Tödliche Worte

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Augsburg: Weltbild, 2005, Seiten: 524
  • London: HarperCollins, 2004, Titel: 'The torment of others', Seiten: 390, Originalsprache
  • München: Knaur, 2008, Seiten: 524
  • Köln: Random House Audio, 2009, Seiten: 4, Übersetzt: Anneke Kim Sarnau, Bemerkung: gekürzt

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Lars Schafft
Grundsolide Hochspannung mit Cora-Effekt

Buch-Rezension von Lars Schafft Feb 2005

Seit das ZDF eine Reihe in Anlehung an Val McDermids Reihe um den Psychologen Dr. Tony Hill und die Polizistin Carol Jordan zeigt, dürfte sich die Zahl der Fans der Schottin um ein Vielfaches erhöht haben. "Lady-Thriller". Diesen Stempel bekam die Serie aufgedrückt und auch wenn die Folgen inhaltlich nicht viel mit McDermids Büchern gemein haben - ganz unpassend scheint diese Bezeichnung nicht, legt die Autorin in Tödliche Worte doch erheblichen Wert auf das hochkomplizierte Zusammenleben der Geschlechter und noch viel mehr auf das wahrscheinlich noch hochkompliziertere Innenleben ihrer weiblichen Artgenossen.

Vorweg: Nein, ich gehöre nicht zu denjenigen, die einem neuen Hill/Jordan-Roman mit Herz und Bangen entgegensehnen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Val McDermid hatte ich zwar live erlebt, vor Tödliche Worte allerdings noch nichts aus ihrer Feder gelesen. Und auf spätpubertäres Balzverhalten zwischen Leichenschauhaus und Kommissariat kann ich ebenfalls gut und gerne verzichten. Offensichtlich keine guten Voraussetzungen, denn am Anfang tu ich mich schwer mit McDermids Neuestem.

Klar, im vierten Teil einer Reihe verbringt man als Autorin nicht mehr viel Zeit damit, seine Charaktere groß einzuführen. Beschränken wir uns an dieser Stelle entsprechend auf das Nötigste. Dr. Tony Hill ist Psychologe, Spezialgebiet Profiling. Darin ist er nachweisbar gut und gefällt bedeutend besser als akademische Tätigkeiten. Auf der anderen Seite haben wir Detective Chief Inspector (taff, taff) Carol Jordan, die momentan allerdings gar nicht mehr so taff ist: Im letzten Fall musste sie in einer höchst brisanten Aktion einen Undercover-Lockvogel spielen, alles ging nach hinten los und sie wurde vergewaltigt.

Jack the Ripper, here we come

Hill und Jordan sind ein eingespieltes Team und Experten auf ihrem Gebiet, weswegen es nun weniger verwundert, dass im nordenglischen Bradfield Not am Mann bzw. an der Frau ist: Neben einer Reihe von Kindesentführungen sorgt ein Prostituiertenmörder für Aufruhr, über dessen Vorgehensweise wir lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Mrs. McDermid muss schreckliche Alpträume haben. Kurz und gut: Eine Taskforce wird eingerichtet, deren Leitung, man ahnt´s, niemand wirklich besser übernehmen könnte als Carol Jordan. Und Unterstützung psychologischerseits gibt´s auch, in Form von Mr. Tony Hill. Jack the Ripper, here we come!

Diesmal soll der Mörder allerdings auch für Profiler Hill eine verdammt harte Nuss darstellen: Seine Taten gleichen genau denen eines verurteilten Killers - welcher seit Jahren in strenger Verwahrung sitzt und zudem beharrlich schweigt. Nachahmungstäter bei Sexdelikten? Sollte es in den Augen Hills nicht geben dürfen. Aber der Mörder schlägt nochmals zu, die Hektik steigt und Carol Jordan muss auf Druck von höchster Stelle verantworten, dass eine ihrer Mitarbeiterinnen den Lockvogel für Jack the Ripper spielen muss. Ein böses Dejà-vu, dass sie und den Leser auf den letzten 200 Seiten in Atem hält.

