Die Brandmauer

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Ordfront, 1998, Titel: 'Brandvägg', Seiten: 453, Originalsprache
  • Wien: Zsolnay, 2001, Seiten: 574, Übersetzt: Wolfgang Butt
  • München: dtv, 2003, Seiten: 570
  • München: dtv, 2005, Seiten: 570
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2010, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt

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Lars Schafft
Applaus für einen außerordentlichen Roman

Buch-Rezension von Lars Schafft Okt 2003

Kommissar Wallanders letzter Fall - das Stand schon lange vor dem Erscheinen des Buches fest. Diese Tatsache und der eigenartige Titel Die Brandmauer allein machen schon neugierig. Nicht umsonst: Wallanders Finale ist eine furiose Reise in die New Economy und die Machtzentren des weltweiten Finanzsystems, die den Leser schlußendlich mehr als kritisch die Entwicklung der Globalisierung sehen lässt.

Zwei Mädchen bringen brutal einen Taxi-Fahrer um. Mit Hammer und Küchenmesser. Fast gleichzeitig wird die Leiche eines Programmierers vor einem Geldautomaten gefunden. Ein Schlaganfall, stellen die Mediziner fest. Doch der Arzt des IT-Sicherheits-Experten spricht dagegen: Topfit sei sein langjähriger Patient gewesen; ein Schlaganfall? Unmöglich!

Dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine der mutmaßlichen Taxi-Fahrer-Mörderinnen flieht. Ganz Schonen liegt im Dunkeln - ein Stromausfall. Ausgelöst durch eine verkohlte Leiche über dem Transformator. Die Leiche des Programmierers wird aus der Pathologie gestohlen. Auf Wallander wird geschossen. Und als wenn das noch nicht genug wäre, muss sich Wallander mit einer Anzeige wegen Körperverletzung auseinandersetzen: Bei der Vernehmung der Mädchen ist ihm die Hand ausgerutscht.

Mankell gibt kurz vor dem endgültigen Schlußstrich der Wallander-Krimis ordentlich Gas, neue Wege tauchen auf, um ins Nichts zu führen, der schlaflose Kommissar hetzt von einer Katastrophe in die nächste. Intrigen im Präsidium und eine Liaison per Kontaktanzeige setzen ihm auch privat zu. Doch die beiden Fälle - oder ist es nur einer? - gewinnen an Eigendynamik, bei denen die emsigen Ermittler sogar auf einen jugendlichen Profi-Hacker angewiesen sind. Was ist das Ziel der Computerterroristen, denen sie auf der Spur sind? Als Wallander dahinter kommt, ist es fast zu spät, die Apokalypse steht kurz bevor.

"Ich glaube ja, dass das, was in diesem Buch steht, bald geschehen wird." Mit diesen bedrückenden Worten lässt Henning Mankell den Vorhang fallen. Applaus für einen außerordentlichen Roman und standing ovations für eine große Krimi-Reihe!

Die Brandmauer

Die Brandmauer

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Letzte Kommentare:
25.07.2014 11:21:18
cannonball

Ich habe das Buch im Jahr 2014 zum ersten Male gelesen und ich finde es außerordentlich!Das Jahr der NSA Abhörgeschäfte,das Anzapfen von Glasfaserkabeln und die ständige Kontrolle der Weltbank und der Finanzmärkte durch die hauptsächlich chinesischen und amerikanischen Wirtschafts-und Politikverbrecher ist das jahr,in dem Mankells Roman an Aktualität nicht zu überbieten ist.Warum sollte ein simpler Geldautomat,der vernetzt ist mit anderen,nicht das gesamte System beeinflussen können.Wallanders Unkenntnis dem Internet-Geschäft gegenüber macht das Buch noch realistischer.Ein bis zur letzten Seite überzeugender Roman,den man gerade jetzt (nochmals?!) lesen sollte,um diese Kartelle und Hackermöglichkeiten beser durchschauen zu lernen!
Urteil also :hervorragend und spannend

23.03.2014 17:10:49
pema

Meiner Ansicht nach der schwächste Wallander, ein völlig unsinniger Plot (von Angola aus per EDV die Welt lahmlegen mittels eines Geldautomaten in Ystad, ja geht's noch?).
Dazu die Länge, die zum Teil aus später ja auch nicht aufgeklärten Dingen beruht und auf den permanenten Wiederholungen (Wetter, "dann wissen wir das", zusammenfassenden Sitzungen, Kaffee holen).

01.11.2013 10:54:12
David

Das ist nun der vierte Wallander, den ich gelesen habe (zu Trainingszwecken in der englischen Übersetzung...) und es ist mir immer noch nicht gelungen, dass mir dieser Kommissar sympatisch ist...

Abgesehen von seinen ermittlungstechnischen Fehler, die hier schon zu Hauf geschildert werden, erscheint er mir als griesgrämiger, alter Sturkopf... wird Zeit, dass er abtritt...

"Firewall" ist vollkommen unnötig total in die Länge gezogen (nur als Beispiel: was interessiert es mich, ob der Wallander jetzt Spaghetti oder Ravioli oder was auch immer zum Nachtessen einnimmt...)

Ausserdem holpert der Plot doch ziemlich gewaltig: Wenn es schon so eine durchdachte Terrorbande ist, warum sollte sie denn alles versuchen, dass die Ermittler möglichst viele Hinweise haben? Auf den Bankomat, auf den PC von Falk?

Gutes Training für das Englisch, aber nicht mehr!

