchens. Nun lässt Superintendent Dalziel im Dendales-Tal noch einmal jeden Stein umdrehen und auch den Stausee durchsuchen. Nach einer langen Dürre-Periode ist der Wasserstand so stark gefallen, dass man die Fundamente der vor fünfzehn Jahren nieder gerissenen Höfe trockenen Fusses erreichen kann. Womit niemand gerechnet hat: In einem Kellergewölbe entdeckt man das Skelett von Benny Lightfoot - jämmerlich ertrunken, nachdem man ihn an die Wand gekettet hatte!

Der Mörder blieb also bisher unentdeckt - und er muss sich unter den Bürgern von Dendale verbergen...

Welcome back, Peter Pascoe und Andrew Dalziel!

Da sind sie also wieder - endlich, möchte man ausrufen: der sensible, liberale Chief Inspector Peter Pascoe und sein genialer, aber anstrengender Chef, Detective Superintendent Andrew Dalziel. Bereits zum 16. Mal setzt sie Reginald Hill, ihr geistiger Vater, gemeinsam auf einen verzwickten Kriminalfall an.

Mehr als zehn Jahre hatte man von dem Duo in Deutschland nichts mehr gehört. Die Dalziel/Pascoe-Serie war vom renommierten Goldmann-Verlag begonnen, aber Ende der 80er Jahre recht unvermittelt abgebrochen worden. An der Qualität kann es nicht gelegen haben. Dem Europa Verlag ist es zu verdanken, dass man sich von der ungebrochenen Schaffenskraft des fleissigen Autors (seit 1970 veröffentlichte Hill mehr als dreissig Romane!) überzeugen kann.

Eigentümliche Mischung aus Tragödie und Komödie

Hills Dalziel/Pascoe-Romane stechen durch ihre eigentümliche Mischung aus Tragödie und Komödie hervor. Im vorliegenden Abenteuer geht es um einige der schlimmsten Verbrechen überhaupt - Kindesentführung, Missbrauch und Mord. Die lebenslangen Folgen, die derartige Erfahrungen für die Familie der Opfer, die Freunde, die Bekannten, die Mitbürger, die Arbeitskollegen und auch die Polizei hat, werden von Hill gekonnt und eindringlich beschrieben.

Für die humorvollen Einlagen sorgen Hills trockene Sarkasmen, die immer dann ihre grösste Intensität erreichen, wenn Andrew Dalziel die Szene betritt. Während Hill sich ansonsten bemüht, seine Figuren möglichst lebensecht zu schildern, bewegt er sich mit Dalziel hart an der Grenze zur Karikatur. Seltsamerweise entsteht dadurch kein Bruch; auch im vorliegenden Roman wird der eigentlich recht düstere Tenor der Handlung durch Dalziels unorthodoxes Verhalten konterkariert und ein wenig aufgehellt.

Harte Schale, weicher Kern

Dalziel ist dabei - und auch das ist ein Indiz für das schriftstellerische Talent Reginald Hills - aber kein polternd-kauziger Falstaff, sondern kann auf seine ganz besondere Art einfühlsam und rücksichtsvoll sein. Hill macht deutlich, dass man es hier mit dem buchstäblichen Herz aus Gold unter einer rauen Schale zu tun hat. So bangt er mit Pascoe und seiner Frau um deren schwer erkrankte Tochter - und um seine "Ersatz-Familie". Ebenso hält er seine schützende Hand über Sergeant Wield, dessen Homosexualität ihn bei seinen wenig toleranten Vorgesetzten ansonsten karrieremässig längst auf ein Abstellgleis gebracht hätte.

Der eigentliche Kriminalfall rückt immer wieder in den Hintergrund der Handlung. Das liegt durchaus in der Absicht des Autors; Reginald Hill weist in Interviews immer wieder darauf hin, dass er die Dalziel/Pascoe-Abenteuer seit einigen Jahren als Vehikel einsetzt, um seine Meinung über bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen und Missstände kundzutun. Sein besonderes Augenmerk richtet er dabei nicht auf die Stadt, sondern auf das Land. Hill ist zu einem Chronisten der Dörfer geworden. Seiner Meinung nach hat hier in den letzten beiden Jahrzehnten eher unbemerkt eines der grössten Verbrechen des 20. Jahrhunderts stattgefunden: die Zerstörung einer traditionsreichen und bewährten Lebensform und das Ende eines Gemeinschaftsgeistes und eines Zusammenhaltsgefühls, das die Menschen gegen die Widrigkeiten des Lebens bestehen liess. ("You could say that in a sense it is about the greatest crime of the century - the destruction of community spirit and a whole way of life in England during the past fifteen years.") Den unheilvollen Folgen spürt Hill in seinen Romanen nach.

