Messer

Erschienen: August 2019

Bibliographische Angaben

Günther Frauenlob (Übersetzung)

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Kommissar Harry Hole ist am Boden. Seine Ehe und seine Karriere hat er aufs Spiel gesetzt. Und verloren. Nach einer durchzechten Nacht erwacht er ohne jede Erinnerung. Seine Kleidung ist voller Blut. Und nun beginnt für ihn der wahre Albtraum.

Messer

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Letzte Kommentare:
07.11.2019 14:13:59
anyways

Harry ist rückfällig geworden, wie schon so oft. Sein hart erkämpftes Familienleben mit Rakel und Oleg sind Geschichte, seine Dozentenrolle hat er nach dem Vampiristenfall ebenso verloren wie seinen Ermittlerstatus. Also greift er wieder zur Flasche. Nach einer durchzechten Nacht wacht er jedoch mit blutiger Kleidung auf, zu viel Blut um als kleine Kneipenschlägerei durchzugehen.

Lieber Jo Nesbø was war das?
Seit dem ersten Band verschlinge ich die Fälle von Harry Hole, immer in Sorge dass sein Alkoholismus ihn Krankheiten wie Leberzirrhose oder Ösophagusvarizen einbringt. Jedes Mal ist Harry jedoch aufgestanden und hat in einem spannenden, streckenweise komplizierten und actionreichen Fall ermittelt. Das ist hier absolut nicht der Fall. Vielleicht verabschiedet sich Nesbø so langsam von seinem Protagonisten, denn „Messer“ ist nichts weiter als ein schriftstellerisches Medley aus sämtlichen Harry-Hole-Bänden, untermalt von einer wirklich tragischen jedoch völlig unglaubwürdigen Story. Meine Befürchtungen das Harry Hole nach „Durst“ abstürzt haben sich leider vollkommen bestätigt, doch die Art und Weise wie der Autor seinen Helden zum Straucheln bringt ist einfach hanebüchen, denn von Harry’s Intelligenz und seinem brillantem Verstand ist nichts mehr übrig. Er ist ein trauriger Clown der von einer Flasche und von einem Bett ins nächste taumelt. Hier wäre ebenfalls anzumerken , dass die Frauen die Harry in der Zwischenzeit „beglückt“ (er muss sich ja schließlich trösten, nachdem ihn Rakel aus ihm unerfindlichen Gründen rausgeschmissen hat), ihren Verstand auch an den Nagel gehängt haben, denn sie verhalten sich allesamt wie Spätpubertierende die an einer Art Harry-Holle-Virus leiden und die keinerlei Anstalten machen die Konsequenzen ihres Handelns zu erfassen.
Ich bin von diesem Buch schwer enttäuscht, ich habe die ganze Zeit auf eine spektakuläre Wendung gehofft, denn ansonsten ist schon ziemlich früh klar in welche Richtung die Auflösung geht, auch wenn Nesbø das hinter vielen Rückblenden und Verweisen auf frühere Fälle unnötig in die Länge zieht.

Fazit: Ein Held strauchelt und sein Schöpfer ebenso.

02.11.2019 11:35:51
Oldman

Die Figur des Harry Hole ist schon lange zu einem Klassiker der Kriminalliteratur geworden. Dabei ist und bleibt er ein gebrochener und tragischer Held, der in diesem Plot nun wieder ganz besonders gebeutelt wird, weil seine Frau Rakel, die ihn allerdings vor 2 Monaten rausgeworfen und dem Alkohol damit endgültig in die Arme getrieben hat, ermordet wird. Er wird daraufhin als Betroffener und auch Verdächtigter von der Polizei suspendiert und sucht logischerweise nach dem Mörder. Dabei werden mehrere Verdächtige vorgestellt, hier will ich auf keinen Fall etwas verraten, der Autor schlägt jedenfalls in dieser Story mehrere Volten, fast zu viele, die aber alle gerade noch logisch aufgeklärt werden, was wiederum die Qualität dieses Nesbos ausmacht. Letzten Endes wird der Täter überführt, und das weitere Schicksal des Protagonisten steht in den Sternen, ein durchaus überzeugender Schluß. Sicherlich wird Harry Hole weiter ermitteln, und das ist auch gut so.

18.10.2019 09:37:32
Kamacha21

Absehbarer Plot. Am Ende hat Nesbo alles ordentlich zusammengezogen. Es bleibt dennoch ein fader Beigeschmack auf dem Weg zum Ziel. Im Grunde muss sich Hole nun neu erfinden, so dass ein Ende an dieser Stelle sinnvoll wäre.

