Die Frau mit dem Muttermal

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Bonnier, 1996, Titel: 'Kvinna med födelsemärke', Seiten: 310, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1998, Seiten: 284, Übersetzt: Christel Hildebrandt
  • Augsburg: Bechtermünz, 2000, Seiten: 284
  • München: Goldmann, 2001, Seiten: 284
  • Köln: Random House Audio, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Michael Hansonis
  • München: btb, 2012, Seiten: 288

Couch-Wertung:

35°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
1 x 81°-90°
3 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:77.75
V:3
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":2,"76":0,"77":1,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":1,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Peter Kümmel
Von Mankell ist Nesser noch meilenweit entfernt

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mai 2003

Ein Mann wird erschossen aufgefunden. Zwei Schüsse in die Brust, zwei Schüsse in den Unterleib. Die Polizei tappt im Dunklen. Keiner hat etwas gesehen oder gehört, ein Motiv ist nicht zu erkennen. Kurze Zeit später wird ein weiteres Opfer gefunden, nach exakt dem gleichen Schema ermordet. Keine Frage, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Doch wieder gibt es absolut keine Anhaltspunkte.

Die einzige Möglichkeit, dem Täter auf die Spur zu kommen, bietet sich der Polizei dadurch, irgendeinen Zusammenhang zwischen den beiden Mordopfern zu finden. Schließlich entdeckt man die beiden gemeinsam auf einem etwa dreißig Jahre alten Foto. Weitere 33 Männer befinden sich auf dem Jahrgangsfoto einer Militärakademie. Hat man hier vielleicht weitere potentielle Opfer oder sogar den Mörder vor sich?

Schwedische Kriminalromane bürgen üblicherweise für Qualität und zählen nicht erst seit Henning Mankell zu den Geheimtipps. Als mir ein Buch des schwedischen Autors Håkan Nesser in die Hände geriet und ich auf dem Umschlagstext von einem Serien-Kommissar las, musste ich als begeisterter Wallander-Fan natürlich ein Buch der Serie lesen. Sinnvollerweise wählte ich dazu das erste Buch der Serie, was sich später als Irrtum herausstellte. Denn "Die Frau mit dem Muttermal" ist zwar das erste in Deutschland erschienene Buch der Van-Veeteren-Serie, doch in Wirklichkeit bereits der vierte Roman der Reihe.

Mit "Die Frau mit dem Muttermal" sticht der Titel des Krimis nach bester Edgar-Wallace-Tradition hervor, das Muttermal jedoch wird im Text nur ein einziges Mal erwähnt. Also nur reißerische Aufmachung. Ich kann zwar kein Schwedisch, doch "Kvinna med födelsemärke" hört sich nach Originalübersetzung an und nicht wie oft üblich nach von deutschen Verlagen zu Werbezwecken neu vergebenem Titel.

Im ersten Kapitel erfährt man bereits, wer der Mörder sein wird. Nicht unbedingt ungewöhnlich, auch Mankells Die fünfte Frau ist ähnlich aufgebaut. Im Laufe des Buches werden einige weitere Parallelen zu diesem Buch deutlich, möglicherweise hat sich der Autor von diesem Werk etwas inspirieren lassen.

Nessers Schreibstil ist sehr einfach ohne viele Ausschmückungen, so dass das Buch leicht zu lesen ist. Durch die relativ kurzen Kapitel und die vielen Szenenwechsel geht der Lesefluss dennoch gelegentlich verloren. Dass der Autor einen Szenenwechsel üblicherweise beginnt, ohne in den ersten Sätzen Namen einfließen zu lassen, dauert es oft einige Zeit, bis der Leser erkennt, um wen es eigentlich geht. Mit der Schilderung von Zeugenbefragungen, die absolut unbrauchbar sind, scheint der Autor die Zeit überbrücken zu wollen (Seiten schinden hört sich zu abfällig an).

