Die weiße Löwin

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Ordfront, 1993, Titel: 'Den vita lejoninnan', Seiten: 478, Originalsprache
  • Berlin: Edition q, 1995, Seiten: 538, Übersetzt: Erik Gloßmann
  • München: dtv, 1998, Seiten: 538
  • Wien: Zsolnay, 2002, Seiten: 559
  • München: dtv, 2005, Seiten: 541
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2007, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt
  • München: dtv, 2010, Seiten: 541

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Thomas Kürten
Als Wallander einem Nelson M. helfen konnte

Buch-Rezension von Thomas Kürten Jun 2003

Der dritte Fall des schwedischen Superstars unter den Romankommissaren verbindet, sicherlich ganz zum Entzücken seines schriftstellerischen Schöpfers Henning Mankell, die Polizeiarbeit in Südschweden mit der politischen und gesellschaftlichen Situation Südafrikas unmittelbar bevor die Apartheid-Politik der burischen Minderheit beendet wurde und Nelson Mandelas ANC die Regierungsmacht im Land übernahm. Sicherlich eine Gratwanderung, zwei schon rein örtlich weit voneinander entfernt liegende Handlungen zu verknüpfen, aber das weiß Mankell in diesem Falle gut zu lösen.

Ein russisches Funkgerät, eine südafrikanische Pistole und ein dunkelhäutiger Finger

Immobilienmaklerin Louise Akerblom will am späten Freitag Nachmittag noch schnell ein Häuschen auf dem Land besichtigen bevor sie nach Hause fährt. Aber sie verfährt sich und will an einem anderen einsamen Hof nach dem Weg fragen. Leider ist sie hier nicht gerade willkommen und wird darum erschossen. Nachdem das Wochenende rum ist, meldet ihr Mann sie als vermisst - ein Fall für Wallander. Bei der Spurensuche fliegt plötzlich ein Haus in die Luft und man findet neben einem russischen Funkgerät auch eine südafrikanische Pistole und den Finger eines dunkelhäutigen Mannes. Schnell kommt es Wallander in den Sinn, dass das was mit dem Verschwinden der jungen Frau zu tun haben kann.

Rückblende und Ortswechsel. In Südafrika sind Teile der weißen Minderheit unzufrieden mit der Anti-Apartheid Politik von Präsident de Klerk. Sie wollen einen Bürgerkrieg herauf beschwören, damit die Buren weiterhin politische Macht und Kontrolle im Land behalten. Am besten scheint es ihnen geeignet, wenn ein Schwarzer den Hoffnungsträger Nelson Mandela ermordet. Also werben sie einen russischen Ex-KGB-Agenten an, um in Schweden, einem Land, das keinerlei diplomatische Beziehungen zu Südafrika unterhält, einen Berufskiller auf Herz und Nieren zu prüfen und mit einem neuen Gewehr zu trainieren. Auf geheimen Wegen wird der Mann nach Schweden eingeschleust. Aber das Versteck droht aufzufliegen, als eines Tages eine Frau auf dem einsamen Hof nach dem Weg fragen will.

Es geht um nichts Großes - nur einen Mord und den Weltfrieden

So verknüpft sich die Nachforschungsarbeit des Kommissars mit dem Weltfrieden. Killer und Ausbilder zerstreiten sich, Killer flüchtet nach Stockholm. Louises Leiche wird gefunden, Ausbilder tötet bei Banküberfall in Stockholm Polizisten. Wallander muss nach Stockholm und kommt so auf die Spur des Russen, zieht gleichzeitig aber auch seine Tochter in den Dunst des Gefahrenkreises. Der Russe will nämlich plötzlich nicht nur den südafrikanischen Killer, sondern auch den Ystader Polizisten eliminieren.

Über knapp 350 Seiten bietet Mankell alles, was es für einen richtig guten Krimi benötigt. Einen rätselhaften, spannenden Fall, dazu sein überragender Erzählstil und die bis ins letzte Detail authentisch wirkenden Charaktere. Er betont Kleinigkeiten, die die Polizeiarbeit beeinflussen, wie beispielsweise die rätselhaften Handschellen aus der Schreibtischschublade der sonst so tugendhaften Ermordeten. Und er bietet den Lesern die gesellschaftlichen Hintergründe Südafrikas, die Einsicht in das Herrschaftsdenken der Südafrikanischen Buren bringt. Und dann wird alles plötzlich ganz sonderbar.

Komplott gegen Mandela

Dem ansonsten so perfekten Russen will plötzlich gar nichts mehr gelingen. All seine Anschläge gegen den Killer und auch gegen Wallander schlagen fehl. Wallander selber macht Alleingänge und verstößt gegen Dienstvorschriften wo er nur kann, so dass er zwar öffentlich als geistig verwirrt hingestellt wird, aber noch immer weit von einer Suspendierung entfernt ist. Und erst etliche Tage nachdem Wallander von dem Mordkomplott gegen Mandela erfährt, hält er es für nötig, die südafrikanische Polizei über Interpol zu informieren. Das dann bei der Übertragung des Faxes auch noch ein Fehler passiert, ist da nur noch die Spitze des Eisbergs.

Über die Qualitäten Mankells als Autor bedarf es keines Streits. Die Gesellschaftskritik (an Schweden und Südafrika) tritt hier sogar deutlicher in den Brennpunkt des Interesses als bei den beiden Vorgängern. Aber aus irgendeinem Grund holpert der Plot plötzlich. Und was fast noch schlimmer ist, das Geschehen wird vorhersehbar. Den Guten spielt das Schicksal in die Hand, den Bösen legt es Steine in den Weg. Wie das nun mal so ist.

Empfehlenswert mit Einschränkungen

Lesenswert ist das Buch allemal. Empfehlenswert aber nur mit Einschränkungen. Größeren Gefallen werden wohl nur die absoluten Fans des schwedischen Kommissars und Leser, die sich für Südafrika allgemein interessieren, an diesem Roman finden. Neutral betrachtet ein zu zwei Dritteln guter und einem Drittel unterdurchschnittlicher Krimi.

