Laienspiel

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Berlin: DAV, 2008, Seiten: 3, Übersetzt: Volker Klüpfel & Michael Kobr
  • Müchen; Zürich: Piper, 2009, Seiten: 368, Originalsprache

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Peter Kümmel
Empfehlung für Krimileser, die nicht alles so bierenst nehmen

Buch-Rezension von Peter Kümmel Jan 2008

"Noch 12 Tage, 2 Stunden, 14 Minuten, 38 Sekunden" - mit diesen ungewöhnlichen Kapitelüberschriften mit den immer kleiner werdenden Zeitspannen wecken die Autoren die Neugier des Lesers, und auf Seite 64 kann diese endlich befriedigt werden.

Was für die Beamten der Kemptener Polizei wie ein simpler Routinefall beginnt, sollte sich zum schockierendsden Verbrechen auswachsen, das das Allgäu jemals erlebt hat. Der Selbstmord eines jungen Mannes war es, der die Freilichtspiele in Kommissar Kluftingers heimischem Altusried zu einem unvergesslichen Medienspektakel machen sollten.

Das Unangenehmste an dem Selbstmord scheinen neben den beiden österreichischen Polizisten Bydlinski und Haas selber zunächst die Verwicklungen zu sein, die durch den eigenmächtigen Einsatz zweier österreichischer Polizisten auf deutschem Staatsgebiet entstanden sind. Bei der Observierung eines für Waffenschiebereien benutzten Postfaches in Innsbruck fiel den Österreichern der junge Mann auf. Bei der anschließenden Beschattung verfolgten ihn die Beamten bis nach Kempten. Als sie sich dort als Polizisten zu erkennen geben, erschießt sich der Mann.

Der Selbtmörder war vor kurzem zum Islam konvertiert. Er studierte Maschinenbau und war, wie man an seiner Hinterlassenschaft erkennen konnte, offensichtlich begeisterter Elektronikbastler. Als sich auf seinem Computer Baupläne für Bomben finden und ein laufender Countdown, der mittlerweile bei 19 Tagen, 11 Stunden, 17 Minuten und 53 Sekunden angekommen ist, da ist plötzlich eifrige Geschäftigkeit angesagt.

Diese Sache ist doch eine Nummer zu groß für die Polizisten aus dem Allgäu. Jetzt rückt das BKA an und bildet eine Task Force unter der Leitung von Faruk Yildrim. Mit dabei: Kluftinger und der ungeliebte Kollege Bydlinski aus Österreich. Und die Zeit läuft unerbittlich, denn noch ist nicht klar, wo der Anschlag geplant ist...

Trotz aller Gaudi auch Realismus

Kluftinger, der in Laienspiel seinen vierten Fall lösen muß, ist mittlerweile schon zu einem guten Bekannten geworden, auf dessen neueste Taten man sich schon im Vorfeld freut. Das Autorenteam Klüpfel und Kobr bietet wieder beste Unterhaltung mit einer in nette Nebenstories verpackten Krimihandlung, bei der man nicht alles so bierernst nehmen sollte, obwohl das Thema der Handlung ein ernstes und überaus aktuelles ist. Der Terrorismus macht auch vor der Provinz nicht halt.

Wie immer lässt unser Held kein Fettnäpfchen aus, hat aber andererseits die richtigen Ideen zum richtigen Zeitpunkt, um an der Aufklärung des Verbrechens entscheidend mitzuwirken. Und das, obwohl er zur Zeit neben seinem Beruf völlig ausgelastet ist. Da sind nicht nur die Proben für die Freilichtspiele, bei denen Kluftinger als Schauspieler mitwirkt, nein, seine Frau quält ihn auch noch damit, einen Tanzkurs zu besuchen. Und bei beiden Veranstaltungen hat Kluftinger auch noch engen Kontakt mit seinem Intimfeind Martin Langhammer.

