Der Himmel auf Erden

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Norstedt, 2001, Titel: 'Himlen är en plats på jorden', Seiten: 446, Originalsprache
  • München: Claasen, 2002, Seiten: 463, Übersetzt: Angelika Kutsch
  • München: List, 2004, Seiten: 463
  • Berlin: List, 2006, Seiten: 480

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Lars Schafft
Keine Frage - ganz starke Kriminalliteratur

Buch-Rezension von Lars Schafft Sep 2003

Kommissar Erik Winter, einer der jüngsten in ganz Schweden, kommt aus dem Erziehungsurlaub zurück in den Dienst. Töchterchen Elsa geht es gut, Freundin Angela ist zufrieden. Winter auch. Bis der Job in wieder voll vereinnahmt. In Göteborg wecken vier Fast-Morde die Aufmerksamkeit der Polizei. Vier Studenten wurden nachts auf ihrem Nachhauseweg zusammengeschlagen. Keiner hat den Täter gesehen, nichtmal kommen gehört. Aber alle haben einen Schlag mit einem harten Gegenstand auf den Hinterkopf bekommen. Lebensgefährlich, doch für keinen der vier jungen Männer tötlich. Allerdings: Sie sind gezeichnet. Mit einem Kreuz, den der Schlag auf ihren Köpfen hinterlassen hat.

Gleichzeit geschehen Fast-Verbrechen: Mehrere Eltern erstatten Anzeige, dass ihr Kind von einem "Onkel" mitgenommen wurde. Ihnen fehlt jedoch nichts, weswegen Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Vierjährigen bei Eltern und Polizisten aufkommen. Bis schließlich ein Kind schwer verletzt aufgefunden wird. Auch es berichtet von diesem Onkel, der es mit Bonbons gelockt und mit dem Auto vom Kindergarten abgeholt hat. Die Göteborger Kriminalisten um Kommissar Erik Winter sind in diesem Fall genau so ratlos wie bei den Studenten.

Eine heiße Spur hinauf aufs Land

Der Hinweis des zuletzt betroffenen Studenten, dass es sich bei der Tatwaffe wohlmöglich um ein Brandeisen gehandelt hat, erweist sich als heiße Spur hinaufs aufs Land. Dorthin, wo die Felder und der Himmel endlos scheinen. Dorthin, wo sich eine schreckliche Familientragödie mit grauenvollen Konsequenzen abgespielt hat. Dorthin, wo die Fäden der zwei Fälle zusammenlaufen...

Ich habe "Der Himmel auf Erden" - wie übrigens Edwardsons Erstling Tanz mit dem Engel - in einem Stück durchgelesen. Das will was heißen, für andere Bücher brauche ich Wochen. Aber Edwardson hat einen unglaublich süchtig machenden Stil. Kurze Kapitel, treffende Sätze. Perspektivwechsel. Der Wissensvorsprung des Lesers. Nervenkitzel, der ohne bluttriefende Sätze auskommt. Und dazu ein Spannungsbogen, der es unmöglich macht, sich um irgendetwas anderes zu kümmern, als dieses Buch zu lesen. Zu verschlingen. Die Atmosphäre aufzunehmen. Und zu verstehen.

Nichts wirkt geschustert, erzwungen und aufgedrängt

Denn: Nichts, aber auch gar nichts in "Der Himmel auf Erden" wirkt geschustert, erzwungen, aufgedrängt. Im Gegenteil: Der Titel hängt zusammen mit den im Buch oft zitierten U2-Songs (heaven is a place on earth ), die ihrerseits mit der Hoffnung der Ermittler auf eine bessere Welt, die der Mörder wiederum nur im Himmel zu finden glaubt und wo er schlussendlich auch landet - gar nicht mal ausschließlich symbolisch gemeint.

Sogar die beiden Handlungsstränge der Verbrechen an den Studenten und der Kidnappings, so unterschiedlich und unzusammenhängend sie anfangs auch wirken, verknüpft Edwards zu einem logischen wie tiefdunklen Netz, das kleine Einblicke in die abgrundtiefe Psyche der Menschen bietet.

