Ohne jede Spur

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • New York: Bantam Books, 2009, Titel: 'The neighbor', Seiten: 373, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2011, Seiten: 544, Übersetzt: Michael Windgassen

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Das Böse schläft direkt nebenan. Eine junge Frau verschwindet mitten in der Nacht – ohne jede Spur. Hübsch, blond, liebevolle Ehefrau und Mutter, Lehrerin, beliebt bei ihren Schülern. Als Detective Sergeant Warren das Haus in der idyllischen Vorstadtsiedlung Bostons betritt, scheint der Fall klar: Intakte Schlösser, keine Spuren eines Kampfes oder Einbruchs – Sandra Jones hat ihre Familie verlassen. Die Medien stürzen sich auf den Fall. Und schon bald sieht alles anders aus: Der Ehemann benimmt sich höchst verdächtig, die Tochter hütet ein Geheimnis, Nachbarn und Bekannte verstricken sich in Widersprüche. Und auch Sandra Jones’ Fassade bröckelt.

Ohne jede Spur

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Letzte Kommentare:
14.09.2019 22:18:53
Vielleser

Manchmal etwas verworren, aber durchaus lesbar und zum Schluss sogar spannend.
Die Modeerscheinung, uns staunenden Lesern zu zeigen, was mit Computern alles so geht, wirkt überholt.

17.06.2015 18:25:37
Maria

Ich frage mich, was an dem Buch so spannend ist. Ca. 300 Seiten, in denen erklärt wird, wie man Computer benutzt und was man damit anstellen bzw. verschleiern kann, um das zu wissen Kauf ich mir ein Handbuch.
Außerdem kennt jeder jeden und alles sind große Zufälle. Nein wirklich, intelligent ist das alles nicht und auch nicht lesenswert.

17.03.2014 13:51:37
Andi27

Das war das beste Buch, was ich seit langer Zeit auf dem Krimisektor gelesen habe und ich lese viel. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen bin dankbar für die gute Handlung, die Spannung und das überraschende Ende. Es war auch mein erstes Buch von Lisa Gardner und ich verschlinge bereits das nächste in der D.D. Warren-Reihe.
Die anderen Bücher habe ich mir bestellt und freue mich darauf, diese zu lesen.
Ich habe nur ein Problem damit, ich komme nicht mehr zum Schlafen.

09.11.2013 11:10:03
schatzili

da ich normalerweise keine amerikanischen krimis mag, sollte ich vielleicht besser auch keine lesen. mehr amerikanisches klischee als in diesem buch geht kaum noch. alle vorurteile über diese werden dort bestätigt. spannend, aber eben voller klischees und vorverurteilungen durch die polizei, was den lesegenuss doch auch beeinträchtigt und einen an stellen schmunzeln lässt, die eigentlich ernst sein sollten. oder habe ich da was falsch verstanden?

18.04.2013 15:24:19
Klaus

Tja, eigentlich kann man sich nur den meisten Vorrednern anschließen: Ich habe lange nicht mehr ein so spannendes, überraschendes Buch gelesen, bei dem alles stimmt. Die Charaktere sind nachvollziehbar dargestellt; der Leser hat keine Ahnung, wie es weitergeht; die Lösung ist logisch und überraschend - es stimmt einfach alles. Es war mein erstes Buch, dass ich von Lisa Gardner gelesen habe - es wird mit Sicherheit nicht mein letztes sein.

18.12.2011 12:44:09
littlemoondog

wendungen und wandlungen machen diese buch zu einem der spannendsten was mir in letzter zeit untergekommen ist. die spannung baut sich von seite zu seite auf- ohne langweilig zu werden-ohne ins blutrünstige zu verfallen versteht es lisa gardner eine spannung aufzubauen die fesselnd wirkt.diese buch weckt lust auf mehr von lisa zu lesen

01.12.2011 01:42:42
mary molly

eine gechichte die tief berührt und zu herzen geht. eine wunderschöne liebesgeschichte, eingebettet in einen außergewöhnlichen thriller.

das erste buch,welches ich von dieser autorin gelesen habe und die ab jetzt zu meinen lieblings-schriftstellerinnen gehört.

selten hat mich eine geschichte so berührt und die auflösung ist einfach genial. da ich nicht zu viel verraten will nur so viel:

die charaktere sind sehr fein gezeichnet, sehr interessant und außergwöhnlich, was eben auch ihre tragische lebensgeschichte mit sich bringt. man leidet mit den protagonisten, besonders mit jason.

mormalerweise langweilen mich liebesgeschichten, aber diese ist so außergewöhnlich und intensiv und nicht vorhersehbar, daß man sich ihr nicht verschließen kann. zum schluß mußte ich ein paar tränchen verdrücken.

dies ist mir erst das zweite mal passiert. (das erste mal bei nicci french"höhenangst").

unbedingt lesenswert, am besten, wenn man wirklich zeit und muße hat- und wirklich genießen.

