Mörder ohne Gesicht

Erschienen: Januar 1993

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Ordfront, 1991, Titel: 'Mördare utan ansikte', Seiten: 307, Originalsprache
  • Berlin: Edition q, 1993, Titel: 'Mörder ohne Gesicht', Seiten: 303, Übersetzt: Barbara Sirges und Paul Berf
  • München: dtv, 1999, Seiten: 333, Bemerkung: Überarbeitete Neuausgabe
  • München: DerHörVerlag, 2002, Seiten: 2, Übersetzt: Christoph Schobesberger; Heinz Kloss; Friedrich Schoenfelder; u.v.a., Bemerkung: Hörspiel. Hörspielbearb.: Moritz Wulf Lange. Regie: Simon Bertling und Christian Hagitte
  • Wien: Zsolnay, 2001, Seiten: 331
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: Lesung
  • München: dtv, 2005, Seiten: 333
  • München: dtv, 2010, Seiten: 336

Couch-Wertung:

46°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

2 x 91°-100°
4 x 81°-90°
8 x 71°-80°
0 x 61°-70°
1 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
2 x 1°-10°
B:72
V:16
W:{"1":1,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":1,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":1,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":2,"74":0,"75":2,"76":0,"77":0,"78":1,"79":0,"80":3,"81":0,"82":0,"83":0,"84":1,"85":0,"86":0,"87":2,"88":1,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":1,"100":1}
Thomas Kürten
Erzählstil und Charaktere klasse, Handlung schwach und langatmig

Buch-Rezension von Thomas Kürten Jun 2003

In Lenarp, einem Dorf in Südschweden, wird eines nachts ein altes Bauernehepaar überfallen. Als es von den Nachbarn entdeckt wird, ist das Schlafzimmer der Beiden blutverschmiert, der bestialisch hergerichtete Mann ist bereits tot, die Frau ist lebensgefährlich verletzt und wird einige Stunden später im Krankenhaus ebenfalls sterben. Kommissar Kurt Wallander aus dem nahen Ystadt übernimmt den Fall, der zunächst keine heiße Spur zu den Tätern aufweist. Die Bauersleute scheinen bettelarm und ohne Feinde gewesen zu sein. Einzig eine seltsam geknotete Schnur, die um den Hals der Frau gelegt war, deutet den Hauch einer Spur an.

Der Fall gewinnt an Brisanz, als die Frau unmittelbar vor ihrem Tod im Krankenhaus ein paar mal das Wort "Ausländer" röchelt. Obwohl Wallander ahnt, für wie viel Unruhe dies in der Bevölkerung sorgen kann, gelangt die Information offensichtlich durch die Indiskretion irgendeines Polizeikollegen an die Presse. Noch am selben Abend bekommt Wallander per Telefon von einem anonymen Anrufer ein Ultimatum gesetzt. Wenn er nicht binnen drei Tagen den oder die Mörder findet, wird der Anrufer die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen.

Der Bruder der verstorbenen Frau berichtet der Polizei über das Doppelleben seines Schwagers, der sich im Krieg durch krumme Geschäfte ein Vermögen ergaunert hatte. Er hatte einen unehelichen Sohn mit einer Frau in Kristiansand. Beiden zahlte er jährlich mehrere zehntausend Kronen Unterhalt. Entgegen allen Aussagen war der Bauer also doch reich. Ein Motiv? Zumindest ein Aufhänger, der dem Kommissar sehr willkommen ist. Würde so doch dem in der Bevölkerung aufkeimenden Zorn und Misstrauen gegenüber allem Fremden mit einem male die Grundlage entzogen. Und da es zudem die einzige erfolgversprechende Spur zu sein scheint, geht er ihr nach.

Zwei Tage später: Das Asylbewerberheim brennt

Als zwei Tage später ein Asylbewerberheim brennt, ist Wallander zufällig gerade zugegen und versucht mit beherztem Einsatz, Personen aus den Flammen zu retten. Aber auch ohne seinen Einsatz gelangen alle Bewohner in Sicherheit. Er kann allerdings nicht verhindern, dass Tags darauf ein Somalier in einem anderen Heim erschossen wird. Ein weiterer Fall, der von Wallander übernommen wird. Steht er im Zusammenhang mit dem Doppelmord?

Doch während der Mord an dem Somalier ziemlich bald aufgeklärt ist, dauert es noch über ein halbes Jahr, bis der völlig planlosen Polizei in Ystadt im Fall des ermordeten Ehepaares eine Verhaftung gelingt.

Der Schreibstil von Henning Mankell gefällt mir sehr gut. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und die Kapitel sind gut aufgebaut. Keine komplizierten Satzgefüge, keine hochtrabenden Fremdwörter. Das Lesetempo wird durch relativ kurze Sätze begünstigt. Zudem kommt, dass er mit Kommissar Kurt Wallander eine Person geschaffen hat, die sehr glaubhaft handelt und dessen Privatleben ebenfalls sehr authentisch wirkt.

Der Erzähler begleitet das ganze Buch über den Kommissar und schildert, wie er das Geschehen wahrnimmt, wie er denkt und handelt. Er lebt in Trennung von seiner Frau, seine Tochter ist erwachsener, als es ihm vielleicht lieb ist und hat sich ihm entfremdet. Sein greiser Vater, der als Kunstmaler sein ganzes Leben lang immer das selbe Landschaftsmotiv gemalt hat - mal mit, mal ohne Auerhahn - wird langsam senil. Eine ganze Reihe von Problemen belasten sein Privatleben und davor flieht er, indem er sich in seine Arbeit stürzt oder, sobald Feierabend ist, sich dem Alkohol hingibt. Sein Wunsch nach menschlicher Wärme fixiert sich in diesem Buch auf die Staatsanwältin Anette Brolin, zu der er ein freundschaftliches Verhältnis aufbaut, die jedoch glücklich verheiratet ist. Diese Freundschaft gefährdet er jedoch, indem er sich ihr zu sehr annähert. Was den Kommissar noch menschlicher macht, sind die Fehler, die er während seiner Ermittlungsarbeiten begeht.

Andere Figuren bleiben hingegen blass, allenfalls der kranke Polizeikollege Rydberg und Staatsanwältin Brolin erhalten ein wenig Profil.

Gesellschaftskritik wichtiger als der Kriminalfall

Wichtiger als der Kriminalfall scheint Mankell die Kritik an der schwedischen Gesellschaft und dem bestehenden Asylsystem zu sein. Denn genauso wie der Doppelmord in der Öffentlichkeit das Misstrauen gegenüber den Asylbewerbern schürt, bemerkt Wallander eigenes Unbehagen, als er seine Tochter in den Armen eines Farbigen beobachtet. Wenn Mankell aber mit seinem Krimi Missstände aufzeigen und für mehr Toleranz werben wollte, dann leistet er sich ein paar derbe Zwischentöne und hat sich für den Fall des Doppelmordes das denkbar schlechteste Ende (ohne dass ich dies vorwegnehmen will) gewählt. Man gewinnt den Eindruck, dass ihm die schwedische Asyl-Praxis zu liberal gehandhabt wird. Verbrechen und Missbrauch scheinen unter den Asylbewerbern weit verbreitet zu sein. Auch wenn dies durch ein unzulängliches System begünstigt sein mag, seine Sozialkritik erhält so für mich einen sehr faden Beigeschmack.

Eine besonders herbe Enttäuschung birgt aber für mich der Mordfall selber und die Ermittlungen daran. Während er sich auf den ersten Seiten rasant entwickelt, flacht er danach sehr schnell ab. Die erste unmittelbare Spur, der oben erwähnte seltene Knoten, scheint eine Spur nach Südamerika zu legen. Warum wird dieser Spur nicht intensiver nachgegangen? Wieso wird eine Frau, die mehrfach verhört wurde, erst im Gespräch mit Wallander schwach und gesteht schließlich ihre ehemalige Beziehung zum ermordeten Bauern? Wieso parkt Wallander spät in der Nacht ausgerechnet vor einem Asylbewerberheim, auf das ein Anschlag verübt wird? Zu viele Zufälle spielen mir bei diesem Buch zusammen, die darin gipfeln, dass Wallander bei beiden Verbrechen Zeugen hat, die eine bewundernswerte Auffassungsgabe haben und unabhängig voneinander über ein fotografisches Gedächtnis verfügen. Einmal helfen ihm eine Frau, die einen Verdächtigen bis aufs Haar beschreiben kann und ein Mann, der den Typ eines Fluchtfahrzeuges aufgrund der Motorengeräusche identifiziert. Ein anderes mal hilft ihm eine Bankangestellte, die sich nicht nur ein paar Tage nach dem Mord daran erinnern kann, dass der Ermordete eine Woche vorher Geld abgehoben hat, sondern selbst ein halbes Jahr später noch weiß, wer nach dem Mann die Bank betrat und wie viel Geld einzahlte. Hier ist Mankell für mich sehr unglaubwürdig. Den Fall an sich und seine Auflösung finde ich im wahrsten Sinne des Wortes schlecht.

ein sehr vager Aufhänger für ein plötzliches Ende

Rund 300 Seiten lang schildert Mankell die Ereignisse weniger Wochen. Er legt sogar Seitenstränge in seine Handlung, die sich im Nachhinein als vollkommen irrelevant herausstellen. So sein Besuch bei seinem ehemaligen Freund Sten Widen, den er zehn Jahre lang nicht mehr gesehen hatte und von dem er sich Hilfe bei seinem Fall erhofft. Nachdem der Mord an dem Somalier aufgelöst ist, scheint er selbst nicht mehr gewusst zu haben, wie er nun noch den anderen Fall zu einem Ende kommen lässt. Auf den letzten Seiten springt er über Monate und findet plötzlich einen sehr vagen Aufhänger für ein plötzliches Ende. Und er lässt erst auf diesen letzten Seiten die letztendlichen Täter auftreten. Wo waren sie auf den ersten 300 Seiten?

So bleibt für mich zu resümieren, dass mir an diesem Buch der Erzählstil und die Charakterisierung der Hauptfigur sehr gut gefallen haben. Die Handlung selber und der Versuch einer sozialkritischen Aussage hingegen, konnten mich überhaupt nicht ansprechen. Trotzdem werde ich daraus nun nicht schlussfolgern, dass ich mir keinen weiteren Titel aus dieser Reihe mehr zulegen werde. Bei einer derart erfolgreichen Serie können die hohen Verkaufszahlen, das positive Echo in der Pressen und die vielen positiven Bewertungen auf den Meinungsforen nicht lügen.