Die weiße Löwin

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Letzte Kommentare:
25.02.2014 17:54:44
ferd

Mankells: „Die weiße Löwin“
Dies ist meine erste Rezension, und ich weiß selber nicht genau, warum ich gerade bei diesem Buch das Bedürfnis habe etwas dazu zu schreiben. Irgendwie hat mich dieses Buch ganz eigenartig berührt, so wie kein anderes Buch bisher. Dieses Buch hat einen eigenen Charakter, es versetzt einen in eine ganz spezielle Stimmung di völlig anders ist als bei meinen bisherigen „Wallander“ Romanen. Vielleicht sind es die sehr viel detaillierter als sonst bei Mankell üblich gezeichneten Charaktere wie z.B. die des angedachten Attentäters Victor Mabashas.
Die Passagen, in denen Mankell uns an den Gedanken Mabashas teilhaben lässt sind eines der Highlights in diesem Buch: Detailliert erklärt Mabasha seinen Glauben an die Geister seiner Ahnen und ihren Einfluss auf sein Leben. Man erkennt, dass er sich im Prinzip seinen eigenen Glauben „zurechtgebogen“ hat, damit er ohne schlechtes Gewissen seinem Beruf als Killer ausüben kann, und dass er trotzdem noch eine Art moralischen Kodex hat, den er einhält.
Ich habe in den letzten ca. 10 Jahren 3x begonnen dieses Buch zu lesen, und erst beim dritten Mal ist es mir gelungen es fertig zu lesen. Dies mag durchaus auch meiner Person liegen und in den Veränderungen die ein Mensch in 10 Jahren erlebt. Auch dass ich eher der „Etappenleser“ bin (max. 30 Seiten am Stück) mag dazu beigetragen haben, denn es empfiehlt sich dieses Buch möglichst zügig durchzulesen. Ich kann mich also meinen Vorrednern nur anschließen die gesagt haben, dass „Die weiße Löwin“ kein Buch für (durchschnittliche) Jugendliche ist, sehr wohl aber für interessierte Erwachsene. Für alle anderen vergebe ich eine Empfehlung: 85°

04.05.2013 15:41:50
vjeverica

zäh, schwerer lesbar als üblich und mir persönlich einfach zu politisch.
Ich habe viele, wenn nicht alle Wallanders gelesen bzw. angehört - aber diesen sicher kein zweites Mal. Es ist derjenige, der mir am wenigsten gefallen hat - und ich habe daraufhin länger kein Buch mehr von diesem Autor gelesen, ehrlich gesagt.

04.04.2012 20:30:11
Psychologische Struktur

Auch ich finde, daß dies der "beste Wallander" ist. Bis zuletzt spannend und ergreifend. Mankell hat es einmal mehr geschafft ( wie selten ein Thriller-Autor ) daß ich mich nach diesem Buch tatsächlich mit Afrika und der Apartheit intensiver beschäftigt habe. Man weiß zwar von Anfang an, wer die "Bösewichte" sind, aber die Spannung bleibt tastächlich bis zur Lösung auf der allerletzten Seite mit fast den letzten Worten.
Absolut empfehlenswert für Sleser, die gerne ein wenig anspruchsvollere Unterhaltung lesen.

08.01.2011 22:52:49
Conan08

Die weiße Löwin war mein 4. Wallander Roman von H. Mankell, der mich gefesselt hat. Erzählt für mich eindeutig zu den stärkeren Wallander-Romanen.

Außergewöhnlich an diesem Mankell-Roman ist die permanente Action. Die Brutalität und Kaltblütigkeit der Killermaschine Konovalenko.

Der Roman spielt zum einen in Ystad (Südschweden), bzw. in der Hauptstadt Schwedens Stockholm statt, zum anderen in Südafrika. Die Ortswechsel, bzw. Szenenwechsel machen für mich diesen Wallander-Roman einzigartig. Mankell hat es damit positiv verstanden frischen Wind in die Wallander-Romane zu bringen.

Mankell hat es wieder geschafft die Problematik eines neuen Themas aus Politik und Gesellschaft aufzuzeigen. Der Leser kann sich gut in die Lage der Zeit hineinversetzen. Rassismus gab es schon immer, und gibt es auch heute noch in vielen Teilen der Welt. Machtspiele kennt jeder von uns, ob im Alltag oder in der Politik. Sehr gute Thematik.

Die Charaktere in diesem Roman rund um Wallander bleiben diesmal weitaus weniger blas als in seinen ersten Wallander-Romanen. Mankell lässt uns in diesem Roman das erste Mal so richtig in die Köpfe der Bösewichte schauen, und zwar mit all ihren Plänen und Absichten.

Die Hauptfigur Wallander entwickelt sich im Wesentlichen in keinem der Romane weiter. Wer sich in seinen Büchern weiterentwickelt ist der Schriftsteller Mankell. Ich finde das Klasse so. Es fällt einem so wesentlich leichter sich mit Wallander zu identifizieren, sich in ihn reinzuversetzen. Wallander kommt auf seine Art und Weise authentisch rüber, ob in seinem sich wiederkehrenden nie langweilig werdenden Lebensstil oder in der Art und Weise bei seinen Ermittlungen.

Ich muss zugeben, dass ich über so manche halsbrecherische Kamikaze-Aktion des Hauptdarstellers überrascht war, was der Klasse des Buches allerdings nicht schadete. Es war eben die Erkenntnis, die einem in 95 % aller Filme im Kino/Fernsehen trifft, "typisch Film"; "Es ist halt doch ein Film". Und genau so sieht es in diesem Roman aus. Man könnte auch sagen Mankells Drahtseilakt zwischen einem klassischen "Inspector Columbo" und einem "John Rambo".

Je nach Vorbildung über Afrika, bzw. Südafrika, Politik, Menschen, Kulturen, Rassen usw... lässt uns Mankell, wie kaum in einem zweiten Roman seiner Wallander-Serie tiefe Einblicke rund um die Gesellschaft Südafrikas und seiner Menschen blicken. Das macht diesen Wallander Roman ebenso interessant und außergewöhnlich.

Und ansonsten ist der Roman wirklich gut bürgerliche Unterhaltung. Ein typischer Erwachsenen-Roman. Jugendlichen bzw. Kindern würde ich diese Art von Roman nicht empfehlen.