Obwohl bei Krimihandlung nicht alles für bare Münze zu nehmen ist, überzeugt sie in einzelnen Situationen durch einen Realismus, wie man ihn aus anderen Krimis nicht kennt. So vor allem in der Szene, als Kluftinger versucht, die Haustür eines Mietshauses mit seiner Körperfülle aufzubrechen, aber erkennen muss, dass deren Widerstand weitaus stärker als gedacht ist. Wie man das kennt, drücken die Polizisten nun alle Klingeln zugleich. Doch statt des Ertönens des Türsummers öffnet sich nur ein Fenster in einem der oberen Stockwerke und eine Frau möchte erst aus großer Entfernung die Ausweise der Beamten kontrollieren.

Was immer noch ungeklärt bleibt und sicher auch in den weiteren Fällen für Rätselraten sorgen wird, ist Kluftingers ungeliebter Vorname. Zumindest bei seinem Zweitnamen hat man Aufklärung bekommen: Da er "Der Feurige" bedeutet, dürfte es sich um Ignatius oder Ignaz handeln.

Für innerbetriebliche Differenzen sorgt neben Bydlinkski vor allem Kollege Maier, dessen Darstellung über die vier Bücher hinweg einfach zu unausgegoren ist. Man glaubt, in seiner Person in jedem der vier Bände einen anderen Charakter vor sich zu haben.

Die beiden Allgäuer Autoren bleiben auch in ihrem neuen Roman ihrem Stil treu. Eine stark überzogene und mit sämtlichen Klischees der Welt versehene Krimihandlung geschmückt mit amüsanten Randgeschichten bietet den Fans der Reihe wieder all das, worauf sie sich freuen. Doch nicht jeder ist für Humor dieser Art empfänglich.

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Letzte Kommentare:
07.09.2015 19:00:57
Schnippi

Dieser Band...diese Folge um Kommissar Kluftinger und seine Kollegen ist zwar unterhaltsam geschrieben und zeichnet die Charaktere der Personen herrlich "lebensecht", aber die ausschweifenden Abhandlung über den "Schuhkauf" und den" Tanzkurs" fand ich - für einen Krimi jedenfalls - deplaziert.
Auch wenn der Krimi von den schrulligen Eigenheiten seiner Akteure lebt ...mit der eigentlichen Handlung des Krimis hatte vieles nicht zu tun. Hier wäre Weniger... mehr gewesen.
Vom nächsten Fall erhoffe ich mir mehr, das zum Fall passt.

11.10.2014 22:41:43
margana

Ich bin Grade dabei das Buch zu lesen. Kenne die Vorherigen auch und finde sie sehr unterhaltsam weil sie sehr realistisch geschrieben sind und der Humor darauf passt wie der Kaas zu die Spatzn. Es wird jeder Charakter so gut dargestellt das man genau die Person vor sich sieht. Filme sind natürlich nichts im Vergleich. Ich möchte noch mehr von den beiden lesen. Für mich gehören diese Bücher zu den besten und repräsentieren unser schönes Bayern.

30.06.2014 17:40:49
kianan

Ich mag die Serie um "Klufti" sehr gerne. Dieses habe ich gerne, aber nicht so gerne wie die bisherigen Bücher der Serie gelesen, da es aus meiner Sicht erst in der zweiten Hälfte des Buches spannend wurde und es dieses Mal nicht ganz so viel zum Schmunzeln über Situationen und Charaktere gab wie bei den bisherigen Geschichten. Aber Kluftinger bleibt Klufti und ist für mich ein Muss. Wie gesagt: nicht so toll wie die bisherigen, aber durchaus lesenswert.

29.06.2011 22:12:34
Theatermichel

Spätestens mit diesem Band sollte der Untertitel "Kluftingers neuer Reinfall" heißen. Und was ist das überhaupt für eine Charakterzeichnung? Kluftinger mal als begriffsstutziger Depp, wahlweise auch als ausgemachter Spießer, mal als kaum belastbarer Ermittler - und dann haut er, etwa in den Gesprächen mit Yildrim, wiederum gelegentlich Sätze heraus, die geradezu philosophischen Tiefsinn in geschliffener Formulierung enthalten. Wie soll das sinnvoll zusammengehen? Und was ist mit seinem Team? Maier ändert seinen Charakter mit jeder Geschichte, während Hefele und Strobl vollkommen ohne individuelle Konturen bleiben. Mir ist das alles zu vordergründig auf Klamauk gebürstet, um es als gute Unterhaltung noch zu akzeptieren. Und diese 84°-Wertung, die das Buch zur Zeit hat, sind für mich einfach lächerlich.