Mörder ohne Gesicht

Mörder ohne Gesicht

Deine Meinung zu »Mörder ohne Gesicht«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
31.03.2017 10:58:26
Hans Wurst

Schon echt ziemlich behindert wenn sich schon im ersten Satz ein fetter Rechtschreibfehler befindet!!!
Nicht wundern ich wollte nur die 300 Zeichen größe überwinden. :D
lkusdfgzut gvp ousdzbgvp iouzseiopuvseuvbzsop euizcbpiuez rpiu zrpotbeuzvbop utzvbopuertzvbpouzvbopur bztpuiszcb8op zopuzsbuop vezputhvupgrhgvuohpuo dfhvgbuopszdrvgbuhsdrutbopb ztopusrbztvbgrutvbhgprbzvtbuopzvbpuztpvouhgpovbzrgbuchiopfhbuitrzeuotzopwezbtgopverztvobzrtui opzru vzguo pweztvuoperzvuopvrztgpuize rtu opzrvopt reopvztuopweoprutzuoervtzeruopwzgupzerpuotwopeutzgopuwerztpouvwerztug opzvopuwzrguoperztpouhht8opghophruz8opwrzopwztuoprzebvprzvbwerpztpowerztvopwzrpuzrvozwvprz vpzrpotvzoptz pvzboprbz pwvorzwepoubztvpouwevz vop urt zpoztuopwzüruürqöu tgböur höabuvöazp öasor htvöo arzvbäavbärzöaozvbaoäruoäirbzäoabäairubufhääioreutgä-ileruzgäoirvvfurvzagrio äatäoerhgirou hveri ugovur zgourv ourouvärwäiosertvb äarutvlbrgö uböb 54uotbv iöru bväiuvioäur wiotvburiäuvb tbvrobvoibtituväperuivb ätibviäurtäviäwer itäivibäerv weivwe vtvu eivbtqwviuet iviw vtiivt ituivuiitf uci rubi wä

10.10.2015 13:17:54
Tommi aus Randbrand

Eigentlich schade, dass Henning Mankell den Einsturz des ideologischen Kartenhauses, das Multikulturalisten wie er sich in den letzten Jahrzehnten zusammenphantasiert haben, nicht mehr miterleben wird. Im Gegensatz zu den stereotypen Phantom-Bedrohungen aus der bösen, bösen eingeborenen Bevölkerung, die durch derartige Romane geistern, wird die Zukunft einiges an realem Zündstoff für die abgefahrensten Kriminalgeschichten bieten.
Interessant wird dabei sein, welche seiner Kollegen rechtzeitig umsatteln werden und welche weiterhin in ihren "bunten" Paralleluniversen zu verbleiben gedenken.
Es bleibt spannend .

26.01.2014 02:35:48
steve006

Man erwartet einen Krimi und erhält Auskünfte über das Leben eines Kommissars und den Zustand der schwedischen Polizei. Es handelt sich mehr um eine Erzählung, in der nebenbei ein Mord vorkommt.
Mankel liebt das Detail und weniger die Spannung. Wenn man sich als Leser damit abfindet hat man echten Lesegenuß, ansonsten wird das Ganze etwas langatmig.

21.03.2012 10:38:26
AgathaC

Der Anfang verspricht einen spannenden Krimi. Die genaue Beschreibung der Polizeiarbeit fand ich interessant. Kurt Wallander kommt mit seinen kleinen und großen Problemen sehr menschlich rüber. Die Lösung des Kriminalfalls ist leider ziemlich banal. Ich habe ein komplizierter gestricktes Verbrechen erwartet.

12.01.2012 22:49:59
Psychologische Struktur

Sehr zwiespältige Angelegenheit. Zunächst ein extrem spannender Anfang mit viel Potential, viele Fährten werden gelegt, aber ich finde auch, daß Mankell sich im Verlauf komplett verfranzt, viele Fährten führen in enttäuschende Banalität, zum Beispiel die Verfolgung der heimlichen Freundin und deren Sohn, oder auch der ehemalige Freund von Wallander auf seinem Reiterhof ist völlig uninteressant, oder die Trittbrettfahrer in Sachen Anschläge auf Asylanten. Im Endeffekt sind die uninteressantesten Kandidaten mit dem wenigsten psychologischen Profil dann die Täter, obwohl es ein brisantes Ende an sich ( Ausländerfeindlichkeit ) bietet, aber das Täterprofil ist prophan es ist so naheliegend, daß man sich schon fast nicht traut, diese Lösung in Betracht zu ziehen. Man glaubt am Anfang, es wäre Familienterror, aber nichts davon.
Hinzu kommen unglaublich viele und unnötige Wetterbeschreibungen sowie unzählig erwähnte Kaffepausen der Polizisten, die nur leere Seiten füllen, daß es im Winter kalt ist, kann man sich vorstellen, daß muß nicht in jedem Kapitel auf jeder Seite erwähnt werden.
Dennoch hat das Buch viele Spannungsbögen, auch wenn diese nicht ganz so spektakulär enden und sich am Ende wirklich zu viele Zufälle ergeben. Eine Bankangestellte die sich an wirklich alles erinnert und ein Kassenbon der zufällig auf den Boden gefallen ist, Asylanten können in unbewachte Büros einbrechen, einen Autoschlüssel klauen und mit dem betreffenden Auto ( Dienstwagen des Heimvorstehers) dann kilometerweit fahren, ohne, daß dies auffällt ( was ist mit dem Kilometerstand oder der Tankanzeige,)...sehr viele unglaubwürdige Vorkommnisse, dafür aber interessante Personenbeschreibungen .
Es war meine erster Wallander und ich gebe ihm noch eine Chance, da es sehr spannend zu lesen war, vielleicht werden die nächsten Folgen etwas schlüssiger. 70 Grad, für die Spannung 20 Grad für das Ende.

26.03.2011 13:46:20
Anni_Me

Dies war der erste Wallander-Krimi, den ich gelesen habe - bin da also ganz chronologisch vorgegangen. :-)
Meiner Meinung nach fängt der Krimi sofort spannend an und hält diese Spannung auch bis zum Ende.
Ich finde die Storyline sehr gut aufgebaut und finde auch die Verschachtelung der Ereignisse ineinander sehr interessant aufgebaut.
Allerdings wirkt das am Ende angewendete zeitraffende Erzählen ein wenig unpassend. Vielleicht wäre die Handlung sonst langatmig geworden, aber mir scheint es so, als wolle Mankell den Roman schnell beenden.
Trotzdem ein brillianter Einstieg in eine tolle Kriminalromanreihe!

08.01.2011 23:24:57
Conan08

Der zweite Wallander-Roman von Mankel den ich gelesen hatte. Alle Wallander-Romane finde ich gut bis Klasse.

Dies ist allerdings Mankells schwächster Wallander-Roman. Wenn man seine weiteren Bücher gelesen hat, bekommt man als Resumee zusammenfassend fast den Eindruck: Mankell musste sich erstmal warm schreiben. Wobei man muss/soll bedenken: Alles Geschmacksache.

Die Thematik, das gesellschaftskritische Thema: "Illegale Einwanderung", "Assylanten" verlangt meiner Meinung nach viel mehr Sensibilität und Verständnis vom Autor. Da es hierbei sehr oft um viele betroffene Menschen/Personen geht, um viele Einzelschicksale bräuchte man um dieses Thema entsprechend sensibel und glaubwürdig zu behandeln "starke Charaktere" und mehrere Handlungsstränge, Szenenwechsel. Wie man es richtig macht, bzw. besser macht zeigt Mankell in seinem dritten Roman "Die weiße Löwin". Mankell hat mit einem Thema angefangen, dem er zu diesem Zeitpunkt als Schriftsteller noch nicht ganz gewachsen war.

Der Handlungsablauf ist sehr unregelmäßig, von sehr stockend langsam bis überspringend rasend und die gesamte Ermittlungsarbeit Wallanders ist in diesem Wallander-Roman mit Abstand am unglaubwürdigsten geschildert.

Und das Ende des Romans kam viel zu abrupt, als sich die Ereignisse überschlugen. Als Leser habe ich hier in allen Wallander-Romanen das einzige Mal den Überblick verloren, weil sich gewisse Gedankengänge, Namen, Ereignisse schlecht zuordnen konnte.

Nichts desto trotz hat mir dieser Roman sehr gut gefallen, weil Mankells Schreibstil einfach Klasse ist.

06.08.2010 15:22:56
Chrisu

Es ist leider schon eine Zeit aus, als ich dieses Buch gelesen habe.
Soweit ich mich erinnern kann, ist das das 1. Buch der Wallander-Reihe und dadurch auch Voraussetzung für die weiteren Bücher von Mankell, da einige Charaktere beschrieben werden und dadurch mehr Einblick in das Geschehen der nachfolgenden Bücher gibt.
Auch die Charakterzüge von Kurt Wallander werden gut dargestellt, keine Multi-Über-Kriminologe, sondern ein ganz normaler Mensch mit Fehlern und Stärken, kein Überdrüber-Vater, sondern ein Vater, der große Probleme mit seinen beiden Kindern hat, aber ein gutes Gespür zur Aufklärung der sinnlosen und brutalen Ermordung eines Ehepaares auf einem Bauernhof.
Das Buch ist faszinierend geschrieben und macht Lust auf mehr "Wallander".

08.07.2010 00:08:37
Kasia

Ich habe "Mörder ohne Gesicht" nun zum zweiten Mal gelesen und bin genauso begeistert davon wie beim ersten Mal.
Wallander ist und bleibt einer meiner liebsten Charaktere in der Krimi-Literatur (neben den Klassikern).
Ich finde es interessant, wenn darüber gemeckert wird, dass die Charaktere Probleme haben. Mir sind menschliche Menschen mit Kummer, Sorgen und Problemen lieber wie Superman, der fliegen kann. Das ist doch total unglaubwürdig. Das Leben ist kein Ponyhof und das beschreibt Henning Mankell eindrucksvoll und realistisch in seinen Romanen.
Ich spreche halt nur für mich. Aber genau das ist es doch, was Mankell so interessant macht: Sein Blick und Gefühl für die Figuren, die er erschafft. Ich interessiere mich richtig für die Menschen, die er beschreibt und möchte mehr von ihnen wissen. Wie kann Rydbergs Schicksal einen kalt lassen (Und der jammert ja überhaupt nicht)?
Um es kurz zu machen (was mir ja jetzt leider nicht mehr gelingt :-));
"Mörder ohne Gesicht" ist ein superspannendes Buch.
Natürlich ist es kein Buch, dass sich von selbst liest (also nicht Tempo und Action ohne Ende). Es lebt von seiner Melancholie (oder Kurts) und von der grausamen Geschichte, die hier erzählt wird.
Bis zum Schluß weißt der Leser nicht, wer diesen Mord begangen hat.
Im Großen und Ganzen werde ich das Buch sicherlich nochmal lesen und wenn ich es in 10 Jahren nochmal bewerten werde, dann werde ich auch dann einem unentschlossenen Leser eine Empfehlung aussprechen, es zu lesen.
Beide Daumen hoch von mir!!!