02.08.2010 21:44:08
Kasia

Als ich das Buch vor 6 Jahren zum ersten Mal las, fand ich es sehr schwer und sehr politisch. Ich weiß noch, dass ich damals nur schwer Zugang zu der Geschichte fand.
Ganz anders heute. Ich habe das Buch in einem Rutsch weggelesen.
Es ist unglaublich spannend.
Durch die vielen Wechsel in verschiedene Länder, durch die Personvielfalt und die verschiedenen Geschichten, die parallel liefen, war das Buch sehr lebendig und unglaublich interessant.
Es ist für mich schockierend zu wissen, dass noch vor fast 10 Jahren die Situation in Südafrika so schlecht für die schwarze Bevölkerung war.
Ich bewundere Henning Mankell immer wieder für sein kritisches Auge und Wort und für seine Fähigkeit dem Leser durch einen Roman Hintergrundwissen zu vermitteln, welches in eine fiktive Handlung eingebunden wird.
Auch für dieses Buch 100°. Und ich werde es mit Sicherheit nochmal lesen und weiterempfehlen.

03.01.2010 13:36:03
Leselöwe

Die Einstellung zu Personen, Organisationen, Taten in jedem Kapitel ändern; Gedanken nachvollziehen, kritisieren, verändern um eine eigene Lösung des "Rätsels" zu finden; für jede Figur Sympathie entwickeln, das alles sind Gründe, die den Krimi "Die weiße Löwin" von Henning Mankell zu einer, meiner Ansicht nach, genialen Story machen. Auch wenn es sich zu Beginn als sehr zäh erweist, an Informationen zu gelangen, kann man an diesen Stellen Zusammenhänge erstellen und Gedanken in Lösungen wandeln, sodass es nie zu Langeweile kommt. Alles in Allem will ich sagen, dass dieses Buch für Viele, egal ob Leseratte oder nicht, ein interessantes Buch ist, das zum rätseln einlädt.

04.09.2009 17:54:16
Dr.Dieter Rohnfelder

Anders als Lisa 87 halte ich "Die weiße Löwin" für den besten Krimi von Henning Mankell. Mir gefällt gerade die komplexe Story mit den Szenenwechseln zwischen Schweden und Südafrika und den vielen handelnden Personen. Der "südafrikanische Teil" ist insgesamt wichtiger; daher handelt es sich nicht um einen typischen Wallander-Krimi. Anders als der Rezensent von Krimi-Couch.de kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen (90 Grad). Man sollte es allerdings schnell lesen (z.B. im Urlaub), damit man wegen der vielen Personen nicht "den Faden verliert".

04.06.2009 21:06:09
LotteLiest

ach ja, das wichtigste habe ich fast vergessen:

ich weiß nicht, ob es überhaupt schon einmal passiert ist - und wenn, dann ist das sehr lange her - aber:

es gab eine Szene, bei der ich tatsächlich Herzklopfen hatte... das Buch schafft es also meiner Meinung nach, Spannung aufzubauen und den Leser mitfiebern zu lassen...

04.06.2009 21:01:19
LotteLiest

Das war jetzt der Dritte Streich, d.h. der dritte Mankell, der zweite Wallander.

Schon beim ersten Wallander-Roman, den ich in die Hände bekam (Mittsommermord) fand ich Wallander einfach nur merkwürdig, denn seine gefühlsbetonte, sensible Art fand ich anfangs völlig unpassend.

Fasziniert hat mich an diesem Buch der deutlich erkennbare klassische Szenenaufbau: Auf eine Frage folgt die Suche nach der Lösung, die scheinbar klar vor Augen liegt und dann doch oft völlig anders aussieht und ein neues Problem aufwirft.

Die Verbindung zwischen realen und fiktiven Persönlichkeiten fand ich sehr spannend.

Mankell verwendet hier viel Zeit für die Darstellung seiner handelnden Personen - und das sind in diesem Buch eine ganze Menge.

Gefallen hat mir die logische Denkweise aller Polizisten, die Indizien und Beweise in viele Richtungen interpretierten. Skeptisch war ich, wenn sie aus 3 Hinweisen genau die richtigen Schlüsse zogen und ganze Handlungsstränge erraten konnten. Das erinnerte an Mac Gyver, der aus einem Knopf, einer Hutschachtel und einem Bindfaden ein Flugzeug baut.

Wenn Wallander sich auf seine Intuition verlässt, wirkte es auf mich häufig, als wäre dem Auto einfach keine logische Erklärung eingefallen.

Doch alles in allem hat es mir gefallen.

04.12.2008 15:56:24
Berliner

Also, ich findes "Die weiße Löwin" ist ein herausragend wunderbares Buch, es ist spannend, politisch, sozialkritisch und lehrreich. ich bin begeistert. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Warscheinlich müssen einige der jüngeren Leser, die hier rummaulen noch ein bisschen älter werden, um gute Literatur zu schätzen wissen!!!

26.07.2008 20:26:49
WelpeMax

Haben es manche Schüler gut, hätte als Lektüre lieber "Die weiße Löwin" gelesen als Hermann Hesse und Co ... der Roman ist spannend geschrieben und gibt mehr denn je Mankells Erfahrungen von Afrika wieder. Liest schon toll, aber vom Thema her ist es auch etwas anstrengender, deswegen aus persönlicher Sicht Abzügen 80°

25.06.2008 16:51:32
Jossen

Es wurde schon viel wichtiges und richtiges über diesen Roman geschrieben. Es stimmt, dass er zäh ist, ich hab mich echt schwer getan durchzuhalten, es stimmt auch, dass viele Zufälle im Spiel waren und naja der Südafrika-Teil ist einfach nicht so gelungen meiner Meinung nach. Jedoch sollte man wegen diesem Buch Mankell nicht verurteilen, ich hab schon 2 andere davor von ihm gelesen, "Die Hunde von Riga" und "Mittsommermord" welche mich umwarfen vor Begeisterung, jetzt les ich "Die fünfte Frau" und auch sehr spannend! Also mein Fazit: auch wenn "Die Weiße Löwin" echt zäh ist und sollte man sich noch an "Mittsommer" machen, da erfährt man Mankells Stärke.

