Der Knochengarten

Erschienen: Juni 2020

Bibliographische Angaben

Ute Brammertz (Übersetzung)

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Auf dem Gelände eines ehemaligen katholischen Waisenhauses für Mädchen wird ein grausiger Fund gemacht: Bauarbeiten fördern insgesamt vierzig Skelette von Mädchen zutage, alle vor mindestens zwanzig Jahren unter dem Rasen und im Nutzgarten vergraben – und an einer abgelegenen Stelle zehn männliche Skelette deutlich jüngeren Datums. Was ist in dem Waisenhaus geschehen, in dem Nonnen über Jahrzehnte hinweg ihr unerbittliches Regime ausgeübt haben?
Das Major Incident Team aus Yorkshire würde zu gern auf die Erfahrung und untrüglichen Instinkte von DCI Carol Jordan und Profiler Tony Hill zurückgreifen. Doch Carol hat ihren Job beim MIT gekündigt, nachdem sie nur knapp einem Mord-Anschlag entgangen ist. Und Tony verbüßt eine vierjährige Haftstrafe

Der Knochengarten

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Letzte Kommentare:
06.07.2020 17:12:45
Lesemaus2018

Gewohnt spannend!
Als echter Fan der Thriller-Reihe rund um den Profiler Tony Hill und die (ehemalige) Polizistin Carol Jordan, musste ich den neuesten Band von einer meiner Lieblingsautorinnen, Val McDermid, natürlich lesen. "Der Knochengarten" knüpft relativ nahtlos an das dramatische Ende des Vorgängerbandes an und zeigt den nun inhaftierten Profiler einmal von einer ganz anderen Seite und in einer gänzlich anderen Situation. Auch Carol ermittelt nicht wie sonst, nachdem sie ihren Job als Polizistin eigentlich aufgegeben hat und ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen versucht...

Konkret ermittelt das alte Team der beiden in einem Fall mit vergrabenen Knochen, die auf dem Grundstück nahe eines alten Klosters gefunden werden und auf die ehemaligen Bewohner (Nonnen und Waisen) hindeuten.

Gekonnt nimmt die Autorin den Leser mit auf eine spannende Ermittlung, die ein abwechslungsreiches Leseerlebnis beschert. Neue und interessante Charaktere gesellen sich zu den gut bekannten und auch die gewohnt gute und detaillierte Beschreibung der Polizeiarbeit macht Spaß.

Daumen hoch für einen spannenden und gut beschriebenen Thriller, der Lust auf einen zwölften Band macht!

23.06.2020 14:59:44
buecherwurm1310

Bauarbeiter sollen das Gelände des ehemaligen Mädchenheims in Bradesden räumen. Dabei machen sie einen grausigen Fund. Es werden vierzig Skelette gefunden, die dort schon Jahrzehnte liegen. Handelt es sich dabei um Mädchen aus dem Waisenhaus, das von Nonnen mit unerbittlicher Härte geführt wurde? Die Polizei würde gerne Carol Jordan und den Profiler Tony Hill hinzuziehen, doch Hill sitzt im Gefängnis und Carol wurde nahegelegt selbst zu kündigen, bevor man sie feuert.
Dies ist bereits der elfte Band der Reihe, aber ich hatte bisher nur „Rachgier“ gelesen. Es ist sicherlich schöner, wenn man alle Bücher gelesen hat, da man die Hintergründe der Protagonisten dann besser kennt, aber man kann dieses Buch durchaus auch alleine lesen. Dieser Fall ist auch spannend, aber es geht viel um die persönlichen Umstände der Protagonisten. Der Schreibstil von Val McDermid lässt sich gut und flüssig lesen. Interessant finde ich, dass jedes Kapitel mit einem Auszug aus Hills Buch „Aus Verbrechen lesen“ beginnt.
Die Charaktere sind gut und Authentisch beschrieben. Hill will die Zeit im Gefängnis sinnvoll nutzen und auch Jordan geht neue Wege. Sie ist jetzt schon eine Weile trocken und will endlich etwas gegen ihre posttraumatische Belastungsstörung unternehmen. Obwohl beide mit diesem Fall nichts zu tun haben, geht die Sache aber auch nicht an ihnen vorbei. Die Remit-Einheit, die Jordan eigentlich leiten sollte, besteht aus alten Mitgliedern und wurde durch neue verstärkt. Detective Inspector Paula McIntyre ist auch eine taffe Frau und eine gute Polizistin. Dafür ist DCI Ian Rutherford, der neue Leiter der Truppe, kein besonders sympathischer Typ.
Der Fall hat das Interesse der Öffentlichkeit und ist schwierig. Die Ermittler stoßen bei den Nonnen auf eine Mauer des Schweigens. Auch der Gärtner Jerome Martinu, der noch auf dem Gelände lebt, scheint etwas zu verbergen.
Dennoch bringen die Ermittlungen einige Geheimnisse ans Tageslicht. Aber auch die Psychologie des Mörders ist interessant.
Am Ende wird nicht nur der Fall der gefundenen Skelette geklärt, sondern es klärt sich auch noch einiges mehr.
Schade, dass Carol und Tony dieses Mal zwar präsent, aber nicht für diesen Fall zuständig waren. Auch wenn dieses Buch für mich eher ein Krimi als ein Thriller war, hat es mir doch gut gefallen.

