Herzblut

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2013, Seiten: 11, Übersetzt: Volker Klüpfel & Michael Kobr

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Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. "Alpträume von zu viel Schweinsbraten", tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät ... Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

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Letzte Kommentare:
24.11.2016 21:03:27
pon

Michael Korb, einsame Klasse. Auch die anderen Schauspieler: überragend! Ein Genuss, Algäuisch und authentische Schauspielerei...Und immer mit dem "HERZ" dabei: die Bullen sind einfach der Hammer. ARD go on

oxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxoxooxoxoxoxooxoxoxoxoxoxooxoxoxoxoxoxoxoxoxoxooxoxooxoxoxoxooxoxo

21.03.2016 16:45:37
Dita Meunier

Zu schleppend, zu sehr auf « Heilmethoden » der angeblichen Krankheit des Kommissars konzentriert, immer wieder und immer wieder, trotz einiger komischer Momente kommt die Intrige wirklich zu kurz !!! Obwohl ich den « ungebildeten » Kupfinger eigentlich sympathisch finde in seiner biederen Art ……die Höhepunkte sind einfach zu selten .. Tatsächlich ziemlich langweilig..

20.12.2015 15:47:52
kritikaster

das war der erste klufti, den ich mir angehört habe... als buch hätte ichs gewiss nicht bis zum ende geschafft.
mir ist ein rätsel was an diesem - mit verlaub deppen - kult sein soll, ein hypochonder, der sich meist wie ein ausgemachter tölpel benimmt, mit moderner technik auf dem kriegsfuß steht und ab und zu mal einen lichten moment hat. langatmig, langweilig, ein typischer kommerzkrimi, nach dem motto: AMPELwenn man 6 bücher an den leser gebracht hat, braucht man sich beim nächsten keine mühe mehr zu geben.
für highsmith-. ross mcdonald- und margret millarfans ist der schmarrn nicht mal fast food, allenfalls essbare reste aus der abfalltonne.

15.10.2015 18:53:06
Schnippi

Das war der 5 Roman der Autoren, den ich gelesen habe.
Die Vorfreude hierauf wurde schnell getrübt, denn die "Leiden des Herrn Kluftinger" wurden zu ausführlich und langatmig beschrieben...der eigentliche Krimi kam( für mich jedenfalls) zu kurz. Die Autoren haben zwar gut beschrieben, in welchem Zwiespalt der ermittelnde Kommissar durch seine vermeintliche Krankheit steckt und bringen seine innere Anspannung und Zerrissenheit glaubwürdig (manchmal auch komisch) rüber, der eigentliche Fall jedoch kommt eindeutig zu kurz. Schade - daraus hätte man mehr machen können.

07.03.2015 18:23:36
Jossele

Der siebte Fall von Kultkommissar Kluftinger kommt lange nicht so richtig in Gang. Zwar gibt es eine Leiche nach der anderen, aber es dauert, bis die Polizei die richtigen Schlüsse zieht. Das ist an sich nicht besonders schlimm, aber diese Zeit wird durch die Autoren ausgefüllt mit für meine Begriffe zu langatmigen Schilderungen von Kluftingers Tölpeleien. Nicht, dass ich missverstanden werde: diese machen Klufti erst zum Kult, aber diesmal sind sie zu ausführlich geraten. Die Auflösung an sich ist logisch und der Fall gut konstruiert. 65°

13.09.2014 15:22:22
Schneeglöckchen

Ich habe alle Kluftinger Bücher gerne gelesen und mich immer gut amüsiert und wolte wissen, wie der Kriminalfall ausgeht.
Bei diesem jedoch sind Kluftingers Marotten und sein ständiges Rückständigsein zu stark überzeichnet, so daß es mich nicht erheiterte sondern mir auf die Nerven ging. Die Autoren stellen ihn als Volltrottel dar. Es ist zuviel Klamauk drin. Dabei ist Kluftinger doch eigentlich ein pfiffiger Kommissar, der auf seinen Bauch hört und auch mal auf eigene Faust ermittelt ohne genau die Vorschriften einzuhalten. Das hätten die Autoren zu einem Krimi, der auch spannend ist, verwenden sollen. Und nicht seine Angst um seine Gesundheit in den Vordergrund rücken sollen.
Schade!