08.07.2010 00:07:54
Kasia

Ich habe "Mörder ohne Gesicht" nun zum zweiten Mal gelesen und bin genauso begeistert davon wie beim ersten Mal.
Wallander ist und bleibt einer meiner liebsten Charaktere in der Krimi-Literatur (neben den Klassikern).
Ich finde es interessant, wenn darüber gemeckert wird, dass die Charaktere Probleme haben. Mir sind menschliche Menschen mit Kummer, Sorgen und Problemen lieber wie Superman, der fliegen kann. Das ist doch total unglaubwürdig. Das Leben ist kein Ponyhof und das beschreibt Henning Mankell eindrucksvoll und realistisch in seinen Romanen.
Ich spreche halt nur für mich. Aber genau das ist es doch, was Mankell so interessant macht: Sein Blick und Gefühl für die Figuren, die er erschafft. Ich interessiere mich richtig für die Menschen, die er beschreibt und möchte mehr von ihnen wissen. Wie kann Rydbergs Schicksal einen kalt lassen (Und der jammert ja überhaupt nicht)?
Um es kurz zu machen (was mir ja jetzt leider nicht mehr gelingt :-));
"Mörder ohne Gesicht" ist ein superspannendes Buch.
Natürlich ist es kein Buch, dass sich von selbst liest (also nicht Tempo und Action ohne Ende). Es lebt von seiner Melancholie (oder Kurts) und von der grausamen Geschichte, die hier erzählt wird.
Bis zum Schluß weißt der Leser nicht, wer diesen Mord begangen hat.
Im Großen und Ganzen werde ich das Buch sicherlich nochmal lesen und wenn ich es in 10 Jahren nochmal bewerten werde, dann werde ich auch dann einem unentschlossenen Leser eine Empfehlung aussprechen, es zu lesen.
Beide Daumen hoch von mir!!!

08.07.2010 00:05:04
Kasia

Ich habe "Mörder ohne Gesicht" nun zum zweiten Mal gelesen und bin genauso begeistert davon wie beim ersten Mal.
Wallander ist und bleibt einer meiner liebsten Charaktere in der Krimi-Literatur (neben den Klassikern).
Ich finde es interessant, wenn darüber gemeckert wird, dass die Charaktere Probleme haben. Mir sind menschliche Menschen mit Kummer, Sorgen und Problemen lieber wie Superman, der fliegen kann. Das ist doch total unglaubwürdig. Das Leben ist kein Ponyhof und das beschreibt Henning Mankell eindrucksvoll und realistisch in seinen Romanen.
Ich spreche halt nur für mich. Aber genau das ist es doch, was Mankell so interessant macht: Sein Blick und Gefühl für die Figuren, die er erschafft. Ich interessiere mich richtig für die Menschen, die er beschreibt und möchte mehr von ihnen wissen. Wie kann Rydbergs Schicksal einen kalt lassen (Und der jammert ja überhaupt nicht)?
Um es kurz zu machen (was mir ja jetzt leider nicht mehr gelingt :-));
"Mörder ohne Gesicht" ist ein superspannendes Buch.
Natürlich ist es kein Buch, dass sich von selbst liest (also nicht Tempo und Action ohne Ende). Es lebt von seiner Melancholie (oder Kurts) und von der grausamen Geschichte, die hier erzählt wird.
Bis zum Schluß weißt der Leser nicht, wer diesen Mord begangen hat.
Im Großen und Ganzen werde ich das Buch sicherlich nochmal lesen und wenn ich es in 10 Jahren nochmal bewerten werde, dann werde ich auch dann einem unentschlossenen Leser eine Empfehlung aussprechen, es zu lesen.
Beide Daumen hoch von mir!!!

14.03.2010 01:49:14
Sophies_Welt

Für mich war das einer der langweiligsten Krimis die ich je gelesen habe. Die Handlung kommt kaum vorran, dann gibt es noch einen neuen Mord und Zwischenfälle zwischendurch, und dann geht\'s gegen Ende wieder mit dem eigentlichen Mord voran. Auch die Charaktere finde ich oft viel zu negativ. Sie alle haben ihre Probleme, aber außer groß rumjammern, tun sie auch nichts um ihre Situation zu ändern.
...mir fehen noch 30 Seiten bis zum Ende, aber ob ich die noch schaffe zu lesen bezweifle ich stark. Alles in allem bin ich sehr enttäuscht von dem Buch, vorallem da es mir so empfohlen worden ist.

03.03.2010 10:34:39
björnrachzark

Anders als viele der Rezensenten bin ich der Meinung, dass der erste Wallander der beste ist. Hinsichtlich des Mörders des Ehepaares tappt man bis zum Schluss mit Wallander im Dunkeln. Auch wenn man noch so gewieft ist, kann man gar nicht auf den Täter kommen.
Die oft kritisierte Zeugin mit dem phänomenalen Gedächtnis hat mich nicht gestört. Genauso wenig, wie der sich "hinziehende" Schluss. Man fühlt sich als Leser genauso unwissend und handlungsunfähig wie der Komissar. Man sitzt nicht dabei und denkt sich "Mensch, siehst Du denn nicht, was passiert?". Diese "Gleichberechtigung" von Protagonist und Leser hat mir sehr gut gefallen.
Bei allen anderen Wallander bzw. Mankell Krimis, die ich gelesen habe, hat es mich gestört, dass man den Mörder (oder die Mörderin) schon kannte und nur Wallanders Suche nach ihm oder ihr und dem Motiv verfolgt hat.

30.09.2009 15:23:05
Dr.Dieter Rohnfelder

Ich stimme mit dem Rezensenten von Krimi-Couch.de und Alex überein: im Zentrum steht die (leider noch immer hochaktuelle) Ausländerfeindschaft in Schweden (und Skandinavien insgesamt), der Mordfall wird nicht überzeugend aufgeklärt- das präzise Erinnerungsvermögen der Bankangestellten nach so langer Zeit ist völlig unglaubwürdig! Andererseits muss man auch die vielen von Krimi-Couch.de und den anderen LeserInnen erwähnten positiven Seiten des Buches sehen. Alles in allem erscheinen mir 75 Grad angemessen.

24.08.2009 23:09:20
Alex

Es ist schon eine gewisse Zeit vergangen seit ich dass Buch gelesen habe und erst im Nachhinein wird mir bewusst: Es ging Mankell vermutlich gar nicht um die ermordeten Rentner sondern um die unter der Oberfläche brodelnde Ausländerfeindlichkeit in Schweden.

Das Kernthema sind die ausländerfeindlichen Übergriffe im Mittelteil des Buches! Vielleicht kann man das Buch mehr genießen wenn man es weiß.

Als der besagte Mittelteil zu Papier gebracht war, ist Mankell wohl aufgefallen, dass es sich in einem Krimi wohl gut machen würde, wenn man den ersten Täter noch schnappt. Und nach einem halben Jahr endlich (für den Leser liegt der Anfang des Buches vom Gefühl her schon genauso lange zurück) findet Wallander die perfekte Zeugin, die sich noch genau erinnern kann ob eine Tür zugegangen ist oder nicht.

Wenn Mankell geahnt hätte, was für ein Erfolg seine Krimireihe später (zu Recht) wird, hätte er sich beim Ende vielleicht mehr Mühe gegeben.

30.07.2009 13:35:37
John67

So, das war er nun: Mein erster Mankell!
Der zweite muss besser werden, sonst wird sich das erledigt haben mit uns beiden.
Anfangs fand ich die Story und die Person des Wallander noch irgendwie anders und interessant. Als es aber überhaupt nicht voranging, fragte ich mich, ob er jemals den Fall lösen wird.
Und als dann die Täter aus dem Hut gezaubert wurden, war ich mir sicher, dass der Autor irgendwann den Faden verloren hatte.
"Die Hunde von Riga" sollen besser sein;- Na, versuchen wir es noch einmal miteinander.

13.07.2009 18:35:07
chatty1968

Da ich schon ein paar andere Krimis von "Wallander" gelesen habe, hat mich der erste Teil etwas enttäuscht. Die letzten Seiten ziehen sich unendlich in die Länge und es gibt viel Geschwaffel für nix. Den Schluß finde ich im Allgemeinen nicht besonders prickelnd. Auch sonst bin ich von diesem ersten Teil nicht sonderlich beeindruckt. Lieber Herr Mankell, sie haben es uns doch schon bewiesen, dass es auch anders geht. Bitte keinen so langweiligen Roman mehr!

24.04.2009 22:20:52
belma

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere sind ausgezeichnet beschrieben und man kann sich in jede person hineinversetzen. Das Buch beginnt recht spannend und man kann es kaum weglegen. Aber nacher lässt die Spannung nach aber sie geht jedoch nicht verloren. Am wenigsten hat mir der Schluss gefallen da er irgendwie zu kurz kommt aber mit der Handlung bin ich zufrieden. Es stimmt das die letzten 50 seiten sich in die Länge ziehen da sehr wenig geschiet aber es entspricht der Realität das jeder Fall seine Zeit braucht und nicht immer gleich gelößt werden kann.
Ich wurde das Buch aufjedenfall empfehlen.

24.04.2009 22:18:37
belma

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere sind ausgezeichnet beschrieben und man kann sich in jede person hineinversetzen. Das Buch beginnt recht spannend und man kann es kaum weglegen. Aber nacher lässt die Spannung nach aber sie geht jedoch nicht verloren. Am wenigsten hat mir der Schluss gefallen da er irgendwie zu kurz kommt aber mit der Handlung bin ich zufrieden. Es stimmt das die letzten 50 seiten sich in die Länge ziehen da sehr wenig geschiet aber es entspricht der Realität das jeder Fall seine Zeit braucht und nicht immer gleich gelößt werden kann.
Ich wurde das Buch aufjedenfall empfehlen.

18.03.2009 17:15:44
sapkowski

„Mörder ohne Gesicht“ bildet den Auftakt zur „Wallander – Reihe“ von Henning Mankell. Der Autor lässt den Leser intensiv an Wallanders Privatleben teilhaben, was ich sehr gut finde, da man dadurch ein besseres Gefühl für die Figur „Kurt Wallander“ gewinnt und so auch viele seiner Handlungen eher nachvollziehen kann.
Dennoch fand ich das Buch „Mörder ohne Gesicht“ eher mittelmäßig. Die Geschichte geht eher schleppend voran und der Schreibstil ist im Gegensatz zu anderen skandinavischen Autoren eher müßig als spritzig und leicht. Vor allem die letzten 50 Seiten fand ich doch sehr zäh.
Ein Kritikpunkt ist aber auch die ständige Wiederholung des Begriffes „Kurt Wallander“. Statt einfach nur „Wallander“ benutzt Mankell hier immer wieder „Kurt Wallander“. Das ging mir nach einer Zeit sehr auf die Nerven und Mankell zieht dies durch die ganze Erzählung!
Trotzdem gab es einige spannende und fesselnde Stellen, von denen ich mir aber mehr gewünscht hätte.
Das Thema widerum fand ich sehr interessant und gut gewählt. Mich hat das Buch auch stellenweise sehr nachdenklich gemacht.

Die eher negativen Aspekte halten mich aber nicht davon ab noch die anderen Krimis der Wallander – Reihe lesen.

Fazit: 3,5 von 5

03.03.2009 19:40:35
Lena

Finde, die Rezension trifft es genau- vielleicht verhält es sich mit den folgenden Romanen ja anders, aber dieser war absolut nicht mein Fall. Mankell konzentriert sich deutlich auf seine Hauptfigur- zu sehr, sodass alles weitere zum netten Beiwerk degradiert wird. Diese Charakterisierung gelingt perfekt, aber allein das reicht nicht um 300 Seiten interessant und packend zu gestalten. Ich bin zumindest nicht unbedingt begeistert von der Idee, die nachfolgenden Bücher zu lesen.

