Die fünfte Frau

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • Wien: Zsolnay, 1998, Seiten: 540, Übersetzt: Wolfgang Butt
  • Stockholm: Ordfront, 1996, Titel: 'Den femte kvinnan', Seiten: 473, Originalsprache
  • München: dtv, 2000, Seiten: 563
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2004, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt
  • München: dtv, 2005, Seiten: 563
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006, Seiten: 522
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen
  • München: dtv, 2010, Seiten: 576

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Sabine Reiß
Ein Kommissar zum lieb haben

Buch-Rezension von Sabine Reiß Jun 2003

Die Geschichte "Die fünfte Frau" beginnt in Algerien, als eine unbekannte Frau sowie vier Nonnen einem Attentat zum Opfer fallen. Der Mord der fünften Frau wird von der dortigen Polizei vertuscht. Nur eine Polizistin schreibt der Tochter, dass ihre Mutter tot ist und erklärt ihr zumindest die Situation.

Schnitt. Kommissar Kurt Wallander kommt aus dem Urlaub in seine Heimatstadt Ystad (Schweden) zurück. Während seiner Abwesenheit wurde in einem Blumenladen eingebrochen, scheinbar eine Bagatelle. Der Besitzer Gösta Runfelt soll auf einer Orchideensafari in Afrika sein. Kurze Zeit später wird der ehemalige Vogeldichter Holger Eriksson aufgespießt auf neun Bambusstangen gefunden. Wallander und seine Kollegen vermuten einen Ritualmord und untersuchen Verbindungen Erikssons zur Fremdenlegion.

Schnitt. Der Leser sieht die Geschichte immer wieder aus Sicht des Mörders. Er hält Gösta Runfelt in einem Backofen eines Farmhauses gefangen.

Die Polizei tappt im Dunkeln

Schnitt. Die Ermittlungen laufen weiter, es finden Pressekonferenzen statt. Noch tappt die Polizei bezüglich des Motivs für den Mord an Holger Eriksson im Dunkeln, da wird die Leiche Gösta Runfelts an einen Baum gebunden von einem Jogger gefunden. Der Täter hat sein Opfer absichtlich leiden lassen. Auffallend ist die Akribie, mit der die Morde geplant wurden.

Schnitt. In einem Krankenhaus wird auf der Entbindungsstation eine Frau in Schwesterntracht beobachtet, die während der Nachtschicht zu einer Patientin schleicht. Die diensthabende Schwester vermutet, dass dies nicht mit rechten Dingen zugeht und teilt dies ihrem Cousin, einem Kollegen Wallanders mit. Doch dieser geht der Sache nicht nach, die Morde haben Vorrang.

Schnitt. Die Bevölkerung stellt Bürgerwehren auf, da Ystad bereits im vergangenen Sommer von einer Reihe von Morden heimgesucht wurde. Doch bevor auch dieses Problem gelöst wird, wird eine dritte Leiche in einem Sack in einem See gefunden.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Toten?

Die Spannung des Krimis rührt nicht daher, dass man nicht weiß, wer der Mörder ist. Im Gegenteil: man kann an seinen Gedanken teilhaben, weiß aber nichts genaues über seine Lebensumstände und die Identität. Die Spannung wird dadurch erzeugt, dass Wallander dem Täter auf die Spur kommt. Die Polizeiarbeit wird als harte Arbeit gezeigt, die teilweise auch ernüchternd ist und durch die der Täter immer mehr in die Enge getrieben wird.

Die Hintergründe geben den Ausschlag

Ausschlaggebend für den Leser sind die Hintergründe der Taten (warum), nicht die Frage nach dem Täter (wer). Allerdings kann die Motivation des Mörders schlecht nachvollzogen werden, der Leser muss hier sehr viel interpretieren, bis ihm am Ende eine relativ knappe Erklärung geliefert wird. Man wünscht sich hier eine tiefergehende Charakterisierung. Leider ist in der Mitte des Buches ein Spannungsdurchhänger, zumindest empfand ich es so. Man ist Wallander schon mit großen Schritten voraus. Das Buch hätte auch um rund 70 Seiten kürzer sein können.

Henning Mankell greift in seinen Romanen immer politische Umstände auf. Hier wird die Entwicklung in der schwedischen Gesellschaft thematisiert, Bürgerwehren zu bilden und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Der Leser wird mit den negativen Folgen konfrontiert.

Ein wichtiger Teil in Henning Mankells Büchern ist daneben auch, dass man am Leben von Wallander teilnimmt, die Figur wird dadurch mit Leben gefüllt. Man gewinnt den Kommissaren trotz seiner phlegmatischen Lebensplanung lieb. Auch wird immer Bezug auf die Geschehnisse aus früheren Romanen genommen. Man sollte also den Roman "Die falsche Fährte" vor "Die fünfte Frau" lesen. Der Zsolnay Verlag bringt die Bücher in Deutschland leider nicht in der zeitlich richtigen Reihenfolge heraus. Auch die Übersetzung ist nicht wirklich gelungen. Normalerweise duzen sich die Leute in Schweden. Nun wird in diesem Buch jedoch darauf hingewiesen, dass die Anreden je nach Verbindung der Personen miteinander dem deutschen Sprachgebrauch angepasst wurden. Meiner Ansicht hätte darauf verzichtet werden sollen. Der Stil ist zunächst nicht nur aufgrund der Übersetzung gewöhnungsbedürftig.

Ein lesenswertes Buch für Krimifans, sollte aber nicht als erstes der Reihe um Wallander gelesen werden. Es hebt sich deutlich von den englischen "Inspektor-Krimis" ab.

Die fünfte Frau

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Letzte Kommentare:
08.07.2017 21:58:01
Roberta Kuhfeldt

Das Buch fiel mir zufällig in die Hände. Im Urlaub, in einer meiner intensiven Lesezeiten, die immer mal sporadisch auftreten...
Ob Mittelalterwälzer oder "leichte Frauenlektüre", ich bin da für alles zu haben.
Aber dieses Buch, "Die fünfte Frau", begann schon so fesselnd, und ich wurde zusehends sprachloser, da mir klar wurde, dass Kommissar Wallander natürlich kein "Unbekannter" ist, und er schon in TV-Zeitschriften erwähnt war, ich ihn aber nie gesehen habe. Ein ganz spannender, toll zu lesender Roman, so vielseitig, auch gruselig, und ich kann ihn kaum aus den Händen legen. Ich bin nämlich noch mittendrin auf Seite 350...