06.09.2010 13:17:11
Kasia

Jetzt, nachdem es schon ein paar Jahre her ist, seit behauptet wurde, dass "Die Brandmauer" der letzte Wallander ist, sind wir eines Besseren belehrt worden... Damals war ich echt traurig.
Es wäre ein unfertiger Abschluss einer Reihe und umso mehr freue ich mich auf "Der Feind im Schatten".
Aber zurück zu "Die Brandmauer".
Ich finde dieses Buch nach dem 2ten Lesen immer noch sehr spannend und interessant.
Charaktere wie der Computer-Hacker Modin, Elvira und Sten Widen halten die Geschichten menschlich und glaubwürdig.
Auch in diesem Fall stößt Wallander an seine Grenzen. Von Stunde zu Stunde passiert etwas unglaublich Brutales und Geheimnisvolles.
Normal denkende und gut ausgebildete Menschen fühlen sich dem Ganzen nicht gewachsen, wenn es um das Internet und Programmierungen geht (ist ja bis heute nicht anders). So auch Kurt Wallander, der mit den "Dingern" überhaupt nicht klar kommt.
Auch in diesem Buch bedient sich Mankell einfacher Sprache. Ob das nun was für die U-Bahn ist (wie eine Vorgängerin bemängelte) oder für einen gemütlichen Lese-Tag - sei dahin gestellt. Ich genieße jeden Roman und erfreue mich jedes Mal an dem fließenden, spannenden Schreibstil.
Ein hochinteressantes, spannendes Buch mit einem "schönen" Finale, was Linda anbetrifft. Ich kann es nur empfehlen.

05.01.2010 13:57:59
dieschlaue

Es ist erstaunlich, wieviel Langeweile man auf fast 600 Seiten unterbringen kann. Das Muster ist immer dasselbe: Wallander und seine Mitstreiter sind immer müde; verstehen überhaupt nicht, was vor sich geht; treffen sich immer um 8 Uhr zu Besprechungen (bei denen nur die Ereignisse der letzten 30 Seiten noch mal durchgekaut werden); essen immer belegte Brote und fragen sich immer, wieso sie eigentlich bei der Polizei sind und wie schlecht die Welt geworden ist. Als wäre das alles nicht schlimnm genug, versteht es Wallander immer wieder, durch seine Unfähigkeit andere Personen in Gefahr zu bringen. Und ermittelt wird sowieso nicht, nicht mal einfachsten Fragen wird nachgegangen, Ermittlungserfolge ergeben sich rein zufällig. Fast immer heisst es: "Wir wissen zu wenig", "wir warten noch ab", "wir sehen den Zusammenhang nicht", "vielleicht gehen wir in die falsche Richtung" (äh: welche Richtung???). Und wenn doch mal ein interessantes Ergebnis rauskommt, heisst es: "das prüfen wir später, wir haben wichtigeres zu tun" (was denn???). Als halbwegs intelligenter Mensch fühle ich mich veralbert.

Das ist Trivial-Literatur, geeignet allenfalls für die U-Bahn. Wenn man 2 Wallander-Bücher gelesen hat, kennt man alle und kann sie getrost zum Altpapier bringen (verbrennen darf man Bücher ja nicht mehr).

09.11.2009 08:30:19
Tina

ich versteh nicht, warum so viele eine Aufloesung vermissen...auch in anderen Mankell-Büchern.ich mag genau das...denn wie wahrscheinlich ist es alle Verstrickungen aufzuloesen?die geschichten enden da, wo sie für den ermittler enden.der leser schließt das buch und ist schon fast gezwungen sich gedanken zu machen...und das ist doch das, was erreicht werden soll.wer sich wünscht,dass alle fragen beantwortet werden,sollte wohl lieber aufhoeren zu lesen und den fernsehr anschalten!

06.07.2009 20:44:24
Merlin

also ich fand dieses buch an der obergrenze von lauwarmer kost bis in richtung gut. vielleicht liegt es daran, dass der schluss eher enttäuschend ist, denn wirklich enträtselt ist nichts. was wäre gewesen, wenn es geklappt hätte mit dem computergau? warum ist gerade dieses mädchen, das zweite opfer, ermordet worden. und starb der computerspezi wirklich eines natürlichen todes? viele offene fragen, auf die ich mir schon eine antwort erhofft habe. dabei war das buch, bis auf einpaar kleine durststrecken (die durchaus vertretbar waren) spannend. aber ich habe den eindruck, irgendwie mit spannung vollgepumpt worden zu sein, und am schluß gibt es statt einem feuerwerk einen lauwarmen "blubb".
schade, gut begonnen, schwach aufgehört.

15.05.2009 13:44:30
ChimChim

Sehr schönes Buch, spannend von Anfang bis Ende! Auch wenn der Fall an sich etwas fiktiv ist und ein, zwei fragen am Ende unbeantwortet bleiben, ist es doch ein durch und durch klassischer Wallander und wie ich finde einer der besten! Man sollte sich also von diesem Computer-Thema nicht abschrecken lassen. Kaufen & lesen!!! ;)

lg ChimChim

30.01.2009 22:28:35
Alex

Wallanders letzter Fall, das bedeutet: Mord, neue Liebe, Intrige und natürlich Afrika!

Ein Mann bricht vor einem Geldautomaten zusammen. War es Tod-, Hirn- oder Herzschlag?

Zwei Mädchen töten einen Taxifahrer um an Geld zu kommen und zeigen keine Reue. Was passiert nur mit der schwedischen Gesellschaft, fragt sich Wallander.

Sobald das Verhör beginnt langweilig zu werden, flieht eines der Mädchen, um wenig später durch ihren Tod einen Stromausfall auszulösen. Bis hierhin sind die Täter noch genial (denn vom Hauptzweck des Stromausfalls wird gekonnt abgelenkt). Dann allerdings wird es ein wenig irrational: die Täter klauen die Leiche Nr. 1 schneiden ihr die PC-Finger ab (um die Aufmerksamkeit auf das Arbeitsgerät zu legen versteht sich) und versuchen Wallander zu töten.

Musste das sein? Ja, denn ohnedies wäre Wallander dem Komplott nicht auf die Spur gekommen und hätte ohne Happy End abtreten müssen.

