Der Mann, der lächelte

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Ordfront, 1994, Titel: 'Mannen som log', Seiten: 371, Originalsprache
  • Wien: Zsolnay, 2001, Seiten: 381, Übersetzt: Erik Gloßmann
  • München: Saur, 2003, Seiten: 512, Bemerkung: Großdruck
  • München: dtv, 2005, Seiten: 376
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt
  • München: dtv, 2010, Seiten: 376

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Lars Schafft
Klassenkampf auf schwedisch

Buch-Rezension von Lars Schafft Sep 2003

Das Wetter ist schlecht. Die Menschen sind schlecht. Eigentlich die ganze Welt. Und erst recht die Wirtschaft. Das lehrt uns Henning Mankell in seinem Krimi "Der Mann, der lächelte".

Kurt Wallander ist am Boden. Dass er einen Menschen erschossen hat, verkraftet er nicht. Betäubt von Alkohol und Depression dreht er einsame Runden am Strand vom dänischen Skagen. Sogar den Dienst will er quittieren - für immer. Seine Tochter Linda schafft es immerhin, den todessehnsüchtigen Wallander wieder auf die Beine zu bringen. Doch wieder zurück auf die Wache? Niemals. Das Kapitel ist abgeschlossen.

Bis Sten Torstensson auftaucht. Dessen Vater, Anwalt in Wirtschaftsfragen, ist bei dichtem Nebel in seinem Auto umgekommen. Ein Unfall, wie die Polizei meint. Das war Mord, ist sich Sten Torstensson sicher. Auch Wallander glaubt der Theorie seiner Kollegen nicht mehr, nachdem er aus der Zeitung erfährt, dass Sten Torstensson erschossen worden ist.

Wallander nimmt die Ermittlungen auf, führt sich schneller wieder in den Job ein, als Kollegen und er selbst je geahnt haben. Die Spur der Torstenssons führt Kurt Wallander in die Bel Etage der schwedischen Wirtschaft, die zu allem bereit scheint, um ihren Reichtum sicher zu stellen...

"Der Mann, der lächelte" nutzt das alte David-gegen-Goliath-Motiv: Der unbedeutende Kommissar einer schwedischen Kleinstadt allein gegen ein Wirtschaftsimperium - Klassenkampf auf schwedisch. Dabei kann Mankells Roman nicht so fesseln wie Mörder ohne Gesicht. Wallanders Ermittlungen basieren zu häufig auf Inspiration, auf spontane Eingebungen und Gedankengänge, für die er selbst keine Begründung findet, die ihn der Lösung aber trotzdem näher bringen. Wallander-Superstar. Keine Frage, dass David Goliath schlägt - nur die Siegesfeier bleibt aus: Ist ja eh alles schlecht, jetzt auch noch die Wirtschaft. Alles in allem: einer der schwächeren Wallander-Krimis.

Der Mann, der lächelte

Der Mann, der lächelte

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Letzte Kommentare:
18.01.2014 11:37:58
pema

Der schlechteste Wallander, ich habe bis hierher alle in Reihenfolge gelesen.
So viel Kaffeetrinken, alle 10 Seiten eine Zusammenfassung dessen, was der Leser ohnehin weiß und eine völlig unglaubwürdige Story. Organhandel findet nicht in Weltfirmen statt und dass am Ende um den Firmenchef, der 11 Sekretärinnen hat, nur noch die zwei Leibwächter sind, ist völlig unglaubwürdig. Normalerweise haut der zuerst ab und dann der Rest.
Hakan Nesser mit van Veteren und Barbarotti ist da um Längen besser

14.03.2013 21:33:48
Leo

Mein zweiter Wallander Roman nach Die falsche Fährte und wieder war er sehr spannend.Trotzdem fand ich die falsche Fährte etwas besser. Bei diesem Kriminalroman fieberte man nicht so mit Kurt Wallander mit wie bei der anderen Variante.
Besonders der Anfang des Buches war extrem spannend, der Teil darauf war aber eher langweilig und auch der Schluss war eher vorhersehbar.Etwas Unlogisch. Außerdem gefiel mir die Beziehung zwischen Kurt Wallander und Ann Britt Höglund.
Gut aber lange nicht so gut wie andere Wallander Romane.