11.11.2011 18:33:33
Synapse11

Über 500 Seiten Action und Hochspannung

Inhalt:
Sandra verschwindet spurlos. Zurück bleiben Mann Jason und Tochter “Ree”. Da Jason am Anfang, aus Furcht, etwas Falsches zu sagen, den Ermittlern kaum kooperativ begegnet, gerät er umso mehr in Verdacht. Ein Nachbar will Sandra in ein Auto einsteigen gesehen haben, ist aber selbst vorbestraft. Ein Kinderschänder? Warum fragt er so direkt nach Jasons Tochter? Mit viel Gefühl berichtet Sandra zwischen den einzelnen Kapiteln als Ich- Erzähler aus ihrem vergangenem Leben. Alle Charaktere verstricken sich immer mehr in Lügen und auf Jasons PC tauchen verdächtige Dateien und Bilder auf.

Meine Meinung:
Das Buch wird immer spannender je weiter man liest. Letztendlich konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen ohne endlich den Schluss zu kennen. Alle Charaktere werden allmählich in die Handlung eingeführt und sehr gut beschrieben. Irgendwann ist jeder verdächtig. Was geht in einem Mann vor, der bestrebt ist, seine Frau wiederzufinden und dabei Angst hat, selbst als Täter gebrandmarkt zu werden. Lisa Gardner versteht es, den Leser zu fesseln. Sandras Ich-Erzähler-Einlagen erweitern den Spannungsbogen. Der Leser glaubt mehr zu wissen als die Täter und Ermittler. Lisa Gardner läßt den Leser am Auf und Ab der Gefühle teilhaben und überläßt es ihm, auf wessen Seite er dabei selbst steht. Immer mehr scheinen Sandras Monologe den Leser hinters Licht führen zu wollen. Die Spannung steigt dabei steil an. “Normal” ist wohl keiner der Charaktere und vielleicht stellt der Leser sich letztendlich selbst die Frage: “Wer oder was ist eigentlich noch normal im Leben?”

Meine Lieblingstextstelle:
“Wissen Sie, was das Wichtigste überhaupt ist? Wichtiger als Liebe, wichtiger als Geld und wichtiger als der Weltfriede? Das Gefühl, normal zu sein. (S.226)

Fazit:
Ei Buch voller Spannung. Liebe, Gefühl und Psychologie. Ein Krimi für Computerfreaks. Ein Buch mit einem außergewöhnlichen Ende. Glauben sie nicht, zwischen Wahrheit und Betrug, Realität und Täuschung unterscheiden zu können, bevor sie dieses Buch gelesen haben.

24.08.2011 09:43:24
sbbsnl

Es passiert nicht viel, aber das ist total spannend…



Meine Rezension zu Lisa Gardner „Ohne jede Spur“


Autorin:
Die Autorin lebt mit ihrer Familie in New England/USA und hat bereits zahlreiche Thriller und Romane geschrieben.

Inhalt:
Eine Ehefrau und Mutter verschwindet spurlos. Ihr Mann verhält sich außerordentlich merkwürdig und gilt schnell als Hauptverdächtiger. Aber auch der vorbestrafte Nachbar und der vielleicht vorhandene große unbekannte Geliebte, gelten als potenzielle Mörder. Falls die Frau überhaupt entführt oder ermordet wurde. Vielleicht ist sie auch einfach durchgebrannt?
Detective Sergeant D.D. Warren untersucht den Fall und gerät in einen Strudel aus Lügen und Halbwahrheiten.

Schreibstil:
Die Autorin beginnt mit der Erzählung aus Sicht der Ehefrau, gekennzeichnet durch eine andere Schriftart. Diese Erzählungen tauchen immer wieder zwischendurch auf und beschreiben, zumindest nach und nach, was passiert ist. Ansonsten gibt einen Erzählstrang in der Ichform geschrieben, der die Geschichte aus der Sicht des vorbestraften Nachbarn erzählt.
Und den Hauptteil: Die Geschichte aus Sicht des Vaters und die Ermittlungsarbeit von D.D. Warren. Alles ist sehr flüssig und gut geschrieben, nicht zu platt, sondern einfach angenehm zu lesen, ohne viel Mühe.

