Das dunkle Paradies

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • New York: Putnam's Sons, 1997, Titel: 'Night Passage', Seiten: 322, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1998, Seiten: 318, Übersetzt: Robert Brack
  • Bielefeld: Pendragon, 2013, Seiten: 226

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Stefan Heidsiek
Tougher than the Rest

Buch-Rezension von Stefan Heidsiek Sep 2010

Robert B. Parkers Roman Das dunkle Paradies, der Auftakt der Serie um den Kleinstadt-Polizeichef Jesse Stone, erschien erstmalig im Jahr 1997. Ein Jahr später folgte die deutsche Übersetzung durch Robert Brack im Rowohlt-Verlag, der kurz darauf die Herausgabe weiterer Werke des Autors einstellte. Nun nimmt Pendragon, welcher sich in der Vergangenheit vor allem auf die späten Titel um den Bostoner Privatdetektiv Spenser konzentriert und zuletzt erst den Standalone Wildnis neu veröffentlicht hat, den Faden wieder auf. Mit Das dunkle Paradies (eine gute Entscheidung, den alten, weil treffenden Titel beizubehalten) und Terror auf Stiles Island serviert uns der Bielefelder Verlag gleich zwei Stone-Bände auf einmal, in dem Bestreben auch die restlichen acht Bände folgen zu lassen. Eine gute Nachricht, erlebt der Leser hier doch eine Rückbesinnung auf die klassischen Motive des "Hardboiled"-Novels durch Parker, der auf die für Spenser so typischen lakonischen Frotzeleien verzichtet und dessen offensiv ausgestellter Coolness er die eiskalte Zurückhaltung Stones entgegenhält. Herausgekommen ist ein rasiermesserscharf geschnittener Plot. Ohne Haken und Ösen, gerade und zielstrebig wie ein amerikanischer Highway und tiefgründig wie der Pazifische Ozean, an dessen Ufer der Roman seinen Anfang nimmt.

Jesse Stone steht vor den Scherben seines Lebens. Seine Frau ist mit einem anderen durchgebrannt, er selbst ist dem Alkohol verfallen und hat dadurch seinen Job als Polizist bei der Mordkommission in Downtown L.A. verloren. Die einstige Heimat hält nichts mehr für ihn bereit, was bleibt ist die Flucht. Die Möglichkeit dazu bietet ein Job-Angebot von der anderen Seite des Kontinents. Als Polizeichef in der ruhigen neuenglischen Kleinstadt Paradise soll er für Recht und Ordnung sorgen. Stone, der dies als Chance sieht, seine Probleme in den Griff zu bekommen, nimmt an und macht sich im Auto auf den Weg quer durch die USA. Doch bereits kurz nach seiner Auskunft muss er erfahren, dass die beschauliche Idylle von Paradise vor allem eine gut gepflegte Fassade ist, unter der Korruption, Waffenhandel und politischer Extremismus hervorragend gedeihen.

Als wenig später ein Streifenwagen beschmiert und die Revier-Katze tot vor der Wache aufgefunden wird, regt sich in Stone erstes Misstrauen. Warum hat man gerade ihn eingestellt, wo sein Alkoholproblem doch bereits im Vorstellungsgespräch deutlich zutage getreten ist? Steckt der muskelbepackte Schläger Jo Jo Genest wirklich allein hinter der Tat oder handelt er im Auftrag eines anderen? Und wem kann er hier in Paradise eigentlich überhaupt noch trauen?

Völlig auf sich allein gestellt, beginnt Stone mit seinen Nachforschungen und sticht dabei in ein äußerst gefährliches Wespennest …