Ein eindeutiger Fall von "ja gut, aber"

Der Plot ist ein ganz eindeutiger Fall von "ja gut, aber". Ja gut, Jack the Ripper wird namentlich nirgends erwähnt. Aber ein Serienmörder, der sich auf Prostituierte spezialisiert hat, ist nun alles andere als eine originelle Idee. Ja gut, möchte man meinen, ist dennoch in der Regel spannend und eine gute Basis für einen Thriller. Aber als roter Faden dann wieder doch zu plump, weswegen Val McDermid eine ganz pfiffige Idee hatte: Der Killer hört eine Stimme, die ihm die Befehle erteilt. Die gleiche Stimme übrigens, wie auch der Killer, der sein Dasein in der geschlossenen Anstalt fristet. Und der nach gleichem Schema handelt. Das ist der Clou an Tödliche Worte, das Paradoxon, das die Autorin für Tony Hill bereit hält. Er muss es gewesen sein, weil Sexualdelikate nunmal nicht kopiert werden. Er kann es nicht gewesen sein, weil er in sicherer Verwahrung ist. Nicht schlecht. Aber wie war das mit den Kindesentführungen? Ja gut, die haben damit gar nichts zu tun.

Durch ständige Perspektivwechsel zwischen denen des Mörders, Carol Jordans und Tony Hills entfacht McDermid einen kleinen Rausch des Lesetempos. Handwerklich grundsolide erzählt sie einen Thriller, der auf den ersten Blick nach "Nichts Neues aus Bradfield" aussieht, sich aber doch sehr schnell als sehr fesselnd entpuppt. Daran gibt´s nichts zu deuteln und nicht viel zu kritisieren. Val McDermid versteht ihren Job und hat dafür gesorgt, dass Ihr Rezensent die letzten 300 Seiten am Stück gelesen hat.

"Cora" Jordan?

Die letzten 300 Seiten? Jaha, Tödliche Worte ist eine richtige Schwarte von über 500 Seiten und da der Plot dann doch nicht ganz so viel nach einiger Filterung ergibt, kommen wir schlussendlich dazu, warum dieser Roman das Etikett "Lady-Thriller" durchaus verdient hat und zu den Stellen, die Ihren Rezensenten eher an "Cora" Jordan erinnert haben. Es trieft an vielen Stellen dann leider doch zu viel an gebrochenem Herz, an nicht erwiderter Liebe und Klischee. Bevor McDermid Carol Jordan zu lange an der Vergewaltigung leiden lässt, zaubert sie mir nichts dir nichts einen George-Clooney-Geologen aus dem Hut, der die Ermittler nicht nur auf die entscheidende Spur der Kindesentführer, sondern Ms. Jordan auch zurück zu ihrer Weiblichkeit führt. Was ein Held! Und auch noch charmant! Und Biker. Der gute Tony, der nie als potenzieller Lover Wahrgenommene, beobachtet das Techtelmechtel natürlich aus dem Fenster und beweist eindrucksvoll, dass er mindestens genauso zickig sein kann wie Jordan nach ihrem allabendlichen Weißwein.

Genug polemisiert. Genau wegen Nebenschauplätzen wie diesen werden Fans diese Reihe lieben. Und mit Sicherheit auch von Tödliche Worte nicht enttäuscht werden. Leser, die vor allem einen spanndenen Thriller erwarten, haben ausreichend Seiten zum Überblättern und bekommen dennoch packende und recht kluge Unterhaltung geboten.

Unterm Strich erfindet Val McDermit mit Tödliche Worte den Serialkiller-Roman mit Sicherheit nicht neu - für ein paar Stunden spannender Lektüre reicht´s aber allemal. Und Fans vom Hill-&-Jordan-Team werden ihn eh verschlingen.

Tödliche Worte

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Letzte Kommentare:
07.03.2015 15:16:26
Biggi

Auch das 4. Werk der Reihe um Carol und Tony ist wieder klasse.

Spannend und mitreissend. Top und lesenswert. Gestört hat mich lediglich der Motorrad-Gigolo. Da tat mir Tony schon ein wenig leid. Auch den beginnenden Alkoholkonsum von Carol finde ich unnötig.

Habe mir gleich das 5. Buch "Schleichendes Gift" der Hill/Jorden- Reihe besorgt.

07.04.2013 12:19:56
pankip

Ich habe mir dieses Buch als Hörbuch zugelegt. Ich muss gestehen, es war das 1. Werk von Val McDermic welches ich gehört habe. Ich war begeistert von der "Sprache" und gefesselt vom Inhalt - und das vom Anfang bis zum Ende. Für mich ein absolut gelungenes Buch. Ich werde die Reihe von Toni Hill & Carol Jordan auf jeden Fall der Reihe nach lesen/hören.