Spannung:
Der Spannungsbogen ist wirklich gut gelungen. Auch wenn nicht wirklich viel passiert, sehnt man sich danach endlich zu verstehen und zu wissen, wer der „Böse“ ist, was passiert ist und warum die Frau verschwunden ist. Ob sie überhaupt noch lebt? Ich finde das Buch wirklich spannend geschrieben. Und habe es zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen wollen. Das ist für mich ein klares Anzeichen für Spannung.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte birgt so viele Fragen, die nach und nach in so kleinen Teilchen aufgeklärt werden, aber auch Tatsachen die zwischendurch wieder komplett anders erscheinen. Obwohl nicht wirklich viel passiert und auch weniger die Ermittlungen im Vordergrund stehen, sondern mehr die Sicht des Vaters, der Mutter und des Nachbarn. Es ist einfach eine gut geschriebene Story und zwischendurch hätte ich am liebsten zum Schluss geblättert, um endlich mehr Details zu erfahren. Diese etwas langsame Art der Erzählung und auch die entzückende Beschreibung der kleinen Tochter und ihr Verhältnis zum Vater, gibt dem Ganzen auch noch eine nette und schöne Atmosphäre, neben all den schrecklichen Geschehnissen und Verdächtigungen drum herum. Der Schluss ist Geschmacksache, aber er ist kurz und knackig und deshalb hat es mich nicht gestört, dass er nicht so ganz das war, was ich erwartet hatte.

Fazit:
Das war ein wirklich gutes Buch, mit vielen spannenden Aspekten und ich werde auf jeden Fall bald wieder zu einem Buch von Lisa Gardner greifen.

22.08.2011 15:15:37
Nijura

Die dunkle Vergangenheit der Familie Jones

Die junge Mutter Sandra Jones verschwindet mitten in der Nacht. Sergeant Detective D.D. Warren hat es nicht leicht bei der Aufklärung. Der Ehemann Jason Jones scheint etwas zu verbergen, jedenfalls benimmt er sich merkwürdig und wenig kooperativ. Die 4-jährige Tochter Ree weiß etwas, aber wie soll man es ihr entlocken ohne ihrer empfindlichen Kinderseele weh zu tun? Und dann wohnt nur 5 Häuser weiter ein verurteilter Pädophiler.

Die Story wird aus vier verschiedenen Sichtweisen geschildert: aus der Ich-Perspektive von Sandra und dem vorbestraften Aidan Brewster und in der dritten Person von Jason und Sergeant Detective D.D, Warren. Dadurch hat man einen guten Überblick über die jeweilige Gefühlswelt der Protagonisten, dennoch bleibt es spannend, da die Geheimnisse der einzelnen Personen (hauptsächlich Sandra und Jason) nicht bzw. nur stückweise verraten werden und man natürlich sehr neugierig wird, was denn nun so schlimm an deren Vergangenheit ist.

Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, jede der Personen ist sympathisch, man traut keinem von ihnen einen Mord zu und man rätselt bis zum Schluss, was denn nun passiert sein könnte.
Sehr aufschlussreich war die Schilderung wie man gelöschte Daten auf einem PC wieder herstellen kann.

Der Schluss des angenehm unblutigen Thrillers hat mich dann leider sehr enttäuscht, da dieser wirklich an den Haaren herbeigezogen war – kein bisschen plausibel, deshalb muss ich ein Sternchen abziehen.

08.08.2011 14:56:47
subechto

Wie gut kennen Sie Ihre Nachbarn?

Familie Jones scheint den amerikanischen Traum zu leben. Ein attraktives junges Paar, Sandra, eine Lehrerin, und Jason, ein Reporter, vernarrt in ihre vier Jahre alte Tochter, Ree. Gemeinsam leben sie in einem gemütlichen, kleinen Haus in South Boston, USA.
Diese Illusion wird jäh zerstört, als Sandra Jones spurlos verschwindet.
Als Sergeant Detective D. D. Warren ihre Untersuchung beginnt, merkt sie bald, dass das perfekte Bild vom Leben der Jones reine Fassade ist. Und so wird der Ehemann durch seine mangelnde Kooperationsbereitschaft schnell zum Hauptverdächtigen.
Nach und nach geraten weitere Personen unter Verdacht, teilweise sind deren Motive jedoch recht dünn und unglaubwürdig.
Viele Kapitel beginnen in Kursivschrift. Hier schildert die Autorin Gedanken und Erinnerungen aus der Perspektive von Sandra. Und so erfährt der Leser allmählich, dass im Leben der Jones vieles nicht so ist, wie es scheint...
„Ohne jede Spur“ ist bereits der 3. Band aus der D.D. Warren-Reihe. Bisher sind die Thriller von Lisa Gardner spurlos an mir vorübergegangen. Vielleicht, weil sie früher Liebesromane geschrieben hat? Das hat mich bei diesem Roman absolut genervt! Fast jede Person denkt immer nur an „Thema Nr. 1“, egal, ob Mann oder Frau. Und gleich zwei Protagonisten wurden als Kind sexuell missbraucht.

Ich fand die Geschichte leidlich spannend und würde sie als Konfektionsware bezeichnen: schnell konsumiert, schnell vergessen. Auch das Finale konnte mich nicht wirklich überraschen. Gefallen hat mir lediglich, dass Jasons Geheimnis erst ganz zum Schluss gelüftet wird. Deshalb gerade noch befriedigend und 3*.