Die Darstellung der Charaktere ist sehr oberflächlich, einige gute Ansätze werden oft schnell abgebrochen. Auch mit der Figur des Hauptkommissars Van Veeteren kann sich der Leser kaum identifizieren. Viele Personen werden relativ schnell eingeführt, ohne sie näher darzustellen. Van Veeteren kann man kaum die Rolle des Protagonisten zubilligen. Ebenso wie die etwa acht weiteren Ermittler wirkt die Figur sehr farblos.

Die Handlung spielt an rein fiktiven Orten, zumindest habe ich noch keinen davon gehört. Anhand des Klangs der Namen und der Währung Gulden soll der Schauplatz wohl in Holland liegen, obgleich das nirgends explizit erwähnt ist. Die fiktiven Orte tragen zumindest nicht dazu bei, sich in das Geschehen hineinversetzen zu können oder dem Buch wenigstens etwas Charisma zu geben.

Die Idee der Handlung ist alles andere als originell und schon recht früh vorhersehbar.

Ich hoffe, dass ich mit meiner Meinung vermeiden kann, dass weitere Wallander-Fans auf Van Veeteren hereinfallen. Von Mankell ist Nesser noch meilenweit entfernt. Wer jedoch gerne mal einen absolut anspruchslosen Krimi zum Abschalten liest, kann dies hiermit tun. Schnellleser sollten dazu nicht mehr als einen Abend vergeuden müssen.

Die Frau mit dem Muttermal

Die Frau mit dem Muttermal

Deine Meinung zu »Die Frau mit dem Muttermal«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
05.01.2017 16:29:19
steffi

Nesser mit Mankell und dessen selbstmitleidigem, moralinsaurem Wallander zu vergleichen ist eine Beleidigung für Nesser. Mankell ist völlig überbewertet, ausser man steht auf das konstante Gejammere über den Niedergang der schwedischen Gesellschaft. Nessers lakonische Art mag nicht jedermanns Stil sein aber vom literarischen Anspruch her ist er Mankell um Meilen voraus.

13.09.2014 21:02:18
Leselöwin

Ich kann die negativen Beurteilungen dieses gut geschriebenen und spannenden Krimis nicht im mindesten verstehen. Freilich rühren Geschichten, die von Selbstjustiz handeln, eine dunkle Seite der menschlichen Natur an- sie machen den Leser zum Komplizen. Angesichts des verpfuschten Lebens der Mörderin kann man nachvollziehen, dass sie sich an den für ihr Verbrechen nie zur Rechenschaft gezogenen Tätern rächt.Wie MG hier so richtig bemerkt: das Muttermal des Titels bezieht sich nicht in erster Linie auf einen kleinen Leberfleck, sondern auf die Stigmatisierung der Protagonistin durch das traurige Schicksal ihrer Mutter.

21.02.2014 10:07:48
Mezger_Florian

Also ich bin jetzt bei Seite 130 circa.also bei der Hälfte etwa und ich muss sagen dass mir dieses Buch sehr gefällt.
Vllt. ein bisschen langatmig gegen mitte, aber trotzdem noch spannend verfasst.
80 von 100 Punkten bekommt Die Frau mit dem Muttermal von mir.

"Alles ist relativ außer der Tod und die Wut einer dicken Frau"

16.03.2013 23:52:20
MG

Nur um nochmals kurz auf das Muttermal im Titel einzugehen: Das Muttermal bezieht sich ganz offensichtlich nicht in erster Linie auf einen Leberfleck der Frau. Diese Frau hat ein ganz anderes Mutter-Mal... Ein aus meiner Sicht absolut passender Titel, wenn man es denn schafft, in einem Muttermal nicht nur einen Leberfleck zu sehen...