Eine stehende Ovation für dieses, wie für die gesamte Serie!

27.07.2008 17:38:50
WelpeMax

Ein würdiger Abschluss einer Krimiserie ! Eine Serie die sehr viel Spaß bereitete zu lesen und hier kann sagen der Autor hat am Höhepunkt seiner Romanfigur aufgehört, hätte gern noch weitere gelesen ! 84°

20.04.2008 14:48:42
Daniel

Ich kann mich der Meinung anschließen, die hier vorherrschend ist, dass es wieder ein sehr spannender und atmosphärisch gut gelungener Wallander-Krimi ist, den ich auch wieder verschlungen habe, dass aber der Plot nicht besonders stimmig ist.

(Ab hier sollten nur die weiterlesen, die es nicht stört, wenn der Inhalt verraten wird.)
Am stärksten ist mir aufgefallen, dass die Ermittlungsgruppe nie in Frage gestellt hat, dass die verkohlte Leiche Sonja Hökberg ist. Sie wird nur anhand der Handtasche identifiziert, die jemand demonstrativ weggeworfen hat. Gibt es davon abgesehen Merkmale, die die Identifizierung erlauben?! Denn ansonsten müsste doch der Schluss naheliegen, dass Sonja Hökberg, die gerade geflohen ist und die zu dem Zeitpunkt der Ermittlung noch völlig unverständlich ist, untergetaucht ist und ihre Ermordung vorgetäuscht wurde!
Ansonsten verbleibt auch die Frage, weshalb nun diese falschen Spuren ausgelegt wurden (Relais, entwendete Leiche, abgeschnittene Finger...). Ohne diese Spuren hätte die Polizei doch viel schwieriger überhaupt einen Zusammenhang erkannt und wäre den Saboteuren, die ihren Anschlag schützen wollten, vielleicht gar nicht auf die Schliche gekommen!
Das angeblich so tolle Computerprogramm, von dem Carter seine Entscheidungen durchrechnen lässt (das sowieso nicht sehr überzeugend klingt) scheint nicht besonders gut zu funktionieren!

Soviel als Versatzstücke zur Kritik am Plot. Aber trotzdem zum Abschluss noch die Versicherung: mir hat das Lesen wie bei allen Wallandern viel Spaß gemacht und ich werde ihn vermissen!!

06.03.2008 21:31:31
Heaven23

Mankell hat mich vor kurzem auch gepackt ! Die Krimireihe mit Wallander ist einfach richtig gut !Es lässt sich flüssig lesen und ist durch und durch spannend !

23.10.2007 18:49:36
axelp

Das Thema war ja nicht uninteressant, aber wieder einmal sehr langatmig ausgeschmückt. Aber Mankell hat schon schlechtere Walllander-Krimis geschrieben.
Die Übersetzung ist jedoch eine Katastrophe. Entweder redet man in Schweden so altmodisch oder die Übersetzung wurde 1:1 ins Deutsche übernommen. Hier kommen Begriffe vor, die wir vor 20-30 Jahren verwendet haben!

04.08.2007 19:47:26
Claudia

Zu Mankell kann man nur sagen: Altbewährt und gut. Mir hat bisher noch jeder Mankell/Wallander zugesagt. Dieser Krimi zählt zwar nicht zu seinen besten was den Plot betrifft, aber die Stimmung, die Charaktere und die Beschreibung der Ermittlungsarbeit ist wie immer stimmig und atmosphärisch. Schade, dass beim letzten Teil Wallander privat wie beruflich derart desillusioniert zurückgelassen wird. Aber heute habe ich gelesen, dass Mankell eine Rückkehr seinen Kult-Kommissars nicht ausschließt, dh es besteht noch Hoffnung!!

04.03.2007 18:00:15
Swen Piper

Mankell’s Ausflug in die Welt der Computer. Sehr fiktiv, vielleicht auch unrealistisch. Die Auflösung des Falls hinkt etwas. Egal: das Werk fesselt von Beginn an und hält die Spannung bis zum Schluss. Gehört ohne Zweifel zu den Highlights der Serie

13.02.2007 20:08:49
Hannelore

Ich hatte mir das Buch speziell wegen des "Firewall" (Brandmauer) ausgewählt. Als ich aber dieses Buch las, war ich sehr enttäuscht. Das Thema ist zwar interessant, aber Herr Mankell hätte sich besser über das internet und die Möglichkeiten informieren müssen, wenn er schon mit Computern nicht vertraut ist. In der kürzlichen Fernsehsendung war zwar die technische Seite etwas modernisiert worden, aber die Handlung war trotzdem nicht überzeugend.

02.02.2007 14:41:55
Borstel

Ein dickes Lob an dieses Buch, es ist einfach absolut super! Die brisante Thematik Globalisierung und Weltwirtschaft gibt dem Roman eine ausgesprochen kritische, aktuelle Komponente und wie Mankell es mal wieder geschafft hat, seine Sichtweise mit einem spannenden Krimi zu verbinden...Respekt! Gleichzeitig ist es Mankell auch eindrucksvoll gelungen, Wallander zum Sympathieträger zu machen und das meiner Meinung nach höchste Identifikationspotenzial der Reihe überhaupt zu schaffen-vor allem bedingt durch den Konflikt mit dem intriganten Martinsson. Der Leser sieht einen Kommissar, der die äußere Fassade eines geschätzten Kollegen durchbrochen hat und jetzt vollkommen desillusioniert dasteht - einsamer denn je. Schade, dass jetzt Schluss ist mit der Reihe...also: alles Gute, Kurt!

02.08.2006 11:17:03
Linn

Gott sei Dank, wieder ein spannender und mich mitreißender Mankell. Nachdem ich von dem Vorgänger "Mittsommermord", hingegen aller Kritiken, nicht besonders begeistert war, bin ich es diesmal auf jeden Fall!