Zugegeben: Anhand des kurzen Inhaltsabrisses ragt Parkers Das dunkle Paradies nicht wirklich aus der Masse der Kriminalliteratur heraus. Das Besondere offenbart sich auch erst im Detail, denn Parker präsentiert die allseits bekannte "Gebrochener-Cop-räumt-auf"-Story, die selbst "Rambo"-Darsteller Stallone zu höchsten schauspielerischen Leistungen beflügelte, in einem gänzlich anderen Gewand. Entgegen seiner Konkurrenz verzichtet der Autor auf die üblichen Rache-Effekte oder patronengeschwängerten Showdowns und überrascht stattdessen mit einem ruhigen, melancholischen Stil, der die stillen Momente weit mehr betont, als die durchaus auch vorhandenen Ausbrüche von Gewalt. Im Mittelpunkt des Ganzen steht dabei natürlich Jesse Stone, dessen wortkarge, introvertierte und vor allem undurchschaubare Art dem Leser sogleich ins Auge fällt und welche die Spannungsmomente des Romans mit seiner kühlen Gleichgültigkeit nochmals betont. Wo andere Cops mit großen Gesten, harten Sprüchen oder gar wohlgezielten Faustschlägen das kriminelle Gegenüber zu Fall bringen, genügt Jesse Stone meist ein langer, geduldiger Blick. Sein Verzicht auf viele Worte ist es, der seine Gegner zum Reden und damit letztlich auch zu Fall bringt. Ironischerweise ähnelt er dabei sehr einem weiteren Serienhelden, welcher sich jedoch auf der anderen Seite des Gesetzes aufhält: Richards Starks Parker. Gemein haben beide allerdings noch weit mehr.

Wie der Verbrecher, so weiht nämlich auch der Cop Stone niemanden in seine Pläne ein. Er ist ein Einzelgänger, trifft seine Entscheidungen allein und sieht auch keinerlei Notwendigkeit diese im Nachhinein anderen Personen zu erklären. Eine Eigenschaft, welche ihm neben Bewunderung auch später viel Kritik in Paradise einbringt, und schließlich dafür sorgt, dass der Leser gegen Ende um das Leben des pragmatischen Helden bangen muss. Bis dahin dreht Robert B. Parker die Schrauben am Plot immer enger, der sich, obwohl man in Perspektivwechseln stets über das Treiben der Gegenspieler informiert ist, in Sachen Spannung keinerlei Durchhänger erlaubt und vor allem "Noir"-Puristen aufs Beste unterhalten dürfte. Diesem Genre bleibt Parker in seiner altmodischen Erzählweise übrigens weitaus näher, als dem "Police Procedural". Auch wenn sich ein Großteil des Romans in den vier Wänden des Polizeireviers abspielt, wird die eigentliche Arbeit der Gesetzeshüter nur wenig betont. Stone, abgehärtet durch seine Erfahrungen in Downtown L.A., agiert in erster Linie als Instinktermittler, der den Apparat lediglich zur Absicherung und möglichst wenig benutzt, da er bis zuletzt fürchten muss, den Feind in den eigenen Reihen zu haben.

Hierin unterscheidet sich der Roman auch von der (ebenfalls sehr empfehlenswerten) Verfilmung, in der Tom Selleck den gebrochenen Cop Jesse Stone mimt, und welcher Frank Göhre in der Pendragon-Ausgabe ein äußerst aufschlussreiches Nachwort gewidmet hat. Sellecks Stone ist zwar ebenso mundfaul, aber ein doch weit besserer Teamplayer als seine literarische Vorlage. Zudem gehen die Fernsehfilme in größerem Maße auf die Stellung der Polizei innerhalb der Kleinstadt ein. Diese Thematik reißt Robert B. Parker im Auftakt der Serie nur an, wobei es ihm mit wenigen Worten gelingt, die typische Szenerie der neuenglischen Provinz mit all ihren Facetten einzufangen bzw. den Kontrast zwischen West- und Ostküste zu unterstreichen. Überhaupt ist Stones Autofahrt von L.A. nach Paradise ganz zu Beginn eins der stilistischen Highlights des Romans, in dem Parker zwischen aktuellen Eindrücken und Rückblicken hin und her wechselt, und den Leser dabei gleichzeitig die verschiedenen Seiten der USA erleben lässt. Ob verschneite Berghänge, staubbedeckte Wüsten oder die kühle Gischt des tobenden Atlantiks – dank der bildreichen Sprache ist man stets mittendrin statt nur dabei.

Im Verbund mit dem temporeichen, geradlinigen Plot verzeiht man Das dunkle Paradies dann sogar den ein oder anderen etwas zu tumben Bösewicht. Robert B. Parker ist mit Jesse Stone ein unheimlich interessanter Gegenpart zum lässigen Detektiv Spenser gelungen. (Auf den wird er in späteren Werken sogar persönlich treffen - Fans der Serie werden hier bereits Captain Healy wiedererkannt haben). Eine ganz dicke Empfehlung für alle Freunde des "Good-Old"-Noir und ein mehr als neugierig machender Auftakt einer Serie, bei deren Veröffentlichung der Pendragon Verlag hoffentlich langen Atem beweist. Mögen ihn möglichst viele Leser dabei unterstützen!