21.06.2011 21:45:16
RabeRudi

Ich finde die Autoren haben es geschafft die Figuren "wie im echten Leben" darzustellen. Durch die Fettnäpfchen und peinlichen Momente im Dienst, mit Oma Klufti oder Erika erkennt man Alltagssituationen wieder (über die nätürlich keiner spricht) und werden (deshalb) in eine gute Protion Humor insziniert. Personen wie Langhammer sind einfach nur herrlich!
Mir war beim Lesen recht schnell klar, wer der "Schläfer" und das Ziel des Terrors sein könnte, deshalb würde ich mir noch überraschende Wendungen wünschen. Ich lese sonst gern rauhe skadinavische Krimis und bin sehr von dieser Fröhlichkeit und Menschlichkeit beeindruckt!

24.01.2011 11:50:17
Ursula

Es war mein erster Klufti-Krimi - die Story hat mir sehr gut gefallen, allerdings wusste ich beim ersten Auftreten des unbekannten Schauspielers, dass dieser noch für den Fall wichtig werden würde. Der Schluss war enttäuschend für mich - es war für die Geschichte absolut nicht nötig, dass auch die Freilichtspiele im Allgäu Ziel sein müssen. Die Figur des Klufti gefällt mir ausgesprochen gut, nur die Charaktere von Dr. Langhammer und seiner Frau Erika sind stark überzeichnet.

10.01.2011 20:46:39
Thommy191968

"Laienspiel" - ein Buch von Profis! Mit zielsicheren Schüssen auf die "Scheiben" Spannung und Humor schaffen es Klüpfel und Kobr, einen echten Volltreffer zu landen. Es ist ein sehr gutes Buch - das Beste aus der Kluftinger-Reihe bisher. Bin echt gespannt auf "Rauhnacht". Macht weiter so und bleibt bei Euren naturgetreuen Charaktären und tollen Schreibstilen!

Dieses Buch bekommt 90 Grad von mir!

22.12.2010 17:46:23
Bubu

Laienspiel ist mein vierter Klufftingen. Die erste hälfte hat sich schwer lesen lassen und verdauen lassen, zumindest aber das erste drittel. Für mich war entweder zuviel von „Erika“ und Klufftis „ Lieblingsdoktor“ oder aber gar zuwenig dabei. Beides hätte dem Krimi gut getan. Ansonsten tolle Story. Die Verfollgungsjagd hätte ich Kluffti nie zugetraut. Bin auf den nächsten Band gespannt.

20.10.2010 12:18:08
Kieli

Hallo, obwohl mir die Krimis ganz gut gefallen haben, so offenbart der vorliegende Text doch zumindest in einem Punkt, dass die tolle Erika, Kluftis Frau, mit dem grandiosen Tanzkurs-Geschenk sich entweder saublöd oder erbärmlich schäbig gegenüber ihrem Manne verhält. Nach über 25 Ehejahren dem angeblich so geliebten Partner, von dem man genau wissen müsste, dass er Tanzen hasst, solch ein Geschenk zu machen, zeugt geradezu von Bösartigkeit bzw. von unaussprechlicher Dämlichkeit. Dass zudem K. es sich zudem auch noch antut, an dem Tanzkurs teilzunehmen, spricht für seine Armseligkeit und Schlichtheit und nicht für Liebe für eine Frau, die nur schmarotzerhaft zu Hause sitzt. Sich von seiner (dummen ?) Partnerin demütigen zu lassen, zeigt eben, dass Klufti nicht Herr der Lage ist.

