Kalter Frieden

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • London: Quercus, 2016, Titel: 'The other side of silence', Seiten: 352, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2018, Seiten: 544, Übersetzt: Axel Merz

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Französische Riviera 1956: Es ist einsam geworden um Bernie Gunther. Gerade hat ihn seine dritte Ehefrau Elisabeth verlassen, und so lebt er unter neuem Namen ein stilles Leben als Concierge in einem Grandhotel an der Côte dAzur. Als die junge und höchst attraktive Engländerin Anne French ihn bittet, ihr Bridge beizubringen, erfüllt er ihren Wunsch nur zu gern. Doch Anne verfolgt ihre eigenen Pläne: Sie will über das Kartenspiel Zugang zu dem Schriftsteller W. Somerset Maugham bekommen, der ebenfalls an der Riviera lebt angeblich, um seine Biographie zu schreiben. Auch Bernie lernt Maugham kennen und wird bald von ihm um Hilfe gebeten, denn er wird mit anstößigen Fotos aus seiner Villa erpresst von einem zwielichtigen Mann namens Harold Hennig, den Bernie aus seiner Berliner Vergangenheit kennt und seitdem hasst. Bernie soll die Lösegeldübergabe übernehmen. Aber kurz vor der Übergabe wird Bernie von den Briten verhaftet und gerät zwischen die Fronten eines Friedens, der weit brüchiger ist, als sich die Allierten den Anschein geben.

Kalter Frieden

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Letzte Kommentare:
05.06.2018 11:02:30
Oldman

Der Protagonist dieser Serie lebt ein wirklich bewegtes Leben, er taumelt quasi durch die Jahrzehnte und trifft immer wieder auf historische Personen, die der Autor in den Stories fiktiv aber glaubwürdig auftreten läßt, so auch in diesem Buch, das in den 50er Jahren an der malerischen Cote d'Azur spielt. Einige Rückblenden sind hier durchaus angemessen und tragen zu einer überaus interessanten Geschichte bei, die mit einigen Volten überrascht. Bernie Gunther ist der absolute Sympathieträger, man leidet als Leser mit ihm mit und muß die Raffinesse des Autors bewundern, der ihn immer einen Ausweg aus den schwierigsten Situationen finden läßt. Sprachlich befindet sich dieses Buch m. E. auf einem hohen Niveau, einige kleine Fehler sind nicht entscheidend und daher verzeihlich. Leider ist dieser produktive Autor zu früh verstorben, angeblich sollen aber drei weitere Gunther-Romane schon geschrieben worden sein. Da ist wohl eine gewisse Skepsis angebracht.

06.05.2018 16:42:34
lausberg

Auch nach dem viel zu frühen Tod von des britischen Autors Philip Kerr gehen die Fälle des Bernie Gunther in eine Fortsetzung. Posthum erschien jetzt der elfte Band über die Abenteuer des Detektives, der den beginnenden Kalten Krieg mit der Schönheit des Schauplatzes an der französischen Riviera verbindet. Bernie Gunther lebt unerkannt an der Cote d‘Azur und verdient sein Geld mit einem ruhigen Job als Portier in einem Grandhotel. Es ist 1956, die politischen Ereignisse im kommunistischen Ungarn und Polen sind weit weg.
Die Ruhe des Detektivs wird jäh gestört, als ihn eine hübsche Amerikanerin bittet, ihr Bridge beizubringen. Sie gibt vor, auf diese Weise Kontakt zu dem berühmten Schriftsteller W. Somerset Maugham, der ein lukratives Rentnerdasein ebenfalls an der französischen Riviera führt und dessen Leidenschaft Bridge ist, aus literarischen Gründen aufbauen zu wollen. Durch diese mysteriöse Frau gerät sein ruhiges Leben aus den Fugen, die Geister der eigenen Vergangenheit während des 1. Weltkriegs holen Gunther ein. Im Laufe der Zeit tauchen immer mehr seltsame Gestalten in seinem Umfeld auf, und ohne es zu wollen, gerät er zwischen die Fronten im beginnenden Kalten Krieg. Alte Nazis tauchen neben Stasi-Spitzeln auf, was die Situation kompliziert macht. Als Gunther auch den Schriftsteller näher kennenlernt, beichtet der ihm, dass er erpresst wird. Gunther will ihm helfen und will die Lösegeldübergabe selbst übernehmen. Doch kurz zuvor wird er vom britischen Geheimdienst verhaftet. Spätestens jetzt ist er mitten drin im Spionagedickicht des Kalten Krieges und sein Leben gerät in den Ränkespielen der verschiedenen Parteien in Gefahr.

Nach der Vorstellung der Rahmenhandlung gewinnt der Krimi immer mehr an Spannung, viele Personen sind undurchsichtig und man versteht erst im Laufe der Geschichte die eigentlichen Zusammenhänge. Außerdem erfährt man auch viel über die Vergangenheit Gunthers, Rückblicke werden vorgenommen und in die eigentliche Handlung integriert. Langeweile kommt nicht auf, ein packender Krimi.