14.11.2013 17:21:38
Amica65

Der Roman, bereits vor vielen Jahren gelesen, war mein erster Mankell und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Als ich jetzt das gekürzte, von Ulrich Pleitgen hervorragend vorgetragene Hörbuch lauschte, musste ich mich erst wieder an die betuliche, detailgetreue Darstellung der Ermittlungsarbeit gewöhnen. Aber bald fesselte mich wieder der typische Mankell-Stil und zog mich in die Geschichte hinein, in der es um Selbstjustiz, Rache und Misshandlungen an Frauen geht.

Mit seiner Liebe zum Detail schafft der Autor behutsam aber doch raffiniert eine unverwechselbare beklemmende
Atmosphäre. Die Spannung ergibt sich in dieser düsteren Story nicht zuletzt aus der Diskrepanz zwischen dem Hörer- und dem
Erkenntnisstand des ermittelnden Teams. Mit dem leitenden Kommissar Wallander hat Mankell eine authentische Figur
mit Stärken und Schwächen geschaffen. Grade diese machen ihn so sympathisch und lebensecht, wenn er z.B. zum spannenden und actionbetonten Finale eine Situation herbeiführt, in der seine Kollegin in tödliche Gefahr gerät.

Die mit äußerster Brutalität ausgeführten Morde, die detaillierten Beschreibungen der Fundorte und anderen Schauplätze wie z.B. der Backofenkeller erinnern an einigen Stellen an einen sehr düsteren Thriller a la David Finchers ‚Sieben‘.

05.02.2013 14:00:54
Klayton

Nachdem ich das Buch gelesen habe, bleibt ein zwiespältiges Gefühl. Einerseits ist es eine spannende Story und eine interessante Geschichte. Andererseits hat das Buch leider zu viele Schwachpunkte. Das beginnt mit teils zu grossem Kitsch, etwa zu Beginn beim Brief aus Algerien. Nun, darüber und andere eher überflüssige Passagen kann man hinwegsehen. Ebenso über die aufgesetzte Story mit den Bürgerwehren, die Mankell wohl unbedingt unterbringen wollte. Viel schlimmer sind die zahlreichen Logikfehler und das dilletantische Verhalten von Wallander, das ihn wohl überall sonst den Job kosten würde. So wird ein Blutfleck nicht gecheckt, er fliegt mit Steuerngeldern in den Norden um mehr oder weniger nur mit seiner Tochter zu quatschen und einige Gespräche zu führen, die er lockerst telefonisch erledigen könnte. Dann bringt er zum Schluss durch absurde Entscheide so ziemlich alles, was sich bewegt in Lebensgefahr und ist dann überrascht, dass eine dreifache brutale Mörderin bewaffnet ist...Dies alles zusammen macht das Buch leider nicht so empfehlenswert, wie es die Story an und für sich wäre. Kommt noch hinzu: Wallander ist im Buch gefühlte 100x irritiert. "Der Mann irritierte Wallander", "Wallander zeigte seine Irritation" etc. etc. Mich interessiert ja, wann der Typ mal nicht irritiert ist. Am liebsten hätte ich das Buch jedesmal in die Ecke geschmissen, wenn das Wort wieder vorkam.

27.01.2013 14:42:24
Malaya

"Die fünfte Frau" ist der zweite Wallander Roman, den ich gelesen habe, der erste war die Brandmauer. "Die fünfte Frau" hat mich sehr bewegt und am Ende war ich sehr traurig, auch, weil Y.A. gefasst wurde. All die schrecklichen Dinge aus Ihrer Kindheit und der Gegenwart, ich habe mir ab der Hälfte des Buches gewünscht, das Wallander und sein Team die Hauptperson nicht erwischen. Die Verbrechen dieser Männer müssen gesühnt werden, auch wenn das die Toten nicht lebendig macht und die Geister der Erinnerung nicht verjagt. Justizia versagt bei solchen Themen bekanntlich auf der ganzen Strecke kläglich. Mein Mitleid gehört Y.A und den anderen Frauen und Kindern, und nicht den männlichen Opfern in diesem Roman. Falls es irgendwo auf der Welt eine Y.A. gibt, ich trauere um sie.Atmosphärisch sehr dichter Roman, weit mehr, als nur ein spannender Krimi eines großartigen Autors, der es schafft, das der Leser die große Einsamkeit und Trauer der Figur Y.A. am eigenem Leibe fühlen muss.

02.05.2011 15:01:42
Conan08

Die fünfte Frau zählt zu den stärksten Wallander-Romanen von Henning Mankell.

Das Besondere an diesem Roman, was ihn von anderen Wallander-Romanen klar abhebt, ist die hervorragende spannende und detallierte Beschreibung aller Schauplätze bzw. Tatorte. In keinem anderen Wallander-Roman gab es bisher so viele Schauplätze und so viele Details zu entschlüsseln und nachzuforschen. Für mich ist es der abwechslungsreichste Wallander. Alleine die Anzahl der vielen Charaktere übertrifft alle anderen Wallander-Romane. Als Leser stellt man sich richtig gut vor, man möchte am liebsten dabei sein, wenn Kurt Wallander mit seinen Kollegen in den ganzen Mordfällen ermittelt. Ich wiederhole hier ist Mankell ein Meisterstück gelungen in der Beschreibungsweise der Ermittlungen, Schauplätze und aller Personen, die darin vorkommen.

Die Athmosphäre in diesem Buch kommt sehr gut rüber. Lediglich nach der Hälfte des Buches fällt man als Leser in ein leichtes Loch, wo sich meiner Meinung nach die Ermittlungsarbeiten zu sehr gestreckt haben. Da hätte man auch 50 Seiten locker weglassen können.

Die Morde sind sehr gut geschildert, und auch wieder sehr brutal, wenn auch nicht mehr so blutrünstig wie bei "Der falschen Fährte"

Man hat richtig gemerkt, wie sich Mankell in diesem Roman noch mal einen Schritt weiter entwickelt hat.

Die Thematik finde ich ist diesmal nicht ganz so gut gewählt von Mankell. Das dürfte allerdings auch daran liegen, dass ich ein Mann bin, und das ganze in erster Linie eine Frauen-Thematik ist. Klar ist solches Unrecht mit dem Missbrauch und sogar der Tötung von Frauen durch psychisch kranke Männer, die nur auf Trophäensammlung aus sind, so etwas darf in unserer Gesellschaft einfach nicht sein. Mein Mitleid haben die Frauen auf jeden Fall. Trotzdem fällt es mir als Mann sehr schwer mich ganz tief damit auf der Gefühlsebene auseinander zu setzen. So konnte ich mich diesmal nur sehr schlecht in die Lage, den Kopf, der Mörderin reinversetzen.

