Die Tote in Paradise

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • New York: G. P. Putnam´s Sons, 2001, Titel: 'Death in paradise', Seiten: 294, Originalsprache
  • Bielefeld: Pendragon, 2014, Seiten: 312, Übersetzt: ?

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Der Alkohol, miese Erinnerungen und die Leiche einer jungen Frau machen Polizeichef Jesse Stone das Leben schwer. Wer ist die Tote vom See? Niemand scheint sie zu kennen. Die Zahl der Verdächtigten steigt. Als selbst die eigenen Eltern bestreiten, das Opfer zu kennen, ist ihm klar, dass hier alles gewaltig stinkt. Niemand will etwas gesehen, gehört oder gewusst haben. Das Mädchen ist tot und der Rest ist Schweigen. Aber Stone will nicht aufgeben. Die junge Frau ist tot. Und einer muss dafür bezahlen.

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Letzte Kommentare:
26.08.2018 21:29:48
OHombre

Die Tote in paradise ist der 3. Roman in der Jesse Stone Reihe von Robert B. Parker.
Die Story:
In Paradise City wird die Leiche eines jungen Mädchens an einem See gefunden . Der Zustand des Leichnams lässt eine Identifikation des Mädchens zunächst nicht zu. Anhand einer Kette, die das Mädchen trägt, gelingt es dann Jesse Stone doch den Leichnam zu identifizieren. Es handelt sich um ein junges Schulmädchen, das offenkundig nicht an Ort und Stelle sondern woanders ermordet worden ist und anschließend in dem See entsorgt worden ist. Jesse Stone und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Im Zuge der Ermittlungen trifft Jesse Stone auf einen Bestsellerautor und auf Kriminelle aus der Unterweltszene Bostons, die ihm bereits im ersten Roman - "Das dunkle Paradies" - über den Weg gelaufen sind. Allerdings fällt es schwer, eine Verbindung zwichen ihnen und dem Mord herzustellen. Es sind kaum Ermittlungsansätze vorhanden. Nur der Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit von "Chief Stone" ist es zu verdanken, dass das Verbrechen letztendlich aufgeklärt werden kann, trotz seiner üblichen Beziehungs- und Alkoholprobleme.
Fazit:
Auch diese Folge aus der Jesse Stone Reihe vermag vollends zu überzeugen. Die bereits aus den ersten beiden Romanen bekannten Charaktere werden weiterentwickelt und vertieft vorgestellt. Wie inzwischen schon üblich, geht Jesse Stone eine weitere Beziehung mit einer attraktiven Frau ein, ohne sich in diese verlieben zu können oder aber ohne von der tiefen Bindung zu seiner geschiedenen Frau wegkommen zu können. Auch das Alkoholproblem spielt nach wie vor eine große Rolle. Auf Vermittlung von Jenn, seiner geschiedenen Frau, lernt Jesse Stone Dix kennen. Dieser wird hier neu in das "Stone-Universum" eingeführt. Dix war ebenfalls Alkoholiker und beschäftigt sich jetzt als Therapeut damit, Alkoholkranken zu helfen, selbst das Problem zu lösen und vom Alkohol wegzukommen. Wobei allerdings Jesse Stone zunächst nicht recht überzeugt zu sein scheint und die Sitzungen nur aus Liebe zu Jenn wahrnimmt. Ansonsten nimmt das Beziehungsproblem zwischen Jenn und Jesse im dritten Roman wesentlich weniger Platz ein, als noch in den ersten beiden Folgen, zumal Jesse mit Lilly Summers, eine Schuldirektorin - die ebenfalls in dieser Folge neu eingeführt wird - zum ersten Mal nach seiner Scheidung eine Frau kennenlernt, der es fast gelingt, in den Augen Jesse's an Jenn heranzureichen.
Den Mord klärt Jesse Stone aufgrund seiner gewohnten Hartnäckigkeit und Ausdauer dann letztendlich doch auf, wobei Jesse diese Tat äußerst unter die Haut geht, weil - ohne zuviel zu verraten - die Täter von einer gewissen zwanghaften Perversion angetrieben werden.
Der 3. Jesse Stone ist für mich der bislang beste. Er ist - im Vergleich zu den Vorgängern - wesentlich stringenter und verliert sich weniger in der emotionalen Ebene der Protagonisten. Auch "Die Tote in Paradise" zeichnet sich durch knappe und kurze Kapitel mit viel Dialogen aus, was zu einem hohen Tempo bei hoher Spannung führt. Robert B. Parker zeichnet die einzelnen Protagonisten - selbst die untergeordnete - weiterhin sehr scharf, wobei es dem Leser nur schwer möglich ist, sich aufgrund der Sympathie des Hauptprotagonisten einer Identifizierung mit Jesse Stone zu entziehen.
Auch die dritte Folge aus der Jessy Stones Reihe ist damit uneingeschränkt als lesenswert zu empfehlen.

