Nordermoor

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • Reykjavík: Vaka-Helgafell, 2000, Titel: 'Mýrin', Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003, Seiten: 320, Übersetzt: Coletta Bürling
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2004, Seiten: 4, Übersetzt: Glaubrecht, Frank
  • Augsburg: Weltbild, 2005, Seiten: 318
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006, Seiten: 318
  • Köln: Lübbe Audio, 2011, Seiten: 4, Übersetzt: Frank Glaubrecht

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Thomas Kürten
Wofür haben wir Augen?

Buch-Rezension von Thomas Kürten Sep 2003

Wer im Sommer 2002 durch Reykjavik ging, dem mögen in den wenigen kleinen Buchhandlungen der isländischen Hauptstadt die Portraits von drei Schriftstellern aufgefallen sein: Neben dem wahnsinnigen Blick des verstorbenen Nobelpreisträgers Halldor Laxness und einem Mann mit Hut namens Halgrimur Helgason, dessen Roman "101 Reykjavik" gerade verfilmt worden war, waren da auch die Fotos eines Milchgesichts namens Arnaldur Indriðason. Und während Bücher der ersten beiden bereits auf deutsch erhältlich, aber keine Krimis waren, musste man auf eine Übersetzung eines Buches von Indriðason bis ins Frühjahr 2003 warten. Und das hat sich absolut gelohnt.

Island hat 280.000 Einwohner. Rund zwei Drittel davon leben in Reykjavik. Und weil das alles so überschaubar ist, gibt es in Island eigentlich nur Vornamen. Der Nachname sagt dann eigentlich nur noch, wessen Sohn oder Tochter jemand ist. Dies ist auch in der Übersetzung des Romans berücksichtigt, die Figuren werden nur mit Vornamen genannt und jeder duzt jeden. Die Stadt hat ein verhältnismäßig rasches Wachstum hinter sich, im Jahr 1800 lebten hier gerade mal 200 Menschen. Vor etwa 50 Jahren war die ins Meer ragende Landzunge komplett besiedelt und da die Stadt weiter wuchs, wurde das im Osten an die Innenstadt angrenzende Nordermoor überbaut. Und hier befindet sich der Tatort...

In einer Kellerwohnung findet die Polizei die Leiche eines rüstigen Endsechzigers, erschlagen mit einem Aschenbecher. Auf ihm ein Zettel mit einer drei Worte umfassenden Botschaft, was eigentlich das einzige Relikt ist, das nicht zu einem typischen isländischen Mord passt. Der Tote scheint ein Geheimnis zu bergen, das niemand kennt - außer dem Mörder.

Holberg, der Ermordete, war ein Sammler der perversen Sorte. Auf seinem Rechner findet die Polizei Unmegen von Pornofilmchen aus dem Internet. Vor fast vierzig Jahren war er bereits im Verdacht, seine Sexualtriebe nicht unter Kontrolle zu haben: Er wurde von einer Frau wegen Vergewaltigung angezeigt, jedoch freigesprochen. Kommissar Erlendur beginnt in Holbergs Vergangenheit zu suchen, aber die lange Zeit, die seitdem vergangen ist, behindert seine Ermittlungen. Die Frau, die Holberg damals angezeigt hatte, nahm sich Anfang der 70er-Jahre das Leben. Drei Jahre vorher war ihre Tochter im Alter von 4 Jahren an einer seltsamen Krankheit gestorben. Hinter Schubladen in Holbergs Schreibtisch findet die Spurensicherung ein sehr altes Foto vom Grab des kleinen Mädchens. Ist es Holbergs Tochter gewesen? Kann eine DNA-Analyse Aufschluss geben?

Die Freunde von Holberg, die ihn an jenem Abend der Vergewaltigung begleiteten, scheinen auch keine vielversprechenden Spuren bieten zu können. Der eine ist vor über fünfundzwanzig Jahren spurlos verschwunden, der andere sitzt seit mehreren Jahren wegen diverser Gewaltverbrechen im Gefängnis. Aber er erzählt, dass Holberg noch mit einer anderen Vergewaltigung geprahlt hat. Eine Tat, die offenbar nie angezeigt wurde. Was ist aus Holbergs verschwundenem Freund geworden? Kann die Polizei das Opfer von damals finden? Und falls ja, kann das überhaupt irgendwie bei der Suche nach dem Mörder weiterhelfen?

Indriðason schreibt mit sehr viel Können einen eindrucksvollen Kriminalroman, der absolut zurecht mit der Auszeichnung "Bester skandinavischer Krimi 2002" geschmückt ist. Seine Charaktere haben scharfes Profil, wobei besonders die Beschreibung der Hauptfigur Erlendur beeindruckt. Die düstere isländische Seele wird hier ganz hervorragend dem Leser nahe gebracht. Einsamer Kommissar, seit 20 Jahren geschieden, kein Kontakt zu seiner Exfrau und nur sehr selten zu seinen zwei erwachsenen Kindern. Seine Tochter hat Drogenprobleme, Schulden bei finsteren Gestalten und bekommt von irgendwem ein Baby. In dieser Situation sucht sie den starken Arm ihres Vaters. Im Lauf der Handlung wird die Entwicklung der Beziehung zwischen Vater und Tochter ein ganz elementarer Bestandteil der in den Roman eingebetteten Gesellschaftskritik, die sich von innerfamiliären Beziehungen bis zu den Gefahren von Datenschutz und Gentechnik zieht.

Was der Autor meisterhaft versteht: die Neugierde seiner Leser zu wecken. Auf der ersten Seite erwähnt er den rätselhaften Zettel auf Holbergs Leiche. Immer wieder rätseln die Polizisten über die Worte, aber der Leser erfährt erst in der Mitte des Buches, welche Worte dies sind. Dies fesselt den Leser in den ersten, von sehr düsterer Stimmung geprägten, Kapiteln. Hier entwickelt sich die Geschichte zunächst recht langsam. Sobald die drei Worte verraten sind, hat die Ermittlungsarbeit allerdings ein Tempo aufgenommen, dass man das Buch erst recht nicht mehr aus den Händen legen mag. Und da die Polizei an mehreren Fronten ermittelt, ist es umso lobenswerter, wie Indriðason die verschiedenen Schauplätze erzählerisch verbindet. Es ist kein wildes Hin- und Hergehoppse, bei dem man die Übersicht verlieren kann, sondern regelmäßig gelingen ihm flüssige Übergänge und Verbindungen.

Kritikpunkte sind mit dem Mikroskop zu suchen. Vielleicht mögen einige Gespräche zu schnell in kleine Monologe ausarten. Das passiert aber hauptsächlich bei ausgewählten Charakteren, Professoren und Ärzten, zu denen diese Eigenart gut passt. Die ständige Duzerei ist gewöhnungsbedürftig, aber typisch isländisch. Und die Tatsache, dass man vierzig Jahre alte Fälle durchwühlt scheint anfangs fragwürdig, in einem überschaubaren Land mit etwas mehr als einer Viertelmillion Einwohnern scheint das bei genauerer Betrachtung aber als probates Mittel.

