Funkenmord

Erschienen: September 2020

Bibliographische Angaben

- HC, 496 Seiten

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

3 x 91°-100°
3 x 81°-90°
2 x 71°-80°
0 x 61°-70°
1 x 51°-60°
0 x 41°-50°
1 x 31°-40°
1 x 21°-30°
0 x 11°-20°
1 x 1°-10°
B:69.25
V:12
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":1,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":1,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":1,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":1,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":1,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":1,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":3,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":1,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":2}

Ein grausames Verbrechen, das ungesühnt blieb, ein Unschuldiger, der jahrelang im Gefängnis saß: Ein Fehler aus der Vergangenheit lastet schwer auf Kluftinger. Der Kommissar ist fest entschlossen, den Fall „Funkenmord“ wieder aufzurollen, doch seine Kollegen zeigen wenig Interesse an einem Cold Case. Nur die neue Mitarbeiterin Lucy Beer unterstützt ihn bei der Suche nach dem wahren Täter. Kluftinger ist beeindruckt von der selbstbewussten jungen Frau, die frischen Wind in seine Abteilung bringt. Zu Hause jedoch geht Kluftinger solche Frauenpower ab, weil Doktor Langhammer die angeschlagene Erika von allen häuslichen Arbeiten freistellt – ausgerechnet jetzt, wo die Taufe ihres Enkelkindes unmittelbar bevorsteht. Der Kommissar muss also wohl oder übel beides machen: Hausmann spielen und einen Mörder finden …

Deine Meinung zu »Funkenmord«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
22.10.2020 13:21:59
niggeldi

Wie immer gute Mischung aus Humor und Spannung

In diesem neuen Klufti-Band wird direkt an den Vorgänger angeknüpft und ein alter Fall aufgerollt, der schwer auf dem Kommissar lastet. Damals hat er nämlich einen vermeintlichen Mörder überführt, jedoch hat sich herausgestellt, dass dieser unschuldig ist. Gleichzeitig ist Kluftis Frau Erika von den Ereignissen des letzten Bandes ziemlich mitgenommen und fällt im Haushalt komplett aus. Noch mehr Stress für den Kommissar: Wie wäscht man denn überhaupt Wäsche?

Das Cover gefällt mir gut und passt zum Fall und Cold-Case-Thema. Auch der Buchtitel macht neugierig.

Der Schreibstil ist wie immer fesselnd und man kann gar nicht mehr aufhören zu lösen. Klufti hat nichts von seiner sympathischen Art verloren und hat mich oft zum Lachen gebracht. Auch die neue Kollegin ist ein angenehmer Charakter, der das Herrenteam ein bisschen aufwirbelt. Der Fall ist spannend aufgebaut und gut gelöst.

Ich gebe 5 Sterne und freue mich noch auf viele weitere Fälle mit Klufti und seinem Team.

16.10.2020 15:59:50
Krimifan123

Dieser Kluftinger ist eine große Enttäuschung. Es wird lange auf einem alten Fall herumgekaut. Besondrrs störend ist der Welcome-Refuges-Kitsch, wo das Schicksal der armen armen Syrerkinder ausgewalzt wird.

15.10.2020 18:05:17
Marant Josef

Pension für Kluftinger - ich würds ihm wünschen. Fall 11 ist langatmig und fad. Die Autoren tun alles, um eine eigentlich spannende Story mit Nebensächlichkeiten,Platitüden und halbwitzigen Nebenschauplätzen in die Länge zu zihen wie einen Strudelteig. Keine Empfehlung!

15.10.2020 00:25:42
TochterAlice

Kluftinger hat in seinem mittlerweile elften Fall seine Aufmerksamkeit einer Altlast zugewandt: vor vielen Jahren, nämlich 1985, wurde in Altusried eine junge Lehrerin, eine Zugereiste, wie man so schön sagt, ermordet. Besonders brutal: sie wurde in einem der Feuer, die am traditionellen Funkensonntag gezündet werden, verbrannt, was aber nicht die Todesursache war.