Eine zeitgemäße, spannende Geschichte mit einigen Überraschungen (Martinsson, auch wenn ich es nicht ganz nachvollziehen konnte, habe ich doch in den Vorgängern nichts dergleichen merken können und finde viel eher Ann-Britt Höglund unsymphatisch).

Ein gebührender Abschluss für eine einmalig gute Krimi-Serie. Schade, dass wir uns nun von Wallander verabschieden müssen, aber seine Geschichte ist wahrscheinlich erzählt.

15.01.2006 16:56:55
Frubbel

Ich habe dieses Buch eigentlich lesen müssen für einen Buchvortrag in meiner Schule. Ich war aber überrascht, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Wir haben die Mankell Reihe auch zu hause und deswegen habe ich mir gleich Wallanders ersten Fall geschnappt und bin aber noch nicht fertig. Jedenfalls hat mir die Brandmauer gut gefallen.

03.01.2006 10:35:42
Niklas

Schade, dass die Serie endet. Noch nie habe icheine bessere gelesen. Respekt! Mankell ist ein starker,spannender und vom Thema her auch interessanterRoman gelungen. Wallander kommt diesmal in einen Konflikt mit Martinsson und Holgersson, was das Buch noch glaubwürdiger macht.

25.11.2005 08:38:54
frunk

Man mus Wallander schon sehr mögen, um ihm diesen Käse zu verzeihen. Was soll das ganze Gedöns mit der gestohlenen Leiche, den abgesägten Fingern, dem Relais im Leichenhaus, dem elektrischen Tod der Taximörderin usw. ? Es löst sich nicht mal richtig auf. Wieso schaltet Wallander den Müslihacker ein - der sich ja bei seiner Pentagongeschichte schon hat erwischen lassen - und nicht gleich die Profikollegen? Wieso bringt ein erfahrener Bulle wie Wallander den wichtigen, hochgradig gefährdeten Hacker dann auch zu einer Frau, die er einmal im Leben getroffen hat? Welche Partnervermittlung wirft Kontaktantworten direkt ohne Post beim Empfänger ein? Oh Mann, da muß man schon drei Augen zudrücken. Trotzdem, Wallanders persönliche Gschichteln sind immer noch klasse. Sein zweiter, ehrlicher, Entwurf der Kontaktanzeige ist mordswitzig.

30.10.2005 15:27:13
Don Vigo

Der Assistenzarzt eines schwedischen Provinzkrankenhauses erkennt einen Typen wieder, den er vor 20 Jahren in einem Restaurant in Angola getroffen hatte, an einem Tisch mit einem Herrn von der Weltbank - der Herr Assistenzarzt kennt natürlich auch den Herrn von der Weltbank... Der Computertüftler wird in der Pathologie mit einem Stück Trafo ausgetauscht und später auf der Straße entsorgt. Das Stück Trafo führt nach dem Tod des Mädchens in einer Trafostation zu vagen Überlegungen, ob es hier womöglich einen Zusammenhang gebe, dabei ist mir als Leser der Zusammenhang bereits mit einer Keule übergebrezelt worden. Man fragt sich dann auch, warum der Oberverschwörer, beim Auswischen der Spuren so unsubtil vorgeht? Mädchen killt Vater ihres Peinigers, nicht den Peiniger, C. killt IT-Mann, Mädchen im Trafo, tauscht IT-Mann mit Relais, legt IT-Mann wieder ab, killt die neue Schnecke, nimmt aber den Robbie mit, viel Blut für wenig Sinn. Man könnte den Leichen ebenso einen Zettel umhängen "Spurverwischungsmord Nr. Soundso". Abgesehen davon, dass Wallander jede Möglichkeit zur Vorsicht vermissen lässt, immer wieder alleine auftaucht, wo man besser nicht alleine hin geht, macht man sich allgemein selten Gedanken zur Sicherheitslage sowohl von Beteiligten als auch der Spuren. Doch Wallander hat Glück: der superwichtige Computer bleibt bis zum Schluss an Ort und Stelle, ohne dass man ihn bewachen muss ;-)

19.10.2005 21:04:09
Julia

Julia meint: die brandmauer ist mein erster Roman und ich finde ihn spannend und fesselnd. Leider bin ich schon fast am Ende, eigentlich mag ich gar nicht, dass der Roman bald endet. In der Schule werde ich ein Referat über dieses Buch halten und danach werde ich noch weitere Bücher von Mankell lesen.

01.10.2005 12:27:46
Jannik

Das Buch war mein erster Mankell- Krimi, und ich fand ihn superspitzenmäßig.
Mein Papa (ich bin erst 11) hat mir Henning Mankell empfohlen, denn er hat schon ein paar Bücher von Mankell gelesen.
Es wurde schon von Anfang an spannend (ich hatte das Buch in 2 Tagen durch). Und das ist nur bei wenigen Krimis so.
Jetzt muss ich unbedingt noch die anderen lesen.
Kurt Wallander wird wie ein Freund für jemanden. Man rätselt immer mit ihm zusammen und es ist schade, dass man nicht mit ihm reden kann.

14.09.2005 19:14:39
Xenia Berberi

Ich habe das Buch bereits öfter gelesen, und es gefällt mir jedesmal fast noch besser. Ich habe mich bereits entschlossen, über dieses Buch ein Referat in meiner Klasse zu halten. Ich kann das Buch sehr empfehlen!