Ein kleines Krimijuwel aus dem hohen Norden, das die Fans skandinavischer Kriminalliteratur begeistern kann. Und auf den letzten Seiten, wo der Roman einen ganz kleinen philosophischen Ansatz findet, lernt vielleicht der ein oder andere Leser durch eigene Erfahrung, dass man die Augen nicht zum sehen hat.

Nordermoor

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Letzte Kommentare:
11.08.2018 07:15:01
Eselsohr

Ich hatte Indridason -der eigentlich hier unter Arnaldur stehen müsste, wie man in meiner Ausgabe erfährt - eigentlich schon aufgegeben nach "Menschensöhne"und "Todesrosen", aber Nordermmor hat mich voll überzeugt.
Ein Krimi, der wohltuend bodenständig ist ohne Weltverschwörung und Firlefanz.
Das Opfer ist ein Täter und ein veritables Schwein. Seine Verbrechen liegen zwar lange zurück, aber Erlendur ist ein sturer Ermittler, der die billige Lösung eines Mords aus Gelegenheit nicht wählt, sondern in der Vergangenheit bohrt, bis er die ganze dreckige Geschichte ans Licht gebracht hat.
Während es Seite für Seite immer klarer wrd, warum Holberg eines gewaltsamen Todes sterben musste, kann man nirgendwo einen möglichen Täter ausmachen. Ein Universum voller Opfer wird da freigelegt, aber keines taugt zum Mörder. Die Auflösung sei hier nicht verraten, nur soviel, sie ist stimmig und typisch isländisch.
Island ist denn auch mehr als Spielort und Kulisse, es ist ein Mitspieler in dieser Geschichte.
Ein Wort noch zu den Personen, die Frauen sind hier die überzeugendsten Charaktere und die die am meisten ertragen mussten und müssen, sie sind es, die in den Selbstmord getrieben worden, deren Leben aus der Bahn geworfen wurde, die sich irgendwie arrangieren mussten und ihre Scham verkapselt haben, oder die wie Erlendurs Tochter verzweifelt nach einem Weg suchen. Jedes dieser Schicksale berührt, ohne dem Krimi einen moralinsauren Anstrich zu geben.

17.07.2018 10:27:07
Henriette H.

100 Punkte für dieses Buch, das ich für einen der besten Kriminalromane halte, den ich je gelesen habe, und das waren viele!
Diese Geschichte, die sich ganz allmählich aber folgerichtig zu einer menschlichen Tragödie entwickelt, wird so schnell niemand vergessen.
Ich kenne inzwischen alle Bücher von Indridason, viele sind gut, manche so langweilig, dass man denkt, der Autor habe sich ausgeschrieben, aber dieser Roman wird immer als Meisterwerk des Krimi-Genres gelten.URBAN

11.02.2016 21:52:43
uknig

Das ist mal ein meisterhafter Plot. Aus einem „normalen“ Mord entwickelt sich eine vertrackte Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückgreift. Es fängt ruhig an, doch die Geschichte wird von Seite zu Seite spannender. Das liegt auch am schnörkellosen Schreibstil.
Freunde detaillierter Polizeiarbeit kommen hier auf ihre Kosten, der Leser ist quasi an der Seite der Kommissare. Die Stimmung ist düster, der Kommissar Erlendur ein glänzend getroffener Charakter und der Krimiplatz Island exotisch und faszinierend. Starke Kost auch ohne große Action.

04.09.2014 11:06:03
mg11

Das war mein 3. Buch , welches ich von A.I. gelesen habe und muss sagen, dass der Autor bei mir immer mehr zum Lieblingsautor aufsteigt.
Die Geschichte ist sehr ruhig und klar geschildert, ohne reißerische Gräueltaten oder Gemetzel. Die Kriminalbeamten sind keine Superhelden und haben ihr eigenes Päckchen zu tragen, sind aber ansonsten sehr authentisch und "normal".
Der Spannungsbogen wird in der Story durchweg aufrecht erhalten. Wendungen sind nachvollziehbar. Insgesamt eine stimmige Geschichte, die alles hat, was ein gutes Buch ausmacht. Von mir gibt es 90 °C. Klare Weiterempfehlung!!

29.11.2012 12:22:17
Peter Scheibenzuber

Ich habe jetzt die ersten sechs Folgen der Krimireihe um Erlendur Sveinsson gelesen. Waren die ersten beiden Bände noch überdurchschnittliche Krimikost, steigerte sich Indridason dann von Band zu Band immer mehr. Neben den Mordermittlungen wurde nun auch das (demprimierende) private Umfeld des Ermittlers immer mehr beleuchtet. Auch die Zeitsprünge verliehen den Geschichten an Pepp. Wer noch nie ein Indridason-Werk gelesen hat, sollte sofort damit anfangen. Er schreibt klar strukturiert, einträglich und spannend und seine Geschichten heben sich von der sonstigen Krimikost durchaus ab. Also auf zum Buchhandel ...

16.01.2012 12:50:17
tedesca

Auch Teil 3 dieser Serie hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Atuor erzählt trocken, ohne Schnörkel und trotzdem berührend die Geschichte Erlendurs, eines Mannes um die 50, der in der Überzeugung lebt, in allen menschlichen Dingen versagt zu haben. Vor allem aber als Vater, und in dieser Rolle wird er erneut herausgefordert.

Natürlich ermittelt er auch in einem Mordfall, der von Anfang an viele Rätsel aufgibt und nicht der einzige bleiben soll. Eine durchaus spannende Geschichte, die uns in die Welt der Genforschung entführt, für die Island sich besonders gut eignet. In einem Land mit nicht einmal 350.000 Einwohnern ist es einfach, eine Datenbank mit allen Erkrankungen zu führen, die Aufschluss über gewisse Erbmuster geben soll. Fragwürdig bleibt die Datensicherheit und Anonymität der teilnehmenden Patienten, denn welches System ist schon wirklich fehlerfrei?

Ein sympathischer Komissar, atmosphärische Beschreibungen und eine interessante Geschichte machen diesen Krimi zu einem feinen Lesevergnügen.

Frank Glaubrecht sorgt dafür, dass man auch am Hörbuch seine Freude hat.