Die Bürgerwehren, die das erste Mal in Erscheinung treten finde ich ist ein gutes und realistisch dargestelltes Problem in der Gesellschaft. Das hat Mankell sehr gut und glaubwürdig geschildert und rüber gebracht.

Fazit:
Wenn man nach der Qualität des Buches geht, ist dies der beste bzw. stärkste Wallander-Roman aus den ersten 7 Büchern (Fällen), die ich gelesen habe. Geschmacklich gesehen, Thematik, Problematik, Psychologie usw... rangiert dieser Roman allerdings in meiner persönlichen "Wallander-Hitliste" "nur" auf dem dritten Platz. "Die weiße Löwin" hat mich einfach mehr angesprochen und "die falsche Fährte" bleibt die Nr. 1 bei meinen Lieblings-Wallander-Romanen.

01.09.2010 15:30:42
Kasia

Als ich das Buch vor 6 Jahren schon mal las, hat es mich genauso in seinen Bann gezogen, wie heute auch.
"Die fünfte Frau" ist ein Spitzenkrimi, den man als Fan gelesen haben MUSS.
Kurt Wallander als Ermittler ist durchaus ein "Kommissar zum liebhaben", wie Frau Reiss oben schreibt.
Der vielfach kritisierte Schreibstil und die angebliche Langatmigkeit lassen mich vollkommen kalt, denn ich sehe das absolut anders.
Ich schätze - und das hab ich schon vielfach geschrieben - Henning Mankells Schreibstil und seine Liebe zum Detail.
Jeder Wallander-Krimi bringt uns die Persönlichkeit seines Hauptcharakters näher. Nach dem Lesen der ganzen Romane kann ich behaupten Kurt Wallander als Mensch sehr gut zu kennen.
Er ist ein Typ mit Stärken und Schwächen.
Das schätze ich auch sehr an ihm.
"Die fünfte Frau" ist spannend und logisch. Teilweise ziemlich brutal und erschreckend, aber niemals langweilig.
Jeder hat seine Meinung, die ich auch respektiere. Aber bevor man nach 180 Seiten aufhört, sollte man vielleicht doch lesen, wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Oder einfach in 6 Jahren nochmal anfangen ...

05.06.2010 17:28:29
anonym

ich finde das buch gut.
ich finde das buch logisch.
ich finde das buch brutal.
ich finde das buch lustig.
ich finde das buch interasant.
ich finde das buch spannend.
ich finde das buch toll.
ich finde das buch mega.
ich finde das buch super.
ich finde das buch genial.
ich finde das buch bombig.
ich finde das buch einfach hamma,
wie es sich bewegt in seinem cover!

27.12.2009 21:30:07
afra

Also mit "Wortklauberei "- siehe Beitrag von Bell - kann man keine objektive Kritik an nordischen Krimis formulieren - die betonte Langatmigkeit ist quasi ein Stilmittel (siehe Komissarin Lund) und gerade die schätzen auch Mankell-Fans. Wallanders Schwächen machen ihn im Gegensatz zu unglaubwürdigen Superheroes in anderen Genres wirklich nachvollziehbar und lebensnahe, ja ziemlich sympathisch.

24.08.2009 23:33:21
Alex

Wie "Bell" einsehen musste, trifft der viel gelobte Mankell eben nicht jedermans Geschmack. Ich bin froh dass mich dieses Buch trotz der Längen und Langatmigkeiten in den Bann gezogen hat, ansonsten hätte ich es wohl versäumt, eine der besten Krimi-Reihen überhaupt zu lesen.

Und, nun ja, an Wallanders "Pinkeln" lässt Mankell den Leser jedesmal teilhaben, und schöner wird es noch in den späteren Büchern, als Wallander Diabetes hat! Aber das nimmt man für diese Krimis in Kauf, und mal ehrlich, als echter Mankell-Fan würde man sowohl Wallanders geradzu anmaßende Schusseligkeit und sogar sein Gepinkel vermissen, wenn es einmal nicht mehr vorkäme

01.07.2009 13:20:36
Bell

Ich bin auf Seite 160 und werde wohl auch diesen Wallander-Roman abbrechen. Mir hatten vor langer Zeit "Mörder ohne Gesicht" und "Der Mann, der lächelte" (was für ein blöder Titel) noch gut gefallen, wahrscheinlich, weil es mit die ersten Krimis waren, die ich überhaupt gelesen habe. Später habe ich mit "Mittsommermord" schon sehr gekämpft und den Kampf gegen dieses unlogische und langatmige Buch verloren.

Jetzt dachte ich, ich versuche es nochmal, und zwar mit diesem hier und was soll ich sagen: ich begreife nicht, wie man diesen Schreibstil ertragen kann. Alle zwei Sekunden stockt man beim Lesen, weil der Satz schon wieder zu Ende ist - Hauptsatz an Hauptsatz, das ist ein bewährtes Stilmittel, klar, aber doch nicht für einen Krimi, wo es das A und O ist, den Leser bei der Stange zu halten! Dann diese ganzen Details. Was interessiert es mich, dass Ann-Britt Höglund die Organisation der nächsten Besprechung übernehmen wird und dass Wallander, nachdem er mit Martinsson gesprochen hat, das Telefon an diese Ann-Britt weitergibt und sie dann mit Martinsson die Besprechung bespricht?? Und das sind noch Details, wo man sagen kann: gut, der Ablauf soll halt minutiös geschildert werden. Aber dass ansonsten fast jede Bewegung, jeder noch so uninteressante und seichte Gedanke geschildert wird, das kann ich nicht mehr verzeihen. Fehlt nur noch, dass Mankell mir mitteilt, dass Wallander geblinzelt hat oder dass er denkt: Ich glaube, gleich verlässt ein Wind meine Gedärme.

Darüber, dass Wallander (nach wievielen Jahren Polizeidienst?) wie immer keinen Schreibblock bei sich hat, will ich mich jetzt gar nicht weiter auslassen, oder darüber, dass er ein und dieselbe Person, die eigentlich gar nicht viel mitzuteilen hat, dreimal innerhalb von zwei Tagen zum Tatort bestellt, weil er eine Frage stellen will wie: Haben Sie wirklich keine Erklärung dafür, wo er sein könnte? Und dafür muss dieser Mensch dann jedes Mal seine Tour mit dem Öltanklaster unterbrechen.

