Milchgeld

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Memmingen: Dietrich, 2003, Seiten: 312, Originalsprache
  • München: Piper, 2005, Seiten: 309, Originalsprache, Bemerkung: Ungekürzte Taschenbuchausgabe
  • Augsburg: Weltbild, 2006, Seiten: 309, Originalsprache
  • Berlin: DAV, 2007, Seiten: 3, Übersetzt: Volker Klüpfel & Michael Kobr

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Peter Kümmel
Kluftinger ragt aus der Masse der deutschen Serienermittler heraus

Buch-Rezension von Peter Kümmel Jan 2005

Die deutsche Krimilandschaft hat wieder einen Serienkommissar mehr. Schon wieder einen? Muß denn für jede deutsche Polizeidirektion eine mehr oder minder bald wieder in Vergessenheit geratende Serienfigur erdacht werden?

Lohnt es sich überhaupt, diesen Kluftinger näher zu betrachten? Die Antwort darauf kann nur ein eindeutiges "Ja" sein. Deshalb zunächst eine kurze Vorstellung des neuen Serienermittlers:

Kluftinger ist 56 Jahre alt und ermittelt in Kempten im Allgäu. Ich erinnere mich gar nicht, ob sein Vorname erwähnt wurde. Denn seine Frau spricht ihn mit "Butzele" an, für seine Mutter ist er immer noch der "Bub" ("Mutter, ich bin doch schon aus dem Gröbsten raus", als sie ihm einen Fünfziger zustecken will) und bei seinen Freunden heißt er ganz einfach "Klufti". Zumindest ist Kluftinger das Urbild des konservativen Allgäuers. Jeden Montag kocht ihm seine Frau seine Kässpatzen, von internationaler Küche hält er überhaupt nichts, überhaupt kann er mit dem ganzen neumodischen Zeug nichts anfangen. Und ganz verhasst ist ihm die Anglifiziereung der deutschen Sprache. In der örtlichen Musikkapelle spielt er die große Trommel. Seine größte Freude ist es, wenn er mal wieder irgendwo ein paar Cent sparen kann. Ansonsten gibts für ihn nur seine Arbeit. Und das geht manches Mal soweit, dass er darüber sogar seine Frau Erika vernachlässigt. Die ist dann ganz schnell eingeschnappt, aber auch ebenso schnell wieder versöhnt, wenn sie von ihrem "Butzele" verwöhnt wird. Von Kluftingers Art her hatte ich beim Lesen immer den Tatort-Kommissar Bienzle vor Augen, vom Äußeren her dürfte er eher dem Tölzer Bullen ähneln.

Vergnügen an liebenswerten Charakteren 

Natürlich ist das alles ziemlich klischeebeladen, doch irgendwie passt eins zum andern und man hat sein Vergnügen an den liebenswerten Charakteren. 

Die richtig schweren Verbrechen sind in der Allgäuer Dienststelle doch eher selten. Um so außergwöhnlicher ist es, als Kluftinger ausgerechnet zu einem Mord in seinem Wohnort Altusried gerufen wird. Philip Wachter wurde erdrosselt in seiner Wohnung aufgefunden. Der Tote war Lebensmittel-Designer im örtlichen Milchwerk. Verdächtige gibts zunächst keine, beim Motiv tappen die Ermittler auch im Dunklen. Frauengeschichten soll der Wachter viele gehabt haben, und so tippt man auf eine Beziehungstat.

Eine erste Spur ergibt sich, als Wachters Putzfrau auf der Beerdigung einen Mann erkennt, der einen Tag vor Wachters Tod bei ihm in der Wohnung war und Streit mit ihm hatte. Doch der Unbekannte kann bei der spektakulären Verfolgungsjagd auf dem Friedhof entkommen. Ein weiterer Anhaltspunkt führt von einem verschwundenen Fotoalbum zu Wachters früherem Freund Lutzenberg. Und dann ist da auch noch der rätselhafte Abgang Wachters bei seinem früheren Arbeitgeber.

Gemächlich geht das Autoren-Duo die Geschichte an, bevor sie nach der Mitte des Buches erheblich an Schwung zulegen. Spaß beim Lesen hat man jedoch bereits von Anfang an. Obwohl ich kein Südlicht bin, habe ich am Flair des Romans Gefallen gefunden.

Note 1 für den Humor 

Note 1 bekommen die Autoren für ihren Humor. Absolute Highlights die Verfolgungsjagd auf der Beerdigung, die Wanderung durch den Matsch sowie als Krönung Kluftingers nächtliche Observierung, die fast slapstickartig anmuteten.

Dezent zurückgehalten haben sich die Autoren mit geschriebenem Dialekt und dabei genau das richtige Maß gefunden. Einen Sprachwissenschaftler dürfte die ein oder andere Satzkonstruktion wohl trotzdem auf die Palme bringen, doch auch hier muß ich sagen, die Sprache passt zum ganzen Flair.

Die Konstruktion des Plots an sich wirkt routiniert, die Auflösung aufgrund der geringen Anzahl an handelnden Personen teils vorhersehbar, doch trotz allem noch mit einem Überraschungseffekt.

Die präzise Beschreibung der Örtlichkeiten erinnert an Berndorfs Eifel-Krimis. Wie dort tut auch hier eine Landkarte gute Dienste, um Kluftingers Wege nachvollziehen zu können.

Wo lässt sich noch verbessern?

Insgesamt hätte die ganze Story etwas straffer sein sein können. Besonders der ersten Hälfte fehlt es an Tempo, wobei ich aber dem Debüt einer Serie einen gemächlichen Auftakt durchaus zubillige, um den Leser mit den Personen vertraut zu machen.

Im Gegensatz zum Protagonisten und seinem familiären Umfeld wirken Kluftingers Mitarbeiter allesamt noch etwas blass. Deren Charaktere könnten stärker herausgearbeitet und ruhig etwas überzeichnet werden.

Wirklich störend fand ich einzig zwei völlig uninspririerte Perspektivwechsel (einmal zur Putzfrau auf dem Friedhof, zum anderen zu Lutzenberg in seiner Hütte), die nicht nur unnötig waren, sondern auch den Lesefluß hemmten.

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Letzte Kommentare:
13.06.2017 17:03:49
trafik

Soviele Meinungen, soviele Unterschiede.
Mir hat dieser Landkrimi sehr gut gefallen. Natürlich leichte Kost, aber man kann nicht immer nur Thriller die total brutal sind lesen. Dazwischen braucht man wieder etwas für das Herz. Humorvoll war es von der ersten Seite weg.
Freue mich schon auf den zweiten Krimi in dieser Reihe.