10.08.2005 18:40:35
Metin Alparslan

Habe das Buch heute fertig gelesen. Es ist Schade, dass wir somit zum Ende der Kurt Wallander-Reihe angekommen sind. Ich muss sagen alle Bücher von ihm stiegen in der Qualitaet. Die Brandmauer war vieleicht das Beste, der acht Romane. Jeder Kapitel laest neue fragen offen, so dass man nicht darum herum kommt immer weiter zu lesen. Inzwischen kommt es mir übriges vor, als waere Kurt Wallander ein guter Freund von mir. Wer die vorherigen Wallander-Romane mochte, wird diesen Lieben. Die Wertung 84, die von der Krimi-Couch und den Lesern gegeben wurde, fand ich viel zu wenig. Man sollte noch 10 Punkte darau setzen.

05.08.2005 19:54:13
Kai Sieben

Die Brandmauer habe ich im "Stern" nach und nach gelesen und sie hat mich begeistert. Dabei fand ich den Kampf von Wallander gegen seine Gegner im eigenen Lager fast interessanter als die Suche nach dem Mörder.
Der Schluss war leider - wie so oft - schwach.
Trotzdem - ein guter Krimi.

31.07.2005 12:19:46
Georgia

Hallo, habe alle Wallander-Krimis verschlungen wie nichts. Brandmauer ist absolut genial, leider weiß man ja, daß man von dem liebgewordenen Charakter Kurt Wallander Abschied nehmen muß. Und das ist wirklich sehr schade. Darüber kann auch nicht die Tatsache hinwegtrösten, das man Wallanders ersten Fall noch zu lesen bekommt. Ich jedenfalls möchte noch mehr von Kurt.

21.05.2005 11:21:11
Speedster

So da bin ich wieder, habe das Buch vor 2 Wochen fertig gelesen, und ich finde es fantastisch, eine Atmosphäre wurde geboten wie selten bei einem Krimi die ich bis jetzt gelesen habe, die Spannung lässt nie zu wünschen übrig, wirklich ein empfelendswertes Buch für Krimi-leser. als bis bald. Speedster

10.04.2005 16:55:56
Speedster

Ich bin bei diesem Buch, die Brandmauer, erst auf seite 201 aber ich kann jetzt scho sagen das ich das Buch klasse finde, einziger kleiner minuspunkt bis jetzt, finde ich , das mankell es manchmal zu weit ausatet mit seinen Details, aber ich bin gespannt wie das Buch ausgeht, bis dann.

03.03.2005 19:29:26
Leseratte

Auch für mich ist es eines der besten und spannensten Bücher von Mankell. Besonders die Rückblenden auf frühere Wallander-Episoden sind gelungen und bieten einen für die Leser der Reihe zum Teil emotionalen Abschluss mit vielen "Aha-Erlebnissen". Die gekonnte Verknüpfung zum Folgeroman "Vor dem Frost" macht den Abschied vom mürrischen aber dennoch sympathischen Kommisar etwas versöhnlicher. Immerhin ist auch ein Serien-Prequel erschienen (Wallanders erster Fall), welches ich jedoch in der Form nicht so gerne sehe. Auch ist dieser Roman so aktuell wie noch nie.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Ein Lesen der vorherigen Romane um die Gestalt des Kommisars Walander ist nicht unbedingt zum Verständnis notwendig, aber dennoch, aufgrund der Rückblenden zumindestens empfehlenswert.

16.02.2005 10:18:35
Tina

Ich bin einfach begeistert von diesem Buch. Das war nun mein letzter Fall aus der Wallander-Reihe (schade) und ich muss sagen, für mich war es einer der besten. Die Ermittlung ist sehr spannend und die einzelnen Begebenheiten, die anfangs gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, werden sinnvoll und logisch miteinander verknüpft. Auch die Person Wallander ist wieder einmal gut gelungen, sehr sympathisch, wenn auch voller Selbstmitleid. Ebenfalls beachtlich fand ich die Darstellung von Wallander zu seinen Kollegen, besonders zu Martinsson (mehr wird nicht verraten).
Die Grundproblematik des Buches kann einen schon zum Nachdenken anregen, wenn es wahrscheinlich auch etwas überspitzt dargestellt wurde. Ich kann "Die Brandmauer" jedenfalls nur weiterempfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

15.02.2005 13:58:06
Meck

hi leutz, die brandmauer ist zwar mein erster von mankell aber ich glaube jetzt schon sagen zu können das der wallander ein interessanter mensch ist!das buch ist der hammer...leider kann ich nichts zu den anderen büchern sagen..aber eins sage ich euch..ich hole mir den rest!habe bereits 3 weitere besorgt!und ich werde die auch durchlesen!!deswegen kann ich auch nicht sagen ob dieser roman schlechter ist als andere...aber ich bin auf jeden fall fasziniert von dem buch und bin auch überzeugt von dem mankell...also ich kanns nur weiterempfehlen...

bei mir ein volltreffer...
übrigens ich kanns nicht nachvollziehen das einer schlecht über dieses buch redet...
dann solle mir doch diejenige person ein buch schreiben das seiner ansicht nach spannend und fesselnd und für die allgemeinheit interessant ist..vielen dank...euer meck

27.01.2005 22:00:23
socke7

Mir hat das Buch gut gefallen. Ein echter Mankell-Krimi. Die Beziehungen zwischen Wallander und seinen MitarbeiterInnen sind gut dargestellt und überzeugen. Der IT-Teil gehört halt zur Story, muss jedoch aus technischer Sicht nicht allzu ernst genommen werden. Die Grundproblematik die dadurch angesprochen wird, regt jedoch durchaus zum Nachdenken an. Über Alles gesehen, ein würdiger Abschluss der Wallander-Serie.