14.11.2008 17:16:56
Jossen

Kann dem Vorschreiber nur bedingt zustimmen. Das Buch ist schon ok, aber wenn es nicht das erste von Mankell ist könnte man leicht enttäuscht werden... es ist zäher, nicht so spannend. Auch die gesamte Handlung lässt an wohl bekannten Einfallsreichtum Mankells etwas zu wünschen übrig. Ich war andere Standarts gewohnt. Aber vielleicht bin ich auch schon zu voreingenommen... versucht es selbst.

14.11.2008 09:37:38
theili

Ich habe Mörder ohne Gesicht nach fast 8 Jahren wieder einmal gelesen.
Auch wenn der erste Band von Henning Mankells Kultfigur Kurt Wallander noch nicht der ganz grosse Wurf ist, kann man doch die Genialität Mankells erkennen.
Er versteht es wie fast kein Zweiter, die Spannung gegen Ende eines Kapitels so zu heben, dass man "gezwungen" wird weiterzulesen. Auch die ganze Asylproblematik in Schweden wird gut wiedergegeben.

30.09.2008 12:25:50
Susannah

Schweden: Auf dem Land wird ein Rentnerpaar brutal ermordet. Erschreckend ist für den leitenden Ermittler Kurt Wallander vor allem die Brutalität, mit der die alten Leute ermordet wurden. Vor ihrem Tod ließ die Verstorbene noch ein letztes Wort vernehmen: Ausländer. Und das ist mit das Letzte, was Kurt Wallander und viele seiner Kollegen hören wollten. Denn der Ausländerhass kocht auf in Schweden, und es dauert nicht lange, bis das erste Auffanglager brennt. Kurt Wallander und sein Team stehen unter enormen Zeitdruck, und den Komissar plagen auch viele private Probleme ...

Schweden-Krimis sind toll, habe ich gerade festgestellt. "Mörder ohne Gesicht" hat eine tolle Grundatmosphäre, die Mankell fantastisch einfängt: der lange Winter in Schweden, grau in grau, die Einsamkeit auf dem Lande, das Misstrauen in der schwedischen Bevölkerung, die depressiven Grundzüge Wallanders. Von dem wirklich guten Krimi abgesehen beeindruckt mich vor allem die Gesellschaftsstudie, die Mankell erstellt hat: ein Land, das zwischen falscher Asylpolitik, unfähigen Beamten und rechtsextremen Gruppen taumelt, ein Land im Umbruch. Neben der Geschichte fällt vor allem Mankells starke Charakterdarstellung auf, allen voran natürlich Kurt Wallander. Aber auch sein Kollege Rydberg, die Staatanwältin Brolin oder die zahlreichen Zeugen und Kollegen, mit denen wir in Kontakt kommen: jede FGigur ist einzigartig, jede ist lebendig. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Fälle mit Kurt Wallander!

07.09.2008 19:08:02
Jossen

Fand das Buch alles in allem recht gut, kein Meisterstück aber durchaus lesenswert. Man hat oft das Gefühl dass nichts mehr weiter passiert und es wird recht langweilig weil sich alles festfährt. Aber wohl genauso ein Gefühl müssen die Ermittler in solch einem Fall haben wenns nicht mehr weitergeht... Irgendwann kommt der Durchbruch und man liest dann doch voller Spannung weiter, es ist eine Hoch und Tief aber alles in allem wie schon gesagt lesenswert... sollte aber nicht als Richtwert für Mankells Künste gehandhabt werden.

09.08.2008 20:06:53
Emamju

An die Handlung dieses Krimis kann ich mich kaum erinnern (das ist kein gutes Zeichen).
Was mir aber in Erinnerung blieb: Mankell betrachtet die Gesellschaft und deren Entwicklung recht düster. Aber es geht hier doch in erster Linie um einen Krimi - oder?!

Ich habe einige hochgelobte Wallender-Krimis gelesen und so meine Probleme damit.
Irgendwie schaffte es auch dieses Buch nicht mich mitzureissen, geschweige denn den Leser mit einem absolut klasse Ende zu belohnen.

26.07.2008 15:15:01
WelpeMax

Ein gutes Buch mit Schwächen, so sehe ich das auch, aber dennoch überzeugend und spannend und daher sehr gut zu lesen. Der Charakter K. Wallander ist wirklich gut gewählt und die Schwächen und Probleme die er zu bewältigen hat lassen ihn nicht als Superhelden rüberkommen. Man bekommt das Gefühl wie mühsam sich sowas alles erarbeiten muss ... unrealistisch zwar aufgelöst, aber nun gut ... wenn alles perfekt wäre ist es ja unglaubwürdig. 88°

06.04.2008 23:03:48
Spaghetti

zunächst heißt es, der doppelmord am alten paar sei typisch einen für hass- oder rachemotivierten täter, später stellt sich heraus, es war reiner Zufall und Geldgier gewesen, da ist nicht ganz schlüssig woher die grenzenlose Brutalität kam... und ansonsten strengt es mich an , dass alle "Gutmenschen" sein wollen und dauernd kaffee trinken, wie stellt mankell sich denn polizistenarbeit vor?

04.12.2007 10:21:01
Kerstin Kink

Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, die nächsten Krimis von ihm fand ich wesentlich besser. Am Schluss fand ich es etwas zu abgehackt, irgendwie so, als wollte er jetzt schnell zu einem Ende kommen...

23.10.2007 17:38:30
tribeaxi

Naja die Story an sich war ja ganz gut. Aber die Schreibweise von Mankell hat mich bei diesem Buch nicht überzeugt.Mir hat an diesem Buch nicht gefallen, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte der Autor ist auf der Flucht und muss alles aufschreiben, was ihm währenddessen passiert, so auf die Art und Weise um 9.00Uhr macht er dies um 9.05Uhr macht er das und um 9.10Uhr macht er jenes.Wie gesagt die Story um den Mord des alten Ehepaares und die politischen Aspekte dieser Geschichte sind ansonsten doch recht gut gelungen.

23.10.2007 16:33:13
Luccia

Das Buch hat mir am Anfang mehr gefallen,am Ende war es mit ein bisschen zu abgehackt gewesen.aber ich stell es schließlich übermorgen vor und da kann ich ja nicht wirklich erzählen,dass mir das buch nicht so gefallen hat.naja,man kann ja alles ins positive umändern^^
ich denke der erste krimi der reihe ist kein beweis dafür,dass der rest auch langweilig oder nicht so spannend ist wie der rest.

Trotzdem war die Rückkehr des Tanzlehrers von henning mankell das beste buch.an dem buch stimmte einfach alles...
also schönes leben noch leute...

12.09.2007 15:16:18
Dr.Sanati

Für einen Erstlingswerk akzeptabel. Mäßig spannend mit etwas langatmigen Passagen. Die nächsten 5-6 Krimis von ihm sind auf jeden Fall anspruchsvoller und interessanter. Also nicht aufgeben und weiter lesen !!

27.03.2007 14:22:17
songül wien

das buch hat mir wirlkich gefallen wenn ich es mir noch mal lesen würde,würde es mich nicht langweiligen.Ich empfehle jeden das buch einmal zulesen es einfac super,wenn ihr es ma´l gelasen habt dann werdet ihr in der gleichen Meinung sein wie ich

09.03.2007 23:14:25
Volker

Ich hatte bislang noch keinen Mankell
gelesen weil ich seine Bücher aus irgend-einem Grund für trocken und spröde gehalten hatte.Wurde nun nach Lektüre
des ersten Romans eines besseren belehrt.
Die Handlung ist durchweg nicht ohne
Spannung,wenn auch nicht auf dem
fiebrigen Spannungsniveau mancher Thriller.
Was mir besonders gefiel ist,dass dem
Leser die aufwendige und mitunter müh-
same Ermittlungsarbeit vor Augen geführt
wird.Als Plus für das Buch muss man auch
die Hauptfigur werten,auch oder gerade
weil Wallander sowohl beruflich als auch
privat den ein oder anderen offensicht-
lichen Fehler macht.
Das macht Ihn meschlicher und auch glaubwür-
diger als manch einen seiner Roman-Kollegen.
Mit der Glaubwürdigkeit vorbei ist es
jedoch an manchen Stellen der Handlung.
(Das Mädchen mit dem Super-Gedächtnis,
die "Wetten Dass"-reife Nummer mit den
Motorengeräuschen,Wallanders zufäl-
liges Erscheinen im rechten Moment am
rechten Ort und die sieben Leben des Kurt W.)
Die Behandlung des zentralen Themas Ausländer
länder u.Asylpolitik scheint mir ziemlich fragwürdig.
Mankell wagt hier eine Gratwanderung mit Aus-
rutschern !
Insgesamt ein gutes Buch mit wenigen Schwächen,
und sicher nicht mein letzter Mankell !

24.01.2007 19:31:06
Puntsch

Guten Tag.
Bin soeben mit dem Buch fertig geworden und ich finde das Buch,geht am ende viel zu schnell. Zu erst werden 4 Wochen auf 300 Seiten erzählt und dann ist liets man über jedes vergangene Monat,nur noch 1-2 Sätze. Das finde ich nicht sehr gut und das plötzliche Ende. Und was ich einerseits gut und andererseits schlecht finde ist das "offene" Ende. Was ist mit Annete Brolin,Rydberg,Svedberg und seiner Tochter. Sie spielen teils wichtige Nebenrollen und sollten finde ich,auch am Ende einen Platz finden. Isgesamt war das Buch gut.


mfg

13.01.2007 14:30:48
Susanne

Ich habe dieses Buch erst vor kurzer Zeit gelesen und fand es sehr spannend und man hat an vielen Stellen mitgefiebert. Ich kann den Schriftsteller und diesen Titel nur empfehlen. Lediglich der Mittelteil war ein wenig langatmig.

07.01.2007 19:28:51
Alex Groll

Also ich hab wirklich gar keine Ahnung was Sie alle für Probleme haben. Diese Buchreihe Wallander ist die Beste die ich je gelesen habe und ich lese schon sehr viel seit meiner Jugend. Das Buck ist perfekt geschrieben und es stimmt einfach alles! MfG

05.11.2006 14:26:07
Nici

Ich finde, dass das Buch sehr spannend beginnt, aber die mitte ist...um ehrlich zu sein...ZACH -.-
es werden vermutungen genauest geschildert, die sich schlussendlich jedoch als falsch heraustellen. vorallem geärgert hat mich das immer mehr neue handlungen dazugekommen sind. Als der mord des Somaliers aufgelöst wurde, war ich froh das wenigstens ein fall abgekakt werden konnte. Die letzten etwa 100 seiten werden dann damit ausgefüllt, dass sie dem rätsel, um den Doppelmord, einfach nicht auf die spur kommen. Erst gegen ende kommt wallander dann die idee das ja jemand hinter lövgren gestanden haben könnte. eigentlich eine logische sache die man sich auch schon anfangs denken könnte. aber es hat sich niemand den gedanken darüber gemacht, weil vermutlich jeder mit einem spannenderen bzw. anderen ende gerechnet hat. Aber dieses "einfache" ende, kommt dann doch ziemlich überraschend, was nicht schlecht ist, aber auch nicht unbedingt spannend.

ich finde das buch dennoch äuserst interessant, war aber froh als ich die letzte seite zuschlagen konnte.