Das gesellschaftskritische Thema: Väter und ihre Kinder

Natürlich darf in einem skandinavischen Krimi dabei eine gewisse Portion Gesellschaftskritik nicht fehlen. Tatsächlich entdeckt der aufmerksame Leser, dass sich ein Thema parallel zur eigentlichen Handlung über alle gut 460 Seiten erstreckt: Die Beziehung zwischen Vätern und ihren Kindern. Erkennt man dies, bekommt jede Bemerkung Erik Winters, die Randepisode um seinen Kollegen Bertil Ringmar, den sein Sohn jahrelang nicht sprechen wollte, ja sogar die Motive hinter den Verbrechen einen zusätzlichen, nachdenklich stimmenden Sinn.

Dazu gelingt es Edwardson glücklicherweise, seinen in den ersten Romanen noch recht trockenen, fast eindimensional geschilderten Figuren, Leben einzuhauchen. Vom streng analytischen Snob Erik Winter sind nur seine gute Kleidung und die Zigarillos übrig geblieben. Er ist ein sympatischer Familienmensch geworden, der Gefühle zeigt. Der weint. Wenn auch nur mit ordentlich Whisky und hinter der Sonnenbrille. Sein grimmiger Kollege Halders wirkt trotz seiner großen Schnauze verletztlich und dadurch insgesamt schon beinahe liebenswert. Der ansonsten blasse Kollege Bertil Ringmar wird zu Winters bestem Freund. Es menschelt endlich auch bei Edwardson.

Edwardson ist aus dem Schatten Mankells herausgetreten

Fasst man diese Punkte zusammen, muss man konstatieren, dass es Ake Edwardson geschafft hat, aus dem Schatten Henning Mankells heraus zu treten. Alle Wallander-Fans, die ihren Kommissar vermissen, dürfen aufatmen. Erik Winter ist nun nach seinem 5. Fall ein mehr als würdiger Nachfolger. Keine Frage: "Der Himmel auf Erden" ist Edwardsons bisher bester Roman. Ganz starke Kriminalliteratur. That´s what I like.

Der Himmel auf Erden

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Letzte Kommentare:
04.11.2014 11:09:26
Verena

Edwardson ist nie auch nur annährend im Schatten, geschweige denn auch auch nur in der Nähe Mankells gestanden, dazu fehlt es ihm an Können.. Er verzettelt sich ständig, und bringt unsinnige wirre Metaphern. Teilweise verschachtelt er einfachste Vorgänge so derart in Satzungetüme, dass man nicht mehr weiß, was genau jetzt eigentlich passieren soll.. Nachdem man dann drei Seiten zurückgeblättert und immer wieder nachgelesen hat, kommt man drauf, dass es eigentlich nur um eine Zeugenbefragung ging. Das passierte mir ständig in diesem unsäglichen Buch, Band 2 der Winter-Reihe, Titel aus dem Gedächtnis gelöscht.

Fazit: Edwardson sollte nicht so derart gehyped werden, nur weil er Schwede ist und Kriminalrome schreibt!

Was für eine Wohltat, dass ich derzeit Koma von Jo Nesbo lese.. Nesbo ist gnadenlos gut und talentiert.

07.08.2013 11:10:15
Matthias Böhm

Ich habe das Buch nicht gelesen, sondern es nur als Hörbuch, vorgelesen von Matthias Brandt, gehört. Ich kann mich leider den meisten Meinungen hier nicht anschließen. Der Stil und Inhalt haben mich schwer enttäuscht. Ich bin begeistert von Autoren wie Nesbo, Adler-Olsen, Keppler usw. und vielleicht hatte ich etwas anderes erwartet aber ich fand den Verlauf der Geschichte unglaublich langatmig und sehr zäh. Besonders die Gespräche zwischen Winter und Ringmar fand ich extrem ermüdend. Mir hat einfach die Spannung gefehlt und das trotzt toller Leistung von Matthias Brandt.

12.12.2010 14:25:54
wallilanda

Kann nur etwas zum Hörbuch sagen, wollte das Thema eigentlich nicht hören (Kindesmissbrauch), der Matthias Brandt liest so einfühlsam vor und
es ist auch ein sensibles Buch, dass mit
dem Täter mifühlen lässt, natürlich vor allem die Angst um die Kinder,klar.
Nervenzerreissend spannend ist es nicht,
aber sehr lesenswert bzw hörenswert.