06.06.2017 09:52:13
Günther Fitz

so ein Buch verblödet die Gesellschaft und ist echt scheiße zu lesen. Immer die langweiligen Szenen die viel zu häufig vorkommen. So ein scheiß habe ich mein ganzes Leben noch nicht gelesen. Ich kann nur raten, lest dieses Buch auf keinen Fall. Und wenn ihr es lest dann kommt ihr selber drauf wie langweilig dieses scheiß Buch ist.

27.12.2015 18:21:22
Peggy Behlau

Ich finde den Roman genial. Ich habe erst durch dieses Buch wieder mit lesen angefangen. Wir waren im Allgäu im Urlaub und sind tatsächlich an einigen Schauplätzen durch Zufall gewesen, was dem gelesenen noch viel mehr Eindruck verleiht. Ich mag diese Art des Scheibens sehr und kann mich in vieles sehr gut reinversetzen, auch finde ich viele Paralelen zu meinem eigenen Leben. Durch diesen genialen Charakter Klufti, durch die trockene, unbeholfene aber geniale Art in allem, ist dieses Buch und auch die vollgenden Bücher auf eine sehr schöne Art geschrieben. Ich bin durch diese Bücher wieder zum Lesen gekommen, ich habe sehr viel gelacht beim Lesen, es war spannend einfach schön. Ich danke den Autoren für dieses Buch und für die weiteren Bücher. Machen Sie weiter so!

03.03.2013 18:36:07
stoitschkov

Ich muß mich nochmal zu diesem Schund-Roman melden. Zum einen weil Schnippi meint, dass der Film schlechter als der Roman wäre! Kann es wirklich sein, dass jemand ein solch fatales Fehlurteil fällen kann? Unbegreiflich!! Alles was der "Roman" an Sprache, Spannung und Prosa vermissen läßt, liefert der Film, dank dem genialen Darsteller Herbert Knaup. Er macht dem Zuschauer vergessen, welch erbärmliche Romanvorlage hier verfilmt wurde.
Zum Anderen, weil die beiden Autoren neulich in "SWR Leute" zu Gast waren. Gerne hätte ich der Moderatorin zugerufen, ob sie einen der Romane überhaupt gelesen hat, und wenn ja warum bis zum Ende?! Dem Lehrer Kobr hätte ich gern die Frage gestellt, wie denn seine Schüler den Unterricht ertragen haben, wenn schon die literarischen Versuche des Herrn Kobr so dilletantisch ausfallen. Und dem ehemaligen "Journalisten" Klüpfel hätte ich gerne eine Antwort abgerungen in Bezug auf den Bildungsstandard in Deutschland. Denn wenn "Bild" und seine "Romane" Millionenauflage erreichen, dann kann man für Deutschland nur noch den baldigen Untergang erwarten und erhoffen.

03.11.2012 18:00:47
Schnippi

Ich hoffe, dass wenige den Krimi im TV gesehen haben, denn dann wird man wenig Lust empfinden, das Buch zu lesen. Ich hatte mit dem Buch begonnen und wollte sehen, wie die filmische Umgesetzung wird (Enttäuschung pur). Wer Action und knifflige Ermittlungen liebt ist bei diesem Krimi allerdings falsch. Der launige Regionalkrimi lebt durch seine urigen, kauzigen und sympathischen Typen... teilweise auch durch den Versuch des "Dialekts".
Den schrulligen, Griesgram "Kluftinger" muss man einfach mögen ... er passt in die Gegend . Durch seine eigene Art der Ermittlung schafft er es den Leser bei Laune zu halten...ihm sogar ein Schmunzeln zu entlocken.
Ein Krimi eben, der eine geweisse Spannung enthält...flüssig und unterhaltend geschrieben ist und am Ende eine logische Erklärung für das gesamte Geschehen parat hat.
Mein erster ... aber bestimmt nicht mein letzter "Kluftinger", deshalb von mir 70°

08.10.2012 17:26:15
Olof

Ich bin keine Leseratte, aber meine Frau hat mir im Krankenhaus "Klufti" Bücher" mitgebracht. Inzwischen habe ich alle, außer Milchgeld gelesen.
Ich lache selten, aber bei Klufti muß ich, was ich selten mache, laut lachen.
Die Bücher wären, imho, eine gute Grundlage für eine Fehrnsehserie, passende Regisseur und Darsteller vorausgesetzt.
Ich warte auf den sechsten Fall!

Olof

23.09.2012 18:35:44
tassieteufel

Ein Mord im beschaulichen Altusried reißt Kommissar Kluftinger jäh aus seinem gemütlichen Kässpatzen-Essen. Ein Lebensmittelchemiker der örtlichen Milchfarbik wurde mit einer Vorhangschnur stranguliert und zunächst fehlen jegliche Verdächtige und ein Motiv

Wer einen spannenden Krimifall mit kniffligem und wendungsreichem Plot erwartet, oder rasante Action sucht, der wird mit Sicherheit hier nicht fündig. Vielmehr lebt „Milchgeld“ von seinen schrulligen Figuren, einer beschaulichen Atmosphäre und einer guten Portion Slapstick! Kommissar Kluftinger ist schon eine recht schräge Figur und ebenso wie seine Kollegen ist er reichlich klischeebeladen, aber die Geschichte wird auf so launige, humorvolle Art erzählt, das man ihn einfach mögen muß. Der Fokus liegt hier zwar nicht hauptsächlich auf dem Krimifall, doch der Mord und die Manipulationen in der Milchwirtschaft (eine recht aktuelle Thematik) werden das ganze Buch hindurch nicht aus den Augen verloren und sind recht glaubwürdig geschildert, so das man hier durchaus Parallelen zum realen Leben ziehen kann.
Die Geschichte entwickelt sich zunächst nur gemächlich, die Ermittlungen schreiten nur zögerlich voran, hauptsächlich in Ermangelung eines Motives oder Verdächtigen. Dafür gibt es reichlich launige Szenen von Kluftingers Privatleben. Gattin Edith ist nicht grade erbaut, das der gemeinsame Mallorca Urlaub wegen des Mordes abgesagt werden soll und fährt kurzerhand mit einer Freundin allein. Der Stohwitwer muß nun zusätzlich zu dem Mordfall auch noch sein häusliches Leben auf die Reihe bekommen und so kommt der Leser in den Genuß einiger ziemlich schräg-komischer Szenen, z.B. als Kluftiger während der Beerdigung des Mordopfers eine spektakuläre Verfolgungsjagd liefert, gemeinsam mit dem verhaßten Gatten von Ediths Freundin kocht oder bei einer nächtlichen Observierung ein wneig die Kontrolle verliert. Hier kann man sich wirklich köstlich amüsieren. In Verbindung mit netten Landschaftsbeschreibungen und einigen Dialogen im örtlichen Dialekt bekommt man so viel Lokalkolorit geboten.
Die Auflösung des Krimifalles am Ende ist nachvollziehbar und in sich schlüssig, so das keine Fragen offen bleiben.