23.01.2012 23:51:30
Psychologische Struktur

Der Mann der lächelte ... war mein zweiter Wallander. Erste Erkenntnis: Es lohnt sich, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, da doch einige Querverbindungen stattfinden, die zwar nicht zum Verständnis nötig sind, die Figur Wallander aber schlüssiger machen in all seinen Depressionen und lebensmüden Phasen. Ich fand dieses Buch sehr spannend, sehr realistisch, am Schluß ein kleiner Showdown, bei dem ich mich gefragt habe, wenn Wallander kamikazemäßig schon den Flughafen stürmt, um das alle erlösende Flugzeug aufzuhalten, warum schießt er nicht mit seiner vorgehaltenen Knarre los, damit das Ding nicht abhebt? Da würgt er noch seitenlang herum bis er ein Auto vors Flugzeug fährt um es auf der Rollbahn zu stoppen, nach dem Motte "bloß keinen Dreck machen", aber ansonsten sehr spannend, ich hab das Buch auch fast in einem Zug durchgelesen. Viel besser als der erste Wallander "Mörder ohne Gesicht". Grundsätzlich wird immer viel Kaffe getrunken und viel Wetter beschrieben, als ob man sich das Wetter nicht vorstellen kann im November...aber wenn man sich daran gewöhnt hat, würde man es für das "Wallander-Atmo-Gefühl" sogar vermissen. Mir gefallen die "Nordlichter" immer besser als jeder amerikanische Thriller.

09.01.2011 00:22:28
Conan08

Ein guter Wallander-Roman, wie immer. Dennoch, einer der schlechteren Wallander-Romane.

Wiedermal eine gute und äußerst realistische Thematik: Skrupelloser Kapitalismus auf Kosten menschlicher Gesundheit, kombiniert mit illegalem Organhandel.

Der Roman fängt sehr ruhig, beschaulich, gemütlich an. Ganz nach meinem Geschmack. Danach kommen die Ermittlungen richtig in Gang. Wallander ist viel unterwegs, ermittelt erfolgreich. Viele, viele Actionszenen. Es passiert ganz schön viel Interessantes in der ersten Hälfte des Buches. Doch was danach folgt, waren ca. 100 langeweilige Seiten, wo man den Eindruck hat, es wird fast nur im Polizeipräsium in Ystad ermittelt, eine Besprechung nach der anderen. Es passiert nichts.

Der Unterschied zu allen anderen Wallander-Romanen ist einfach der, dass sich fast alle Cliffhangar, und die besten Passagen des Buches in der ersten Hälfte stattfinden. Erst gegen Ende des Buches wurde es wieder richtig interessant. Was ich damit sagen möchte. Es ist ja nicht so, dass man nicht durchgängig interessante Dinge im gesamten Buch erfahren hat. Das schon. Alleine die Personen rund um Alfred Harderberg und den beiden ermordeten Rechtsanwälten sind/waren äußerst interessante besondere Charaktere.

Top ist: Schloß Farnholm ist in der Vorstellung mit der gruseligste, athmosphärischste Schauplatz der Wallander-Romane.

Fazit: Hätte ein Top-Wallander werden können, wenn die Handlung bzw. die Cliffhangar anders gesetzt/verteilt worden wären. Gemeinsam mit "Mörder ohne Gesicht" mein persönlich ungeliebtester Wallander-Roman.

12.08.2010 19:36:52
Chrisu

Wallander ist schon längere Zeit wg. Depressionen im Krankenstand, als ein Freund ihn bittet, den Tod seines Vater aufzuklären, weil er glaubt, dass es Mord war. Nach einigen Recherchen wird auch sein Freund getötet und Kurt Wallander ist sich jetzt sicher, dass da mehr dahinterstecken muss. Dabei lernt er auch Harderberg kennen, ein bekannter und geachteter Mann, aber sein Instinkt sagt ihm, dass dieser Mann nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Wieder ein Mankell, der seinen Kommissar mit kriminalistischen Gespür die Spannung durch das ganze Buch führen läßt.

12.08.2010 15:31:49
Chrisu

Jeffrey Clayton hat eine Vorlesung auf der Uni und dort bekommt er Besuch von einem Mann aus der Abteilung Staatssicherheit mit einem Dokument des geplanten Einundfünfzigsten Bundesstaates. Er wird um Hilfe gebeten und ersucht mitzukommen, um einen Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Eigentlich dürfte in diesem Bundesstaat kein Verbrechen passieren, da alles unter starker Kontrolle liegt und die Leute, die dort wohnen sehr viel für ihre Sicherheit bezahlt haben.
Fragen werden aufgeworfen: Wie kam der Täter in diesen abgeschotteten Bereich? Wieso hat er Kenntnis von den Ermittlungen? Wie kann er ungesehen flüchten? Wer ist er? Gelingt es Jeffrey den Täter zu überführen? Ein sehr gut geschriebenes Buch, das auch zum Nachdenken anregt, ob es sinnvoll ist so einen Polizeistaat zu erschaffen, ob der wirklich jegliche Straftaten ausschließt?