17.06.2008 20:50:21
schüler einer htl

..naja ist eigentlich nicht soo extrem wie es uns unser deutschlehreer immer einreden will.

ich finde das es viel zu langweilig geschrieben ist, und und manche bedeutungslosen Handlungen müssten auch nicht so genau beschrieben werden!.. und der ganze teil der in afrika spielt ist wirklich zu lang.

naja i würde mir halt wünschen dass unser herr professor die nächst lektüre auch nach unserem geschmack aussucht!..
=]

17.06.2008 20:47:36
schüler einer htl

..naja ist eigentlich nicht soo extrem wie es uns unser deutschlehreer immer einreden will.

ich finde das es viel zu langweilig geschrieben ist, und und manche bedeutungslosen Handlungen müssten auch nicht so genau beschrieben werden!.. und der ganze teil der in afrika spielt ist wirklich zu lang.

naja i würde mir halt wünschen dass unser herr professor die nächst lektüre auch nach unserem geschmack aussucht!..
=]

17.06.2008 20:45:23
schüler einer htl

..naja ist eigentlich nicht soo extrem wie es uns unser deutschlehreer immer einreden will.

ich finde das es viel zu langweilig geschrieben ist, und und manche bedeutungslosen Handlungen müssten auch nicht so genau beschrieben werden!.. und der ganze teil der in afrika spielt ist wirklich zu lang.

naja i würde mir halt wünschen dass unser herr professor die nächst lektüre auch nach unserem geschmack aussucht!..
=]

07.06.2008 15:56:19
Baiba Liepa

bla das buch ist so aber hammer echt total und super mega schlecht MIEß! Und überflüssig und quält arme schüler wie uns! Leider werden wir gezwungen dieses Buch, dass überhaupt nicht spannend ist zu lesen! Bah bla bla

25.04.2008 18:04:05
Lisa1987

Meiner Meinung nach war "Die Weiße Löwin" das mit großem Abstand schlechteste Buch der Wallander-Reihe.
Ich habe noch nie solange an einem Krimi von Wallander gesessen und musste mich wirklich quälen zum Ende zu kommen. Von Anfang an wird keine Spannung aufgebaut. Nach etwa 100 Seiten passiert eigentlich gar nichts mehr...
Die Lösung des eigentlich Falles liegt irgendwo in der Mitte des Buches, was danach folgt, hätte Herr Mankell sich auch sparen können.

06.04.2008 12:46:44
anonymus

"Die weiße Löwin" von Henning Mankell war der erste Krimi den ich von seinen Büchern in die Hände bekam.

Ich konnte von Beginn an keine wirkliche Spannung in der Handlung verspüren, da alles sehr gewöhnlich von statten ging.
Außerdem war das ende des Romans sehr stark abzusehen, wenn man sich wirklich mit Nelson Mandela auskennt, weiß man auch das dieser nicht bei den im buch geplanten attentaten sterben wird.

Zu der Schreibweise muss ich sagen, dass es mir sehr gefiel wenn die Gesten in einem Gesprach direkt gedeutet werden, da man die Non-verbale Kommunikation nur durch die Beschreibung alleine schwierig deuten kann.

Letztendlich muss ich in vielen Punkten "krimilesen" zustimmen, denn ich find auch, dass der Handlungsablauf sehr trist verläuft.

Abschließend kann ich sagen, dass ich wohl kein weiteres Buch von Mankell in die Hände nehmen werde.

24.11.2007 09:33:46
krimilesen

Mann, Mann, Mankall...was haste da geschrieben???

Vielleicht haben meine beiden zuvor gelsenen Krimis (Eliz. George-Asche zu Asche und Hakan Nesser-Münsters fall) meine Ansprüche etwas ungerrecht in die Höhe geschraubt aber von einem sooo gelobten Autoren hatte ich mir eigentlich eine Steigerung erwartet - eigentlich! Was bekam ich aber statt dessen? Das gute vorab: Recht dichter Roman in welchem keine wirkliche Langeweile aufkommt - das wars aber auch schon.
Ansonsten kann ich leider nichts gutes über dieses Buch schreiben.
Nach ca. 50 bis 100 Seiten gab es keine Überraschungen mehr - keine spannende Mördersuche weil schon alles klar war! Ständig gleiches Spannungsniveau - keine Spannungsspitzen, keine Tiefen! Alle 5 Seiten eine unerklärliche Eingebung, die irgendwie unseren Wallander wieder ein Stück weiterbringt und je weiter man im Buch voran kommt, gesellen sich diesen Eingebungen auch noch jede Menge Zufälle hinzu.

Fazit: Mankell prahlt im Nachsatz mit seiner angelesenen Bildung über Südafrika, die wohl für dieses Büchlein seiner Meinung nach nötig war, vergaß aber, sich die nötige Zeit zu nehmen um einen in sich glaubhaften und schlüssigen Kriminalroman zu produzieren!
Ein namhafter Autor macht sich eben diesen seinen Namen zunutze und produziert in weiteres(!) MASSENPRODUKT für den schnellen Euro!

Einen Krimi von ihm werde ich mir noch antun, da "die fünfte Frau" dummerweise schon in meinem Regal liegt.

LG an alle Krimileser

06.02.2007 12:37:46
Lotte

Für mich einer der besten Kriminalromane überhaupt!!! Wallander, wenn man denn alle Krimis der Reihe kennt, wächst einem ans Herz, zumindest mir geht so. Das er Fehler hat, macht ihn gerade so sympathisch. "Die weiße Löwin" ist einfach Hochspannung pur! Und die Verquickung von Ereignissen in Schweden und Südafrika gefällt mir hervorragend!

16.10.2006 10:28:52
H.R.

MEINE Meinung: das schlechteste Mankell-Buch

Wallander bringt alle in Gefahr, meiner Meinung nach sollte man Wallander in die Psychatrie wegpacken und die anderen in Ruhe ihre Polizeiarbeit leisten lassen

12.09.2006 15:58:15
Briaire, Roger

Super spannender Krimi,
der die Handlungsstränge zwischen den so verschiedenen Ländern wie Schweden und Südafrika einzigartig verknüpft.
Dieses Buch war mein erstes von Mankell, bin mal gespannt, ob seine Anderen da mithalten können. Ich bin durch Hakan Nesser auf Schweden-Krimis gekommen und muß eingestehen, dass mir zumindest "die weiße Löwin" von Mankell doch insgesammt besser gefällt, als die von Nesser, obwohl es schwierig ist diese beiden Schriftsteller zu vergleichen.
Aber der Ermittlungsstiel von Van Veeteren ist doch manchmal etwas zu pomatig, überhäblich (auch wenn gerade dass, seinen einzigartigen Charakter ausmacht), da ist doch Wallander etwas dynamischer.