26.09.2019 11:21:26
Readaholic

Absturz eines Ermittlers
Harry Hole wurde von seiner Frau Rakel vor die Tür gesetzt, warum, erfährt man erst spät im Buch. Seinen Job an der Polizeihochschule hat er ebenfalls verloren, so widmet er sich nun ganz dem Alkohol. Er säuft, schlägt sich und hurt durch die Gegend, ist also ein sehr unangenehmer Zeitgenosse. Eingefleischte Harry Hole Fans mögen dies akzeptieren, für mich war es erst der zweite Harry Hole Band und ich fand das Ganze ziemlich ätzend.
Ein alter Bekannter aus früheren Bänden, der Vergewaltiger Svein Finne wird aus dem Gefängnis entlassen und geht trotz seiner mittlerweile 77 Jahre sofort wieder auf die Jagd nach Frauen. Dieser Handlungsstrang ist sehr gruslig, aber wenig glaubhaft. Ein alter Mann, der vor Potenz strotzt, körperlich fitter ist als mancher Dreißigjährige und zudem anscheinend die Fähigkeit hat, durch Wände zu gehen.
Dann wird Harrys Frau Rakel ermordet aufgefunden. Eine fieberhafte Suche nach dem Täter beginnt, wobei irgendwann so ziemlich jeder als Verdächtiger in Frage kommt, einschließlich Harry selbst.
Das Buch beginnt spannend, aber dieser Mittelteil zieht sich in die Länge wie Kaugummi. Der Handlungsstrang um Svein Finne tritt völlig in den Hintergrund, erst gegen Ende des Buchs führen die Handlungsstränge dann zusammen. Dieser Teil ist wieder sehr gelungen und das offene Ende ein echter Cliffhanger.
Alles in allem fand ich „Messer“ nicht schlecht, aber die Einschätzung der Times, wonach Nesbø „der unumstrittene König des skandinavischen Krimis“ ist, kann ich wahrhaftig nicht teilen.

16.09.2019 15:20:54
Ilmo

Eneut legt Jo Nesboe einen Thriller um den Ermittler Harry Hole vor, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.
Harry ist aufgrund seines Alkoholproblems wieder als normaler Polizist tätig und wird im Laufe der Ermittlungen zum aktuellen Fall sogar suspendiert: Seine Frau Rakel, die ihn zuvor verlassen hat, wird ermordet aufgefunden und Harry gerät in den Kreis der Verdächtigen. Außerdem steht ein von ihm in einem früheren Fall überführter Vergewaltiger, dessen Sohn von Harry erschossen wurde, im Fokus des Geschehens.
Für die Mordnacht hat Harry zwar ein Alibi, doch durch einen Blackout fehlt ihm jede Erinnerung. Diese kehrt langsam zurück und so fügen sich gegen Ende die Puzzleteile immer mehr zusammen und es gelingt ihm , den Fall zu lösen.
Der letzte Satz lässt auf Band 13 hoffen.

15.09.2019 19:59:28
Oberchaot

Harry Hole ist tief gefallen. Von Rakel verlassen, den Job an der Polizeihochschule verloren und bei der Polizei nur noch zu Büroarbeiten verknurrt, widmet er sich wieder ausgiebig dem Alkohol. Svein Finne wütet wieder, seit er aus dem Gefängnis entlassen worden ist und vergewaltigt junge Frauen mit dem Ziel, sie zu schwängern und zu kontrollieren. Da nun auch in Harrys engsten Umfeld etwas Schlimmes passiert ist, kann dieser doch nicht zur Ruhe kommen.
Auch Harry Holes zwölfter Fall ist wieder rasant und sehr spannend. Am Anfang des Buches hatte ich etwas die Angst, dass zu viel über Harrys Sucht erzählt wird, denn davon hat man nach elf Büchern langsam genug gehört. Doch das ändert sich schnell, zu brisant ist der Fall für Harry, als dass er sich einen sturmen Kopf leisten kann. Das Buch hat überraschende Wendungen, die zusätzlich für Spannung sorgen. Einmal mehr: TOP! Und etwas kann man wohl bereits vorweg nehmen: Es tönt nach Fortsetzung.....

10.09.2019 11:22:21
Dvalin

Jo Nesbø schludert eine Gewaltorgie hin

Blutiger, pysochopatischer, noch abgestürzter. Wer keine kluge und vor allem: realistische Story braucht, ist
mit diesem Trash hier gut bedient.
Thriller- und Krimifans, die auf eine intelligente, logisch konstruierte Geschichte Wert legen, lassen die Finger von diesem Buch: Nach zwei Stunden werden Sie feststellen, dass sich abseits der eingangs erwähnten Gewaltorgie eine Sinnfreiheit auftut, die ihresgleichen sucht. Keine Angst, keine (inhaltlichen) Spoiler jetzt für jene, die lange gewartet haben und sich gefreut haben (wie ich): Aber man mache nach der ersten knappen Stunde den Test aufs Exempel: Man Spule von 60 auf 180' Minuten - der Plot ist dermassen schwach, man schliesst problemlos auf. Besonders bestürzend: Die vielen Zwischendialoge, welche als No-Brainer nichts zur Handlung beitragen, folgenlos bleiben und daher völlig ersatzlos gestrichen werden könnten, wirken in ihrer emotionalen Ernsthaftigkeit ungewollt komisch. Oslo als Setting solcher Absurdheiten, wie Nesbo sie schildert, ist zudem einfach nur noch lächerlich.
Aber klar: egal wie viele negative Rezensionen es wohl gibt:
Nesbø hat's geschrieben, Hole ermittelt, also werden die Leute es hören und lesen wollen.

05.09.2019 14:04:04
Lexa

Mit großem Vergnügen habe ich das Buch gelesen. Spannend, einfühlsam, wortreich, hintersinnig, klug, halt typisch Harry. Alle Fäden führen zusammen, kein Knopf bleibt ungelöst. Harry ganz unten, ganz oben. Jo ist Harry, drum kann er den so gut. Klare Leseempfehlung von mir.