Amnesie

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • London: Time Warner, 2005, Titel: 'Lost', Originalsprache
  • London: Time Warner, 2006, Titel: 'The Drowning Men', Originalsprache

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Jörg Kijanski
Michael Robotham schreibt sich in die 1. Liga.

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Jan 2007

Detective Inspector Vincent Ruiz, Leiter des Dezernates für schwere Gewaltverbrechen, wird schwer verletzt aus der Themse gezogen. Acht Tage später erwacht er aus dem Koma, doch nicht nur sein Ehering ist weg, sondern auch der dazugehörige Finger und - noch viel schlimmer - sein Gedächtnis. So erregt Ruiz den Argwohn seines Chefs, Superintendent Campbell Smith, als dieser ihn zu einer Schiesserei auf einem Boot befragen möchte, bei der offenbar ein Blutbad angerichtet wurde. Ruiz wurde dabei durch einen Schuss am Bein getroffen und ging kurz darauf über Bord. Aber was wollte er überhaupt auf dem Schiff?

Während seine Genesung nur sehr schleppend voran geht, träumt er von einem zurückliegenden Fall. Vor drei Jahren verschwand die damals siebenjährige Mickey Carlyle und wurde seitdem nicht gefunden. Aufgrund überzeugender Indizien wurde damals ihr Nachbar Howard Wavell wegen Mordes an Mickey verurteilt, aber Ruiz glaubt nicht an den Tod des Mädchens. Eines Abends erhält er im Krankenhaus gänzlich unerbetenen Besuch von dem Kriminellen Alexej Kuznet, Mickeys Vater, der von Ruiz entweder seine Tochter oder die Diamanten zurück fordert. Welche Diamanten? War das Treffen auf dem Schiff Bestandteil einer missglückten Lösegeldübergabe? Gab es womöglich neue Spuren, welche darauf hindeuteten, dass Mickey doch noch lebt?

Kurz nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus entdeckt Ruiz in seiner Wohnung eine Sporttasche mit Diamanten im Wert von zwei Millionen Euro. Nun gilt es nicht nur sich Kuznet vom Hals zu halten, sondern auch schnellstens herauszufinden, was sich im Vorfeld der Schießerei ereignet hat, denn die eigenen Kollegen beobachten Ruiz nach wie vor mit großen Zweifeln. Professor Joe O'Loughlin, den Ruiz einst in einem anderen Fall für einen Tatverdächtigen hielt, soll ihm helfen, sein Gedächtnis wieder zu finden...

"Amnesie" übertrifft den positiven Eindruck des Debütromans "Adrenalin".

Im Gegensatz zu seinem Debütroman Adrenalin, in dem Professor O'Loughlin als Ich-Erzähler fungierte und Ruiz nur eine Nebenrolle spielte, wurden jetzt die Rollen getauscht. So erfährt der Leser Ruiz' "ganze" Lebensgeschichte, eingebettet in den "laufenden Fall" und dies mit einer großen, atmosphärisch dichten Schreibweise, die schon in Adrenalin vollends zu überzeugen wusste. Einmal mehr schwebt der Leser mittendrin in diesem eigenwilligen Plot, welcher die Geschichte überwiegend "rückwärts" erzählt. Durch Befragungen und weitere Recherchen, erarbeitet sich Ruiz immer mehr Einblicke in die vergangenen Wochen und kommt so nach und nach recht mühsam in seine Ermittlungen wieder herein.

Sehr einfühlsam wird beschrieben, wie sich Ruiz verzweifelt bemüht, sein Gedächtnis zurück zu erobern, zunächst jedoch weitgehend erfolglos. Ein erster Lichtblick zeigt sich erst nach rund 300 Seiten. Bis dahin hat Autor Robotham viel Gelegenheit seinen Protagonisten vorzustellen und einige Blindspuren gekonnt zu legen. Wer sich übrigens für das Londoner Abwassersystem interessiert, der sollte sich Amnesie auf jeden Fall durchlesen, denn dieses spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle - aber das nur nebenbei. Natürlich passiert hier einiges mehr, denn wie eingangs erwähnt arbeitet Ruiz gleich auf mehreren "Baustellen". Die eigenen Kollegen sitzen ihm im Nacken, da sie mit aller Gewalt verhindern wollen, dass der Fall Wavell womöglich neu aufgerollt wird und das ein brutaler Gangster wie Kuznet, dem nachgesagt wird, er habe seinen eigenen Bruder mit Säure ermordet, nicht ohne weiteres auf sein Geld verzichtet liegt ebenfalls nahe. Könnte Ruiz sich doch nur erinnern!

