Die Wahrheit dahinter

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Oslo: Cappelen, 2003, Titel: 'Sannheten bortenfor', Seiten: 335, Originalsprache
  • München; Zürich: Piper, 2004, Seiten: 385, Übersetzt: Gabriele Haefs
  • München; Zürich: Piper, 2005, Seiten: 384
  • München; Zürich: Piper, 2007, Seiten: 384

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Sabine Reiß
Ein packender Fall, der voll und ganz zu überzeugen weiß

Buch-Rezension von Sabine Reiß Dez 2003

Weihnachten steht vor der Tür - die Zeit der Besinnung. Nicht aber in der Reedereifamilie Stahlberg und auch nicht bei Hauptkommissarin Hanne Wilhemsen, die ihren wohlverdienten Weihnachtsurlaub abbrechen muss, bevor er überhaupt angefangen hat. Ein grausamer Mord ist geschehen, dem die Eltern und der älteste Sohn der Familie Stahlberg sowie der Lehrbuchlektor Knut Sidensvans zum Opfer gefallen sind. In welcher Verbindung letzterer zu den anderen Opfern stand ist noch nicht klar. Motive für den Mord an den Familienmitgliedern gibt es einige, insbesondere in der eigenen Verwandtschaft: Carl-Christian, der jüngere Sohn, lag gerade im Rechtsstreit mit seinem Vater um die Nachfolge in der Reederei, die an seinen älteren Bruder Preben gehen sollte. Und was haben seine Frau Mabelle und seine Schwester Hermine zu verbergen? Die meisten bei der Polizei sind sich ziemlich schnell einig, der Mörder muss einer von den dreien sein, doch Hanne Wilhemsen, die eigentlich ungern jemanden an ihren Überlegungen teilhaben lässt, will auch Knut Sidensvans nicht außer Acht lassen.

Inspiriert wurde die Autorin durch einen Dreifachmord, der ganz Norwegen erschütterte, bei dem die Opfer allerdings nicht so bekannt und berühmt waren wie in dieser Geschichte.

Schema: Fakten zusammentragen - Hypothesen aufstellen und dann?

Anne Holt bringt uns bei, dass man im täglichen Leben zu sehr mit Denkmustern arbeitet. Wenn wir nun ein unvollständiges Wort vor uns haben, in diesem Fall "AHLZELLE", wie werden wir es vervollständigen? Hannes Kollegen sind sich einig: es heißt KAHLZELLE. Nun ist das Beispiel ein wenig unglücklich gewählt, weil es in der deutschen Übersetzung nicht so gut passt, aber Hanne macht ihren Kollegen deutlich, dass sie dieses Wort nur so komplettieren, weil sie Polizisten sind. Für einen Wahlhelfer wäre doch eindeutig das Wort WAHLZELLE richtig. Dass die Polizei im Dunkeln tappt und nach dem vordergründigsten Strohhalm schnappt, das ist in vielen Kriminalromanen so, aber Anne Holt streut immer wieder Zweifel ein, die dem Buch hervorragend zu Gesicht stehen - die Story verläuft damit nicht so geradlinig.

Überhaupt lebt die ganze Geschichte noch mehr von der Hauptfigur als das bei vielen anderen skandinavischen Polizeiromanen der Fall ist - ein eindeutiges Plus. Obwohl z.B. Helene Tursten sehr detailreich schreibt, hat ihre Protagonistin kein Gesicht für mich, Karin Fossums Kommissar Sejer bleibt ebenfalls blass. Anne Holt spielt da eindeutig in einer anderen Liga. Sogar der König des skandinavischen Krimis Mankell hat mir seinen Wallander nicht so nah gebracht. Aber nicht nur Hanne Wilhelmsen wird sehr vielschichtig dargestellt, dies gilt auch für die meisten anderen Figuren in dieser Geschichte.

Als Verfasserin einer Krimiserie kann man Anne Holt durchaus loben. Obwohl ich eine solche gerne in der richtigen Reihenfolge lese, fühle ich mich im siebten Band gut aufgehoben. Natürlich habe ich Fragen, will wie immer alles ganz genau wissen und ich werde auf die Folter gespannt, aber das ist nicht unangenehm in diesem Fall. "Die Wahrheit dahinter" besteht die Prüfung als "Stand-alone"-Roman ganz gut.

Reichlich Nebenhandlung

Sicherlich ist es nicht für alle Leser positiv, dass Frau Holt der Nebenhandlung reichlich Platz einräumt, aber das ist wie immer Geschmackssache. Die Atmosphäre wird auf jeden Fall hervorragend vermittelt, verstärkt durch die Tatsache, dass die Handlung in der Weihnachtszeit spielt.