02.08.2010 22:00:59
Kasia

Dieses Buch habe ich an 1,5 Tagen durchgelesen und fand es sehr gut.
Ich hab schon mal in einer meiner Bewertungen geschrieben, dass es für mich - als Riesen-Fan - immer etwas schwierig ist irgendetwas an Henning Mankell zu kritisieren (ich finde einfach nichts. Nur einen einzigen Roman fand ich bisher uninteressant - und hab es auch hier zugegeben).
"Der Mann, der lächelte" ist ein Buch, welches ist ebenfalls aus dieser Reihe empfehlen möchte. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wenn man etwas gut findet, man auch die ganze Reihe lesen sollte, um einfach zu erfahren, wie es mit den Personen weiter geht. Schließlich entwickeln sich diese ja auch weiter (was ich persönlich interessant finde und was mich dazu bringt, immer Geld für ganze Reihen auszugeben).
Ich habe mir gerade die Bewertungen der anderen durchgelesen und darüber nachgedacht, wie ich es sehe.
Ihr habt Recht, wenn Ihr sagt, dass 2 Menschen letztendlich einen Verbrecherring nicht im Alleingang bewältigen können.
Beim Lesen fällt mir so etwas nie auf, denn ich bin absolut und total in der geschriebenen Geschichte drin und fühle mich da rein.
Ich finde den Schreibstil Mankells wie immer hervorragend.
Es ist das Wort für die breite Maße: leichtverständlich und allgemein interessant.
Kurt Wallander ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Von so einer selbstzerstörerischen Art, die am Anfang auf Wallander bezogen beschrieben wird, habe ich schon mehrmals in anderen Geschichten gehört oder gelesen. Es ist einfach so, dass die Menschen unterschiedlich auf schreckliche Situationen reagieren. Das mag ich halt an Mankell. Die Menschen sind halt nicht 007 oder was auch immer.
Sondern genauso wie Du und ich.
Da ich mein Lieblingsbuch "Die weiße Löwin" mit 100° bewertet habe und hier doch ein paar Abstriche machen muss, gibt es hierfür 90°.

04.01.2010 18:17:44
Chrisu

Warum ich die Krimis von Hening Mankell so gerne mag? Weil ich finde, dass sich Henning Mankell mit den Menschen auseinander setzt.
Die Figur des Kurt Wallander ist kein Superheld mit der glücklichen Familie. Er hat auch keinen Sohn, der mit 15 Jahren schon alle Frauen flachlegt. Auch hat er keine Tochter, die mit einem Mann niemals schlafen würde, bevor sie nicht verheiratet ist.
Kurt Wallander ist ein Mann um die 45, der zwar eine solide Lebensphilosophie vertritt, trotzdem aber nagen mehr oder weniger alltägliche Selbstzweifel an ihm, die ihn ab und an in eine exzessive Lebensweise treiben. Mit wenigen Worten: die Figur ist menschlich.
Nach seinen Erlebnissen in "Die weisse Löwin" treibt Kurt Wallander zu Anfang dieses Buches ohne Ziel durch das Leben. Er ist lange beurlaubt. Der Mord an einem befreundeten Anwalt ist Einstieg und Rückbesinnung auf seine vergessenen Ziele. Wie bei allen Wallander Romanen passiert das Verbrechen in Schweden, hat aber politischen und globalen Charakter und ist nichts anderes als ein Krimi, der sich mit einem aktuellen Problem grosser Tragweite auseinandersetzt.

02.10.2009 17:41:44
Dr.Dieter Rohnfelder

Dominik und Alex haben Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass James-Bond-artige Action-Szenen so gar nicht zu Wallander passen. Der Showdown am Schluss ist unglaubwürdig - einem internationalen Top-Kriminellen können 2 Kriminalbeamte nicht im Alleingang zur Strecke bringen! Auch ich finde, dass das einer der schwächeren Wallander-Romane ist; von mir 72 Grad.