28.05.2012 12:15:14
Sagota

Aus der Hill/Jordan-Reihe der Autorin erst das zweite Buch (nach Vatermord), da ich mich auch rückwärts lesend durch diese Reihe lese - aber genauso überzeugend wie "Vatermord": Ein Werk für LiebhaberInnen des sehr intelligent geschriebenen, in die Tiefe gehenden Psychothrillers - mit für mich gutem Plot! Auch eine Prise Sozialkritik (Korruption) steckt in diesem Werk - nach 10 Jahren Gewerkschaftsarbeit sollte das auch durchaus sein: ein lesenswerter Thriller mit spannenden Lesestunden. Die Selbstgespräche von Hill finde ich amüsant dargestellt und trotz seiner großen Empathiefähigkeit, die ihn zu einem guten Profiler werden lassen, auch die weniger positiven Merkmale seiner Persönlichkeit - soziale Kompetenzen, die ihm eindeutig fehlen (was er selbst weiß), wobei er sicher kein Einzelschicksal darstellt... - ebenfalls gesellschaftlich relevant... von mir für diesen subtilen Psychothriller gibt es 92 Punkte und ein -empfehlenswert-

27.02.2012 10:50:43
markus

Ich kann mich der Kritik des KC-Kritikers voll und ganz anschließen, mit der Abweichung, dass ich die letzten 80 Seiten mit Spannung gelesen habe. Auch ging mir Val McDermids pseudometaphorische Sprache mit den vielen ach so bildhaften Vergleichen manchmal wirklich auf die Nerven. Und die Charaktere sind doch etwas klischeehaft.
Eher was fürs Fernsehen - da wäre die Umsetzung sicher spannend und kurzweilig, wie immer bei der BBC-Reihe um Tony Hill und Carol Jordan.

15.06.2009 20:49:41
JaneM.

Positiv an "Tödliche Worte" ist die gute Grundidee, der Taten nach der Art eines Täters, der eigentlich seit Jahren einsitzt. Der Kritik von Lars Schafft kann ich mich nicht anschließen: nur die Tatsache, dass es sich bei den Opfern um Prostituierte handelt, macht noch keine Parallele zu Jack the ripper aus. Und das Motiv ist ja letztlich auch ein ganz anderes.
Die Geschichte um Carol Jordans eigenes Trauma fand ich allerdings auch ein wenig dick aufgetragen, obwohl die Charaktere insgesamt gut dargestellt und alles andere als nur heldenhaft sind.
Das größte Manko aus meiner Sicht: Vorhersehrbarkeit. Es war relativ schnell klar, wer hinter den Taten steckt und die falschen Fährten zu "dann doch nicht Tätern" werden zu offensichtlich gelegt.

07.01.2009 20:17:10
Maria-Luise

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war froh, dass ich Ferien hatte.
Die Handlung entwickelt sich sehr spannend. Die einzelnen Charaktere im Ermittlungsteam sind gut beschrieben.
Da ich die Reihe von hinten nach vorn lese, werde ich michh mal nach den ersten Büchern der Reihe umsehen.

14.12.2008 17:20:55
Mone 119

Ich habe alle Hill/Jordan Romane gelesen und auch dieser überzeugt.Nicht unbedingt nötig die Romanze mit dem Motorrad fahrenden Geologen. Die Spannung wird bis zur letzten Seite aufrecht erhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Hill/Jordan Fall: Scleichendes Gift. Ab 14.12.08 als Taschenbuch erhältlich.

27.04.2008 08:35:28
Dani

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Bis jetzt habe es nur wenig Bücher geschafft, auch nur annähernd an Tötliche Worte heranzukommen. Kann es jedem empfehlen, der gerne wirklich gute Thriller liest.

22.02.2008 21:47:15
Silke

Dieses Buch ist Val McDermid ausgezeichnet gelungen. Es war von Anfang bis Ende sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Die Geschichte war mal etwas anderes und es zeigte, wie schwierig es sein kann zu einem anderen Menschen, manchmal auch nur mit Tricks, durchzudringen. Ausgezeichnet muß man gelesen haben als Val McDermid Fan.