Viel Atmosphäre und Detailliebe garniert mit reichlich Action

War bei Adrenalin ein Minimum an Action noch der vermeintliche Schwachpunkt, so hat sich Robotham hier ordentlich gesteigert. Trotz aller Detailliebe zum Thema Amnesie setzt er in seinem zweiten Roman auf deutlich mehr Tempo und Action, womit er den positiven Eindruck seines Debüts noch übertrifft.

Ruiz ist eine bemitleidenswerte Figur, die sich offenbar in den Fall des vermissten jungen Mädchens hoffnungslos verbissen hat. Die Probleme mit seinem Chef sind daher unvermeidbar, wobei der engstirnige Polizist Smith ebenfalls hervorragend charakterisiert wird. Er betrachtet Ruiz zunehmend als Belastung, die möglichst rasch entsorgt werden muss.

 

"Ich bin seit dreiundvierzig Jahren im Polizeidienst und werde behandelt,
als wäre ich Charles Bronson in Ein Mann sieht rot XV."

 

Ruiz rutscht immer tiefer und dies nicht nur in das schon angesprochene Kanalsystem. Das Gespann, welches der abgehalfterte Halbzigeuner Ruiz mit dem an Parkinson leidenden O'Loughlin abgibt, ist mitunter recht grotesk und bietet hohen Unterhaltungswert.

 

"Dem, was folgt, fehlt es zugegebenermaßen an einer gewissen Eleganz.
Ich versenke meine Fäuste in seinem Schritt und packe zu."

 

Überhaupt fehlt es der Story nicht an dem nötigen Humor und so ist "Amnesie" eine kurzweilige, überaus spannende und hervorragend erzählte Geschichte, der man viele Leser wünscht. Für jeden Leser empfehlenswert, der einen "etwas anderen Plot" lesen möchte, dessen Ende einige überraschende Wendungen aufbietet, ohne dabei konstruiert zu wirken. Von der australischen Crime Writers Association wurde Amnesie übrigens zum "Crime Book of the Year 2005" gewählt.

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Letzte Kommentare:
07.02.2017 18:01:51
steve006

Inspektor Vinzent Ruiz wird bei einem Einsatz schwer verletzt aus der Themse geborgen und hat anschließend eine retrograde Amnesie. Im Laufe der Aufarbeitung seiner Recherchen kehrt die Vergangenheit langsam zurück. Er sucht einen tot geglaubtes Mädchen seit drei Jahren. Letztendlich kommt heraus, dass dieses Mädchen entführt und der Vater, ein Verbrechern, erpresst wurde. Eine zweite Erpressung wurde erneut versucht, wobei der Vater diesmal zurückschlägt.
Überraschender Weise steht zunächst ein Pädophiler im Verdacht und ist inhaftiert, anschließend freigelassen, wieder im Verdacht.es bleibt offen.
Die Spur führt nach Russland zu dem Aufenthaltsort des Mädchens.
Spannend erzählte Geschichte mit überraschendem Ende, die Handlungsstränge sind immer übersichtlich, es wird nie langweilig.

03.07.2016 15:41:24
trafik

Nach dem ersten Buch dieser Reihe, war ich schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Leider bin ich ein wenig enttäuscht über dieses Buch.
Es kann mit dem ersten in keiner Minute mithalten. Es fehlt die Spannung, die tolle Personenbeschreibung und vorallem der feine Humor vom ersten Buch.
Werde trotzdem das nächste Buch lesen und jetzt schon hoffen, daß es wieder weit besser wird.

01.09.2015 10:19:59
Sofia

Nachtrag: Zudem ist der Plot insofern absurd, als dass man sich fragt, warum der kluge Detective nicht schon bei der Verhaftung des Täters Jahre zuvor auf die glorreiche Idee gekommen ist, diesen zu fragen, wo er denn eigentlich zur Tatzeit war. Dass diese wichtige Frage damals nicht gestellt wurde, ist nicht verständlich. Und an diesem seidenen Faden hängt die ganze Story und fällt wie ein Kartenhaus zusammen.

28.08.2015 20:51:14
Sofia

Selten so ein langweiliges und extrem langatmigens Buch mit enttäuschendem Schluss gelesen.Schade um die Zeit! Die vielen detaillierten Beschreibungen von Nebensächlichkeiten wirken aufgesetzt und sind wie das gesamte Buch sprachlich schwach - abgesehen von einigen wenigen guten Momenten, die einen zumindest zum Schmunzeln bringen.

23.05.2015 17:06:40
Leoni

Kleine Kinder sollten nicht verloren gehen. Man wird ganz schön gebeutelt zwischen Hoffnung und Mutlosigkeit.
Die Besessenheit des VR wird plausibel dargestellt und machmal könnte man sich wünschen, dass es mehr Polizisten mit dieser Mentalität gäbe.

Etwas verwirrend fand ich manchmal, dass für mich nicht immer klar zu unterscheiden war, wann VR sich erinnerte und wann er sich wieder in der Zeit der Handlung befand.

