Zug um Zug

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Dortmund: Grafit, 2006, Seiten: 352, Originalsprache

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Die Rechtsanwaltkanzlei Irene von Kleist kann sich ihre Mandanten nicht aussuchen: Die Chefin trinkt und der einzige Angestellte, Marc Hagen, ist wegen Betruges vorbestraft und hat keine Zulassung als Anwalt. Da ist es fast ein wenig verwunderlich, dass Hasso von Neuendorff gerade diese Kanzlei um anwaltliche Vertretung bittet. Ihm wird Wilderei vorgeworfen. Der Adelige möchte die Sache möglichst zügig vom Tisch haben und Gewehr und Jagdschein behalten. Und tatsächlich gelingt es Marc, das Beste für den Mandanten herauszuholen. Monate später benötigt von Neuendorff erneut juristischen Beistand. Aber nun lautet die Anklage: Mord. Irene von Kleist und Marc sehen ihre Chance gekommen, der Kanzlei zu neuer Reputation zu verhelfen. Dabei ahnen sie nicht, dass ihnen ein zermürbender Nervenkrieg bevorsteht

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Letzte Kommentare:
28.08.2008 12:15:08
Pumsmogul

"Menschenraub"
Es gelingt nur wenigen Autoren sich von Buch zu Buch zu steigern. Andreas Hoppert ist dies wieder einmal gelungen: Sein neuestes Werk "Menschenraub" darf man getrost an die Spitze der von ihm bisher veröffentlichten Krimis stellen. Sowohl Handlungsablauf ohne unnötige Längen, als auch flott daher kommende Erzählstil machen das Lesen zum reinsten Vergnügen. Bleibt nur die Frage, warum das Buch noch nicht auf der "Krimi-Couch" vorgestellt wurde ? Es wird auf jeden Fall seine Fans finden !
Meine Wertung: 87 Punkte

26.07.2008 22:04:41
Muffi

Ein grandios durchstrukturierter Krime, dessen Spannung zu keinem Zeitpunkt abreißt. Hoppert schafft es von der ersten bis zur letzten Minute offen, wer für die Tat in Frage komm und endet in einem beachtlichem Finale!!! Klasse!!!

25.02.2008 15:33:18
DrWatson

In der Tat baut Hoppert seinen spektakulären Gerichtsthriller auf wie eine Schachpartie, und er macht daraus auch keinen Hehl, sondern schreibt dies auch gleich am Anfang.
Alle Indizien scheinen in dem Mordprozeß gegen den Angeklagten zu sprechen, der natürlich seine Unschuld beteuert. Der Autor läßt den Leser immer wieder hin und her schwanken zwischen Schuld oder Unschuld des Angeklagten, der sich im Grunde als Unsympath erweist, deshalb aber noch lange kein Mörder sein muß. Vor allem die Tatsache, daß die Staatsanwaltschaft durch anonyme Hinweise von ein und derselben Person scheinbar Belastendes zugespielt bekommt, scheint dann doch wieder für die Unschuld des Verdächtigen zu sprechen.
Mit einem Knall geht das Verfahren aus, doch wer glaubt, das Ende zu kennen, kennt Andreas Hoppert nicht!
Denn der kennt sich im Rechtssystem und der Rechtsprechung in Deutschland und darüber hinaus glänzend aus. Bravo!

22.01.2008 15:31:50
G.Nowak

ausgezeichnt, eines Schachspielers würdig! Ich freue mich schon auf da
s Ende des Buches - muss es heute noch fertig bringen, sonst ist die Nachtruhe gefährdet.