Dein Wille geschehe

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • New York: Doubleday, 2008, Titel: 'Shatter', Originalsprache
  • Freiburg im Breisgau: Audiobuch, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Arnold, Frank
  • München: Goldmann, 2010, Seiten: 567

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Sabine Bongenberg
In der Königsklasse der Thriller-Autoren

Buch-Rezension von Sabine Bongenberg Dez 2008

Als der Psychologie-Professor Joe O'Laughlin zu einem besonderen Einsatz gerufen wird, glaubt er noch daran, dass vielleicht LSD im Spiel sein könnte: Eine bis auf ihre roten High Heels vollkommen unbekleidete Frau steht auf einem schmalen Brückenvorsprung und stürzt sich ohne sich auf seine Rettungsversuche einzulassen, in die Tiefe. Grundsätzlich wäre dieser Fall damit zu den Akten gelegt, aber es tauchen immer weitere Fragen auf: Was bewegt eine vollkommen normale Mittvierzigerin dazu, diesen bizarren Selbstmord zu verüben? Warum wählt eine Frau, die unter panischer Angst vor Höhen litt, gerade diese Todesart? Warum hat die Verstorbene bis zu der Sekunde ihres Sprungs mit einem Unbekannten telefoniert?

Joe muss zu seinem Leidwesen feststellen, dass diese Fragen keinen Einfluss auf die Ermittlungsarbeit der Polizei auswirken, denn hier wird der Fall nach wie vor als Selbstmord behandelt. Aber wozu hat man schließlich gute Freunde und so kontaktiert der Psychologe seinen alten Freund Vincent Ruiz, der als ehemaliger Polizeibeamter mittlerweile in den Ruhestand getreten und daher ohnehin für Ablenkungen dankbar ist. Mit Hilfe von Ruiz nimmt O'Laughlin den Todesfall genauer unter die Lupe und kann tatsächlich die Polizei dazu bewegen, ihre Ermittlungen wieder aufzunehmen. Denn - welche Selbstmörderin würde bei ihrer Fahrt zu dem Ort ihres Todes noch mit einem Hilferuf, den sie mit Lippenstift auf einen Pappkarton geschrieben hatte, um Rettung flehen?

Endgültig überzeugt wird die Polizei durch einen zweiten bizarren Todesfall im unmittelbaren Freundeskreis der vermeintlichen Selbstmörderin. Ihre Geschäftspartnerin Sylvia wird ebenfalls tot aufgefunden. Mit Handschellen an einen Baum gekettet, nackt wie ihre Freundin und lediglich mit High Heels bekleidet musste sie stundenlang ausharren, ehe der Tod ihren Qualen ein Ende bereitete. Aber auch hier fanden sich am Tatort keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung. Allein das Mobiltelefon, das auch offensichtlich hier wieder eine wichtige Rolle spielte, belegt, dass auch dieses Opfer nicht aus freiem Willen handelte, sondern sein Wille durch einen perfiden Einflüsterer systematisch gebrochen wurde.

O'Laughlin und Ruiz erkennen im Fortlauf ihrer Ermittlungen, dass insbesondere ein Werkzeug dazu geeignet ist, die vollkommene Kontrolle über einen Anderen zu erlangen: Die Sorge um ein Kind. Beide Opfer mussten kurz vor ihrem Tod annehmen, dass sich ihre Töchter in der Hand eines wahnsinnigen Psychopathen befand, dessen Drohung die Mädchen zu vergewaltigen neben den anderen Torturen, die er für sie ausersehen hatte, fast als das kleinste Übel erschienen.
Mit Hilfe der Polizei gelingt es dem eigenwilligen Ermittlungsduo schließlich auf die Spur des eiskalten Psychopathen zu kommen und dabei kommen sich Ermittler und Gejagter so nahe, dass Joe O'Laughlin zuletzt aus eigener Anschauung erfahren muss, wie sich die Opfer vor ihrem Tod gefühlt haben.

Michael Robotham lässt seinen Protagonisten Joe O'Laughlin in konsequentem Präsens seine Erlebnisse und seine Gedanken niederlegen und trifft sich so mit dem Leser auf Augenhöhe. Hier wird keine Vergangenheit erzählt, die mittlerweile bewältigt wurde, sondern der zunehmende Schrecken verbreitet sich im Hier und Jetzt und bindet den Leser unmittelbar ein. Diese Einbeziehung beschränkt sich dabei nicht allein auf die Klärung der Todesfälle, sondern auch auf das Privatleben des unter Parkinson leidenden Helden, das schrittweise ebenfalls auf den Abgrund zutaumelt. Auch hier kann der Leser erkennen, wie sich sukzessive dunkle Wolken zusammenbrauen und manchmal wünscht man sich doch wirklich ein interaktives Buch, in dem man den einen oder anderen Ratschlag platzieren könnte. So wie zum Beispiel den, dass man sich auf der wichtigen Geschäftsparty der erfolgreichen Ehefrau nicht betrinken sollte, will man sich nicht bis auf die Knochen blamieren.

Dein Wille geschehe besticht insbesondere durch die genaue Beobachtung und die vielen Details, mit denen der Autor das anfangs noch ruhige dörfliche Leben des Protagonisten beschreibt. Dabei werden nicht nur die kuriosen Nachbarn und Traditionen des Dorfes durch Joe's trockenen Humor karikiert sondern auch sein eigener, unwillkommener Untermieter "Mr. Parkinson". Das hier die "Political Correctness" teilweise auf der Strecke bleibt, ist sicherlich ein weiterer Pluspunkt dieses Buches.

Zitat:
"..Ich habe Parkinson"
"Schicksal. Kriegt man da eine Plakette?"
"Eine Plakette?"
"Für Behindertenparkplätze. Damit kann man praktisch überall parken. Das Ding ist fast so gut, wie Detective zu sein, nur dass wir auch noch Leute erschießen und schnell fahren dürfen"

Liebevoll und stimmig aufgebaut ist ebenfalls die Figur des Ex-Cops Vincent Ruiz, der allzeit dem Alkohol und den Zigaretten zugeneigt, zur robusten Unterstützung des sensiblen Psychologen stößt und einen witzigen aber auch interessanten Kontrapunkt zu dessen Figur bildet. Hier stellt sich auch nie die Frage, aus welchem Grund sich die beiden in die ungelösten Todesfälle hinein lavieren lassen. Ruiz als pensionierter Polizist ist ganz froh, dass ihm mal wieder etwas Pulverdampf um die Nase weht und O'Loughlin, der aufgrund seiner Erkrankung zum Hausmann mit gelegentlichen Nebenjobs mutierte, leidet unter dem, was vermutlich viele Elternteile im Erziehungsurlaub kennen: Langeweile und unter dem Gefühl der Minderwertigkeit neben einem erfolgreichen Partner.