Grauslige Schilderungen haben sich zum Glück in Grenzen gehalten.

Allerdings kann sich auch dieser Autor nicht damit zurückhalten, seinen Roman für die Realität zu halten, im Gegensatz, was in Firm und Fernsehen passiert.
Nun denn.

Wann wird endlich mal einer dazu stehen, einfach nur gute Unterhaltung anzubieten?

30.09.2014 14:49:31
Schneeglöckchen

"Amnesie" ist mein erster Michael Robotham. Durchweg spannend geschrieben. Die Story an sich nicht vorhersehbar. Leider verstehe ich etwas an der Diamantengeschichte nicht.
Alle Figuren wirken düster auf mich. Ausnahme ist die junge indische Polizistin.
Wie in fast jedem Krimi/Thriller ist auch hier der Protagonist Ruiz kein gewöhnlicher, "stinknormaler" Polizist. Nein, auch er hat ein Trauma aus der Vergangenheit und eine "abenteuerliche" Herkunft. Es kommt mir so vor, als wolle ein Autor den anderen darin überbieten.Na ja, in der Krimi-Couch Rezension steht, daß es der Story nicht an Humor fehlt. Den habe ich kaum gefunden.
Recht gut gefallen hat mir das Buch jedoch, vor allem auch wegen der ungewöhnlichen Geschichte.

16.09.2014 11:10:40
tassieteufel

Halb ertrunken und angeschossen wird Detective Inspector Vincent Ruiz aus der Themse gefischt, als er nach Tagen im Koma erwacht, kann er sich an die letzten Tage vor seinem Unfall nicht mehr erinnern. Lediglich das Foto eines kleinen Mädchens gibt einen Anhaltspunkt, womit sich Ruiz beschäftigt hat. Die kleine Mickey Carlyle war vor 3 Jahren entführt und vermutlich ermordet worden, doch ihre Leiche wurde nie gefunden. Für die Tat wurde der Nachbar Howard Wavell verurteilt und hinter Gitter gebracht, doch scheinbar hatte Ruis den Verdacht, das Mickey noch leben könnte. Mit Hilfe des Psychologen Joe O’Loughlin macht Ruiz sich auf Spurensuche und bekommt nach und nach seine Erinnerungen zurück.

Nach "Adrenalin" ist „Amnesie“ der 2. Teil der Krimireihe um Detective Inspector Vincent Ruiz und den Psychologen Joe O’Loughlin. Während im ersten Band Joe O’Loughlin im Mittelpunkt stand, ist es diesmal der Detektiv aus dessen Sicht erzählt wird und der durch die Ereignisse zur Hauptfigur wird. Neben Ruiz Spurensuche erfährt man auch viel aus dem Leben und der Kindheit des Inspektors, was dessen Figur facettenreicher und menschlicher werden läßt.
Nachdem Joe in „Adrenalin“ der Hauptverdächtige des Inspectors war, hat sich inzwischen so etwas wie Freundschaft zwischen den beiden Männern gebildet und neben einer jungen Polizistin ist der Psychologe der Einzige, der Ruiz glaubt und hilft.
Die Story ist intelligent und spannend aufgebaut, gerade am Anfang als Ruiz quasi ohne Gedächtnis ist, im Trüben fischt und seine Karriere mehr oder weniger den Bach runter geht, ist das Buch ungemein fesselnd, man möchte unbedingt wissen was hinter all dem steckt, da man als Leser aber aus der Sicht von Inspector Ruiz die Geschichte liest, bekommt man die Erkenntnisse nur häppchenweise, so wie der Inspektor sich erinnert.
Wie schon im Vorgänger, so leuchtet der Autor auch diesmal das Seelenleben seiner Hauptfigur detailliert aus und schildert einfühlsam, wie Ruiz verzweifelt versucht sein Gedächtnis wieder zu erlangen, gegen alle Widerstände den Fall zu klären und seine Karriere zu retten. Obwohl die Grundstimmung des Buches er düster ist, so wird das Geschehen oft durch den trockenen Humor der Hauptfigur aufgelockert und so bilden der abgehalfterte und immer verbissener ermittelnde Ruiz und Joe O’Loughlin, dessen Parkinson Erkrankung weiter fortschreitet, ein recht schräges Gespann, über das man auch mal schmunzeln kann.
Die Spannung bleibt durchweg erhalten und es gelingt dem Autor durch einige unerwartete Wendungen und ein ungewöhnliches Setting, wie das unterirdische Kanalsystem eine dichte Atmosphäre zu weben, der man sich beim Lesen nicht entziehen kann. Die Weiterentwicklung seiner Figuren und eine gute Portion Action runden das Ganze gekonnt ab!