FaziT: launig-humorvoller Regionalkrimi, der hauptsächlich durch seine kauzige Hauptfigur lebt, ich hab mich hier gut amüsiert und bestens unterhalten gefühlt, so das es mit Sicherheit nicht der letzte Kommissar Kluftiger Krimi ist, den ich gelesen habe.

18.11.2011 14:23:56
Volker

Nun ja, was soll man sagen. Ja der Herr Kommissar ist sehr witzig und seine sehr eigene Art bringt einen schon zum lachen. Aber das was es dann leider auch schon. Der Fall an sich war langweilig und hätte mich fast dazu bewegt, das Buch nicht fertig zu lesen. Ich werde diese Reihe bestimmt nicht weiter lesen, aus dem einzigen Grund das es noch hunderte von besseren Krimis gibt und ich mein Geld nicht verschwenden möchte.

12.09.2011 17:38:43
Frank

Ich mag das Allgäu. Und ich mag die Schwaben, auch wenn sie aus Bayern kommen. Was ich nicht mag ist grauenhaftes Geschreibse, das noch als Kult gelobt wird.Das Buch liest sich, als ob sich zwei pubertierende Wichtigtuer, die bisher erfolgreich jede Deutschstunde verschlafen haben, ausgerechnet an einem Kriminalroman versuchen. Holprig, kindisch, dümmlich, unausgegoren usw. sind die ersten Attribute, die mir zu Sprache und Stil dieses Druckwerks. Jede Eigenschaft des Kommissars wird dem Leser nicht nur als Handlung oder in Dialogen vermittelt, sondern unnötigerweise zusätzlich in langatmigen Erklärungen eingetrichtert. Und das geht so bis weit in die zweite Hälfte des Buches.
Meine Tochter (12 Jahre) ist bereits erfahren in Krimis, hat aber das Buch nach 3 Seiten weggelegt: "Da wird ja alles wie einem Baby erklärt!".
Den Fall selbst und seine Aufklärung könnte man ja noch als "interessant" deklarieren, aber die dilettantische Prosa (einen Lektor hat der Verlag hier wohl eingespart) versaut auch noch das einzig positive Merkmal.

31.07.2011 21:27:21
simsa

„Milchgeld“ ist der erste Fall rund um die Person Kluftinger und spielt wie jedes Buch der Reihe im Allgäu.
In Kluftingers Heimatort gibt es einen Mordfall. Ein Chemiker der örtlichen Molkerei wurde erdrosselt in seinem Haus aufgefunden. Wen hatte er zum Feind? Und was ist das Motiv? Kluftinger ermittelt…

Für die nur recht kurze Inhaltsangabe möchte ich mich hiermit entschuldigen, allerdings empfand ich sie für diesen Krimi ausreichend genug, ohne etwas vorab zu verraten.
Was ich gleich zu Beginn anmerken möchte ist, dass ich immer einen Respekt vor Büchern habe, die z.B. im Allgäu spielen. Als Nordlicht schrecken mich diese Bücher immer etwas ab, da ich doch Angst vor dem hiesigen Dialekt habe. Aber hier kam er zwar vor, aber immer sehr passend, gut verständlich und durchaus unterhaltend. Wirklich so, dass es mir gefallen hat.
Der Fall ist durchaus spannend erzählt, da ich die ganze Zeit über versucht habe das Rätsel um den Mord zu entschlüsseln. Und das empfand ich nicht unbedingt als leicht.
Aber nun zur Hauptperson Kluftinger. Ich habe mich schon eine Weile gefragt, warum es so einen Hype um diese Person gibt, nun weiß ich es! Er ist einfach Kult und man muss ihn mögen. Seine Art ist so sympathisch, lustig und unterhaltsam…. mir hat es total gut gefallen über ihn zu lesen.
Insgesamt bietet dieser Krimi auch einige lustige Szenen, so war es für mich nicht nur spannend, nein ich musste auch sehr oft sehr stark lachen.
Eine Krimireihe, die ich ganz sicher weiterlesen werde! Made in Germany!

22.07.2011 22:18:32
Torsten

So rein vom "kriminalistischen" her betrachtet, ist das natürlich ein eher mauer Fall - ohne spektakuläre Tiefgründe und Wendungen.
Das besondere an de Buch ist ganz klar der Kommissar: Kluftinger ist wirklich putzig. Sehr gelungen die Schilderungen das gewöhnlichen Alltags der den "Helden" stets fordert. Das liest sich sehr flott und unterhaltsam weg.
Für die weiteren Folgen müsste sich der jeweilige Fall aber doch arg steigern - eine ganze Reihe trägt der Kommissar ganz alleine dann doch wohl nicht.

20.06.2011 00:20:18
vifu

Auch ich wollte mal die Heimat meiner Freunde mittels Krimi näher kennen lernen. Ausserdem lese ich gern nach einem superspannendem, abgründigen, düsteren Krimi was "gemütliches, lustiges, langsames"! Aber sooo langsam wie "Milchgeld", das beruhigt schon arg! Hab auf der Hälfte gedacht, so kann´s doch nicht weiter gehen! Frau muß die Menschen und die Gegend schon arg mögen, sonst schläfst Du ein! Sehr empfehlenswert für gestresste CitybewohnerInnen.

11.04.2011 10:36:10
realsatiriker

Als Norddeutscher wollte ich genauer wissen, worauf sich nun der große Erfolg der Serie von Klüpfel und Kobr begründet. Das Allgäu als solches ist mir gänzlich unbekannt und auch mit Herrn Kluftinger, oder Butzele, oder Klufti hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Nun dies hat sich nach den ersten rund 300 Seiten schlagartig geändert, denn ich habe das Gefühl nunmehr fast zur Familie des schrulligen Ermittlers zu gehören. Selten hat es ein Autorenteam geschafft, einen Charakter so greifbar ja geradezu in 3D zu beschreiben wie den Mann mit der Vorliebe für Kässpatzen.

Dieser Charakter trägt das Buch und man fragt sich unweigerlich, ob der eigentliche Plot des Krimis ohne Kluftinger auch noch gut wäre. Wäre er meines Erachtens eben nicht und da sich ein guter Krimi eben aus Persönlichkeiten UND starker Handlung zusammensetzt gibts von mir auch nur 78 °.

Kluftinger macht Lust auf mehr und vielelicht haben sich Klüpfer und Kobr ja auch nur warmgeschrieben.