04.08.2012 09:16:49
stupido

habe mir buch und film zu gemüte geführt: einfach kongenial, der literarische entwurf als auch die schauspielerische umsetzung an braven skizzen von menschlichen charakteren ohne tiefgang, ohne beziehung zu sich, zueinander und zum zuseher/leser.
ohne weiterführende oder gar überraschende, neue aspekte einführende reflexion und vision oder einsatz von kreativität spult die handlung bis in die details vorhersagbar ab. wer solches über sein persönliches gelebtes leben sagen müsste, hätte schon allen grund zu tiefer betroffenheit über so viele vertane gelegenheiten zu authentizität, lebendigkeit und schöpferischem tun, dessen schließlich jeder mensch grundsätzlich fähig ist. wie mag sich dieses gefühl (so es vollumfänglich bewusst wird) erst auf einen professionellen schriftsteller als auch auf die macher des gleichnamigen films auswirken - rollen in der gesellschaft, die ihren jeweiligen besetzungen das geschenk jeglicher freiheit des denkens sowie alle möglichkeiten dessen beglückenden auslebens im geiste in den schoß legen ... atemberaubend traurig.

13.04.2012 11:28:42
-rpr-

Empfehlenswerter unaufgeregter Roman, dessen Spannung nicht aus Actionszenen resultiert.
Während das polizeiliche Ermittlerteam mit der Suche nach Zusammenhängen zu kämpfen hat, erhellt sich langsam für den Leser, auch dank gut gewählter Perspektivwechsel, die Frage nach Ursachen und Motiven.
Auf Moralisieren verzichtet der Autor und überlässt es dem Leser die Täter/Opfer Kategorisierung vorzunehmen.

Wer mittels Google-Earth, -View und Routenplaner nach den Schauplätzen sucht, wird keinen Erfolg haben. Land, Städte, aber auch die Berenger 75 sind frei erfunden. Nicht fiktiv ist jedoch die Musik: "The Rise And Fall Of Flingel Bunt" stammt von The Shadows und erschien als Single im Mai 1964.

08.09.2010 12:23:33
Brigitte

Ich war neugierig auf diesen Schriftsteller, von dem alle sagen, er wäre toll. Dieses war das erste seiner Bücher, welches ich las. Es war wohl verkehrt.
Ich hätte mir gute 300 Seiten sparen können. Ich weiß nicht, wofür er hier gelobt wird. Als ich das Buch zuschlug, sah ich wieder auf den Titel und dachte, ja was war denn mit dem Muttermal. Völlig verkehrter Titel.
ich gebe nicht auf, hab noch ein Buch von ihm und hoffe, es wird besser werden.

28.09.2009 14:55:51
fabian

ich bin seit eninigen jahren Hakan Nesser
Fan und bin von seinen Büchern begeistert! Mir persönlich wird es nie langweilig und es werden einzelne Handlungen ,wie bei Mankel,l nicht so in die Länge gezogen. Desweiteren vertsehe ich den ständigen Vergleich der beiden Schriftsteller überhaupt nicht! Meiner Meinung nach wurde in diesem Beitrag weder objektiv noch genau bewertet. Allerdings kann ich mich der Frage nach dem Handlungsort anschließen! Wo spielen die Geschichten um VanVeteren? Holland kommt mir ganz plausibel vor, aufgrund der Personennachnamen und der Straßennamen. Allerdings hat man bei einigen Büchern den Eindruck man sei in Schweden. Hier ist Aufklärung von Nöten.Im großen und ganzen ein toller Autor mit einer genialen Art Bücher zu schreiben!

29.08.2009 22:55:34
Maria Zimmermann

das Buch ist dilettantisch recherchiert, hat überhaupt keinen Spannungsbogen, ist sprachlich auf unterstem Niveau und eine Beleidigung für Henning Mankell , mit dem man Hakan Nesser ständig vergleicht. Mir ist völlig unklar, wie man dafür auch nur einen einzigen Buchpreis bekommen konnte.

Nie mehr würde ich ein Buch von Hakan Nesser lesen!

07.08.2009 20:07:15
BZKKAI

Ich stimme dem Rezensenten keineswegs zu.
Ich kannte die Story schon aus dem Fernsehen. Aber als Nesser-Fan ließ ich es mir nicht nehmen, das Buch zu lesen. Und ich hatte recht.
Ist der Film doch sehr detailsgetreu, das Buch ist wieder mal besser. Auch dieser Van Veteren-Roman hat meine volle Zustimmung. Es macht einfach Spaß Nesser zu lesen.
Nesser ist mit Van Veteren der Realität genauso nah, wie beispielsweise Mankell in seinen Wallander-Romanen. Und ich weiß wovon ich spreche.
Ich vergebe hier 80 Punkte.