FaziT: ein intelligent und wendungsreich konstruierter Thriller der auch durch seine sehr realitätsnah und menschlich geschilderten Figreun überzeugt und spannend bis zum Schluß bleibt!

09.03.2014 06:39:09
meni77

Robotham ist sicherlich kein schlechter Autor, meiner Meinung aber trotzdem zu hoch bewertet. Mich hat zum Beispiel gut gefallen, dass er die zweite Geschichte aus der Ich-Form von Ruiz geschrieben hat, wobei die erste aus der Sicht des Psychologen war. So lernt man die beiden intensiv kennen, mir hat jedoch Adrenalin bei weiten besser gefallen. Die Erzählweise wirkt zum Teil etwas zäh und die Handlung dreht sich zum Teil im Kreis. Zwischendurch ist man aber wieder sehr gefangen, den Schluss fand ich dann wieder gelungen, alles in Allem ein guter, aber kein sehr guter Thriller, ich vergebe 82 Grad

22.02.2014 11:48:44
Goosebumps

Ich bin nach der Einstiegslektüre "Sag es tut dir leid" ein sehr großer Michael-Robotham-Fan. Dieser Roman, Amnesie, hat mir auch sehr gut gefallen.
Ich habe nur eine ganz große Bitte: Kann mir jemand das mit den Diamanten erklären? Ich will hier nichts verraten, daher wäre ich für eine PN dankbar. Mir ist der Fundort nicht klar (geworden)... ;'(

19.02.2014 10:57:53
Nachteule

Mein erstes Buch, das ich von Michael Robotham gelesen habe, war "Sag, es tut dir leid". Ich war so fasziniert, dass ich es nur für kurze Unterbrechungen am Wochenende zur Seite gelegt habe. Selten hat mich ein Psychothriller dermassen gefesselt. Seit dem lese ich seine Bücher, die ich,
geradezu verschlinge. Seine Art zu schreiben, toppt alles, was sonst noch so auf dem Markt ist. Spannung pur bis zum Schluss. Die Figuren werden so detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, es wäre der Nachbar.

18.09.2013 13:56:26
kuba1971

Michael Robotham ist ein verdammt guter Autor. Schon der erste Band aus dieser Reihe hat mich sehr begeistert. Das Nachfolgewerk ist um keinen Deut schlechter. Die Geschichte ist unwahrscheinlich interessant. Wie kann ein junges Mädchen verschwinden, obwohl es das Haus gar nicht verlassen hat ? Die Auflösung dieses Rätsels präsentiert uns der Autor nur scheibchenweise und lenkt unsere Aufmerksamkeit ständig in die falsche Richtung. Am Schluss wird man als Leser nicht enttäuscht, denn das Ende der Geschichte ist sehr gelungen. Anders als im ersten Teil spielt hier Inspektor Ruiz die Hauptrolle und die Geschichte wird in der Ich – Form erzählt. Der Professor taucht nur ab und zu auf, um bei den Ermittlungen zu helfen. Anfangs war ich davon nicht sonderlich begeistert, denn ich wollte „meinen“ Professor wieder im Mittelpunkt sehen. Doch schon nach kurzer Zeit konnte ich mich damit abfinden, denn auch Ruiz ist ein sehr interessanter und schillernder Charakter. Unterm Strich muss ich sagen: Mal wieder ein sehr gelungenes Buch und ich freue mich auf weitere Werke des Autors.

kuba1971

24.06.2013 11:49:14
Moschi

Ein lesbarer Robotham, aber kein herausragender. Interessante Story, die jedoch zu langatmig erzählt wird. Allein die ausführliche Beschreibung des Londoner Kanalsystems nervt schon gewaltig. Erstaunlich auch, wie sich Inspektor Ruiz trotz Schussverletzung und Schlafmangel über Tage auf den Beinen hält. Der Schluss ist zugegebenermaßen originell, entschädigt aber nicht für die über weite Strecken zähe Erzählweise. 100 Seiten weniger und ich würde eine Empfehlung aussprechen.

19.10.2012 15:50:49
enena

"Amnesie" ist ein Psychothriller, der (fast) ganz ohne blutrünstige Geschehnisse, gemeine Morde und psychopathische Täter à la "Dein Wille geschehe" auskommt. Ja, es gibt ein vermisstes Kind und ja, Detective Inspector Vincent Ruiz und Psychologe Joe O'Loughlin ermitteln. Dabei geht es aber gar nicht klassisch zu und gerade das gibt der Geschichte die Spannung: Ruiz verliert die Erinnerung an bestimmte Geschehnisse nach einer Schießerei an der Themse und muss die Geschichte nun sozusagen "von hinten aufdröseln". Doch auch als die Erinnerung wieder da ist, ist das Rätsel noch nicht ganz gelöst.