05.01.2005 19:02:45
Julian

Für mich gab es bei der Lektüre des Buches drei Aspekte: Zuerst wurde ich auf eine sehr spannende Ausgangssituation gestoßen, die eine sehr spannende und ereignisreiche Ermittlung nach sich ziehen hätte können. Ich war ehrlich erfreut über eine derart geheimnisvolle Konstellation von Verbrechen, die einiges Potential versprach.
Stattdessen wurde ich aber, zweitens, dermaßen gelangweilt, dass ich die Lektüre dann irgendwann abgebrochen habe (was ich sehr selten tue). Als ich mich, drittens, später entschloss, das Buch weiterzulesen, eher um nicht vor dem "zu kapitulieren", als ehrlich interessiert, bekam ich die, wie bereits mehrfach erwähnt, ganz furchtbar schlechte Geschichte mit vollkommenem haltlosem Computer-Humbug um die Ohren gehauen.
Nach diesem einerseits erstmal sehr guten und je später desto schlechteren Buch fasse ich ganz bestimmt keinen Mankell mehr an, dafür bin ich auf Jeffery Deaver umgestiegen, der meiner Ansicht nach um Welten besser schreibt. Kurz: Aus meiner Sicht die reinste Zeitverschwendung!

04.08.2004 16:41:12
Garrulus

Schade, der letzte Mankell, wenn auch nicht der beste. Irgendwie kommt etwas der Trennungsschmerz auf und man nimmt nur ungern Abschied vom Polizeikommando in Ystad (das in Wirklichkeit so nüchtern aussieht) und seinen Protagonisten.
Und etwas würde mich gerne noch interessieren: Wie geht es mit Kurt Wallanders Liebesleben weiter, bzw. wird es reanimiert? Nach dem Flop mit der Annonce ist er ja wieder gleich weit wie am Anfang des Buches. Da hat er doch noch diese, Siv, die Partnerin von Falk kennen gelernt. Wieso versucht er es nicht mal bei der? Die ist ja recht beschissen dran, nachdem man ihr alle Daten gelöscht hat. Baiba dürfte endgültig aus Abschied und Traktanden gefallen sein. Oder ist es schliesslich doch noch Ann-Britt, wenn sie ihre Scheidung endlich überwunden hat?
Wer kann weiterhelfen?

10.06.2004 10:56:17
meLaNie

Ich lese das Buch als Schulaufgabe. Zwar bin ich noch nicht ganz durch, finde aber, dass es ihm wirklich sehr gut gelungen ist! Die kurzen Sätze und Geschehnisse und die Verbindungen zwischen den personen, die nach und nach aufgedeckt werden, lassen einen vom Lesen einfach nicht los!
Außerdem lobe ich auch Mankells Phantasie, denn am Ende des Buches steht, dass er sich vieles an den Computertechniken und Namen von Städten u.a. selbst ausgedacht hat!

06.06.2004 10:47:53
Dr. Gunthard Niederbäumer

Mir hat das Buch gut gefallen. Ein echter Mankell-Krimi. Die Beziehungen zwischen Wallander und seinen MitarbeiterInnen sind gut dargestellt und überzeugen. Der IT-Teil gehört halt zur Story, muss jedoch aus technischer Sicht nicht allzu ernst genommen werden. Die Grundproblematik die dadurch angesprochen wird, regt jedoch durchaus zum Nachdenken an. Über Alles gesehen, ein würdiger Abschluss der Wallander-Serie.

28.05.2004 11:10:42
Andreas Theune

Das gute an den Buch sind die ereignisse im Polizeirevier in Ystad selber. Vorallem die Entwicklungen um Martinson kommen überraschend und doch überzeugend. Die Story an sich war etwas weit hergeholt. Beim besten Willen ist ein Anschlag der hier angedeuteten Ausmaßes nicht möglich. Auch finde ich dass Mankell die Computerwelt nicht überzeugend schildert. Trotzdem habe ich das Buch dank der Person Wallanders und der unvergleichlichen Athmossphäre verschlungen.

22.05.2004 20:36:09
Susanne Hochegger

Eigentlich hat mir dieses Buch schon gefallen aber zwischendurch ist es mir ein bisschen fad geworden! Es gibt spannendere!!!!!

04.05.2004 17:36:15
david

zum buch kann ich nur eines sagen:es ist einfach schlecht und ich habe noch nie ein dermasen schlechtes buch gelesen

21.04.2004 14:09:18
Andreas Hein

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Dieses Buch regt doch gleichzeitig an, was in der Zukunft auf uns zukommen wird. Wir sehen doch selbst, dass die Computer Arbeitsplätze vernichten. Jede Firma hat doch heutzutage wichtige Daten auf dem Computer eingespeichert, selbst in der Polizeibehörde. Selbst die Polizei ist doch im Intranet oder Internet. Ich glaube schon, es klinkt ein wenig misstraurig, werden auch Hacker Computer der Waffenfirmen und andere wichtige Daten ausspähen und ihr unwesen treiben.

15.04.2004 17:17:10
ich

also ich fand das buch nicht schlecht... er hatte zwar schon spannendere werke, aber es war recht unterhaltsam...

02.04.2004 22:32:13
snoozer

Ich zähle nicht unbedingt zu den Wallander-Fans, ich kann die Faszination für diese Figur nicht nachvollziehen, denn sie langweilt mich tödlich.
Trotzdem sind einige Krimis, zumindest die reine Story, nicht schlecht, so auch dieser.
Auch wenn ich den Fall irgendwie unpassend für Allander fand und sicherlich einige Fakten so nicht hinhauen, war die Geschichte sehr spannend geschrieben und absolut unterhaltsam.
Nicht so gut wie Mittsommermord aber besser als so einige andere der Reihe.