28.05.2009 12:01:15
Roy Wood

ich habe mir "Die Frau mit dem Muttermal" und "Der Kommissar und das Schweigen" gekauft nachdem ich die 3 Krimis von Stieg Larsson verschlungen habe. Habe die beiden Nesser-Krimis nur angefangen und das Buch dann im Zug liegen lassen.
Mal sehen ob mir Asa Larsson oder Thomas Kanger mehr gefallen.
Roy Wood

26.03.2009 12:52:23
Ulf

Ich kann dem Rezensenten keineswegs zustimmen. Mir gefällt Nesser deutlich besser als Mankell. Er kommt schneller auf den Punkt und ergeht sich nicht so in Philosophie. Außerdem haben seine Bücher etwas, das man bei Mankell gänzlich vermisst: Humor! Gerade die Dialoge in den Polizeikonferenzen lockern die sonst düstere Stimmung ungemein auf.

12.01.2009 09:33:03
Dido

Ich kann die Reaktion des Rezensenten durchaus weitgehend nachvollziehen. Wäre "Die Frau mit dem Muttermal" mein erster Nesser gewesen, hätte ich wohl ähnlich reagiert. Wo zum Teufel spielt denn die Handlung? Und wer ist van Veeteren & Co? Nach 5 gelesenen Nesser-Büchern habe ich diese Probleme aber nicht mehr und kann mich ganz auf den Fall konzentrieren.
Und der gefällt mir außerordentlich gut. Spannung kann auf verschiedene Arten erzeugt werden, hier eben durch die Frage, wann und wie die Täterin erwischt wird, und ob sie ihr Vorhaben durchziehen kann. Wie Nesser diese Frage auflöst, ist für Krimis eher untypisch, das verstörende Ende eingeschlossen. Dass die Ermittler die meiste Zeit ins Leere ermitteln und nur selten Erfolgserlebnisse haben, ist wohl realistisch und erhöht die Spannung noch. Von mir gibts jedenfalls Applaus für dieses Buch!
Nachsatz: Die ständige Vergleicherei zwischen verschiedenen Autoren nervt!

28.12.2008 15:27:54
Alexander K.