23.03.2011 20:34:32
Lina

Mit Kluftingers erster Fall "Milchgeld" bin ich gerade fertig geworden und bin begeistert! Ich habe selten über einen Ermittler gelesen, der mich so fasziniert hat. Kluftinger ist klasse! Ein alter, liebenswürdiger Griesgram - würde ich jetzt mal sagen. Und dabei sind die Autoren nicht in diese Falle getappt, Kluftinger irgendeine Schwäche (meistens der Alkohol) anzudichten. Ich könnt noch Stunden von "Klufti" - wie ihn eine Freundin aus Bayern wirklich liebevoll getauft hat - schwärmen aber das sprengt den Rahmen.
Der Fall ist gut konstruiert, es bleiben am Ende keine offenen Fragen und das komplette Buch ist logisch und klar aufgebaut. Dass das Buch Längen hat, kann ich nicht bestätigen, da Kluftingers Persönlichkeit einfach nur ein Genuss ist. Auf jeden Fall werde ich mir die nächsten Bänder so schnell wie möglich zulegen und kann "Milchgeld" nur jedem empfehlen.

28.11.2010 11:54:34
sapkowski

In Kluftingers ersten Fall geschieht ein Mord im beschaulichen Allgäuer Heimatort des Kommissar Altusried: Ein Lebensmittel-Chemiker des örtlichen Milchwerks wurde mit einer Schnur stranguliert.
Kommissar Kluftinger beginnt mit seinen Ermittlungen auf seine ganz eigene Art. Dabei deckt er immer mehr die Zusammenhänge des Falles auf.
Das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr haben mit „Milchgeld“ ein tolles Debüt abgeliefert.
Mit Kommissar Kluftinger haben die beiden einen wundervollen, kauzigen Charakter geschaffen, der ständig am rumnörgeln ist und Kässpatzen für sein Leben gern isst. Kluftinger ist wirklich Kult! Spaßig und mit seinen ganz eigenen Ermittlungsmethoden schafft er es den Leser bei Laune zu halten, ihn zum schmunzeln zu bringen und sofort Sympathiepunkte zu gewinnen.
Zu Beginn fand ich die Geschichte jedoch etwas zäh und auch stellenweise langweilig, ab der Hälfte des Buches wurde es aber zunehmend besser und spannender.
Der Schreibstil war auch sehr flüssig zu lesen und die detaillierten Schilderungen schufen eine passende Atmosphäre. Leider kam der Dialekt für mich ein bisschen zu kurz, aber das ist nur Nebensache.
An „Milchgeld“ gefielen mir letztendlich der Lokalkolorit und die Person „Kluftinger“ sehr gut und ich werde deswegen auch weitere Bücher mit diesem eigenwilligen Kommissar lesen!

4 von 5 Sternen!

30.08.2010 10:31:36
morus64

Wenn Peter Kümmel feststellt, dass Kommissar Kluftinger aus der Masse der Serienermittler im deutschsprachigen Raum herausragt, dann hat er durchaus recht. Kluftinger ist schon ein kauziger Bursche mit liebenswerten Macken und Ansichten - aber das war\'s dann auch schon.
Leider kann auch ich die allgemeine Euphorie um "Milchgeld" nicht nachvollziehen. Mir sind nur 2 Schmunzelpasssagen auf den ersten hundert Seiten unter die Augen gekommen, da geht es bei Arjouni, Juretzka, Steinfest & Co. wesentlich lustiger und schwarzhumoriger zu.
Mag sein, dass die schwäbische Betulichkeit gut getroffen wurde - auf mich wirkten ganze Passagen einfach nur entsetzlich zähflüssig. Entnervt auf Seite 168 war der Leseabbruch nicht mehr aufzuhalten.
"Milchgeld" wird nicht über den allseits bekannten Zürcher Dächern entsorgt werden, denn dafür ist bei div. Auktionsportalen die Nachfrage zu groß.
Mit persönlich empfundenen 38 GRAD bin ich beim Lesen nur mäßig warm geworden.
P.S.:
Natürlich macht das schon ungeheuer sympathisch, wenn zwei Sandkastenfreunde sich mittlerweile zu gestandenen und beruflich erfolgreichen Männern entwickelt haben und der vertrauten Allgäuer Heimat immer noch die Treue halten.
Als Outsider von der (Stammtisch-??) Idee beseelt zu werden, gemeinsam einen Regio-Krimi zu schreiben, erhöhte auch bei mir die Sympathiewerte noch um einiges, machte neugierig und kaufwillig, selbst den Flachlandleser.
Die GRAD-Zahlen und Literaturpreise kann ich jedoch bei aller menschlichen Zuneigung zum Duo Klüpfel/Kobr nur unter dem Aspekt einer gelungenen Allgäu-Tourismuswerbung nachvollziehen.

22.08.2010 19:34:01
Thommy191968

"Milchgeld"- mein erster Kluftinger. Und es hat sich gelohnt! Den beiden Autoren ist es sehr gut gelungen, Humor und Spannung zu mischen. Klüpfel und Kobr schaffen es, den Kommissar sehr gut zu "zeichnen" und teilweise auch mich als Leser in die Rolle schlüpfen zu lassen. Der Fall selbst ist gut geschildert und ich freue mich bereits jetzt auf "Erntedank". In diesem Sinne "Priml"

23.06.2010 12:44:03
Vince-Garron

Das Buch hat gut gefallen.Ich fand die Figur "Klufti"wirklich gut.Das war mein erster von Kluftinger.Es war eine wirklich gute Unterhaltung wo man auch sehr viel Lachen konnte.Der Fall selber war vielleicht nicht ganz so toll,aber durch Kluftinger im Einsatz war es wirklich ein guter Lesespass.Ich werde nun mit den zweiten Fall von Klufti weiter machen!Und bin schon ganz gespannt wie der sich lesen lässt!!!

14.06.2010 23:37:28
guidobillstein

Zugegeben: Ich bin ratlos. Im Grunde ist kaum was einzuwenden gegen dieses Buch. Aber ich mag es nicht besonders.

Die Story: Panscherei und Betrug in der Milchwirtschaft der Allgäuer Provinz. Gewürzt mit Erpressung und Mord. Na ja – kann man drüber schreiben. OK erzählt, aber reichlich betulich. Nicht gerade originell. SOKO Allgäu. Vorabendprogramm.

Die Charaktere: Hauptkommissar Kluftinger & Co. Bürgerlich. Lieblingsspeise Kässpatzen. Bürgerlich. Spießig. Provinziell.

Der Humor: Geschmacksache. M.E. nicht gerade die Stärke des krimischreibenden Lehrerduos. Alles andere als wie - sagen wir – Britischer Humor. Eher Ohnsorg Theater: Heiterer Landurlaub etc. Kluftinger fällt bei der Verfolgung des potentiellen Täters über einen Grabstein. „Spektakuläre Verfolgungsjagd“ meint dazu der KC Rezensent. Haben wir gelacht.

Was hat mich also gestört? Das miefige Milieu, von den Autoren mit milder Ironie aber voller Sympathie geschildert? Auch das: Geschmacksache.

Nein. Die Wahrheit ist: Ich mag keine Kässpatzen.

P.S. Später - in den folgenden Büchern - wird sicher alles viel besser. Natürlich.