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Letzte Kommentare:
26.08.2018 21:05:54
OHombre

Robert B. Parker hat 9 Romane über Jesse Stone geschrieben. Diese 9 Romane zählen eigentlich zum Hauptwerk des Autors. Sie zeichnen sich durch eine detaillierte Milieuschilderung aus. Gleichzeitig stehen die Romane in der Tradition eines Raymond Chandler und Dashiell Hammett.
Der inhalt
Jesse Stone war Polizeibeamter in Los Angeles. Dort war er bei der Mordkommission. nachdem seine Ehe gescheitert war, sprach er zunehmend dem Alkohol zu, was zur Kündigung seines Jobs beim Morddezernat in Los Angeles geführt hat.
Um emotional Abstand zu gewinnen, bewirbt er sich daraufhin auf den Posten des Polizeichefs von Paradise in Massachusetts. Aufgrund der räumlichen Entfernung hofft er, dadurch auch entsprechend emotionale Distanz zu bekommen.
Verwundert ist er allerdings darüber, dass er trotz betrunkenen Zustandes den Posten des Polizeichefs in dem fiktiven Paradise bekommt. Schon bald merkt er jedoch, dass er nur als Marionette des Stadtrates - der eigentlich das Sagen in der Stadt hat - sein soll. Schnell wird klar, dass der eigentlich beschaulich wirkende Ort alles andere als friedlich und verschlafen ist. Unter der Oberfläche brodelt es und Jesse muss - nachdem es in der kleinen Stadt sogar plötzlich Morde gibt - schnell feststellen, dass er nicht nur vordergründig wegen kleinerer Delikte für Recht und Ordnung sorgen muss. Zudem hat er auch gegen den Widerstand des Stadtrates zu kämpfen und kann sich nicht sicher sein, auf wessen Seite die ihm unterstellten Polizeibeamten stehen. Eine besondere Dimension bekommt die Situation dadurch, dass dann auch noch der ehemalige Polizeichef von Paradise - also der Vorgänger von Jesse - ermordet wird.
Fazit
Robert B. Parker war bereits mit seiner Roman-Serie um den Detektiv Spencer sehr erfolgreich und etabliert, als er sich entschied einen zweiten Romanhelden aus der Taufe zu heben. Aufgrund der von ihm entwickelten Schreibroutine war es Robert B. Parker zeitlich möglich, die Serie um Jesse Stone noch zusätzlich zu schreiben. Aus seiner Feder stammen insgesamt 9 Folgen, die allesamt im Pendragon Verlag, Bielefeld. neu erschienen sind. Jetzt hat der Pendragon Verlag alle 9 Folgen in 3 Bundle á 3 Romanen noch einmal äußerst kostengünstig als ebook herausgebracht.
Mit Jesse Stone hat Robert B. Parker einen sowohl sehr menschlichen als auch - was Rechtsstaatlichkeit anbelangt - unnachgiebigen und konsequenten Charakter geschaffen. Persönlich hat er nach wie vor unter dem Problem seiner gescheiterten Ehe zu leiden, wobei bemerkenswerterweise es auch Jenn - seiner geschiedenen Ehefrau - nicht zu gelingen vermag, die Trennung gefühlsmäßig durchzuziehen. Dies wiederum erschwert emotional die Situation für jesse, der eigentlich nie richtig wissen kann, woran er jetzt eigentlich ist und nach wie vor sich selbst auch noch nicht schlüssig darüber ist, wie seine Gefühlslage ist. Deutlich wird dies in seiner Unfähigkeit in Paradise eine entsprechende neue feste Beziehung aufzubauen, weil er offenkundig Angst davor hat, das dann wohl immer seine Exfrau zwischen ihm und seiner neuen Partnerin stehen würde.
So ambivalent auch die Gefühlslage des Helden ist, so konsequent ist er dann aber bei Ausübung seines Jobs. Beides macht den besonderen Reiz dieses Charakters aus. Auf der einen Seite ist er emotional verwundbar und deshalb auch geneigt, dem Alkohol zuzusprechen. Andererseits steht Jesse Stone für den aufrichtigen nicht korrupten Gesetzeshüter der geradlinig die Grundsätze des Rechtsstaates verteidigt und durchsetzt.
All dies macht es dem Leser sehr leicht, sich auf die Seite von Jesse Stones zu schlagen und mit ihm zu sympathisieren. Der Roman liest sich spannend und schnell. Dazu trägt insbesondere der schnörkellose Schreibstil von Robert B Parker bei. Durch sehr kurze Kapitel und viele Dialoge wird die Geschichte schnell vorangetrieben und man möchte eigentlich das Buch nicht aus der Hand legen, bevor man es nicht bis zum Ende gelesen hat. Ein Kompliment und Gütesiegel, dass man nicht vielen heutigen im Buchhandel erhältlichen Mainstream-Krimis verleihen kann.