Die besondere Tragik: ein Unschuldiger hatte dafür gebüßt und Kluftinger hatte diesem auf dem Totenbett die Aufklärung und Bestrafung des wirklichen Schuldigen versprochen.

Die junge Frau war offenbar ein freizügiger Typ gewesen - unter anderem auch gegenüber einigen ihrer Schüler. Ob das auflösbar ist? Kluftinger hat sich wie immer mit anstrengenden Kollegen, doch diesmal auch mit einer noch nicht einzuschätzenden neuen Kollegin herumzuschlagen und dazu steht auch die Taufe des Enkels bevor! Kluftinger sieht es als seine Pflicht, seinen Gegenpart, den japanischen Großvater in der Ferne, darüber auf dem Laufenden zu halten und ihn - sozusagen nebenher - über die Gebräuche der katholischen Kirche aufzuklären. Eine Slapstickeinlage, die aus meiner Sicht nur bedingt geglückt ist.

Ansonsten ist aber alles beim Alten, Kluftinger so unterhaltsam wie eh und je und auch sein Lieblingsfeind Dr. Langhammer ist wieder mit von der Partie. Dazu einige Flüchtlinge, die sogar als Zeugen in den Fall mit einbezogen sind - man sieht, die Autoren gehen mit der Zeit.

Ein weiterer sehr unterhaltsamer und zeitweise spannender Fall, den ich gerne gelesen habe!

14.10.2020 13:51:07
Principessa1909

Ein weiterer lesenswerter Klufti!

Kurz vorneweg:

Generell sind die Kluftingerbände relativ unabhängig von einander zu lesen (auch wenn auf ältere Fälle/Bände verwiesen wird mitunter), in diesem Fall empfiehlt es sich aber dringend, auf jedenfall erst den Vorgänger zu lesen, da "Funkenmord" an "Kluftinger" anknüpft.

Zum Buch (!!! Wer Bd. 10 nicht kennt mit Spoilern !!!):

Von Anfang an wird klar, dass Klufti und sein Team noch schwer am Tod von Strobel zu knabbern haben. Dies zieht sich auch durch das gesamte Buch, und v.a. Richie scheint das Ganze nicht los zu lassen, was sich in ständigen Gedenk-Aktionen widerspiegelt und auch Strobels "Ersatz" Lucy kann er nur schwer akzeptieren.
Doch auch der Überfall auf Kluftinger ist immerwährend präsent, da dieser offensichtlich im Zusammenhang mit seinem ersten Mordfall steht, bei welchem damals, wie es scheint, der Falsche verurteilt wurde. Der wahre Mörder läuft also immer noch frei herum - bis heute! Und Klufti setzt alles daran, sein Umfeld von dieser These (und seinem Bauchgefühl) zu überzeugen und den wahren Mörder zu finden - und begibt damit sich und andere in neue Gefahr. Und schon bald gibt es auch den nächsten Toten. Steht auch dies im Zusammenhang mit dem damaligen Fall?
Die Ermittlungen bleiben spannend und die Lösung offen bis zum Schluss!

Natürlich dürfen auch Ausschweifungen ins private Umfeld Kluftingers nicht fehlen. Sei es der zweifelhafte Nebenjob seines Vaters, um die Rente aufzubessern, die Taufe des Enkels oder auch Langhammers neuer Hund oder die bei ihm stattfindende Thermomix-Party, welche einen immer wieder zum Schmunzeln bringen.