10.11.2010 16:40:37
TinT79

Mit Nordermoor gelang Indridason der Durchbruch, er erhielt den >Nordic Crime Novel´s Award< und errang internationales Ansehen. Nordermoor war das erste seiner Bücher das in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. In diesem Buch zeigt der Autor die Vorteile, aber auch seine Skepsis gegenüber der in Island aufgebauten Gendatei auf.
Als die Leiche von Holberg gefunden wird haben Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavik noch keine Ahnung welche familiäre Katastrophe hinter diesen Fall steckt. Als die Geheimnisse langsam Gestalt annehmen, taucht Kommissar Erlendur tief in eine Welt ein die unglaubliches birgt und ihn schließlich zum Mörder führt.

27.03.2010 11:36:05
tegulila

Wer Spannung und wildes blutspritzen sucht, ist bei Arnaldur sicher falsch. Wer Geduld hat, eine direkt Art mag und auch abseits psychopathischer Massenmörder sich für gut konstuierte Geschichten begeistern kann, wird ihn mögen. Mir gefällt besonders gut, dass es eben keine dramatischen Fälle mit ständiger akuter Bedrohung sind, sondern stille leise, alte Tode, derer sich der etwas verkorkste Erlendur mit seinem inhomogenen Team annimmt.

02.08.2009 13:35:55
realsatiriker

Idridason hat mit Nordermoor eine Geschichte geschaffen, die immer am Abgrund zur Unglaubwürdigkeit entlangwandelt ohne allerdings in die Tiefe zu stürzen.

Trotz aller Sprünge und Zufälle bei der Auflösung des Rätsels rund um Mord, Vergewaltigung und Erbkrankheiten behält der Schreiber ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit bei, was zum einen der Logik selbst, zum anderen aber auch den Charakteren geschuldet ist, welche dieses Buch - was ansonsten ohne großartige Höhepunkte und vor allem Blutrünstigkeit auskommt - lesenswert machen. Vor allem Erlendur, schwer gezeichnet durch missratene Kinder, erscheint hoch authetisch und gelungen.

Letztendlich eher ein Buch für Leser, die auf gut durchdachte Plots stehen und auf wirklich "fingernägelgefährdende" Spannung verzichten können. So gut das Buch auch geschrieben ist, kommt es eher daher wie Isalnd in meiner Vorstellung. Ruhig und bedächtig.

KC: 82

01.07.2009 17:09:10
Martin

Nordermoor war nach Todeshauch das zweite Buch, das ich von Arnaldur gelesen habe. Ich fand es spannend und werde mir nach und nach auch die anderen Bücher von ihm zulegen. Ich finde die Figuren gut beschrieben und auch die Probleme mit seiner Tochter. Er ist nun nicht ein Supermann wie die Helden in vielen amerikanischen Krimis, sondern ein normaler Mensch mit Fehlern und Schwächen. Bisher war ich noch nie in Island - es reizt mich jetzt aber dieses Land einmal zu bereisen.

02.11.2008 13:28:06
Tarlaniel

JuergenLs Kommentar zu "Nordermoor" ohne Spoiler:

Wer diesen Krimi als hochkarätig einstuft, der hat noch keinen guten Krimi bzw. Thriller gelesen! Zugegeben, Nordemoor liest sich gut und flüssig, aber spannend oder rafiniert ist es absolut nicht. [...] Das Ende ist einfach eine Erzählung - ohne Spannung und ohne Überraschung, keine Wendung - das ist einfach nur triste. Liebe Leser, sucht euch lieber Autoren, bei deren Texten man sich die Fingernägel vor Neugier und Spannung abkaut: Simon Beckett (Chemie des Todes, Kalte Asche), Harlan Coben (Das Grab im Wald)

18.10.2008 20:04:35
Mondschatten

Am Anfang liest sich das Buch ein bisschen stockend und quälend langsam, wenn man sich dann aber in das Buch hineingefunden hat und die (teilweise trockenen) Charaktere kennengelernt hat absolut TOP!

Vor allem Erlendur ist genial! Man kann sich wirklich vorstellen was für eine Person er ist, wie er lebt und arbeitet.

Wer noch nie ein Buch von Indridason gelesen hat sollte unbedingt mit Nordermoor anfangen!

21.09.2008 15:36:36
picatcho

Das ist das zweite Buch von Arnaldur, welches ich gelesen habe. Mir gefällt der Schreibstil, er ist flüssig zu lesen und die Spannung erhält sich während des ganzen Buches aufrecht, flacht nie ab. Der trockene Humor des Autors kommt auch nicht zu kurz. Erlendur erinnert mich stark an Mankells Wallander, was aber absolut nicht stört, und mir persönlich sogar passt.( Da ich alle Wallander- Krimis liebe).
Super- Buch, kann ich wirklich empfehlen.
95 % von mir !

01.08.2008 03:49:27
WelpeMax

Island Tatort Reykjavik, eisige Kälte und eine depressive Grundstimmung, wie soll man sich auch an einer Leiche erfreuen wenn man den Beruf eines Kommissars inne hat. Eine gewisse Ähnlichkeit im Grundaufbau zu Henning Mankell was die Brutalität und Grausamkeit der Morde angeht, sowie die parallelen zu der Tochter und auch augenfällig das die Figuren alle private Probleme haben die sie zu bewältigen haben! Ein heißer Roman aus dem kalten Norden und Fans die Henning Mankell und Wallander liebten könnten in Kommissar Erlendur ein neuen Sympathisanten finden, so wie es auch mir passiert ist. 95°

29.03.2008 21:33:45
ohnekriminie

Nordermoor ist mein drittes Buch von Indridason und ich bin wieder einmal total begeistert.
Die Personen sind so klar beschrieben, dass die Geschichte wie ein Film vor meinen Augen abläuft. Da muß "nur" noch ein guter Regisseur dran und dann geht's ab zum Film... Weiter so.

02.03.2008 11:48:54
spenser

Nach Gletschergrab bin ich von Nordermoor enttäuscht. Die Handlung ist recht langatmig und bevor die Geschichte Spannung aufnimmt, ist man schon bei der Hälfte des Buches. Die Figuren sind aber stimmig. Werde noch ein weiteres Buch lesen, um eine abschließende Beurteilung von Indridason zu erlangen. Vielleicht ist ein weiteres Buch ja spannender.

05.02.2008 22:56:36
Rolf.P

Der Autor skizziert sehr gut umrissene Charaktere, die allein schon interessant genug sind, um den Leser zu fesseln.
Arnaldur schildert eine harte Welt am Rande Europas in seinem spannenden Island-Krimi, in dem es kein schönes Wetter, kein echtes Lachen und kein wirkliches Happy End gibt.
Die Geschichte selbst ist absolut glaubwürdig inszeniert und wirkt zu keiner zeit konstruiert.
Kurz und gut: ein klasse Krimi.