Die Krönung war dann für mich folgende Stelle:
"Die Ermittlung schleppte sich in der Woche bis zur Beerdigung langsam dahin. Möglicherweise lag es daran, dass Wallander die Arbeit nicht wie gewohnt vorantrieb."

Da musste ich fast lachen; wie kann ein Autor seine eigene Hauptfigur so fehleinschätzen? Wallander schafft es doch noch nicht einmal, einem Kollegen ein Stück Papier zurückzugeben, dass er fälschlicherweise mitgenommen hat. Mindestens fünfmal denkt er: Ach, ich muss ihm ja unbedingt noch den Zettel zurückgeben. Beim letzten Mal, als er die ach so dringende Tat endlich ausführen will, klingelt das Telefon und natürlich geht er ran und - ratet mal - vergisst es wieder. Als er den Kollegen dann trifft und ihm sagt, er habe einen Zettel von ihm, auf dem dieses und jenes stünde, sagt dieser: Kannste wegschmeißen.
Und dafür musste ich mir dieses ewige Gelaber um den blöden Zettel reinziehen?

Ich bin sauer, falls man es nicht merkt. Ich muss wohl nicht betonen, dass ich diesen Quark nicht weiterlesen werde.

02.06.2009 22:12:30
annun_

Und wieder mal muß ich sagen, daß mir Mankell wohl einer der liebsten skandinavischen Krimiautoren ist.
Mit diesem Roman zeigt er erneut, wie er die Sprache und die Spannung beherrscht.

Ein schrecklicher Mord führt Kommissar Wallander und sein Team auf einen einsamen Hof – hier wurde ein alter Herr in einem Pfahlgrab aufgespießt. Während das Team fieberhaft ermittelt und auf Spurensuche ist, verschwindet schon der nächste Mann – ist auch er ein Opfer des wahnsinnigen Mörders geworden? Und wer mordet auf solche Art und Weise? Was haben die Männer gemeinsam und was treibt den Täter an?
Fragen gibt es genug, und Wallander begibt sich nach seiner Romreise, die er mit seinem Vater unternahm wieder mal auf die Suche nach dem Mörder.

Für mich hat dieses Buch alles was ein spannender Krimi haben muß. Ich kann allerdings nachvollziehen, daß so mancher mit der Art und Weise von Henning Mankells Büchern nicht zurechtkommt. Er erzählt gerne und ausgiebig und auch dieses Buch hat so seine Längen. Für mich ist es allerdings immer so wie bei einer Märchenerzählerin, bei der ich als Kind gerne war: Ich könnte ihm stundenlang zuhören, bzw. ihn stundenlang lesen, ohne daß mir langweilig wird. Seine Art zu schreiben spricht mich so sehr an, daß ich sogar seitenweise lesen würde, wie er einen Baum beschreibt. Diese typische Mankell-Art fesselt mich und ich lasse mich regelrecht hineinziehen in seine Welt. Die Protagonisten sind alle so sauber ausgearbeitet, daß kein einziger als durchsichtiges Werk in einer Ecke verstaubt und verblaßt. Die melancholische Stimmung fasziniert mich jedes Mal aufs Neue und er schafft es mit jedem seiner Wallander Krimis, daß ich Sehnsucht nach diesem Land bekomme.

Auf meinen Kommisar Wallander lasse ich nichts kommen, er ist wie ein Mensch, der überall in jeder Stadt leben könnte: Ein Mann um die fünfzig, der die Trauer um seinen Vater bewältigen muß, sie aber immer wieder auf die Seite schiebt, um sich damit nur ja nicht zu sehr auseinandersetzen zu müssen. Ein Mann, der nach der Scheidung von seiner Frau alleine lebt und trotzdem überlegt, ob er einen Neuanfang mit seiner neuen Liebe Baiba wagen soll. Immer wieder ist er von Zweifeln geplagt, hat immer wieder Schlafstörungen und merkt erst jetzt, dass seine Tochter eigentlich kein Kind mehr ist, sonder ihm plötzlich Tipps geben kann, wie er mit schwierigen Situationen umzugehen hat. Ja, ich habe ihn lieb gewonnen, ich treffe ihn immer gerne wieder. Und weil das so ist, vergebe ich 87°.

17.08.2008 16:31:35
Kallisto73

Mein erster Mankell und mein letzter. Um es gleich vorwegzuschicken: Dies sind für mich 50 Grad und mehr nicht. Ich werde hier keine Spoiler schreiben, obwohl dies sicherlich verzeihlich wäre, um dem zukünftigen Leser klarzumachen, wieviele unlogische Stellen dieses Buch hat. Aber ich will niemandem die Spannung verderben (die es sicherlich gibt, leider wird die eigentlich so lange vorbereitete und so wichtige psychologische Auflösung lapidar und kurz und knapp und unbefriedigend auf wenigen Seiten (mit vielen unwichtigen Unterbrechungen) hingerotzt [tut mir leid]).
Ich hoffe wirklich, daß die deutsche Polizei, wenn sie zu einem Einbruch gerufen wird, gefundenes Blut von der Spurensicherung als Spur sichern läßt. In Schweden scheint man das nicht zu tun (zumindest Wallanders Gruppe nicht). Unverständlich, dumm und lächerlich.
Wer einen guten Krimi lesen möchte, sollte vielleicht Stieg Larsson in Betracht ziehen.

07.08.2008 20:39:20
Leseratte

Ich kann eigentlich ohne Ausnahmen alle Wallander-Krimis empfehlen!!!
Immer spannend, raffiniert und man kommt doch nie auf den Täter!
Spannung bis zur letzten Seite ist garantiert. Hab alle Krimis der
Wallander-Reihe verschlungen! Und Freunde und Bekannte werden
freiwillig oder unfreiwillig zum Lesen "gezwungen".:-)

31.07.2008 09:10:47
Jacqueline

Also... ich lese das Buch seit 2 Abenden und es ist keinesfalls so das es mich so fesselt das ich es nicht mehr weglegen könnte...

Die Geschichte ist OKay.. aber ich hab echt schon 1000 mal spannenderes gelesen.

Selbst die Morde sind weder grausam noch sonstwas...

Werde das Buch zwar zu Ende lesen, aber bis jetzt bin ich ein wenig enttäuscht...