Ich habe selten ein Buch gelesen, dessen Handlungsgeschichte so verworren war und doch so sauber und verständlich erzählt wurde, dass alles ganz schlüssig erscheint und nichts an den Haaren herbeigezogen. Man muss einfach immer weiterlesen bis ans Ende – nicht wegen Blut, Tod und Schmerz wie bei so vielen anderen Psychothrillern, sondern einfach, weil man wissen möchte, wie das denn nun gewesen sein kann mit dem verschwundenen Kind.

Zu empfehlen!

02.09.2012 15:34:43
koepper

Nach "Adrenalin" und "Dein Wille geschehe" nun der dritte Roboztham. Ein guter Krimi, aber bei weitem nicht so gut wie die oben genannten. Das liegt daran, dass Robotham sich zu sehr bei manchen Details aufhält. Die seitenlange Beschriebung der Abwassersysteme z.B. sind einfach ermüdend und störend den Fluss der Geschichte. Die Geschichte an sich ist komplex und es gelingt dem Autor, den Ausgang bis zur letzten Seite offen zu lassen. Stilistisch ist überhaupt nichts auszusetzen an Amnesie, schreiben kann Robotham. Wären nicht die unnötigen Längen, wäre Amnesie ein tolles Buch. Nebenbei : Jürgen Klinsmann wird erwähnt (ob er das wohl weiß). Insgesamt gut, jedoch nicht hervorragend.

01.06.2012 12:01:44
M.Albrecht

Nun genauso schwierig für den Erzähler es war seine Erinnerung zurückzuerlangen, genauso schwierig war es dieses Buch zu lesen.Ausgehend von einer interessanten Bewertung, die einiges erhoffen lässt bin ich von der Handlung und den unzähligen Nebenhandlungen, die überhaupt Fehl am Platz sind, massiv enttäuscht.
Die Erzählform ist gewöhnungsbedürftig, die Handlung langweilig und unglaubwürdig zB mit einer selbst eingerichteten "TaskForce", das Ende wo man merkt der Autor will endlich ein Ende-ein totaler Flopp für mich.

22.02.2012 22:37:22
mylo

Hier hat sich das Einhalten der richtigen Reihenfolge gelohnt, baut doch das Buch auf handelnde Personen des ersten Romans auf, hier haben sie allerdings die Rollen (Haupt- u. Nebenrolle) getauscht.
So ist es von großem Vorteil das Wissen über die Charaktere der Personen aus dem ersten Roman zu wissen. Ob das Buch eine Steigerung zum Vorgänger ist – nun mir hat es angenehme Lesestunden mit einem interessanten Plot und spannenden Seiten beschert. Das Ende ist überraschend und unerwartet.
Nun alles in allem gute Krimikost und verdiente 85 Punkte.

01.12.2011 15:36:17
jadzia_dax

Vorausschickend muss ich anmerken, dass ich das erste Buch - Adrenalin - nicht gelesen habe, dies aber auf jeden Fall nachholen werde!

Amnesie ist ein gut gestrickter Krimi, der sich teilweise etwas zäh aber schlussendlich doch sehr interessant und spannend entwickelt und auflöst

nette, leichte Krimilektüre für angenehme Abende ohne zu blutrünstige Ausführungen ;o)

26.06.2011 02:16:00
Alexandra

Dieses Mal fungiert Vincent Ruiz als Ich-Erzähler und man erfährt eine Menge über sein Leben; Freund Joe O\'lLoughlin nimmt eher eine Nebenrolle ein.
Ich werde die weiteren Bände auf jden Fall lesen, um auch weiteres über das Privatleben der Beteiligten zu erfahren, z. B. der in diesem Fall verletzten Kollegin "Ali"...
Das Ende dieses Romans ist nicht vorhersehbar, wie man es sonst als proffessinoneller Krimi-Leser erahnen mag!

11.08.2010 14:45:26
massil1986@hotmail.de

Das zweite Mal schafft es Michael Robotham ein Wahnsinnsbuch zu schreiben. Für mich nochmals eine kräftige Steigerung zu seinem ersten Buch "Adrenalin".

Klasse Geschichte, die den Leser dazu führt über das komplette Buch mitzufiebern und die Spannung bei 100% zu lassen. Klasse wie Robotham die Vergangenheit und die Gegenwart zusammenschmelzen lässt und klasse wie er Joe (zwar als Nebenakteur) in die Geschichte miteinbringt.

Super intelligentes und ideenreiches Ende, klasse Verstrickungen der Personen und wirklich über das ganze Buch verteilt Höchstspannung. Es gibt wirklich keine Phase in der das Buch abflacht.