15.10.2006 14:50:55
Art

also das sit jetzt mein 2tes buch von Henning Mankell und fand Mörder ohne Gesicht sehr Interessant. Der Anfang hat sehr viel spannung eingebracht vorallem die Morde. Doch im mittleren teil fan ich viel zu viel von Privatleben von Kurt daher etwas gelangweilt aber das Ende war wieder sehr toll^^
werde das buch morgen Vorstellen in der schule

02.08.2006 14:44:26
Tommy

also um es kurz zu machen:

dieses buch ist, mit verlaub, schrott!


selten so gelangweilt, selten so geärgert über die dahergelaufene auflösung, selten so über eine hauptfigur geärgert (gut, ich kann mit phlegmatischen menschen nix anfangen....), selten mich so darüber geärgert den vollen preis für ein buch bezahlt zu haben und selten so geärgert, meine zeit so schlecht investiert zu haben.

02.08.2006 10:20:08
Linn

Mein erstes Mankell Buch, das ich schon vor einiger Zeit gelesen habe, aber nun habe ich mich entschlossen auch mal Kommentare zu gelesenen Büchern zu schreiben.

Ich habe die Wallander Reihe, bis auf "Mörder ohne Gesicht" chronologisch gelesen, was ich auch nur jedem empfehlen kann.

Gut, die Handlung plätschert so vor sich hin, doch genau das finde ich sehr gut an dem Buch. Das ist für mich typisch "skandinavisch" und sehr entspannend und angenehm (im Gegensatz zu den ganzen durchgestylten Medizinthrillern aus den USA, die auch gut und spannend finde, aber das ist mal etwas anderes).

Die Charaktere sind großartig und auch so beschrieben, sie machen Lust auf mehr und helfen, den Roman, trozt der langen Zeitspanne, niemals langweilig werden zu lassen.

Empfehlenswert!

24.07.2006 20:10:03
ChimChim

Mein zweiter Wallander. Hab allerding nachdem ich "Der Mann der lächelte" gelesen habe mehr erwartet. Mörder ohne Gesicht geht zwar sehr spannend los und auch zum Ende hin ein sehr spannendes Buch, aber mitten im Buch lässt die Spannung irgendwie kurz nach. Trotzdem ist es aber kein schlechtes Buch und man kann es sich ruhig mal durchlesen.

12.06.2006 17:13:19
Da Hooder

Genau wie mein Vorredner haben wir dieses Buch auch im Unterricht durchgenommen, leider kann ich ihm nicht zustimmen. Das Buch ist meiner Meinung nach sehr langatmig, es wird keine richtige Spannung aufgebaut, was zusetzlich stört, ich die extreme fokusierung auf Wallenders Privatleben. Trotzdem, man kann dieses Buch ohne Probleme lesen und für mden Unterricht ist es zweifels ohne geeignet (im Gegensatz zu "Nirgendwo in Afrika" **Finger weg ihr lieben Lehrer**)

P.S: @Vorredner : Moie Fernando Martino.

06.06.2006 18:01:38
lalelu

dieses buch haben wir im unterricht gelesen und es war nicht schon wieder ein langweiliges buch wie der schimmelreiter oder sonstige..dieses buch hat den meisten aus der klasse gefallen(mir auch)...trotzdem gibt es bessere bücher von mankell..:-P

07.05.2006 23:04:28
Anna Seidel

Dieses Buch hat mich dazu gebracht auch mehr Kriminalromane zu lesen.
Es hat mich überzeugt das Henning Mankell ein auserordentlich guter Schriftsteller ist , was er in seinen Büchern und besonders in diesem beweist.

24.03.2006 14:28:12
andrea089

Ich fands ein sehr geniales Buch von Mankell. Fast bis zum Schluss habe ich mit Wallander verzweifelt nach einer Spur gesucht - und er hat mich nicht enttäuscht. Mich hat dazu noch äußerst positiv überrascht welche Möglichkeiten sich noch fanden. Ich fands spannend bis zur letzten Seite.

17.02.2006 18:25:19
Schorle

Also Mörder ohne Gesicht war mein 2ter Wallanderkrimi den ich gelesen habe und ich muss sagen als ich angefanegn habe dieses Buch zu lesen war ich schon etwas enttäuscht, weil die Ermittlungen überhaupt nicht voran gingen und minimale Details geschildert wurden..da ich aber in der Schule ein Referat über dieses Buch halten werde, war ich "gezwungen" es fertig zu lesen. Mittlerweile kann ich fast sagen zum Glüch, da sich mit der fortschreitenden Handlung auch das Buch ins positive entwickelt hat ud es mit der Zeit immer spannender wurde. Ja das Ende war ziemlich vom Zufall bedingt, aber im Großen und Ganzen fand ich das Buch auf alle Fälle gut!!

17.02.2006 16:01:27
iris

ich finde mörde ohne gesicht sehr spannend geschrieben!!!! und genau in einer woche halte ich auch ein referat über dieses buch ich finde eigentlich alle bücher von henning mankell super!!!ich lese gerade die falsche fährte!!!!echt super das buch!!!

15.02.2006 22:23:02
Sibylle

Danke Kue,
jetzt habe ich´s kapiert.
Da hast du allerdings Recht wenn du schreibst, daß zum Schluß ein bisschen arg viele Zufälle unserem Kurt in die Hand gepielt haben. Ich fand´s auch ein wenig seltsam, daß die beiden Täter so "dumm" sind und sich nach langer Zeit wieder so auffällig in der alten Tatgegend verhielten. Aber ich hatte mir eingentlich nichts weiter dabei gedacht, denn im wirklichen Leben liest man manchmal von noch viel dümmeren Tätern die sogar an den Tatort zurückkehren.
Aber danke nochmal Kue.

13.02.2006 09:32:28
kue

Liebe Sibylle, lieber Niklas,

nur weil ein Buch mit einem Preis dekoriert ist, braucht der Rezensent nicht gleich in Jubelarien ausbrechen. So ein Preis macht diesen Roman auch noch nicht zu einem guten Krimi.
Es gibt hier positive Aspekte, die ich auch in meiner Buchbesprechung hervorheben wollte. Mankell hat in der ganzen Wallander-Reihe vom ersten Titel an einen hervorragenden Erzählstil, der wunderbar zu lesen ist. Auch seine Sozialkritik setzt hervorragend an, entgleitet ihm aber mit dem Finale.
Holt Kurt andauernd Kaffee? Daran kann ich mich heute gar nicht mehr erinnern, aber es spielte auch keine Rolle, als ich vor vier Jahren obige Rezension schrieb. Für mich liegt die große Enttäuschung darin, dass Wallander, nachdem er 300 Seiten lang im Falle des ermordeten Ehepaars keinen Schritt weiter gekommen ist, plötzlich gar nicht mehr anders kann, als dem Mörder über den Weg zu laufen. Hier spielen dem Kommissar auf kürzester Distanz derart unglaubliche Zufälle in die Hand, dass meine Bewertung so stark abrutschen konnte.
Für mich ist Mörder ohne Gesicht der schwächste Roman der Serie. Hätte ich nicht einen anderen zuvor gelesen, ich hätte nicht den Willen gehabt weitere Wallander-Romane zu lesen. Auch das ist in meiner Endnote berücksichtigt.
Gruß,
kue

13.02.2006 01:19:51
Sibylle

Hallo,
mir ist diese Bewertung seitens der Crimicouch.de auch unverständlich. Denn das Buch ist nicht mittelmäßig sondern ein exellent erzählter Krimi mit gut beschriebener Sozialkritik. Oder bekam der Roman etwa eine schlechtere Bewertung von der Krimicouch weil Kurt andauernd Kaffee holt? Oder wollte man damit eine Diskussion über das Buch anregen? Wenn ja ist das ja auch gelungen.
Gruß Sibylle

31.12.2005 12:54:52
Niklas

Wie kann man für dieses Buch (bester schwedischer Krimi1992) nur 46 Grad geben ?Völlig unbegreiflich!!Wenn man in Schweden diese Ansicht geteilt hätte,warum sind die Bücher dann so erfolgreich?Es war mein erstes Buch von Mankell und ich finde es sehr spannend und vor allem das Gesellschaftspanorama wirklich interessant.Mankell muss man wirklich dafür loben!

24.11.2005 18:11:10
Deutsch 11. Klasse

Ich las den Kriminalroman im Rahmen des Deutsch Unterrichts der gymnasialen Oberstufe. Ich muss meiner Lehrerin wirklich einen Dank aussprechen, weil sie uns dieses Buch gab. Hätte ich es gekauft, wäre ich verärgert gewesen. Aber anschließend sagte sie uns, dass ihr das Buch auch nicht gefallen habe. Sie wollte uns zeigen, was alles zum Bestseller werden kann.

Ich bin nicht wirklich ein Krimi-Fan, aber wenn die Story gut ist, interessiert es mich doch. Aber Mankells Art und Weise, die Polizeiarbeit bis ins kleinste, uninteressanteste Detail zu beschreiben, hat mir wirklich überhaupt nicht zugesagt!
Ich finde den Fall allein schon nicht spannend und die Auflösung am Ende ist enttäuschend und von Zufällen durchsetzt.
Das Privatleben des Kommissars ist mitunter interessanter als die Aufklärung des Mordes.
Ich fand es langweilig und würde ich nicht morgen eine Klausur darüber schreiben, hätte ich es wohl nicht durchgelesen.
Nicht zu empfehlen!

14.09.2005 20:41:26
Benjamin

Da ich auf einem kleinen Flughafen arbeite und viel zeit zum lesen hatte, konnte ich diese Buch innerhalb 2 Tagen lesen. Ich muss sagen, das micht diese Buch regelrecht gefesselt hat, weil ich es sehr interessant fand, das K. Wallander immer in eine Sackgasse ermittelte und es schien gerade zu aussichtslosden Fall zu lösen. Es gab bisher kaum Schriftsteller die mich dazu gebracht haben mir auf einen Schlag eine kompeltte Buchreihe zu kaufen aber hiermit, spreche ich ein großes lob an Herrn Mankell aus, der dies geschafft hat.

21.05.2005 11:05:59
Ane

Leider nicht besonders originell, und den Schluss fand ich selbst als frischgebackener Mankell-Fan reichlich an den Haaren herbeigezogen.

Nur eingefleischten Fans zu empfehlen, die die Reihe komplett lesen wollen!

01.05.2005 14:54:00
Ladykiller

Mein erster Mankell- Krimi riss mich nicht gerade vom Hocker. Wallander fand ich anfangs sehr unsympathisch, wenn er z.B. seine Frau schlägt und ich fand ihn auch ekelhaft, wenn er z.B. festsellt, dass er mal wieder die Unterhose wechseln könnte. Auch nervte mich die ständige Wiederholung von Untersuchungsergebnissen, durch die das Buch zwar dicker, aber nicht besser wurde.

Aber dennoch hat mich der Krimi dann wenigstens soweit gefesselt, dass ich Mankell noch eine zweite Chance gebe und mir den nächsten Fall auch noch kaufe... schließlich werden die meisten Autoren von Band zu Band besser.

Solide Krimiunterhaltung...