Diese Minderwertigkeitsgefühle kann man Joe aber auch nicht verdenken, ist seine Ehefrau Julianne nicht nur einerseits schön und klug, sondern andererseits auch erfolgreich und weltgewandt und damit mit Eigenschaften gesegnet, die dem Helden zumindest in seiner jetzigen Position deutlich abgehen. Daher ist durchaus nachvollziehbar, dass der Ich-Erzähler die Karriere seiner Frau entweder mit einem gewissen Desinteresse oder aber auch mit steigender Eifersucht verfolgt. Auch hier teilt der Leser Joe's aufkeimende Zweifel an der ehelichen Treue seiner Frau und ertappt sich wie er selbst in den spannungsgeladensten Momenten bei der Frage "Hat sie nun, oder hat sie nicht?". Dass das Zerbrechen einer derartigen Persönlichkeit wie der von Julianne eine besondere Trophäe im Pokalschrank eines Psychopathen ausmachen würde, ist natürlich nachvollziehbar und so ist es auch nicht unerwartet, dass auch sie in das Visier des Seelenbrechers gerät. Dennoch ist es nicht Julianne, die unter dieser Situation bricht, sondern vielmehr Joe, der doch eigentlich aufgrund seines Berufes gegen solche Situationen gewappnet sein sollte.

Michael Robothan gelingt es bis zum Schluss des Thrillers die Frage spannend zu halten, ob hier tatsächlich die Gerechtigkeit triumphieren kann, trifft sein gesundheitlich beeinträchtigter Held doch auf einen Gegenspieler, der das Handwerk des Folterns von der Pike auf gelernt hat. In Flashbacks berichtet dieser ebenfalls als Ich-Erzähler davon, wie er von seinem Vater die ersten Weihen in der Ausübung körperlicher Gewalt nebst psychologischer Folter erfuhr, die dann anschließend durch seine Tätigkeit als Verhörspezialist einer Sondereinheit in Afghanistan vervollkommnet und verfeinert wurden. Dieser dunkle Protagonist brüstet sich folglich damit, dass er jeden Willen zerbrechen kann und nach der Lektüre des einen mit einer verzweifelten Mutter geführten Telefonates bleiben beim Leser auch keine Zweifel an dieser Fähigkeit. Dennoch ist dieser Seelenbrecher kein absolutes unberechenbares Monster á la Hannibal Lecter. Auch diesem Menschen hat Robotham eine Gefühlswelt und eine Seele verliehen und so ist es auch ein besonderes Schicksal, dass das fast vollendete Werk dieser grundsätzlich eiskalten und grausamen Gestalt letztendlich durch die Liebe zu seiner Tochter gefährdet wird.

Abschließend stellt sich wie in jedem guten Krimi noch die Frage nach Schuld und Sühne. Wie kann eigentlich jemand bestraft werden, der seine Opfer mittels eines Telefonates in den Selbstmord zwingt? Dieser Fall wäre noch ungleich schwieriger gelagert, als seinerzeit die Verurteilung von Charles Manson, der auch bei den Morden seiner "Family" nie anwesend war, aber doch immerhin zumindest als Anstifter bestraft werden konnte. Wie aber hier verfahren? Und was ist überhaupt beweisbar? Hier ist festzuhalten, dass es Robotham gelungen ist, auch diese Frage logisch und schlüssig zu beantworten, denn so wie der Täter durch besondere Umstände erst zu dem gemacht wurde, was er ist, sorgen auch eben diese Umstände dafür, dass Institutionen nach ihren eigenen Regeln handeln und fernab von der Rechtsprechung strafen können.

Dein Wille geschehe

Dein Wille geschehe

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Letzte Kommentare:
30.12.2017 15:25:25
Meni77

Mit Sicherheit der beste der ersten drei Teile um Loughlin und Ruiz. Wo er mich in den ersten beiden noch nicht ganz überzeugen konnte bin ich nun auch voll überzeugt von Robotham, ich fand Todeskampf von ihm auch schon gut. In diesem Buch ist man sofort in der Story welches bei den Vorgängern nicht gleich der Fall war. Sehr spannende Erzählweise, Charaktere der beide entwickeln sich, bin auf den vierten Teil gespannt, 95 Grad

13.06.2017 19:11:14
trafik

Auch ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen. Michael Robotham gehört sicher zu den besten Thrillerautoren der Welt.
Die Handlung spannend und stimmig. Der Schreibstil flüssig und versteckt humorvoll. Die Hauptpersonen gut und vorallem so liebenswert beschrieben.
Einfach ein Meisterwerk. Für mich Weltklasse!

04.06.2017 17:24:04
leseratte

Mein erstes Buch von Michael Robothem und ich fand es einfach nur gut. Flüssig und spannend geschrieben, ich war erstaunt, wie toll Robothem schreibt, ohne langatmig zu werden,was ja sehr oft bei einem 570 Seiten langen Buch vorkommt. Wie gesagt, einfach nur gut! Daher liegt auch schon der nächste Thriller in meinem Regal.

22.05.2017 19:18:08
Sebastian Selbach

Ganz klar ein Meisterwerk. Es ist das erste Buch, was ich aus Robothams Reihe gelesen habe. Der Inhalt hat mich tief gefesselt und ich war enttäucht wie es zu Ende war. Ich kann es daher nur weiterempfehlen.
Auch die vorhandenen Protagonisten sind gut ausgesucht. Besonders aber ist die Rolle von Jos Frau Juliane. Sie stärkt ihm den Rücken und setzt alles aufs

21.04.2017 07:33:36
mg11

Ich habe das Buch zum zweiten Mal gelesen und muss sagen ich war wieder absolut begeistert. Die Story ist nicht besonders außergewöhnlich, dennoch ist alles auf den Punkt gebracht.
Joe und Ruiz sind mir ans Herz gewachsen, aber auch Darcy, Julianne und der Bösewicht sind gut beschrieben.