Obwohl viele Persönlichkeiten in diesem Buch vorgestellt werden, schafft es Robotham dem Leser einen klaren Überblick über jedem zu verschaffen und kann jeder Persönlichkeit dem Leser so nahe bringen, als ob er selbst in London wäre.

Die Szenen, in denen sich Ruiz qualhaft versucht zurück zu erinnern und wie er von Stück zu Stück mithilfe von Joe es schafft und jedes Puzzleteil verbindet, ist einfach genial und authentisch.

Dramatisch, Spannend und für mich wieder ein Buch das an Stieg Larssons Trilogie rankommt.

94 Grad

26.07.2010 20:34:02
Kom_Ombo

Wirklich klasse, wie Robotham es schafft einen so starken Faden zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu ziehen, dass der Leser keine Schwierigkeiten hat, darin zu unterscheiden. Tolle Leistung!

Die Spannung ist von Anfang an - bis zum überraschenden Ende gegeben. Der Leser wird in einem Strudel von Bangen, Hoffen und Erkennen hin und hergerissen und will dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen.

26.06.2010 16:17:50
Chrisu

Inspektor Ruiz erwacht nach einem Schußwechsel mit anschließendem Herzstillstand aus seinem Koma und kann sich an nichts erinnern. Durch seinen Freund Joe, der Psychologe ist, gelingt es ihm, die Ereignisse wieder ins Bewußtsein zu bringen. Er wollte bei einer Lösegeldübergabe für ein Mädchen, dass vor 3 Jahren entführt wurde, mithelfen und ist dabei fast umgekommen. Da er weiterhin aufklären will, was damals geschehen ist und wo das Mädchen gefangen gehalten wird, wird er wegen seiner unkonventionellen Vorgehensweise vom Dienst suspendiert und versucht auf eigene Faust Licht in das ganze zu bringen. Überall wo er hinkommt um Informationen zu bekommen werden Menschen getötet, er wird selber als Verdächtiger vernommen, aber da die Beweislage zu wenig ist wieder freigelassen. Eine Freundin und frühere Kollegin hilft ihm bei der Suche und wird dabei erheblich verletzt. Immer wieder kommen Beweise und Vermutungen zum Vorschein, die sich aber in Rauch auflösen. Erst zum Schluß wird das wahre Ausmaß und die Tragik aufgedeckt.
Ein sehr interessanten und gut geschriebenes Buch.

17.04.2010 10:31:46
Kottan

Tolles Buch: Viele Worte, trotzdem kein Geschwafel, passende, gut dosierte Rückblenden, anhaltende Spannung, greifbare Charaktere.
Über die letzte Wendung kann man geteilter Meinung sein. Sie diente wohl dem Seelenfrieden...
Die vorletzte Wendung war großartig erdacht.
Im Übrigen teile ich die Meinung von ElRascalito.

90°

22.08.2009 20:13:19
ElRascalito

Michael Robotham steigert sich in meiner Ansicht mit seinem Zweitwerk und kann sogar ein interessanteres Literaturstück bieten als es "Amnesie" war.
Der Perspektivwechsel bzw. -tausch, wie er bereits in der Rezension angesprochen wird, tut dem Werk gut. Ebenso wie O\'Loughlin in Teil 1 (der natürlich wieder auftaucht) gelingt es Robotham Inspector Vincent Ruiz überzeugend darzustellen. Wie O\'Loughlin hat er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, sei es die unmittelbare in Bezug auf seinen Gedächtnisverlust, die mittelbare zum vergangenem Fall vor 3 Jahren oder seine Kindheit. Diese Rückblenden offenbaren Stück für Stück das Puzzle Ruiz und den Fall um Mickey Carlyle.
Dieses allmähliche Offenbaren gelingt hier in spannender Manier und wusste mich zu unterhalten, die Action ist im Gegensatz zu Teil 1 vermehrt vorhanden ohne Überhand zu nehmen. Stattdessen baut man wieder auf intelligente Dialoge und Beschreibungen, die den Plot langsam zum Ende bringen. Die mittlerweile üblichen Wendungen zum Ende deuten diesmal ein überraschendes Ende an (welches ich sogar dem Autor abgekauft hatte). Oder etwa doch nicht?
Auf jeden Fall gelungen und eine Empfeglung wert ... Robotham ist für mich eine Neuentdeckung 2009, die ich mit seinem 3. Werk um O\'Loughlin und Ruiz definitiv weiter verfolgen werde.

13.04.2009 18:24:21
Stefan83

Michael Robothams Debütwerk "Adrenalin" gehörte für mich zu den positivsten Neuerscheinungen der letzten Jahre im Genre des Psychothrillers, weshalb ich nun nicht umhin kam, auch das zweite Buch aus der Feder des Australiers zur Lektüre hervorzukramen. Zu meiner großen Freude wurde diese Suchaktion in meinem Bücherregal am Ende mehr als belohnt, denn auch "Amnesie" hat mich von Seite eins an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Und genau das ist es was ich von einem Buch mit dem Anspruch der Spannungsliteratur schließlich erwarte. Das Robotham diesen Spannungsaufbau anders erreicht als seine Genre-Konkurrenz, war nicht nur egal, sondern auch diesmal wieder sehr erfrischend.