28.03.2004 23:52:46
daniel mores

hmm, ich weiß nicht so recht.
wie immer genial geschrieben und sehr spannend.
aber als "fachmann" in der IT branche, oder jedenfalls sehr computer-wissend und netzwerk-kundig muss ich sagen, dass ich es schade finde dass henning mankell sich so auf\'s glatteis begibt.
mir kam es so vor, als wollte er durch die "neuen medien" sich äußerst innovativ und modern geben, was aber in meinen augen misglückt ist.

es ist das selbe wie in diversen filmen, wo chatrooms auf einmal dreidimensional dargestellt werden, und die leute mit VR-handschuhen statt tastaturen schreiben.
eine virtuelle "verfolgungsjagt" hätte das fass der peinlichkeit zum überlaufen gebracht.
man kann eben nicht das reale leben auf die virtuelle ebene kopieren. geheime count-down timer die auf einem client-rechner laufen, oder offensichtliche netzwerk-dienste "auf einen anderen rechner kopieren" um daheim anzusehen ist einfach nicht möglich. und wenn möglich, dann absolut unsinnig.
wie gesagt, nett geschrieben, spannend, aber ich musste häufiger beide augen zudrücken.

27.03.2004 16:13:26
Daniel (17)

Auch ich habe schon alle Wallander-Romane gelesen und muss sagen, dass dieser tatsächlich einer der schwächeren ist.
Zu dem anonymen Leser vom 08.12.03:
Interessante Thesen, aber auch ein wenig konfus...
Du solltest unbedingt die Romane "Die falsche Fährte", "Die fünfte Frau" und"Mittsommermord" lesen. Die drei sind auf jeden Fall die absoluten Höhepunkte der Reihe!

17.01.2004 19:56:07
Andrea

Mir hat das Buch gefallen, obwohl ich meinen Vorrednern bei einigen Punkten mit ihrer Kritik recht geben muss. Da ich aber nur ca. alle halbe Jahr einen Mankell lese, war ich recht gefesselt von diesem Fall, bei dem ich endlich mal bis zum Ende durchgeblickt habe....

14.01.2004 00:09:47
Frank Henningsen

Ich fand die "Brandmauer" - für Mankell-Verhältnisse - relativ schwach. Die Story wirkt arg konstruiert, Spannung hält sich auch nur im Bereich des Mittelmaßes, und die Firewall-Geschichten waren schon bei Erscheinen veraltet. Interessant ist (wieder mal) die psychologische Problematik um Wallander selbst, seine düster verschattete Persönlichkeit. Ein Roman für Fans und Komplettisten der Serie; wer nicht alles aus der Reihe lesen mag, sollte mit der "falschen Fährte", der "fünften Frau" oder mit "Mittsommermord" anfangen; das sind die Glanzlichter

30.12.2003 02:44:13
Vivian

wer natuerlich nach detallierten IT branchen beschreibungen sucht sollte sich vielleicht andere buecher kaufen aber alles in allem ist diese Buch gelungen.der anfang ist etwas langatmig aber trotzdem sehr spannend desto mehr Wallander als voelliger laie in die welt der computer abtaucht...

08.12.2003 02:23:35
ein Leser

VORSICHT: Bitte nur Leute lesen, die das Buch schon gelesen haben, oder die es nicht stört einige Details zum Inhalt zu erfahren !!!

Habe das Buch vor zwei Tagen ausgelesen und blicke mit gemischten Gefühlen darauf zurück. Die Story an sich ist hochgradig spannend nur hätte ich aus dem Stand eine Vielzahl von alternativen Schlüssen zu bieten. So hätten z.B. Sonja Hökberg und Eva Persson in Istvans Restaurant mit einer geheimnisvollen Droge von Fu Cheng zu Ihrem Verbrechen getrieben worden sein, statt dieses simplen Vergewaltigungsracheakts. Dieses würde wiederum auch Perssons Gefühlskälte erklären (selbst wenn man es dabei belässt, dass Hökberg den Mord alleine verübt). Lundberg hätte sich doch auch wiederum als schwedischer Geheimagent herausstellen können der Falk schon längst auf der Spur war und sich nur als Taxifahrer tarnte. Fu Cheng hätte dann die Mädchen (oder eben nur die Hökberg) dazu benutzt ihn auszuschalten. Ausserdem erscheint es mir als unlogisch, dass Carter von Luanda bis nach Schweden reist um Modin und Wallander auszuschalten. Da hätte dieser doch sicher noch mehr Helfershelfer gehabt. Wo war überhaupt der Showdown in Luanda ? Hätte man Carter nicht in einer Blitzaktion, vor seinem Rechner sitzend und auf das Ende der Finanzwelt wartend in seinem Haus in Luanda festnehmen können ? Warum hat sich Elvira Lindfeldt nicht in letzter Sekunde auf die Macht der Liebe besonnen und Robert Modin zurück zu Wallander gebracht ? Noch ne Alternative: Ann-Britt bringt Wallander darauf, dass Martinsson gegen ihn intrigiert. Nach der Schägerei auf dem Acker wäre eine interessante Wendung doch gewesen, dass es sich herausstellt, dass Ann-Britt die eigentliche Hetzkampagne verfolgt. Eine wilde, virtuelle Verfolgungsjagd zwischen Modin und seinem elektronischen Widersacher hätte ich mir auch noch gerne gewünscht. Mein Gott, das Buch ist doch sowieso ungenügend recherchiert im Bezug auf die IT Branche (sagte jedenfalls einer meiner Vorredner) warum also nicht gleich richig auf den Putz hauen ?
Abschließend bleibt zu sagen, dass dies mein erster Mankell war und ich nicht beurteilen kann ob der Schriftsteller immer so schreibt. Die Ideen die der Mann hat finde ich einwandfrei, aber in diesem Buch steckt deutlich mehr Potential. Mag sein, dass seine langjährigen Fans jetzt aufstehen und rufen dieser...na wie soll ich´s beschreiben...dieser geistige Coitus Interuptus, den der Herr Mankell meiner Meinung nach betreibt, wäre gerade der Charme, der seinen Büchern zu eigen ist. Dann muss ich- und ich hoffe auf Reaktionen auf meinen Kommentar- wohl die Konsequenz ziehen und mir in Zukunft keines seiner Bücher mehr kaufen. Eigentlich wollte ich aber noch den Mitsommermord lesen, weil den einer meiner Vorredner so gelobt hat.
In einem Punkt stimme ich allerdings mit Herrn Mankell überein: Ja solche Irren gibt es und die Fähigkeiten und Möglichkeiten, wenn auch nicht in hundertprozentig in dieser globalen Form soetwas durchzuziehen haben sie. Das traurige dabei ist, dass Carter und Falk sogar teilweise recht haben. Am Anfang war das Nichts. Und wir, die Menschen steuern im Augenblick auf einen solchen Anfang/ein solches Ende zu.