15.06.2020 14:36:26
Luthien8

Inhalt: Tony Hill ist im Gefängnis und Carol vom Dienst suspendiert. Trotzdem gerät Carol in einen neuen Kriminalfall, der ihre Lebensgeister wieder weckt.

Meine Meinung: Ich habe bis jetzt alle Carol Jordan und Tony Hill Krimis von ValMc Dermid gelesen. Rachgier, der Vorgängerband, war ihr bis jetzt schwächster Krimi. Deshalb waren meine Erwartungen an den Knochengarten nicht allzu hoch. Einstieg in die Handlung: Für mich war es dementsprechend einfach in die Handlung einzusteigen, da ich das komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Carol, Tony und Vanessa schon kannte. Für jemand der völlig neu in die Krimireihe einsteigt könnte es etwas schwieriger sein, all die Irrungen und Wirrungen zu verstehen und nachzuvollziehen.

Kriminalfälle: Meiner Meinung nach waren 2 der 3 Fälle nicht so wirklich spannend. Teilweise war mir der Zufall, dass es Zusammenhänge gibt, dann doch zu gross und teilweise an den Haaren herbeigezogen. Den Betrugsfall fand ich völlig unnötig und nicht wirklich spannend.

Cover: Gefällt mir nicht so gut. Erinnert mich an die orang-schwarzen Cover der Agatha Christie Krimis aus den 70ern. Keine wirklich ansprechenden und modernen Farben.

Fazit: Ich habe einen Stern bei der Bewertung abgezogen, da mir die Fälle selber nicht so gut gefallen haben und mich nicht wirklich mitreissen konnten. Das Liebesdrama zwischen Carol und Tony dagegen fand ich gut gemacht und die Teile mit Tonys Beschreibung der Situation im Gefängnis haben mir sehr gut gefallen.

12.06.2020 13:24:18
Isa

Spannung fehlt
Bei Bauarbeiten auf dem Gelände eines ehemaligen katholischen Waisenhauses werden menschliche Knochen gefunden, die dort wohl über mehrere Jahrzehnte vergraben wurden. Bei den Ermittlungen werden in unmittelbarer Nähe weitere Knochen gefunden, die aus mehreren Gründen nicht zu dem ersten Fund passen. Des Weiteren wird ein Mordfall wieder aufgerollt, wo nicht sicher ist, dass der Verurteilte der Schuldige ist.
Dies ist der elfte Fall um DCI Carol Jordan und dem Profiler Tony Hill, wobei diese Beiden für mich eine eher untergeordnete Rolle in diesem Roman spielen und auch keine richtige Beziehung zu dem Fall/Fällen innehatten.
Der Roman begann eher behäbig, dann wurde man plötzlich mit vielen Personen und Handlungen überhäuft. Es gibt neben dem Haupthandlungsstrang diverse Nebengeschehen mit ihren Personen. Die Personen sind vielschichtig angelegt und zum größten Teil auch sympathisch. Die vielen Handlungsstränge lassen einen den roten Faden verlieren und das fast jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endete, trug nicht gerade zu einem guten Lesefluss bei. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Kapitel sind angenehm kurz gehalten.
Für mich ist dies auch kein Thriller, dazu war er nicht spannend genug und der Täter stand schon nach wenigen Zeilen fest. Auch werden die Hintergründe der Morde nicht geklärt bzw. aufgelöst.
Dies war mein erster Roman um dieses Duo und für mich als Neuleser war es schwierig in die Personen zu finden, da häufig Bezug auf vorherige Bände genommen wurde und es machte nicht so richtig Spaß.