Im Gegensatz zum Vorgänger "Adrenalin", in dem Professor O'Loughlin den Ich-Erzähler gab und Detective Inspector Vincent Ruiz nur eine Nebenrolle einnahm, wurden hier jetzt die Erzählerpositionen getauscht. Diesmal taucht der Leser in die Psyche von Ruiz ein, dessen Lebensgeschichte ausführlich dargelegt und im atmosphärisch wieder äußerst dichten Plot eingebaut wird. Dieser sei hier kurz angerissen:

Die Themse in London. Vincent Ruiz findet sich festgeklammert an einer Boje im dreckigen Fluss der englischen Hauptstadt wieder. Von dem was zuvor passiert ist, weiß er nichts mehr. Jegliche Erinnerung ist ausgelöscht. Ein in der Nähe angerichtetes Blutbad auf einem Boot soll von ihm begangen worden sein. Die Dienstaufsichtsbehörde scharrt mit den Hufen und rückt ihm auf die Pelle. In dieser heiklen Situation wendet sich Ruiz an seinen alten Freund, eben jenen Parkinsonkranken Professor O'Loughlin aus "Adrenalin", um mithilfe einiger Erinnerungsfetzen die Ereignisse der letzten Wochen zu rekonstruieren. Ein alter, für abgeschlossener geglaubter Fall um ein verschwundenes Mädchen scheint dabei der Schlüssel zu allem zu sein.

"Wie schön, dass wir einen brillanten Autor wie Michael Robotham entdecken dürfen", schreibt "Der Tagesspiegel" und dieser Aussage schließe ich mich vollends an. Wie derzeit kein anderer Autor schafft es der Australier mich in den Bann zu ziehen und trotz ereignisarmer Erzählweise, welche vorwiegend quasi im Rückwärtsgang erfolgt, bei der Stange zu halten. Nach und nach bringt Ruiz in bester Sherlock-Holmes-Manier die Dinge ans Licht, setzt er seine Erinnerungen mithilfe penibler Recherchen und Befragungen langsam zusammen. Als Leser ist man hier in der interessanten Position, auf demselben Wissenstand wie der Protagonist zu sein und somit quasi mit ihm das Geheimnis zu lösen.

Schießereien, blutüberströmte Leichen, Verfolgungsjagden und Sex? Im Vergleich zur platten Genrekonkurrenz hier eher Mangelware und nur wohldosiert. Vielmehr überzeugt Robotham mit einfühlsamer Schreibweise und einer durchweg gespannten Atmosphäre, in der man Verrat und Gefahr hinter jeder Ecke vermutet. Trotz all der Detailliebe muss das Tempo bei "Amnesie" nicht leiden, was im Hinblick auf den schon tollen Vorgänger eine erhebliche Verbesserung darstellt. Auch die Figur Ruiz muss sich hinter O'Loughlin nicht verstecken. Dem eisenharten, oftmals unglücklich handelnden Cop folgt man nur zu gern bis in die Kanalisation Londons hinein, welche in dem äußerst intelligenten Plot, ohne damit zu viel zu verraten, eine wichtige Rolle zu spielen scheint. Lediglich das meiner Meinung nach etwas einfallslose Finale trübt das Bild, ohne den Gesamteindruck aber erheblich zu schmälern.

Insgesamt ist "Amnesie" ein kurzweiliger, spannender und einfach klasse erzählter Psychothriller, der mit dem etwas anderen Plot aufwartet, den man unter der Masse des hirnlosen Mainstreambreis so oft vergeblich sucht. Hoher Unterhaltungswert, toll konstruiert. Auf den dritten Band darf gespannt gewartet werden.