15.09.2013 20:01:40
Darix

Eigentlich war ich nicht mehr an weiteren Kluftinger Fällen interessiert, da die letzten Fälle doch eher flach und oberflächlich geschrieben auf mich wirkten. Jedoch übt „“Kluftinger“ einen gewissen Kultcharakter und Suchtfaktor aus. Woran das liegen mag? Die Charakteristika der Protagonisten werden überzeichnet, das Agieren der Darsteller, Luftinger mit seinen Familienangehörigen, seine Kollegen, der opportunistische, niederbayerische Polizeichef, ein wenig erinnert dies an das “Gute bayerisch königliche Bauerntheater“.
Im neuesten Fall ermittelt Kluftinger in unterschiedlichen Mordfällen. Das liebliche Allgäu ist die Region des Mordes geworden ohne dabei ihre „Lieblichkeit“ zu verlieren. Der Krimi lebt erneut von den Slapstick Einlagen des Allgäuer Originals. Seine ausgeprägte Ortsgebundenheit, die eindimensionalen Essensgewohnheiten, mit zeitlicher Einschränkung auf Frischkost sind ähnlich gelagert wie in den vorigen Büchern. Obwohl Luftinger als herrlich liebenswert und etwas albern gilt, altmodisch sich verhält, zeigt er in seinem Metier als Kommissar Intuition und Kreativität, beinahe ein Maß an Überaktivität.
Klüpfl /Kobr schreiben diese neue Ausgabe mit ihrem skurrilen Kommissar Luftinger mit mehr Tempo, härteren Mordfällen und behalten die (gewünschte?) Situationskomik bei. Entwickelt dies den Kultcharakter aber manches wirkt ein wenig aufgewärmt. Ähnlichkeiten mit dem netten Brunetti, Bruno dem freundlichen Polizist aus dem Perigord, den harmlosenund netten Ermittlern sind nicht von der Hand zu weisen. Wünschenswert wäre eine Fortentwicklung Luftingers über das harmlose agieren, mit ordentlich viel Lokalkolorit hinaus. Daher ein eher durchschnittlicher Kriminalroman aus dem Allgäu.

09.07.2013 08:04:23
rolandreis

Die Allgäuer Krimis um Kommissar Kluftinger darf man sicher nicht lesen, wenn man nur Spannung erwartet. Will man aber über den schrägen Typen lachen, dann ist es die richtige Literatur. Fand ich zuletzt noch Schutzpatron weniger gelungen, so konnte ich diesmal bei Herzblut wieder öfter richtig lachen. Ich sage nur als Stichworte, wenn Kollegen von Klufti sich an positivem Denken üben an ihren gestrichenen freien Samstag, Klufti per Skype mit dem japanischen Vater seiner zukünftigen Schwiegertochter telefoniert oder wegen seines Herzstechens seinen letzten Willen verfasst. Das ist einfach gut erheiternd. Natürlich wird auch ein Kriminalfall gelöst, aber ich muss sagen dass ich diese Reihe schon überwiegend gern lese wegen der überzeichneten Figuren.

29.05.2013 21:31:04
Mellie

Der Krimi ist sehr unterhaltsam - vor allem wenn es um sein Privatleben geht - es ist faszinierend, wie es ihm immer wieder gelingt, in Fettnäpfe zu springen und nur mit viel Mühe sich wieder herauszuholen. Dazu kommt jetzt noch eine vielleicht tödliche Krankheit, Dr. Langhammer als Hausarzt, als Yogaguru und dann noch ein ganz merkwürdiger Fall, bei dem wieder nichts zusammenpaßt. Klasse beschrieben sind die Lösungswege und die Abgründe rechts und links davon.

21.05.2013 11:07:32
Marius

Mit mehr Herzblut als die Vorgänger geschrieben

Wenn Kluftinger ein Tatort-Team wäre, wäre er am ehesten mit den Ermittlern Boerne und Thiel aus Münster zu vergleichen – ein reiner Krimi ist ein Roman des Autorenduos Klüpfel und Kobr nämlich niemals. Zugunsten der schon fast karikaturesk anmutenden Figur des Kommissar Kluftingers mit all seinen Marotten und Hilflosigkeiten tritt die Rahmenhandlung des Krimis oftmals in den Hintergrund.