03.04.2010 17:43:49
d.xilef

Sollte ich (grade für die neuen "Edwardson-Leser") ein Ranking angeben, sähe es wie folgt aus:

1. Toter Mann
2. Der Himmel auf Erden
3. Tanz mit dem Engel

Nicht zu Unrecht steht auf dem Umschlag des neuen Edwardson-Romans "Der beste Winter aller Zeiten"! Obwohl mich bis auf "Tanz mit dem Engel" und "Der Himmel auf Erden" die Edwardsons-Krimis nie sooo "geflasht" haben, wie z.B. die alten Elisabeth George, Hakan Nesser, die kompletten Jo Nesbo und grade auch die Arne Dahl Romane durchgehend gefesselnd haben, habe ich ihm die Treue gehalten! Irgendetwas an seiner Schreibweise; grade aber auch die Methamorphose von Erik Winter interessieren mich seit der ersten Stunde.
UND ENDLICH: TOTER MANN verkörpert wirklich ALLES, was ich mir von einem Edwardson-Roman erwünschen kann! Toller, spannender Plot, diverser Weiterentwicklungen in den jeweiligen (im privaten Bereich, aber auch innerhalb des Teams) Beziehungen des Ermittlerteams, subtile Gesellschaftskritik (nicht so wie bei Mankell mit dem erhobenen Zeigefinger)...,
ach, einfach ALLES.

12.02.2009 14:00:00
pescheg

«Der Himmel auf Erden» hat mich, wie alle vorherigen Romane der Erik Winter-Reihe, nur wenig begeistert. Ist der eine Teil der Handlung – die Jagd nach einem Kindsentführer – einigermaßen spannend, verbreitet der andere Teil – vier seltsame Überfälle auf Studenten – nur Langeweile.

Kommissar Winter ist mit seiner ewigen Sorge um seine kleine Tochter rührend. Und der überall lauernde Entführer wirkt gleichzeitig gefährlich und mitleiderregend. Beim Blick in die Psyche der Figuren liegt Edwardsons Stärke. Da vergisst man schnell den unbefriedigenden Aufbau und die vielen Längen des Romans. Man wünscht sich aber schon, dass der Verlag oder der Autor das Manuskript nochmals überarbeitet und den Roman um 100 Seiten gekürzt hätte.

25.09.2008 16:11:35
marry16

ich als edwardson-fan kann mal wieder nur begeistert weitergeben, dass sich die anschaffung dieses buches lohnt. normalerweise würde ich die nordischen krimis nicht gerade zu meinen liebsten zählen, auch mit mankell konnte ich nichts anfangen, doch von erik winters geschichten kann ich nicht genug bekommen. sicher nicht jeden geschmack treffend arbeitet der autor mit wunderschön melancholischen aber liebenswerten bildern und selten entdeckt man romane deren charaktere so selbstverständlich real wirken, dass man von ihnen fast als "bekannte" sprechen könnte. ein muss!

23.11.2007 13:07:29
Giovanna Lombeck

Ich bin froh, dass Winter ein bisschen menschlicher wird. Diese betonte Einsamkeit und Bindungsunfähigkeit gepaart mit Winters ständiger Geilheit haben mich zu Beginn doch eher angestrengt. Ich bin keineswegs auf der Suche nach dem perfekten "Papi-Komissar" mit der privaten Familienidylle, ich habe auch lieber die leicht "kaputten" Typen. Aber dieser geschniegelte Womanizer der ersten Bände, der Frauen nur zum Druckausgleich braucht (was m. E. gar nicht zu seiner sonstigen schöngeistigen Art passt), ist mir mit der Zeit doch auf die Nerven gegangen. Deswegen bin ich froh um ein wenig zu viel Idylle und Beschützerinstinkt!