12.06.2020 12:47:49
Thrillerfan

Das Buch ist besonders aufgebaut und führt Ermittlungen und die Angelegenheiten um Jordan und Hill zusammen. Und dies so, dass ein Spannungsbogen gespannt wird. Aber wichtig wäre es, dass man mindestens das vorhergehende Buch (Rachgier) gelesen hat, damit wichtige Zusammenhänge erklärt werden können.

Das Buch ist gut geschrieben und das Ende macht neugierig ob es weitere Bücher zur Reihe gibt.

Aber trotzdem muss ich sagen, es gab schon viel bessere Thriller in dieser Reihe.

12.06.2020 10:36:26
Miss Marple

Die Reihe schwächelt
Der wahre Tony Hill Fan muss sehr stark sein beim Lesen des 11.Bandes der Reihe. Nicht nur, dass wir unseren Lieblingsprotagonisten in voller Aktion vermissen, bekommt seine Partnerin Carol Jordan auch nur eine Randrolle in der Dramaturgie. Aber es verwundert ja nicht nach den dramatischen Ereignissen des vorhergehenden Bandes, an dessen Ende Tony eine mehrjährige Haftstrafe antritt und Carol ihren Job aufgibt. Ganz sind sie natürlich nicht verschwunden und versuchen, jeder auf seine Weise, sich an das neue Leben in und jenseits der Gefängnismauern zu gewöhnen. Währenddessen arbeitet ihr altes Team an einem furchtbaren Knochenfund in einem ehemaligen katholischen Mädchenheim, in dessen Nähe dann noch weitere Leichen junger Männer gefunden werden. Kurzum, die Autorin verteilt zu viele Fäden, die sie mühsam am Ende zusammenfügen muss. Mir fehlen einfach die beiden Hauptfiguren, aber die Schlussszene lässt darauf hoffen, dass sie wieder zusammenfinden, wenn auch mit neuen Lebenszielen.

06.06.2020 10:48:44
elke17

Angesichts Carol Jordans posttraumatischer Belastungsstörung und ihrem Abschied aus dem Polizeidienst sowie Tony Hills Gefängnisstrafe fragt man sich, wie McDermid eine Reihe fortschreiben kann, in der die beiden Protagonisten, die ihr in der Vergangenheit ihren Stempel aufgedrückt haben, nicht mehr Teil des Teams und der Ermittlungsarbeit sind. Um es gleich vorweg zu nehmen, es ist ihr gelungen.

Wer Action und/oder voyeuristische Gewaltdarstellungen sucht, mit denen weniger talentierte Autoren gerne ihr Unvermögen kaschieren, ist bei Val McDermid an der falschen Adresse. Ihre Kriminalromane zeichnen sich vor allem durch die detaillierte Beschreibung der Polizeiarbeit und das tiefe Eintauchen in die Psyche ihrer Protagonisten aus. Und genau das generiert in diesem Krimi eine ganz besondere Art von Spannung.

Hill versucht sich im Gefängnisalltag zurechtzufinden, den Aufenthalt möglichst unbeschadet an Leib und Seele zu überstehen. Hilft Mitgefangenen und nutzt die Zeit, um „Verbrechen lesen“ zu schreiben. Ein Handbuch für Profiler, aus dem wir zu Beginn eines jeden Kapitels interessante Auszüge zu lesen bekommen. Jordan hingegen hat endlich den Mut gefasst, ihr Trauma mithilfe einer Therapeutin anzugehen. Und es zeichnet sich ein weiteres Betätigungsfeld für sie ab, in dem sie ihre im Polizeidienst erworbenen Fähigkeiten nutzen kann. Also auch genügend Stoff für zukünftige Bände der Reihe.

Paula und die ehemaligen Mitglieder von Jordans Team müssen sich währenddessen an die neue Leitung der ReMIT gewöhnen und ihre Fähigkeiten beweisen, wobei diese ganz besondere Gruppendynamik interessante Einblicke gewährt.

Die Story um das Massengrab in der Nähe eines von Nonnen geleiteten Waisenhauses ist jetzt nicht der Rede wert, denn dieses Thema wurde in der jüngsten Vergangenheit in zahlreichen Kriminalromanen ausgeschlachtet. Und auch die Geschichte um die per Zufall auf einem nahegelegene Privatgelände endeckten Skelette konnte mich nicht vom Hocker reißen, denn in beiden Fällen waren die Täter zu offensichtlich auszumachen.

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