Auf jeden Fall ist "die weiße Löwin" einer meiner Lieblingsbücher.

L.G. Roger

02.08.2006 10:35:15
Linn

Bei mir ist es genau anders: Ich finde es gerade gut, das Mankell bezug auf Südafrika nimmt. Er schafft es Südafrika und Schweden zu verbinden und das meiner Meinung nach sehr gut.

Ich finde "Die weisse Löwin" ist einer seiner besten Romane und gerade dass er immer ein anderes sozial-politisches Problem behandelt finde ich gut.

Ich mag wie immer die Charaktere sehr gern, besonders das Linda diesmal öfter vorkommt finde ich toll, sie mag ich wirklich sehr.

Das Buch ist wie immer gut geschrieben, ich fand es nicht einmal langweilig. Der einzige Minuspunkt, da muss ich mich einigen Vorrednern anschließen, ist das es einige unglaubwürdige Zufälle zum Ende hin gibt.

Alles in allem ein sehr, sehr gutes Buch. Einer meiner Lieblings-Wallander.

09.07.2006 15:52:42
Elisabeth

Ich habe noch andere Krimis von Henning Mankell gelesen, und bis jetzt gefällt mir "Die weiße Löwin" am wenigsten: Der Fall, die südafrikanische Verschwörung ist mir doch etwas zu konstruiert. Die Fälle, in denen Wallander nur in Schweden zu tun hat, gefallen mir wesentlich besser, dies ist aber Geschmackssache. Mein Fazit: Auch wenn es am Ende einige spannende Momente gibt, hat das Buch sicher seine Längen.

13.02.2006 01:30:02
Sibylle

Hallo,
mir gefiel der Roman sehr gut. Ich fand bloß diese Afrikapassagen unendlich lang (60 Seiten). Obwohl ich Mankells Afrikabücher sehr gut finde. Meiner Meinung nach waren die Passagen aber im Wallanderkrimi zu lang. Habe übrigens die englische Fassung gelesen und da sind diese Passagen wesentlich kürzer und es steht trotzdem alles drin.

03.01.2006 10:41:35
Niklas

Anfangs habe ich den Roman als etwas langweilig empfunden,aber dann,als erstmals Konovalenko ins Spiel kam und Wallander töten wollte,wurde es so richtig spannend(Entführung Lindas).Auch das Thema weiß zu überzeugen. Wie immer: Kompliment an Herrn Mankell !

19.10.2005 22:39:08
Olaf Olovsons

Die weiße Löwin war mein achter Roman von der Wallander-Reihe. Ich bin am Anfang schwer reingekommen,aber je weiter ich im Buch gekommen bin , desto mehr stieg die Spannung. In den nächsten Monaten werde ich mich den restlichen Büchern widmen.

04.10.2005 22:50:51
Philipp

Das war das erste Buch, das ich von Mankell las, und es ist noch immer unter den Krimis meine Nummer 1 von diesem Autor. Der Fall ist konstruiert, doch so fesselnd, dass das zunächst nicht auffällt, unwahrscheinlich & unglaublich. Wallander noch erträglich. Man erkennt Handlungsorte als Realität, und doch sind sie Fiktion. Mankells bestes Märchen

28.09.2005 16:42:54
onkel lil

was mich an dem buch stört, ist die ungeklärte frage, ob mankell einen wallander-roman oder einen südafrika/apartheid-roman schreiben wollte. kurt wallander bzw. der mord an louise akerblom sind für das eine wie für das andere vollkommen überflüssig. es wirkt mehr wie ein konstrukt, um einen neuen "wallander" auf den markt zu werfen.
nicht daß der roman als solcher schlecht ist -er ist durchaus spannend und interessant geschrieben- aber man meint eine unschlüssigkeit mankells bezüglich des buches zu spüren.

75%

06.09.2005 10:40:54
Geoffrey

Irgendwie war ich letztendlich ein bisschen enttaeuscht von diesem Roman. Wie es in der Krimi-Couch-Rezension steht, wird die Handlung eher vorhersehbar. Es gibt auch lange Passagen, in denen Wallander ueberhaupt nicht auftaucht. Man bekommt das Gefuehl, dass er zur Geschichte manchmal ganz ueberfluessig ist. Und wenn man bedenkt, dass Mankell Schonen irgendwie mit Suedafrika und vor allem Nelson Mandela verbinden muss, ist das auch verstaendlich. Trotzdem gab es sehr viele spannende Teile und auf alle Faelle lese ich jeden Wallander-Roman sehr gerne. Ja, nicht schlecht, aber bestimmt nicht der beste Wallander.

16.08.2005 13:10:27
axelp

Ich habe in der Reihenfolge gelesen und das ist nun mein 3. Buch von ihm. Ich finde das Abschweifen auf den politischen Hintergrund nimmt dem Buch regelrecht die Spannung. Das meiste was er über Südafrika berichtet weiß weiß man schon. Es hätte genügt, am Anfang des Buches den Hintergrund zu beschreiben und nur immer mal kurz nach Südafrika zurückzukommen. Ich mußte mich regelrecht durchquälen.
Desweiteren waren es mir diesmal zu viele Zufälle, die den Russen immer wieder das Entkommen ermöglichten.

17.04.2005 23:03:18
inqui

Dies ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Vor Allem auf Grund der wechselnden Erzählperspektive, die sowohl nah an der Charakteren orientiert, allerdings gleichzeitig auch weit entfernt scheint. Obwohl man zu glauben scheint alles über jeden der Charaktere zu wissen, wird die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten.