23.02.2009 23:27:47
Dominik

Ein tolles Buch sehr spannend geschrieben
halt Mankellstil
allerdings muss ich gestehen dass ich vom Ende enttäuscht bin.Meine Vorstellung von Wallender ist doch eine andere!
genau wie mein Vorredner es schon beschrieben hat.ein an sich zweifelnder alterner Kommisar wird zum Actionheld indem er zwei Söldner ausschaltet.
zu viel James Bond

trotzdem fesseln ich die Bücher von Henning Mankell immer wieder!!

15.01.2009 18:42:03
Alex

Mankells Erzählstil ist wie immer fesselnd. Die Handlung allerdings erinnert eher an James Bond:

Der Bösewicht steht von Anfang an fest, er ist superreich, hat sein eigenes Schloss, jede Menge Bedienstete und ist nahezu übermächtig. Chef-Ermittler Wallander (007) steht als Bond-Girl erstmals die noch blutjunge Ann-Britt Höglund zur Seite (in späteren Büchern meine Lieblingsfigur). Die Bettszenen bleiben uns erspart.

Nachdem der Antagonist merkt, dass man auf seinen Fersen ist, folgen die Sprengstoffanschläge Schlag auf Schlag. Auf ähnlich weltfremde Art und Weise soll Wallander der Garaus gemacht werden: Abwurf aus einem fliegenden Heli (es wäre ja auch zu einfach, ihn zu erschießen).

Selbstverständlich entkommt der Held um sich in guter Agenten-Manie dem Wirtschaftsmörder in einem actionreichem Finale zu stellen und ihn zur Strecke zu bringen.

Zum Glück sind die nächsten Bände wieder mehr Wallander.

26.07.2008 20:47:45
WelpeMax

"Das Wetter ist schlecht. Die Menschen sind schlecht. Eigentlich die ganze Welt."

Deswegen mag ich die Krimis auch so und die Frage mit dem Kaffee ist gut, aber das sind eben die Details die ich in diesem Krimi liebe, finde diesen etwas düsteren Krimi schon gut beschrieben und würde nicht sagen das er besser bzw. schlerchter als der erste ist. Ich finde das Niveau bleib konstant gut, natürlich ist er ein Held mit Fehlern, aber das Böse gewinnt eben selten in fiktiven Büchern ! Auch dieses Buch bekommt 88°

04.04.2008 14:02:03
hehablu

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Spannend wie alle seine Wallander-Krimis. Was ich aber kritisiere, dass man zu Beginn schon weiss wer der Täter ist.
N.B. Würde mich interessieren wie viel Kaffee der Komissar schon getrunken hat-

13.02.2007 10:20:45
aschwede

ein schwaches buch. mankell ist ohne zweifel, ein guter schreiber. aber alles ist so vorhersehbar, düster, dunkel, deprimierend, ein gefallener held, der mit sich selbst kämpft, was o.k ist, aber auf dauer nervt. ständig diese wiederholungen: " woran wallander sich im nachhinein noch erinnern sollte..". ich finde ein wenig humor und witz, würde diesem potagonisten gut zu gesicht stehen.
mankell ist gut...rankin ist bessser!

02.08.2006 10:42:05
Linn

Alles in allem ein gutes Buch, obwohl ich bemängeln muss, dass man den Täter schon sehr früh kannte. Das mochte ich nicht so sehr. Über Längen weiss Wallander schon wer der Mörder ist, hat nur Probleme ihn zu überführen. Dies nahm dem Buch ein wenig Spannung.

Dennoch wieder ein guter Mankell, seine Erzählweise ist grandios, er vermittelt die Gefühle und Gedanken seiner Figuren absolut authentisch und anschaulich. Wie er Schweden, oder besser gesagt Schonen beschreibt vermittelt mir in jedem Buch das Gefühl direkt dort zu sein.

Ein gutes Buch, wenn auch nicht so spannend wie seine Nachfolger, dennoch absolut lesenswert.

24.07.2006 20:04:45
ChimChim

Mein erster Wallander. Fand ihn aber nicht so schlecht wie viele hier geschrieben haben. Es war wirklich die ganze Zeit über spannend, man wusste zwar eigentlich schon recht früh wer der Mörder ist und was sich da alles abspielen könnte, aber es war doch sehr Interessant zu lesen wie Kurt den Mörder überführen wird. Auch wenn es am Ende etwas übertrieben rüber kommt. Trotzdem alles in allem ein gutes Buch das man sich ruhig mal durchlesen kann.