31.12.2007 10:40:15
Mr.Crime

Genial dieser Arnaldur Indriðason! Da ich Isalnd selbst bereist habe, weiss ich ab den schönen Gegebenheiten und dem rauhen Wetter. Der Roman ist düster und es regnet dauernd. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite und der unzimperliche Umgang von Kommissar Erlendur passt zum isländischen Klima. Interessant auch die Nebenhandlung von Erlendurs Tochter. Möchte man ein paar spannende und unterhaltsame Stunden, dann kann ich Nordermoor wärmstens empfehlen.

30.10.2007 12:08:44
Till

Sehr zu empfehlen das Buch. Der vorliegende Fall ist spannend vorgetragen, Erlendur facettenreich und niemals platt wirkend. Die Atmosphäre ist sehr dicht. Ein Buch, welches man nur schwer aus der Hand legen kann.

90 Grad

28.10.2007 13:18:03
ussi 14

super buch!
ich musste das buch für die schule lesen und bin echt begeistert!
Ich empfehle es nur weiter!
beim lesen wird ein nie langweilig einfach nur geil!

15.10.2007 15:42:44
Frank

Ok.Als eigentlicher "Feind" der skandinavischen Krimis hat dieser mir recht gut gefallen.Die Figur des Erlendur ist recht interessant und facettenreich.Das Privatleben ist freilich fast interessanter als der Fall an sich.Daß auch hier wieder die für diese Art von Krimis herrschende depressive Stimmung nicht fehlt versteht sich von selbst,ist aber für mich letztendlich der Grund einiges an Punkten abzuziehen.Ich vergebe mal 75%.

15.10.2007 13:32:02
Rabea

Ist ein zu empfehlender Krimi! Erlendur ist ein interessanter Charakter. Erfolgreich im Beruf und privat total versagt! Aber ich freue mich mehr von ihm zu lesen und hoffe, dass er glücklicher wird.

Wer Skandinavien Krimis mag muss diesen gelesen haben!

08.08.2007 09:40:17
Knetkobold

Nordermoor ist mein erster Indridason-Roman. Ich muss sagen, das ich ziemlich begeistert bin. Die Charakterisierung der Persnen erinnert etwas an Mankell. Der Plot ist durchweg interessant, leider hätte man aus dem "exotischen" Hintergrund Island noch etwas mehr machen können !

Fazit : Kaufempfehlung für Fans von Skandinavien-Krimis

Ich gebe dem Roman satte 90°

24.07.2007 10:22:47
Krimimaus

Wow!!! Mein zweites Buch von Indridason! (Erstes war "Engelsstimme")
Ich bin echt begeistert von der Schreibweise des Autors. Spannung zu 100%. Nicht zu lang, nicht zu kurz. Genau richtig! Allerdings doch zu kurz, weil es so spannend ist!!!

Nordermoor ist superklasse und nur zu empfehlen!!!

20.05.2007 13:34:02
pitty

Absolut spannend, guter Aufbau, interessante Chraktere und ein erster Einblick in die isländische Gesellschaft, die ja sonst wahrlich nicht im Fokus der Medien steht. Das unvermeidliche werde ich hier jetzt auch noch schreiben: wer die Wallander-Krimis mag, wird auch Gefallen an Nordermoor finden.

18.05.2007 13:11:58
Penelope

Soeben habe ich den zweiten Band der Serie von Indridason beendet und kann auch "Nordermoor" nur loben.
Man erfährt endlich mehr über den Charakter Erlendur (und seine Tochter).
Den Plot habe ich im Vergleich zu Band 1 als ruhiger empfunden, nichtsdestotrotz gab es aber auch dieses Mal immer wieder die ein oder andere unerwartete Wende.
Auch der zweite Roman übt (leise) Kritik an der isländischen Gesellschaft, was mich immer neugieriger auf das mir bisher unbekannte Land macht...
-> 80°

16.05.2007 00:29:55
Papa Rolf

Dies ist in der Tat ein Thriller, der den Namen auch verdient.
Intelligent aufgebaute Handlung, spannend, fesselnd und keine Längen.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen! 90°

26.04.2007 13:51:05
detno

Ein hervorragender Krimi aus dem hohen Norden. Arnaldur beherrscht die Kunst, in einem ruhigen Stil das Grauen in Fahrt zu bringen. Sehr gut hat mir der Zettel mit den drei Worten gefallen. Solange man diese nicht kannte, war das Ganze ein großes Fragezeichen.
Einziger Kritikpunkt (man muss ja etwas zum Meckern haben) waren die häufigen Kontaktbeschreibungen mit seiner Tochter. Aber scheinbar muss ja jeder Kommissar im Norden geschieden sein, eine Tochter haben und ein ungesundes Lotterleben führen.
Aber trotzdem: 94 Punkte war mir Nordermoor wert.

13.02.2007 10:27:04
Chrisi

Also mir gefällt das Buch sehr !!!
Ich finde das ist einer der besten Krimis die ich je gelesen habe!!
Ich bin seitdem ich das Buch gelesen habe ein großer Fan von ARNALDUR...=)..

18.11.2006 05:06:09
Mäxchen

Bereits mein 4.Krimi von Indridason. Und er ist meiner Meinung nach im Krimigenre einzigartig.
Er paart die skandinavische Melancholie mit einem unglaublichen Sachverstand.
Skizziert einen Großteil seiner Charaktere so intensiv, dass man einfach weitere Bücher der Serie lesen muss.
Sollte ein gewisser intellektueller Zugang zu dieser Form der Literatur bestehen, muss man einfach zugreifen.
In den meisten Zeilen, zwischen vielen Zeilen und durch viele Zeilen dieses Werkes wird man dermaßen berührt, dass man sich fragt, weshalb der Name Arnaldur Indridason in der Krimilandschaft zwar bekannt, aber noch nicht gepriesen ist.

31.07.2006 13:50:11
dieter

diese buch hat leider nicht meine hohen erwartungen erfüllt. es schleppt sich so dahin, eine richtige spannung kam nie auf. das wars für mich mit der isländischen krimiliteratur.
ich empfehle Jo Nesbo aus schweden.
lg
dieter

22.07.2006 11:51:22
Jens

Ein guter Krimi! Die regnerische, trübe isländische Atmosphäre lässt einen die hiesigen 35° im Schatten glatt vergessen. Fesselnd bis zum Schluss und ein gelungener Spannungsbogen, nicht wie bei vielen anderen Krimis, die zuerst nur so dahinplätschern und am Ende den Turbo einlegen.
Fazit: 93° von mir!

10.07.2006 12:46:01
Corinna

Ein spannendes Buch! Ich hab es nur so verschlungen und bin dannach gleich los um mir neue Bücher von Arnaldur Indridason zu kaufen! Also schnell lesen!!!