09.04.2005 12:11:45
lilia

mich würde interressieren wer das geschrieben hat, weil ich gerade auch ein referat dazu mache und du könntest mir vielleicht dabei helfen!
"Mankells Meinung zu »Die weiße Löwin« 28.02.2005, 13:41 Uhr
zuerst habe ich das buch in den sommerferien gelesen... naja da hatte ich nie wirklich lange zeit und habe die miesten passagen einfach nur überflogen...
doch dann musste ich das buch nochmal für den deutschunterricht lesen (für ein referat)... jetzt finde ich das buch ganz gut, obwohl ich eigentlich keine krimis mag...
also für jeden der gerne krimis liest ist dieses buch echt zu empfehlen.. "

30.03.2005 13:39:46
Milpi 88

Ich fand dieses Buch äusserst interessant und lehrreich. Es ist nicht nur ein spannender Roman, sondern das Buch befasst sich auch mit den rassistischen Ausseinandersetzungen zwischen Schwarzen und Weissen in Afrika.

03.03.2005 20:05:42
Leseratte

Ich finde es schade, dass das politische Thema viele Leser abschreckt. Der Misstand in vielen Länder ist doch zentrales Element in den Romanen von Mankell. Da Wallander ein Afrika-Fan ist, war es nur eine Frage der Zeit, sich diesem Thema auch auf kriminalistische Weise zu nähern. Dies ist, wie ich finde, gelungen. Das Buch reist einen bis zur letzten Seite mit. Den Schluss des Buches fand ich aber doch etwas abrupt. Sollte hier womöglich ein gewisses Seitenkontingent nicht überschritten werden. Der Aufbau des Romans war wiedereinmal, wie wir es aber schon von Mankell gewohnt sind, genial.

28.02.2005 13:41:35
Mankell

zuerst habe ich das buch in den sommerferien gelesen... naja da hatte ich nie wirklich lange zeit und habe die miesten passagen einfach nur überflogen...
doch dann musste ich das buch nochmal für den deutschunterricht lesen (für ein referat)... jetzt finde ich das buch ganz gut, obwohl ich eigentlich keine krimis mag...
also für jeden der gerne krimis liest ist dieses buch echt zu empfehlen..

22.02.2005 16:05:14
gitane

Dieses Buch ist mein letzter "Wallander-Fall" (auch ich habe die Reihenfolge -leider - missachtet) und mich reißt es nicht vom Hocker. Vielleicht weiß ich zu wenig über die Situation in Südafrika (obwohl ich mich übers Internet ein bisschen informiert habe), oder waren es etwa jetzt doch zu viele Wallanders hintereinander...
Die anderen Mankell-Bücher habe ich regelrecht verschlungen, doch hier baut sich für mich nur selten so eine Spannung auf, dass ich unbedingt weiterlesen MUSS. Zwischendurch sind einige für mich recht gute Passagen, doch der Großteil zieht sich zu lange hin, ist voraussehbar und - Mankell möge mir verzeihen - langweilig.
Gott sei Dank sind Geschmäcker und Ohrfeigen verschieden. Da hilft dann wohl bloß: SELBER LESEN!!!

13.01.2005 17:25:14
Stefan

Ich habe alle Kriminalromane von Mankell gelesen und ich halte ihn für den grossen "Meister" des modernen Krimis schlechthin. Da mich das politische Thema Apartheid in "Die weisse Löwin" weniger interessierte, habe ich diesen Roman als letzten gelesen. Mit Recht, wie ich feststellen musste. Mit diesem Buch hatte ich am meisten Mühe und hätte es beinahe nicht fertig gelesen. Mankell versucht hier einen internationalen Polit-Thriller mit den Ermittlungen eines Kommissars (Kurt Wallander) eines kleinen südschwedischen Polizeireviers zu verknüpfen, was teilweise groteske Formen annimmt. Aber vermutlich hat er es selbst gemerkt, denn alle folgenden Romane spielten nur noch in Schweden.

07.12.2004 14:02:10
Thomas Kürten

Hallo Manina!

Du hast da einige interessante Fragen aufgeworfen und ich hoffe, sie dir zur Genüge beantworten zu können.

Erinnere dich an die Passage, wo der südafrikanische Geheimdienstbeamte seine Begegnung mit der Löwin im Krüger-Park schildert. Vielleicht leitet Mankell hieraus den Titel ab. Vielleicht ist es aber auch eine Metapher für Präsident de Klerk, der als erster weißer Machthabender (Löwin als Königin der Tiere) die Belange der Farbigen erkannte und mit Mandela einen Xhosa zum Präsidenten machte.

Die Geschichtshintergründe sind, was Südafrika betrifft und soweit ich das beurteilen kann, authentisch. Es gab diese Bruderschaft, die den Buren die Vorherrschaft in allen gesellschaftlichen Bereichen sicherte. Ebenso was das Kabinett um de Klerk betrifft und dessen ANC-freudliche Initiative. Die Freundschaft zwischen ihm und Mandela kann ich nicht beurteilen. Dass aber die Machtübernahme des ANC nicht zuletzt dank des Einlenkens de Klerks stattfinden konnte, ist Fakt.

Kann man Bure und Afrikaaner zugleich sein? Ja! Aber nicht alle Weißen in Südafrika sind gleich Buren oder Afrikaaner. Die Buren sind die Nachfahren der niederländisch-stämmigen Siedler. Ihre Sprache ist Afrikaans, was sehr dem Niederländischen ähnelt. Es gibt aber zudem noch eine große Gruppe britisch-stämmiger Weißer und unter anderem auch noch ca. 200.000 Weiße mit deutscher Abstammung im südlichen Afrika. Ich weiß zumindest von den Deutsch-stämmigen in Namibia, dass sie sich als "Afrikaner" bezeichnen. Farbige hingegen würden sich niemals selbst als Afrikaner bezeichnen; sie bleiben bei ihren Stammesbezeichnungen (also Zulu, Xhosa, Basutho, Herero, Swazi etc.)

Noch Fragen? ;-)

Gruß, Thomas

07.12.2004 12:51:29
Manina

Ich weiß gar nicht was ihr wollt. Für mich als Leseanfänger (16) ist das genau das richtige gewesen, auch wenn ich noch nicht ganz verstanden habe, was der Titel mit der Geschichte zu tun hat. Geht es um die Appartheitspolitik der weißen Minderheit ? Welche geschichtlichen Hintergründe hat das Buch eigentlich?
Kann man Bure und Afrikaaner zugleich sein?
WEr kann mir diese Fragen beantworten?

