Das dunkle Haus

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Bonnier, 2012, Titel: 'Hus vid världens ände', Seiten: 413, Originalsprache
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2014, Seiten: 5, Übersetzt: Boris Aljinovic

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Nach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern?

Das dunkle Haus

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Letzte Kommentare:
26.07.2018 15:03:06
Wanderer

Billig. Ellenlange, nichtssagende Gespräche (das gibt mehr Seiten...); Sprüche wie am Stammtisch; Polizisten, die sich unterhalten, als ob sie Dorfdeppen wären... Die Handlung künstlich aufgebauscht und ermüdend. Nach 150 S. bin ich zum Ende gesprungen, mit dem Gefühl, meine Zeit verloren zu haben. Nicht einmal der Stil hat etwas Persönliches oder Interessantes. Daß seine Bücher sich derart verkaufen, läßt über die Bildung seiner Leser nachdenklich werden...

18.09.2016 23:04:12
groucho

Auch mir fiel es sehr schwer, in die Handlung zu finden und leider war es dann ebenso schwierig, den endlich gefundenen Faden nicht wieder zu verlieren. Das liegt zum einen an der Vorliebe des Autors zum ständigen Schauplatzwechsel, der den Lesefluss im Hinblick auf die Zusammenhänge immer wieder unangemessen hemmt und zum anderen an der Erzählweise, die ich als teilweise ebenso unzumutbar wie das phasenweise Schreiben ganzer Absätze ohne jegliche Interpunktion fand. Vielleicht soll dieser Stil der Erzählung innovativ wirken, aber auf mich wirkt er schlicht und ergreifend grottenschlecht. Diese gravierenden Mängel beeinträchtigen das Lesen so sehr, dass die Handlung, die als solche allenfalls im qualitativen Durchschnittsbereich anzusiedeln ist, mehr und mehr in den Hintergrund rückt. Fazit: Der Schwede Are Edwardson ist literarisch gesehen meine erste skandinavische Enttäuschung.

12.12.2015 14:24:59
Frank Buschmann

Nicht viel Neues in Göteborg, aber das ist diesmal auch ganz gut so. Edwardson bietet bekannte Hauptpersonen, die bekannte skandinavische Schwermut für Männer (Stichworte Whisky und Coltrane) und seinen bekannten Dialogstil, der je nachdem extrem gekünstelt oder auch ganz originell wirken kann. Die Story finde ich sehr spannend und gut konstruiert, mit reichlich möglichen Lösungen, die bis zuletzt auch noch offen gehalten werden. Sicherlich hat Edwardson schon bessere Winter-Krimis geliefert, aber mir ist die Rückkehr dennoch sehr willkommen!

02.09.2014 03:31:55
Heiko Bolick

Ich bin anderer Meinung als "unclethom" und fand das Buch (Hörbuch) vor allem auf der psychischen Ebene des aus der Auszeit zurückgekehrten Erik Winter extrem spannend. Äusserlich passiert zwar in der Geschichte um den Mord an einer Frau und ihren zwei kleinen Kindern nicht viel - die bruchstückhafte Polizeiarbeit nimmt ihren Lauf, doch legt der Autor ganz gekonnt eine falsche Spur nach der anderen und auch die Brotkrümel auf der vermeintlich richtigen erweisen sich als falsch ... das ganze Bild ergibt sich wie bei einem Klassiker ganz am Schluss. Ich finde das sehr gut gemachtes Krimi-Handwerk. Heiko Bolick

13.03.2014 15:13:06
unclethom

Es ist mir unwahrscheinlich schwer gefallen in das Buch hinein zu kommen. Es kam mir vor als hätte es jemand anderes geschrieben. Die eigentlich bekannt gute Schreibweise, die mich in vorherigen Büchern des Autors gefesselt hat, ließ mich dieses mal völlig kalt und ich quälte mich regelrecht durch das Buch. Es mag durchaus sein, dass sich mein Geschmack etwas gewandelt hat, aber für mich war dieses Buch sein bisher schwächster Titel.
Sehr lange kam keine Spannung auf und als sie dann aufkam war es dennoch nur ein seichtes dahinplätschern.

Die Dialoge kamen mir lahm und gezwungen vor, aber nicht so spannend wie bisher gewohnt. Was ich dem Buch zugute halten kann, ist, dass man lange nicht den Täter erahnen konnte. Es gab einige Verwirrungen, die einen auf falsche Fährten lockte, aber leider insgesamt kann ich nur mit 3 von 5 Sternen bewerten.