18.10.2010 13:07:16
Ewige Blumenkraft

Hallo, wollte mal fragen ob es anderen auch so ergangen ist:
Als Richard Maier vor dem "War Room" rumlungert, sich aufdrängt Teil der Task Force zu werden und später dann von Kluftinger im Büro vor dem Rechner erwischt wird, da hätte ich schwören können, dass er sich aus Rache für die Demütigungen verkauft hat, z.B. an die Presse oder vielleicht sogar an den internationalen Terrorismus.

09.09.2010 11:28:58
Andi Recht

Nette Krimi-Folklore zum mitschunkeln.

Mit den Fällen Kluftingers betrat ich vor einigen Wochen Neuland. So einfach aus Wunder, ob denn ein Allgäuer Krimi tatsächlich irgendwie Fleisch am Haxen haben kann. Täglich beisse ich mir wieder ein Stück ab. Treffe jedoch immer wieder auf zähe Stücke und überflüssiges Fett. Zwischendurch hat\'s auch mal gute Bissen dabei. Gesamthaft aber verdammt schwer zu verdauen!
Wenn ich denn endlich mal damit durch bin, brauch ich unbedingt eine Halbe und \'nen Enzian.

22.08.2010 16:54:34
Vince-Garron

Nun habe ich auch den vierten von Kluffi gelesen.Und ich bin wirklich begeistert!Es war eine tolle Story,die wirklich bis zur letzten Seite spannend bleibt.Auch der Humor kommt mal wieder nicht zu kurz.Da muß ich den Autoren auch mal ein großes Kompliment machen,Sie verstehen es Spannung und Humor so toll zu verstricken,das es ein großer Spass ist diese Bücher zu lesen.Nun werde ich den nächsten Kluffti in Angriff nehmen und bin schon ganz gespannt wie es mit Kluffti und Co weiter geht.

20.08.2010 17:52:38
Michaela

Auf diesen Klufti hab ich mich besonders gefreut, weil diesmal auch Österreicher auf\'s Korn genommen werden. Leider war dieser Teil des Buchs die große Enttäuschung. Der ach so riesige Unterschied zwischen Allgäuern und Niederbayern wird ständig thematisiert, und dann postuliert man so was wie "den Österreicher". Sind die beiden Kollegen jetzt Wiener (wieso dann aus Innsbruck?) oder Tiroler (in dem Fall völlig daneben beschrieben)? Und nebenbei: für Deutsche ist das vermutlich schwer vorstellbar, aber Fußball ist für uns keine so wahnsinnig wichtige Sportart. Kein halbwegs ehrlicher Österreicher hat angenommen, dass unsere Nationalmannschaft über die Vorrunde der EM hinauskommt, wohingegen die meisten einen Sieg der deutschen Mannschaft erwartet (befürchtet) hat. Viel passender wäre da der bekannte Hinweis gewesen, wenn Deutschland gegen irgendwen spielt, hält ganz Österreich irgendwem die Daumen (außer es sind die Italiener, dann wird\'s schwierig).
Na gut, das Thema Österreicher ging daneben, aber sonst ist Klufti wie immer lesenswert. Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, der Weg dorthin macht Spaß!

15.06.2010 17:18:42
Purzelina

Der bisher beste Kluftinger meiner Meinung nach! Über die Szene beim Schuhkauf habe ich fast Tränen gelacht! Es ist einfach zu komisch, weil es so echt dargestellt ist!
Und der Fall ist vor allem gegen Ende wirklich sehr spannend! Durch die Task Force und Faruk Yildrim bekommt dieser Kluftinger eine ganz neue Dimension, die bisher fehlte.
Unbedingt lesen!

13.05.2010 20:36:34
A.J.