Irgendjemand hat mal geschrieben oder so ähnlich, dass die Art wie der Autor M.R. schreibt, damit dem Leser direkt ins Gehirn trifft. Nach dem dritten Buch kann ich das so langsam nachvollziehen.
Die Story nistet sich direkt im Kopf ein. Es gibt kein Drumherum mehr. Kein Satz ist zu viel. Alles sehr kurzatmig, obwohl das Buch mit 567 Seiten nicht unbedingt kurz ist.

Das zeigt wieder einmal, dass es nicht unbedingt eine extravagante Story sein oder viel Blut fliessen muss, um einen richtig tollen und lesenwerten Thriller zu erschaffen.

Meinen großen Respekt und Dank an den Autor!!

09.11.2015 13:55:26
Manuela

Für mich ist das Buch das bisher bester aus der Ruiz/O'Louglin Reihe. Das jemand allein durch seine Art und Weise andere Menschen zum Selbstmord bringen kann...
da liefs mir eiskalt den Rücken runter. Das Joe dann selbst reingezogen wird... und auch so herrlich schwach sein darf- find ich gut! In so vielen Krimiromanen ist der Protagonist immer so unerschütterlich!

Und mir ging es so, dass ich gut beide Seiten verstehen konnte. Ich fühlte mit Julianne, die es satt hat, dass ihr Mann nie "NEIN!" sagen kann... aber auch Joe, der eig. immer versucht, das Richtige zu tun, es aber nicht schafft, Prioritäten zu setzen und somit oft seine Familie den Kürzeren zieht.

Stellenweise wurde mir Joe zu unrechnungsfähig, aber dank Vincent gsd relativ schnell wieder auf Spur gebracht.

18.10.2015 17:53:57
Bollinger

Ich habe das Buch aufgrund der Bewertung gelesen und bin zutiefst enttäuscht. Die Bewertung von nighty von 19.08. Trifft es für mich auf den Punkt - im Gegensatz zu den übrigen.
Es gibt lediglich eine Handvoll spannender Seiten, der Rest war - zumindest für mich - langweilig und zuletzt vorhersehbar. Bin froh dass es rum isch! Ich empfehle das Buch nicht weiter, schade!

27.08.2015 14:38:06
C Dudas

Spannendes Buch, auch wenn leicht vorhersehbar. Das tut der Qualität aber keinen Abbruch, denn es ist sehr gut geschrieben und gut und nachvollziehbar aufgebaut.Der Fall ist albtraumhaft mysteriös und seine Lösung gekonnt. Ein guter, solider Thriller und absolut empfehlenswert!!! Ich hab das Buch innerhalb eines Tages gelesen, so sehr hat es mich gefesselt. Ich freue mich schon auf die nächsten...

19.08.2015 23:55:52
nighty

Ich habe das Buch von einer Arbeitskollegin ausgeliehen bekommen. Leider muss ich sagen, dass ich bei Seite 150 (ca.) aufgehört habe zu lesen. Ich fand es einfach nicht spannend und auch langweilig. Ich lese sonst Thriller/Psychothriller sehr schnell. Aber bei diesem Buch hatte ich kaum lust, es wieder in die Hand zu nehmen um weiterzulesen. Wenn ich mir hier die Kommentare durchlese, klingt es wirklich spannend! Aber wenn ich das Buch in der Hand habe, find ich tausend Sachen, die ich lieber mache, als es zu lesen. Leider :(

15.07.2015 15:39:24
tassieteufel

Joe O’Loughlin wird von der Polizei zu einem ungewöhnlichen Fall gerufen. Eine nackte Frau steht auf der Clifton Bridge in Bristol, sie telefoniert mit ihrem Handy und springt trotz Joes Versuch, sie davon abzuhalten, in den Tod. Für die Polizei ist es zunächst nur ein Selbstmord, doch Psychotherapeut O’Loughlin vermutet, dass sie Frau gezielt in den Tod getrieben wurde. Mit dem pensionierten Detective Inspector Vincent Ruiz, versucht er dem perfiden Täter auf die Spur zu kommen. Als es ein weiteres Opfer gibt, scheent sich Joe O’Loughlins Verdacht zu bestätigen.

Wie man es vom Autor kennt, sind sowohl seine Figuren und auch sein Plot detailliert ausgearbeitet. Sein Hauptprotagonist Joe O’Loughlin, den der Leser ja schon in den Vorgängerbänden sehr umfassend kennen gelernt hat, ist mit seiner Familie nach Bath gezogen, wo er eine Teilzeitstelle als Dozent angenommen hat, da seine Parkinsonerkrankung schlimmer geworden ist. Seine Frau sorgt nun hauptsächlich für die Familie, doch mit Haushalspflichten und Kinderbetreuung fühlt sich der Professor nicht wirklich ausgelastet, da kommt ihm der ungewöhnliche Fall gerade recht. Allerdings birgt das wieder familiäre Komplikationen, da seine Frau mit seinen Ermittlungen nicht einverstanden ist. Auch diesmal wird das Privatleben des Professors ausführlich beleuchtet und der Leser erhält einen guten Einblick in das Leben eines an Parkinson Erkrankten, der verscuht, sein normales Leben aufrecht zu erhalten. Die vielen privaten Einblicke in O’Loughlins Leben sind wie gesagt nicht uninteressant, aber sie gehen beim Krimifall ein wenig zu Lasten der Spannung. Zwar ist der Plot auch recht ungewöhnlich, ebenso wie die Methode des Täters, aber ab der Mitte auch ein wenig vorhersehbar, so dass gerade am Ende ziemlich klar ist, wen der Mörder ins Visier genommen hat. Zwar nimmt das beim Lesen ein wenig die Spannung, aber letztendlich fiebert man dann doch mit, ob alle gerettet werden können.
Der Schreibstil des Autors ist eingängig und flüssig zu lesen, er hat eindeutig ein Hädchen dafür, seine Figuren detailliert und treffend zu charakterisieren, zwischenmenschliche Beziehungen zu beleuchten und Situationen plastisch zu beschreiben, so dass man sich in die jeweiligen Momente gut hineinversetzen kann. Der Fall ist in sich abgeschlossen, so dass man die vorherigen Bände nicht unbedingt kennen muß, zum besseren Verständnis der Figuren und ihren Beziehungen untereinander kann ich aber ein lesen der Reihenfolge nach nur empfeheln!

