Mittsommermord

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Ordfront, 1997, Titel: 'Steget efter', Seiten: 537, Originalsprache
  • Wien: Zsolnay, 2000, Seiten: 602, Übersetzt: Wolfgang Butt, Bemerkung: Deutscher Krimi-Preis 2001, 3.Platz international
  • München: dtv, 2002, Seiten: 604
  • München: dtv, 2005, Seiten: 604
  • Hamburg: Der Hörverlag, 2010, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt

Couch-Wertung:

85°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

4 x 91°-100°
1 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:95.6
V:4
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":1,"91":1,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":1,"98":0,"99":0,"100":2}
Michael Drewniok
Von der ersten bis zur letzten Seite: Spannung, Logik, Dramatik

Buch-Rezension von Michael Drewniok Jun 2003

Drei junge Menschen aus der schwedischen Kleinstadt Ystad begehen das Mittsommerfest (21. Juni). Sie kleiden sich in die Gewänder des 18. Jahrhunderts und veranstalten in einem abgelegenen Waldstück ein nächtliches Picknick. Dabei werden sie von einem Mann ermordet, der es anschließend geschickt versteht, seine Tat zu verschleiern: Er sendet gefälschte Postkarten an die Angehörigen, um ihnen vorzugaukeln, dass sich die jungen Leute auf eine ausgedehnten Europa-Reise begeben haben.

Erst allmählich beginnt sich die Mutter einer der Ermordeten zu sorgen. Sie fordert die Polizei auf, nach ihrem Sohn zu suchen. Kommissar Kurt Wallander lässt sich von ihrer Besorgnis anstecken und ist dabei, Ermittlungen in die Wege zu leiten, als plötzlich sein Kollege und langjähriger Mitarbeiter Svedberg mit einer Schrotflinte erschossen in seiner Wohnung aufgefunden wird.

Die geschockten Polizisten von der Kriminalpolizei beginnen mit der Suche nach Svedbergs Mörder. Überraschenderweise stellt sich bald heraus, dass es zwischen diesem Fall und dem Verschwinden der drei jungen Leute eine Verbindung zu geben scheint: In Svedbergs Wohnung findet Wallander ein Foto von ihnen. Svedberg wusste also vor seinen Kollegen von dem Verbrechen; der Mörder hat dies erfahren und konsequent seinen Verfolger ausgeschaltet.

Drei Leichen im Wald

Kaum einen Schritt ist die Polizei weiter gekommen, als die Leichen der drei Vermissten im Wald gefunden werden. Der Mörder hat sie in ihren Kostümen zu einem grausigen Panoptikum arrangiert.

Wallander entdeckt, dass zu der Gruppe ein viertes Mitglied gehört - eine junge Frau, die kurz vor dem Mittsommerfest erkrankt ist und an dem Kostümfest nicht teilnehmen konnte; dies hat ihr das Leben gerettet. Nun treibt sie die Angst vor dem Mörder in die Flucht. Mühsam nimmt Wallander ihre Spur auf. Als er die Frau finden kann, muss er feststellen, dass sie ihm nicht helfen kann. Schlimmer noch: Der Mörder sucht ebenfalls nach der Frau. Getrieben von dem krankhaften Drang, auch noch das letzte Mitglied der Gruppe zu töten, folgt er ihr und bringt sie praktisch unter Wallanders Augen um.

Wieder steht die Polizei mit leeren Händen da. Die Unberechenbarkeit des Mörders macht es schwer, auf seine Fährte zu kommen. Immerhin stellt sich heraus, dass man es mit jemandem zu tun hat, den sein Hass auf glückliche Menschen zu seinen Taten treibt. Diese Theorie wird auf schreckliche Weise bestätigt, als der Mörder ein gerade getrautes Brautpaar und ihren Fotografen erschießt.

Gleichermaßen bedrängt von ungeduldigen Vorgesetzten, verängstigten Bürgern und der Presse, ausgelaugt durch die permanente Jagd auf den Mörder rund um die Uhr, gelingt es Wallander und seinen Kolleginnen und Kollegen endlich der ersehnte Durchbruch. Sie stellen den Täter in seiner Wohnung, doch er kann in letzter Sekunde entkommen. Nun, da er weiß, dass seine Festnahme nur noch eine Frage der Zeit ist, plant der geisteskranke Mann sein "Werk" mit einem letzten Mord zu krönen: Sein neuntes Opfer soll Kurt Wallander werden...

Wallanders schwerster Fall

Mittsommermord ist Kommissar Wallanders siebter Fall - und sein bisher schwerster. Die Jagd auf einen geisteskranken Serienmörder, der wahllos und ohne erkennbares Muster tötet, gehört zu den Alpträumen jedes Polizisten. So kann sich Autor Mankell über weite Strecken darauf beschränken, minuziös die mühsame und lange erfolglose Fahndungsarbeit der Ystädter Kriminalbeamten zu schildern, während der Täter praktisch unbehelligt seine Anschläge plant und durchführt. Erst man seine Identität aufdeckt, kann sich der Polizei-Apparat zielgerichtet in Gang setzen, doch auch jetzt geht noch schief, was schief gehen kann, wenn erschöpfte Männer und Frauen mit letzter Kraft eine gefährliche Aufgabe erfüllen sollen. Zu guter Letzt muss sich Kommissar Wallander dem Mörder im Alleingang und unter Lebensgefahr entgegen stellen.

Auch sonst gönnt Mankell seinem ohnehin nicht mit einem sonnigen Gemüt geschlagenen Helden kaum einen Lichtblick in seinem Leben. Die Polizeiarbeit erscheint Wallander als Kampf gegen Windmühlenflügel, seine Freundin hat ihn verlassen, er kann den Tod seines Vaters nicht verwinden, und dann erkrankt er auch noch an Diabetes und muss eine strenge Diät einhalten, was ihm aber nicht gelingt.

Durchweg ist der Grundton von Mittsommermord düster. Wie immer legt Mankell keinen "einfachen" Kriminalroman vor, sondern verknüpft seine Geschichte von der Jagd auf einen bizarren Serienmörder mit einem Blick auf den Zustand der modernen Gesellschaft, deren Zukunft an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend wenig vielversprechend erscheint. Mankell ist pessimistisch und beschreibt den Untergang traditioneller Werte, die ersetzt werden durch Gleichgültigkeit, Profitgier und Gewalt, während sich eine immer tiefer werdende Kluft auftut zwischen denen, die sich mit den neuen Verhältnissen arrangieren können, und denen, die dabei auf der Strecke bleiben.

Da seine Kritik nicht als jammervolles Lamento daher kommt, sondern nüchtern und sachlich vorgetragen wird, ist ihre Wirkung um so nachhaltiger. Insofern ist das Ende nicht happy, aber konsequent: Während sich Wallander nur mühsam von den Strapazen der Ermittlung erholt, bevor er an seine ständig schwieriger werdende Arbeit zurück kehrt, beginnt der Mörder in seiner Gefängniszelle damit, seine Taten in einem Buch festzuhalten, das ihm Ruhm und viel Geld einbringen wird - er hat seine Lektion gelernt und einen Weg gefunden, der ihn, ein Niemand, heutzutage ins Rampenlicht der Öffentlichkeit bringt.