Alles in allem also wieder ein gelungener Kluftinger-Krimi mit Spaß und Spannung gleichermaßen - Leseempfehlung! :)

13.10.2020 15:58:11
Miss Marple

Zwischen Thermomix und Tatort-11. Runde für Kommissar Kluftinger

Klufti und sein Team haben noch schwer am Tod ihres Kollegen Strobel zu tragen, als der Kommissar einen alten Fall wieder aufnehmen will, der eng verbunden zu sein scheint mit dem Überfall auf ihn im Wald vor einigen Wochen und in dessen Folge sie ihren Kollegen verloren haben. Er selbst war an den Ermittlungen vor 30 Jahren beteiligt und so zweifelt er zunehmend an der Unschuld des damals Verurteilten. Er verbeißt sich nun in die neuen Ermittlungen des Funkenmordes und lässt in altbekannter Weise nicht locker, bis er den wahren Täter überführen kann. Derweil plagen ihn auch häusliche Probleme, denn seine Frau Erika fühlt sich gar nicht wohl. So steht er vor manch ungewohnter häuslicher Arbeit, nicht zuletzt vertritt er sie auf einer Thermomix-Party;) bei Doktor Langhammer und die Taufe des Enkels muss geplant werden.
Mit Sprachwitz und Humor, aber auch dem Fall angemessener Sprache lassen die Autoren ihre Figuren agieren und so ist der 11. Band der Reihe für jeden Fan eine Lesefreude und ein Muss. Neueinsteigern sei das Lesen in der Reihenfolge empfohlen.

01.10.2020 20:35:29
Köter

Viel Drumherum

Der Kluftinger hat inzwischen Kultcharakter – und so benimmt er sich auch. Er ist sich seiner Beliebtheit bewusst und scheut nicht davor zurück sich ins Rampenlicht zu stellen. Dass der zu klärende Mordfall dabei zur Nebensache wird, kann einen gefallen oder stören.
Fakt ist, die Ermittlungen nehmen nur etwa ein Fünftel des Buches in Anspruch und sind dabei nicht so anspruchsvoll wie es seine Vorgänger schon einmal gewesen sind: Vor dreißig Jahren kam eine junge Lehrerin am Funkensonntag ums Leben. An dem Tag werden überall Feuer angezündet und in einem davon verbrannte die Frau. Dieser Mord war der erste Fall in Kluftingers Karriere. Er arbeitete eifrig daran und fand schnell einen Mörder. Nach den letzten Worten dieses Mörders am Ende des letzten Bandes kommen dem Kluftinger jedoch Zweifel. Schlechtes Gewissen packt ihn, er entschließt sich den Fall wieder neu aufzurollen – und er kommt zu einem Ende, das sich vorhersehen lässt. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Gewissenkonflikte des Protagonisten, seine Unsicherheiten und Ängste, mit denen er kämpft nachdem er bei den ersten Ermittlungen vor dreißig Jahren Fehler gemacht hat.
Aber nicht nur bei dem Mordfall ist der Kluftinger der Dreh- und Angelpunkt, auch abseits davon nimmt er viel Raum ein. So hat er in der Familie mit einigen Problemen zu kämpfen, eine Taufe steht an, eine neue Kollegin stößt zum Team und es wird zu seinem großen Unmut auch noch eine Arbeits-Whatsapp-Gruppe ins Leben gerufen. Hier schöpfen die Autoren aus dem Vollen und formen aus allem was sich ihnen bietet kurze Pointen, die einen des Öfteren zum Schmunzeln bringen – sei es der Thermomix, die aneckenden Charaktere oder der übliche Lokalkolorit.
Wem das gefällt – und wer die Krimireihe vor allem wegen des Protagonisten liest – der wird an diesem Buch seine Freude haben. Wer jedoch über einen packenden Mordfall voller überraschender Wendungen lesen will, dem würde ich andere Krimis eher ans Herz legen. Dem, der Wert auf schöne Cover legt, übrigens auch – meiner Meinung nach.

Echte Täter,
wahre Ereignisse

Wir berichten über spannende Kriminalfälle und spektakuläre Verbrechen, skrupellose Täter und faszinierende Ermittlungsmethoden – historisch, zeitgeschichtlich, informativ. Aktueller Beitrag: Der große Wall-Street-Anschlag von 1920, ein Krimi-Couch Spezial von Dr. Michael Drewniok. Titel-Motiv: © istock.com/EXTREME-PHOTOGRAPHER

mehr erfahren