Der Killer kehrt zurück

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • New York: Putnam, 2008, Titel: 'Stranger in Paradise', Originalsprache
  • Bielefeld: Pendragon, 2015, Seiten: 312, Übersetzt: Bernd Gockel

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Aufruhr in Paradise: Eine Schule für lateinamerikanische Einwandererkinder soll in einem Nobelviertel der Stadt gebaut werden. Die Anwohner fürchten eine Zunahme der Kriminalität durch Latino-Gangs. Polizei-Chef Jesse Stone hat alle Hände voll zu tun, um die erhitzten Gemüter zu beschwichtigen. Plötzlich taucht der Killer Wilson Cromartie genannt Crow in Paradise auf. Vor zehn Jahren ist er Stone als einziger Gangster bei einem brutalen Überfall mit einem Haufen Geld entwischt. Was will er in Paradise? (Übersetzt von Bernd Gockel)

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Letzte Kommentare:
24.05.2016 13:36:56
vifu

KlausChrist Kritik könnte ich mich fast nahtlos anschliessen.
Dieser Jesse Stone Fall gehört mit zu den guten Unterhaltungsromanen und hat halt viel vom alten Weltbild Mann/Frau, gut/böse, lässt aber, nicht nur mit der Entwicklung von Crow Zwischentöne zu! Schön süffisant wie immer, nicht ganz so staubtrocken wie die Spenser-Reihe!Ich freue mich sehr, dass R.B.Parker neu aufgelegt wird und somit schon auf den nächsten Fall ;-)

24.05.2016 13:36:08
vifu

KlausChrist Kritik könnte ich mich fast nahtlos anschliessen.
Dieser Jesse Stone Fall gehört mit zu den guten Unterhaltungsromanen und hat halt viel vom alten Weltbild Mann/Frau, gut/böse, lässt aber, nicht nur mit der Entwicklung von Crow Zwischentöne zu! Schön süffisant wie immer, nicht ganz so staubtrocken wie die Spenser-Reihe!Ich freue mich sehr, dass R.B.Parker neu aufgelegt wird und somit schon auf den nächsten Fall ;-)

18.04.2016 14:13:58
tassieteufel

In einem Nobelviertel soll eine alte Villa als Schule für Latino Kinder aus dem Nachbarort Marshport eingerichtet werden. Solche kriminellen Elemente in ihrer Nachbarschaft können die gut situierten Bürger natürlich nicht hinnehmen und gründen eine Bürgerinitiative. Da durch die Schule angeblich ein gravierendes Verkehrsproblem und mit den Problemkindern auch Drogen und Bandenkriminalität nach Paradise kommen werden, versuchen die Bürger, Polizeichef Stone auf ihre Seite zu ziehen, doch der reagiert anders als erhofft. Zudem hat Jesse ganz andere Sorgen, Wilson Cromartie, genannt Crow, ein indianischer Auftragskiller mit dem Jesse schon im Fall „Terror auf Stiles Island“ Bekanntschaft gemacht hat, ist in der Stadt und hat einen neuen Auftrag zu erledigen.

Wie gewohnt besticht Robert B. Parker auch in seinem 7. Jesse Stone Fall mit seiner kargen, prägnanten und lakonischen Erzählweise. Besonders die Dialoge zwischen Jesse und seinen engsten Mitarbeiters Molly und Suitcase sind dabei pointiert ausgearbeitet und sorgen oft für ein breites Grinsen. Zudem hat Molly Sexphantasien über den indianischen Auftragskiller Crow, Suitcase hat wieder mal ein Verhältnis mit einer älteren Frau und Jesse kämpft wie gewohnt mit seiner schwierigen Beziehung zu Jenn. Hier gibt es also viele kleine unterhaltsame Nebenschauplätze, die das Buch sehr kurzweilig gestalten. Davon abgesehen ist der Krimifall wieder sehr komplex, gut durchdacht und spannend und bringt zudem ein Wiedersehen mit dem Killer Crow, den man schon aus „Terror auf Stiles Island“ kennt. Dieser charismatische Bad Boy hat aber auch seine Prinzipien und Jesse muß erkennen, dass Crow bei diesem Fall auf seiner Seite steht und arbeitet am Ende mit ihm zusammen. Hier gibt es also einige unerwartete Wendungen, die immer wieder für Überraschungen sorgen.
Neben seinem komplexen Fall gewährt der Autor aber wieder einen guten Einblick in die amerikanische Gesellschaft und er tut dies mit einem durchaus kritischen Blick. Geldgier, Vorurteile, Bigotterie und Rassismus kommen dabei genauso zur Sprache wie Intoleranz und die vorgeblich christlichen Werte. Hier gelingt dem Autor ein vielschichtiges Bild einer Kleinstadt und er integriert darin seine lebensnahen Charaktere sehr gelungen.

FaziT: für mich der bisher beste Jesse Stone Krimi! Die ganze Reihe hat ein hohes Suchtpotenzial und bietet neben kniffligen Krimifällen, sehr facettenreiche Charaktere, eine charismatische Hauptfigur und Einblicke in das amerikanische Kleinstadtleben. Die prägnante Schreibweise des Autors verleiht den Büchern eine lakonische Note mit einem Schuß schwarzen Humors, der neben Spannung auch geistreiche Unterhaltung garantiert!