27.07.2008 17:21:32
WelpeMax

brutal, spannend und ein typischer Wallander wenn ich mich zwischen "Die fünfte Frau" und "Die falsche Fährte" entscheiden müsste welcher besser ist, dann würde ich Tage brauchen ... den Hass den, der, die Täter an den Tag legen ist meine ich nachvollziehbar, aber der Lösungsweg doch arg krass !

13.05.2008 10:53:14
Nini1979

Absolut genial. Ich hab von Anfang an die Spannung und das Krimi-Kribbeln gehabt, was ich selten bei einem Buch hatte.
Bei diesem Buch war Mankell noch Mankell.
Was leider ab seinem Buch "Vor dem Frost" sehr nachlässt.

18.04.2008 17:53:44
Fiesta

Mein erstes Mankell Buch,habe ich gezwungermaßen lesen müssen, da ich nichts anderes hatte und es mir schließlich von einer Freundin geliehen habe.

Und siehe da: ich war begeistert !Hatte es mir unendlich lanweilig vorgestellt,aber ich wurde eines besseren belehrt.
Von der ersten Seite an war das Buch interessant und ist auch nicht abgeflacht. Werde mir jetzt bald das nächste Buch holen.

Einziges kleines Manko: ab und zu nervte es, dass die immer selben Gedankengänge von Wallender dann gleich 20 mal durchdacht wurden...aber nobody is perfect

06.03.2008 21:35:24
Heaven23

Auch hier hat es Mankell wieder einmal geschafft, mich in den bann zu ziehen. Ich bin richtig froh darüber, dass ich mir die wallander-reihe zugelegt habe ! es hat sich auf jeden fall gelohnt, dnen ein Buch ist besser, als das andere !

07.01.2008 00:17:26
Kadda

Ich schließe mich Lolarissa an - dies war mein erster und sicher nicht mein letzter Mankell. Zwar muss ich gestehen, dass mich die Brutalität des Buches doch etwas überraschte, aber ich bin gespannt auf mehr Spannung und schlaflose Nächste :)

01.01.2008 11:17:08
Lolarissa

Dieses Buch war vor einigen Jahren mein erster Krimi von Mankell. Es hat mich zum Mankell und Wallander-Fan gemacht! Sehr spannend geschrieben, man kann es fast nicht aus der Hand legen.

07.10.2007 20:58:37
mam137

WOW,habe jetzt ein drittel gelesen und es fällt so schwer aus dee Hand zu legen,ich bin begeistert.Sehr spannend,einprägend und einfach toll zu Lesen.Habe diese Seite hier jetz nur kurz überflogen um nichts im Vorhinein zu wissen.

09.04.2007 16:44:17
gutes

Ein wirklich gutes Buch:

Diesmal hat Kurt Wallander eine Reihe besonders grausamer Morde aufzuklären, bei denen es selbst erfahrenen Polizisten kalt den Rücken hinunterläuft. Einen alten Mann findet man in einer Pfahlgrube aufgespießt, einen anderen halb verhungert, beinahe nackt an einen Baum gebunden und erwürgt. Ein dritter wurde in einem mit Steinen beschwerten Sack in einem See ertränkt … Der eine schrieb Gedichte und war Vogelliebhaber, der andere besaß einen Blumenladen und hatte sich auf Orchideen spezialisiert, der dritte war Forscher an der Universität. Warum verfolgt der Mörder harmlose Bürger mit so brutaler Gewalt? Und warum legt er Wert darauf, dass man die sadistische Grausamkeit seiner Verbrechen sofort bemerkt? Wallanders kluge Devise heißt: „Die Menschen sind selten das, was man von ihnen denkt.“ Und er macht eine verstörende Entdeckung: Alle Opfer waren selbst rücksichtslose, brutale Männer, die Frauen körperlich und seelisch misshandelten. Wenn aber der Mord die Rache des Opfers an den Mördern und Vergewaltigern ist, muss Wallander sich beeilen, bevor das nächste, noch grausamere Verbrechen geschieht.

08.09.2006 14:25:31
Janna

Mein zweiter Wallander und ich bin mal wieder begeistert! Spannend bis zum Schluss und kein dauerpinkelnder Wallander ("Mittsommermord")! Ich muss jedoch gestehen dass ich die Täterin durchaus verstehen kann! Unbedingt lesen!!!

02.08.2006 11:03:23
Linn

Klasse Buch, wenn auch nicht so spannend und mitreissend, wie einige Vorgänger...

Man hat wieder sehr schnell herausgefunden, wer der Täter(in) ist, dennoch tut dies der Spannung keinen Abbruch. Eher im Gegenteil, man fiebert mit, ob Wallander und sein Team es schaffen, den Täter zu fassen.

Wieder einmal sind die Figuren, deren Gedanken, Gefühle und die damit verbundenen Handlungen sehr gut beschrieben, obwohl mir die Figur der Ann-Britt Höglund nicht wirklich gefällt...

05.07.2006 10:53:19
Bianca

Eines der richtig guten Wallander-Romane. Den Komissar selber kann ich persönlich nicht mehr ertragen, aber in diesem Roman geht es noch. Die Story ist toll. Spannend und nachvollziehbar. Guter Krimi

06.01.2006 16:06:53
Niklas

Und wieder ein tolles Buch von Mankell.Vor allem gegen Ende ist das Buch wahnsinnig spannend,den Prolog hätte man meiner Meinung nach weglassen können.Das Thema mit einem Psychopathen als Mörder (wie schon im letzten Band und auch im nächsten)ist für einen Autor das einfachste(hätte man vielleicht nicht dreimal hintereinander machen sollen).Dennoch klasse!

15.10.2005 22:53:09
Steffi K.

Henning Mankell ist ein brillianter Autor, der mit der Figur des Kommissar Kurt Wallander eine authentische und sehr symphatische Figur geschaffen hat. Der 6. Band ist wie auch die anderen spannend und interesant auf seine Art. Sehr empfehlendswert, das Buch wird zum Lesen fesseln und einen erst mit der letzten Seite wider loslassen. Aber das Lesen der Reihe nach empfiehlt sich, da oft Andeutungen und Andekdoten auf Geschehnisse in den früheren Büchern hinweist.
Viel Spaß!

04.10.2005 09:49:08
Martin B.