11.06.2010 07:53:04
rolandreis

Nachdem ich bisher zwei spätere Fälle des Kommissar Kluftinger gelesen habe, die mir aufgrund des Schmunzelfaktors sehr gut gefielen, hatte ich nun seinen ersten Fall in der Bücherei ergattert. Dieser war in Summe nicht schlecht, auch wieder ein paar Pointen. Ich muss aber sagen das sich wahrscheinlich diese Figur auch in der Reihe der Bücher entwickelt hat. Seegrund und Laienspiel haben mir da mehr gefallen. Da war einfach die Figur Kluftinger noch liebenswerter dargestellt.

15.03.2010 15:34:03
Herr Lazaro

Wegen des ganzen Kluftinger-Hypes, der in letzter Zeit in verschiedensten Medien varanstaltet wird, habe ich mir jetzt auch mal einen der Romane vorgenommen, den ersten Fall Milchgeld.
Ich werde sicher kein Kluftinger-Fan werden, dazu hat mich der Roman zu sehr gelangweilt: Die Hälfte des Umfangs hätte für die doch recht dünne Kriminalgeschichte dicke gereicht. Aber dann wäre natürlich kein Platz für das gewesen, wofür P. Kümmel in seiner KC-Rezension die Note 1 vergibt: Den Humor, oder das, was offenbar recht viele Leute dafür halten. Aber es soll ja auch Menschen geben, die Comedy im deutschen Fernsehen für komisch halten.
Ich kann beides nicht nachvollziehen.
Der angebliche Humorhöhepunkt, die Verfolgungsjagd während der Beerdigung ist bestenfalls billiger Slapstick. Noch schlimmer, weil noch alberner ist Kluftingers Nacht bei der Observation des entlegenen Bauernhofs. Hier stellen die Autoren ihre Figur derart trottelig dar, dass es einem beim Lesen schon fast leid tut. Dass die Atuoren sich auch nicht zu schade sind, den "Witz" mit der Trommel wirklich bis zur letzten Seite des Romans wieder und wieder anzubringen, macht weder den Witz besser noch die Geschichte.
Insgesamt ist der Kommissar alles in allem eher ein vernagelter, engstirniger Provizdepp als ein sympathischer Krimiheld. Beim Lesen dachte ich so manches mal, wie schrecklich es wäre, einen Typen wie Kluftinger als Nachbarn zu haben.
Nein, wir werden wohl keine Freunde werden, der Kluftinger und ich.

19.01.2010 14:03:41
Volker Jansen

Eigentlich mag ich Krimis aus deutschen Regionen, aber dieser Krimi aus dem Allgäu ist nichts weiter als gepflehte Langeweile und ovendrein an manchen Stellen auch unlogisch. Was interessiert mich das ausgiebig dargestellte Strowitwerdasein des Kommissars! Über viele Seiten verlieren sich die Autoren in Nebensächlichkeiten auf Kosten der Spannung. Ich habe mich durch diesen Krimi regelrecht durchgequält.

04.01.2010 12:33:13
Bio-Fan

Die Klufti-Fans mögen mir verzeihen. Aber sowas geht bei mir gar nicht. Des is a Schmarrn!
Die Krimihandlung ist so löchrig wie Allgäuer Emmentaler. Selbst die Auflösung einer so simplen Geschichte gelingt nicht plausibel. Aber, wie aus der Klufti-Fan-Gemeinde zu hören ist, sind die Kriminalfälle ja nur schmückendes Beiwerk. Im Mittelpunkt steht nun mal der Kommissar Kluftinger und Klufti ist Kult. Nur ist der kultige Klufti, in meinen Augen, allenfalls reaktionär, chauvinistisch, ignorant und bar jeden Humors - kaum anzunehmen, dass das in der Absicht der Autoren lag, die sich ja krampfhaft bemühen, einen originellen Charakter zuschaffen, aber an ihrer Inkonsequenz und ihrer eigenen Humorlosigkeit scheitern. Jemanden zum Deppen zu machen, ob nun "Bad im Schlamm" oder "Döner-Sauce auf der Hose", erzeugt bestenfalls Mitleid, gebiert aber nicht automatisch eine Sympathie zum Protagonisten. Menschliches Miss- oder Ungeschick ist zwar seit Laurel & Hardy immer für einen Lacher gut, aber von einem humorvollen Krimi erwarte ich einfach mehr Eigenständigkeit. Blosses Witzchen-Erzählen ist mir zu billig.

Nein, kein weiteres Klufti- Abenteuer mit mir!

10.11.2009 15:56:35
Maria Lehmann

Ich lese viele Krimis, ich lese nur Krimis. Daher bin ich etwas verwöhnt. Leider gefällt mir der erste Kluftinger nicht besonders (ich habe das Buch geschenkt bekommen): sprachlich irgendwie knapp daneben, zu bemüht auf witzig, irgendwie als wenn ein sehr guter Abiturient mit Hauptfach Deutsch, seinen ersten Roman schreibt. "Auf einmal klingelt das Telefon"... Das journalistische Rückbeziehen "Kluftinger ging zum Auto. Der gebürtige Allgäuer ..." Kein Substantiv ohne Adjektiv, oder gleich mehrere, die oft leider nicht richtig treffen.
Ein für mich als Württembergerin "unverzeihlicher" Fehler, nennt Klüpfel doch uns (!) Gelbfüßler und nicht die Badener.Es ist "leichtes Lesen" und gerade für Menschen, die nicht viel lesen, ideal.

18.10.2009 21:12:00
Biene0756

Oute mich als Allgäuerin und stelle trotzdem mutig fest, weder der "Krimi" noch die unweigerlich folgende Verfilmung hat mich überzeugen können. Fand den "Krimi" langweilig, spannungslos, und nur weil alle Bekannten, die, wie ich feststellen mußte, sonst kaum ein Buch in die Hand nehmen, mich dazu drängten, habe ich mich durch die Seiten gequält. Auch ich liebe Kässpatzen (das einzige, was ich klasse fand am Buch) und wem zu wenig "bayrisch gesprochen" wurde, dem sei gesagt, im Allgäu spricht man Allgäuer Dialekt. Hat aber schon garnichts mit Bayerisch zu tun! Aber alle fremdsprachigen sind eingeladen, sich das wunderschöne Allgäu mal anzuschauen, ein wirklicher Geheimtip: wo die Schlosser auf den Bergen wachsen!

17.10.2009 00:03:33
CSIler

Ein sehr gutes Buch, konnt mir manchmal echt das Grinsen nicht verbergen. :-)

Am Anfang wars noch etwas langatmig u. es gab kein wirkliches Motiv bzw. einen Täter.
Schnell nahm es an Spannung zu u. zum Schluß kamm dann noch die große Wendung.

Als erfahrener Polizeibeatmter stellt sich Klufti manchmal aber doch wie ein tolpatschiger Anfänger an (auch wenn das oft die großen Lacher sind.)