18.04.2016 14:12:56
tassieteufel

In einem Nobelviertel soll eine alte Villa als Schule für Latino Kinder aus dem Nachbarort Marshport eingerichtet werden. Solche kriminellen Elemente in ihrer Nachbarschaft können die gut situierten Bürger natürlich nicht hinnehmen und gründen eine Bürgerinitiative. Da durch die Schule angeblich ein gravierendes Verkehrsproblem und mit den Problemkindern auch Drogen und Bandenkriminalität nach Paradise kommen werden, versuchen die Bürger, Polizeichef Stone auf ihre Seite zu ziehen, doch der reagiert anders als erhofft. Zudem hat Jesse ganz andere Sorgen, Wilson Cromartie, genannt Crow, ein indianischer Auftragskiller mit dem Jesse schon im Fall „Terror auf Stiles Island“ Bekanntschaft gemacht hat, ist in der Stadt und hat einen neuen Auftrag zu erledigen.

Wie gewohnt besticht Robert B. Parker auch in seinem 7. Jesse Stone Fall mit seiner kargen, prägnanten und lakonischen Erzählweise. Besonders die Dialoge zwischen Jesse und seinen engsten Mitarbeiters Molly und Suitcase sind dabei pointiert ausgearbeitet und sorgen oft für ein breites Grinsen. Zudem hat Molly Sexphantasien über den indianischen Auftragskiller Crow, Suitcase hat wieder mal ein Verhältnis mit einer älteren Frau und Jesse kämpft wie gewohnt mit seiner schwierigen Beziehung zu Jenn. Hier gibt es also viele kleine unterhaltsame Nebenschauplätze, die das Buch sehr kurzweilig gestalten. Davon abgesehen ist der Krimifall wieder sehr komplex, gut durchdacht und spannend und bringt zudem ein Wiedersehen mit dem Killer Crow, den man schon aus „Terror auf Stiles Island“ kennt. Dieser charismatische Bad Boy hat aber auch seine Prinzipien und Jesse muß erkennen, dass Crow bei diesem Fall auf seiner Seite steht und arbeitet am Ende mit ihm zusammen. Hier gibt es also einige unerwartete Wendungen, die immer wieder für Überraschungen sorgen.
Neben seinem komplexen Fall gewährt der Autor aber wieder einen guten Einblick in die amerikanische Gesellschaft und er tut dies mit einem durchaus kritischen Blick. Geldgier, Vorurteile, Bigotterie und Rassismus kommen dabei genauso zur Sprache wie Intoleranz und die vorgeblich christlichen Werte. Hier gelingt dem Autor ein vielschichtiges Bild einer Kleinstadt und er integriert darin seine lebensnahen Charaktere sehr gelungen.

FaziT: für mich der bisher beste Jesse Stone Krimi! Die ganze Reihe hat ein hohes Suchtpotenzial und bietet neben kniffligen Krimifällen, sehr facettenreiche Charaktere, eine charismatische Hauptfigur und Einblicke in das amerikanische Kleinstadtleben. Die prägnante Schreibweise des Autors verleiht den Büchern eine lakonische Note mit einem Schuß schwarzen Humors, der neben Spannung auch geistreiche Unterhaltung garantiert!

22.11.2015 08:50:01
KlausChrist

Vor einiger Zeit habe ich die folgende Lesermeinung gepostet, und die ist einfach "verschwunden", deshalb einfach noch mal:
Die Troubles um die Schule sind, anders als die Kurzbeschreibung vermuten lässt, nur Nebengeplänkel, die Jesse Stone in gewohnt cooler Weise meistert. Haupthandlung ist das Verhalten des Killers, über das ich mich hier nicht weiter auslassen will - nur so viel: Die Kreise dieses Herrn sollte man KEINESFALLS irgendwie stören. Besondere Kennzeichen: Eiskalt, gnadenlos, clever, erschreckend autark (Spenser's Hawk lässt grüßen).
Die Story knüpft lose an die vorherigen Jesse Stones an, vor allem an "Terror auf Stiles Island": Nun hat Robert B. Parker den "Apachen-Krieger" Wilson Cromartie aka Crow zur Hauptperson gemacht. Der gewinnt an Sympathie, ist allerdings weiterhin mit allergrößter Vorsicht zu genießen, was Jesse Stone - im Gegensatz zur Damenwelt - immer im Hinterkopf behält. In bester RBP-Manier zieht Crow sein Ding durch - loyal ausschließlich sich selbst gegenüber und nur seinen eigenen Gesetzen gehorchend. Irgendwie eher ein Western als ein Krimi - nicht nur wegen des Indianers ;-) ABER: ohne spektakuläres Showdown. Nichtsdestotrotz: Spannende, schnörkellose - teilweise amüsante - Unterhaltung; nix für Agathe Christie-Fans, nix für Forensik-Freaks, nix für Hightech-Fuzzies... ganz nach meinem Geschmack. Meine Empfehlung!!!
Schade, dass sowas in der Art nicht bzw. kaum mehr in D veröffentlicht wird :-(