07.02.2006 21:22:41
Markus Holl

Eher einer der schwächeren Wallander-Krimis.
Zu unrealistisch, überzogen und es kann einen Eindruck von Kurt erzeugen.
Aber ich habe es trotzdem gelesen und besitze auch das Buch, der Vollständigkeit halber...allerdings kommen die wirklich guten Mankell Krimis erst nach dem lächelnden Mann!

18.01.2006 20:30:45
Marcel

Dieses Buch hat versteckte Qualitäten. Es war zu Vermuten das illegale Handels Sachen über den Tisch gehen. Es wird im 3 Viertel des Buches einiges klarer doch zu viel möchte man ja nicht verraten. Mit dem Ende bin ich zu Frieden auch wenn man sich sicher war wer der Täter sei wollte man es nicht wahr haben und man hat weiter ausschau nach einem Täter gehalten

16.01.2006 10:19:56
axelp

Ich lese die Wallander-Krimis chronologisch und muß sagen, daß diese Buch das bisher Beste war. Hier schweift Mankell nicht ab und es ist spannend bis zum Schluß. Auch wenn das Ende wieder einmal sehr unrealistisch war, denn hier tritt Wallander wieder mal auf wie Superman.

06.01.2006 15:46:54
Niklas

Wallanders Krise am Anfang wird von Mankell realistisch und manchmal auch etwas langweilig dargestellt.Als Wallander wieder im Dienst ist und die Anwalt-Morde aufzuklären versucht,wird es dann sehr,sehr spannend bis zum Ende. Sehr gut gefällt mir auch, wie Mankell den Charakter und die Macht des Alfred Harderberg darstellt.
Insgesamt spitze!

25.10.2005 01:55:46
onkel lil

ich weiß nicht warum, aber ich werde den verdacht nicht los, daß mankell den lieben kommissar wallander mit "die weiße löwin" ins literarische nirwana schicken wollte. schon bei dessen ende hatte ich den eindruck, daß mankell keine lust mehr hat.
dann habe ich den "mann der lächelte" gelesen und bin in dem eindruck bestärkt worden, daß dieser roman eine art reanimation für wallander darstellen sollte. einiges wurde "aufgefrischt", und der stil, wie er in "die falsche fährte" et. al. vorherrscht, wurde erprobt.
"der mann der lächelte" ist eher ein maues lesevergnügen, daß ich nur deshalb auf mich genommen habe, weil ich alle wallander-romane lesen möchte.

20.08.2005 21:11:47
Pedda

Also ich fand die Schilderung der Depression keineswegs theatralisch, wie einer meiner Vorgänger schrieb, sondern äußerst realistisch.
Spannend ist sonne Sache, mich hat nicht so sehr die Ermittlungsarbeit gefesselt, eher die Abgründe, die Aufgedeckt werden. Ich musste mich danach erstmal genauer übers Internet mit diesem Thema befassen, es hat mich umgehauen. Klar kann man das abtun, man kann aber auch mal drüber nachdenken. Dann wird man sich der Tragweite des in dem Buch aufgedecktem bewusst.
Ich finds absolut lesenswert.

04.03.2005 21:33:21
Leseratte

In der Mitte des Buches musste ich an die Columbo-Reihe im Fernsehen denken. Ein Kommissar kennt den Mörder und versucht ihn mit Tricks den Mord nachzuweisen - Der Mörder dagegen wiegt sich auf der sicheren Seite. Doch dies ist nur ein Teilaspekt des Romans. Es geht hier vielmehr um die Abgründe des Kapitalismus und bietet zugleich eine Millieustudie. Sicherlich, der Schluß ist nicht optimal und wirkt reißerisch. Jedoch wird in diesem Roman der Kommissar so deutlich wie in keinem anderen Mankell-Roman skizziert. Insbesondere die innere Zerissenheit von Wallander lässt so tief in seine Seele blicken wie noch nie.

Für alle Wallander Freunde ein Muß!

11.12.2004 10:03:08
XY-10a

Hi@ll
Ich fande das Buch "Der Mann, der lächelte" zu Anfang nicht so toll, aber nachher wurde es immer besser. Ich hätte da auch nochmal eine Frage. Wer hat den nun die Drohbriefe an Gustav und Sten Torstensson geschrieben? Und warum?
Kann sein, dass das bei mir beim Lesen in Vergessenheit geraten ist.
Es wäre ich wirklich nett, wnen ich möglichst bald eine Antwort bekommen würde. Danke!