FaziT: das Buch lebt durch seine ungewöhnliche Hauptfigur und einen ausgefeilten Plot, der aber zum Ende hin etwas vorhersehbar wird. Insgesamt aber eine unterhaltsame und spannende Lektüre.

17.10.2014 07:44:19
Schneeglöckchen

Ein wirklich spannender Fall, der vom Psychologen O`Laughlin und Exdetective Ruiz gelöst werden soll. Obwohl die Identität des Täters und dessen Motiv nicht bis zum Schluß verborgen bleiben. Manches kann man im voraus erahnen.
Frösteln ließen mich die "verbalen Machenschaften" des Täters, wie er in die Psyche der Opfer eindringt und sie manipuliert, ebenso wie die physischen Qualen, die er ihnen zufügt.
Ein Buch, das ich, weil so interessant und spannend, in kurzer Zeit gelesen hatte, da ich es kaum aus der Hand legen wollte.

08.09.2014 02:39:42
SwiZly18

Dein Wille geschehe, ja, ja,ja.auch ein phenomenales Buch von Robotham. Doch persönlich fand ich 2-3 Bücher von ihm noch ein Tick, Tick besser. Dieses Buch ist sehr interessant. Die Psyche des Mörders und die Manipulationen derOpfer sind erschreckend. Ein intensives Buch, dass man als Fan von Michael unbedingt lesen muss.

13.06.2014 08:10:50
mg11

Auch Teil 3 war wieder durchweg gelungen!! Hier gab es noch eine Steigerung zu Teil 1 und 2.
Sehr gute Darstellung der Charaktere und eine gute Portion Humor.
Ich mag den Schreibstil von MR; kurz und präzise. Absolut lesenswert!

Besonders hervorzuheben ist, dass die Protagonisten natürlich daherkommen und dennoch interessant sind und bleiben. Ohne Superkräfte ausgestattet, wie man es von zu Teil anderen Autoren kennt, die Serienhelden ins Leben gerufen haben. Daher nochmal ein extra Lob!

28.03.2014 10:41:18
Hupfdidue

Mein erstes Hörbuch von Robotham und nach der ersten Stunde hatte ich keine Lust mehr. Langweilig, dachte ich mir und suchte nach den Rezensionen für dieses Buch auf dieser Seite. Nachdem es so gut abgeschnitten hatte, musste ich dann aber doch dran bleiben.

UND ICH WURDE BELOHNT!

Es ist eines der besten Bücher, die ich gelesen bzw. gehört habe.

Als Mutter habe ich schon sehr häufig den Satz gesagt: "Mein größter Schwachpunkt sind meine Kinder." Genau diesen Satz zum Thema eines Buches zu machen ist beängstigend, aber erklärt eigentlich ganz simpel die Psyche von Eltern.

98 Grad mit einer ganz klaren Leseempfehlung!

08.02.2014 16:29:07
Manfred Rathunde

MICHAEL ROBOTHAM „Dein Wille geschehe“ ,Goldmann‘

Menschen… manchmal muss man sich schämen, einer zu sein. Die perfide Figur, die hier, durch Michael das Licht der Leserwelt erblickt, ist der letzte Haufen inhumanen Mülls. Weitere Steigerungen sind kaum möglich, auszuschließen natürlich Politiker und ähnliche Pfeifenheinis, die denken, für Geld kann man alles kaufen, sogar die Allmacht Gottes, oder was sie dafür halten. Und so bringt diese Figur die Botschaft des Sensenmannes. Seine Opfer, Frauen. Irgendwie ist diese Gestalt so gestört, das sich ein Hass auf die eine, die größere, vielleicht sogar bessere, Hälfte der Menschheit konzentriert. Sein Vorgehen ist relativ einfach, drohe einer Mutter und schon frisst sie Dir aus der Hand. Und erschwerend kommt hinzu, das Gesicht des Bösen. Die schlimmste Offenbarung des Bösen ist die Gleichgültigkeit „guter“ Menschen. Robotham lässt seine Figur vor den Nasen der Menschen herumtanzen, aber keiner macht wirklich etwas. Keiner schaut wirklich hin. Im Gedenken an Kitty Genovese baut er eine ähnliche Situation für den Leser auf. Nur etwas anders. Ausgefeilter. Sein Killer mordet nicht mit dem Messer, er ist gut informiert über die Situation seiner Opfer und nutzt sie gnadenlos aus, Cody McFadyen wäre begeistert von seinem Kollegen Robotham. Nur Joe O´Laughlin, Psychologe und Zeuge des „Selbstmords“ eines Opfers, und Vincent Ruiz, Detective Inspector auf Rente, suchen nach Spuren. Und mühsam, ernährt sich das Eichhorn, können sie die Polizei überzeugen, dass hier Morde geschehen sind und keine Suizide. Den Spannungsregler im obersten Bereich arretiert, so dass alle Warnlampen blinken, beschreibt Michael eine Suche nach einer pervertierten Natur. Hätte er beide handelnden Personen nicht genauer hin- oder sie weggesehen lassen, nach dem Motto, ist ja nicht mein Bier, wären die Fälle längst bei den Akten. Nur hat Micha die Meinung, man kann ja auch die Sicherungen überbrücken, die Warnlampen überschlagen sich gegenseitig mit dem akustischen Alarm. Er packt richtig rauf auf sein Paket. Spannend, dass sich einem der Magen zuzieht. Mit Robotham definiert sich Spannung in einem Buch in einem völlig neuen Level. (MRD)
ISBN 978-3-442-47458-5 567 Seiten 9,99 € (D) 10,30 € (A)

08.10.2013 16:45:16
Hoebold, Silke

Habe gerade " Sag es tut dir leid " zu Ende gelesen, es war mein Einsteigerbuch von M.Robotham und ich bin total begeistert. Spannung bis zum Schluß. Werde wohl die 4 Vorgänger noch bestellen ist zwar Schade, weil ich den letzten Teil nun schon durch habe.
Also ich hatte wahre Spannung beim lesen, habe es als Urlaubslektüre gekauft und es hat sich wirklich gelohnt.