16.02.2008 11:16:51
Karl-Georg

Val McDermid hat mit Tödliche Worte ein Buch geschaffen, von dem ich von der ersten Seite an begeistert war. Vertraute, präzise gezeichnete Charaktere, agierend in einem spannenden und unterhaltsamen Plot, der zwar Raum für Spekulationen lässt, den Leser jedoch bis kurz vor Schluss auf falsche Fährten lockt.
Einzig den Charakter und die Motive des Täters finde ich eine Spur zu überzeichnet, was jedoch im Hinblick auf den Rest nicht wirklich ins Gewicht fällt.
Fazit: Absolut empfehlenswert - 9 Punkte!

23.12.2007 19:40:38
Caro

Ich finde das BUch, wie schon seine Vorgänger aboslut lesenswert.
Etwaas Schade finde ich Carols "Verhältins" mit dem Geologen.
Ich habe mitbekommen, dass es schon wieder einen neuen Band auf Englisch gibt und erwarte diesen schon sehnsüchtig auf Deutsch.
Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Tony und Carol weitergeht.
ALso wie schon gesagt absolutes Top-Buch. Sehr zu empfehlen.

28.10.2007 19:05:09
NessySheep

Wiederrum ein Buch was ich kaum aus der Hand legen konnte. Die zwei Fälle die parallel laufen haben manchmal, vor allem am Ende, etwas gestört da ich natürlich wissen wollte wie es mit dem "Hauptfall" weiter geht. Der Plot mit der Stimme war eine gute Idee, auch weil er Tony in Erklärungsnot wegen des Nachahmungstäter brachte.
Ein bischen viel Wert hat die Autorin auf die "Kabbeleien" der Mitglieder von Carols Team gelegt, aber noch im erträglichen Maße.
Was mich, natürlich, aufgeregt hat, war Carols "Techtelmechtel" mit diesem Geologen. Ich hätte ihr ein bischen mehr Feingefühl zugetraut ... Armer Tony !
Alles in allem, trotz meiner Kritikpunkte, ein tolles Buch und ich finde es könnte bald mal das Nächste erscheinen.

15.09.2007 16:34:58
joan_irving

Ich fand dieses Buch sehr gut, die Aufmerksamkeit, die die Autorin auf die Beziehung zwischen den Hauptpersonen verwendet ist allerdings in der Tag Geschmackssache. Ich mag diese Art Romane, man lernt den Fall aus verschiedenen Perspektiven kennen. Auch hier, sehr spannend und an die Basis gehend, wie das meiste von der Autorin sehr zu empfehlen.

PS: warum man ein Buch, das einem nicht gefällt, mehrfach liest, entzieht sich meinem Verständnis

15.06.2007 08:42:26
Ich

dieses Buch ist einfach nur langweilig. ichn habe es mehrfach gelesen und habe keinen sinn gefunden. diesem Buch fehlt spannung und action. da ich mindestens 150 zeichen brauche möchte ich sagen, es ist so langwweilig.
Es lohnt sich nicht, es zu lesen.

20.04.2007 18:07:10
Luca

Dies ist er also der vierte Fall für Chief Inspector Carol Jordaan und D.R.Tony Hill.
Klasse Krimi.
Eine Sache gehöhrt für mich in ein gutes Buch:Privatleben. Wenn ein Weißweintrinkender Tony (und natürlich eine weißweintrinkende Carol)eingeschoben wird finde ich das sehr gut.
Aber wie schon gesagt diese Buch ist ein Krimi und das bekommt man(n)(wenn man es denn einmal vergessen hat)mit teielweise sehr Brutalen Szenen in erinnerung gerufen.


Fazit:ein sehr spannendes Buch,MEHR VON INSPECTOR JORDAN UND D.R.HILL.

26.11.2006 14:10:55
Carsten

Mein 2. Buch von Val McDermid. Während "Echo einer Winternacht" von Anfang an fesselnd war und bis zum Schluß nichts von seiner Spannung verloren hat, frage ich mich hier, wann es denn endlich mal losgeht. Auf den ersten 100 Seiten passiert gar nichts !!!