16.11.2004 18:49:53
anja

Ich fand das buch sehr spannend! am anfang musste ich durchbeissen,aber nachher gefiel es mir super!die spannung liess gegen den schluss nicht mehr nach!mir viel es schwer am abend aufzuhören...gab es halt einfach wieder einmal eine schlaflose nacht!ich habe das buch gelesen, weil ich für die schule einen krimi lesen musste!

16.09.2004 11:06:24
Bullitt

Joachim hats schon sehr gut beschrieben. Nach dem überzeugenden "Mittsommermord" hab ich begonnen, die Wallander-Reihe chronologisch durchzunehmen. "Der Mann,der..." ist mit Abstand bisher am schwächsten. Unlogisch, träge, und die Spannung hält sich bis kurz vor Schluss vornehm zurück. Auf den letzten 20,30 Seiten wollte Mankell wohl alles wieder wettmachen: Heraus kam eine schlechte Kopie von Mission Impossible (ich sag nur Rotorblätter ;-). Bin froh, dass ich nun "Die falsche Fährte" in Händen halten kann.

14.07.2004 17:58:00
Joachim

Es ist kein Zufall, dass dieses Buch erst 7 Jahre nach der Erstveröffentlichung in Schweden auf Deutsch erschienen ist. Es ist klischeehaft, langweilig und unglaubwürdig. Die Handlung ist überhaupt nicht schlüssig. Warum werden die Sekretärin und Wallander nach den erfolglosen Mordanschlägen nicht sofort um die Ecke gebracht? Die Attentate diesen offensichtlich nur dazu, Wallander auf die Spur zu bringen. Ein planmäßig handelnder, überlegener Bösewicht wie er geschildert wird, würde selbstverständlich sofort erfolgreiche Mordanschläge nachschieben. Und die Besuche im Schloss erinnern stark an James-Bond-Klischees. Fehlt nur, dass er sich vorstellt mit: "Mein Name ist Wallander, Kurt Wallander". So einfach kann man es sich nicht machen. Auch die übliche Sozialkritik (diesmal an der ach so unmoralischen Wirtschaft) ist unglaublich billig. In diesem Buch erreicht Mankell einen ungeahnten Tiefpunkt. Ein talentierter Erzähler verkauft sich unter Wert.

17.06.2004 11:06:15
Maren Hesse

Ich find es prima gemacht spannend und einfach ein muss für Henning Mankell und Krimi Fans. Kurt Wallander mti seiner Spürnase ermittelt genau und denkt auch mal über größere Hindernisse hinweb. Einfach gut Empfehlenswert

28.03.2004 23:37:52
daniel mores

äußerst mühsamer anfang, die spannung steigt aber exponentiell zum ende zu. wieder einmal wenig schlaf für meinen müden kopf, da ich das buch erst früh am morgen weglegen konnte, meistens fiel es mir aus der hand weil ich bis zum tiefschlaf gelesen habe. toll.

18.03.2004 23:26:13
Madras

Es war nicht das beste Buch von Mankell aber man kann es lesen. Einige Fehler in der Handlug sind einfach zu verblüffend.

16.03.2004 19:26:14
Swen Piper

Der psychisch zerrüttete Wallander möchte den Polizeidienst quittieren. Doch die Ermordung seines Anwaltes lässt ihn (welche Überraschung!!) dann doch nochmals zurückkehren. Das Buch beginnt recht langatmig, die beschriebenen Exzesse Wallanders, seine Depressionen und Ängste werden übertrieben theatralisch geschildert. Fahrt nimmt das Buch erst auf als Wallander die Ermittlungen übernimmt. In der Folge liefert Mankell einen routiniert geschriebenen, recht spannenden Kriminalroman von außergewöhnlicher literarischer Güte ab, dem es aber an Glaubwürdigkeit der Protagonisten fehlt. Insbesondere die Handlungsweise des Bösewichtes Harderberg ist nicht nachvollziehbar, klischeehaft und durch die ständigen Hinweise er sei verrückt nicht hinreichend erklärt.

26.02.2004 19:40:01
Krimimimi

Der einzige "Wallander"-Mankell, bei dem ich vor Langeweile eingeschlafen bin. Für mich der Schwächste der Reihe. Dafür entschädigen jedoch alle anderen.