Mittsommermord ist ein Roman mit mehr als sechshundert Seiten, und obwohl acht Menschen zu Tode kommen, wird man liebevoll ausgestaltete Blutbäder, spektakuläre Verfolgungsjagden und ähnliche, scheinbar unverzichtbare Zutaten eines modernen Bestseller-Thrillers vergeblich suchen (aber auch nicht vermissen). Selbst das Finale, das Wallander zwingt, sich dem Mörder allein zu stellen, macht in dieser Hinsicht keine Zugeständnisse. Wenig heldenhaft stolpert der ausgepumpte Kommissar, der Pistole und Handy im Revier vergessen hat, mit einer aufgeklaubten Holzlatte "bewaffnet" seinem Gegner hinterher, und sein "Sieg" ist das Ergebnis von Verzweiflung und purem Zufall.

Niemand ist sicher

Trotz aller Düsternis hält Mittsommermord seine Leser mit betörenden Mühelosigkeit bei der Stange. Mankell schafft es, Figuren mit wenigen Worten - es sind halt die richtigen - zum Leben zu erwecken. Kurt Wallander und die Frauen und Männer der Polizei von Ystadt, jener Kleinstadt, die sich der Autor als Bühne für sein Panorama der modernen (schwedischen) Gesellschaft geschaffen hat, sind in sieben Romanen zu vertrauten Gestalten geworden. Da ist der Schock natürlich um so grösser, wenn sich herausstellt, dass in Henning Mankells Welt niemand "sicher" ist - dieses Mal trifft es Svedberg, der in den früheren Wallander-Romanen dem Kommissar so manches Mal zur Seite stand.

Das Talent Henning Mankells als Schriftsteller lässt sich auch daran ermessen, dass er die Qualität der Wallander-Romane offenbar mühelos von Mal zu Mal steigern kann. Mittsommermord ist wie gesagt der siebte Band, und ganz gewiss einer der Besten. Der anhaltende und stetig wachsende Erfolg beeinträchtigt die Qualität in keiner Weise. Erfreulicherweise ist der Autor seiner Figur auch noch längst nicht müde. Er behält das erstaunliche Tempo der letzten Jahre bei und hat nach Mittsommermord bereits zwei neue Wallander-Geschichten veröffentlicht - auch hier ist der Siegeszug durch die Bestseller-Listen vorprogrammiert.

Mittsommermord

Mittsommermord

Deine Meinung zu »Mittsommermord«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
14.05.2016 14:49:42
Thomas Eisinger

Meine erste Begegnung mit Mankells "Wallander Reihe" war diese Buch.
Damals wusste ich nicht, das es schon mehrere davon gab, so fing ich ergo nach dem erste Drittel der Reihe an... Mein Tipp: Bitte lesen Sie die Reihe chronologisch!
Noch nie hatte ich vorher ein Buch gelesen, was mich derart in den Bann gezogen hatte. Alle Krimi Fans wissen um das Herauszögern, des "Licht aus" in der Nacht- wenn man nicht loslassen kann. Zur Geschichte gibt es oben schon eine Zusammenfassung, deshalb nur eine kurze Notiz meinerseits:
Das Nervenaufreibendste ist wohl, die Ungewissheit- warum gemordet wird. So entsteht ein düsteres Mysterium, indem Wallander verwirrt versucht eine Spur zu finden und Mankell uns Leser testet, ob 600 Seiten auch in einem Zug zu bewältigen sind. Eine der besten "Skandinavier"- großartig, einmalig unbedingt zu Empfehlen.

23.06.2013 09:24:35
krimileser

Ich mache es kurz: der beste Wallander und für mich auch der beste (skandinavische) Krimi, den ich bisher gelesen habe, und das sind einige:-)

Da kommen weder Adler- Olson, Nesbo, Nesser, Dahl (weit überschätzt!), Indridasson (Geheimtipp!), Sigurdarsdottir (Geheimtipp!), Tursten, Edwardson, Frimanson ,.. ran

03.06.2012 22:26:18
Psychologische Struktur

Seltsam, ich kenne auch alle Wallander inzwischen und viele Mankells, diesen fand ich, ob des Endes, eher schlechter. Typisch Mankell, ein sehr sehr spannender Verlauf, ich hab auch das Buch an 2 Tagen gelsen. Mankell schafft viele Verstrickungen, unglaublich viele Schnittflächen und damit unendlich viele Möglichkeiten und Lösungsansätze, man wartet auf eine ungeahnte Wendung, die , wie leider so oft auch bei Mankell, dann doch nicht eingelöst wird. Es entwickelt sich so unglaublich viel Potential, man denkt, als Leser ist man sicher nicht so kreativ, wie der Autor, und am Ende stellt sich dann eine ziemliche Fahdheit ein, die mir schon oft bei Mankell aufgefallen ist. Die Reise zum Ich im Epilog ist in der Tat sehr beeindrucken und gibt ein paar nicht unbedeutende Denkanstöße. Aber die Auflösung der Geschichte an sich war etwas enttäuschend. Trotzdem ein sehr spannendes Buch, welches sich zu lesen lohnt. Wallander ist halt ein intensiver oft beschriebener Kaffeegenießer...aber das macht die Figur wiederum so sympathisch

12.11.2011 22:08:05
Roberta

Ich habe mir angewöhnt, die Bücher der Reihe nach zu lesen, wie sie erschienen sind. Mittsommermord ist der 6. Band de Reihe Wallender und bis jetzt der Beste. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Er ist spannend geschrieben, manchmal, wie in allen Büchern, ein bisschen langatmig, aber ansonsten toll beschrieben. Mankell beschreibt zuweilen zuuu viel, manchmal langweilig und uninteressant. Aber die Spannung wurde diesmal nicht unterbrochen

28.10.2011 16:08:02
loedel

Ich finde die Bücher von Henning Mankell sehr spannend.

Das war mein erster, aber sicher nicht mein letzter Wallander! Und es ist sicher nichts für schwache Nerven. Die Bücher sind von Anfang bis zum Ende fesselnd und außerdem noch besonders schockierend aufgrund der Mordes an einem langjärigen Kollegen,den man ja selbst schon``gut kannte``.

02.11.2010 20:08:49
Andreas

Dieses war erst mein zweites Buch mit dem tollen Wallander und ich muss sagen es wird nicht mein letztes gewesen sein. Es ist vom Anfang bis zum Ende spannend erzählt, man fühlt sich mitten drin, denkt so dann und wann, den Täter zu kennen, aber dann kommt wieder was Neues dazu.
Der Täter ist immer präsent und das gibt noch den kleinen Kick
Ich hoffe noch viel von Wallander zu lesen

01.09.2010 15:50:39
Kasia

6 Jahre sind vergangen seit ich das Buch gelesen habe und ich hab wirklich vergessen, wie fantastisch es ist.
Ich kann mich kaum entscheiden, welcher wirklich mein Lieblings-Wallander-Krimi ist, denn sie sind alle auf ihre Art und Weise toll und herausragend.
"Mittsommermord" ragt wirklich heraus. Ein tolles Buch! Vom Anfang bis zum Ende wahnsinnig spannend und interessant.
Ein kranker Mörder und viele wehrlose, willkürlich ausgesuchte Opfer und dann Svedberg.
Ich kann Wallander nachfühlen, wie es sich anfühlen muss, wenn der Kollege auf einmal verstirbt und man erkennt, wie wenig man von dem anderen wußte. Einfach, weil das Interesse für dessen Probleme nicht da war. Und dann wird man noch als "bester Freund" in dessen Bekanntenkreis tituliert und weißt gar nichts über den anderen...
Es fällt mir immer wieder auf, wie sensibel und detailiert Mankell Wallander beschreibt.
Henning Mankell hat in Düsseldorf gesagt, dass Wallander tatsächlich nichts mit der Person Mankell zu tun hat. Es fällt mir fast schwer das zu glauben...
Es ist, als würde Mankell in Wallander drin sitzen. Er kennt ihn so gut.
Und das liebe ich an diesem wunderbaren Schriftsteller.
Uneingeschränkte Empfehlung!!!