22.03.2006 14:39:24
Katrin

Schöner Krimi, gut zu lesen! Liest man in einem Rutsch und ist enttäuscht, wenn man ihn so schnell durch hat. Stimmt, die Namen kann kein Mensch aussprechen.. :-) Habe mir Engelsstimme und Gletschergrab auch gleich zugelegt.

28.02.2006 14:43:21
Wolfgang Hackel

Als Indridason-Neuling kann ich nur eines sagen: Ein Buch wie aus einem Guss. Der Autor versteht es ausgesprochen gut, profane, alltägliche Gegebenheiten zu einem Handlungsrahmen zu verknüpfen, dem jegliche Verkünstelung und unnötiges Verschnörkeln abgeht und der sich gerade deshalb so lesen lässt, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Selbst das persönliche, tragische Umfeld des Protagonisten wird gut in die Handlung eingewoben, es ist ein Bestandteil, den man nicht missen möchte. Einfach klasse!

15.01.2006 00:39:41
Marion

SUPER - das Buch ist spannend und stimmig geschrieben. Ich konnte kaum aufhören - man taucht in eine andere Welt (ich wußte nicht recht, wie man die Namen ausspricht und bzw. weiss es auch jetzt nicht - stört aber nicht weiter) Obwohl die Leute grundsätzlich alle schlecht drauf zu sein scheinen ist das Buch sehr gelungen - auch das etwas vohersehbare Ende tut der Spannung keinen Abbruch - habe auch schon Todeshauch angefangen und es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, was ich von ihm lesen -----

04.12.2005 09:51:20
Antoschka

Das Buch hat mich nicht ganz so tief berührt wie "Todeshauch", doch es ist wieder einmal sehr atmosphärisch geschrieben und hat mich mitgenommen in eine Welt, die mich immer wieder nachdenklich stimmt.

09.09.2005 19:04:03
b.neumann

Regen, Regen, Regen, Regen. Dieses kleine Island ist schon arg gebeutelt, und als Kommissar im straffen Außendienst muß man verdammt hartnäckig und wetterfest sein, um sich bei trauriger Mordaufklärung (und den im Hinterkopf spukenden Gedanken an zwei Scheidungskinder, die drogensüchtig bzw. schwanger von Unbekannt sind) nicht runterziehen zu lassen.
Trotz aller Dramatik und zweifelsohne vorhandener Spannung ein angenehm stiller Krimi, den man lesen sollte und der nicht ohne Grund "bester Skandinavien-Krimi 2003" geworden ist. Irgendwie erinnerte er mich in Art und Thematik an "Die Frau mit dem Muttermal", kann aber auch ein senil bedingter Irrtum sein.
FAZIT: nicht der allergrößte, aber wohl unter den besten 150 aller Zeiten! >>>> 90 GRAD.
P.S.: als Nächstes freut sich Lee Childs "Größenwahn" (1997 Bantam London, 474 S., 1998 Heyne) darauf, aus seinem Regalschlummer befreit zu werden. Das verdankt er übrigens Krimipäpstin Anja S. (..chade), die diesen Krimi hier auf unserer geliebten Couch schon mehrfache wärmstens empfohlen hat - und bei Anja-Tipps handelt sich um eine sichere Bank und man kann sich auf ein Leseerlebnis mit Qualitätsgarantie freuen.
Na ja, lesen wir mal!

05.09.2005 13:47:07
Waltraud

Ich fand die Story spannend bis zum Schluß und habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Lösung war zwar irgendwann vorhersehbar, aber ich fand die Geschichte so gut geschrieben, dass ich mich nicht gelangweilt habe. Absolut empfehlenswert!!!

05.08.2005 13:54:47
Lola

Am Anfang hatte ich so meine Probleme mit Nordermoor, da das Buch meiner Meinung nach etwas zu schleppend anfängt. Wenn man dann aber weiterliest entwickelt sich das Buch zu einer spannenden Reise in das verkorkzte Leben eines alten Mannes, der mehr als nur einmal einen großen Fehler gemacht hat.
Dieses Buch ist zwar nicht mein Favorit aber für unerfahrene krimileser sehr zu empfehlen.

02.08.2005 16:40:06
Julia

Habe das Buch als ich im Dänemark-Urlaub war eigentlich durch Zufall gefunden (meine mitgebrachten Vorräte waren erschöpft). Es hat mir sehr gut gefallen und ich hatte es innerhalb eines Tages durch. Anfänglich hatte ich auch probleme mit den Isländischen Wörtern und Aussprachen. Die Geschichte selber fand ich sehr bewegend. In Zukunft werde ich mir weitere Bücher von Ihm anschaffen.

31.07.2005 16:31:47
Georg

Auch ich habe das Buch mehr oder weniger in einem Rutsch gelesen, da es eigentlich sehr simpel gestrickt ist. Richtige Spannung kam bei mir zu keiner Zeit auf. Auch der Charakter des Kommissars (achtet nicht auf sein Äußeres und schläft schonmal in seinen Klamotten) und seiner problembeladenen Tochter kamen mir irgendwie bekannt vor (Henning Mankell lässt grüßen). Auch das von anderen LeserInnen dargstellte Plot fand nicht meine Zustimmung. Leider vermag ich das Buch nicht besser zu bewerten als "Gut gemeint, aber nicht gekonnt."
Schade...

29.07.2005 08:01:50
Marcel

Zu Beginn tat ich mich schwer mit den isländischen Namen und der "unvollständigen" Erzählerweise (die Charaktere nahmen Sachen wahr die jedoch uns Lesern vorenthalten wurden)...was aber zum Spannungsaufbau gut beitrug.

Die Story beginnt zunächst gemütlich, nimmt aber dann ungeheuer an Fahrt auf, und man kann das Buch fast nicht mehr aus den Händen legen.
Auch die Chraktere sind sehr gut beschrieben.
Die Nebenstory um Elendurs Tochter hat mir auch gut gefallen. Sie rundete das Profil des Ermittlers ab ohne zu sehr von der Hauptstory abzulenken.

Fazit: 90° erscheinen mir zwar etwas zu viel, aber ohne Frage ein sehr gutes Buch welches man mal gelesen haben sollte

21.06.2005 17:31:42
Thomas Pirovano

Gelungener Krimi
Ich habe dieses Buch mit Freude und Neugier gelesen.Diesen Autor kannte ich nicht.Er hat das Buch spannend geschrieben.Mehr habe ich von Island nun erfahren.Jeden Tag habe ich mich gefreut am Buch weiterzulesen.Nordermoor ist ein dramatischer Krimi.Vor allem die geschichte von Audur und der Tochter von Holberg Svenja hat mich berührt.
Ich empfehle es jedem der gerne Krimis liest.