08.08.2009 21:18:06
Faust

Milchgeld habe ich mir auf gut Glück gekauft, ohne vorher von den Autoren schon einmal gehört zu haben. Habe mittlerweile alle Klufti-Bänder daheim. Denke mal, daß sagt alles. Humor überragt in Kluftis Fällen alles. Wer auf Krimis a la Henning Mankell setzt, ist bei Kluftinger nicht ganz richtig, da die Fälle nicht immer unbedingt im Vordergrund stehen. Vielmehr das drumherum um die Hauptperson das große Plus der Kluftinger-Reihe.

10.07.2009 14:08:36
Ticva

Kommissar Kluftingers erster Fall.
Ein Mord im Allgäu, und keiner weiß so recht, weshalb. Es lässt sich kein Motiv finden, der Ermordete hatte nicht wirklich Feinde, alles sehr undurchsichtig.
Und dann geschieht ein zweiter Mord, und das schockt dem Kommissar enorm.
Aber so langsam lichtet sich der Fall und die Polizei findet immer mehr Anhaltspunkte und Beweise, die in eine ganz bestimmte Richtung geht, die irgendwann absehbar ist.

Am Anfang scheint es relativ langweilig, was sich aber nach und nach dann doch gibt. Die Spannung nimmt zu und wird nur „kurz“ immer wieder durch das Privatleben Kluftingers unterbrochen, was wirklich sehr lustig ist. Immer wieder sind ein paar richtige Lacher dabei *g* Die Käßspatzen sind der Hit *g*
Was ich allerdings etwas bemängeln möchte ist, dass meiner Meinung nach viel zu wenig bayrischer Dialekt „gesprochen“ wird. Das finde ich sehr schade. Das war für mich nämlich der Ausschlag, weshalb ich mir das Buch gekauft hab *g*

Die Protagonisten werden meiner Ansicht nach gut beschrieben und ich denke die Kollegen von Kluftinger werden in den nächsten Fällen auch noch ausgebaut.
Man kann sich alles sehr gut vorstellen und es beinhaltet auch nicht zu viel Fachgeplänkel, was das Milchgeschäft angeht.

Mein Fazit: Nach einem langweiligen Anfang hat sich der Krimi doch gut entwickelt und so werde ich mir die anderen Fälle von Kommissar Kluftinger auch antun *g*
4 von 5 Sterne

13.12.08

30.12.2008 22:53:44
Maud Althaus

Habe dieses Buch von meinem Bruder zu Weihnachten bekommen,ich bin noch nicht ganz fertig,kann aber jetzt schon sagen,das es sehr spannend geschrieben ist und mann sich die Personen und Handlungen sehr gut vorstellen kann.Ich komme aus dem Schwabenland(Ursprung Frankreich),da ist mann sehr Eigen was Gewohnheiten betrifft.Ich kann mir sehr gut die Szenen bei Kluftinger zu Hause mit Frau vorstellen,die gibts bei mir auch.
Ich freu mich schon drauf weitere Krimis von Klüpfel und Kobr zu lesen.

11.12.2008 09:15:31
detno

Ich kann es mir sehr einfach machen und auf die Zeilen meines Vorschreibers Kinsey verweisen.
Nicht sonderlich spannend, aber sehr humorvoll und urige Typen, die keine Langeweile aufkommen lassen. Manchmal etwas überzogen (die Verfolgung auf dem Friedhof), an anderer Stelle sehr menschlich (die Observation im Walde), aber auch mit sehr bekannten familiären Beschreibungen(Ehefrau und Eltern). Desöfteren meinte ich, etwas von mir wiederzuerkennen.

Es war ein stimmungsvoller Ausflug ins Allgäu, deshalb werde ich als Preuße gerne wieder nach Altusried kommen.

22.06.2008 17:05:44
Kinsey

Wer Regional- und Heimatkrimis wie die Eifel-Serie von Jacques Berndorf mag, kommt auch hier voll auf seine Kosten. Jede Menge Lokalkolorit und ein kauziger Kommissar. Das Thema ist gut gewählt – die Milchwirtschaft hat im Allgäu immerhin eine gewisse Bedeutung! Außerdem flüssig geschrieben, glaubwürdig erzählt und manchmal sogar richtig amüsant. Vom Hocker gehauen hat mich der Krimi allerdings nicht. Als leichte Lektüre für ein verregnetes Wochenende oder einen Tag am Baggersee ist er aber durchaus zu empfehlen.

28.04.2008 21:31:29
Nattel

Suuper. Endlich mal ein Krimi mit einer ganz eigenen Note.

Besonders toll der Dialekt von Lodenbacher und natürlich die Halsstarrigkeit von Klufti.

Hole mir umgehend den zweiten von Klüpfel/Kobr

21.04.2008 18:56:27
vicky

Mir hat das Buch gar nicht gefallen und ich habe nach ca. 100 Seiten aufgehört. Der ganze bayrische Dialekt und die fehlende Spannung ist einfach nichts für mich!
Sorry!

31.03.2008 18:26:16
dfranke

Ein Buch mit viel Humor! Lange nicht mehr so herzlich gelacht. Die Handlung konnte mich nicht so fesseln, aber Klufti ist schon ein Original. Werde auf alle Fälle in der Reihe weiterlesen, vielleicht spielt ja in den nächsten Bänden der Fall eine etwas größere Rolle. Wer sich gut unterhalten will und dabei nicht auf Action und Nervenkitzel steht, dem sei dieses Buch empfohlen.

27.02.2008 20:52:36
Marc@Krimi-Couch

Humor ist trumpf! Die schrägen Charaktere und die unkonventionelle Ermittlungsmethoden heben das Buch von anderen Krimis ab. Die Spannung beurteile ich als eher mittelmäßig. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen. Spaß gemacht hat's allemal!

26.02.2008 08:47:44
silke

Was für ein herrliches Buch.Mein Mann wollte gar nicht glauben,dass es ein Krimi ist,so oft habe ich gekichert.Der Kommissar ist wirklich klasse,ein toller trockener Humor.Und doch war die Geschichte auch spannend.Habe mir schon das zweite Buch besorgt,so begeistert war ich.

06.01.2008 14:39:29
queenodt

Am Anfang zieht sich die Story schon ein wenig... der Krimi und seine Handlung steht hier wirklich nicht soo oft im Vordergrund, sondern vielmehr der ulkige und sympathische Kommissar Kluftinger. Und dessen Persönlichkeit ist wirklich so gut dargestellt, dass man gerne weiterliest und wenn es nur darum geht, herauszufinden, was ihm in seinem Privatleben noch so passiert...
Wahrscheinlich ein Buch, dass sicher nicht jedem gefallen wird, da es kein typischer Krimi ist. Leute die aber beim Schmöckern gerne auch mal lachen, sind hiermit gut bedient.