20.07.2007 05:49:11
Mäxchen

Mein zweiter Erik Winter Roman nach dem großartigen "Zimmer Nr.10" und nur minimal schwächer.
Dieser Krimi besitzt drei große Stärken:
Zum Einen die allgemeinen Gedanken der Serienhelden über das Leben ansich , die mich zwischendurch immer wieder aus der Story herausgetragen haben, weil sie einfach so viel mehr leisten, als einfache Unterhaltung, wie sie ein Großteil von Büchern "nur" leistet.
Hier fühlte ich mich an die 3 "Blick zurück in die Jugend" Romane von Nesser erinnert.
Zweitens der trockene, facettenreiche Humor, der häufig eher unvermittelt eingestreut wird und den Ermittlungen bzw. dem Umgang der Polizisten untereinander eine große Prise Realität einhaucht.
Stärke Nummer 3 ist ganz klar das Ende (und damit meine ich die beiden letzten Seiten), wodurch das Werk einfach im Kopf des Lesers hängenbleibt.
Der Inhalt lebt davon, dass man lange nicht weiß, wie die zwei Handlungsstränge zusammenhängen und wie sich gewisse Einzelheiten wohl einfügen werden.

Edwardson ist sicher kein Fast-Food-Autor, aber wer sich auf seinen Stil einlässt, bekommt auch in diesem Buch ein Krimimahl der gehobenen Klasse serviert.

19.02.2007 19:34:36
klein_my

Ich fand das Buch ganz gut, obwohl ich mich wie einige sicher auch, gefragt habe was diesse beiden fälle direkt miteinander zu tun haben. vielleicht waren auch die personenbezogenen probleme ein wenig störend, aber im großen und ganzen ein sehr spannendes und bewegendes buch.

02.04.2006 13:20:04
Jens

Dieses Buch ist in der Hitliste der "Kommissar-Winter-Reihe" ziemlich weit oben anzusiedeln! Es gelingt Edwardson sehr gut, die richtige Atmosphäre zu schaffen. Um der Entwicklung der Story im privaten Bereich folgen zu können, muss man aber wohl schon die vorigen Bücher der Reihe kennen.
Die Art, wie am Ende alles zusammengeführt wird ist wirklich ein bisschen arg konstruiert, dieser Minuspunkt lässt sich aber verschmerzen, da wirklich das ganze Buch über die Spannung gehalten wird.
Erinnert hat mich dieser Fall ein bisschen an Mankells "fünfte Frau". Ähnlich wie da, ist dieses Buch kein klassischer Krimi im Sinne von "Whodunnit" sondern eher ein "Whyhedunnit".
Insgesamt ein fesselndes Buch - 92° von mir!

27.02.2006 17:25:20
Michaela

Ich habe mich zum ersten Mal an Ake Edwardson versucht und sicher auch zum letzen Mal. Es kommt überhaupt keine Atmosphäre auf, die Figuren bleiben alle gleichgültig. Diese kurzen, abgehackten Sätze und ständigen Andeutungen sind nicht so mein Fall. Ich hab mich halt durchgequält, aber wirklich spannend fand ich nicht.

10.07.2005 19:19:44
Bernhard Kessen

Das Buch weist alle Stärken und Schwächen Edwardsons auf: Es ist vergleichsweise spannend, hier praktisch bis zum letzten Satz, und die schon bekannten Charaktere von Winter und seinen Kollegen werden mit weiteren Konturen versehen, sie werden dadurch immer lebendiger. Dies aber ist auch eine der Schwächen: Der Autor verzettelt sich auf den 460 Seiten und übertreibt bei dem Versuch, den ermittelnden Kollegen einen familiären Hintergrund zu geben. Das ewige Nurandeuten war schon aus anderen Werken bekannt, so bleibt auch hier lange unklar, wessen Ringmar von seinem Sohn beschuldigt wird. Das ist unfair und ein mittlerweile ausgelutschter Trick, vordergründig Spannung zu erzeugen.
Ein weiterer zu kritisierender, aber auch verständlicher Schwachpunkt des Buches ist, dass sich zwei Fälle, die nun wirklich ganz und gar nichts miteinander zu tun haben, die aber zufälligerweise von den gleichen Beamten bearbeitet werden, letztendlich als ein Fall mit wahrlich kompliziertem Background entpuppen. So läuft das in Wirklichkeit nicht, aber muss nicht ein Buch, um lesenswert zu sein, solche Sachen erfinden? Edwardsons Plots aber geraten dadurch in Gefahr, unglaubwürdig zu werden, weil der Leser nach Lektüre einiger Bücher darauf gefasst ist.
Trotzdem, lesenswert ist Edwardson trotzdem, finde ich, denn, wie gesagt, spannend ist das Buch und der schwedische Autor ist nun auch nicht jemand, der des Schreibens nicht mächtig wäre.
Vergleiche mit zwei anderen schwedischen Autoren, Hakan Nasser und Henning Mankell, fallen dann so aus, dass ich Edwarson da in der Mitte, weit vor Nasser, aber auch weit hinter Mankell, platzieren würde. Mankell gelingt es einfach besser, eine in sich gebrochene Persönlichkeit wie seinen Kommissar Wallander glaubhaft zu machen. Winter ist zu nett, da muss sich etwas ändern.