30.09.2006 16:39:47
Moschi

Sehr spannendes, packend geschriebenes Buch, bei dem keine Sekunde Langeweile aufkommt. Läßt sich wunderbar lesen, flüssiger Stil, man lebt regelrecht in der Geschichte. Lediglich das unnötige Techtelmechtel Jordan/Geologe paßt nicht so ganz in dieses tolle Buch. Note: 2+

25.09.2006 20:39:19
Tricia

War mein eigentlich 1. Buch von Val McDermit, konnte mit "Echo einer Winternacht" nicht wirklich was anfangen. Dieses hier hat mir sehr gut gefallen und vor allen Dingen, dass ich sehr lange auf die falsche Person getippt habe. Es war wirklich spannend und auch ohne die Vorgänger mit Jordan/Hill gelesen zu haben war es nicht unverständlich. Ich werde mir jetzt auf alle Fälle die anderen Bände mit den Beiden besorgen, bin schon sehr gespannt wie sich das entwickelt. Aber "Tödliche Worte" lassen sich wirklich sehr gut lesen und ich kann es wirklich nur empfehlen.

13.09.2006 17:16:42
Anne

Nachdem ich "die Erfinder des Todes" gelesen habe war mir klar: ich brauche noch mehr Platz für noch mehr Bücher von Val McDermid in meinem Regal. Die Bücher sind einfach gigantisch gut geschrieben und fesseln einen direkt.

"Tödliche Worte" hab ich in nur 2-3 Tagen gelesen, was bei sonem Wälzer ne ganz gute Leistung ist ;-)
Die Geschichte von Carol Jordan und Dr. Tony Hill ist absolut interessant und wie sich ihre Beziehung in dem 4. Fall entwickelt ist sehr interessant. Auch wie Carol mit dem schweren Schicksalschlag in ihrem Leben fertig wird. Hammer. NAch dem 3 Teil hatte ich ja schon so meine Bedenken, wie es mit ihr weitergeht.

Der Kriminalfall ist absolut aufwühlend und unglaublich glaubhaft beschrieben. Ich hab keinen Moment an der "Echtheit" gezweifelt, weil alles absolut felsenfest untermauert ist.

.... Also unbedingt lesen!!!!

30.08.2006 00:37:45
Helga

Dieser 4.Fall hat mir besonders gut gefallen. Er ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und verläuft in zwei Handlungssträngen. Bei dem einen geht es um die Entführung von zwei Kindern und bei dem zweiten handelt es sich um die Ermordung von Prostituierten.

Es gibt jedenfalls wieder sehr viele Möglichkeiten und Wendungen und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Speziell die psychologische Seite dieser Geschichte finde ich sehr interessant dargestellt. Warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Fall.

15.08.2006 12:58:50
Emilia

Habe jetzt drei Bücher von Val McDermid gelesen, jedes ist fesselnd! Dieses Buch konnte ich gar nicht aus den Händen legen. Gerade das Zwischenmenschliche und das "zwei" Fälle abgehandelt wurden fand ich sehr gut. Auch wenn ich mit dem dritten in der Ermittlerreihe angefangen habe, konnte ich dem Ganzen sehr gut folgen!!!

06.08.2006 12:11:34
Spocky99

Ich habe auch das 4. Buch der Reihe um Tony Hill und Carol Jordan verschlungen. Es ist einfach gnadenlos gut geschrieben und wie sich die Beziehung der beiden entwickelt, einzigartig !

Deshalb meine Empfehlung an die, die noch keines der 4 Bücher gelesen haben: Mit dem ersten anfangen! Dann

Jetzt warte ich auf die Fortsetzung....

02.08.2006 12:18:45
Linn

"Tödliche Worte" war mein erstes Buch von Val McDermid und ich habe es verschlungen.
Mittlerweile habe ich auch die drei Vorgänger gelesen, um den Geschichten der Protagonisten besser folgen zu können.

Für mich ist "Tödliche Worte" das beste Buch der Carol Jordan/Tony Hill Reihe. Es ist absolut spannend geschrieben, ich habe selten so bei einem Buch mitgefiebert. Die Chraktere sind gut beschrieben und durchweg glaubhaft.