Gruß Manina

18.11.2004 14:33:59
Jule

Henning Mankell ist ein hervorragender Schriftsteller. Ich habe fast alle Bücher gelesen und ich bin völlig begeistert. Die weiße Löwin ist bis jetzt mein absoluter Favorit. Ich werde das Buch zu meiner schulischen Buchvorstellung vorstellen und ich hoffe, dass auch andere genauso begeistert sein werden wie ich.

10.08.2004 13:28:27
Werner

Außer dass dieser Krimi langsam und vorhersagbar vor sich hin plaetschert, hat mich vorallem der groteske Plot mit den vielen Suedafrikanischen Gutmenschen gestoert. Am besten gefallen hat mir die Beschreibung des Killers, aber das haette ich lieber von Gary Disher gelesen. Bisher ist Mittsommermord der einzig wirklich überzeugende Mankell.

21.06.2004 13:30:40
schulle

Das war jetzt mein dritter mankell. Ich muss sagen bis jetzt der Beste, denn der von mankell gezogene Zusammenhang zwischen einen Anfangs kurriosen Mord an einer Frau und der politischen Sitiation Südafrikas ist schon sehr beeindruckend und vor allem echt Spannend. LESEN!!!

08.06.2004 22:22:27
Marion

Das war mein vierter Mankell und ich muß sagen - SUPER - ich habe erst gedacht Mitsommermord ist viel besser, aber das wäre nicht fair, weil man diese Bücher nicht vergleichen kann. Die weiße Löwin verbindet die Politik und Intrigen Südafrikas gut mit der Polizeiarbeit in Schweden. Gerade die Geschichte Südafrikas ist sehr erschütternd und realistisch. Es zeigt eine andere Welt weit über Schweden und Wallander hinaus Ich fand es bestürzend und sehr spannend. Allen, denen das Buch nicht gefallen hat, empfehle ich trotzdem die anderen Mankells zu lesen!!!!

28.05.2004 11:05:02
Andreas Theune

Für mich einer der besten Wallander, da ich die Geschichtlichen Abrisse über Südafrika und die beschreibung der Mentalität des Landes sehr gelungen fand. Ich bin wirklich begeistert wie Mankell es schafft eine spannende Krimihandlung mit einem politisch höchst interessanten thema zu verbinden.

28.03.2004 23:32:53
daniel mores

ziemlich geniales buch.
obwohl mir die religiösen ausflüge in die welt der geister und ahnen der ureinwohner afrikas überhaupt nicht gefallen haben, und ich diese teile oft nur überflogen habe, war dies ein ausgesprochen spannendes buch. kurz vor dem ende, nachdem ich schon 3 stunden gelesen habe, konnte ich es einfach nicht weglegen und scharrte ungeduldig in meinem bett, wie es denn zu ende gehen würde.

absolut guter stoff. die seichten stellen kann man ja überspringen :)

habe es, nebenbei bemerkt, zwischen der brandmauer und wallander\'s erstem fall gelesen. da ich ein wenig vergesslich bin hat mich das des öfteren ein wenig durcheinandergeworfen, mit der zeitlichen abfolge in wallander\'s leben. ich empfehle die reihenfolge beizubehalten.

26.03.2004 08:05:23
Melanie

Bis zur Hälfte des Buches musste ich mich ganz schön beherrschen, es nicht in die Ecke zu pfeffern. Aber ab dann konnte ich es nicht mehr weglegen und war doch froh, durchgehalten zu haben.

18.03.2004 23:23:13
Madras

Die Geschichte fand ich langatmig....und immer diese moralische Texte über Gott und die Welt....
Ich habe mich gequält um es bis zum bittere Ende zu lesen

05.02.2004 15:10:24
SanneS

Mein dritter Wallander - ich hab\'s kaum geschafft. Noch selten hat sich bei mir die Lektüre eines Buchs so lange hingezogen. Bei mir kam einfach keine Spannung auf - die Geschichte in Schweden: leidlich spannend, in Südafrika: vorhersehbar... Welches Prädikat könnte für einen Krimi schlimmer sein?!

16.01.2004 23:28:27
Frank Henningsen

Die "weiße Löwin" zerfällt in zwei äußerst unterschiedliche Teile; einen typischen Wallander-Strang voll subtiler nordischer Depressionspolizeiarbeit und ein hochspannender Agententhriller-Handlungsstrang mit viel Tempo und Action. Leider bewegt sich Wallander als Figur auf dieser Handlungsebene nicht eben überzeugend; er paßt einfach nicht in diese ganze Agentengeschichte hinein, der Roman wirkt in der Serie ein bißchen wie ein Fremdkörper. Trotzdem lesenswert.

30.12.2003 02:52:40
Vivian

das buch ist auf jeden fall gelungen.die schwierigkeiten mit der ewigen Buerokratie und das wohl vieler das zerstoert werden koennte durch einen einzeilnen kommt doch aus der realen welt.

26.11.2003 15:12:07
Falco-Michael Schmidt

"Die weiße Löwin" ist der bisher schwächste Krimi, den ich von Mankell gelesen habe (nach dem "Mitsommermord", dem "Mörder ohne Gesicht" und den "Hunden von Riga"). Und er ist auch anders: Fast von Anfang an weiß der Leser, wer der Mörder ist und was hinter dem ganzen Fall steckt. Wallander kommt erst nach und nach dahinter. Man kann nur "mitfiebern", ob er die gleichen Schlüsse zieht, wie man selber. Und die Schwäche: Die Handlung springt zu rasch hin und her, dazu wirkt sie an vielen Stellen konstruiert. Oft hat es den Anschein, sobald der Autor nicht weiter weiß, führt er eine neue Person ein oder erfindet einen Zufall. Ich hoffe, "Der Mann, der lächelte" wird wieder besser!

08.10.2003 13:37:35
Linus9

Ich fand "Die weiße Löwin" recht langatmig, mir ist fast die Lust am Lesen vergangen. Ich habe mich durch dieses Buch durchgequält. Die Thematik fand ich allerdings klasse, er wollte hier meines Erachtens klar den Rassismus aufzeigen. Wie gesagt, ich war froh, das das Buch zuende war, es gibt weitaus bessere Mankell´s.