Laienspiel war mein zweiter "Klufti". Sicher ist dieses Buch nicht unbedingt in die Kategorie "besonders anspruchsvoll" einzuordnen. Und der Fall an sich ist nicht ausgesprochen spannend, da man bei der Einteilung für die Zuständigkeit der Fakeln schon weiß, wie es ausgeht. Was für mich den Spaß an diesem Buch ausmacht, ist einfach Kommissar Kluftinger, in seiner einfachen Art, der auch gern lieber mal in Schlabberklamotten auf dem Sofa sitzt, keine Lust auf Tanzschule hat, trotzdem mitgeht und sich überhaupt nicht wohlfühlt und der sich durchaus auch mal trottelig anstellt. Gerade das macht es für mich aus. Sicherlich übertreiben die Autoren des öfteren - aber letztendlich findet man sich ab und zu schon selbst mal in so einer Situation und ich finde es sehr angenehm, hier keinen toughen, coolen und sämtliche Situationen beherrschenden Supercop vorgesetzt zu bekommen. - Gerne wieder!

08.03.2010 07:47:43
rolandreis

Dies war mein zweiter Fall, den ich aus der Kluftinger-Reihe gelesen hatte und auch diesmal musste ich diverse Male herzhaft lachen. Gerade die kleinen Alltagsgeschichten des Herrn beim Schuhkauf, im Internet-Cafe, beim Grillen oder in der Tanzschule finde ich sehr erfrischend und macht aus dem Buch nicht nur einen Krimiroman, sondern eine erfrischende Lektüre mit Schmunzelfaktor.

04.03.2010 10:04:32
Hankyfrank

Das Buch war um klassen besser als das vorherige. Was leider total übertrieben war, war der Schuhkauf. Denn man kann doch nicht ernsthaft glauben, das ein gestandener Kommissar sich derart von Frau, Mutter und Verkäufer bevormunden läßt. Völlig realitätsfremd und ärgerlich. Ansonsten fand ich das Thema auf jeden Fall besser als das vorher durchgekaute. Für mich eigentlich das beste Kluftinger Buch.

23.12.2009 09:30:43
detno

Im Gegensatz zu anderen Vorschreibern in dieser Meinungsspalte lese ich den Kluftinger gerade deshalb gern, weil mir die überzeichneten Alltagsszenen (Schuhkauf, Grillen) Spaß bereiten. Mein Wiedererkennungsfaktor ist nicht gerade klein (Stichwort Tanzschule).

Da auch sehr genau erläutert wurde, warum Terroranschläge nicht nur auf Metropolen, sondern auch auf die Provinz verübt werden können, erscheint mir die Geschichte nicht weltfremd. Natürlich alles etwas überzogen, aber auch ein Klufti kann mal um Superhelden 007 mutieren.

86°

03.12.2009 09:23:14
Lady X

Einerseits fand ich die thematische Steigerung zu den vorherigen 3 Büchern (von den Provinz- Fällen hin zum global agierenden Terrorismus) absolut nicht "weltfremd", andererseits habe ich während des Lesens gedacht, dass die Nebenhandlungen um Kluftis Privatleben diesmal einen besonders breiten Platz einnahmen, zu Ungunsten des eigentlichen Krimi- Plots: Grill- Aufbau, Schuhekauf z. B.

Das Finale war ab Mitte des Buches vorhersehbar, Stichwort "Fackeln" (Klufti selbst hat unbedacht einen entscheidenden Hinweis für den Leser platziert).

Mein Fazit: Humorvoller Krimi mit kleineren Abstrichen, die den Spaß am Lesen nicht wirklich behindert haben. Die Autoren können es eben nicht allen Lesern Recht machen. Man muss sich auch mal ausprobieren und weiter entwickeln - Klufti hat seinen Erfahrungsschatz jedenfalls dank dieses Falls sehr erweitert. Der entscheidungsfreudige BKA- Mann Yildrim
(z. B. Pizza- Bestellung - 25 x Salami) war eine interessante Klufti- Ergänzung und hat frischen Wind ins behäbige Kommissariat gebracht!

07.11.2009 23:42:35
CSIler

Dieses Buch hat mich wieder zum Lachen gebracht, nur das Thema "Terror" passt irgendwie nicht in den Allgäu.

Verschiedene Ereignisse passen ehr in eine amerikanische Großstadt, wie man es aus dem Fernsehen/Kino kennt, als in die Kleinstadt. (z.B. Autoexplosion, Bombenentschärfung, ...)