Die Kapitel sind unterschiedlich lang, was nicht von Vorteil ist, wenn man das Buch zur Seite legen möchte und nicht mittendrin abbrechen will. Dann blättert man weiter und sieht, wie lang das Kapitel noch ist. Der Lesefluss ist dadurch allerdings überhaupt nicht gestört, auch nicht durch die wechselnden Perspektiven. Die meiste Zeit verbringt man mit Hanne Wilhelmsen, andererseits begleitet man zeitweise auch Polizeikollegen und Personen, die vordergründig zunächst gar nichts mit dem Fall zu tun haben - das erzeugt Spannung. Auch aus Sicht der verdächtigen Familienmitglieder werden einige Kapitel geschildert, ohne dass man jedoch mehr weiß als die Polizei.

Ziehen wir ein Resümee: Trotz der relativ abrupten Auflösung ein packender Fall, der voll und ganz zu überzeugen weiß und der Lust auf mehr von Anne Holt macht. Meine Erwartungen, die sich eher an Karin Fossum (warum auch immer) orientiert haben, wurden bei weitem übertroffen. Wer allerdings einen straffen Handlungsbogen bevorzugt, der den Ermittlern kein Leben neben der Arbeit zubilligt, der sei hiermit gewarnt.

Die Wahrheit dahinter

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Letzte Kommentare:
16.11.2017 13:18:50
Asil

Ich bin ein großer krimifan,
Insbesondere die skandinavischen haben es mir angetan. Dieses Mal musste ich mich aber zwingen weiterzulesen. Über schlechte Übersetzung kann ich hinwegsehen, aber immer die nur angedeuteten privaten Konflikte, die einfach nicht bewältigt werden, aber das handeln dieser Kommissarin bestimmen, belasten die Freude am lesen stark. Die Auflösung erscheint sehr plötzlich und erinnert an eine Klassenarbeit in der Schule, wenn man plötzlich merkt, dass man schnell zum Ende kommen muss. Nichts ist stimmig, keine Figur wird so dargestellt, dass man sein handeln zuordnen kann.
Hinzukommt, eine Hauptkommissarin, die sich derart rücksichtslos gegenüber Kollegen oder Vorgesetzten verhält, wäre schon lange nicht mehr auf der Position im Dienst.
Ein Roman, an dessen Ende man sich ärgert über die Zeit, die man mit ihm verbrachte.

26.09.2017 12:15:31
Vielleserin

Ich fasse mich kurz: Auf Seite 92 habe ich die Lektüre beendet - einzig und allein wegen der schlechten Übersetzung, welche mir die Freude am Lesen so verdorben hat, dass ich mir die weiteren fast 300 Seiten nicht antun mag. Ich habe Gabriele Haefs bei vielen anderen Werken als sehr gute Übersetzerin schätzen gelernt; was sie hier abgeliefert hat, ist hoffentlich eine negative Ausnahme! Für Leser, die ein Feingefühl für Sprache haben, ist dieser Roman ungenießbar. Nur EIN kleines Beispiel für "gelungene" Übersetzung auf S.55: Statt "Korkpinnwand" schreibt sie "Korkscheibe".
Die Krimis von Anne Holt gehören sonst zu meiner Lieblingslektüre im Bereich der Kriminalromane!

20.07.2009 10:39:55
Antonia Krose

Für mich als Erstleserin von Anne Holt (aber großem Fan skandinavischer Krimis) war dieses Buch gewöhnungsbedürftig. Einerseits die schlechte Übersetzung, andererseits die von Andeutungen durchsetzte, vor sich hin dümpelnde Handlung... das einzig klar Umschriebene war das Privatleben der meiner Meinung nach doch etwas zu stark mystifizierten Protagonistin. Dennoch habe ich es bis zum Ende geschafft, was mehr an den Charakterstudien lag als an der vermeintlichen Spannung. Das Ende jedoch ließ mich derartig tief unbefriedigt zurück, dass ich dieses Buch niemals weiterempfehlen würde. Ich finde, es fehlen noch etwa 30 Seiten zur tatsächlichen Auflösung. Lauter Ungereimtheiten werden angedeutet, Handlungen skizziert und mit einem abrupten, wirren Ende steht der Lesende allein im Regen. Dieses Buch wird das einzige bleiben, das ich von Anne Holt lese.