Ich denke dieser Roman kann sehr wohl an die vorangegangenen anknüpfen. Die Ermittlungen werden wie immer sehr realistisch erzählt. Was mich fast schon überrascht hat ist, wie die Spannung auf den letzten 100 Seiten kräftig anzieht. Ich kann "Die fünfte Frau" sehr empfehlen, würde aber jedem das "chronologische" lesen der Wallander-Fälle nahelegen.

15.09.2005 22:28:13
Swen Piper

Wallanders sechster Fall kann nicht an die Highlights der Serie „Die weiße Löwin“ oder „Die falsche Fährte“ anknüpfen. Allzu oft schweift Mankell vom Kern der Handlung ab und bläht den Roman somit künstlich auf.

14.07.2005 10:33:54
Lucky

Dies war das erste Buch, das ich von Henning Mankell gelesen hatte und ich wurde zum Fan. Bis auf "Vor dem Frost" habe ich alle gelesen und wer hier ständig meckert, Mankell sei zu langweilig, dem fehlt einfach die Fähigkeit, in das Geschehen abzutauchen und sich mit der Problematik des Kurt Wallander auseinander zu setzen, der nicht nur gegen das Verbrechen kämpft, sondern auch seine Zweifel am System hat, das ihm seine Arbeit nicht gerade erleichtert. Ich finde es gut, dass auch das Umfeld eine Rolle spielt und sich die Handlung nicht auf ein einfaches "Räuber und Gendarm" beschränkt.

17.06.2005 20:33:19
krimifan63

Das Buch muss unterschiedlich bewertet werden. Die ausgedachte, durchaus sadistische, Geschichte ist klasse! Leider langwierig erzählt, mit einem Polizisten der immer nur zweifelt und nur selten knallhart ist. Dadurch wird das Buch für meinen Geschmack einfach nur unnötig in die Länge gezogen.

Fazit: Wer solche Geschichten mag sollte besser Mo Hayder lesen.

16.06.2005 00:37:22
Jens Beyer

Ich habe morgen mündl. Abiturprüfung in Deutsch. Deshalb schreibe ich hier meine Rezension :)

Schon ziemlich früh am Anfang erkennt man das Täterprofil. Die Beschreibung wie der Täter seine Opfer behandelt und dies gezielt plant ist mit einem Zeitplan dargestellt, eher langweilig. Erst beim 3. Mord hat der Leser die Chance beim Geschehen selber dran teilzunehmen und Live dabei zu sein. Das finde ich persönlich sehr schade, vielleicht bin ich zu Jung (20) für dieses Buch, weil ich in der Medienwelt das Live dabei sein liebe. Vielleicht klingt das hier ein bisschen sadistisch aber wer findet es nicht gut Live dabei zu sein. Ansonsten ist die Polizeiarbeit eher nüchtern und teilweise langwierig dargestellt. Wer sich mit einem Work Aholic identifiezieren kann, der wird dieses Buch lieben. Ich allerdings bin es gewohnt das Leben ausgleichend zu Leben, ich bin ja Schüler :). Die Beziehung zu Wallanders Familie lässt auch sehr viel Identifikation mit der Hauptfigur zu. Gut finde ich das nahe Geschehen, teilweise. Eher unbefriedigend die langwierige Details bespickte Ermittlung. Danke für eure Zeit

29.04.2005 13:52:10
Daniel

Dieses Buch hat mich erst zum Krimi-Liebhaber gemacht vor
5 Jahren. In meinen Augen vielleicht das beste Buch überhaupt,
bei dem der Mörder bereits feststeht. Super Aufbau, klasse
Spannnung und tolle Recherche des Teams rund um Papa Wallander.
Da es gar nix zu meckern gibt, gibts satte 90% von mir, basta

23.04.2005 13:25:25
Ice cold

Ich habe dieses Buch für ein Referat gelesen und war total begeistert.
Ich finde es toll, dass Henning Mankell aus allen Sichten erzählt. So könnte man auch die Täterin verstehen.
Doch man muss genügend Zeit haben, um dieses Buch zu lesen. Falls man nur ab und zu liest, versteht man spater die Zusammenhänge nicht.

23.04.2005 11:25:00
Ane

Die vielen negativen Kritiken hier kann ich überhaupt nicht verstehen.

Ich bin momentan mittendrin und finde das Buch super spannend. Gerade die psychologischen Momente finde ich sehr interessant. Und die Grausamkeit gehört doch zur Geschichte dazu.

Das ist mein 2. Buch von Mankell und wird mit Sicherheit nicht das letzte bleiben!

09.02.2005 11:41:55
Joana

Das Buch ist packend und spannend, ausgeklügelt und raffiniert geschrieben! Ich habe es in "one sitting" gelesen und war begeistert von der Thematik! Das Buch ist weniger politisch als die anderen Bücher, vielmehr werden die Abgründe und das verbitterte Dasein der Menschen aufgezeigt! Aber ich war überrascht wie ausgeklügelt die Morde dargestellt wurden!Auch wenn diese brutal wirken, ist es dennoch ein Stilmittel bzw. ein Bild die Kälte in den Menschen und die Brutalität mit denen Menschen heutzutage miteinander umgehen, darzustellen!Also mit Abstand eines der besten Bücher, neben Mittsommermord!
Der Film zu diesem Buch:Einfach spitze von der Stimmung, Musik etc. ...die Stimmung wird im Licht und in der kalten aber doch schönen Natur wiedergespiegelt; quasi wie ein "Zwiespalt" zwischen " was ist gerecht" und " was ist nicht gerecht" ...zwischen der Entscheidung was ist "schön" am Leben und was nicht!

23.01.2005 12:56:34
Rachel_Hunter

Ich persönlich finde das die Fünfte Frau eins der besten Bücher von ihm sind ....ich hab alle von ihm gelesen und bin ein begeisterter fan von henning mankell

ich habd das buch in einem rutsch durch gelesen ist aufjedenfall große klasse:-)


liebe grüße Rachel Hunter

11.01.2005 13:14:54
Peter Hannemann

Für alle die das Buch gelesen haben und auch den Film sehen wollen:
Nicht tun! Das Buch ist viel besser!
Nicht nur daß der Film an vielen entscheidenden Stellen völlig anders ist als das Buch, er ist ansich auch sehr schwach, hat überhaupt keinen Tiefgang und ist meiner Meinung nach für Leute die das Buch nicht gelesen haben völlig unverständlich. Na ja, ich wollte auch mal einen Wallander Film sehen, werde ich aber nicht mehr tun!