15.08.2013 22:13:44
Mistie

Dies ist der dritte Band mit dem Psychologen Joe O'Loughlin und dieser dreht sich um ein ganz besonderes Thema - gebrochene Seelen.

Jeder der schon Adrenalin oder Amnesie gelesen hat, weiß dass Joe O'Loughlin ein sehr einfühlsamer und sensibler Mensch ist - und das nicht nur wegen seiner Ausbildung oder seiner Krankheit. Manchmal hat man den Eindruck dass er nur Psychologe geworden ist weil er diese Sensibilität besitzt und dass, aus demselben Grund, die Krankheit ihn ausgesucht hat. Je mehr die "Mr Parkinson" von dem Protagonisten Besitz nimmt, desto mehr will er sich beweisen und nicht zum kranken Mann abgestempelt werden.

Dieser Fall führt Joe O'Loughlin an seine Grenzen, weil er nicht ohnmächtig mit ansehen will wie Seelen gebrochen werden. Bei diesem Fall, ist er jedoch nur mäßig erfolgreich - weil seine eigene Seele zu zerbrechen droht …

Ich muss zugeben das Buch, so spannend und interessant es auch war, hat in mir zwiespältige Gefühle geweckt und ich kann die guten bis superguten Kritiken und Rezensionen auch verstehen. Irgendwie hat das Buch bei mir aber eine ganze Menge negativer/gemischter Gefühle ausgelöst die ich selbst nicht ganz verstehe. Ich nehme an, dass es darauf zurück zu führen ist, dass es in dem Buch vorrangig um "Muttergefühle" geht - was wohl jede Frau die einmal Mutter wurde nachvollziehen kann. In diesem Fall ist auch Joe (als Vater) davon betroffen was ihn bedrohlich in meine Nähe rückt, d.h. was er durchlebt, durchlebe auch ich - irgendwie. Deshalb musste ich auch einige Tage Abstand gewinnen bevor ich diese kleine Rezi schreiben konnte.

Trotzdem eine klare Leseempfehlung!

21.10.2012 22:15:04
Mary

Ich finde dieses Buch zwiegespalten...Zum einen sind da Handlungen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt...Man muss weiterlesen und ist geschockt und fasziniert zugleich...Und dann gibt es wieder Passagen, die ich nicht so berrauschend fand..Aber an sich war das Buch ein spannender und toller Thriller, der beweisen wollte, die zerbrechlich die menschliche Seele ist...

Fazit: Unbedingt lesen und faszinieren lassen!!!

17.03.2012 20:09:25
mylo

Sehr gute Geschichten die uns Robotham da immer wieder serviert. Ich finde er hat sich zu den beiden eh schon guten Vorgänger Büchern noch gesteigert.
Die Spannung wird förmlich auf die Spitze getrieben als der Täter O’Loughlin´s Ehefrau Juliane ind ie Fänge bzw. ans Telefon bekommt.
Die privaten Zwistigkeiten zwischen den beiden nehmen einen gerade noch akzeptablen Raum ein. Die Geschichte wäre mit Sicherheit auch mit weniger ausgekommen.

Rundum ein spannendes und fesselndes Buch, das einem abends länger lesen lässt als einem am nächsten Morgen lieb ist.

Hier vergebe ich gerne 90 Punkte.

30.01.2012 15:18:59
Lilliana

ein sehr schönes Buch ich freue mich jetzt schon auf ein neues Werk von ihm. ich habe auch die anderen beiden Bücher davor gelesen ( Adrenalin und Amnesie )
sie waren fesselnt. Ich habe sie schnell durchgelesen wie das so bei spannenden Bücher ist. ich wünsche mir zum Geburtstag von meinem Mann Todeswunsch und kann es kaum abwarten, es sind nur noch knapp 2 Wochen bis dahin aber für ein tolles Buch lerne ich gerne das Warten.

30.01.2012 15:13:16
Tatjana Rombach

Ich liebe seine Bücher und kann sie schlecht aus der Hand legen ... ich könnte sie mir gleich nachdem ich sie gelesen habe noch einmal durchlesen. Jedes seiner Bücher hat mich so ans Buch gefesselt das ich alles um mich herum vergessen habe und es nicht abwarten konnte den Altag hinter mich zu bringen damit ich endlich weiter lesen konnte. Die Bücher haben mich mitfühlen lassen und ich habe gelacht, geschmunzelt, war traurig und und und ... einfach genial nur zu empfehlen.

03.01.2012 16:35:10
botina

Ich habe nun schon "Dein Wille geschehe", "Adrenalin" und Amnesie" gelesen und lese zur Zeit Todeswunsch. Ich finde alle Bücher von diesem Autor toll. Sie lesen sich sehr gut und das weiterlesen fällt unheimlich leicht. Ich habe die bücher sehr schnell durchgelesen und freue mich schon auf ein neuen Robotham Roman.

03.01.2012 16:15:14
Doth

Wie schon so oft kann ich die überschwänglichen Rezensionen der anderen Leser nicht teilen. Vornweg: Ich würde mich als Vielleser bezeichnen und vermutlich sind daher meine Ansprüche an einen Psychothriller doch etwas höher. Was mich vor allem stört ist, daß der Autor es nicht versteht, den im Buch vorkommenden Charakteren auch nur ansatzweise Tiefe zu verleihen - dafür scheinen ihm die sprachlichen Mittel zu fehlen. Das Resultat ist, daß nicht wirklich Spannung aufkommt. Dafür müsste man sich als Leser mit den Charakteren identifzieren können, oder zumindest ein Bild vor Augen haben. So aber erscheint der Plot als eine Aneinanderreihung von (guten) Ideen, die leider mit konturlosen oder überzeichneten Unsympathen sehr schludrig ausgeführt sind (Beispiele: die lächerlich unrealistische Pressekonferenz). Hinzu kommt die übertrieben vulgäre Sprache.

Gestern habe ich "Das zweite Herz" von Conelly gelesen; dazwischen liegen Welten!

03.11.2011 18:34:14
Katinka

Bin auf das Buch durch die Bewertung auf dieser Seite aufmerksam geworden und habe es daraufhin gekauft. Fand es spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Das Buch ist so gut geschrieben, dass man der Handlung von Anfang an gut folgen kann, ohne eine großartige Vorgeschichte kennen zu müssen. Werde mir auf jeden Fall weitere Bücher dieser Reihe besorgen.