Gut fand ich auch die Doppelbedeutung des Buchtitels "LAIENSPIEL".

Auch klasse ist das Mißverständnis zwischen Kommissar Klutinger u. Dr. Langhammer.

Die Figur Maier find ich mittlerweile total unsympathisch.

20.09.2009 16:59:59
Mark

Für mich war das klar das schwächste aller Klufti-Bände. Erinnert mich zudem mehr und mehr an die TATORT-Clowns aus Münster. Ich hoffte, dass der neueste Band wieder besser wird, doch den hab ich eben auch fertig gelesen (man kann ihn leider noch nicht beurteilen hier) - für mich ist er keinen Deut besser als \'Laienspiel\', die ersten 100 Seiten einfach nur langweilig und nervend. Danach unsägliche Wiederholungen und erst am Ende eine leichte Steigerung.

19.03.2009 13:51:32
Madzdanieda

Habe mich die ersten 250 Seiten regelrecht durchgekämpft.
Danach kam erst "Kluftingerspannung" auf.Meine Frau -eine Leseratte- hat Laienspiel nicht fertiggelesen.Es wurden einfach aktuelle Themen in einem Topf geschmissen.Umgerührt und heraus kam ein Buch.Die Unbeholfenheit Kluftingers im Alltagsleben strengt langsam
an. So blöd kann niemand sein.Ein fünftes Buch kauf ich sicher trotzdem. Schon aus Neugierde
und weil wir in Oberschwaben wohnen

21.12.2008 20:54:42
antoenchen123

Dies war mein erster Kluftinger. Zur Story braucuht man ja nicht mehr viel zu schreiben das haben meine Vorredner ja schon zu genüge getan. Ich finde das Buch sehr amüsant und der Krimi war spannend. Allerdings ist dieses Terror Thema nicht ganz mein Fall. Werde auf jeden Fall die anderen Bücher rund um Kluftinger auch noch lesen. Es ist halt ein Regionalkrimi und kein knallharter Thriller !

02.10.2008 17:41:51
Maria

Auch LAIENSPIEL hab ich, wie schon die Bände zuvor, von der ersten bis zur letzten Seite mit Wonne und vielen Lachern gelesen. Ich bin sogar der Meinung, dass sich das Autorenduo von Band zu Band steigert!
Die Handlung fand ich keineswegs langweilig oder vorausschauend, bei Klufti hab ich ohnehin nie das Bestreben, selbst das Ende zu erraten, sondern ich lass mich einfach überraschen. Diese Bücher sind wie guter Wein: Man muss sie genießen!

31.08.2008 21:08:04
Carolin

Mir hat das neue Buch mindestens genausogut gefallen, wie die ersten drei, wenn nicht gar noch besser!
Ich habe es noch vor Beginn der WM gelesen, von daher hatte ich einen richtigen Bezug vom Buchinhalt zu den ganzen WM-Standorten.
Habe aber auch schon andere Meinungen (Mutter, Nachbarin) gehört, die es nicht so gut fanden wie die ersten drei Bücher.
Wenns nach mir geht: lesen und selber eine Meinung dazu bilden.
Ich wünsch mir auf jeden Fall weitere Klufti(ge) Bücher

25.08.2008 12:11:56
Weiss Stephan

Für mich war das der schwächste Kluftinger, habe ihn ebenfalls nach 130 Seiten aus der Hand gelegt. Die Geschichten davor, hatten Charme und Spannung, Terror und Gotteskrieger werden schon von genügend Schriftstellern bedient. Das Schöne an den Kluftingerfällen ist das Lokalkolorit und die Geschichten - die wirklich so geschehen könnten.

01.08.2008 19:55:50
u.

hmmm, ich scheine nicht alleine zu sein mit meiner meinung: es ist der schwächste klufti bisher. überzogen, unglaubwürdig. solch eine story paßt nicht zum gemütsmenschen kluftinger.

ich habe mich (glücklicherweise und/aber unbewußt) in meiner reihenfolge des lesens an die erscheinungsreihenfolge gehalten.

