Rotes Meer

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Norstedt, 2006, Titel: 'Vänaste land', Seiten: 351, Originalsprache
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2008, Seiten: 4, Übersetzt: Aljinovic, Boris; Grote, Ulrike, Bemerkung: Regie: Gabriele Kreis
  • Berlin: List, 2009, Seiten: 362

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Gegen halb vier am Morgen kamen die Mörder. Sie töteten Jimmy Foro, den Besitzer eines kleinen, rund um die Uhr geöffneten Ladens, und zwei seiner kurdischen Mitarbeiter. Als Erik Winter wenig später an den Tatort gerufen wird, steht er vor einer ungeheuren Blutlache. Wofür sind diese Männer bestraft worden? Und wo ist der kleine Junge, der angeblich alles gesehen hat? Winter kommt nur schwer voran mit den Ermittlungen in einem Milieu, in dem der Kampf ums Überleben zusammenschweißt. Als er zu verstehen beginnt, was es heißt, am Rande des Abgrunds und ohne Heimat zu leben, geschieht ein weiterer Mord. Winter muss unbedingt den Jungen finden. 

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Letzte Kommentare:
19.03.2014 16:12:09
Hugo

Gääähn... Sehr zäh und langatmig, was typisch ist für den Autor, aber in diesem Buch noch etwas extremer. Null Spannung, man muss die Seiten teilweise mehrmals lesen und sich durch das Buch quälen. Seltsam, dass der in Schweden so beliebt ist. Lohnt sich nicht. Lest lieber Wallander, Nesbo, Adler-Olson,...

20.04.2012 16:25:43
Minaldino

Ake Edwardson gehört(e) bisher durchaus zu meinen bevorzugten Autoren.
Bis zu Seite 100 habe ich mich durch dieses Buch gequält, in der Hoffnung auf Besserung und als Anerkennung für bisherige Leistungen Edwardsons. Dann war 'Rotes Meer' das erste Buch dieses Autors, das ich nicht weiterlesen konnte und wollte.
Zäh und überfrachtet mit überflüssigen Dialogen - langweilig und enttäuschend.
Es gibt geeignetere Literatur, um sich über die Probleme von Einwanderern zu informieren - dazu muss ich keinen Krimi schreiben.

06.02.2012 15:51:03
George-Kaplan

Schließe mich auch numerobis an, das ist 'Kriminalroman goes Literature'. Keine Spannung, dafür aber seitenweise sinnlose Dialoge und Langeweile.
Wem die Befindlichkeiten kurdischer Migranten in Göteborg am Herzen liegen, bitte sehr.
Das diese mein Erstkontakt mit Herrn Edwardson war, gebe ich ihm eine neue Chance. Versagt er auch da, war's das. Es gibt zu viele Bücher, die darauf warten gelesen zu werden, als seine Zeit mit so einem Langweiler zu vertrödeln.

02.03.2011 20:44:09
sarah

Sehr treffend, bravo !! Am besten fand ich die Beschreibung der "sinnlosen Dialogen".Auch "zähe" ist ein ziemlich mildes Wort für die endlose, leere Errinerungen und Assoziationen des Inspektor Winter die in überhaupt keinem Zusammenhang mit der Ermittlung selbst sind oder mit der ganzen Geschichte.
Die Edwardsons - Winters viel zu große Vorliebe für die Einwanderer scheint übertrieben und dadurch unnatürlich und zweifelhaft zu sein. Vielleicht eine Jagd auf die neue Leser?

21.10.2010 17:22:10
Tina05

Dieses Buch hat mir in der Reihe um Erik Winter bisher am besten gefallen. Es ist mit seinem Thema sehr aktuell und verfällt doch nicht in Klischees. Ich wurde dazu angeregt zu überlegen wie ich mich als Flüchtling in einem fremden Land fühlen würde. Dazu kommt ein überraschendes Ende. Ein Buch, das sich zu lesen lohnt.

13.09.2010 13:13:46
Petra

Sehr spannend war das Buch zwar nicht, aber auch nicht langatmig! Ist gut und schnell zu lesen, man überlegt die ganze Zeit mit wer, warum - genau wie die Ermittler, es fehlen nun mal Beweise. Dafür ein recht unerwarteter Schluss. Und sowas mag ich an Büchern und Filmen immer!
Also: empfehlenswert, aber man sollte einfach nicht zu viel erwarten.

12.11.2009 17:30:32
Tami

Ziemlich zäh zu lesen!
Bin von Ake Edwardson besseres gewohnt! Ewige sinnlose Dialoge, die zu nix führen! Kann mir zwar vorstellen, daß Ermittlungen in der Migranten Szene sehr schwierig sind, aber das war langweilig! Eindeutig der schlechteste der Erik Winter Reihe!
Schade, hoffe auf "Toter Mann"!

10.11.2009 18:05:15
murphy

Ich kann mich numerobis nur anschliessen: schrecklich!! ( aber ich beiss\' mich tapfer durch!)Lese dafür noch ein Buch gleichzeitig, als Ausgleich :-))
Es ist kein Fortkommen in dem Buch, es liest sich äusserst mühsam.
Da ich aber ein Fan von Edwardson bin, lese ich tapfer weiter und habe schon sein nächstes Buch von ihm auf der Wunschliste. "Die Hoffnung stirbt schliesslich zuletzt!"

16.08.2009 15:13:11
numerobis

ein schreckliches Buch.
Ich habe Ake Edwardson bisher gerne gelesen, aber dieses Buch war grausig.

hunderte von Seiten passiert nichts bis auf Kopfschmerzen die ich auch bekam.

Muss ansteckend sein, schlimmer als die Schweinegrippe

Kaum Ermittlungsarbeit eine Menge privates.

Ich werde den nächsten lesen, wenn der nicht besser ist, kommt mir Edwardson nicht mehr ins Regal.

25.04.2009 22:04:01
Christa Frittum

wieder ein ausgezeichneter krimi von edwardson. er zeigt den alltag von einwandererfamilien auf, noch dazu in extremsitutionen wie einem mord. der zusammenhalt unter ihnen, der den fortbestand ihrer kultur und das überleben in einer ungewissen zeit widerspiegelt. die gleichgültigkeit der mitmenschen. die erfahrungen die flüchtlinge erleben und erdulden müssen, die sie auch nie wirklich verarbeiten können, da sie sich niemanden anvertrauen können oder wollen, da das mißtrauen überwiegt.
ein erstklassiger krimi der mit sehr viel einfühlungsvermögen geschildert wird. erst auf den letzten 50 seiten habe ich die zusammenhänge begriffen.

17.04.2009 11:31:31
Henning Staats

Ich habe darauf gewartet, dass Rotes Meer als Taschenbuch erscheint. Jetzt war ich nach der Lektüre eher enttäuscht.
Es werden 3 Migranten getötet aufgefunden. Der Taxifahrer, der sie entdeckt hat, hat "leichte Schritte" gehört. Sonst nichts. Kein Hinweis auf Täter oder Motiv.
Unendliche Dialoge der bekannten Ermittler. Langatmig. Nach 300 Seiten noch keine Idee wer warum gehandelt hat.
Dafür gibt es Einblicke in den trostlosen Alltag von Migranten in Schweden.
Winters Kopfschmerz begleitet den Leser, wie auch die etwas unbeholfene Suche nach dem Verursacher oben erwähnter leichter Schritte.
Auf den letzten 20-30 Seiten dann die Auflösung .
Ein Krimi, langatmig ohne die sonst bei Edwardson begeisternde Spannung und flüssige Erzählfreude.
Schade.