03.07.2014 21:05:40
tassieteufel

An einem See nahe der kleinen Stadt Paradise wird die stark verweste Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Identität erst nach längerer Ermittlungsarbeit heraus gefunden werden kann. Das Mädchen, Billie Bishop, war eine Ausreißerin, die zeitweise in einem Asyl lebte, als Jesse die Spur weiter verfolgt, führt sie zu einem Bostoner Mafioso und einem bekannten Krimiautor. Als Jesse die Eltern von Billie ausfindig macht, verleugnen diese ihre Tochter.

Im 3. Fall für Jesse Stone nimmt das Privatleben der Hauptfigur deutlich mehr Raum ein als in den Vorgängern, was einerseits etwas schade für den doch recht komplexen Krimifall ist, andererseits natürlich viel Einblick in das komplizierte Seelenleben der Hauptfigur gewährt. Jesses unklare und verworrene Beziehung zu seiner Ex-Frau wird dabei ebenso beleuchtet, wie seine Alkoholprobleme und seine Liebe zu Baseball. Hier lernt man wieder ein paar andere Facetten von Jesse Stone kennen, dessen Leben einfach nicht in geordnete Bahnen finden will. Zudem geht ihm der aktuelle Mordfall sichtlich unter die Haut. Der Mord an dem jungen Mädchen löst bei Jesse Wut und Erbitterung aus und je mehr er über ihr Schicksal erfährt, wächst der Wunsch, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, notfalls auch mit nicht ganz legalen Mitteln. Kinderprostitution und Pädophilie sind ja eh immer brisante Themen, die der Autor aber sehr sozialkritisch in seine Story einbindet.
Neben dem Krimifall um das ermordete Mädchen läuft noch parallel ein Erzählstrang um einen Fall von häuslicher Gewalt, den Jesse ebenfalls recht unkonventionell auf seine eigene Art löst und sich
dabei nicht nur Freunde macht.
Robert B. Parkers Schreibstil ist flüssig und prägnant, er schildert sowohl Ereignisse als auch seine Figuren lakonisch und geradlinig und gerade Jesses wortkarge und ironische Art bringt auch einen Hauch von trockenem Humor ins Buch. Insgesamt sind die Jesse Stone Krimis von Robert B. Parker eine erfrischende Abwechslung zu der üblichen Krimikost, die Verbindung aus Verbrechen, sozialen und menschlichen Dramen, sowie einer problembehafteten Hauptfigur, die nichts desto trotz sehr sympathisch ist, bieten spannende Unterhaltung mit einem augenzwinkernden und kritischen Blick auf das Kleinstadtleben.
Die Fälle von Jesse Stone sind zwar alle in sich abgeschlossen, so dass man hier nicht unbedingt die Vorgänger kennen muß, aber zum besseren Verständnis der Hauptfigur sollte man doch der Reihe nach lesen, da das Seelebleben von Jesse Stone einen größeren Raum einnimmt und der Charakter auch eine gewisse Entwicklung durchläuft.

FaziT: Auch der 3. Jesse Stone Krimi zeichnet sich durch eine schlüssige Handlung und einen brisanten Fall aus, dabei bleibt die Story insgesamt unaufgeregt und ohne große Action. Die Charaktere sind punktgenau skizziert und die Dialoge knapp und prägnant. Eine Reihe die ich guten Gewissens empfehlen kann!

11.05.2014 14:17:53
vifu

Habe diesen Jesse Stone in einem Rutsch gelesen! R.B. Parker hat mal wieder eine schöne, spannende Story staubtrocken erzählt. Auch wenn Jesse's Herzensdinge etwas in den Vordergrund gerieten, liest sich der Plot mit großem Vernügen. Schade, daß diese Art zu schreiben so rar ist.Von mir 80 Grad und eine Empfehlung für die Urlaubsentspanung :-)