19.10.2008 12:52:30
Bio-Fan

Mal ehrlich! So richtig renitente Polizisten mit Ecken und Kanten sind uns doch am liebsten. Genauso eine Type ist Detective Inspector Vincent Ruiz. In "Adrenalin" wurde uns der bärbeissige Ermittler von der Londoner Metropolitan Police vorgestellt, der mit Akribie und Audauer seine Fälle verfolgte, sich auch nicht scheute, seinen jetzigen guten Freund Professor Joe O´Loughlin zu verdächtigen.
In "Amnesie" wartet Robotham gleich mit einer Überraschung auf: War "Adrenalin" aus der Ich-Perspektive des verdächtigen Professors erzählt, so wechselt hier die Sichtweise und DI Ruiz wird zum Ich- Erzähler. Das ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, weil Ruiz mir nicht besonders sympathisch in Erinnerung geblieben ist. Aber nun erfahren wir mehr über Ruiz´ Privatleben und über die Dämonen, mit denen er zu kämpfen hat.
Eine Kindesentführung mit wahrscheinlich tödlichem Ausgang oder ein Sexualmord - der Täter schon hinter Gittern? Bei dieser Frage unterscheiden sich die Meinungen von Ruiz von denen seiner Vorgesetzten. Körperlich angeschlagen und psychisch traumatisiert durch eine Schießerei, die bei ihm zu einer partiellen Amnesie geführt hat, versucht er das Verschwinden von Michaela Carlyle aufzuklären. Da ihm der Polizeiapparat nicht zur Verfügung steht, muß er sich auf seine wenigen Getreuen verlassen: Joe O´Laughlin, Ruiz´junge Polizeikollegin Alisha Barba und ein zusammen gewürfelter Haufen von Amateuren.
Der Fall an sich ist gar nicht so spektakulär und die Auflösung überrascht nicht wirklich.
"Amnesie" glänzt durch seine vielfältigen und genau gezeichneten Charaktere und Robothams durchgehend humorvollen Schreibstil, der von Übersetzer Kristian Lutze grandios ins Deutsche übertragen wurde. Ich habe das ganze Buch über nur geschmunzelt und stellenweise richtig laut gelacht. Englischer Humor at his best! - und das von einem Australier.
Ich kann "Amnesie" und auch den Vorgänger nur wärmstens empfehlen. 95 Grad.
Und es geht in "Todeskampf", das ich gerade lese, in gleicher Qualität weiter. Natürlich mit einer neuen Ich- Erzählerin: Detective Constable Alisha Barba.

23.08.2008 09:28:05
Schrodo

Mit nur noch neun Fingern, durchschossenem Bein und an eine Boje geklammert wird Detektiv Inspector Ruiz aus der Themse gefischt. Nach und nach erfährt der Leser, dass er ein vor drei Jahren verschwundenes Kind sucht, obwohl ein Kinderschänder für dieses Verbrechen schon im Knast sitzt. Mr. Ruiz glaubt aber, dass das Mädchen noch lebt und wird bei einer dubiosen Lösegeldübergabe verletzt. Herr Ruiz wacht nach Tagen im Krankenhaus auf und kann sich an nichts mehr erinnern. (geht mir mit viel Alkohol meistens auch so). In der Story kommen natürlich noch andere Akteure zum Zug. So z.B. die leidende Mutter oder der verbrecherische Vater des Mädchens, und natürlich der Psychologe Joe, der ihm hilft, sich im Verlauf der Geschichte, zu erinnern.
Herr Robotham hat ein interessantes Buch geschrieben über ein leider fast alltägliches Thema. Die Story war für mich nur mäßig spannend, obwohl einige gute Wendungen eingebaut wurden. Das Buch ist gut zu lesen und hat ein unerwartetes Ende. Gestört hat mich nur das Cover, das allzu sehr auf einen Medizinthriller hindeutet. Trotzdem, nicht schlecht Herr Robotham, werd wohl ihr nächstes auch noch lesen.

07.10.2007 22:52:54
Tina81

Das Buch hat mir ganz gut gefallen, es war sowohl spannend als sprachlich schön. Was mich allerdings gestört hat, ist, dass ich mit den Charakteren nicht so richtig warm geworden bin, so war mir beispielsweise Ruiz nicht sonderlich sympathisch. Aus diesem Grund konnte ich auch nicht richtig mitfiebern.

05.03.2007 13:32:13
Verena

wahrlich ein lesenswertes Buch! Es ist spannend, humorvoll, glaubwürdig. Man leidet mit dem Inspector mit. Interessante Idee, diese Geschichte aus der Sicht des Inspectors zu erzählen. Im ersten Buch war der Ich-Erzähler der Psychologe. Empfehlenswert!

04.02.2007 22:36:44
Stefan

ein herausragender Lesestoff. Wirklich sehr spannend und gut geschrieben. Habe das Buch im Urlaub an drei Tagen ausgelesen. Das sollte sich keiner entgehen lassen.

28.01.2007 21:36:53
andi

ich fand es sehr spannend, mir hat der erste aber viel besser gefallen. das lag sicher an der hauptfigur, den psychologen fand ich irgendwie besser als ruiz. aber alles in allem ein echt tolles buch!

09.01.2007 14:45:10
Anja S.

Dieser Thriller hat mir sogar noch besser gefallen als sein Vorgaenger "Adrenalin". Er ist so spannend, dass ich mich ein ganzes Wochenende nicht aus meinem Lesesessel wegbewegt habe und mein Freund sich um unser Baby kuemmern musste.