1) milchgeld
2) erntedank
3) seegrund
4) laienspiel

meine bitte: laßt den kluftinger in seiner gewohnten umgebung bei seiner erika, bei dr. langhammer und bei lodenbacher *ois wos recht is ;-)* und bei seinen musikkameraden. laßt ihn da weitertrommeln ohne daß demnächst einer mit kampfgeschrei aus derselbigen springt; da ist er auf jeden fall besser aufgehoben als bei irgendwelchen terror(be)kämpfern und gotteskriegern.

mein amusement kam aber dennoch nicht zu kurz - es sind die alltäglichen dinge aus dem buch: die szene des schuhekaufens mit seiner erika und seiner mutter. und anschließend den tanzkurs... *göttlich, weil so menschlich*.

nichtsdestotrotz: auch ich freu mich auf den 'klufti Number five' und bin gespannt auf die kleinen nickligkeiten die die (bayerischen) schwaben gegenüber dem württemberger maier gebrauchen, nachdem er ja in laienspiel besonders schlecht wegkam.. und das sage ich als 'württemberger'

PS: für alle klufti-fans kann ich in der 'klufti-freien zeit' markaris' kommisar charistos empfehlen, er hat in meinen augen einen ähnlichen charme - dann wird die zeit nicht so lang, bis zum nächsten klufti, zu den kässpatz'n (mit viel zwiebeln) und zum zwetsch'gen-datschi...

17.07.2008 16:17:45
ulla

Mein erster "Klufti", bin zwar erst auf Seite 70 überlege aber ernsthaft, ob ich das noch weiter lesen soll! Bisher ist alles so vorhersehbar, selbst die "Witze", so einfach gestrickt, die simpelsten Dinge so umständlich erklärt..

12.07.2008 21:57:26
queenodt

Mal eine interessante Konstellation, Klufti mal nicht als Chef. Aber ich muss sagen, dass mir "Seegrund" besser gefallen hat. Es war teilweise nicht so vorhersehbar wie "Laienspiel", außerdem war die Situationskomik beim Vorgänger ausgeprägter. Ich hoffe, der fünfte Fall wird wieder besser.

08.06.2008 09:32:13
Schrodo

Bin bis zu Seite 138 gekommen, dann hatte ich genug. Ein Krimi kann das nicht sein, eher schon eine Geschichte über einen Hauptkommissar der gar nix auf die Reihe bekommt. Weder das Ausräumen seines Schreibtisches, noch das Absagen eines Tanzkursen. Was die Herren Klüpfel und Kobr schreiben ist durchaus lustig, aber für mich eben nicht das richtige. Die Hälfte der von mir gelesenen Seiten hatte nichts mit dem „Kriminalfall“ (Null Spannung vorhanden) zu tun. Somit wollte ich mit dem Buch dann auch nichts mehr zu tun haben.

20.05.2008 17:19:20
M. Lietzmann

Für mich der bisher schwächste der vier Kluftinger-Krimis. Sicherlich gut zu lesen, die Handlung ist mir aber zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Kluftinger und Welt-Terrorismus, möglich zwar, muss aber nicht sein. Im Allgäu lauern doch auch noch andere Gefahren. Auch kam mir der Witz diesesmal etwas zu kurz,
ich habe mich schon mehr amüsiert.
Nun, am nächsten Fall wird ja schon geschrieben, da heißt es Warten und Hoffen!

10.05.2008 20:32:49
e.reichstetter

Mir wars eher etwas zuviel des "Klufti"-Charmes. Die Fahndungsgeschichte war doch eher dürftig und die humoresken Szenen etwas zu ausgewalzt. Die Figuren sind doch sehr burlesk überzeichnet, ihr Verhalten sehr absehbar und so schlich sich Langeweile ein.

07.05.2008 18:26:18
Stephan Feist, Haselhorst

Kann mich der Rezension nur anschließen. Man muss nicht alles so ernst nehmen, wird aber trotz allem gut unterhalten. TOLL !!