27.04.2005 11:46:42
krimifan63

Dass man dieses Buch in 24 Stunden lesen kann, ist vorsichtig geschätzt. Anfänglich hatte ich 2 Tage dafür veranschlagt. Doch einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Es dauerte keine 12 Stunden... Es ist tatsächlich ein "gemütlicher" und dennoch mitreissender Krimi, der einen fesselt und man sich anfängt zu hassen, weil man zwischendurch Hunger bekommt und wegen "Fütterung" das Buch für einige Momente weglegen muss.

10.04.2005 20:33:01
Axxelli

In den letzten Jahren habe ich Bücher oft nur angefangen, wenn ich überhaupt mal eins fand welches mein Interesse weckte. Nordermoor hat dem endlich ein Ende gemacht. Dieses Buch beschleunigt so stark, das man es locker in 24 std. weglutschen kann.Was möglicherweise auch an meiner Leseabstinenz und meinem Islandintersse zuzuschreiben ist. in jedem Fall Danke Arnaldur

09.04.2005 16:51:10
Helga

Dieser 2.Fall um Kommissar Erlendur hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ein Krimi, der alles beinhaltet was er soll, nicht so actionreich und brutal, aber trotzdem sehr interessant, und den man in einem Zug durchliest.

Die Personen sind sehr gut gezeichnet und es ist auch nicht die "gute reiche" Gesellschaft, sondern wirklich der ganz normale Bürger. Auch den Fall selbst finde ich sehr interessant, weil er gut nachvollziehbar und nicht nach einem 08/15 Schema gestrickt ist.

Ein wirklich empfehlenswertes Buch!

06.04.2005 12:54:13
Daniel

Das Buch ist ist einfach, flüssig und schnell zu lesen geschrieben.
Die Charaktere rund um Erlendur machen Lust auf mehr.
Aber liebe Krimi-Couch: 98 Grad für so einen vorhersehbaren, von
Wendungen ausgeschlossenen, kleinen Krimi zu geben ist völlig überzogen. Das Gleiche gilt auch für " Todeshauch ".
Mehr wie 75 Grad sind leider für beide Bücher nicht drin.

02.04.2005 07:43:42
Carmen

Als ich das erste Buch von ihm gelesen hatte müsste ich auch alle anderen lesen kann nur eines sagen Super.Jedem zu empfehlen der gerne Krimis liest.Ich bin gespannt auf sein neues was in diesem Jahr erscheint.

18.03.2005 18:34:56
der_gute

Das Buch ist schon grosse klasse, auch wenn es ein wenig ungewohnt ist , dass z.B. die Isländer sich alle beim Vornamen nennen. Diese und andere typisch Isländischen Sitten sind im hinteren Teil des Buches gut beschrieben.
Ich wünschte mir hätte jemand den Tip vorher gegeben!

08.03.2005 08:57:34
Claudia

Ich kann mich den meisten Lesern anschließen, ich fand das Buch echt spannend und bekam Lust, Erlendur, seine Tochter und die Kollegen besser kennenzulernen. Ein Problem hatte ich allerdings, ich bedauerte die ganze Zeit, daß ich kein Isländisch kann, denn ich fand die deutsche Übersetzung oftmals nicht so gelungen, viele Formulierungen und manchmal auch der Satzbau waren etwas holprig. Schade eigentlich! Trotzdem, ich will dem nächsten Band eine Chance geben.

27.02.2005 12:34:10
mark

In Begeisterung hat mich Nordermoor wegen seines schlichten Erzählstils zunächst nicht versetzt. Allerdings ist mir die Figur von Erlendur mit seinen Brustschmerz- und Tochterproblemen und seiner einfühlsamen Aufklärungsarbeit im Laufe des Romans sehr ans Herz gewachsen. Außerdem finde ich die Geschichte sehr gut konstruiert, vom Thema ein klassisches Familiendrama a la Elektra mit einer Erbkrankheit als Fluch. Allerdings ist die Figur des Mörders letztendlich psychologisch nicht nachvollziehbar. Leider!

07.02.2005 08:52:59
falcon

Ich hab Nordermoor auf Grund der Volltreffer Liste ausgewählt und bin nicht enttäuscht worden. Die Figuren sind sehr tiefgrüngig dargestellt und deren Schiksal lässt einem nicht kalt. Faszinierend, nebst den unaussprechbaren Orts- und Personennamen, finde ich die völlig fehlende Höflichkeitsform. Alle sind per Du und daraus ergibt sich eine ganz ander Kommunikationsebene, eben eine sehr persönliche, welche, nicht zuletzt, das Buch so eingringlich macht.
Das wird sich nicht mein letztes Buch von Indradson gewesen sein. Mehr davon!

04.12.2004 12:34:28
Gunnar 12 Jahre

Nordermoor ist ein gutes Buch. Zwar kann ich diesen Namen nich aussprechen Rekjakjik oder so ähnlich, is aber egal. Das Buch ist spannend und mir tat besonders Eva Lind leid. Die arme. Sehr traurig, sehr spannend, und was sehr neues. Werde mir bald nocg Todeshauch holen. Mal gucken , ob der auch so gut ist. Schreibe jetzt auch einen Krimi.

09.11.2004 12:41:24
Arek

Das ist ein der besten Bücher die ich jemals gelesen habe. Das ist ein sehr spannendes Krimi, wo man auch sehr viel über Medizin erfahren kann. Die Lösung des Mordes kommt erst am Ende des Buches, deswegen ist das Buch unglaublich spannend.ich würde das buch immer und allen empfehlen.

31.08.2004 10:13:16
Doreen

Vor Monaten habe ich schon Engelsstimme bestellt und heute werde ich es hofentlich endlich in meine Krallen bekommen!!!
´PS: Danke Herr Olafssons für den Hinweis! Sind Sie Isländer? Wohnen Sie hier in DL? Gefällt es Ihnen hier? Schreiben Sie mal! LG Birgit

27.08.2004 19:44:05
Uli

Schade Stefan, dass dir die Bücher nicht gefallen haben. Aber über Geschmack lässt sich ja nun wirklich nicht streiten. Tatsächlich würde mich aber doch auch interessieren, was denn die Bücher für dich so langweilig macht.

Grüße Uli

27.08.2004 19:12:40
Stefan

Ich habe mir so viel davon versprochen .
Und gleich zwei Bücher von Indridason gekauft . Ich finde Sie sehr langweilig .
Weil ich skandinavische Schriftsteller normalerweise bevorzuge habe ich hie wohl vorschnell gehandelt. Meiner Meinung nach nicht empfehlenswert.

21.08.2004 00:01:20
Uli

Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung gekauft. Ich muss sagen, besser bin ich noch nie beraten worden. Sowohl die Handlung als auch der Held Erlendur haben mich voll überzeugt. Ich fand es auch toll, dass als Einführung berichtet wurde, dass man sich wohl in Island größtenteils duzt. Das habe ich nicht gewusst und es hätte mich beim lesen wahrscheinlich irritiert.
Ich kann dieses Buch auch nur jedem Krimifan empfehlen. Ich freue mich schon auch "Todeshauch" das ich mir gekauft habe und bestelle mir ganz sicher "Engelsstimme" auch noch.