18.08.2010 19:48:45
Lola 132

Ich finde Henning Mankell schreibt sehr spannend. Ein Buch von ihm ist spannend vom Anfang bis zum Ende. als ich das Buch Angefangen hatte, wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. als ich dann damit fertig war, war es mir langweilig also kaufte ich das nächste Buch. Wallander ist zwar sehr psücho aber das ist lustig. Ich würde allen empfelen dieses Buch lesen, die mal wirklich was spannendes lesen wollen

05.01.2010 13:29:57
dieschlaue

Um mich kurz zu fassen, als ich es zu Ende gelesen hatte, mein 4tes Mankell-Buch , war ich echt sauer, das war damit auch mein letztes.Und dafür gibt es 2 handfeste, nachvollziehbare Gründe : 1. Das Motiv geklaut von "Der Name der Rose" (Der Mörder hasst die Freude anderer) 2. Die Vorgehensweise des Mörders und damit auch die Aufdeckung des Verbrechens geklaut von "Roter Drache" (Ich erklärs hier nicht, vielleicht kennt ein Mankell-Leser auch Thomas Harris). Ich finde es haarsträubend, daß Mankell hier einfach das dröge schwedische Landleben und den kranken, sympathischen Wallander ohne Ende schildert, aber keine Ideen für eine eigene Kriminalgeschichte hat. Einziges Glanzlicht ist die sensible Schilderung von Wallanders Reise auf die einsame Insel, und seine Begegnung mit dem Mädchen, das dem Mörder entkommen ist.
Die schon fast mystische Verklärung Wallanders hierzulande ist mir völlig schleierhaft, wenn man Krimis mag, sollte man doch lieber in Amerika beginnen.Thomas Harris natürlich zuerst, "Red Dragon", dann James Ellroy, aber nicht diese schwedische Hausmannskost.

20.11.2009 14:46:53
Krimi_Bruja

Mittsommermord ist für mich einer der besten Wallander. Sehr spannend von Anfang bis zum Ende. Außerdem leiden wir mit Wallander mit. Wir erleben seine körperlichen und seelischen Leiden, die uns schon seit einigen Fällen begleiten. Wir kennen jede Kollegin sowie Kollegen und können es nicht fassen das Svedberg nicht mehr dabei ist. So grausam. Doch soviel wie wie schon über Wallander wissen, jetzt erfahren wir erst mal was Svedberg so getrieben hat. Dessen Leben war noch trauriger als es von unserem Kurt ist.Jedenfalls für mich hat dieser Krimi 100°. Das sind meine Erwartungen an einem Krimi.

24.08.2009 23:39:12
Alex

Ohne langes Geschwafel: Eines der besten Bücher überhaupt!

Allerdings sollte man mindestens 2 Vorgänger-Bücher gelesen haben, um sich besser in Wallanders emotionale Lage versetzen zu können (ich war auch irgendwie traurig über Svedbergs geblühmte Bettwäsche).

Allerdings frage ich mich, wie zwei Verfilmungen dieses richtig guten Lesestoffs (von SVT und BBC) das Ende so total verhunzen konnten. Dabei war Kenneth Branagh doch auf einem so guten Weg, immer exakt am Buch entlang... schade

16.07.2009 01:28:24
XorD

Mein erster, aber sicherlich nicht letzter Wallander!
Zwar ist das Erzähltempo nicht sonderlich hoch, aber Mankell schafft es trotzdem eine angenehme Spannung aufzubauen.
Einzig das Finale hat mich nicht sonderlich überzeugt. Das hätte ein wenig mehr Spannung vertragen können.
Trotzdem...

Lesenswert!
90°

26.05.2009 21:18:46
ann-e

Für mich auch der beste Wallander! Absolut nichts für schwache Nerven! Wirklich sehr spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Durch den schockierenden Beginn wird man sofort gefesselt und von der Handlung in Beschlag genommen. Durch die ständige, unheimliche Präsenz des Täters wird eine erdrückende Athmosphäre geschaffen, die am Ende in einem Hollywood-reifen show-down gipfelt.

07.03.2009 21:06:49
Biscuter

Mittsommermord war für mich der beste Wallander von allen.
Von Anfang bis zum Ende fesselnd und außerdem noch besonders schockierend aufgrund des Mordes an einem langjährigen Kollegen, den man ja selbst schon "gut kannte".
Das war übrigens bis jetzt der einzige Krimi, den ich zweimal gelesen habe. 96°.

29.01.2009 12:47:27
ChimChim

Eines der besten Bücher aus der Wallander reihe! Brilliant geschrieben und eine sehr, sehr spannende Atmosphäre. Auch kein stück zu langatmig wie ich finde, die spannung hält sich sehr konstant und am Ende des Buches gibts natürlich noch den großen "showdown" ;) Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat sollte dies schnell nachholen! Meine Wertung: 90%

30.12.2008 16:10:47
Emamju

Meine Erwartungen an das Buch waren hoch (kein Wunder bei alle den positiven Kritiken). Erfüllt wurden sie leider nicht.

Spannung gab´s nur scheibchenweise.

Für´s Ende hat der Auto für meinen Geschmack etwas zu tief in die Mottenkiste gegriffen.

Im großen und Ganzen fühlte ich mich nicht nennenswert gut unterhalten.
Deshalb bleibt dies bleibt mein letzter Wallender-Krimi. Schade.

24.10.2008 17:45:22
Brigitte Kaufmann

Etwa vier Fünftel des Buches habe ich mit großer Spannung und großem Interesse gelesen. Dann allerdings , als das Motiv des Täters immer mehr in den Mittelpunkt gerückt wurde,hatte ich das Gefühl, Mankell hat sich da in etwas verstiegen. Sorry, aber das Motiv fand ich nicht überzeugend, um nicht zu sagen, ein wenig an den Haaren herbei gezogen

27.08.2008 10:44:40
pescheg

«Mittsommermord» ist meiner Ansicht nach der Höhepunkt in der Wallander-Reihe von Henning Mankell. Das Buch verbreitet eine drückende Stimmung, der man sich nicht entziehen kann. Brillant geschrieben und versehen mit einem unerbittlichen Handlungsablauf produziert der Roman einen Sog, wie man ihn nicht oft erlebt. Immer wieder möchte man laut «Halt!» rufen und die Geschichte auf die richtige Bahn zurückbringen, aber machtlos muss man den Ereignissen (und den zahlreichen Fehlschlägen des Ermittlerteams) folgen.

Nur selten passiert es mir, dass ich einerseits möglichst schnell lese, um das Ende der Geschichte zu erfahren, und mir andererseits möglichst viel Zeit lassen möchte, um mich noch lange nicht vom Buch trennen zu müssen. Mit «Mittsommermord» hat mich Henning Mankell in diese angenehm unangenehme Situation versetzt.

27.07.2008 17:30:15
WelpeMax

In der Reihenfolge habe ich sie alle gelesen und die letzten beiden waren schon top und dieser fesselt mich auch wieder, der Roman ist düster und teils sehr depressiv, aber ungemein spannend, ein Buch was man wie die anderen von ihm auch gelesen haben sollte ! 100°

12.06.2008 09:57:14
tedesca

Das war mein erster Mankell, man hatte ihn mir geschenkt - als Folge habe ich gleich alle anderen gekauft, die damals schon am Markt waren und wie verrückt in einem durchgelesen.