In einem der Bücher werden im Zusammenhang mit einem Taschentuch Kluftingers die Initialien AIK genannt. Daher glaube ich er heisst mit vollem Namen Alois Ignaz Kluftinger.

Was glaubt Ihr ?

06.05.2008 22:00:49
uschi Binzenhöfer

Mich hat es geärgert, daß auch hier der Name " Uschi" wieder zum Unwort wird, die Medien und Autoren haben wohl etwas gegen diesen Namen ? Doof, ördinär, blond, vollbusig...immer das gleiche ! Ich heiße so, bin dunkelhaarig und schlank und Fotografin. Ich kenne noch zwei weitere Uschis, die haben beide studiert. Im dritten Reich war Sarah das Schimpfwort, jetzt ist es offenbar " Uschi ". Auch sonst fand ich den Krimi an den Haaren herbei konstruiert ! Was wollen Sie Terrorpanik verbreiten ? Nochmehr Überwachungsstaat ? Ich bin vom Bodensee und hatte mich zunächst über das Autoren-Team hier gefreut, aber dieser Krimi ist total unglaubwürdig.
Schade, von einem Deutschlehrer und einem Journalisten hätte ich bessere Recherche und etwas mehr kritisches Denken erwartet.

01.05.2008 12:11:01
Herbert Petersen

Ich habe den "Klufti" jetzt in nicht mal 3 Tagen durchgelesen und wurde absolut nicht enttäuscht! Nachdem mir Seegrund nicht so zu 100 % gefallen hat, ist dieser Krimi wieder ganz nach meinem Geschmack gewesen.
Man fühlt richtig mit Kluftinger mit wenn er halt mal wieder was mit seinem alten "Freund" Langhammer unternehmen darf/ muss.
Freue mich schon auf Kluftinger Nr. 5.

29.04.2008 19:50:29
Heike

war mein erster Klufti und ich muß schon sagen, er hat mir richtig gut gefallen! Vor allem die privaten Einlagen sind witzig und geben dem Ganzen die richtige Würze.

10.04.2008 17:12:18
silke

Ich habe es genossen,dieses Buch zu lesen.Bin mittlerweile regelrecht vernarrt in Kluftinger und fand auch dieses Buch wieder richtig klasse.Hoffe,es geht bald weiter.

28.03.2008 05:03:56
Simon

Absolut klasse!
Kurzweiliger geht es kaum. Auch der Schreibstil hat sich zu den drei Vorgängern zum Positiven geändert!
Freue mich schon auf Band Nummer 5!

25.03.2008 14:30:54
hapesu

Bisher das Beste, was ich von den beiden Autoren gelesen habe: eine hervorragende Mischung aus Spannung, aktuellen Bezügen und trotzdem der gekonnte Witz der beiden, der immer wieder zum Vorschein kommt. Dass Klufti nicht weiter in die Rolle des Hinterwäldlers abdriften musste - wie es in "Seegrund" der Fall war - hat mich gefreut.

25.03.2008 09:27:19
lesebrille

Ein gut gemachter vierter Kluftinger ! Typische Kluftinger Episoden im Schuhgeschäft etc., die Krimihandlung kommt nicht zu kurz und über seine "Mitstreiter" möchte man gerne mehr lesen.

25.03.2008 08:57:33
Geröllheimer

Der Schweissfuss -Allgäuer und Spiesser Kluftinger volksdümpelt sich mal wieder durch eine dürftige Handlung.Man fragt sich ob das ein Krimi sein soll oder was.Besonders unerträglich sind die Schilderungen des Schuhkaufs und der Tanzstunde.Völlig überflüssid und recht dämlich.Wenn man diesen ganzen Allgäumist herausnehmen würde.könnte man den "Krimi" um zwei Drittel Kürzen.

16.03.2008 04:38:36
christian

Wieder ein echter Kluftinger! Mit gezielter Spannung wird das Bild der heilen Welt des Allgäus zurecht gerückt. Was im Allgäu so alles passieren kann!