24.10.2011 15:48:16
absurt

Hallo zusammen!

Ich kann mich den positiven Beurteilungen nur anschließen!

Selten ein Buch in der Hand gehabt, wo jede Seite lesenswert war. Sehr gut durchdacht und man kann sich sehr gut hineinversetzen.

Selbst als der Täter fest stand war es ausserordentlich spannend - das bekommt nicht jeder hin. Auch zum Schluss erkennt man das Wissen nicht alles ist.

Habe weitere Bücher von Michael Robotham geholt... mal sehen ob es so weiter geht!

100 Punkte von 100 Punkten!

06.09.2011 00:55:34
T-Unit

Ich bin ein wenig unschlüssig, was ich von Robothams Buch insgesamt halten soll. Verständlich und gut leserlich ist es definitiv geschrieben. Allerdings erwarte ich bei einem Thriller auch gewisse Spannungsmomente, die hier gelegentlich gegen Ende des Buches auftauchen. Nach dem Auslesen des Buches ist mir immer noch nicht ganz klar, was der Täter eigentlich mit seiner Vorgehensweise bezwecken wollte. Den auftauchenden Protagonisten wird versucht ein eigenständiges Profil zu entwickeln, richtig gelingen will dies allerdings nicht. Obgleich sich das Buch über 570 Seiten hinzieht werden die Charaktere doch nur im Ansatz beschrieben und kaum richtig entwickelt. Was die Darstellung der einzelnen Charaktere und deren Relevanz für die Story betrifft, verbleiben mir allerdings ein paar Fragezeichen. Kurzum: Ich habe schon in Büchern mit weniger Seiten mehr Spannung gehabt. (PS: Der Kauf des Buches erfolgte aufgrund der übermäßig hohen Bewertung bei amazon.de. Demnächst werde ich von einem solchen Qualitätsurteil bei der Kaufentscheidung wohl absehen.)

26.07.2011 14:55:54
Camille

Das war mein erstes Buch von Michael Robotham,ich fand es total fesselnd. Die Idee mit den Gedanken des Täters war sehr gut, man konnte seine Taten nachvollziehen. Gegen Schluss ging es einfach nurum dasselbe. Man hätte es auch kuerzer schreiben können. Aber sonst war das Buch der Hammer. Es ist ganz sicher empfehlenswert.

14.07.2011 20:26:02
Michael

Auf mich wirkt das Buch zusammen gesammelt, nur selten war ich im „Tunnel“, ab Seite 260 konnte ich nur noch querlesen. Ich habe aber die Passage des Klappentextes gefunden. Ein Highlight, ich kam mir vor wie im Kino, wo der Trailer das beste am ganzen Film ist.
Früher habe ich mich selbst durch schlechte Bücher komplett durch gequält, heute nicht mehr, wobei dieses mir einfach zu langweilig war, nicht durch und durch schlecht.
Die eingeflochtenen Egoszenen des Täters, endlose Beschreibungen sollen Atmosphäre schaffen, originell aber öde. Die gerne genommenen, konstruierten Eheprobleme, öde und unoriginell.
Die Frau kennt man, Darcy kennt man, Ruiz kennt man. Die Zeichnung der Hauptkontrahenten gefällt mir dagegen ganz gut. Joes Motivation noch etwas bewegen zu wollen, sowie das Tätergenie nicht zum Bruce Willis zu machen, sondern zum Loser mit Talent und Willen.
Ein paar gute Dialoge, sonst langatmig und unlogisch.

02.07.2011 07:04:27
Nuncia

Alles was hier über das Buch geschrieben wurde kan ich nur betätigen, einfach supergenial , packend von der ersten bis zur letzten Seite.
Im Übrigen muss ich noch zufügen , dass ich selten solche Emotionen beim Lesen eines Buches gefühlt habe , am Schluß musste ich sogar bisschen weinen *schäm*
Dieses Buch müsste verfilmt werden !
Werde mir noch weiter Bücher vom Autor bestellen müssen :-)

30.05.2011 18:48:55
Matthias

Das war mein erstes Buch von diesem Autor und in der Zwischenzeit habe ich die restlichen bestellt und das erste gelesen. Selten hat mich ein Buch so gefesselt, selten liest man ein so gut geschreibenes WErk (vielleicht liegt es auch mit an der tollen Übersetzung).
Kurzweilig, toller Plot, ich gab das Buch meiner Frau, danach durfte ich sie nicht mehr ansprechen...
Ein echter tip den ich im Übrigen auf KrimiCouch gefunden habe...

02.05.2011 21:24:28
Robert

Stell dir vor, es würde dich jemand anrufen und das wäre auch dein allerletzter Anruf!!! Nein? Geht nicht? Dann solltest du "Dein Wille geschehe" von Michael Robotham lesen!! Ein toller und spannender Psychothriller mit dem Psychologen Joe O´Loughlin. Wieder ein Fall, der es in sich hat. Mehrere Frauen sind auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen. Die Polizei weiß nur, dass sie kurz vor ihrem Ableben ein Telefonat hatten. Nun müssen O´Loughlin und sein ehmahliger Freund Detective Inspector a. D. Vinzent Ruiz diesen Fall aufklären. Aber sie haben es hier mit einem hochintelligenten Gegner zu tun, der keine Fehler erlaubt und diesen einen Fehler machen sie.und nichts ist mehr wie es einmal war!!!
Absolut lesenswert! Aber Vorsicht, der nächste Anruf kann dein letzter sein!!

30.04.2011 13:27:44
Thrillerfan

Ich habe selten ein so raffiniert geschriebenes Buch gelesen. Mich beeindruckt diese perfekte Sprache und faszinierende Ausdrucksweise von Michael Robotham. Wunderbar einfallsreiche Vergleiche ließen mich immer wieder schmunzeln. Ich habe den Eindruck, dass er sich nicht immer an die herkömmliche Art des Schreibens hält, was sich als nur positiv erweist. Manchmal abgehackte, unvollständige Sätze, sowie versteckte Ironie und Sarkasmus, lassen dem Leser teilweise die Möglichkeit eigene Gedanken mit in die Geschichte einzubauen. Ich bewundere Michael Robotham , ich frage mich, wie ein Mensch nur so einfallsreich, spannend, fesselnd schreiben kann!