Meiner Meinung nach ist "Mittsommermord" eines der besten Bücher aus der ganzen Reihe. Vielleicht auch, weil einen der Tod so junger Menschen immer besonders berührt. Mankell versteht es, in sparsamen Worten die Personen und Situationen so zu beschreiben, dass man sie direkt vor sich sieht.

Ein spannender Krimi, der einen nicht mehr so schnell loslässt!

28.02.2008 17:51:09
ullala

Habe das Buch vor langer Zeit mal gelesen.Eines weiss ich noch, dieses Buch wäre es wert noch ein zweites und sogar ein drittes Mal gelesen zu werden.

20.02.2008 09:32:46
Christiane34

Hier ist schon alles gesagt was es zu sagen gibt ueber dies Buch. Meiner Meinung nach das Beste was Henning Mankel je geschrieben hat.
Die duestere Stimmung zieht einen einfach in seinen Bahn, das geht schon ueber gewoehnliche Unterhaltung hinaus.
Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte das am besten sofort nachholen. Es lohnt sich.

25.01.2008 17:40:16
Windfreund

Wer das Gefühl des Fröstelns nicht kennt: bei der Beschreibung der Sichtweise des Mörders hat es mich befallen. Die nahezu emotionslose Methodik, gepaart mit dem Motiv das Glück anderer Menschen nicht ertragen zu können.Das hat etwas unheimlich trauriges und einsames.Ich denke es war die Absicht des Autors dem Täter nicht "zuviel Gesicht" zu geben. Die bizarren Morde im Kontrast mit dem nüchternen Polizeialltag, die depressive Atmosphäre und die menschlichen Probleme Wallanders verleihen den überraschenden Wendungen noch mehr Kraft. Vielleicht der beste Wallander.

30.12.2007 10:49:13
Anja

Mittsommermord war mein erster Wallander (und erster Mankell überhaupt).
Und ich bin unheimlich begeistert. Es ist nicht aufregend geschrieben - sogar eher einfach, was ich in diesem Fall klasse finde. Die Spannung liegt in der Handlung. Es geht einfach nacheinander fort und hat mich in sich hineingezogen.
Ich hab richtiggehend mitermittelt. Am liebsten wär ich dabei gesessen und hätte meine Überlegungen zum Besten gegeben und 'meine' Kollegen an Details erinnert.
Wallander selbst fand ich super, grad auch die 'Pinkelei', auch ein Kommissar kann gesundheitliche Probleme haben, die nicht so schick daherkommen. Ein Kommissar, der sich auch über Hintergründe Gedanken macht, versucht sein Bestes zu geben und begeht dabei selbst viele, zum Teil folgenschwere, Fehler.
Womit ich an meinem einzigen größeren Kritikpunkt angekommen bin:
Den Mord an dem Mädchen auf der Insel, auch ein völlig überlasteter, kranker Kommissar hätte das verhindert.
Über ein paar weitere inhaltliche Fehler bin ich auch gesolpert, allerdings war ich so begeistert beim Lesen, dass ich sie sehr schnell wieder vergessen hab.
Ich freu mich schon darauf, gemeinsam mit Wallander und seinen Kollegen in einem weiteren Fall zu ermitteln...

11.12.2007 23:09:58
Skydiver

Mein Einstieg in die Welt Wallanders - ein Buch von den Schwiegereltern zu Weihnachten. Am 2. Weihnachtstag war es durchgelesen und noch bevor das neue Jahr anbrach hatte ich den nächsten Wallander gekauft...

Absolut empfehlenswert!

24.11.2007 14:09:51
schuelerin_15

ich hatte bis jetzt noch nicht das vergnügen, dieses buch zu lesen, muss es aber von der schule aus ... trotzdem freue ich mich schon sehr darauf, denn ich habe schon viel gutes darüber gehört =)

04.11.2007 20:08:35
Swen Piper

Wieder einmal ein ganz starker Krimi von Mankell, hintergründig, scharfsinnig, brutal und spannend. Der Roman gehört eindeutig zu den besten Wallander - Krimis.

07.10.2007 11:12:25
Yvie

Also ich habe das Buch eben zu Ende gelesen und fand es unglaublich spannend...Wallander ist nicht der super gut aussehende Superheld, sondern ein normaler Mensch, der mit seinen alltäglichen Problemen zu kämpfen hat..aber dennoch sympathisch bleibt..

30.05.2007 19:15:26
Diana

War von dem Buch sehr enttäuscht. Fand es durchweg mühsam zu lesen und auch nicht spannend. Finde es hat auf keinen Fall 90 Grad verdient. Wallander fand ich eigentlich ganz sympathisch, seine aber so detaillierte Krankheitsgeschichte mit allen Einzelheiten hat mich aber wirklich nicht interessiert (diese ewige Pinkelei).

24.04.2007 17:30:38
Missy Marple

Ein wunderbar grausames Buch! Und der Schluss... Der eindeutig beweist, dass Mankll langsam depressiv wird. Oder auch nicht ;-) *lol* Jedenfalls ist es schon leicht deprimierend, dass der Typ dann reich wird mit seinen Taten...

17.03.2007 12:14:19
axelp

Nachdem ich den Vorgänger in mich reingequält hatte, war ich am Anfang wiedermal am "fast weglegen" des Buches. Aber ich war positiv überrascht, dies war endlich wieder mal ein ordentlicher Krimi von Mankell.
Spannend kann er ja einfach nicht schreiben, es dreht sich immer wieder alles um den jammernden Wallander und wievielmal er in diesem Buch gepinkelt und Wasser getrunken hatte, habe ich leider nicht gezählt. Aber es hat gewiß einen Großteil des Buches ausgemacht.

24.02.2007 21:03:57
meg

liebe janna!

es ist nicht komisch, dass svedberg in der "fünften frau" noch lebt, dieses buch hat mankell nämlich VOR dem "mittsommermord" geschrieben ;-)

14.12.2006 18:48:44
Jennifer

Dieses Buch war mein dritter und letzter Versuch mit Wallander & Co. "Mörder ohne Gesicht" und "Der Mann, der lächelte" habe ich noch gern gelesen, obwohl ich auch bei der Lektüre dieser Romane schon verwundert war über die überschwenglichen Kritiken, die Mankell von den Lesern einsteckt.
"Mittsommermord" schließlich hat so viele inhaltliche Fehler, dass ich beim Lesen immer wütender wurde! Dazu kommt die ewige Pinkelei Wallanders, die mir tierisch auf den Keks ging. Nachdem ich mich durch ca. 350 Seiten gequält hatte, gab ich die Hoffnung auf ein "Besserwerden" des Romans und den Roman selbst auf. Schade um die vergeudete Zeit.

07.11.2006 19:10:06
cosma

es ist schon länger her, dass ich mittsommermord gelesen habe, aber ich kann mich noch an jedes grausige detail erinnern. es war wirklich ein glaublich packendes buch, seit dem ich es gelesen habe bin großer mankell fan!

06.08.2006 13:45:13
Janna

Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Ich habe es selten erlebt dass die Spannung so gleichbleibend hoch ist wie bei diesem Werk. Schade fand ich, dass am Ende kein erkennbares Motiv für die Taten herauskam. Im Moment lese ich "Die fünfte Frau". Irgendwie merkwürdig dass Svedberg hier noch lebt!

02.08.2006 11:09:51
Linn

Hm, komisch. "Mittsommermord" wird so oft als bestes Buch von Mankell beschrieben. Leider kann ich mich dem nicht anschließen.

Ich mag Mankell und seine Wallander Reihe sehr, sehr gern, aber leider wollte bei diesem Buch der Funke nicht so recht überspringen.