20.12.2004 13:11:53
Peter Hannemann

Zusammen mit "Mitsommermord" warscheinlich der Schaffenshöhepunkt von Mankell. Die Person Wallander mit all seinen Zweifeln an sich selbst und der Gesellschaft wurde wieder einmal genial dargestellt. Was mich allerdings an der ganzen Personage Wallander stört ist, daß dieser Mann überhaupt keinen Humor hat. Gibt es so eine Person überthaupt im wirklichen Leben? Ich kenne jedenfalls niemanden, der so ist.

07.12.2004 13:05:09
Asa

Ich kann mich Joams Meinung nur anschließen. Die Geschichte haut um und verleitet zu üblen Grübeln.
Mir ist auf Seite 297 (TB) etwas aufgefallen: Wallander spricht da mit seiner Tochter Linda und antwortet ihr auf die Frage, warum es so schwer sei in Schweden zu leben: " `Manchmal stelle ich mir vor (...), daß es damit zu tun hat, daß wir aufgehört haben, unsere Strümpfe zu stopfen.´"
Wenn man da mal genauer drüber nachdenkt, dann wird so manches klar. Vielleicht auch, warum es uns äußerlich gutzugehen scheint, innerlich jedoch unzufrieden sind. Mich würden andere Meinungen dazu interessieren.

Gruß ASa

04.12.2004 19:10:00
Joams

Das Buch ist schon klasse genug. Der Film haut einen förmlich um. Normalerweise würde ich sowas nicht sagen, aber er hat mich eine Nacht gekostet. Man muss viel nachdenken wenn man dieses Buch gelesen bzw. den Film dazu gesehen hat. Der Zwiespalt in dem man steckt, was eigentlich gerecht ist auf dieser Welt, ist in gigantischer Weise aufgebaut.
Also: Der Film ist perfekt inszeniert, setzt das Buch zwar nicht ganz um, aber orientiert sich in gekonnter Weise daran. Der Schluss packt einen wie ich es noch nie erlebt habe. Genial!

29.11.2004 12:23:12
Ronald Krebs

Nach der Lektüre aller Wallander-Romane ist dieses Buch mein Favorit.
Ich hätte nie gedacht, dass man beim Lesen des Abschiedsbriefs einer Serienmörderin Mitleid bekommen kann.
So ging\'s mir aber...
Mankell erzählt inmitten seines spannenden Plots von Verzweiflungen,
die Unmenschliches menschlich nachvollziehbar werden lässt.

05.10.2004 21:37:46
Bullitt

Wer die Bücher Mankells chronologisch liest, erlebt mit diesem Werk einen Höhepunkt, das zu Recht ausgezeichnet worden ist. Dachte, "Die falsche Fährte" sei schwer zu toppen, aber das hier setzt dem noch eine(n) drauf!
Nur mit anfangs allzu plastisch formulierten Brutalitäten hätte Mankell sich imho etwas zurückhalten können. Musste wohl auch in Punkto Gewalt noch einen Schritt weiter gehen, als im Buch davor. Naja. Trotzdem sehr empfehlenswert ! Kommt für mich nach Mittsommermord.

22.07.2004 10:43:06
Tinchen

Eines der besten Bücher aus der Wallander-Reihe. Spannende und mitreißende Handlung, außerdem erfährt man sehr viel über die Person und den Charakter Kurt Wallander. Verstehe nicht, wie man dieses Buch langweilig finden kann.

13.07.2004 15:00:40
Chipsy

Sehr intressant geschrieben & spannend bis zum Schluss, bin ein richtiger Fan von dieser Buchreihe von Wallander

09.07.2004 03:45:48
jasmin

super cool! lese ja nun ununterbrochen und wirklich verschiedenes... hier kann ich sagen: klasse!!! vielleicht könnte mir hier jemand sagen ob man die anderen bücher in chronologischer reihenfolge lesen muss und wo es den film zu diesem buch gibt? wär echt dankbar!

03.06.2004 09:44:27
dani

Mit Abstand eines der besten Bücher auf dem Krimimarkt! Gut gezeichnete Figuren, nachvollziehbare Täterin, konkret erklärte Situationen und dennoch genügend Freiraum für Eigeninterpretation.
Eines seiner besten Werke!

28.05.2004 11:12:38
Andreas Theune

Ein guter Wallander mit der vielleicht überzeugensten Täterin und einem wie immer starken Kurt Wallander.

26.05.2004 21:16:08
Terratec

Also ich persönlich finde das Buch sehr gut geschrieben und sehr gut (für Erwachsene)
verständlich. In diesem Fall hat Kurty ganz schön was zu knacken!!!

14.05.2004 18:56:16
toffie

Ich als schülerin die dieses buch im deutschunterricht gelesen hat, und sonst eigentlich nicht so eine leseratte bin, muss ich sagen das mir das buch total gut gefallen, es ist vielleicht etwas schwer zu verstehen dennoch bin ich der meinung das es mankell gut gelungen ist!!

12.05.2004 18:43:44
Killer_ITA

Ich hatte nur Positives über dieses Buch gehört und beschloß es zu lesen. Als ich dann jedoch anfing war es schlimmer als die Hölle!! Bereits in den ersten 10 Seiten bin ich beim Lesen fast eingeschlafen und hörte auf zu lesen. Da ich einer bin der, wenn er etwas angefangen hat es auch zu Ende bringt, habe ich mich auch durch die restlichen 500 Seiten gequällt. So etwas darf man uns Hobby-Lesern doch nicht antun!!!!

12.05.2004 18:37:55
PsYcHoDOG

Ich müsste damals das Buch ebenfalls für die Schule lesen. Am Anfang war ich wenig beistert ein Buch über 500 Seiten hoffentlich krieg ich es durch. Als ich dann anfing es zu lesen war ich von Anfang an gefesselt und las das Buch in 3 Tagen zu Ende. Ein aussergewöhnlicher Roman von einem aussergeöhnlich Schriftsteller.

23.04.2004 13:44:00
Benjamin Leitz

Also ich lese es gerade und es ist mein erstes Buch von Ihm
Ich finde es spannend und kann kaum erwarten durch zu sein

18.04.2004 20:22:48
n-te

ich MUSS es für die schule lesen, bis morgen.... noch 150 seiten und kein pferd der welt wird mich dazu kriegen...
am anfang wars gut. aber dieses unnötige... GELABBER!!! es passiert viel (aber öde geschrieben.. es regnet die ganze zeit und alles läuft l-a-n-g-s-a-m ab), aber kurt bekommst nicht gesch******. als leser weiß man soo viel und muss sich das gejammer anlesen..
warnung!!!!! boring

02.04.2004 14:30:25
Steffi

also...ehrlich...wer hier meint: SPANNEND, der hat noch keine vernünftigen Bücher gelesen...das Buch ist langweilig, einen überhaupt nicht in seinen Band ziehend...
es ist mein erstes Buch von Henninh mankell und wahrscheinlich auch das letzte...