Ein paar negative Bemerkungen habe ich allerdings auch: Mir gefällt, wie schon in "Ein kalter Strom" die zweite Geschichte nicht so sehr, wobei sie mich in diesem Fall absolut nicht interessiert hat, ich fand sie langweilig. Außerdem stört mich die Carol/Tony Beziehung, ein Herumtänzeln seit 2,5 Bänden, entweder ganz oder gar nicht. Ebenfalls finde ich es unrealistisch, dass sich Tony fast in jedem Ende mit dem Täter gegenüber steht und es zu einem "Kampf" um Leben und Tod kommt.

Trotz des, jetzt doch recht vielen Negativen, finde ich das Buch sehr, sehr gut und hoffe, dass bald eine Fortsetzung folgt.

21.06.2006 22:10:11
Pat

Ich habe das Buch gerade erst angefangen, kann aber gar nicht mehr davon ablassen.
Wenn das ganze Buch so weitergeht wie bisher, dann werde ich wohl die eine oder andere schlaflose Nacht haben.

16.06.2006 14:16:51
Marcel

"Tödliche Worte" war nach DLDS mein zweites Buch der Jordan-Hill-Reihe und mein drittes von McDermid insgesamt.
Ich bin super begeistert von diesem Buch. Es stimmt einfach alles...Hochspannung, Witz, Gefühle, charakterlich ausgefeilte Person bis in die tiefsten Nebenrollen und ein Erzählstil, der sich butterweich dahin lesen lässt.

Wer McDermid noch nicht gelesen hat, sollte dieses unbedingt nachholen. Zumindest bei der JH-Reihe muss man aber mit blutigen Momenten rechnen. Wen das abstößt, für den Hat Val McDermid beispielsweise mit "Ein Ort für die Ewigkeit" auch andere Top-Krimis parat.

Fazit: Hochspannung pur. Unbedingt lesen!

22.05.2006 18:50:40
Jacqueline

"Tödliche Worte" ist Fall Nr.4 für das Ermittlerduo Tony Hill und Carol Jordan.
Somit besteht gar keine Frage, dass das Buch ein MUSS für jeden Val McDermid Fan ist. Ich habe bereits alle Bücher mit Tony Hill und Jordan in meinem Regal stehen und kann nur sagen, dass es noch nie langweilig geworden ist oder das man das Gefühl hatte die Bücher würden alle in einem gewissen Trott enden. NEIN so ist es nicht - jedes Buch ist wieder auf ein Neues spannend.

"Tödliche Worte" ist gut zu lesen, sollte aber nicht als Einstiegslektüre für McDermid genutzt werden,da Zusammenhänge zu den anderen Büchern bestehen.

Ein Kauf lohnt sich!

15.05.2006 16:06:21
Carolin

Dies war das erste Buch das ich von Val McDermid gelesen habe. Gleich danach Echo einer Winternacht und danach (gestern beendet) Ein kalter Strom. Ich bin fasziniert von dieser Frau!! Sie zieht einen so in ihren Bann, dass ich es kaum glauben kann. Ich verschlinge die Bücher förmlich. Tödliche Worte ist so wahnsinnig spannend und fesselnd geschrieben, dass ich es nur empfehlen kann. Nun habe ich noch zwei Bücher aus der Tony Hill und Carol Jorden - Reihe, die ich unbedingt lesen muss. Also, ich kann nur sagen, einfach klasse!! Alles was ich von dieser Frau lese ist der Wahnsinn!! Eigentlich bin ich ja eine Henning Mankell Liebhaberin, aber sie steht dicht hinter ihm, auf meiner Rangliste!

13.03.2006 14:29:34
Katlen

hey

Ich bin im Fall McDermin noch ein ziemlicher Frischling es war jetzt das erste Buch das ich von ihr gelesen habe, freue mich aber sehr das es noch weitere Bänder gibt. Natürlich war der Fall mit der Kinderentführung ziemlich hinderlich beim Aufbau der Spannung, aber auf der anderen Seite bin ich der Meinung das so der Krimi viel realistischer wirkt. Es war nicht das beste Buch das ich jemals gelesen habe, aber es war spannend genug das ich es schafte es in einem Tag zu lesen. Es war sehr interessant, wie sich dann am Ende das Geheimniss gelüftet hat und eine Wendung nahm, die ich pesönlich nie in Betracht gezogen hätte.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden!!!