Sehr geehrter Herr Kümmel,
ich finde es gut,wirklich gut,dass sie wahrscheinlich Stunden ihrer,sicherlich wertvollen Zeit aufopfern um,Nesserverrise,zumindest sind sie verrreissrisch,solange Bücher der Van Veeteren Serie auf ihrem Lesepult liegen,zu schreiben.Ich finde es toll,dass es solche Mankellfans gibt,die ihr Idol auf solch heroische Weise verehren,und sehen,dass alles was irgendwie verfasst wird,mit dem ruhmreichen Mankell in Verbindung gebracht werden muss.Gut dass liegt an ihnen zeugt aber auch nicht unbedingt von besonderer Orginalität,die ihe Rezension im Allgemeinen aber leider auch vermissen lässt.Naja.Wie gesagt:
Es ist hanebüchen alles was an Literatur aus dem Krimigenre von der schwedischen Halbinsel geboten wird mit Mankell zu vergleichen,der dass wurde in den Kommentaren vor mr richtig dargelegt,bei weitem nicht das Nonplusultra ist,auch wenn sie als scheuklappentragender mankellfan dass sicherlich so sehen.
Jetzt schaue ich mir, als Nesser- und Mankellleser ihre Rezension an,und was sehe schon nach 20 Sekunden des Lesens einen Fehler.Dass Muttermal wird also nicht erwähnt.erst recherchieren dann schreiben.Seite 214 untere Hälftegenauer gesagt Zeile 17,wenn sie die Leerzeile des Taschenbuchformates ignorieren.
Ich zitiere erstens,die Stelle:Fünfunddreissig junge Männer.
Sieben tot.
Drei davon durch diese Frau.Diese verhalten lächelnde Frau mit der dunklen Baskenmütze und dem hellen Mantel.Ein wenig üpber den Grabstein gebeugt.Ein kleiner Leberfleck auf der linken Wange,daran konnte er sich beim Phantombild nicht mehr erinnern,aber er war auch nchit größer als der Fingernagel des kleinen Fingers.Ich zitiere zweitens Wikipedia:
Leberfleck ist die umgangssprachliche Bezeichnung für gutartige Wucherungen von pigmentbildenden Zellen der Haut und entspricht in etwa dem Fachausdruck Pigmentnävus. Muttermal wird manchmal als Synonym verwendet, entspricht aber eher dem übergeordneten Fachausdruck NävusManchmaliges verwendes einer Sache als Synonim,ist für mcih eine Berechtigung ihren satz als suboptimal recherchiert abzustempeln.Schade...
Jetzt machen wir doch mal weiter.
Wissen sie was mich extrem stört: Sie sehen Mankell ja quasi als Reinkarnation des besten Krimiautoren der Welt.Dass ist aber nciht so.Sparen sie sich die Vergleiche.Es ist auf die Dauer wirklich zum speien.
Sie empören sich desweiteren über Nessers Schreibstil.
Schön,dass ist ihr gutes Recht als Rezensent.
Wissen sie ich kann ihren Bedenken,geegnüber dem Stil,dem Einfliessenlassens der Namen zustimmen.dass empfinde ich ähnlich,aber wenn man ich darauf einlässt ist es doch mal eine nette Abwechselung.Und dass die Zeugenaussagen unbrachbar seien,finde ich persönlcih nciht.Dass wollen sie so sehen.Scheuklappen halt.
Geht man ihre Geisselung des Buches weiter durch findet siche in von ihnen kultivierter Ansatzpunkt der Kritik.
Die Oberflächlichkeit.Da kann ich ihnen nur vorhaltens ehen sie doch dieses Buch als Teil des grossen ganzern,dann hat sich dass mit der Oberflächlichkeit!
Dann reden sie von fiktiven orten die irgendwo leigen sollen.Paradox nicht??
Entweder ist ein Ort fiktiv oder er soll igendwo liegen...
Entscheiden sie sich doch.Ausserdem ist bekannt,dass Nesser für seine Bücher fiktive Orte gewählt hat die Parallelen zu den Niederlanden,Schwedenn und Norwegen aufweisen.Womit wir übrigens wieder beim Thema des recherchierens sind...
Also ich denke und damit bin ich schon am Ende dieser Meinungsdarstellung zu ihrer Rezension,ich denke das ssie siche ine Einheitswerung für Nesser aufgehoben ahben.Während nahezu alle ihre Kollegen immer wieder "gute" Werte vergeben tanzen sie regelmässig aus der Reihe.Schade eigentlich,weil mncihtmal genau belegt.Einfach reine Willkür.
MfG Alexander

22.08.2008 13:03:31
Sandra Benning

Ein sehr gutes Buch, spannend bis zum Ende und sehr interessant zum Lesen. Immer wieder wird der Leser durch neue, komplett nicht vorhersehbare Handlungen der Figuren überrascht.
Schade nur, dass der Titel nichts mit dem Buch zu tun hat. Schließlich wählt man ein Buch auch nach dem Titel, man schaut ja zunächst die erste Seite an und später erst die Zusammenfassung

25.07.2008 14:48:41
WelpeMax

Soweit ich mich erinnern kann ein tolles Buch, warum ich die Serie nicht fortgeführt habe weiß ich wohl selber nicht. War eine solide Story und gut zu lesen, finde nicht das man Hakan Nesser mit Mankell vergleichen kann, völlig andere Art von Krimi, bekommt 80°

17.02.2008 12:40:43
Svenja

Trotz der für Nesser typischen schlichten Sprache, die dennoch psychologische Dichte vermittelt, konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Der Titel des Buches scheint willkürlich gewählt und klingt aufregender, als das Buch ist. Eine an Aids erkrankte Frau, die ihre Mutter rächt - uninspiriert und stellenweise unlogisch. Fazit: Das Geld lieber in ein anderes Buch investieren - Münsters Fall oder Das vierte Opfer sind sehr viel gelungener!