13.03.2005 19:48:53
Deutsch Gk Schüler ABI 05

tja was kann zu dem buch nach dieser rezension noch sagen ?
da ich selber nicht der größte lesefan bin kann ich nur jedem raten lest dieses buch !!! hatte es innerhalb von einer woche durch ( rekord:) ) zum vergleich für herr der ringe brauchte ich ein halbes jahr.
es mag schon sein das es nebensächliche handlungsstränge gibt, ABER diese machen für mich die person des wallanderes noch greifbarer, irrwege gehören schließlich auch zum leben dazu.
die tatsache, das die täter erst zum schluss auftauchen ist in keinster weise störend - machen die sache sogar noch interessanter. die auflösung hingegen ist auch in meinen augen sehr sehr merkwürdig. der plötzlich gedanken blitz wallanderes sogar fragwürdig ebenso wie die bankangestellte. dies ist in meinen augen größte kritikpunkt an diesem werk.
ich persönlich kann jedem nur raten lest es an wenn es seuch gefällt macht weiter ihr werdt es nicht bereuen.

23.02.2005 12:44:49
Unbekannte 16 jährige :-)

Ich fande das Buch am Anfang richtig spannend. Da die einzelnen Szenen gut beschrieben sind.
Zwischen durch wurde es dann mal wieder uninteressant aber dies behob sich schnell wieder da dann wieder Spannung aufkam.
Ich finde es gut das in diesem BUch viel von Dingen geschrieben steht die nicht passieren und von welchen die wirklich so passieren könnten. Damit meine ich nicht so aus der Luft gegriffene Gegenstände.
Zwischen durch stehen dort Zeilen die nichts mit dem Tathergang zu tun haben (z.B. ... aus dem Schrank, indem es nach Mottenkugeln riecht....)
Im allgemeinem ist das BUch spannend und gut zum weiter empfehlen.!!!!!

17.02.2005 15:00:57
Jana Bedingfield

Am Anfang ist mir das Buch langweilig vorgekommen, doch als ich weitergelesen habe, hat es mir doch gefallen. Das Buch ist ziemlich spannend und sehr gut geschrieben worden. Immer,wenn ich aufhören musste zu lesen, wollte ich nicht aufhören, denn es so spannend geschrieben, dass man einfach nicht aufhören kann, man will unbedingt wissen wer diese schreckliche Tat begangen hat und wie es mit dem Kommissar aufgeht. Man kann dieses Buch wirklich weiter empfehlen! So ein spannendes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen, wirklich super!!!!!

01.02.2005 14:14:04
Moritz

Also ich bin auch nicht wirklich ein Lesefreak. Dann wurde uns in der Schule eine Aufgabe gestellt, ein Buch zu lesen und ein Referat darüber zu schreiben. Und dann stand ich da...hm -_-...na toll! Dann hab ich mich doch allmählich ans Lesen gemacht. Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte nahm ich mir vor alle Bücher der Reihe zu lesen. Einfach Klasse!

11.01.2005 20:29:53
Christoph de Araujo

Also, ich finde den Krimi klasse, ist zwar schon knapp 3 Monate her dass ich ihn gelesen habe, aber ich war begeistert, superspannend bis zum Ende! Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe! Habe innerhalb von 2 Monaten alle neun Wallander-Romane gelesen!

@ Anja Latacz: Kommt die Auflösung in "Mitsommermord" auch aus heiterem Himmel? Wohl kaum... und zur Feststellung des Alters von Wallanders Vater: Hast du das Vorwort in "Wallanders erster Fall gelesen"? Dort findest du wohl die Lösungüber eventuelle Fehler!

10.01.2005 14:23:00
helene

also´mir persönlich gefällt der krimi nicht es wird viel zu wenig auf die derzeitige situation und asyl politik eingegangen es wird ein sehr komplexes thema in den raum geworfen ohne es im kern zu kritisieren oder es wenigstens zu analysieren

07.12.2004 12:45:00
Karin

Hallo Leute, ich finde das Buch klasse und spannend, brauche aber von euch ein paar Infos für meine Deutscharbeit: Wer kann mir sagen, was das Geheimnis von Johannes Lövgren ist?
Und warum heißt das Buchg eigentlich Mörder ohne Gesicht?

22.10.2004 15:49:41
Anja Latacz

Ich finde Thomas Kuerten\'s Analyse des Buches SEHR gut, hatte gleiche Gedanken beim Lesen dieses Buches.

Die Anfaenge gut, doch angefangene "strings" werden spaeter nicht verfolgt, und die Aufloesung kommt aus heiterem Himmel (Nach der Lektuere von drei Buechern, habe ich sogar den Eindruck, dass es sich um ein Muster handelt, in dem immer zwei (einfache oder sogar multiple) Mordfaelle vorkommen.

Bei der Lektuere von den Pyramiden (spielt 1989) fiel mir auf, dass sein Vater (der eine zu prominente, und merkwuerdige Position einnimmt, die mir eigentlich unerklaerlich ist) 70 Jahre alt ist, waerend er in Wallanders erstem Fall (um 1969) 60 Jahre alt ist.

Auch wenn die Buecher zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben wurde, wuerde man doch annehmen koennen, dass die Daten stimmen?

Ich vermute jetzt einfach mal, dass Herr Mankell diese Dinge so nebenher macht...

P.S. Menschen mit 70 sind eigentlich noch nicht greise oder verwirrt.

22.10.2004 12:09:03
alice

Ich bin keine Person, die gern Bücher ließt.Als ich mit "Mörder ohne Gesicht" fertig war, nahm ich mir vor alle Bücher dieser Reihe zu lesen.
Es ist Packen, Spannend, einfach genial!!!
Dieses Buch hat mein Interesse am Bücherlesen geweckt.

03.10.2004 17:48:26
Wolf

"Mörder ohne Gesicht" ist das typische erste Werk einer Reihe. Das Bemühen des Autors möglichst realitätsnah zu schildern, ist klar zu erkennen. Ein Fall wie der Beschriebene hätte sich inclusive Aufklärung ganz genau so abspielen können. Da die Polizeiarbeit derart transparent ist, blieb dem Autor gar keine andere Wahl als einen völlig neuen und unerwarteten Mörder am Ende zu präsentieren. Man liest das Buch eben nicht um den Knalleffekts am Ende zu genießen, wie es bei einem herkömmlichen Detektivroman der Fall ist, sondern um einzutauchen in die Welt der vorherrschenden Charaktere und der sie umgebenen Umstände.

19.08.2004 09:03:46
Denise

Ein atemberaubend spannender Krimi. Henning Mankell versteht es, den Leser bis zum Schluß im Dunkeln tappen zu lassen. Diese Bücher sind mir die Liebsten!
Fazit: Sehr zu empfehlen. Auch für die, die bisher keine Krimi-Leser waren.

27.07.2004 21:56:17
Uli

So wirklich vom Hocker hat mich das Buch nicht gerissen. Den Täter auf den letzten Seiten so aus dem Hut zu zaubern zeugt für mich von schlechtem Schreibstil. Ein Mörder muss, wie Agatha Christie schon geschrieben hat, im ersten Kapitel auftauchen. Freilich nicht als Täter, sondern vielleicht ganz beiläufig. Aber den ganzen Roman einen Spannungsbogen aufzubauen und dann den Mörder als überraschend unschuldig darzustellen, finde ich doof.

22.07.2004 10:55:46
Tinchen

Im Vergleich zu anderen Mankells eher schwach (vgl. Die falsche Fährte, Mittsommermord, Die fünfte Frau...), trotzdem lesenswert.

12.07.2004 21:05:48
Uli

Was mich an dem Buch verwirrt hat, ist, dass der Mörder so auf den letzten Seiten aus dem Hut gezaubert wird. Das mag ich ganz und gar nicht. Rückschlüsse auf ihn waren während der ganzen Handlung nicht möglich.

24.06.2004 15:21:33
Sören

Meine Meinung zu diesem Buch ist zwei geteilt: zum einen gefällt es mir sehr gut zum anderen finde ich das zum Teil der eigentliche fall, nämlich der mord von lenarp, etwas vernachlässigt wurde. Ich denke das henning mankell seinen roman unteranderem auch als sprachrohr für seine kritik an der schwedischen politik insbesondere an der schwedische Asylpolitk benutzt Ich denke dass dies durchaus legitim ist aber wenn man einen krimi schreibt dann sollte man sich auch auf das wesentliche beziehen und das ist nun einmal der fall bzw. das verbrechen und seine Aufklärung! Ansonsten klasse schreibstil und sehr gelungen.

20.06.2004 19:25:02
Sven

Ich finde das Buch klasse, nur die Namen Wahl ist nicht so toll, wäre besser wenn es eine Birden Germaine geben würde! ;) Greetz @mamma

20.06.2004 19:15:38
Myriam

ich habe das buch noch nicht ganz gelesen, (bis s.237) und ich finde es trotzdem einfach genial!!!
was ich nicht so doll finde ist das ich morgen eine Klassenarbeit darüber schreiben muss (über die 237 seiten) und ich kenne nicht jeden Namen der personen,....egal zuhause kann man ein buch viel mehr geniessen als in der schule! Seitdem wir das Buch in der schule durchnehmen kotzt es mich an. doch im endeffekt finde ich es aber super!

08.06.2004 22:45:35
Marion

Das Buch ist super. Ich kann mich den vorherigen Meinungen nicht anschließen, das Buch wäre langweilig. Gerade die Tatsache, daß das Polizeitteam lange zeit nicht weiterkommt, und keine Idee hat, finde ich sehr realistisch, unterscheidet sich doch sehr von den Hollywood Krimis, wo natürlich immer ein Hinweis am Tatort zu finden ist. Die Rätsel in diesem Buch, macht den Reiz aus. Es ist sicherlich nicht der Beste Mankell, jedoch meiner Meinung sehr lesenswert. Die Figur Wallander ist mir mit seinem Schwertmut sehr sympathisch und auch der Schauspieler, der den Wallander in den Verfilmungen darstellt ist perfekt gewählt. Für alle, die Mankell noch nicht kennen - unbedingt lesen - auch wenn ein Buch nicht nach eurem Geschmack sein sollte. Auf jeden Fall weiterlesen !!!!

25.05.2004 14:32:44
Babybash pinky

Im Allgemeinen finde ich das Buch wirklich gelungen,aber ich bin auch der Meinung, dass neben der eigentlichen Tataufklärung zu viel über das soziale Umfeld(Probleme usw.)berichtet wird.Obwohl zu betrachten ist, dass die Geschichte somit sehr gelungen klingt.Der Schreibstil ist auch gut gewählt! Wenn ich allerdings das Buch nicht in der Schule lesen hätte müssen, ich hätte ich dies wahrscheinlich auch nie getan!

24.05.2004 17:14:17
LeseRatte

Am Anfang fand ich das Buch eher langweilig, da alles sehr genau beschrieben wir, zb.: die Wetterlage, aber ab der Mitte ist das Buch total spannend. Was mich aber ein bisschen gestört hat, ist, dass der Möder in zwei Seiten gefunden wurde, und das ist plötzlich ENDE !!!
Aber trotzdem war das Buch total gut !!!