03.12.2003 13:51:25
Frank Rogowski

Für mich war es der erste fall von Kurt Wallander.Ich fande das Buch am Anfang richtig langweilig und öde und habe mich echt gequält es weiter zu lesen, später wurde das Buch besser. Den Charakter K.Wallander findet ich sehr gut beschrieben. Der Fall war für mich als IT-Security-experte schlecht recherchiert und vollig abgegriffen.
Werde aber trotzdem noch Mittsommermord lesen da ich glaube mit einem anderen Thema können K. Wallanders Fälle doch sehr spannend sein.

02.12.2003 16:14:31
iris

Meinen seinen oberflächlichen gesellschaftlichen Zeitdiagnosen hat mich Mankell spätestens bei diesem Roman begonnen zu langweilen. Zum Glück hat er den Abschluss gefunden, ohne größere Schäden in seinem Werk zu hinterlassen.

07.11.2003 17:15:28
Andreas Schworck

Ich finde, es ist klar einer der schwächeren Krimis von Mankell - wie so manche den als den besten ansehen, kann ich nicht nchvollziehen: Die Morde wirken allzu konstruiert, die Motive zu dünn und skurill, einmal ganz abgesehen von der Vielzahl und der Leichtigkeit, mit der hier nonstop gemordet wird: Sogar die Traumfrau, die sich dann als Verräterin entpuppt, wird dann noch gemeuchelt. Fast hat man den Eindruck, Mankell traut sich nicht, einmal das Thema Sehnsucht und Erotik für seine Hauptfigur etwas intensiver aufzugreifen. Auch die übrigen Handlungsstränge sind mir zu chaotisch, alles wirkt - auch was die Partnersuche und oder Anzeige in eigener Sache angeht - einfach zu viel. Hier hatte ich zum ersten mal den Eindruck, dass die Figur Wallander erschöpft ist. Auch die Übersetzung fand ich schlampig: Wer das schwedische Wort für "Knäckebrot" nicht richtig so ins Deutsche übersetzen kann, ist mit Schweden einfach nicht vertraut...
ZUm Glück betritt in "vor dem Frost" nun seine Tochter die Bühne, die ersten 150 Seiten sind wieder sehr gut!

31.10.2003 11:24:48
heinz

Ab Seite 80 konnte ich das Buch nur mit Mühe zur Seite legen, mich packte die gleiche Ungeduld wie die Ermittler, ganz schön fesselnd sozusagen!

29.10.2003 14:29:39
kalle

Einer der besten Mankells! Genial die vielen Fäden, die er knüpft, und die immer neuen Überraschungen, die einen mit Wallander mitleiden lassen (Er hat aber auch Pech mit seinen Frauen!). Etwas unbefriedigend bleiben die offenen Fragen am Ende, da der komplexe Fall nicht so ganz geklärt wird. Aber das hat ja auch seinen Charme!

08.06.2003 20:03:06
Dani K.

Ich bin ebenfalls großer Fan der Wallander-Reihe. Auch ich schließe mich der Meinung an, dass Mankell vorsehbar geworden ist. Zwar schafft er es immer noch, viele spannende Momente einzubauen und mit der Erwartungshaltung des Lesers zu spielen - nur diesmal durchschaut man ihn (leider).

Abgesehen davon ein recht gutes Buch, wenn auch nicht eines seiner Besten. Eines sei noch angemerkt: Im Gegensatz z.B. zu seinem Kollegen Ake Edwardson werden am Ende die wichtigsten Ergebnisse der Ermittlungstruppe nochmals rekonstruiert ohne den Rezipenten dumm im Dunkeln stehen zu lassen. Dies ist ein großer Pluspunkt der Henning Mankell Krimis.

18.05.2003 14:15:24
johanna,16

ich war total begeistert,in nur drei tagen habe ich dieses buch ausgelesen. es ist einfach lesenswert!erst durch diesen roman bin ich ein henning mankell-fan geworden ,die anderen bücher sind auch beeindruckend und ich hoffe,dass noch viele folgen werden!!!

03.05.2003 17:31:12
Babsi

Leider war ich von diesem Roman sehr enttäuscht! Er hatte bei Weitem nicht die Qualität der anderen Romane, doch als Mankell-Fan muß man ihn trotzdem gelesen haben.

17.04.2003 14:52:47
Hannah(16)

Brutal,mutig,spannend,teilweise recht langatmig.

15.03.2003 17:16:35
travis

nun ja, habe die ganze mankells regelrecht verschlungen und mittsommermord ist der eigentliche höhepunkt der serie. die brandmauer kam nach mitsommermord und hatte demnach bei mir eine recht hohe erwartunghaltung gehabt. die brandmauer wirkt an vielen stellen recht konstruiert, vorhersehbar und langatmig. besonders bei diesem roman nervt die tatsache, dass wie bei allen wallandern romanen der leser mehr information hat als der protagonist selbst. spannend aber fand das intrigengeflecht zwischen den kollegen.das hätte meiner meinung mehr ausgebaut werden können.ansonsten ein solider mankell aber nach möder ohne gesicht der schwächste in der reihe.

21.12.2002 22:48:24
Chris W.

Äußerst lesenswert, aber nicht ganz so gut wie einige Vorgänger