Bei den Vorgängerromanen hatte man da mehrmals den Eindruck, dass der Krimi mehr oder minder eine lästiges Gerüst ist, das nur als Steilvorlage für die Comedy-Episoden des meist sehr grenzdebil agierenden Kluftinger dient (abgesehen von der Realitätsferne – keine Polizei der Welt würde solch einen Kommissar ermitteln lassen ...). Doch bei „Herzblut“ sind diese Eskapaden der Allgäuer Spürnase dankenswerterweise wieder etwas in den Hintergrund getreten, wenngleich immer noch für mein Empfinden mit zu viel Platz ausgestattet. Die Krimihandlung wird – sehr auf Mainstream gebürstet – von der Suche nach einem Serienmörder getragen. Die Auflösung des Ganzen ist dann aber sehr dilettantisch geraten (ich persönlich wusste nach Seite 270 von 400, wer der Mörder war und worin sein Motiv bestand) – insgesamt aber ansprechender als die beiden mehr als schwachen Vorgänger „Schutzpatron“ und „Rauhnacht“. Würde man den Krimi als reinen Krimi bewerten, käme er sicher nicht mehr über ein sehr durchschnittliches Ergebnis.
Da die Episoden des Kommissars inklusive den Auseinandersetzungen mit seinem Intimfeind Dr. Langhammer allerdings durchaus an manchen Stellen sehr lustig sind und dem Ganzen so einige Pointen schenken, werten sie den Gesamteindruck von „Herzblut“ auf.

Insgesamt ist das neue Buch des Allgäuer Autorenduos Klüpfel und Kobr ein Werk, das irgendwo zwischen derbem Bauerntheater und Regiokrimi oszilliert und dennoch ein zumindest fast stimmiges Etwas bildet. Wer die Bücher der Beiden bisher schätzte, wird auch mit diesem Werk nicht enttäuscht!

14.05.2013 13:32:19
Peter Wagner

Dies war mein erster Klufti, den ich gelesen hatte. Allerdings hatte ich schon vorher die Fernsehserien gesehen, und daher war mir die Figur nicht ganz unbekannt.
Das Buch hinterließ einen ziemlich zwiespältigen Eindruck. Mir scheint, daß einer der Autoren den Privat-Klufti schreibt, und der andere den Ermittler-Klufti. Der Privat-Klufti-Schreiber sieht diesen wohl als Volltrottel, während der andere diesen Richtung Sherlock Holems trimmen möchte. Am Ende werden die Seiten dann, zusammengelegt und fertig ist das Buch. Durch die diversen Slpastick Einlagen, wobei Kautzigkeit oftmals mit Bödheit verwechselt wird, hat das Buch erhebliche Überlänge. 100 Seiten weniger hättens auch getan. Trotzdem ist die Geschichte noch eingermaßen spannend geschrieben, wenn auch in einem sehr einfachen Deutsch. Besserung des Autoren Duos ist angesagt, sonst werden auch die härtesten Fans noch vergrault.

27.04.2013 22:44:45
ballaudo

Auf der einen Seite haben die Autoren Klufti zum Volltrottel gemacht, der in jedes noch so vorhersehbares Fettnäpfchen tappt, dazu noch zu einem wehleidigen Jammerlappen. Doch wenn es um brutale Morde und wilde Kämpfe mit dem Täter geht, wird er plötzlich zu einer Mischung aus Sherlock Holmes und James Bond. Die Chance, Klufti einen würdigen Abgang per Herzinfarkt zu verschaffen ist verpasst, aber für mich gibts trotzdem keinen weiteren Kluftinger mehr, lieber lese ich "Seegrund" oder einen anderen, der ersten Folgen noch einmal.
Ruhe in Frieden, Klufti!

03.04.2013 20:52:51
Axir

Ich war sehr enttäuscht von Herzblut.
Ich fand ihn flach, konnte überhaupt nicht lachen und fand zum Beispiel die Yogaszene mit seinem Erzfeind nur peinlich. Auch viele Gespräche im Büro mit den Kollegen flach.
Klufti wurde zu einem Trottel in diesem Buch, sehr sehr schade. Mir ging das Thema "Herz" auch irgendwann auf den "Koffer"...einfach übertrieben.ob ich noch einen weiteren Klufti lesen werde, mal schauen.

03.04.2013 20:50:38
Rainer End

Der Kommentar von XILI spricht mir aus der Seele. Das Buch ist im Gegsatz zu den bisherigen Kluftis eine einzige große Enttäuschung. Nichts ist übrig von der liebenswürdigen Figur des Protagonisten. Monatelang freute ich mich auf den neuen Fall. Bein lesen bekam ich auch beinahe noch Herzprobleme. Dieser Meinung sind auch viele Kluftifans in meinem Umfeld.