14.03.2011 00:19:01
Helen

Das Buch ist echt der Wahnsinn.Die Charakteren sind durch dacht und fesselnd geschrieben,man kann genau die Gefühle nach empfinden welche jede der Charaktere durchlebt.Vorallem hat mir insbesondere die Schreibweise und die realitische Logik gefallen da man auch in das Gehirn des Psychophaten schauen kann.Es wird ja alles aus seiner Schreibweise aus erzählt was sehr erschreckend aber auch sehr faszinierend ist.Es ist ein faszinierendes Buch das sehr spannend und ein muss für jeden Psycho-Thriller Fan.

04.02.2011 15:24:35
Marcel

Die Charakteren des Psycho werden in der Geschichte ebenfalls mit seinen Gedanken erzählt was auch sehr erschreckend wirken kann, neben der flüssigen und fesselnden schreibweise des Autors.Ein absolut geniales Buch mit einer gelungenen und sehr, sehr spanenden Geschichte. Ein muss für jeden Thriller Fan.

31.01.2011 16:24:27
Babygoo

Das Buch ist großartig recherchiert. Vor allem für mich als Lebensgefährtin eines Parkinsonkranken hat dieses Buch eine erschreckende Realität. Ich bin gespannt, wie er die Geschichte der Erkrankung, die sich als roter Faden/Nebenschauplatz durch die drei Bände zieht, weiterentwickelt. Gewinnt die Liebe oder nicht?

27.01.2011 06:45:02
nymoe2112

einfach genial.. nur schade das ich nicht am Anfang der Reihe angefangen hab.. Aber das macht gar nichts denn ich bin jetzt im Michael Robotham-Fieber. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite.. Der Spannungsbogen wird vorbereitet auf den ersten Seiten und auch über die Hälfte des Buches gehalten.. Ich kann das Buch jedem empfehlen...

25.01.2011 16:59:06
Sarah

Das Buch hat mir super gut gefallen. Ich werde darüber demnächst ein Buchreferat halten. Es fällt mir jedoch schwer, eine geeignete Vorlese-Stelle zu finden. Zwischendrin gibt es ein paar Stellen, die sich echt nicht lohnen, vorzulesen, weil die Handlung sich ziemlich zieht. Und immer, wenn es spannend ist, kommen ziemlich perverse Ausdrücke vor xD aber ansonsten echt spannend und gut überlegt.

02.01.2011 14:22:48
MaMa

Kindesentführung und Psychothriller sind nicht so meine Themen. Aber was Robotham da abliefert ist packend und so realistisch wie augenscheinlich fachkundig geschrieben das ich oben genannte Klischees erstmal beseite geschoben habe.
Das Buch hat alles was einen guten Krimi ausmacht. Ganz vorne!
Dieses i-Tüpfelchen mit schwarzhumorigen Beschreibungen zwischenmenschlicher Beziehungsproblematiken hat mich zusätzlich begeistert.

30.12.2010 00:06:29
Kymor

Das Buch am 24. Dezember von meinem Bruder geschenkt bekommen, zu Ende gelesen am 26. Dezember. Einmal angefangen hat es mich so gefesselt wie schon lange kein Roman mehr. Werde mir jetzt erstmal die älteren Bücher kaufen und lesen und freue mich schon auf weitere Zeilen von Michael Robotham und Joseph O\'Laughlin.

12.12.2010 10:21:30
Banon

Für mich als Erstleser von Michael Robotham war dies eine positive Überraschung. Das Buch bietet neben einer aufwühlenden und spannungsgeladenen Handlung auch gut ausgearbeitete Charaktere, so daß ein rundum realistisches Bild erzeugt wird. Ein Psychothriller der seine Genrebezeichnung zu recht trägt.

09.12.2010 16:25:41
Pumsmogul

Bei diesem Buch braucht es keine seitenlange Lobhudeleien - es ist schlichtweg der beste Thriller des Jahres.
Gäbe es nur mehr Krimis dieser Qualität, dann würde das Warten auf Robothams nächstem Werk nicht so unendlich schwer fallen.
Für die Bewertung dieses Krimis sind die geforderten 300 Zeichen als unterste Grenze völlig überflüssig:


It`s simply the best !!!

07.12.2010 08:29:15
Stephanie

Ein sehr empfehlenswertes Buch!Sehr gut und flüssig geschrieben und von der ersten Seite an spannend und niemals langweilig.
Die Telefonate die der Psychopath mit den Müttern der KInder führt sind ziemlich krass geschrieben, denn zum Teil auch sehr erschreckend.Tolles Buch und interessante Handlung.Das nächste folgt im Ende März 2011 :-)

03.12.2010 07:57:31
Kom_Ombo

Dieses Buch erzeugt eine Spannung von Beginn an! Das Finale kann zwar der ganzen Spannung nicht so gerecht werden, aber wen kümmerts. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe dieses Buch förmlich verschlungen.

Es ist dem Autor wunderbar gelungen, die verschiedenen Charaktere so darzustellen, dass die Leser sich in sie hineindenken konnten und mit ihnen gelacht und gelitten haben.

Ein sehr gutes Werk!

30.11.2010 22:32:18
Gudrun

Obwohl ich von diesem Autor vorher noch kein Buch gelesen habe, kann ich wirklich sagen, dass Michael Robotham mit diesem Werk einen absoluten Spitzen-Thriller geschrieben hat. Man bekommt immer wieder neue Hinweise zur Aufklärung und wird ständig in Spannung gehalten.
Unbedingt empfehlenswert. Super spannend. Man wartet auf jede freie Minute um wieder in dem Buch lesen zu können.