Wie ein guter Wein: Je älter, desto besser

Dem Erfolg hat diese Intention keinen Abbruch getan - im Gegenteil: In den letzten Jahren wurde Reginald Hill mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (darunter den angesehenen "Diamond Dagger" der "Crime Writer´s Association"). Die Dalziel/Pascoe-Romane dienten ausserdem als Vorlage für eine gern gesehene Fernsehserie.

Hills schriftstellerisches Talent wird auch in der spielerischen Souveränität deutlich, mit der er sich der Regeln der Kriminal-Genres bedient. Ganz klassisch gibt er seinen Lesern Hinweise, die es ermöglichen, den Fall selbst zu lösen. Dalziel, Pascoe und Co. wissen niemals mehr als der Leser - die Vernehmungsprotokolle der Betsy Allgood (ein ironisches Wortspiel - und nicht das Einzige!) kennt er sogar früher als die ermittelnden Polizisten. Der Autor kann es sich sogar erlauben, mit dem (Original-) Titel des Buches das Rätsel der verschwundenen Kinder zu lüften; man muss sein Handwerk schon verstehen, um erfolgreich solche Spielchen treiben zu können!

Ein Appell an den Verlag

Genauso erfreulich wäre es, wenn sich der Europa-Verlag, bei dem die Rechte zur Zeit wohl liegen, dazu entschliessen könnte, die älteren Bände der Serie zu veröffentlichen; besonders "Recalled to Live" (1992), in dem es Andrew Dalziel nach New York verschlägt, und "Pictures of Perfection" (1994), eine liebevoll-komisch-boshafte, manchmal fast märchenhafte Parodie auf die idyllischen Landhaus-Krimis einer Agatha Christie oder Dorothy Sayers, würde man gern (in derselben ausgezeichneten Übersetzung wie "Das Dorf der verschwundenen Kinder") auch in der deutschen Ausgabe lesen!

Das Dorf der verschwundenen Kinder

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Letzte Kommentare:
26.06.2011 20:38:42
Rahel

Ich versteh das Ende auch nicht:( Wer ist denn nun der Mörder? [Spoiler entfernt! jkö] Oder weiß man es am Ende wirkliich nicht? Oder hab ich da was völlig falsch verstanden??
Hilfe!! Möchte unbedingt das Ende verstehen. Bitte schreibt zurück, ist mir wirklich sehr sehr wichtig. Hab ich was überlesen?

Vielen lieben Dank

07.07.2010 15:38:59
marco

hilfe! kann mir jemand das ende erklären...dort wird der mörder eigentlich nur in nebensätzen erwähnt und im verlauf des buches auch nur auf ein, zwei seiten besprochen, ohne dass seine motive oder seine taten konkretisiert werden. oder kann es sein, dass ich etwas komplett falsch verstanden habe? bei youtube kann man sich die englischsprachige verfilmung des romanes ansehen, dort gibt es dann ein plausibleres ende...also bitte, schreibt mir!