25.03.2013 03:04:37
XILI

Man muss schon ein echter Kluftinger Fan sein, um dieses Buch zu ertragen. Ach, was habe ich Klufti geliebt. Ein Haudegen mit Ecken und Kanten. Dazu Lokalkolorit aus dem Allgäu, mit herrlich verschrobenen Charakteren. Und jetzt das! Die Autoren stempeln Klufti zum Volltrottel. Die Yoga-Szene, sowie das Telefonat mit Japan: das ist Slapstick und hat mit der eigentlichen Kluftingerfigur nichts mehr zu tun. Dazu wird die eigentliche Handlung, es soll ja wohl nach wie vor noch ein Krimi sein, von den gesundheitlichen Problemen des Kommissars total überlagert. OK, es liest sich flüssig, aber das ist auch schon alles. It's time to say goodbye, mein lieber Klufti. Das war mein letztes Buch aus dieser Reihe!

15.03.2013 12:41:20
Oldie

Ich habe bisher alle "Kluftinger-Krimis" als Hörbücher genossen und war begeistert. "Herzblut" dagegen hat mit sehr enttäuscht. Kluftingers andauernde Herzschmerzen überlagern in ihrer Penetranz die eigentliche kriminalistische Handlung bis zum Überdruss. Ich war bei der neunten von zehn CD´s so genervt davon, dass ich die Sache abgebrochen habe. Dies war mit Sicherheit mein letzter "Kluftinger-Krimi".

07.03.2013 13:32:56
Peter

Über den Inhalt des Buches ist bereits genug verraten worden, deshalb hier ein paar andere Aspekte:
Für mich ist dies der bisher beste "Kluftinger" -und ich habe alle verschlungen- gerade weil die Handlung neben den dramatischen Mordfälle mit vielen privaten Szenen durchsetzt ist. Hier passt alles zusammen: Spannung, Humor und einige nachdenkliche Abschnitte.
Vielleicht liegt es auch an meinem Alter (58, m), das ich sehr viele Lebenssituationen der Handlung gut nachvollziehen kann. Einiges kommt mir halt aus meinem Alttag sehr bekannt vor und hat mich deshalb gefesselt, weil die Auflösung der einzelnen "Lebenssituationen" mein besonderes Interesse hervorgerufen hat.
Alles in allem ein super Buch mit absoluter Leseempfehlung!

02.03.2013 08:31:01
Eglfinger

Kluftinger ist sich sicher: bei einem anonymen Anruf wird er Zeuge eines Mordes. Als er jedoch mitten in der Nacht allein den Tatort ausfindig macht, stößt er dort nur auf eine riesige Blutlache. Bevor der Großteil der zugehörigen Leiche auftaucht, erschüttern weitere brutale Morde das Allgäu. Leider behindern heftige Herzschmerzen Kluftingers Arbeit. Intimfeind Doktor Langhammer verordnet kässpatzarme Schonkost, positive Lebenseinstellung, Bewegung – und sogar noch einen Yogakurs.

Das Allgäu wird erschüttert von Morden, die in Ihrer Brutalität äußerst heftig sind. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um einen Serientäter handelt, da den Leichen das Herz herausgerissen wird. Doch Kluftinger und sein Team rätseln, inwiefern die Toten zusammenhängen und die Zeit drängt, als sich herausstellt, dass der oder die Täter es insgesamt auf fünf Personen abgesehen haben. Wer werden die nächsten Opfer sein? Zu allem Überfluss kommt hinzu, dass Kluftinger seit Tagen an enormen Brustschmerzen leidet und er befürchtet, dass es mit ihm zu Ende geht. Er beschließt seinen Lebensstil zu ändern, indem er sich gesünder ernährt und seinen Mitmenschen freundlicher gegenübertritt.

Der Schreibstil der Autoren ist flüssig, der Text ist nicht sehr anspruchsvoll und es liest sich recht einfach. Was den Autoren gut gelungen ist, ist dass man auch als Leser, die Verzweiflung des Teams, inwiefern die Morde zusammenhängen, gut nachvollziehen kann, da man auch als Leser nicht die geringste Ahnung hat, wie alles zusammenhängt. Nur leider leidet die Spannung sehr unter den meines Erachtens zu vielen Sprüngen in das Privatleben des Kommissars. Es strotzt vor zu vielen privaten Situationen, in denen Kluftinger in ein Fettnäpfchen nach dem anderen tritt. Was in früheren Büchern zur Auflockerung führte ist in diesem Buch gnadenlos übertrieben. Auch der Showdown, der zur Überführung der Täter führt ist in meinen Augen übertrieben. Ich vergebe 58 Grad, aber mehr aus Mitleid, weil mir die früheren Bücher sehr gut gefallen haben.

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