12.02.2008 00:27:19
Rolf.P

Ein sehr spannender und vielschichtiger Kriminalroman aus der Van-Veteeren-Reihe, der wieder gekonnt mit psychologischen Fallstudien und dem typisch tristen Weltbild der Schwedenkrimi-Szene spielt.
Die Atmosphäre in diesem Buch stimmt von Anfang bis Ende, die Story ist fesselnd und die Typen sind wieder einmal so großartig beschrieben, wie wir es von Hakan Nesser gewohnt sind. Obgleich Mörder, Opfer und Motiv sehr frühzeitig feststehen, versteht es Hakan Nesser bis zum Ende die Spannung auf einem hohen Niveau zu halten.
Alles in allem ein bis auf die letzte Seite spannendes Buch.

18.11.2007 11:35:48
Christian

Im ersten Kapitel verrät Nesser den kompletten Plot. Eine aidskranke Frau verspricht bei der Beerdigung ihrer Mutter, dass sie die Vergewaltiger ihrer Mutter umbringen wird. Als Restspannung bleibt für den Leser die Spekulation darüber, was nach dem Einlösen des Versprechens passieren wird. Die naheliegendste Option, dass sich die aidskranke Frau – da sie sowieso sterben wird – umbringen wird, ist tatsächlich auch die Richtige. Ein ideenloser, durchsichtiger Roman, der ganz schnell heruntergekritzelt wurde. Einfach grottenschlecht.

12.11.2007 15:44:42
Marco Strack

Ich hab das Buch innerhalb von ein paar Tagen gelesen; ich wurde richtig gefesselt und konnte nicht mehr aufhören!
ich finde Nesser´s Schreibstil ist einfach direkt un nüchtern; er schreibt nicht groß drumrum. Und das man schon am anfang indirekt weiß wer der Täter ist stört nicht, denn so fiebert man mit V.V. mit, wann er endlich hinter das Geheimnis kommt.
ich würde das Buch sofort weiter empfehlen!

29.06.2007 16:07:11
Günter Zech

Peter Kümmel mit seinen 35% hätte mich dieses Buch nicht lesenswert finden lassen.
Bei mir liegt er mit dieser Prozentzahl total daneben-ich fand das Buch sehr spannend geschrieben.
Wieder einmal ist es das ganze Team um V:V:das sehr gut diesen Fall zu lösen hilft.
Wie sooft sollte jeder das Buch für sich letztendlich alleine bewerten-ich könnte es weiterempfehlen,gerade weil es mal unter 300 Zeiten und sehr flüssig zu lesen ist.

29.03.2006 14:18:55
Marion

vorab: ich habs schon mal geschrieben und werd es sicher noch öfter kundtun - kann man denn nicht einmal mankell aussen vor lassen? so grossartig schreibt er nun auch wieder nicht. und ist auch nessers van veeteren nicht gerade der reinste sonnenschein, mir ist er noch immer 10x lieber als mankells wallander.
zum buch: die geschichte ist gut und flüssig geschrieben, mir gefällt, dass - obwohl der mörder bald klar erscheint - der leser trotzdem zum nachdenken angehalten wird: wie wichtig sind die verhöre tatsächlich für die lösung der geschichte? von welcher warte aus betrachtet startet das nächste kapitel? welche schlüsse wird das team um van veeteren ziehen?
dass der titel in der geschichte kaum vorkommt - störts tatsächlich? ich persönlich kaufe ein buch nicht wegen des titels und ehrlich gesagt: während des lesens weiss ich oft schon nicht mehr wie das buch heisst. wichtig ist, dass ich nicht vergesse, wie der autor des buches heisst. und das vergesse ich bei nessers unverwechselbaren stil sicher nicht.