03.05.2004 14:39:48
lucio wieland

sehr gut spannend aber immer alles so düster geschrieben! Ich finde gut das man immer gleich mitten im Geschehen ist!

03.05.2004 14:39:40
lucio wieland

sehr gut spannend aber immer alles so düster geschrieben! Ich finde gut das man immer gleich mitten im Geschehen ist!

26.04.2004 18:14:01
Miriam

Also ich bi n16 jahre alt und das buch ist im prinzip sehr gut. allerdings beginnen wir es grade in deutsch zu analysieren, was natürlich den effekt hat, dass das buch nicht meh so dolle ist. aber ansonsten finde ich es sehr positv, da wallander eine lebensechte persönlichkeit ist, in die man sich echt gut hineinversetzen kann. Hinzukommt, dass dieser Krimi sehr realistisch geschrieben ist, nicht wie der großteil anderer Bücher mit Spannung geladen, es kommt mehr auf die reale Polizeiarbeit an.
MFG
Miriam

11.04.2004 23:30:44
Emilie

Ich bin 16 und finde das Buch sehr gut und es ist meiner Meinung nach sehr spannend (jedenfalls zu Anfang). Und ich habe schon sehr viele Krimis gelesen (man mag es kaum glauben) und dieses hier eines meiner Favoriten. Das einzige was mir nicht gefaellt, ist dass es ein sehr appruptes Ende nimmt und es viel zu kurz beschrieben ist. Wallender tappt 250 Seiten im Dunkeln und ach ploetzlich bekommt er einen Geistesblitz. Etwas seltsam aber naja trotzdem ein gut bis sehr gut von mir!

31.03.2004 15:27:54
Tommy

ich würde am liebsten ein best-of der bisher hier postulierten rezensionen verfassen oder einen verriss über eber jene. ich versuche dennoch meine kritik auf die "qualität" des zugrunde liegenden romans zu konzentrieren - und ich versuche mich kurz zu fassen:
das buch ist deswegen objektiv einfach schlecht, weil:
- man es keinem genre wirklich zuordnen kann
- für einen krimi fehlt, vom spannungsbogen über glaubwürdiger deduktiver polizeiarbeit bis hin zur logischen auflösung des falles, einfach alles!!!
- ein sozial-kritischer gesellschaftsroman ist es auch nicht, da die erwähnung von einigen übergriffen auf asylanten oder vorurteile ggü. schwarzafrikanern pseudoliterarischer qualität sind und aufgezwungen wirken.

alles in allem ein komplett überschätzter roman eines autors, bei dem die literarische lernkurve gerade erst eingesetzt hat.
sprachlich, stilistisch, etc. ist der roman eine beleidigung des intellekts des lesers.

ich kann ja verstehen, wenn einige minderjährige schüler das buch gut lesbar und deshalb (!) toll finden, aber wenn erwachsene menschen hier wahnwitzige qualitätsmerkmale in dieses werk hinein interpretieren, würde mich interessieren, was diese herrschaften denn bitteschön sonst zu lesen pflegen?

mit besten grüßen!

ps. wem die figur wallander ebenso auf die nerven gegangen ist und tatsächliches interesse an einem spannungsroman mit außergewöhnlicher hauptfigur, etc. hat, dem empfehle ich die rebus-reihe von ian rankin - das ist der eindeutig bessere wallander!

28.03.2004 23:24:53
daniel mores

dieses buch war mein einstieg in den mankell-kosmos.
anfänglich schleppend zu lesen, danach kommt die spannung und das interesse.
das ende, also die auflösung hinterläßt einen faden geschmack im mund, ein wenig wie ein coitus interruptus.

aber die sprache, die details, die brutalität (ja, ich gestehe:) und der außerordentlich sympatische, weil verständliche hauptdarsteller sind genial. obwohl ich verstehen kann wenn jemand h. mankell nach diesem buch nicht mehr lesen möchte.
es ist, leider, nicht sein aushängeschild.

18.03.2004 23:15:23
Madras

Dieses Buch und "Die fünfte Frau" waren die besten von Komissar Wallander. Aber es hat für mich seine Zeit gehabt. Mittlerweile sagen mir diese Krimis nicht mehr viel seitdem ich andere Autoren lese...
Sie sind nicht spannend genug, würde ich jetzt sagen. Und dann diese Ewige Kritik an die Schwedische Gesellschaft......

13.03.2004 19:58:57
Petra Brandstetter

Ich habe alle Wallander-Bücher gelesen und finde auch dieses wirklich gut. Wallander ist sehr sympathisch, eben weil er nicht perfekt ist und auf so manches nur zufällig stößt.

09.03.2004 21:11:20
petra

die mankell bücher über kurt wallander sind auf jeden fall keine krimis. wer spannung bis zum abwinken will, ist da echt falsch. trotzdem sind die geschichten wunderbar erzählt und - naja, literatur eben...

03.03.2004 17:35:51
Nastygirl108

Ich finde das Buch anfangs spannend, jedoch fällt die Spannung mit jedem Kapitel. Außerdem finde ich es nicht so gut, dass die familiäre Situation von Wallander so ausführlich beschrieben wird, weil mich das sehr gelangweilt hat. Das Ende finde ich zu aprupt und sehr unrealistisch. Außerdem wurde der Mordfall mit (meiner Meinung nach) zu viel "Zufall" gelöst! Schade, das ich über dieses langweilige Buch ein Referat halten muss.

24.02.2004 13:35:07
Asli

Ich musst das buch für meinen Deutsch Unterricht lesen und bin eigentlich sehr zufrieden ! Krimies sind zwar nicht meine vorliebe aber dieser war doch ganz okay vor allem für ein buch, welches für den unterricht dient !!!! Ich fands gut, dass es nicht nur um den Mord ging, sondern auch seine Privaten (wallenders) angesprochen bzw. beschrieben wurden !
Es liegt ne weile her, dass ich das Buch lass und kann mich nicht mehr ganz recht erinnern. BITTE UM HILFE : der ehemalige Polizist hatte den Mann aus dem asylheim umgebracht oder ? und wie war das mit dem Apfel und der zigarette ????

würde mich freuen, wenn jemand mein gedächnis auffrischen würde :)

23.02.2004 17:43:58
Sebi

Grenzgenial!!! Keine Ahnung was die Leute so schlecht daran finden. Ich finds packend, geistreiches Plot und apruptes Ende. Der typische Anit-Held wie z.B.: Brunetti(Leon) oder Brenner(Haas); zeitgenössisch und einfach super!!!
- - Ich weiß wovon ich rede, hae sämtliche Leon, Haas, Christie und Mankell Bücher gelesen, mit Krimis kenn ich mich ein wenig aus :-) - -

23.02.2004 11:04:08
Jan

Starker Anfang, aber nach ungefähr 50 Seiten stellt dich der skandinavische Winter ein und das Buch stirbt vor Schwäche und Langeweile!

Leider eines der schlechtesten Bücher, die ich je las!

14.01.2004 00:27:04
Frank Henningsen

Zwiespältig; dunkle, tiefe Athmosphäre, mit Wallander vom ersten Roman an eine hochinteressante Persönlichkeit, angemessene Sozialkritik und ausreichend Spannung stehen auf der Habenseite des Erstlings der Serie. Die Entwicklung und vor allem die Auflösung der eigentlichen Kriminalhandlung dagegen sind rein handwerklich verpfuscht und völlig unglaubwürdig. Ich denke, Mankell hat bei seinem ersten Wallanderroman halt noch ein bißchen Erfahrung gesammelt... ach ja, lesenswert ist das Buch, weil Ryberg, der durch die späteren Romane ja nur noch als Erinnerung geistert, hier leibhaftig auftaucht. Mankell hätte ihn länger leben lassen sollen.

04.01.2004 13:09:56
Janine

Ich habe bis auf zwei Büccher die Wallander-serie gelesen, und muss sagen, dass ich diesen nicht den besten mankell finde, doch aber einen spannenden auftakt zur serie. ich habe auf jeden fal den kauzigen Wallander in mein herz geschlossen und empfehle jedem, die weisse löwin zu lesen!!!!

18.12.2003 20:46:15
Marin

ich habe dieses buch zwar nicht gelesen aber finde es trotdem scheiße! die begründung dafür ist:
ich bin eine mitläuferin und schließe mich immer der meinung anderer an! weil ich keine eigene meineunghabe und die meisten hier das buch nicht so gut finden schließe ich mich an! das war alles was ich dazu sage!!!!!!!!! aber ich werde bestimmt irgendwann mal was von wallander lesen da meine freundin gemeint hat dass es da ein gutes bucg gibt!und da ich eine mitläuferin bin werde ich mir dieses bucg dann kaufen und ich werde es gut finden!

07.12.2003 15:03:57
Julia

Ich fand das Buch sehr schlecht. Es hat mich gelangweilt und die familiäre Situation von Kurt Wallander interessiert mich nicht! Das Hauptproblem: Der Rassismus ist wenig ausgebaut. Ich bin sehr enttäuscht, denn wenn ich es nicht hätte lesen müssen (für die Schlue), dann wäre ich nach dem spannendem Anfang sofort ausgestiegen....

07.12.2003 14:18:43
Sebastian

Ich habe "Mörder ohne Gesicht" in meinem Deutsch-LK kennengelernt. Ja, an Hamburger Gymnasien wird kein Kafka, sondern Mankell gelesen. Grade habe ich einige der anderen Kritiken gelesen und muss mich den meisten anschließen. Das Buch lässt sich wunderbar lesen. Leider erfüllt es nicht die eigentliche Aufgabe eines Krimis: Kritisch über die Gesellschaft schreiben und eher neben bei ein Verbrechen lösen. Mankell überlässt zu viel "Kommissar Zufall". Da kann ich auch gleich Tolkien oder David Eddings lesen. Da gehört Zufall dazu!

03.11.2003 10:54:24
SanneS

"Mörder ohne Gesicht" ist mein erster Wallander und ich war schon sehr angetan. Das überraschende Ende kann man vielleicht damit entschuldigen, dass es im wahren Leben - bei echten Ermittlungen - manchmal auch nicht anders zugeht. Zufälle führen die Ermittler weiter... Nur wenn man einen Krimi für (nicht wenig) Geld gekauft hat, erwartet man vom Autor wohl ein bisschen mehr als nur ein paar Zufälle.
Ich werde aber auf alle Fälle mehr von Wallander lesen!

31.10.2003 08:18:20
GENOVEVA

Es ist eine Mischung aus Spannung und Langeweile! Trotzdem wird es nie langweilig, obwohl es langweilige Stellen gibt.Im Großen und Ganzen war es nicht langweilig, obwohl ich vor Langeweile fast gestroben wäre.

PS.: VORSICHT VOR NACHAHMUNGSTÄTERN!!!!!!

07.10.2003 13:06:55
Linus9

Tja, wenn mann alle "Kritiken" hier so lässt, kann man nur wieder sagen: Geschmäcker sind halt verschieden und das ist auch gut so! Ich fande das Buch auch klasse, natürlich gibt es bessere Mankell´s, aber soooooooo schlecht fande ich es nun auch nicht! Einzig "negativ" war vielleicht die Aufklärung des Mordfalls und eine Bankangestellte die sich noch nach einem (halben Jahr war es glaube ich) an Personen erinnern kann, naja!