12.08.2004 14:17:39
Swen Piper

Spannender, anspruchsvoller Kriminalroman aus Island, der sich nahtlos in die Reihe guter skandinavischer Kriminalliteratur einfügt. Indridason´s Debüt braucht sich nicht hinter den besten Wallander Krimis zu verstecken

02.08.2004 17:24:33
Carsten Gietmann

Mich als junger Krimi-Neuling hat die düstere Stimmung und die Spannung, die direkt auf den ersten Seiten aufgebaut hat, sofort erfasst. Es ist seltsam, sich in den warmen Sommermonaten in ein kaltes, dauerverregnetes Island zu versetzen, aber Indridason schafft die perfekte Illusion. Der Krimi ist jedem absolut zu empfehlen, egal ob island-Fan oder nicht...

15.07.2004 11:43:36
joachim vangelis

Ganz tolles Buch, fesselnd von der ersten Seite an. Hat mich auch inspiriert, ein Land wie Island etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Sehr interessant. Sehr geschickte Verflechtung der Themen Genealogie, Medizin, Totschlag, Vergewaltigung und Pornographie. Dieses Buch macht Lust auf mehr Island, mehr Erlendur, wenn nur das fiese Wetter nicht wäre...Haha. So ist wohl isländisches Leben. Interessant auch alle Namen von Personen, Straßen, Regionen.

14.07.2004 17:36:33
Joachim

Auch ich kann dieses Buch nur empfehlen. Der Autor schafft es, die isländische Grundstimmung und die Handlung zu einer dichten Einheit zu verbinden und fesselt so den Leser, obwohl er eben gerade keine überraschenden Wendungen gibt. Der Vergleich mit Makell ist ungerecht, von dessen aufgesetzter Sozialkritik ist Indridason weit entfernt. Ein Buch, das Lust auf mehr macht.

13.07.2004 17:36:42
leseratte

habe beide Bücher des autors innerhalb von 4 Tagen verschlungen. wichtig, wie auch bei allen anderen Bücher ( z.B.: Mankell ! ) in der richtigen Reihenfolge lesen, denn dann bekommt man einen Bezug zu den Personen und die Weiterentwicklung dieser.

* TOP *

wann kommt der nächste Krimi, ich hoffe blad ;-)

06.07.2004 21:43:35
Eiríkur Sturla Ólafsson

Ein kleiner Hinweis an Birgit. Nordermoor heißt nicht Mývatn auf isländisch, sondern Mýrin. Mývatn ist ein See im Nordosten Islands und hat nichts mit dem Roman zu tun. Und dieses Buch ist echt der Hammer...

27.06.2004 22:52:12
Annika

Der beste Krimi den ich in den letzten Jahren gelesen habe!Todeshauch ist ebenso gut, hoffe noch auf viele Bücher des Autors !!!

02.06.2004 20:32:52
Birgit

Sowohl Nordermoor(mývatn) als auch Todeshauch(grafarpögn) sind die besten Romane, die ich je las! Weil ich es schon nicht mehr erwarten kann, bis die anderen Bücher hier verlegt werden (Nordermoor ist das 4.,Todeshauch das 5.Buch mit"Erlendur"), schrieb ich an den isländischen Verlag Vaka-Helgafell und wollte wenigstens was in englisch lesen, aber die rücken leider nichts raus! Schade...

15.04.2004 20:28:00
hkm2001

Der Krimi ist wirklich Klasse!
Er ist sehr gut aufgebaut und spannend von Anfang an. Man muss einfach weiter lesen, weil man wissen will, wie es weiter geht. Erlendur ist ein gut getroffener Kommissar. Und die Geschichte ist einfach anders, als sie bei den meisten Autoren ist.

13.04.2004 15:24:29
martin

unglaublich! hab die empfehlung von dieser seite und siehe da: ein volltreffer! hab das buch gestern in einem stück durchgelesen und bin total begeistert. habe keinen einzigen schwachpunkt gefunden. schlicht und einfach genial!

06.04.2004 23:22:14
Josefine

Meiner Meinung nach der Beste Krimi, den ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe!!! Die Spannung war von anfang an da und hat bis zum schluss nicht nachgelassen! Ich freue mich schon auf den Nachfolger!!!

04.04.2004 05:31:38
Markus Streich

Zum Glück habe ich das Nachwort der Übersetzerin gleich zu Beginn gelesen. Dadurch war schon mal klar, wie das in Island mit den Namen funktioniert.
Überhaupt ist die Übersetzung dieses Buches eine Referenz. Alle Namen, Ortsbezeichnungen und Umgangsformen wurden so belassen, wie sie in Island eben anzutreffen sind.
Was habe ich mich schon genervt, wie bei Schwedischen Autoren manche Sachen eingedeutscht wurden. Schlimmstes Beispiel ist die Eindeutschung von Namen und Ortsbezeichnungen bei den Krimis von Åke Edwardson (z.B. Sahlgrenschen statt Sahlgrenska [Göteborger Universitätsklinik], dafür wurde die Bezeichnung Östra Sjukhus [=Ostkrankenhaus] belassen ...).
Der Plot des Romans ist spannend geschrieben und teilweise schon sehr morbid-makaber. Aber das gehört bei den Isländern wahrscheinlich dazu. Nur schade, dass die Orte nur sehr rudimentär beschrieben wurden. Nicht Reykjaviker können sich so kein genaues Bild über die Umgebung machen, mit Ausnahme des Wetters. Der Isländische Fremdenverkehrsminister hat sicherlich keine grosse Freude an diesem Buch ...

03.04.2004 16:02:26
Büdinger

Ausgezeichneter Krimi voller Spannund.Ersetze den Namen des Erlendur durch Wallander und du liest einen Mankell.

28.03.2004 19:12:35
Lothar Slabik

Endlich nach Gunnar Staalsesen wieder ein Skandinavier, der sehr gute Krimis schreibt.
Echt Spitze.
Sorry, die anderen, auch preisgekrönten skandinavischen Autoren sind eher müde.

17.03.2004 09:39:13
Andrea

Endlich habe ich es auch geschafft, "Nordermoor" zu lesen. Sehr gut zu lesen, flüssig und verständlich geschrieben, die isländischen Charaktere waren mir sehr sympathisch; es ist ein eigener Reiz, dass das Buch in einer Gesellschaft und einem Land spielt, die uns doch nicht so vertraut ist wie z.Bsp. Schweden. Ich konnte das Buch auch kaum aus der Hand legen, aber vor allem, weil ich immer noch auf eine Wendepunkt gewartet habe, die Bestätigung, dass doch nicht alles so ist, wie ich es erwartet habe. Deshalb nur 85° - und wir probierens beim zweiten wieder...!