14.12.2005 19:45:37
Markus

Der Schreibstil von Nesser ist in der Tat sehr nüchtern. Das Buch liest sich schnell und flüssig. Spannung bezieht die Geschichte aus der Täterjagd. Der Mörder ist zwar bekannt und das Motiv vergleichsweise leicht zu erraten.
Die Hauptfigur Van Veeteren und Kurt Wallander sind natürlich total verschieden. Beide mögen zwar Musik, aber während Wallander über die Gesellschaft sinniert, grübelt V.V. über Schachproblemen nach.

21.09.2005 13:31:59
Peter Wagner

Schon nach dem ersten Kapitel ist klar wie der Hase läuft, und man könnte das Buch beruhigt zur Seite legen. Aber schließlich hat man evtl. Geld dafür bezahlt, und fragt sich was auf den anderen etwa 300 Seiten passiert.
Die sind spannend geschrieben, besonders das Katz- und Mausspiel zwischen Täter und Opfer 3 / 4. Die Charaktere der Polizisten sind in der Tat nicht gut ausgebaut. Die Namen kommen und gehen. Für ein besseres Verständnis der Personen und deren Entwicklung braucht es noch einige Bücher aus der van Veetern Reihe.
Zum Abkupfern noch einige Sätze:
Ich habe auch Nordermoor von Arnaldur Indridason gelesen.
Zwischen Mordmotiv, Herkunft und Gesundheitszustand des Täters bestehen verblüffende Paralellen.
Haben alle bei Mankell ....?
Empfehlenswertes Buch !

10.04.2005 23:10:49
Oliver Haeusler

Also ich fand das Buch lange nicht so schlecht wie in der Rezension beschrieben. Dass der Mörder bereits an Anfang des Buches bekannt ist tut der Spannung keinen Abbruch. Vor allem zum Ende hin (Versteckspiel 4. Opfer) fand ich den Spannungsaufbau sehr gelungen. Es war das erste Buch von Nesser das ich gelesen hab und zum Hauptkommisar Van Veeteren kann ich allerdings bestätigen, dass ich den Bezug auch nicht so recht herstellen konnte. Eine Anmerkung noch zum Titel: ich denke nicht dass er sich darauf bezieht, dass die Täterin ein Muttermal hat, sondern eher den Bezug zu den Opfern beschreibt.

10.04.2005 22:33:23
Swen Piper

Bereits zu Beginn des Buches erfährt der Leser wer die Mörderin ist. Aus den Fragen:“ was ist das Motiv für die Morde und „können weitere Morde verhindert werden“ bezieht die Story ihre nicht unerhebliche Spannung. Nicht gefallen hat mir, dass die ganze Geschichte in einer unwirklichen, teils futuristischen (fiktiven?) und düster-grauen Szenerie spielt.

04.12.2004 12:42:53
Markus Streich

Die Rezession ist völlig daneben.
Das Buch lebt vom Psychokrieg zwischen Täter und Opfer 3 und 4 (vor allem 4). Den Ermittlern wird hier zu Recht nur eine marginale Rolle zugedacht, da sie onehin nur im Dunkeln tappen, was angesichts der Konstellation auch nicht verwundert.
Nicht der beste Nesser, aber sicher gute Unterhaltung.

26.10.2004 14:27:49
Murksel

Ich verstehe nicht, weshalb man Nesser immer mit Mankell vergleichen muß. Außer der Gemeinsamkeit, daß es sich um zwei schwedische Kriminalautoren handelt, verbindet ihr Schreiben nur wenig. Während sich Mankell\'s Geschichten sehr stark um gesellschaftspolitische Themen drehen, widmet sich Nesser der Rhythmik und Poesie eines Kriminalromans. Meiner Meinung nach, kann man nicht automatisch einem Mankell-Fan einen Nesser empfehlen (oder vice versa).