10.03.2006 21:34:30
Sabine

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte von Tony und Carol macht ja nun gerade die Serie aus, ist aber in diesem Buch für Erstleser sicher schwerer zu verstehen bzw. nicht so fesselnd. Den Nebenstrang mit dem Kindermörder habe ich eigentlich als sehr real empfunden. Ich glaube nicht, daß so ein hochspezialisiertes Team sich immer nur auf einen Fall konzentrieren kann und gerade die Wahl der Prioritäten (Prostituiertenmörder gegen Kindermörder) empfand ich als spannungssteigernd. Alles in allem hat es mir Lust auf mehr von Tony und Carol gemacht.

21.01.2006 22:30:28
Jens

Ich habe "tödliche Worte" zum Weihnachtsfest bekommen, brauchte ca.4 Nächte zum durchlesen,das Fazit: die Beziehungsgeschichte ist fehl am Platz, genau wie die Nebenhandlung mit der Kindesentführung, die "Stimme", die den Mörder hypnotisch leitet muss schon echt "Copperfield-Niveau" besitzen, um solch einen dichten und atmosphärischen Handlungsablauf zu gewähren, oder?Ausserdem war es sehr blutig, zu blutig für einen intelligenten Psychokrimi. Dennoch gefällt mir der "Plot" und der Schreibstil ist unnachahmlich unkonventionell aber klasse..Note 3+, aber der krasse Gegensatz ist McDermids "Echo einer Winternacht", kann ich nur empfehlen....

21.01.2006 16:44:10
Hans

Als Fan der Hill/Jordan-Reihe war ich echt happy, dass es mit den Beiden in Tödliche Worte weitergeht. Zu meinem Erstaunen berührte mich die erste Hälfte des Buches aber wenig, bis dann - wie Lars in seiner fachlich echt ansprechenden Rezension feststellt - die zweite Hälfte des Buches eine Qualität aufweist, die Val McDermid in ihren Thrillern zu erreichen versteht.
Die "Cora"Jordan- Attidüde kann ich nicht nachvollziehen, im Gegenteil, die Probleme und Zweifel von Jordan nach den Geschehnissen im vorherigen Buch, aber auch ihr Verhalten dem attraktiven Geologen gegenüber, empfinde ich als glaubhaft.
Was das komplizierte Innenleben der Romanfiguren angeht, so habe ich den Eindruck, dass dieses bei den männlichen Artgenossen auch ziemlich schlimm aussieht, Tony Hill ist da ja einsame Spitze.
Auf jeden Fall freue ich mich auf die Fortsetzung der Hill/Jordan-Reihe. Wie wird das wohl ausgehen mit den Beiden? Ich sehe eigentlich keine gemeinsame Zukunft, was ja für uns Leser auch nicht schlimm ist.
In der Zwischenzeit sehe ich mir die eigentlich gar nicht so üblen englischen Filme mit den Beiden Sonntags im ZDF an.

29.12.2005 23:10:19
falcon

Eigentlich möchte ich hier gleich loslegen und meinen Frust über dieses Buch loswerden. Zuerst mal aber das Gute. Gut sind wie immer die Figuren von Carol und Tony. Gut, ja sehr gut, ist die Idee mit der "Sitmme". Was hätte daraus werden können! Warum nur lässt sich Val auf eine Zweithandlung über Kindes-Missbrauch ein? Was soll diese? Zum Spannungsaufbau trägt diese Nebengeschichte kaum bei. Ärgerlich wie bereits beim "kalten Strom". Ganz zu schweigen vom Schluss dieser Nebengeschichte.
Warum nur sind die Mitglieder der Spezialtruppe um Carol Jorden als dermasen Tölpel und Einzelgänger dargestellt? Warum kommt Tony immer zum Schluss in tödliche Gefahr? Das Ganze wirkt klischehaft und ist mit Abstand der schlechteste Roman der Hill/Jorden Reihe.

Schade um den guten Ansatz.

12.11.2005 16:33:03
Lars @ Krimi-Couch

Herzlichen Dank für Eure Kommentare zu meiner Besprechung!

Grundsätzlich kritisiere ich das Buch an sich doch gar nicht so stark. Dass ich durchaus meinen Spaß daran hatte, könnt ihr ja nachlesen. Dreihundert Seiten am Stück spricht auch aus meiner Sicht für eine gekonnte Erzählweise und ausreichend Spanung. Und auch, dass sich das Buch für bisherige Hill/Jordan-Leser bestimmt ganz anders darstellt, hatte ich vermutet.