13.04.2009 03:40:08
Rolf.P

Ich bin der Meinung, dass es nur sehr wenige Autoren gibt, die einen Kriminalroman fesselnd, und doch sensibel schreiben können, ohne dabei zu viel Action und Brutalität mit einzubringen. Reginald Hill kann das!
In jedem von Hills Romanen wird das Privatleben eines der zum Ermittlerteam gehörenden Beamten näher beleuchtet. Dadurch wird jedes der Bücher in gewisser Weise einmalig, weil immer ein anderer Schwerpunkt gesetzt wird. Dieses mal ist es Inspector Pascoe, dem neben der eigentlichen Handlung viel Raum gewidmet wird und der persönliche Schicksalsschläge zu verkraften hat.
Reginald Hill umschreibt seine Charaktere außergewöhnlich stark. Die Ermittler Dalziel, Pascoe und Wield unterscheiden sich wie Tag und Nacht, ergeben zusammen aber ein gut funktionierendes Team. Besonders der kauzige, dicke Dalziel weiß mit scharfen Bemerkungen und hoher beruflicher Kompetenz eine große Ausstrahlungskraft zu erlangen. Der intellektuelle Pascoe hat deutlich gepflegtere Ausdrucksweise und durch o.g. persönliches Schicksal ein hohes Einfühlvermögen. Wield ist detailgenau und sorgsam. Aber auch andere Personen und sämtliche Dialoge in diesem Roman wirken authentisch und lebensnah.
Während der gesamten 542 Seiten hatte ich mehrere Personen als Täter in Verdacht, dennoch brachte die Auflösung einen großen Aha-Effekt mit sich. Hill schafft eine Atmosphäre, die an alte Kriminalklassiker erinnert.
Langsam wird die Spannung stetig aufgebaut, sodass der Leser spätestens nach einem drittel das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Der Roman ist sprachlich das beste, was derzeit auf dem britischen Markt zu haben ist und hervorragend übersetzt.

Absoluter Top-Krimi, uneingeschränkte Leseempfehlung.

03.03.2008 20:23:48
Heaven23

Das war mein bisher einziges Buch des Autors und es hat mich eigentlich direkt gepackt. Ich fand es unheimlich spannend und gut dargestellt ! Kinder spielen in diesem Krimi eine sehr große Rolle und eben genau das macht das Buch so gut !

12.02.2008 12:28:02
melliehearts

Mein zweites Buch von Graham Hill und es hat mich restlos begeistert. Lebendige Charaktäre und überzeugende Motive in einer wunderbaren Umgebung. Der Umfang erschreckt erst, aber man merkt schnell, das es eben mehr als nur ein Krimi ist.

22.12.2007 01:48:33
Kinsey

Dieser Krimi stand lange Zeit auf der Besten-Liste der krimi-couch ganz oben, und das machte mich neugierig auf einen Autor, den ich bis dahin nicht kannte. Ob das Buch diesen Spitzenplatz tatsächlich verdient hat, wage ich zu bezweifeln. Die Geschichte ist zwar durchaus gut konstruiert und sprachlich gekonnt in Szene gesetzt, sie hätte aber ein paar großzügige Kürzungen an den richtigen Stellen gut vertragen können, zumal es Hill trotz aller Versuche meiner Meinung nach nicht gelungen ist, glaubhaft die Denk- und Lebenswelt von Kindern darzustellen oder schlüssig zu erklären, warum die Hauptfigur so lange geschwiegen hat.

31.03.2007 17:51:33
Petra

Ich finde dieses Buch absolut großartig. Meiner Meinung nach das beste von Hill überhaupt. Vor allem Die Kindertotenlieder haben mich zum Weinen gebracht. Dieses Buch ist literarisch sehr anspruchsvoll und weicht einfach von einem "normalen Krimi" ab. Es ist eines der wenigen Bücher die ich zweimal gelesen habe.

13.02.2007 10:31:35
aschwede

ein tolles buch. schön gezeichnete charaktere, tolle figuren und klasse geschrieben. es passiert über seiten oftmals nichts, oder sehr wenig, aber r.hill schreibt so schnörkellos, so belebend, dass das lesen immer eine freude bleibt. was ich gut finde, ist die sprache, die hill wählt, offen, ehrlich und realitätsbezogen und der humor bleibt nicht zu kurz.

20.01.2007 19:42:05
Gian-Luca

Ich finde dieses Buch einfach nur klasse,wie alle Bücher von Hill.Spannend und unterhaltsahm ein genistreich!Am besten find ich ist Pascoe aber auch "Der Dicke" ist klasse.

04.01.2007 21:56:38
Dalziel-Krimi-Leser

Dieses Buch gehört für mich zu den besten Werken von Reginald Hill. Es ist gehaltvoll, vielschichtig und tiefgründig, und die Spannung, die ja von einigen Rezensenten in Abrede gestellt wird, entsteht für mich durch die literarischen Qualitäten des Autors.