10.10.2004 08:52:53
roger b

Gerade wenn der Täter schon von Anfang an bekannt ist, sollte sich wenigstens in einer Nebenhandlung ein Spannungsbogen aufbauen, der einem in der Ungewissheit auf dessen Entwicklung lässt. Das fehlt hier. Man fragt sich bestenfalls, wie viele Opfer der Täter umbringen kann, bevor er gefasst wird. Und auch das ist eigentlich klar.
Die Hauptpersonen - und dabei kristallisiert sich Inspektor van Veeteren nur mit Müh\' und Not als Protagonist heraus (was ja nicht schlimm ist) - werden in vielversprechende, interessante Situationen hineingeführt, aber leider wieder fallen gelassen.
Dass eine Geschichte mit einem fiktiven Handlungsschauplatz funktionieren kann, beweisen u.a. die Romane von Ed McBain - da nimmt man sich einfach New York als Vergleichsvorlage. Aber hier wird man mit erfundenen Ortsnamen im Raum hängen gelassen. Zu wenig hinweise um sich selber eine Szenerie zu erstellen.
Dies war mein erster Nesser. Ich war ohne grosse Erwartungen an ihn rangeganen, also bin ich nicht enttäuscht worden. Ich werde nicht gleich losrennen und mir die anderen Nesser besorgen, aber eine weitere Inspektor van Veeteren-Geschichte werde ich schon noch lesen müssen, um mir ein endgültiges Urteil erlauben zu können.

06.03.2004 21:23:48
Stephan Vogt

Nachdem derzeit keine Mankell-Romane erscheinen, sind Hakan Nesser genauso wie Arnaldur Indridason zu meinen neuen Lieblingsautoren avanciert. Spitzenliteratur, die Mankells Romanen in nichts nachstehen. Ich habe mir alle Bücher von H. Nesser bestellt. Spannend bis zum letzten Wort!!

18.01.2004 23:43:11
Dr. Gunthard Niederbäumer

Mir gefiel das Buch gut, vor allem da das Buch recht zügig zu lesen ist. Es gibt kaum Nebenhandlungen, welche vom eigentlichen Geschehen ablenken. Die Personen werden jedoch nicht so stark als Persönlichkeiten dargestellt wie bei anderen AutorInnen. Die Handlung ist trotzdem spannend und das Buch eine gute Unterhaltung an einem nebligen Winterabend.

04.06.2003 13:58:42
Elanderin

Ich finde den Krimi genauso schlecht wie oben beschrieben - oberflächlich, spannungsarm, flach in der Darstellung der Personen usw. Von ihm werde ich sicher kein 2. Buch kaufen.

30.05.2003 20:09:19
Grubby

Meines Erachtens bei weitem nicht so
schlecht, wie es da gestellt wird.
Sicherlich gibt es bessere Nesser aber
trotzdem mit fesselnder Funktion.

22.01.2003 12:34:11
Brit_Nee

Das war jetzt mein 4. Hakan Nesser und ich fand ihn eigentlich ganz ok. Jedenfalls nicht SO schlecht, wie er in der Rezension oben dargestellt wird. Er ist sicherlich nicht überragend spannend, aber doch fesselnd. Eben so, wie alle anderen Hakan Nesser-Krimis auch - also wer schon andere gelesen hat und gut fand, wird auch diesen hier mögen.

12.06.2002 17:52:38
der_Baer

Im Gegensatz zu dieser Rezension fand ich diesen Krimi gerade deswegen spannend, weil die Täterin von Anfang an bekannt war und dieser Psychokrieg zwischen Täter und Ermittler mich in seinen Bann gezogen hat. Gegenüber anderen Kriminalromanen, bei denen der Ermittler in erster Linie als Einzelgänger fungiert und der Star der Handlung ist, wird hier Wert auf Teamarbeit gelegt, was m. E. eher den Alltag der Kriminalisten zeigt und ihre gelegentliche Ohnmacht. Darüber hinaus zeigt die Handlung, dass Systematik und Kleinarbeit die Früchte der Arbeit bringen und nicht nur die Geistesblitze der Pseudocops