07.10.2003 11:34:24
sanctitas

Bis auf "Vor dem Frost", das ich gerade begonnen habe, habe ich alle Wallander-Bücher gelesen. Seit langem hat mir eine Krimi-Serie nicht mehr so gefallen (war das letzte Mal bei Sjöwall/Wahlöö). Die "weiße Löwin" finde ich den besten Roman der Wallander-Serie. Schade, dass Mankell sich langsam von Wallander trennt.

18.08.2003 17:38:17
Chris

Das bisher fünfte Buch, das ich von Mankell gelesen habe, hat mich ein wenig enttäuscht. Zwar ist auch "Die weiße Löwin" überdurchschnittlich, aber irgendwie hat der Krimi nicht ganz die Klasse von z.B. "Mittsommermord". Trotzdem lesenswert.

15.08.2003 20:34:10
Swen Piper

Mankell gelingt es in diesem Buch auf wunderbar einfache Weise einen sehr spannenden Plot mit einer politischen Massage zu verknüpfen. Ein engagiertes Buch gegen die Rassentrennung in Südafrika und ein toller Krimi.

17.07.2003 22:37:14
Bruno

Habe mit "die weisse Löwin" meinen ersten Mankell-Roman gelesen. Eine Woche zuvor hatte ich zudem meinen ersten Roman von Donna Leon "Tod in Venedig" gelesen. Wenn ich diese beiden Krimis vergleiche fällt Mankell eindeutig ab. Im Gegensatz zu "Tod in Venedig" ist "die weisse Löwin" langfädig, teilweise ziemlich konstruiert und die Hauptfigur Wallander ist im Vergleich zum Kommissar Brunetti eine ziemlich farblose und undifferenzierte Figur. Wie schon jemand erwähnte, kann ich den Hype um Wallander nicht nachvollziehen.

12.06.2003 11:59:01
Thomas Vögele

"Die weiße Löwin" war das zweite Buch von Henning Mankell, das ich nach "Mörder ohne Gesicht" gelesen habe. Das fand ich weitgehend langweilig, "Die weiße Löwin" aber schlicht ärgerlich, weil sich der Kommissar so dämlich anstellt, dass das Verhalten auch mit den hanebüchesten Erklärungsversuchen nicht plausibler wird. Fazit: Wenn die schwedische Polizei tatsächlich so arbeitet, ist es kein Wunder, dass der Mord an Olof Palme nicht augeklärt wurde. Die Lust auf auf mankell ist mir vergangen - und den Hype um ihn kann ich nicht verstehen.

12.06.2003 08:18:46
Nina

"Die weiße Löwin" war das erste Buch, dass ich von Henning Mankell gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. So gut, dass ich mir gleich noch drei weitere Bücher von ihm gekauft habe.
Es ist teils so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören kann, zu lesen.

24.03.2003 12:36:21
Klaudia Kreuter

Mein Name ist Klaudia Kreuter und ich bin 14 Jahre alt.
Ich finde vorallem die Wallander Fälle einfach "KLASSE"
Mein Vater liest gerne solche Bücher und wir besitzen alle Bänder daheim! Mein Lieblingsbuch ist die Fünfte Frau!
Ich finde das jedes seiner Bücher lesenswert ist!!!
Mir wäre nie in den Sinn gekommen solch ein dickes Buch zu lesen aber jetzt denke ich wohl anders darüber! Wenn man einmal anfängt kann man nicht mehr wieder aufhören!
Großes Lob an den Autor!!!

19.03.2003 22:58:25
Carolina

Ich bin, seit ich das erstemal "Die fünfte Frau" gelesen habe, ein Riesen-Fan von Mankells-Büchern, obwohl ich vorher Krimi-Romanen eher abgeneigt war.
Auch die weiße Löwin, die ich gerade HEUTE ausgelesen habe, hat mich wieder ganz in ihren Bann gezogen. Aber ich muß meiner Vorrednerin zustimmen, daß die Handlung manchmal sehr schnell und auf einmal wieder teils langatmig erscheint. Das Ende kommt dann schließlich auch recht abrupt. Aber durch dieses Buch verstehe ich die Person Wallander viel besser. Ich habe drei Bücher, ungeachtet der Reihenfolge, gelesen. Vielleicht wäre es ratsamer, dies zu tun. Aber muß nicht sein. Ich bin 21 Jahre alt, daß mich ein Krimi und dazu noch ein schwedischer so fesseln kann, hätte ich nicht gedacht.

20.01.2003 14:36:52
Rosario

Obwohl ich eine Spanierin bin, fand ich das Buch überhaupt nicht schwer zu lesen. Mir hat es sehr gut gefallen und würde es auf jedem Fall empfehlen aber nur wenn ihr Krimis mag. Was ich faszinierend fand, war, dass die Geschichte am Anfang sehr schnell ging und nacher wieder ein bisschen langsam und dann wieder schnell.

02.01.2003 15:43:41
Hasi

Die weiße Löwin war auch mein erster Mankell und mittlerweile lese ich das 4. Buch von Henning Mankell. Ich fand es sehr interessant wie Henning Mankell Politik mit Krimi verbindet. Ich kann Henning Mankell nur empfehlen.

04.12.2002 23:11:20
Anne B

Die weiße Löwin war auch mein erster Mankell und ich muss sagen, ich bin begeistert von diesem Buch. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Kriminalgeschichte vor einem realen Hintergrund spielt, sodass der Leser Einblicke in andere Kulturkreise gewinnt sowie Informationen über bedeutende historische Ereignisse und Entwicklungen erhält.
Außerdem habe ich selten einen Krimi gelesen, der von der ersten bis zur letzten Seite so spanndend ist.
Ich freue mich schon auf meinen nächsten Mankell!

14.09.2002 20:23:04
Silke W.

es war mein erster Mankell, den ich gelesen habe. Eigentlich bin ich ja kein Fan davon, Serien in der Mitte zu beginnen...egal.
Ich fand ihn ein wenig schwierig zu lesen, es ist keine leichte Krimilektüre um es mal vorsichtig auszudrücken. Die langen Passagen, die in Südafrika spielen ziehen sich ganz schön und die ganze Rassismusthematik kann einen ganz schön runterziehen. Ich hoffe Mankell schreibt nicht immer so deprimierend...