05.11.2010 09:10:26
Novalis

Wann immer eine Buchempfehlung von Stephen King auf dem Cover gedruckt ist, leg ich das Buch weg, meine Erfahrung zeigte das diese Bücher meist langweilig sind.
Doch hier stimmt sie ausnahmsweise.
Ein spannendes, gut zu lesendes Buch.
In 2 Nächten durchgelesen und begeistert, kann es nur wärmstens weiter empfehlen

03.08.2010 18:02:14
Chrisu

Eine nackte Frau steht auf einer Brücke mit einem Handy in der Hand und Joe O\'Loughlin, ein bekannter Psychotherapeut, soll helfen, dass sie nicht in den Tod springt. Aber leider gelingt ihm das nicht. Eine weitere Frau wird Tod aufgefunden und die Paralellen ergeben, dass beide gemeinsam zur Schule gegangen sind. Die Dritte im Bund kann gerade noch gerettet werden. So wird herausgefunden, dass sich ein Mann an die Frauen und Kinder heranmacht, um Einzelheiten der Personen zu erfahren und täuscht den Müttern vor ihre Kinder in seiner Gewalt zu haben. Aber nicht nur die Frauen werden in diese Ereignisse gezogen, sondern auch Joe selber gerät ins Vesir des Mörders. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Schafft er es die Fragen richtig zu deuten? Schafft er es seine Familie zu retten?
Wieder ein faszinierendes Buch von Michael Robotham, einfach genial.

20.05.2010 18:44:34
Francis X. Petrel

Tolles Buch, echt. Wie Joe O\'Loughlin versucht, eine Frau davon abzuhalten, von der Clifton Suspension Bridge zu springen, und dann in eine ganze Mordserie hineingezogen wird und diese miteinander verknüpft ist wirklich eine spannende und faszinierende Story. Ein sehr gut geschriebenes Buch, welches unbedingt weiterzuempfehlen ist.

30.05.2009 22:39:24
dubh

Joe O'Loughlin, ein klinischer Psychologe, wird in einen schrecklichen Vorfall mit hineingezogen: während es aus allen Wolken schüttet steht eine nackte Frau auf einer Brücke in Bristol, England, und hat ein Handy am Ohr. Als O'Loughlin versucht, sie mit beruhigenden Worten aus der gefährlichen Situation zu bewegen, springt sie plötzlich - willenlos und wie ferngesteuert. Der Psychologe steht vor einem Rätsel: war es Selbstmord oder wurde die Frau tatsächlich in den Tod getrieben? Als wenige Tage darauf die Geschäftspartnerin und Schulfreundin der Toten erfroren aufgefunden wird und ebenfalls ein Handy bei ihr gefunden wird, steht für O'Loughlin fest, dass ein gefährlicher Täter am Werk ist, der seine Opfer offensichtlich so weit manipulieren kann, dass sie zum Äußersten bereit sind. Doch was treibt einen Menschen dazu, die Seelen anderer so zu verletzten, ja, zu brechen? Da keine Spur und nicht der kleinste Hinweis auf den Täter schließen lassen, bittet Joe O'Loughlin einen Freund um Hilfe - den pensionierten Detective Vincent Ruiz. Doch noch ahnt Joe O'Loughlin nicht, dass er mit seinen Nachforschungen selbst ins Visier des Gesuchten gerät...

Michael Robothams neues Buch um den Psychologen Joe O'Loughlin ist Thrill pur! Auf knapp 570 Seiten fließt erstaunlich wenig Blut, werden überraschend selten für dieses Genre der Nervenkitzel über Grausamkeiten erzielt - dafür überzeugt "Dein Wille geschehe" auf der psychologischen Schiene. Joe O'Loughlin spürt den Täter anders auf als es ein Polizist tun würde - er analysiert den Täter, versucht ihn zu verstehen und zu 'lesen' und ihm so auf die Schliche zu kommen. Für den Rest, der sich tatsächlich nur über penibelste Polizeiarbeit klären lässt, gibt es dann seinen Kumpel Ruiz, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht, und natürlich die ermittelnde DI Veronica Cray.
Das Buch hatte definitiv einen ziemlichen Sog auf mich ausgeübt, weil die Geschichte einfach gut gemacht ist und der Stoff, den Robotham da verarbeitet, an sich schon intelligent untergebracht ist. Zu keinem Zeitpunkt kam mir an der Handlung irgendetwas unlogisch vor. Auch wenn der Täter nicht erst zum Ende feststeht, bleibt es trotzdem sehr spannend, weil der Erzählfaden einfach klasse gesponnen ist.
Noch erwähnenswert finde ich die Figur Joe O'Loughlin: der in den Vierzigern steckende Psychologe leidet seit einigen Jahren an Parkison, was ihn das ein oder andere Mal auch mit sich selbst handern lässt - besonders diese Figur ist einfach rundum geglückt.
Fazit: Ein lohnenswerter und schlauer Pageturner mit reichlich Thrill, dafür so gut wie keinem Blut!

22.05.2009 16:52:54
Bio-Fan

"HQ" High Quality aus der Feder von Michael Robotham. Nach dem, in meinen Augen, etwas schwächeren "Todeskampf" läuft Robotham wieder zu höchster Form auf. Im Mittelpunkt seines nunmehr 4. Romans dieser Reihe steht wieder der Psychologie-Professor Joe O`Loughlin (1. Ich-Erzähler), assistiert von seinem Freund, dem pensionierten Detective Vincent Ruiz.
Joes Kontrahent in diesem Psychodrama ist ein sadistischer Mörder (2.Ich-Erzähler), der sich als geschickter Manipulator erweist und der den sich über die ganze Geschichte gestreckenden Schlagabtauch mit Joe eröffnet: "Dann höre ich den Klang einer zerbrechenden Seele... es ist ein Klang, bei dem man sich fragt, wie viel Schmerz ein Mensch ertragen kann."
Der geschickte Wechsel der Perspektiven zwischen den beiden Widersachern bringt Thrill von Anfang an. Auch wenn das Konzept der Geschichte doch eher altgedient ist und den erfahrenen Krimileser nicht wirklich überrascht, so schafft Robothamdurch sene feinfühlige Charakterzeichnung aller handelnden Personen, durch stimmige Psychologie und nicht zuletzt durch seinen ballastfreien Schreibstil eine Spannungsatmosphäre, die "Dein Wille geschehe" weit über den Durchschnitt erhebt.
Robothams Held, Joe O`Loughlin, ist so authentisch wie kaum ein Zweiter im Krimigenre (vielleicht noch Ablows Frank Clevenger).
Es ist wirklich selten, daß ein Autor mich zum Kauf eines HCs verführen kann. "Dein Wille geschehe" ist jeden Cent wert.
Ich fiebere schon auf eine Fortsetzung mit Joe und Ruiz oder, da Robotham ja die Abwechslung liebt, vielleicht mit Detective Inspektor Veronica Cray.

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