Ich finde es gut geschrieben, es ist auch spannend, aber es ergreift mich nicht so wie seine vorherigen Bücher. Das liegt vielleicht daran, dass ich Svedberg immer sehr mochte und es schade finde, dass er tot ist und daran, dass mich in diesem Buch Wallander extrem genervt hat.

Ich hoffe, der Nachfolger nimmt mich wieder so gefangen, wie sonst auch.

03.01.2006 10:58:45
Niklas

Das Buch habe ich im Sommerurlaub in Schweden gelesen,und da konnte ich mir die Schlussszene natürlich besonders gut vorstellen. Auch sonst ist das Buch spitzenmäßig, unheimlich spannnend vom Anfang bis zum Ende. Selten habe ich etwas Besseres gelesen !

29.12.2005 22:22:47
Sven

Ich muss leider einer Vorrednerin von mir recht geben, denn das der Leser an manchen Stellen schon weiter ist als die Figur nervt manchmal doch ziemlich.

Als bestes Beispiel kann man hier mal die Situation kurz vor Schluss darstellen, als beschrieben wird, dass sich der Mörder bereits in Wallanders Wohnung befindet. Doch Wallander erst noch im Hafen und im Hotel nach Ihm sucht.

War ziemlich nervig so dass man die Seiten fast überlesen hat bis man an der Stelle angelangt ist, wo man mit Wallander dann wieder auf einem Wissenstand ist.

Aber ansonsten ein sehr geniales Buch.

23.12.2005 12:55:31
phi99auc

Also, auf unerklärliche Weise ist mein Eintrag vom 15.12.05 verschwunden - hier ein erneuter Versuch. (Vielleicht hatte ich ja zuviel vom Buch verraten.)

Irgendwie kann ich mit Mankell nicht warm werden - das Eingangszenario fand ich zwar spannend, aber dann wurde es streckenweise einfach zu wunderlich und unplausibel. Das hat eher genervt als unterhalten. Leider von mir nur 65 Grad.

17.10.2005 17:16:07
tabstar73

Das Buch hat genau das, was ein guter Krimi braucht:
Mysteriöses Verschwinden von drei Jugendlichen , ein Serienkiller, ein unbekanntes Motiv und eine Hauptperson, mit der man sich identifizieren kann.
Ich habe immer wieder gerne weiter gelesen. Mir hat dieses Roman besser gefallen als , da er einfach noch viel spannender war. Es gab keinen Punkt an dem Langeweile aufkam.
Jedoch muss ich Mankells Meinung- zumindest teilweiße- widersprechen. Ich finde, dass der „Zerfall der Gesellschaft“ bei weitem nicht so drastisch ist, wie von ihm geschildert. Bei seinen Grundgedanken kann ich ihm jedoch beipflichten.

28.09.2005 16:33:54
onkel lil

ich bin noch novize im wallander universum.
ich habe bisher erst "mörder ohne gesicht" gelesen -der mir bisher am besten gefiel- dann den "mittsommermord" und lese derzeit "die weiße löwin".

was mich wundert, ist, daß die meisten rezensenten dieses buchs, sich in großen lobreden ergehen. das buch ist zwar gut geschrieben, und einigermaßen flüssig zu lesen; jedoch hatte ich den eindruck, ich als leser sei den figuren um einiges voraus. ich finde es störend, gerade bei einem kriminalroman, wenn man als leser quasi schon "weiter" als die hauptfiguren ist, und man dem protagonisten 50 seiten hinterherlesen muß, bis leser und protagonist den wissensstand teilen.
für mich wäre eine "wiederauferstehung" svedbergs als louise eine spannende komponente gewesen - hat doch niemand die leiche in svedbergs wohnung genauer untersucht, geschweige denn identifiziert.
aber es sollte sich anders entwickeln.
für mich die spannendste stelle im gesamten roman war die, als elsa vom polizeirevier wallanders hemden holen sollte und ewigkeiten nicht wiederkehrte.

79%

01.09.2005 16:33:03
Marianne Engler

Ich habe Mittsommermord auch in kürzester Zeit verschlungen: Ein unerhört spannender Krimi. Was mich aber bei Mankell echt etwas nervt ist, dass er dauernd mir dem erhobenen Zeigfinger darauf hinweist wie schlecht doch die Welt ist und wie schlimm die Zustände in Schweden geworden sind.

16.07.2005 14:58:32
Marie

Nachdem ich alle Mankell-Krimis gelesen habe, bleibt Mittsommermord mein Favorit. Zwar sind alle seine Romane unvergleichlich spannend, aber dieses Buch ist die Krönung. Das Motiv der Morde ist völlig absurd, aber gerade das gefällt mir.
Nur eins nervt: Von mir aus kann Wallander 50mal am Tag pinkeln, nur müsste Mankell das nicht jedes Mal genaustens beschreiben.

13.06.2005 19:58:26
jo

super krimi, überwältigend, packend, genial, ich habe das buch für meine diplomprüfungen, da ich das thema krimis gewählt habe, und es ist trotz seinem umfang schwer zu empfehlen, es liest sich meist schneller als die mühsamen 70 seitigen kurzgeschichten! weiter so mankell! ;o))

03.06.2005 20:37:49
Adeodatus

Ich habe das Buch gerade eben zu Ende gelesen. Man ist in das Geschehen total integriert und bekommt durch die kurzgeschilderten Denkweisen des Täters eine ganz andere Sichtweise über die Verbrechen. Der Inhalt weist zwar keine logischen Verlaufsfehler auf, jedoch erscheint es mir unrealistisch, dass solche übertriebenen kriminellen Vorkomnisse gerade in einer eher kleinen Stadt Schwedens passieren.

Schweden ist nicht wie die USA oder Russland.

02.05.2005 21:25:37
Markus Holl

Einer der besten Romane von Mankell!
Am Anfang fand ich das Buch ein wenig fad, weil man nur auf der Stelle trat und im Fall des Verschwindens der Jugendlichen niucht weiterkam. Doch dann kam ein "Spannungsschub", und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Man ist Wallander zwar einen Schritt voarus, aber es bleibt spannend.
Somit durch und durch eines der besten Bücher, welches ich je gelesen habe!

25.03.2005 18:16:09
Loorelay

Ein Buch dass man nicht mehr weglegen kann!
100% Spannung - Ich finde es das Beste von Mankells Wallander-Krimis!! Obwohl er alles klasse schreibt - bin ein absoluter Fan
von ihm geworden.

Er reisst einen so richtig in seinen Bann. Freu mich schon sein neuestes Werk zu lesen.

Und an alle die`s noch nicht kennen : Los lesen!!! ;-)

21.03.2005 13:37:26
Jasmin

Hej!

In der Schule hieß es: Sucht euch ein literarisches Werk aus und haltet darüber ein Referat. Nun, ich habe "Mittsommermord" gewählt. Während dem Lesen dieses Buches vergisst man alles um sich herum, man liest bis weit in die Nacht hinein, obwohl man eigentlich schlafen sollte.
"Mittsommermord" war mein erster Mankell, aber ich bin sicher, dass weitere folgen werden.
Alles in allem kann ich sagen, dass dieses Buch absolut empfehlenswert ist, durchaus nicht fade und sehr sehr lesenswert!
Noch nie war ich mit einem Buch, das ich für die Schule lesen musste, so zufrieden!

05.03.2005 14:38:49
Stephanie

ich schreibe grad meine facharbeit über dieses buch und es ist einfach klasse!!!! morgens in der schule hab ich mich schon darauf gefreut endlich weiter zu lesen....einfach unbeshcreiblich spannend!!!
wer es noch nicht gelesen hat...nix wie ran!!

