Tod im Hafen

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • New York: Putnam, 2006, Titel: 'Sea Change', Originalsprache
  • Bielefeld: Pendragon, 2014, Seiten: 328, Übersetzt: Bernd Gockel

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Die Leiche einer jungen Frau wird im Hafenbecken der neuenglischen Kleinstadt Paradise angespült. Schnell findet Polizei-Chef Jesse Stone die Identität der Toten heraus: Florence Horvath aus Florida attraktiv, reich und mit einer Vorliebe für außergewöhnliche Sexspielchen. Eine Kombination, die ihr offensichtlich zum Verhängnis wurde. Bei seinen Ermittlungen stößt Jesse Stone auf Widerstände. Zuletzt wurde Florence auf einer Jacht in Fort Lauderdale gesehen. Besitzer und Crew schweigen, ebenso wie Florences Schwestern, die sehr blonden und sehr gebräunten Zwillinge. Auch die Eltern verhalten sich merkwürdig unbeteiligt. Ein scheinbar kaum zu entwirrendes Geflecht aus Sex, Lügen und Verdrängung, aber Jesse ist ein sturer Hund und ein Fall ist erst dann abgeschlossen, wenn er geklärt ist.

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Letzte Kommentare:
26.12.2014 11:21:09
vifu

Netter "gemütlicher" Feiertagskrimi! Jesse hat leider mehr mit sich und Jenn zu tun und kommt erst langsam hinter dieses grausige Thema.
Hübsch sind die "Kometen" Spenser/Hawk/Fiore am Rand!
Mir scheint, daß Parker mit Jesse Stone auf seine alten Tage eine Frauenserie konzipierte. Doch er schrieb immer so schöne, staubtrockene Dialoge, daher unbedingt lesenswert!!

17.11.2014 15:35:55
tassieteufel

Im Hafen von Paradise wird die Leiche einer jungen Frau angespült. Schnell kann Polizeichef Jesse Stone die Identität des Opfers klären, Florence Horvath aus Florida, reich, sexy, verwöhnt und mit einer Vorliebe für ausgefallene Sexspiele. Jesse findet heraus, dass Florence zuletzt auf einer Yacht in Fort Lauderdale gesehen wurde, doch die Crew und der Besitzer samt Gästen verleugnen das und auch Florence Eltern und ihre Schwestern verhalten sich seltsam. Doch mit seiner eigenen Verbissenheit und Beharrlichkeit, gelingt es Jesse Stone auch diesmal, das scheinbar unentwirrbare Geflecht aus Lügen, Sex, Gewalt und Ignoranz zu durchdringen.

Es dauert ein wenig, bis der 5. Fall für Jesse Stone an Fahrt aufnimmt. Zunächst geht es etwas gemächlicher zu, im ersten Drittel gibt es reichlich Jenn und weniger Krimi. Jesse ist dabei sein reichlich verworrenes Verhältnis zu Ex Frau Jenn zu Kitten und beide versuchen einen Neuanfang. Jesse ist vom Alkohol weg und sein Privatleben scheint in ruhigeres Fahrwasser zu gleiten. Dafür hat es der Fall in sich! Was da nach und nach zu Tage tritt, ist wirklich haarsträubend und der Fall entwickelt wesentlich mehr Facetten als „nur“ einen Mord. Die wirklich erschreckenden und bedrückenden Dimensionen des Falles werden durch die lakonischen und teils launigen Dialoge von Jesse mit seinen Kolleginnen Molly und Kelly Cruz aufgelockert, die Robert B. Parker wieder in seiner gewohnt knappen und prägnanten Art zu Papier gebracht hat. Und auch Psychotherapeut Dix ist wieder als moralische Stütze dabei und hilft Jesse nicht nur in seiner Beziehung zu Jenn weiter, sondern hilft ihm auch die hässlichen Abgründe des Falles auszuloten.
Wie gewohnt erzählt Robert B. Parker seine Story schnörkellos und ohne unnötige Brutalität, trotzdem gelingt es ihm, mit dem brisanten Thema von Missbrauch und Vergewaltigung sensibel und anrührend umzugehen ohne dabei übermässig melodramatisch zu werden. Dadurch, dass sich die Dimensionen des Falles erst nach und nach offenbaren, wird der Spannungsbogen sehr hoch gehalten, nach dem etwas ruhigen Einstieg klebt man nach dem ersten Drittel förmlich an den Seiten!
Wer die Verfilmungen mit Tom Selleck kennt, weiß, dass sich die Bücher teilweise sehr von der Serie unterscheiden, tatsächlich ist „Tod im Hafen“ bisher die Folge, die am wenigsten Parallelen zur Verfilmung aufweist, es ist also hier kein Manko, wenn man die Filme zuerst gesehen hat.

FaziT: ein beklemmender Fall für Jesse Stone, der von Parker wieder auf unnachahmliche Art geschrieben wurde, spannend bis zum Ende bekommt man diesmal einen Jesse Stone ohne private Probleme, was allerdings ein guter Gegenpol zu dem fruchtbaren Fall ist.