Bei Reginald Hill kann auch mal 100 Seiten lang "nichts passieren", ohne dass ich mich auch nur eine Sekunde langweile. Damit meine ich, dass der Autor es nicht notwendig hat, alle paar Seiten Schockeffekte oder ähnliches einzubauen, um den Leser bei der Stange zu halten.

Reginald Hill schreibt halt keine Thriller. Man bekommt aber dafür sehr viele andere Dinge geboten. Er schreibt humorvoll, geistreich, literarisch, vielschichtig etc.

Die Personen (Dalziel, Pascoe, Wieldy, Novello etc.) kommen einem nach der Lektüre wie alte Bekannte vor, so dass man Lust bekommt, mehr von Hill zu lesen und damit in Erfahrung zu bringen, wie es im Privatleben dieser Personen weitergeht.

Das Dorf der verschwundenen Kinder gehört zu meinen Lieblingswerken und ich werde mit Sicherheit noch viele weitere seiner Werke mit Genuss lesen.

21.06.2006 11:43:13
Mary_Poppins

Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Es waren viel zu viele Personen, die ich irgendwann nicht mehr auseinander halten konnte. Wer war nochmal mit wem verwandt? Es war mein erstes (und wohl auch mein letztes) Buch von Reginald Hill.

08.05.2006 18:47:13
Schmöker-Nobby

Ein echter Schmöker! Episch breit angelegt und eine unterschwellig ständig vorhandene Atmosphäre latenten Unheils! Dazu trägt vor allem auch die Landschaftdarstellung Yorkshires bei. Wer die Romane
der Brontë-Schwestern liebt, also auch Schmöker, dem wird auch dieser Roman gefallen.

09.01.2006 17:16:47
kiwi

ich war sehr gespannt auf das buch. nach einer solch guten bewertung hatte ich hohe erwartungen.........nach der hälfte habe ich aufgegeben und es ins regal zurück gestellt (und das kommt selten vor)! ich fand es langweilung und es ging nicht vorran. schade, da sich bisher die bewertungen der krimi-couch bzw. die der leser mit meiner meinung deckte.

12.11.2005 01:56:24
Christian N.

Dieses Buch fand ich schlicht langweilig. Nach positiven Bewertungen hatte ich eine hohe Erwartung und wurde sehr enttäuscht. Ich fand\'s weder spannend noch witzig und habe nach gut der Hälfte aufgehört zu lesen. Mich störte, dass ich keinen Zugang zu der Handlung gefunden habe. Dieses Buch muss man nicht gelesen haben!

19.09.2005 10:23:39
Pascal

Sehr interessant. Obwohl es nicht sonderlich spannend war, hatte ich die über 600 Seiten sehr schnell durch.

Nicht wirklich ein Krimi, sondern eher ein Roman. Wirklich sehr schön zu lesen, aber Spannung?

22.08.2005 15:14:17
Moni

Mein erstes Buch von Hill und es war sehr spannend zu lesen. Ich werde mir alle weiteren auch noch zu Gemüte führen. Absolutes Highlight sind die Ermittler und deren Privatleben selbst! Für mich auf der selben Ebene wie Mankell!

17.08.2005 12:40:12
claudi

Ich finde das Buch nicht so prickelnd wie ich es gedacht habe. Ich habe es auch bislang noch nicht fertiggelesen. Die Geschehnisse ziehen sich in die Länge ohne das etwas Spannung aufkommt.
Ich werde wohl keine weiteren Bücher des Autors mehr lesen.

03.08.2005 13:00:37
Katrin

Ich hatte mir leider auch etwas mehr von diesem Buch erhofft, aber irgendwie ist dies überhaupt nicht mein Fall. Nach knapp 100 Seiten hab ich es aufgegeben und das heißt bei mir schon einiges. Der zu schnelle Szenenwechsel und die, ach so vielen Charaktere, machen dieses Buch einfach kaputt. Von Spannung kann leider auch nicht die Rede sein.
Aber egal, es gibt noch viele viele Bücher. Gut nur, dass nicht alle Menschen den gleichen Geschmack haben :-)

24.06.2005 15:36:27
Fiona

Es ist ein super Buch.Es war auch mein erstes Buch von Hill.Es ist zu meienem persönlichen Liebling geworden,und desswegen auch schon 24 mal von mir gelesen worden.
mir gefällt am besten,das in dem Buch auch noch eine kleine Geschichte von Nina und der Nix ist..und wie das Mädchen sich in diese Fantasiewelt hineinsteigert.
An den Autor:damit haben sie ein Meisterwerk geschaffen.