Dennoch bleibe ich dabei: Wer vorher noch nie etwas von McDermid gelesen hat (so wie ich), wird zwar konstatieren müssen, einen überdurchschnittlich guten, aber mit Sicherheit keinen umwerfenden Thriller gelesen zu haben. Dafür ist mir "Tödliche Worte" dann doch in jeder Beziehung zu wenig außergewöhnlich.

Schönes Wochenende wünscht

Lars

12.11.2005 16:24:40
snoozer

Ich denke, Lars sieht das schon richtig, dass die Beziehungsgeschichte von Carol und Tony für Erstleser eines Buchs der Reihe und/oder Spontankäufer eher langweilig ist.
Ich denke aber nicht, dass man dieses Buch deswegen so herabwerten sollte, denn 1. ist es immer noch ein guter Krimi mit einem guten Aufhänger und 2. erwarten gerade Fans der Serie eben diese Weiterentwicklung der Beziehungsgeschichte.
Das ist ja auch gerade das, was eine Reihe ausmacht - Weiterentwicklung und Bezug auf vorige Bücher.

Die Story hat mir wieder besser gefallen als noch beim kalten Strom.
Der Aufhänger, dass derjenige, der der Mörder sein muss, schon längst im Knast sitzt, gefiel mir gut. Wobei es mir allerdings streckenweise so vorkam, als wenn die Erkenntnis bei den Ermittlern etwas zu sehr hakte und somit die Spannung künstlich in die Länge gezogen wurde.

Weiterhin frage ich mich, warum es hier schon wieder zwei parallel laufende Fälle auf einmal sein mussten, die überhaupt nichts miteinander zu tun hatten.
Einer reicht doch eigentlich und das hat mich schon beim Vorgänger gestört.
´
Trotzdem ist dieses Buch sicherlich eins der besseren, die ich in letzter Zeit gelesen habe und wirklich sehr spannend.

09.11.2005 14:04:33
Coco

Ich verstehe die mitunter sehr bissige Kritik von Lars Schafft nicht.
Ich habe bisher auch alle ihre Bücher gelesen und finde, dass "Tödliche Worte" zu einem ihrer Besten gehört!
Natürlich ist es eine "typische McDermid".
Aber mal ehrlich, wer will schon im vierten Buch in Reihe irgendwelche grossartigen Veränderungen?
Sehr schön finde ich, dass bis fast zum Schluss die Frage,wer der Mörder ist, offen bleibt. Ein wirklich spannendes Buch!

07.10.2005 10:35:48
Silke Schröder

Val McDermids vierter Fall mit der Chefinspektorin Carol Jordan und dem Psychologen Tony Hill ist ein gut inszenierter Thriller, der selbst die unerlässlichen Routinearbeiten der Polizei spannend und interessant beschreibt. Besonders stechen aber die unorthodoxen Ermittlungsmethoden ihrer beiden Helden hervor. So schockierend wie ihre Fälle, so originell sind stets die Lösungsschritte der beiden. Für Thriller-Fans ist dieser Band um Carol Jordan und Tony Hill eine echte Bereicherung im Regal.
silke.schroeder@unterhaltung-themenguide.de

19.09.2005 13:02:50
Björn

Ich habe bis jetzt die komplette Reihe der Tony Hill / Carol Jordan Romane gelesen und, dass hier ist wohl der Höhepunkt bis dato. Gnadenlos spannend, die Beziehung zwischen Dr.Hill und DCI Jordan ist wunderbar geschildert. Klasse Krimi. Mußte ihn einfach in zwei Nächten durchlesen. Leider geht es wieder ordentlich zur Sache, was die Art des Tödens betrifft. Sehr nett ist auch, dass Mrs. McDermid einmal Stellung nimmt zu dem Probleme, dass solche Romane eventuelle Täter zu entspreechenden Taten anstacheln könnte.

19.06.2005 19:43:39
Steffi

Man man man, was soll man da noch groß sagen!?! Ein super geniales Buch! Wie immer spannend und hochinteressant, vor allem die Beziehung zwischen Carol und Tony! Ich freue mich schon jetzt auf einen neuen Teil der Reihe und Val McDermid ist und bleibt meine Lieblingsautorin!