15.01.2004 13:36:54
Fritz T.

Diesem Mankell kann ich nun gar nichts abgewinnen, er ist schlicht und langweilig, nur als Beispiel nenne ich die nicht enden wollenden Schilderungen der Polizeiarbeit. Mankell, gib´s zu, der Reiz ab und an irgendwas für die treuen deutschen Mankell-Süchtigen übersetzen zu lassen, ist wohl zu groß und bringt ja auch Geld? Aber kratzt so eine schwache Geschichte nicht doch auch am zu Recht erworbenen Ruhm?

08.01.2004 17:21:51
Anna

Dieser Thriller ist einfach lesenswert, doch der erste Fall:Mörder ohne Gesicht ist einfach fantastisch!

05.01.2004 13:41:05
Yvonnes

Zwar nicht eins seiner besten Krimis aber doch sehr lesenswert. ich finde aber die verfilmungen nicht sehr gut

28.11.2003 12:27:31
Han Wu

Das Buch ist äußerst spannend erzählt. Obwohl der Täter schon vornerein feststeht, hat dieser Mankell wieder mal geschafft, die leser wach zuhalten. " Der Mann der lächelte" hebt sich deutlich von anderen Krimrnalromanen ab.

29.10.2003 13:39:22
Fred H. H. Heitmann

Ein Buch mit wenigen Überraschungen, dennoch spannend und lesenswert!

09.10.2003 11:26:00
Nina

Im Grossen und Ganzen fand ich das Buch nicht schlecht. Ich mag es aber auch nicht so gerne (wie mein Vorgänger schon gesagt hat), wenn der Täter von vornherein feststeht. Bin immer eher für den Überraschungseffekt!

08.10.2003 15:16:06
Linus9

Ganz klar eines der schlechtesten Mankell-Wallander-Krimis! Es ist zwar wie immer gut erzählt, doch persönlich hat mich gestört, daß der Täter früh feststand und das Ende wie aus einem schlechten Actionfilm daherkommt!

27.09.2003 15:10:17
Marina

Wallander-Bücher sind wie Drogen!
Wenn man einmal anfängt zu lesen, kann man nicht mehr aufhören.
Ich liebe diese Reihe, schade, dass "Die Brandmauer" der letzte Wallander-Band ist!!!!

21.09.2003 22:02:44
Sibylle Rossa

Das ist schlicht und ergreifend ein klasse Buch. Spannung von der ersten bis zu letzten Silbe und das obwohl man von Anfang an weis wer der Täter ist. Auch super wie die einzelnen Figuren beschrieben werden. Man denkt man kennt sie persönlich. Ich hoffe auch, daß Mankell noch viele Kurt Wallanders schreibt. Bin nämlich ein Fan von diesen Wallanderkrimis.

20.08.2003 21:38:10
Gerd J.

Das war das erste Buch dass ich von Mankell las und es folgten noch "Die falsche Fährte" "Die fünfte Frau" "Mittsommermord". Mit Abstand das beste war "Mittsommermord". Für mich waren die Lösungen immer zu plötzlich, als ob der Vorgang der eigentlichen Überführung Mankell nicht interresierte, sonder ein notwendiges Übel war. Trotzalldem war ich von allen begeistert da es immer Zwischentöne gab die auch von den Menschen erzählte.

11.08.2003 17:14:18
Nadin

"Der Mann ,der lächelte" ist ein absolut spannender Krimi,der einen niccht mehr loslässt. Man kennt den Mörder und wartet nur darauf,dass Kriminalkommissar Wallander endlich auf den richtigen Weg gelangt.... ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!!!

17.04.2003 14:43:50
Hannah(16)

Ein absolut fabelhaftes Buch.Ich lese es im Moment und kann kaum meine Finger davon lassen!!Gigantisch!!

24.03.2003 12:40:18
Klaudia Kreuter

Henning Mankel hat sich wieder mal selbst übertroffen. Seine Art wie er solche "Taten" erzählt ist einfach unglaublich. Der Mann, der lächelte ist um mit einem Wort zu sagen "MÖRDERISCH"
Ich bin 14 Jahre alt und finde die Wallander Fälle einfach nur lesenswert!!!!!!!
Ich hoffe das Henning Mankel noch mehr solche Bücher schreibt!

04.12.2002 17:24:42
SilkeS.

Das erste der Wallander, wo ich wußte wer der Täter ist, aber warum!