28.01.2005 14:15:26
Lepatissier

Ich habe mich durch das Buch mehr oder weniger durchquälen müssen. Die Handlung kommt einfach nicht richtig in Schwung und der Leser wird nach meinem Geschmack zuviel mit den Problemchen der handelnden Personen belästigt. Die Charaktere bleiben dem Leser trotzdem fremd und gleichgültig. Die einzelnen Handlungsstränge sind meist wenig interessant und ihre endliche Zusammenführung wirkt konstruiert. Das Bischen Geschicht hätte auch in eine Kurzgeschichte verpackt sein können.
Ich kann mich dem Urteil "grosse Krimiliteratur" nicht anschliessen.

27.07.2004 22:54:45
Dr. Gunthard Niederbäumer

Auch mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte hat keine Durchhänger und die Spannung kann bis zum Schluss aufrecht gehalten werden. Dass der Papi Erik etwas sehr stark betont wird, kann dem Autor verziehen werden, da der Rest wirklich klasse ist.

17.06.2004 12:31:32
Andrea aus Köln

Ich bin ein eingefleischter Ake Edwardsson Fan.Die Art wie er die zwichenmenschlichen Beziehungen beschreibt gefällt mir einfach gut.Krimis brauchen für meinen Geschmack auch privates Drumherum,nicht nur stures hinter dem Verbrecher herjagen.Das schaffft Ake Edwardsson hervorragend.In Himmel auf Erden fehlte mir das ein wenig.Erik Winter ist nun Ehemann und Vater und für meinen Geschmack ein wenig langweilig geworden.Es fehlte mir das gewisse Etwas das ich an Erik bisher so liebte.Vom neusten Fall habe ich ja nicht so berauschende Kritiken gelesen.....Werde ihn trotzem lesen.In diesem Sinne viel Spass beim Krimi-Lesen

01.06.2004 08:47:01
Koni

Wie immer sind Edwardsons Bücher Feinkost, auch in diesem Fall. Nur: Ein bisschen aufgesetzt wirkt das Ganze schon - jetzt als Papi sieht Erik Winter auch gleich Gefahr für seine Tochter und sein Kollege Ringmar hat ja auch so seine liebe Mühe mit Missverständnissen zwischen Vätern und Söhnen.

16.05.2004 18:52:30
Hannelore

Ich habe heute (endlich!) mit "Der Himmel auf Erden" angefangen und kann schon sagen: das Buch nimmt mich gefangen. Offensichtlich wieder ein klasse Buch von A.E.

24.03.2004 14:36:49
andrea

Ich habe alle Ake Edwardson Krimis gelesen.Auch diesmal hat er mich nicht enttäuscht.Besser wie nie,einfach zum süchtig werden.Weiter so!!!!Freue mich schon auf den nächsten.

12.11.2003 14:24:22
S.T.

klasse

07.02.2003 11:46:51
pet

Wesentlich besser als "Das vertauschte Gesicht". Das Figuren sind viel greifbarer geworden. Und die schwedische Winterstimmung sorgt wieder mal für die passende düstere Atmosphäre.

01.01.2003 18:34:32
Doris

Auch ich möchte gerne sagen: dieses Buch ist einer der besten Krimis, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Edwardsson schafft es mit seinem tiefgründigen Stil, der das Geschehene meist nur andeutet, den Leser absolut zu fesseln ....macht absolut süchtig - im positivsten Sinne!

02.11.2002 20:57:37
Biggi

Mein erster Krimi von Ake Edwardson und bin ganz begeistert. Tolle Charaktere, spannend und mitreissend geschrieben. Wirklich ein sehr guter Krimi. Zähle ich zu meinen Favoriten