03.03.2005 20:12:41
Leseratte

Auch ich konnte mich dem Bann dieses Romans nicht entziehen. Er fesselt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Auch wird Wallander sowie die Polizei einmal von einer anderen Seite gezeigt; Wallander in einer Krise, Svedberg im Verdacht der Homosexualität. Doch das eigentlich anziehende ist die bedrückende Stimmung, die sich durch den gesamten Roman zieht. Man hat das Gefühl, die Stimmung am eigenen Leibe mitzuerleben.

Hier gibt es keinen anderen Rat als dieses geniale Meisterwerk zu lesen bzw zu verschlingen.

19.12.2004 20:19:58
Annika

Gut, Besser, Mittsommermord! Das beste, was mir an Spannung jemals in die Hände geraten ist!!! Wahnsinn! 600 Seiten in nur 3 Tagen -ich konnte das Buch (trotz anderer Aufgaben) nicht aus den Händen legen!
Habe die letzte Seite gerade vor einer Stunde erst gelesen und bin von daher noch ganz gefasst von dem Ausgang der Geschichte. Das Beste, was Mankell bisher geliefert hat.

Lesen, lesen, lesen!

100° , denn die Spannung kocht! ;-)

04.12.2004 19:13:42
Joams

Kurz und knapp: Genial.
Das beste daran ist die Spannung. Warum checkt Wallander nicht wer es ist? Ist das nicht offensichtlich? Genau diese Fragen machen einen verrückt und man fierbet in atemloser Spannung mit. Nach der Fünften Frau das beste Meisterstück von Mankell.

10.11.2004 14:04:00
Babs

Ganz abgesehen davon, dass ich diese Wallander-Ausgabe verschlungen habe, konnte ich auch noch meinen bekennend nicht-lesenden Freund mit Mittsommermord in Begeisterung versetzen!!!!
Ich finde es allerdings fatal, mit diesem Buch in Wallanders Leben einzusteigen, denn abgesehen von "Falsche Fährte" und "Fünfte Frau" wird man nach dem Mittsommer-Knüller doch sehr enttäuscht. Ich rate also chronologisch zum leichten Einstieg mit grossem Anstieg, und nach Mittsommermord am besten aufhören, denn mit der "Brandmauer" hat sich Mankell nun wirklich verbrannt.......

04.10.2004 12:08:18
Peter Hannemann

Was denkt sich Mankell eigentlich, dermaßen auf den Nerven seiner Leser herum zu trampeln? Ich muß auch ein bischen an meine Gesundheit denken!
Wirklich das Beste das ich bis jetzt von ihm gelesen habe!

24.09.2004 12:21:36
yvonne

"mittsommermord" ist der beste wallander roman, den ich gelesen habe.
man fiebert richtig mit bei der mördersuche und möchte am liebsten das buch nicht mehr weglegen!!!
in dem buch wird einem mal wieder bewußt, wie wenig wir doch von unseren mitmenschen wissen.

13.09.2004 11:52:04
Eva

Ich finde den Text "In Kürze" ganz schön blöd. Das sollte doch nur einen Geschmack auf das Buch machen und nicht den ganzen Inhalt runterplärren. Jede Spannung wird hier vorweg genommen. Am besten man liest es gar nicht!!

03.09.2004 18:02:09
akina

wer war der mörder in der mitsommernacht? bitte schreiben meine buch ist ein mängelexemplar und es fehlen seiten bitte hilfe, ich habe eine vermutung aber ich wes es nicht!!!!mir hat das buch richtig gut gefallen und habe mir auch schon ein neues bestellt, das kommt allerdings erst in 6 wochen!!!!!

03.08.2004 20:54:27
speedynike

der beste wallander , ein grenzgänger, ein gejagter, ein jäger und alle sind opfer

der blick hinter die kulissen deprimiert und macht unendlich traurig, trotz aller spannung ein ungemütliches buch mit einem kranken zweifelnden helden, der an den realitäten zu zerbrechen droht.

das buch raubt einem nächte und den glauben an .... ja an was eigentlich ?

Ein MUSS für jeden Krimi Freund !!!!!

02.08.2004 13:29:22
Zdenka Bennarova

Ich liebe das Buch. Es ist das Beste, was ich von ihn je gelesen habe. Ich würde es jedem empfällen.

03.07.2004 14:17:27
Bullitt

Ein äußerst lesenswertes Buch ! Nicht nur extrem spannend (dabei schlüssig), auch die wunderbar unaufgeregt gezeichneten Haupt-Charaktere überzeugen. Mankell verzichtet auch auf überflüssigen Trash. nah an 100 % !

08.06.2004 22:11:23
Marion

War zwar nicht mein erster Mankell, aber mit Abstand der spannenste. Obwohl ich eine kleine Tochter habe, die sehr anstrengend ist, habe ich bis nachts 3 Uhr gelesen und hatte das Buch in 3 Tagen durch. Ich weiss nicht, ob es sein bestes ist, da ich noch nicht alle gelesen habe, aber ich kann es jedem empfehlen, es ist ein absoluter Schlafräuber und man ist süchtig nach der nächsten Seite. Das einige Leute es nicht gut fanden, kann ich nicht verstehen. Es ist absolut super.

05.06.2004 10:21:56
Carríe

Henning Mankell ist für mich einer der besten Krimi erzähler. Dank meiner Schule habe ich das erste Bich in die Hand bekommen und ich habe mir auch gleich 2 weitere geholt.. man könnte sagen Mankell hat mein leben verändert.... Ich habe durch ihn ein ganz anderes denkvermögen

31.05.2004 22:59:20
Schweigende Montagsmalerin

Ich bin begeistert. Das war mein erster Mankell und ich will auf jeden Fall weiterlesen !!! Die zwischengeschobene Sichtweise des Täters ist ziemlich gut eingebaut und man weiß bis zum Schluss nicht, ob Wallander den Täter schnappen wird oder nicht :)

28.05.2004 11:07:17
Andreas Theune

Guter wenn auch nicht der beste Wallander....ich hatte Probleme mich in den Täter hereinzuversetzen und fand die Motive nicht sonderlich überzeugend. Da gefielen mir andere Bücher Mankells besser. Allerdings macht sdie Person Wallanders fast alles weg.

03.05.2004 21:06:40
Jessica

echt cool! ich referiere das buch jetzt auch in der schule- wird zwar ein bisschen lang aber bestimmt gut. mitsommermord ist eines der besten krimis von henning mankell- spannend bis zur letzten seite auch für mich als jugendliche!

06.03.2004 17:14:27
sunny

Nachdem ich Henning Mankells Buch "Die rote Antilope" gelesen hatte, war ich nicht so begeistert.Ich wurde nun wieder mit dem Buch "Mittsommermord" durch die Schule zwangsbeglückt, und ich bin nicht wirklich zufrieden. Stecke aber noch mitten im lesen, und nach den vieln guten Kommentaren, hoffe ich das sich meine Meinung ändert und auch ich noch in den Bann gezogen werde. Freue mich schon auf die Stelle mit der Insel, von der alle schreiben. Bis jetzt war das Buch ziemlich fad, es hat in mir kein Interresse geweckt. Hoffe es kommt noch.

28.02.2004 20:01:46
Stephan

Brilliant. Mankell brachte mich vor zwei Jahren dazu, mehr zu lesen und es hält immer noch an. Mitsommemord ist in einer Weise geschrieben, die einen davon abhält, zu atmen. Hervorzuheben sind die Szenen auf der Insel sowie die Mörderjagd gegen Ende des Buches. Mit Abstand einer seiner besten Krimis.