04.10.2003 21:26:56
Hakan

Diese Buch ist einer meiner ersten bücher. ich bin 16 und habe mir vor kurzem vorgenommen zu lese und ich finde das buch einfach klasse. ich werde mir noch weitere mankell romane holen

30.09.2003 22:46:12
Daniel S.

Nachdem ich "Die Rückkehr des Tanzlehrers", welches mein erster Mankell überhaupt war, gelesen hatte, hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen an meinen ersten Wallander-Roman.
Auch dieses Mal hat mich der Schreibstil voll und ganz überzeugt. Jedoch habe ich die gleichen Kritikpunkte wie die andren Leser: Der zufall hat einfach zu oft eine zu entscheidende Rolle gespielt und zwischendurch liefen die Ermittlungen doch recht unorganisiert ab. Aber die politische Aussage hat mich doch überzeugt und Wallander wurde auch wunderbar charakterisiert und wirkte dadurch sehr natürlich. Er ist kein typischer Held, bei dem sowieso immer alles klappt. Dies hat den Roman realistisch gemacht.
Fazit: Dieses Buch macht Hunger auf die weiteren Wallander-Krimis, lässt aber auch Platz für Steigerungen. Ich freue mich jedenfalls auf die nächsten Wallander-Romane.

30.09.2003 11:43:53
Arne Moritz

Dies war nun mein 4. Wallander/Mankell - und nachdem ich gerade Vor dem Frost / Inden frosten (ich las die dän. Übersetzung) gelesen habe, war ich gespannt, "wie denn alles mal angefangen" hat.

Meine Meinung: Stellenweise sehr spannend, dann wieder reichlich mit Klischees und Wiederholungen angefüllt (die Einschübe über das Wetter; die ewig nicht funktionierenden Handys; die dauernden Vorsätze, nun endlich mit seiner Schwester wegen des debilen Vaters zu telefonieren) nerven mich.

Schwerwiegender für einen Krimi: Die Auflösung des Mordfalles überzeugt nicht - nachdem wiederholt und mit den kräftigsten Ausdrücken auf die besondere Grausamkeit des Doppelmordes - es sei ein Abschlachten gewesen - hingewiesen wurde, kommt am Schluss ein "ganz gewöhnlicher" Raubmord heraus - ohne Erklärung, was nun die besondere Grausamkeit verursacht haben könnte! Das darf in einem Krimi eigentlich so nicht stehen bleiben.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die "political correctness" des Autors: In Schweden ist das Thema "Ausländer, Immigranten, Flüchtlinge" tabuisiert (wie im Mordfall Anna Lind wieder deutlich wurde) - Wallander darf sich zwar einige nachdenkliche Überlegungen erlauben, aber der Mord an Schweden / durch Ausländer) muss durch einen Mord an einem Asylanten (durch Schweden) kompensiert werden - so etwas verstimmt. Schade.

21.09.2003 22:20:06
Sibylle

Ich verstehe nicht wieso dieses Buch hier so verrissen wird. Ich lese es gerade und ich find´s super. Spannung vom ersten Buchstaben weg und lässt nicht nach. Ich warte noch immer auf Schwachstellen. Ich finde da nämlich keine.

03.09.2003 17:57:59
Swen Piper

Auf einem einsamen Gehöft im schwedischen Bezirk Schonen, wird ein altes Bauernpaar grausam ermordet. Mankell schildert die Suche nach den Mördern brillant - ohne Effekthascherei - ungemein authentisch und spannend. Das Buch hat mich wirklich gefesselt, auch wenn viele Leser vor mir eine andere Meinung geäußert haben.

24.08.2003 11:45:29
Jo

Da ich schon einige Bücher aus der Wallander-Reihe gelesen habe, habe ich demnach Vergleichsmöglichkeiten.
"Mörder ohne Gesicht" ist bis jetzt das absolut schwächste Buch von Mankell.
Die Lösung des Falles und die unrealistische Figuren, die sich dann letztendlich als Mörder entpupen sind durch den Autor auf die Schnelle erdacht worden, um den Roman auch schnellstens zum Ende zu bringen.
Ebenfalls: Nicht empfehlenswert!
Dagegen sind "Die Brandmauer", "Mittsommermord" und "Die weiße Löwin" sehr gute Erscheinungen, vor allem die erste von denen.

18.08.2003 23:05:36
christine

Der schwächste aller Wallander Romane, könnte man sich eigentlich ersparen-nicht sehr spannend. Nun ja, man erfährt halt wie das so war mit Wallanders schwierigen Zeit während der Trennungsphase von seiner Frau, aber im vergleich zu den anderen Romanen ist dieser einfach nur schwach. Alle anderen Romane sind überaus lesenswert, wobei Mankell mit Mittsommermord und die fünfte Frau den Vogel abschießt - absolute Spitzenklasse!!!!

17.07.2003 10:23:49
Graue Maus

Wir sind 4 Schülerinnen eines nordrhein-westfälischen Gymnasiums. Nachdem wir in unserer 10-jährigen Schullaufbahn bereits viele verschiedene Lektüren bekannter Autoren (z.B. Brecht: "Der gute Mensch von Sezuan"; Molière: "Der eingebildete Kranke";etc.) gelesen haben, sind wir nun auf ein Meisterwerk der Literatur gestoßen, wobei es sich um Henning Mankells "Mörder ohne Gesicht" handelt.
In diesem außerordentlich spannenden Roman des schwedischen Bestsellerautoren, geht es um die Probleme der Asylpolitik in diesem Land.
Mankell hat es in seinem Erstlingswerk fertig gebracht, gesellschaftliche Defizite in eine mitreißende Kriminalgeschichte einzubeziehen.
Wir empfehlen dieses grandiose Werk jedem der sich für exzellente Kriminalliteratur begeistern kann.

17.07.2003 10:15:17
JuliCa

Wir fanden das Buch eher durchschnittlich.
Der Verlauf der Ermittlungen, der viele neue Lösungsmöglichkeiten aufzeigte, und dessen Verknüpfung mit Wallanders privaten Problemen fanden wir gut ausgearbeitet. Allerdings fällt die Spannung gegen Ende des Romans deutlich ab, da das Ende unserer Meinung nach zu plump, zufällig und aus der Luft gegriffen ist. Dies ist in Anbetracht der Tatsache, dass Kurt Wallander über die Länge des Romans als Mensch mit vielen Schwächen dargestellt wird, der auch öfters in eine Sackgasse rennt, nicht weiter schlimm.
Überzeugend ist jedoch Mankells Schreibstil, der sich immer der jeweiligen Situation anpasst.
Um nun aber urteilen zu können, ob Ihr das Buch interressant findet, lest es besser selbst!

03.07.2003 20:45:38
Lady

Auch wenn viele anderer Meinung sind, ich finde "Mörder ihne Gesicht" durchaus sehr spannend, obwohl ich ebenfalls der Meinung bin, dass das Ende zu unrealistisch und plötzlich ist. Ich habe noch keine anderen Henning-Mankell-Bücher gelesen, finde dieses jedoch sehr empfehlenswert.

09.06.2003 17:51:36
Ischen

Ich hab insgesamt zwei von Mankells Büchern gelesen "Mörder ohne Gesicht" und "die falsche Fährte". Mörder ohne Gesicht ist auf jeden Fall das Anspruchslosere. Also, wer grausame Morde und Spannung mag: auf jeden Fall "die falsche Fährte" lesen.

30.04.2003 13:58:24
Konrad

Alle sagten mir, Mankell - mußt Du lesen. Ich habe mit 'Mörder ohne Gesicht' angefangen, las 'Hunde von Riga' und quäle mich gerade durch 'Die Weiße Löwin'. Ich denke, das werden die einzigen Mankell Bücher bleiben. So viel unwichtiges Bla bla; würde man alles Unwichtige rausstreichen, wären die Bücher nur halb so dick und es würde nichts fehlen. Keine wirkliche Spannung, keine Seiten bei denen ich kaum zu Atem kam-pseudointellektuell

22.04.2003 22:50:36
DanielM.

Also ich persönlich finde den ersten Teil der Krimireihe , im Allgemeinen ganz gut. Aber was ich wirklich bestätigen kann ist, dass er nicht an das Buch "Mittsommermord" rankommt. Ansonsten empfehlenswert.

20.04.2003 18:33:15
der_graue

Ich finde das Buch nicht so schlecht.

Ich finde aber, dass die Meinung zu viel verät. Wer die gelesen hat wird am lesen von dem Buch nicht mehr viel Freude haben, weil er schon fast alles weiß.

17.04.2003 14:40:49
Hannah(16)

"Mörder ohne Gesicht" kann man mit anderen Lektüren von Henning Mankell nicht vergleichen.Für mich persönlich auch absolut enttäuschend.Schade.Trotzdem kann ich behaupten,dass der Rest fabelhaft ist,damit meine ich die Bücher die folgen!!

07.03.2003 11:23:36
edi

Wenn man dieses buch gelesen hat, möchte man sicher keine anderen Wallander-Krimis mehr lesen so schlecht ist es - besser mit "Die weiße Löwin" anfangen und mit "Mittsommermord" aufhören

02.01.2003 14:05:58
Jay-Jay

Ich hatte vorher viel Positives über Mankells Kommissar Wallander gehört und nahm daher mit nicht geringer Erwartungshaltung die Lektüre des ersten Mankell/Wallander-Buches auf. Meine Erwartungen wurden größtenteils enttäuscht. Aus meiner Sicht ist Wallander nur ein müder Abklatsch von Sjöwall/Wahlöös Kommissar Beck - ein schlechtes Plagiat eben. Hinzu kommt, dass die Lösung des Falles doch recht konstruiert wirkt. Für meinen Geschmack wurde - ungeachtet verschiedener handwerklicher Fehler - zu sehr "Kommissar Zufall" bemüht. Am Ende hat man sogar den Eindruck, Mankell ist in seinen verschiedenen Handlungssträngen gefangen und möchte das Buch nur noch zu Ende bringen.

16.12.2002 12:51:18
katharina S.

"Mörder ohne Gesicht" war das erste Makell-Buch, dass ich gelesen habe.
Ich fand es total spannend und gut geschrieben. Kann es also nur empfehlen!

20.10.2002 14:03:02
snoozer

Nachdem ich als erstes Mankell-Buch das wirklich gute "Mittsommermord" gelesen habe, probierte ich es mit diesem ... und wurde doch sehr enttäuscht :-(
Wie es im obigen Text schon beschrieben wurde, fängt das Buch sehr interessant und spannend an und lässt dann doch sehr nach. Mit der Aufklärung hapert's doch sehr und mehr als einmal habe ich mich gefragt, wie blöd die sich eigentlich anstellen, dass sie offensichtlich wichtigen Spuren nicht nachgehen.
Das Ende war dann doch wieder sehr rasant, wenn's auch auf fast schon komische Weise daherkommt.
Für mich ist es ziemlich unverständlich warum dieses Buch einen Preis gewonnen hat. Der Schreibstil ist sicherlich sehr schön, aber die geschichte und der Spannungsaufbau wirklich dürftig.
Fazit : NICHT empfehlenswert