09.06.2005 20:13:56
Rote-Zora

Das war mein erstes Buch von Hill. Mich hatte der Klappentext begeistert und so kam ich auf das Buch! Das ganze Buch hat mich dann so gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte!

Bei Hill ist nicht nur die Story des jeweiligen Buches genial sonder einfach auch das Trio (Dalziel,Pascoe,Wield). Bei jedem neuen Buch von ihm bin ich nicht nur auf die neues Geschichte gespannt, die er uns erzählen will, sonder auch was unserem neuen Trio wiederfährt und wie sie sich in ihrem Abenteuer verhalten.

Es ist wie eine gute Serie im Fehrsehn, wenn man einmal angefangen hat, dann kann man nicht mehr aufhören!

28.04.2005 13:28:47
krimifan63

Eigentlich könnte man nach 38 Seiten schon erahnen oder wissen, wer der Mörder ist - EIGENTLICH!!! Denn in Wirklichkeit wird man abgelenkt. Mit ein Grund ist auch die eigene Vorstellungskraft...

Manchmal sind die Figuren etwas zu klischeehaft, aber in der Summe wird der Krimi von Seite zu Seite immer spannender. Ihn zu lesen ist vielleicht kein Muss, aber er ist mehr als nur empfehlenswert.

30.03.2005 19:02:01
Melissa

Ich bin gerade mit dem Buch durch und nutze es für eine Buchvorstellung in der Schule. Ich finde es ziehmlich interessant die unterschiedlichen Vorgänge und das Handeln der Polizei zu erleben. Es ist zwar nicht das spannenste Buch, das ich kenne, aber trotzdem sehr interessant zu lesen. "Mal etwas ganz anderes." Ich hoffe, dass es noch von vielen gelesen wird....
mfg Lissy

26.11.2004 20:34:29
Paul S.

Hi erstma,
Ich fand des Buch einfach nur super, die story is spannend und mitreißend, hab des verschlungen ^^, war auch das erste krimibuch in dem mich die Lösung des falles überrascht hat.
naja mfG. Paul S.

22.11.2004 17:09:58
josephine

dieses buch ist das beste was ich je gelesen habe, interessant geschrieben und gut verständlich. ich glaube das dieses buch schon mal verfilmt wurde, bin mir aber nicht sicher und ich würde mich freuen wenn mir jemand sagen könnte ob es verfilmt wurde, oder nicht, da ich mich für die filmliche umsetzung von büchern sehr interessiere. also wenn ihr was wisst, dann schreibt an faith_and_hope@feenet.de.
danke und lob an den schriftsteller.

14.09.2004 16:14:31
Susanne

Das Buch is wirklich sehr spannend. Doch es ist auch ziemlich verwirrend, da so viele verschiedene Charakteren auftreten und ständig von einer handlung zur anderen wechselt.Also man sollte keine all zu langen pausen zwischen dem Lesen machen, da man sonst schnell den faden verliert. Doch irgendwie hab ich das Ende nicht ganz verstanden

12.06.2004 14:48:50
maria

ich find es wirklich blöd
als ich mir das buch kaufte, war ich im festen glauben, dass es das beste buch auf der welt ist, aber mich hat es sehr enttäuscht. es war das faadeste und schlecht geschriebenste buch was ich gelesen hatte.und ich habe schon viele bücher gelesen.

07.06.2004 22:12:18
jörg

Vergleichbar mit "Ein Ort für die Ewigkeit" von Val McDermid. Aber Vorsicht: Das Buch liest man nicht nebenbei, dafür ist der Handlungsstrang zu vielschichtig und das mitwirkende "Personal" zu umfangreich. Dennoch sehr lesenswerter "Who-Done-it?-Krimi" mit überraschendem Finale.