07.11.2007 00:54:53
nkara

Die Auflösung der Mordfälle hat mich nicht besonders interessiert und wenig begeistert; Krimis sind nicht so mein Fall. Kluftinger hat mich interessiert. Ich mag ihn. Er ist ein Orginal und seine Art bringt mich zum lachen. Seine alltäglichen Missgeschicke, Verstrickungen, Probleme und Sorgen mit Leibesfülle, Ehefrau und ungeliebten Nachbarn etc etc, sind das nicht auch die unseren?
Ich bin Buchhändlerin und Kluftinger war vor langer Zeit eine Empfehlung einer Arbeitskollegin, deren Herz für Bayern und alles bayrische schlägt. Jetzt habe ich einen Freund der ist Bayer, tschuldigung, Allgäuer. Seine Mutter heisst Maria und sie ruft ihn 'Bub'...Von den Ortschaften, die im Krimi vorkommen, kommen auch einige im Lebenslauf meines Butzele vor, und ich bin auch schon dran vorbeigefahren.
Ich habe mir jetzt noch Kluftingers zweiten Fall besorgt: ich hoffe, mich noch weiter in Gesellschaft dieses allgäuer Kommissars amüsieren zu können.

10.10.2007 17:17:06
Jojo

Ich lese zurzeit das Buch Milchgeld und stell es in der Schule vor als Deutsch Prüfung.Ich finde das Buch sehr interssant.
Ich empfehle das Buch weiter wer intressiert ist an Miclgeld.

15.09.2007 17:31:52
joan_irving

Kluftinger ist in die Reihe mit den eher langsamen Ermittlern zu stellen, jemand der denkt und nicht in blinden Aktionismus ausbricht und dem man seine Intelligenz nicht so ganz gleich ansieht. Das Buch besticht durch die genaue Schilderung der Charaktere und der Landschaft, das Lokallolorit macht viel an diesem Buch aus.
Fazit: gerne gelesen, gerne mehr davon

19.08.2007 23:04:28
Swen Piper

Ein Krimi aus dem Allgäu, naja, dachte ich zunächst. Aber das Autorenduo Klüpfel/Kobr hat mit seinem Kommissar Kluftinger wirklich eine authentische, glaubwürdige Type geschaffen, die das Lesen des Romans so sehr zum Vergnügen macht, dass die Story fast zur Nebensache gerät.

19.08.2007 16:25:57
Clown

Mit diesem Buch lernte ich den 'kurligen', sympathisch-kantigen Kommissar Kluftinger kennen.
Eigentlich wollte er an diesem Abend seine geliebten Käsesptzen essen, aber ein Telefon hinderte ihn daran.
Ein Mord war geschehen. In einer ländlichen Gegend. Machenschaften und einen Skandal gilt es aufzudecken.
Dieser Kommissar hat für mich bereits 'Kult' Status. Ich löse nicht nur mit ihm den Fall, sondern 'er'lebe mit ihm sein Privatleben, das menschlicher nicht sein kann.

09.08.2007 10:59:30
Katja

Dieses Buch ist nicht so fesselnd wie mach andere Krimis, aber es ist gut. Durch die, manchmal sehr lustigen, Beschreibungen von Kluftinger ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und eignet sich sich gut zum entspannen.

07.08.2007 15:49:29
Martin

Nett geschrieben, aber die erste Hälfte von Milchgeld ist etwas langatmig. Wer an Kluftinger und Co. gefallen findet, dem dürfte auch Andrea Camillieris Commissario Montalbano gefallen.

10.07.2007 16:45:57
Claudinsche

So richtig spannend, ist das Buch nicht, aber zum Lachen ist es geeignet. Die Beschreibungen über Klufti´s Privatleben sind eigentlich ein eigenes Buch wert, den dazugehörigen Fall hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Zum entspannten lesen, kann man es aber empfehlen. :-)

18.06.2007 20:57:33
Delia

Jetzt habe ich vor lauter Aufregung meinen Text zum "falschen Buch" geschrieben - meine Meinung gilt für "Seegrund" - dem dritten Band des genialen Autoren-Duos.
Sorry!!

18.06.2007 19:31:34
Delia

Okay - Hochspannung kommt nicht gerade auf; trotzdem sehr, sehr lesenswert!
Von einer Bekannten habe ich von Kommissar Kluftinger "erfahren" und mit dem dritten Band "Seegrund" angefangen. Ich habe das Buch sehr flott und interessiert gelesen und mich dabei auch oftmals bestens amüsiert (z. B. Kluftingers im japanischen Restaurant!!).
Kurz und gut: Band 1 und 2 wurden auch gekauft und gelesen!
Ganz prima!!

12.05.2007 11:47:31
Hanspeter Gehrig

Ich habe per Zufall "Milchgeld" in einem Buchladen ausgestellt gesehen. Als ich die kurze Zusammenfassung gelesen habe, dachte ich, das musst du mitnehmen ... Ich finde den Krimi köstlich, endlich einmal ein Buch, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme und das Menschliche (teilweise mit sehr bekannten Szenen) super übermittelt. Auch die weiteren Fälle werde ich mir gerne "reinziehen".

09.05.2007 14:41:35
Martina

Die Story könnte zugegebenermaßen etwas spannender sein, aber allein die Person Kluftinger und die Beschreibungen des Allgäus und Ihrer Bewohner ist genial! (Zumindest für all diejenigen, die das Allgäu kennen und lieben :)
Also auf jeden Fall lesen!

28.04.2007 09:06:49
Pascal

Nein, das ging gar nicht. Was soll hier spannend und lustig sein. Schaffte selten am Stück 20 Seiten ohne einzunicken. Als Fan komischer deutscher Kriminalromane, war ich von diesem maßlos entäuscht. Nach 140 Seiten musste ich passen. Das Leben ist zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen.

28.04.2007 09:06:26
Pascal

Nein, das ging gar nicht. Was soll hier spannend und lustig sein. Schaffte selten am Stück 20 Seiten ohne einzunicken. Als Fan komischer deutscher Kriminalromane, war ich von diesem maßlos entäuscht. Nach 140 Seiten musste ich passen. Das Leben ist zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen.

16.04.2007 00:27:35
Bruno

Ständige Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite muss überhaupt nicht sein, es sei denn, man hat nur einen halben Tag Zeit. Ich erinnere mich nicht, jemals einen Krimi gelesen zu haben, bei dem mich meine Frau etliche Male verdutzt gefragt hat, was gibts denn da zu lachen?
Ehrlich und spannend die Kunst, immer wieder Passagen zu erleben, die sich durchaus im engsten Umfeld hätten abspielen können - wer kennt nicht die überbesorgte Mutter, die ihrem bald 60jährigen Sohn mit Gesundheitsratschlägen auf die Nerven geht, und werfen wirs doch nicht so weit weg - es gibt doch die Kofferräume, in denen von einem Urlaub bis zum nächsten immer noch der gleiche Scheiß rumfährt... Alles in allem ein herzliches Vergnügen nach Allgäuer Art !