20.02.2004 11:21:14
Peter Hannemann

Da ich zwischendurch noch mal arbeiten mußte, dauerte es ganze zwei Tage, bis ich das Buch fertig gelesen hatte. Großartig, zwar nicht genial, aber es fesselt einen total, man kan es nur unter Zwang zur Seite legen.

05.02.2004 13:56:52
Christopher

Ich fand das Buch sehr spannend.

19.01.2004 17:23:27
schutzmaus

Ein Krimi, der unter die Haut geht! Spannend ist noch untertrieben - Indridason fesselt den Leser nicht nur; er "mißbraucht" ihn beinahe! Ein erstklassischer isländischer Kriminalroman.
Ich lechze nach mehr!!!

10.01.2004 15:55:05
Grischa Richter

Einfach großartig ist dieses Buch; gerade wie Indridason es versteht mit wenigen Worten Grundstimmungen, Charaktere und Wetter zu beschreiben ist gekonnt. Die Story an sich lies mich das Buch kaum noch aus der Hand legen; sehr gefallen hat mir zudem die Beziehung zwischen dem Hauptcharakter - Erlendur - und seiner Tochter.

01.01.2004 13:46:47
Birgit Fuchs

Ein Vergleich mit Henning Mankell ist völlig abwegig. Man erfährt sehr wenig über Reykjavik und die Umgebung. Die Charaktere sind eher oberflächlich gezeichnet, im Besonderen die Personen bei der Kripo. Bestimmte Szenen berühren einen dann aber doch ganz stark: Die Berichte über die Vergewaltigungen, die Suche nach einer Leiche unter Holbergs Haus, die Dialoge zwischen Erlendur und Eva Lind.
Insgesamt ein spannender Krimi - aber weit von Genialität entfernt.

05.12.2003 02:40:54
Max

Gestern gekauft, gerade fertig gelesen und dazwischen noch 12 Stunden gearbeitet - muß ich mehr sagen? Ein toller, spannender und faszinierender Krimi...

18.10.2003 01:43:14
Flotscherl

Ein klasse Buch. Ich habe seit langem kein Buch mehr so schwer aus der Hand legen können wie dieses. Leider dauert es noch bis März 2004 um die neuen Abenteur von Erlendur zu erleben. Aber okay, lese ich halt Nordermoor noch ein oder zwei mal.

09.09.2003 18:44:45
Stefan Sandmann

Sehr tolles Buch, spannend und tragisch. Bei nahezu dem gesamten Buch habe ich die Musik von den Isländern "Sigur Ros" gehört, düster und melancholisch. Ein Buch das ich geradezu verschlungen habe. Sehr empfehlenswert!

24.08.2003 14:02:32
Kay

Dieses Buch war eine echte Überraschung für mich. Toller Krimi - Überraschungen kommen eben nicht nur aus Schweden. Ich freue mich schon auf das zweite Buch in deutscher Sprache.

22.08.2003 14:26:51
Anja S.

ein sehr guter Krimi!!!

19.08.2003 14:44:35
Chris

Erinnert das nicht irgendwie an Mankell? Aber sicher doch! Allerdings ist "Nordermoor" keine schlechte Kopie, sondern ein eigenständiges, interessantes Werk von einem Autor, der uns auch in Zukunft noch viel Spaß bereiten dürfte. Indridason hat Glück, dass er aus Island kommt, denn seine Heimat liefert genau das richtige, triste und neblige Umfeld für seinen guten Krimi. Lesenswert.

27.06.2003 10:41:59
reu

Das ist ein wirklich gut gelungener Krimi. Spannend bis zuletzt mit einer glaubwürdigen Handlung. Das Buch lebt vorwiegend von Dialogen, und Indridason zeigt sich dabei als ein Meister seines Faches. Hervorragende psychologische Ausarbeitung der Personen und der jeweiligen zwischenmenschlichen oder familiären Beziehungen. Dazu eine fast nüchtern wirkende Sprache, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Man nimmt großen Anteil an dem schwierigen Verhältnis zwischen Kommissar Erlendur und seiner Tochter, die in all ihren persönlichen menschlichen Unzulänglichkeiten umeinander kämpfen, und das alles hat auch immer irgendwie mit der übrigen Geschichte zu tun. Sehr glaubwürdig beschrieben ist auch, wie eine emotionell handelnde und denkende Person wie Erlendur Verständnisprobleme bei der Konfrontation mit den Gesetzen von Wissenschaft, Forschung und Gentechnik bekommt.

13.06.2003 17:23:12
Daniel Helmer

Das Buch ist der absolute hammer, ich habe es an einem Nachmittag verschlungen. Ich habe schon lange nicht mehr das Gefühl gehabt, keine Kraft zu besitzen ein Buch aus der hand zu legen...
Bei NORDERMOOR war das der Fall, ich freue mich schon auf das zweite Buch...

30.05.2003 17:29:37
Conrad

Ein Buch zum Verschlingen! Die Nordländer scheinen einfach das Schreiben von Krimis im Blut zu haben. Tolle Figuren, spannende Story: passt!

23.05.2003 10:23:43
Ilka

Ich fand es sehr erfrischend, mal einen isländischen Kriminalroman zu lesen - mir hat das Buch total gefallen.
Die Figuren wurden wunderbar beschrieben, wirkten sehr real. Ich mag Helden, die nicht perfekt sind - man konnte sich nicht nur Erlendur bildhaft vorstellen.
Auch die Handlung wirkt nicht wie ein Abklatsch - nicht was man in veränderter Form doch schon so oft gelesen hat.
Das Buch spinnt einen ein, in eine tragisch-düstere Atmosphäre, die einen nicht mehr loslässt, bis endlich die letzte Seite gelesen ist.
Würde mich freuen, bald mehr von ihm zu lesen...

14.05.2003 10:39:52
Tom Honk

Wow, unglaublich! Habe selten so viel Spaß mit einem Buch gehabt. Der Autor schafft es immer wieder, den Leser bis zum Schluß mit merkwürdigen, beklemmenden, bizarren und unerwarteten Details der Ermittlungen zu überraschen. Das Tempo, das an den Tag gelegt wird ist rasant und verleitet dazu das Buch in kürzester Zeit zu verschlingen.

19.03.2003 22:47:19
Björn Selbach

Ein absolut empfehlenswertes Buch. Klasse beschriebene Figuren, toller Spannungsaufbau, sehr interessante und fesselnde Geschichte. Das Buch zeigt Island auch mal von einer herben, tragischen und sehr düsteren Seite. Konnte es nicht mehr aus der Hand nehmen.......