08.04.2004 16:12:31
Anja S.

gut gemacht mit unerwarteter Aufloesung, viel Ironie, aber teilweise etwas sehr verwirrend, weil zu viele verschiedene Charaktere auftreten. Ich musste manchmal zurueckblattern, um herauszufinden, wer der und er nun eigentlich ist. An einem Punkt habe ich saogar ueberlegt, mir eine Liste anzuleghen, die neben dem Buch liegt, um mir das Zureuckblaettern zu ersparen.

01.04.2004 09:40:56
Birgdolf

Ich muss zugeben, ich habe das Buch auf die Seite gelegt und werde es nicht mehr zu Ende lesen. Der Klappentext las sich sehr spannend, der Inhalt verwirrend. Viele Personen, zwei verschiedene Landschaften - irgendwie habe ich das durcheinander nicht entwirren können... ich bin enttäuscht man hätte aus der Rahmenhandlung sicher etwas mehr machen können.

01.04.2004 08:52:55
Andreas

Hallo zusammen,
ich habe das Buch mit 75 % bewertet. das heißt für mich: es ist lesenswert, aber man läßt dafür nicht alles stehen und liegen.
Letzteres mag daran liegen, dass der stellenweise auftretende Humor nicht ganz meinen Geschmack trifft; aber wie gesagt: Geschmacksache.
Das Buch ist insgesamt sehr spannend, insbesondere zum Ende hin. Die Auflösung des Falles ist überraschend.
Sicherlich wird es nicht das letzte Buch von Hill sein, das ich gelesen habe. Bis dahin kommen jedoch ein paar andere.
Tschüss

10.02.2004 01:21:19
Maik Ostendorf

Einfach "Klasse"!!!
Am Anfang schwer und eher verwirrend, aber man findet sich dann doch voller Spannung und Erwarten in diesem Buch wieder!

Ein super Duo, das aber auch wie in diesem Werk als Quartett einfach nur fesselnd ist.(Dalziel,Pascoe,Wield,Novello)

23.10.2003 12:03:21
silvio

Habe am Anfang etwas gebraucht um hinein zufinden, aber dann ab etwa nach dem ersten Drittel ist es sehr gut und fesselnd geschrieben.
Zwei gute Ermittler-Charaktere die unterschiedlicher nicht sein könnten.
War mein erstes Buch von Hill und bin schon auf das nächste gespannt.

20.10.2003 18:30:57
Chrissi

Ich bin gerade am lesen sehr gut schon der anfang reist einen mit

15.08.2003 08:56:43
Susanne

Ich gebe zu, daß ich, nachdem ich das Buch gelesen hatte, nicht wußte, was eigentlich passiert ist. Wer war es und warum? Ich weiß es nicht, aber vielleicht kann es mir ja jemand verraten. Dies ist das erste Buch meines Lebens, bei dem es mir so ging.

21.07.2003 14:15:43
Turbokueken

Wie in der vorigen Bewertung schon erwähnt, sind die Ermittler dieses Buches sehr genau beschrieben und durchwegs sympathisch.

Allerdings hat mich die Handlung nicht sonderlich beeindruckt und ich war am Ende des Buches schlichtweg enttäuscht.

Dies war mein erstes Buch von Reginald Hill und ich hoffe, dass die anderen Bücher von ihm mehr zu bieten haben.

09.07.2003 08:26:23
Marty

Ich kann die sehr gute Bewertung nicht ganz teilen. Das Buch fängt sehr gut an, danach hatte es aber meiner Meinug einen Leerlauf. Nach der Hälfte fesselte es mich wieder. Ich habe 80% gegeben.

das Buch macht aber auf jeden Fall Lust auf andere Krimis über Daziel und Pasco

07.01.2003 11:22:20
kue

Seit langer Zeit und mit deutlichem Abstand der beste Krimi den ich gelesen habe. Drei starke Ermittler, jeder einzelne mit seinen ganz persönlichen Macken sehr gut umrissen, dazu eine gute und spannende Geschichte, hervorragend durchdacht. Habe beim lesen und auf der Suche nach dem Mörder mehrere Personen verdächtigt, die Wahrheit über die Geschehnisse in Dendale aber erst mit der Auflösung des Falles erfahren. Der gewisse Aha-Effekt blieb aufgrund der im Buch mitgeliferten Skizzen ebenfalls nicht aus. Super, Höchstnote, absolute Empfehlung!