19.02.2007 11:07:26
Simon

Kann mich meiner "Vorschreiberin" nicht anschließen. Finde das Buch und dessen Aufbau sehr spannend und unterhaltsam.
Das Besondere: Die Normalität, die dieses Buch ausstrahlt! Kein bizarrer Psychopath, kein übersinnliches Wesen.
Einfach das Allgäu mit nachvollziehbaren Verbrechen!
100 von 100 Punkten!

04.02.2007 19:52:18
Schmöker-Maya

Ich kann leider nichts spannendes an diesem Buch finden. Ab Seite 40 bin ich meistens eingeschlafen.
Auch Klufti selbst finde ich jetzt nicht soo lustig. Hatte versucht mir einen TV-Darsteller dazu zu denken, hat aber nix geholfen. Eigentlich schade..........
Allerdings fand ich die Diskussion in den Rezensionen über den Verlag oder das Cover etwas unsinnig. Das sollte eigentlich nicht das Thema sein.

09.01.2007 19:55:12
Elke

Bei einer Radtour habe ich meine Liebe zum Allgäu entdeckt....drum mußte ich einfach bei "Milchgeld" zugreifen, zumal mir (auch als Italienfan) grad meine geliebten Montalbanokrimis ausgegangen waren.
Ich fühlte mich absolut angenehm unterhalten.....konnte prima abschalten bei dieser leichten Lektüre und Spaß und Spannung erfüllten auch meine Erwartungen....die vielleicht auch nicht unangemessen hoch waren, da ich nicht wußte, was 2 junge Autoren wohl gemeinsam fabrizieren...aber gerne weiter so... ich freu mich auf Erntedank, daß ich heut gleich nach Milchgeldende gekauft habe....

03.01.2007 21:35:37
Antje

Ich habe das Buch nun auch endlich mal gelesen und muss sagen, dass ich mir hier wesentlich mehr erhofft hatte. Kluftinger ist ganz witzig beschrieben; der Fall wird dabei aber leider zur Nebensache. Die Spannung kann nicht gehalten werden und mit der Zeit gehen einem die langen Schilderungen über Kluftingers Trommel im Kofferraum oder seine Unverträglichkeit von Röstzwiebeln gehörig auf den Keks. Schade! Hier wäre weniger mehr gewesen...

11.07.2006 23:21:57
Herbert Petersen

Ein sehr gelunges Buch! Es ist gut und witzig zu lesen und man muss immer wieder über den doch leicht tollpatschigen Kommissar Kluftinger schmunzeln. Ich werde mir auf jeden Fall das 2. Buch der beiden Autoren zulegen.

16.09.2005 08:30:48
Christine Liedl

Ich finde den "Klufti" gut. Das ist ein menschlicher bodenständiger Kriminaler, ein Mensch wie du und ich. Mit liebenswürdigen Macken.
Was ich an diesem "Krimi" schön finde ist dass er nicht so kriminell und gewalttätig ist und was mir besonders gut gefällt ist, dass auch keine Kraftausdrücke vorkommen außer Kluftingers "Himmel...". Es wird schön poetisch die Landschaft und der Menschenschlag beschrieben.
Es ist ein humorvoller angenehmer Zeitvertreib bei dem man sich des öfteren das Grinsen nicht verkneifen kann.
Ich freu mich schon wenn ich Kluftingers zweiten Fall lesen kann den mir ein lieber Kollege geschenkt hat!

06.09.2005 10:46:26
Werner

Leichte und gerade deswegen schöne Krimilektüre, die mich, als jemandem der Teile seiner Kindheit im Allgäu verbracht hat, sehr in ihren Bann gezogen hat. Was natürlich auch damit zu tun hat, dass ich die Örtlichkeiten kenne. Die Geschichte selbst find ich von der Thematik spannend interessant und überhaupt nicht weit hergeholt. Die Charaktere sind, wer die Allgäuer kennt, etwas überzeichnet aber die Kernstruktur nicht verfehlend dargestellt. Halt so das man was zum schmunzeln hat. Gerade den Kommissar finde ich überhaupt nicht unhöflich sondern eben nur "Allgäuerisch" Und wer nach 100 Seiten schon weiß wie es ausgeht , hat das Buch wohl von der falschen Seite zu lesen begonnen.
I hoab mei Freid ghabt. 90°!!

05.05.2005 12:15:27
G. Maraz

Ein ziemlich einfach gestrickter Kommissar ist charakterisiert durch die Ablehnung von „neumodischem Zeugs“ – im Verbund mit seiner Liebe für Kässpatzen, die Mitwirkung in der Musikkappelle und einen Janker, den er besitzt, muss dass wohl reichen, um als „Allgäukrimi“ zu gelten. Die Dialoge bestehen aus einem pubertär anmutenden Spiel aus Sieg und Niederlage: Immer muss einer – zumindest verbal – über den anderen triumphieren. Alle möglichen Leute und Sachen kann der Kommissar nicht leiden, diese Ablehnung wird nie differenziert, bleibt also Schablone. Dennoch blitzen in seinem Hirn – langsam, wie sich das für’s Allgäu zu gehören scheint - Eingebungen auf, die schließlich in alter Manier, nämlich durch den Genius eines Einzelnen, den Fall lösen helfen. Das wirkt abgeschrieben und nicht überzeugend. Den Allgäuern ist im Übrigen eine solche Mentalität nicht zu wünschen. Sprachlich ermüdet die Redundanz: Insbesondere die Milieuschilderungen sowie die einleitenden Stimmungsbilder der jeweiligen Kapitel wiederholen selbst einfachste Beschreibungen teilweise dreifach, die Hälfte hätte gestrichen werden müssen. Man hätte diesem Buche einen Lektor gewünscht, denn es gibt auch spannende Schilderungen, also durchaus Potential. Insgesamt aber ist es ein spannungsarmer und oberflächlicher Krimi, der jedoch eindrucksvoll vorführt, dass Krimischreiben auch schriftstellerisches Talent erfordert.

20.04.2005 20:07:23
Michael Meyer

"Milchgeld" ist höchstens was für überzeugte Bayern. Kommissar Kluftinger ist derart übertrieben gewollt bayerisch-gemütlich-provinziell-verstockt-unhöflich, dass er von Seite zu Seite unsympathischer wird. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen. Auch die Story ist nicht gerade fesselnd. Eigentlich ist bereits nach 100 Seiten klar, wie die Geschichte ausgehen wird. Überraschende Wendungen : Fehlanzeige. Insgesamt deshalb auch leider für einen überzeugten Bayern nicht sonderlich empfehlenswert. Ich vergebe 40 Grad.