04.06.2013 10:59:11
tassieteufel

Jesse Stone wurde aus dem Polizeidienst von LA gefeuert, weil sein Alkoholproblem zu groß wurde, seine Ehe liegt in Trümmern und er muß entscheiden, wie es nun weiter gehen soll. Die Stelle als Polizeichef im kleinen Örtchen Paradies am anderen Ende der USA scheint da eine gute Chance zu sein, sein Leben in den Griff zu bekommen. Doch warum stellt der Stadtrat aus der Vielzahl an Bewerbern einen Mann als Polizeichef ein, der betrunken zum Vorstellungsgespräch gekommen ist? Und kaum hat sich Stone ein wenig eingelebt, muß er festellen, das die Kleinstadtidylle trügt. Sein Vorgänger wird mit einer Autobombe ermordet und die Leiche einer nackten Frau sorgt für Unruhe in Paradies.

Die Jesse Stone Reihe war mir bisher nur durch die mehr als gelungenen Verfilmungen mit Tom Selleck bekannt, als ich daher zufällig die neu aufgelegten Bücher aus dem Pendragon Verlag entdeckte, habe ich sofort zugegriffen. Natürlich ist die Buchversion wesentlich komplexer als der Film, hier muß man deutlich unterscheiden. Im Buch arbeiten viel mehr Leute auf dem Revier als im Film und grade beim Plot wurde einiges gekürtzt. Auch Tom Selleck verkörpert einen viel älteren Jesse Stone als den von Parker beschriebenen, trotzdem hatte ich beim Lesen immer die Filmfiguren vor Augen, die trotz aller Abweichungen perfekt passen. Im Kopf hatte ich ebenfalls immer die malerisch anmutenden Landschaften Neuenglands, die in den Filmen wirklich wunderbar eingefangen wurden und mir beim Lesen des Buches ein plastisches Bild vermittelten. Das einzige was mir im Buch wirklich gefehlt hat, war Stones Hund Boomer, dessen „Erscheinen“ im Film im Nachwort umfassend erläutert wird.
Wie es sich für einen richtigen Krimi gehört, gibt es im Buch natürlich auch gewalttätige oder brutale Szenen, doch die Grundstimmung zieht sich eher aus den ruhigen, melancholischen Momenten. Passend dazu ist Parkers Schreibstil: lakonisch, schnörkellos und ehr einfach, seine Hauptfigur Jesse Stone ist wortkarg, in sich gekehrt und ein Einzelgänger, der auch im Job eher allein arbeitet und vieles für sich behält.
Facettenreich und mit viel Gespür für Details beschreibt der Autor die Verflechtungen und Hierarchien des kleinstädtischen Lebens mit all seinen absonderlichen Auswüchsen. Jesse Stone, der als Polizist in LA ganz anders arbeitete, ist hier nun dem Stadtrat „Hasty“ Hathaway unterstellt, der ganz eigene Vorstellung von Stones Arbeit hat.
Auch wenn es wie schon gesagt eher ruhig zugeht, so bleibt der Spannungsbogen durchweg erhalten und gipfelt in einem überraschenden Ende, das alle losen Fäden geschickt verbindet.

Fazit: ein mehr als gelungener Serienauftakt mit interessanten Charakteren, einem temporeichen Plot und einer stimmungsvollen Atmosphäre, ich bin begeistert!