23.02.2004 11:09:40
Jan

Ein Meisterwerk!
Detailiert und das teilweise zu sehr, aber ich bin begeistert! Mit Sicherheit der beste Wallander!
Über weite Strecken ein fesselnder Plot mit viel Tiefgang und Platz für die eigene Phantasie...

10.02.2004 10:40:49
mäuschen

Ich fand dieses Buch ist sein bestes! Es hat mich so gefesselt, ich hab nächtliche Stunden "geopfert" um weiterzulesen. Der beste Mankell bisher! "Die Rückkehr des Tanzlehrers" hat mich nicht so eingenommen, dafür ist die Darstellung von Linda in "Vor dem Frost" sehr gut - Ich freue mich auf weitere Linda Wallander-Krimis, so es welche geben sollte!

16.01.2004 23:33:46
Frank Henningsen

Typisch Mankell: über 600 Seiten, nicht gerade brillant geschrieben, Spannung nur an ausgewählten Momenten; stattdennen viel schlechtes Wetter, ebensolche Laune und penibel nacherzählte Polizeiarbeit. Klingt furchtbar, aber irgendwie funktioniert es; wenn man sich auf das Buch einläßt, entwickelt es einen hintergründigen aber unwiederstehlichen Sog. - Unwesentlich schwächwer als die "Fünfte Frau" und "Die Falsche Fährte", gehört zu den Sternstunden der qualitativ etwas unausgewogenen Serie um Kommissar Wallander

14.01.2004 00:56:05
Dark_Phoenix

genau wie scenic23 geschrieben hat geht er gar nicht auf die personen genauer ein wie sie aussehen man findet keine beziehung zu den leuten...
keine freundschaft kein feeling...
wenn jemand meiner meinung ist oder mir einen buchtipp geben will kann er oder sie sich ruhig melden!

14.01.2004 00:45:20
Dark_Phoenix

also ich finde das diese buch wenn man keine zeit hat es zu lesen sehr anstrengend ist weil man immer wieder die gedanken von wallander lesen muss und immer dieses "er ging pissen" naja nicht gerade mein geschmack!ich muss dieses buch für die schule lesen...
am meisten hat mich die stelle auf der insel mitgerissen und leider hatte ich von der stelle auch einen bösen traum davon...
wer gern mit mir über das buch unterhalten will kann sich ja bei mir melden

28.12.2003 15:19:53
alican

hmm also leute ich lese zurzeit dieses buch bins zwar noch nicht fertig aber wird immer spannender sodass ich nachts davon träume wie die fortsetzung wohl aussehen wird.
Ich wollt mal fragen ob es auch einen film gibt von mittsommermord?
ok danke bye

11.12.2003 17:19:40
Lena

Ich kkann nur jeedem diesees und andere Bücher von Mankell empfehlen.Habe inzwischen fast alle gelesen.Er ist eindeutig der beste schwedische Krimmiautor unserer Zeit!!Schade, dass Kurti jetzt aufgehört hat..Aber mit Linda ist es ja auch ganz schön..
Meine Favouriten sind Die falsche Fährte und die weiße Löwin.
Vor dem Frost und die Rückkehr des Tanzlehrers sind nicht mehr 100% so gut wie die anderen.Aber ok!!!
Ansonsten einfach genial der Henning!!!

06.12.2003 16:21:21
Sabrina

Das Buch war das bisher spannendste Buch das ich von Henning Mankell gelesen habe. Obwohl ich erst 14 Jahre alt bin verstehe ich alles was er schreibt. Ich liebe seine Bücher!
Bald lese ich das letzte in der Kurt Wallander Reihe: Die Brandmauer und ich bin schon sehr gespannt...

03.12.2003 17:25:09
Reisinger

Es war mein erstes Buch von Mankell das ich gelesen habe. Ich musste es für eine Facharbeit schreiben und dachte am Anfang es wird mir nicht gefallen. Doch jetzt bin ich froh das ich es lesen musste denn es war ein Hit. Und es werden sicher die restlichen Werke von ihm auch noch in meinen Regalen landen.

24.11.2003 15:44:39
scenic23

Mittsommermord war mein erstes Buch von Mankell. Meiner Meinung nach ist Mankell überbewertet. Einige Spannungsmomente sind zwar da, aber die Handlung wird künstlich verlängert. Die Geschichte ist irgendwie farblos und geht nicht in die Tiefe. Die Kollegen von Wallander werden nicht richtig beschrieben und man fängt an über die Seiten "drüber zu lesen".
War nicht sehr begeistert von diesem Buch.

03.11.2003 14:15:07
Elettra

Mitsommermord war der letzte Mankell, der mir noch "fehlte". Und ich kann nur sagen, das Warten hat sich gelohnt. Selten hab ich solch zwiespältige Gefühle gehabt wie bei Mitsommermord - ein ständiger Wechsel von nahezu unerträglichem Thrill und dabei unglaublichem Drang weiterzulesen.Nach 2 Tagen und Nächten hatte ich es dann endlich geschafft. Einerseits froh, dass es endlich "geschafft", andrerseits traurig, dass es schon vorbei war. Eindeutig der beste Mankell!!!

24.10.2003 19:16:30
Michael

In einem Wort: PERFEKT!
Viel besser kann man einen Krimi nicht schreiben. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ist meines Erachtens das beste Buch um und mit Kurt Wallander.
Sehr empfehlenswert.

21.10.2003 17:07:45
oberplutza

Seit den schlechtenVerfimungen der Krimis im TV hab ich von Mankell genug. Außerdem hat sich Mankell in den letzten drei, vier Jahren zu seinen Nachteil verändert!

21.10.2003 17:03:42
ggg

ich habe alle Mankell krimis bis Mitsommermord gelesen. aber bei diesen fängt Mankell an sich und seine Hauptfigur zu ändern, so,das ich die nächsten Bücher nicht mehr gelesen habe. oder war es der Umstand, verfilmte Versionen von den Krimis in TV gesehen zu haben?
Die filme waren wohl ziemlich schlecht! Naja Mankell ist gegessen!

18.10.2003 13:17:12
lars

Mittsommermord ist mein erster Kriminalroman von Mankell. Es waren phantastische Abendstunden inmitten der Ermittlungen um den unnahbaren Serienmörder, welcher Kommissar Wallender alles abverlangt. Vorallem als Einstieg in das Genre macht das Buch Lust auf mehr.

09.10.2003 01:14:47
neuer mankell fan

mittsommermord war mein erstes buch von mankell- ich war, als ich es nach 2 tagen gelesen hatte, glücklich, dass ich nun endlich mal was anderes machen konnte als gebannt weiterzulesen.. und zum anderen traurig, dass es zuende war.

das ist packende krimiliteratur.
die nächsten 2 mankell bücher habe ich mir gleich besorgt...

23.09.2003 14:39:14
Kuno

Anschließend an meinen "Vorredner Alwin" sind mir die Floskeln in Mankell\'s-Wallander-Romanen auch schon aufgefallen. Desweiteren stört mich, daß die Randpersonen allesamt blaß bleiben. Es fällt einfach schwer sich die handelnden Personen ( Wallander ausgenommen ) vorzustellen. Eine Charakterisierung wird, wenn überhaupt, nur am Anfang des Buches oder in einem anderen Wallander-Band vorgenommen. Mankell hält es wahrscheinlich für nicht notwendig die Menschen innerhalb von Dialogen oder Szenarien mit ein paar Eigenheiten, die deren Wiedererkennung ermöglicht, auszustatten. Mit anderen Worten, die Visualisierung ist Mankell\'s Stärke nicht. Seine Stärke ist aber der Aufbau des Kriminalfalls an sich. Obwohl das Kriminalistenteam sich oft irrt, die Ermittlungen eher schleppend in Fahrt kommen wird es doch für den Leser nicht langweilig. Man will einfach wissen wie sich die Puzzleteile zusammenfügen und das ist es was den Leser bei der Stange hält.