28.03.2004 23:43:55
daniel mores

wieso finden es hier alle langweilig? ich fand es ziemlich spannend. nicht sein bestes werk, aber dennoch unter den top-3 der wallander-serie. empfehlenswert!

13.03.2004 20:09:44
Petra Brandstetter

Ich finde, dass ist eindeutig einer der besten Wallander-Romane. Unbedingt zu empfehlen.
Habe auch den Film gesehen, der ist allerdings ziemlich langatmig und wenn man das Buch gelesen hat, stören die Änderungen, die vorgenommen wurden.

15.02.2004 11:55:53
janosch

MANKELLS BESTES WERK ...

prägnanter Erzählstil - toller Aufbau - bleibende Charaktere - was will man mehr ...?

13.02.2004 18:57:35
eva

Ich kannte Mankell gar nicht und nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir sofort noch ein Buch von ihm gekauft. Das Buch war einfach spitze.

03.02.2004 19:34:42
Ben Willard

Wallander ein Polizist? Ein guter Polizist? Die Erde ist eine Scheibe!!
Mankell ist ein erfolgreicher Autor - besonders für Menschen mit Hang zum Gutmenschentum ;-)
Und die fünfte Frau? 20 Grad, schade ums Papier...

02.02.2004 19:36:05
Rita

ich habe jedes buch von mankell ( wallander romane)gelesen. Meisterwerke um Meisterwerke....
ich liebe es, wie die charakteren beschrieben werden. die romane sind alles andere als oberflächlich.
jedes buch fesselte mich. aber dises buch ist eines der besten.
wallander ist eine wahnsinnige figur!!!!das beste der literatur.

27.12.2003 10:35:45
devil

das soll ein krimi sein? bin auf seite 92 und ich bin mindestens 92 mal eingeschlafen!! L A N G W E I L I G ! ! ! !

24.12.2003 23:06:53
svea

Das war mein erster Wallander. Spannend. Aber auch ein wenig deprimierend. Ein großer Fan werde ich wohl nicht, aber ich glaube, ich lese noch ein paar andere.

16.12.2003 17:14:47
MaxMatrix

Es ist ein schlechtes buch da sich Henning Mankell nicht auf den Krimi konzentriert hat sondern nur auf Sozial kritische Themen wie z.B. der rechts Radikalismus,oder dass schlecht verhältnis zu seinem Vater und seiner Frau.
Außerdem ist er Polizist und wird betrunken von kollegen am steuer erwischt u.s.w.

02.12.2003 18:02:27
Gerald Wissler

Mir ist es ein absolutes Rätsel, warum Mankell einen solchen Erfolg hat. "Die fünfte Frau" war der erste Roman von Mankell den ich gelesen habe, und ich konnte darin keinen Grund finden, mehr von diesem Autor zu lesen. Das Buch ist unnötig grausam, unlogisch und - schlimmster Fauxpas für einen Krimi - einfach langweilig.

18.11.2003 10:54:03
Sibylle

Meine Meinung? Spannung, Spannung und nochnmal Spannung! Aber das ist ja normal bei Mankell und seinem Wallander.

21.10.2003 15:43:21
Christine

Dieses Buch ist anders als die anderen Bücher!!In jedem Buch sind Männer die Täter, in diesem ist es eine Frau, die sich an grausamen Männern rächt,die Frauen umbrachten oder sie seelisch verletzt haben.Deswegen denke ich, ist es für mich irgendwie spannender, obwohl ich nicht erklären kann warum!

08.10.2003 15:26:42
Linus9

Wahnsinn! Wieder ein gelungenes Meisterwerk von Mankell. Meines Erachtens waren die ersten Bücher von Mankell nicht soooo toll, doch spätestens seit "Die falsche Fährte" oder jetzt nach "Die fünfte Frau" hat sich Mankell eindeutig gestiegert!

15.07.2003 03:39:03
literatenkritik

Henning Mankell skizziert in diesem Werk das Grauen in der idyllisch geschilderten Gegend um Ystad:
Spannung pur ist garantiert.
Wohl das eines der besten Werke Mankells und für mich ganz klar unter den TOP Ten der Krimiwelt

11.07.2003 21:20:08
Anja S.

Also ich kann den ganzen Rummel um dieses Buch echt nicht verstehen.
Maessig spannend.
70 grad

24.04.2003 12:23:34
Fred H. H. Heitmann

Ein fesselndes Buch ohne Längen!

24.02.2003 16:56:37
Gina

dieses buch ist einfach genial! henning mankell hat sich mal wieder selbst übertroffen!

21.01.2003 15:40:05
Ulli

Übertrifft die Falsche Fährte ganz sicher;noch spannender...da fehlen einem echt die Worte...am besten selber lesen...viel Spass und vorallem viel Spannung dabei

06.01.2003 21:27:23
Patricia

ich hab das buch von er schule aus lesen "müssen" und mir hat es sooo gut gefallen!
ich lese normalerweise nicht sehr viel aba das buch war total spitze!

22.12.2002 09:57:43
Filiz

"Die fünfte Frau" war der erste Roman von Mankell den ich gelesen habe. Einfach spitzenklasse!!!! Seither bin ich ein großer Fan von ihm und habe bereits schon mehrer Romane verschlungen.

14.12.2002 20:13:54
Chris W.

Wow........wirklich sehr gut gelungen......einer von Mankells besten Krimis

06.12.2002 16:09:47
Marion Jonsson

In meiner Ansicht - der beste Krimi von Mankell. Dieser Frühling wurde in schwedischen Fernsehen eine Dramtiesierung von Die fünfte Frau gespeilt in vier Abschnitte. Die dramatisierung war, nach meiner Meinung einfach Spitzenklasse. Besonders hat die sschwedische Schauspielerin Anki Lidén einfach die Mörderin fabelhaft gespeilt.

30.09.2002 22:14:01
Nina

Dieses Buch war einfach klasse. Aber nach einem Krimi aus dieser Reihe kann man dann auch getrost auf die anderen verzichten.