03.09.2003 13:27:05
Alwin

Mein erster und letzter Mankell-Krimi, den ich gelesen habe. Er war zwar durchaus fesselnd, doch ärgerlich, wenn ständig die Story gestreckt wird: Ich erinnere mich haupstsächlich an Phrasen die etwa lauten "...und wieder musste alles noch einmal neu durchdacht werden..." oder " ... irgendetwas hatte er übersehen, aber was?..." oder "... und sie standen wieder ganz am Anfang" oder... "irgendwie waren sie keinen Schritt weiter gekommen" oder "... er hatte das Gefühl, das ihm etwas entgangen war.." oder...;
Jedenfalls hatte ich das dumpfe Gefühl hier Zeit zu vergeuden und der Autor wolle unbedingt über 600 Seiten füllen. Wie mir Mankell-LeserInnen berichten, werden die übrigen Krimis nach gleichem Muster gestrickt. Kurzurteil: Spannend aber überbewertet!

18.08.2003 22:49:56
christine

Der Beste aller Wallander-Krimis, neben "die fünfte Frau". Dieser Krimi ist einfach nur genial.
Speziell, wenn man alle Bände zuvor gelesen hat, ist es schon dramatisch, wenn eine der Hauptfiguren stirbt.

15.08.2003 19:12:39
Gerlinde Schäfer-Vogel

Mitsommermord ist das erste Buch von Mankell, welches ich gelesen habe. Ich war total fasziniert und konnte das Buch erst aus der Hand legen, als ich es durchgelesen hatte. Es ist sehr spannend und fesselnd. Unbedingt empfehlenswert!

20.07.2003 09:01:07
Rout!ne Imper!al

Henning Mankell - Mittsommermord -Sehr guter Krimi, trotz manch zu lang gezogener Passagen. Schnelle, einfache Sprache trotzdem aber unglaublich spannend. Das Buch war ein Geschenk zu meinem 15.Geburtstag und ein Anlass mir die anderen Krimis mit Kommissar Wallander vorzunehmen...

15.07.2003 16:46:24
Anna

Ich finde das Buch "Mittsommermord" im Grunde genommen echt lesenswert.

Das Einzige was mich daran ein wenig stört ist, dass sich der Schluß ziemlich zieht.

14.07.2003 18:42:48
LitKit

Henning Mankell ist ein Meister der mystischen Spannung. Eine leichte Sprache, mit wenigen Stilmitteln aber sehr hohem Tempo, wenn es sein muss, dazu ein sehr gutes Plot und ein hervorragend konstruierter Spannungsbogen (vor allem Svedbergs Schicksal/Zwielicht/Doppelleben? bringt es auf die Spitze) dazu die authentische Auflösung, - eines der besten Krimibücher, die ich bisher las.
Ich dachte nicht, dass Mankell die "Fünfte Frau" noch toppen kann

01.06.2003 12:42:21
www.tfh.de.ms

Also ich finde Mankell's Mittsommermord einfach nur genial spannend und sprachlich hochwertig. Ich lese es eigentlich aus schulischen Gründen zusammen mit Dieter Bohlen's Nichts als die Wahrheit für Referat über Moderne, das ich übriges auch sehr empfehlen kann (ok, ist ein bisschen was anderes).

Also meine Empfehlung: Lesen - egal aus welchem Grund
... um nicht zu sagen muss man gelesen haben!

03.05.2003 17:07:22
Babsi

Also meiner Meinung nach, neben "Die fünfte Frau", der beste Roman Mankells. Spannend bis zur letzten Seite!!!!!

23.04.2003 02:35:44
Philipp Grella

Ich finde es ist sehr gut geschrieben, Spannung pur und sehr gut wurden auch die Situationen, Gefühle und Personen beschrieben. Negativ als Nachgeschmack fande ich nur, dass der Kommisar immer depressiv zu sein scheint, was irgendwie auch auf den Leser abfärbt.

20.04.2003 12:58:42
Lisa

Ich find das das buch sehr gut geschrieben ist. Ich konnte das Buch nicht eher ablegen, bevor ich die letzte Seite gelesen hatte. Es hatte mich Nächte gekostet- aber das war es wert. Ich würde das Buch auf jedem Fall weiter empfehlen. Es macht Spaß das Buch zu lesen, obwohl es sehr düster geschrieben ist. Echt LESENSWERT!!!!

17.04.2003 14:50:17
Hannah(16)

Dieses Buch bereitet einem schlaflose Nächte.Man wagt es nicht zu atmen,das Buch zur Seite zu legen.Ich habe es verschlungen und auch jetzt wenn ich daran denke,läuft es mir kalt über den Rücken!!Fabelhaft und brutal!!

06.03.2003 18:12:03
Daniela

Eine Kollegin gab mir vor 2 Wochen die ersten 5 Bücher von Mankell. Alle, die die Bücher schon gelesen hatten, sagten mir voraus, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann. So spannend und packend seien sie. Und sie hatten recht!! Hatte in 10 Tagen alle Bücher gelesen! Freu mich schon auf den Mittsommermord.
Dani

28.01.2003 15:55:29
Heike

Absolut klasse! Nachdem ich eine Zeit lang mit Wallander pausiert hatte, weil ich das Düstere nicht mehr ertragen konnte, habe ich ihn (Wallander) wie einen guten Bekannten in Mittsommermord wieder begrüßt. Ich habe es noch nicht fertig gelesen, aber ich finde es nach "Die fünfte Frau" das beste Buch, allerdings auch wieder sehr brutal. Trotzdem: Mankell ist einfach perfekt: Sprache, Handlung, Spannung - es stimmt einfach alles.

22.12.2002 13:10:14
René

An sich durchaus spannend, wenn auch gut 200 Seiten zu lang. Man hat den Eindruck, Herr Mankell hat zwischendurch von seinem Verleger den Hinweis bekommen, dass mehr Seiten auch mehr Geld bringen können...man fragt sich daher an einigen Stellen, ob Wallander tatsächlich so sehr in der Krise steckt, dass er die einfachsten und deutlichsten Hinweise übersieht.

13.08.2002 16:55:32
der_Baer

Zugegeben, Mankell hat es wieder geschafft einen sprachlich subtilen Schwedenreißer zu schaffen, der konsequent Spannung aufbaut, gegen Ende hin allerdings nicht die Dichte erreicht, um den geneigten Krimifan noch zu überraschen. Abwechselnde Selbstzweifel und Permanentpinkelaction sind darüber hinaus nicht unbedingt geeignet, den Spannungsbogen auf Dauer gespannt zu halten.

Auch wenn Wallanders private Situation für den Leser transparent gemacht wird, gehen die hausbackene Krimielemente zeitweise lustlos an den Menschen Schwedens und dem Lesepublikum vorüber. Irgendwie spürt man, dass Mankell zwischendurch mit dem Fortgang seiner Story zu kämpfen hatte, er schafft es jedoch, gekonnt alle Klippen der Langeweile zu umschiffen.

Ein Empfehlung für dieses Buch kann man jederzeit vergeben und damit etwas Positives für das Wochenendlesepensum tun. Die sechshundertvier Seiten bieten mit wenigen Ausnahmen ein komplexes Krimiabenteuer, das nachvollziehbar ist.