21.12.2005 14:12:25
Suzanne Pradel

Der Einstieg ist sehr un-appetitlich: eine Frau kotzt auf eine Leiche. Weitere Geschmacklosigkeiten folgen. Der Roman von Anne Holt tritt im ersten Drittel auf der Stelle und kommt dann erst in Gang. Die Erzählperspektive wechselt häufig und die Sprünge zwischen den Perspektiven ist holprig. Sehr störend ist die schlechte Übersetzung des Romans, was man oft an der mißlungenen Wortwahl liegt. Trotzdem gelingt es der Autorin eine eigene Welt mit wirklichen Menschen zu entwerfen. Anne Holt schildert auch das Privatleben ihrer Figuren, was diese menschlich werden lässt, wobei sie aber die Homosexualität ihrer Hauptfigur sehr dezent behandelt.
Obwohl der Fall am Ende gelöst ist, bleiben die Zusammenhänge, wieso dieses Geld in den Geheimdienst gesteckt wurde und wer einen Vorteil von der Schaffung dieser Organisation hat, etc. unbeantwortet im Raum hängen.
Fazit: Plot und Struktur und Sprache sind schwach - die Figuren hingegen sind gut gestaltet.

05.09.2005 18:18:53
Barbara

Habe nun alle Hanne Wilhelmsen Romane gelesen. Finde Sie auch recht spannend und kann sie nur weiterempfehlen. Aber eins stört mich doch ein wenig, das es bei Frau Holt wohl keine andere Jahreszeit, wie Winter gibt. Auch die privaten Probleme von Hanne sind doch ein wenig dick aufgetragen. Ansonsten doch recht angenehm zu lesen.

25.02.2004 23:26:51
Jana Wunderlich-Gaideczka

Die Wahrheit erkennen

Will uns diese Frau partout um den Schlaf bringen?
Würde Anne Holt mehr Bücher verfassen und veröffentlichen, müßte womöglich ein neues Wort für ‘Insomnia’ gefunden werden..

Der neueste Fall von Holts Hauptkommissarin Hanne Wilhelms beginnt kurz vor Weihnachten: äußerst blutrünstig - und gar nicht magenfreundlich.
Drei Angehörige einer landesweit bekannten Reedereidynastie - Mutter, Vater und ältester Sohn - werden erschossen aufgefunden. Darüberhinaus eine unbekannte männliche Person. Vier Tote auf einen Schlag. Und nicht nur das... Ein Tier, vermutlich ein Hund, ist überaus hungrig über die Toten hergefallen. Also viele ungeklärte Fragen.

Somit wird aus Hannes ersehnten Weihnachtsferien wohl wieder nichts.
Außerdem... Leidet Hanne an Halluzinationen? Sie hat das Gefühl, dass jemand in ihrem Büro herumschnüffelt. Und dann das seltsame Verhalten ihres neuen Vorgesetzten.

Ein Motiv? Weit weg. Zähes Ermitteln beginnt - und endet in einem Sumpf aus Gewalt, Korruption und Haß.

Anne Holt plagt ihre Leser erneut mit den Fragen: “Was ist das? Wie war das? Wer war das?” - Man wird sich zunächst die Zähne ausbeißen.Wir kennen dies bereits aus Holts zurückliegenden Veröffentlichungen: Eines sei jedoch an dieser Stelle gesagt: der Fall wird diesmal ohne jeden Zweifel aufgeklärt - es verbleibt nichts im Ungewissen.

Psychologischer Tiefgang

Ihrer Romanheldin Wilhelmsen verleiht Holt in “Die Wahrheit dahinter” deutlich mehr Profil. Endlich nimmt diese Person Gestalt an. Endlich gibt Anne Holt ihrem “alter ego” ein klareres Gesicht. Obwohl - was heißt schon “alter ego” - laut Anne Holt ist Hanne Wilhelmsen das absolute Gegenteil ihrer selbst.

Hanne hat eine neue - endlich ‘legalisierte’ - Beziehung mit ihrer Frau Nefis; sie hält nicht mehr hinter’m Berg damit, vergräbt sich nicht - obwohl - so ganz glücklich und mit sich im Reinen ist sie immer noch nicht; hat sich in Psychotherapie begeben, um ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. All das kommt vielleicht ein bißchen plötzlich - nach der Lektüre von “Das letzte Mahl” hätte man nicht ansatzweise damit gerechnet. Daher bedient sich Anne Holt auch eines Zeitsprunges von etwa drei Jahren zwischen beiden Handlungen.
Anne Holt wird in Interviews immer wieder gefragt, warum Hanne Wilhlemsen als Person so beliebt ist. Nun, vielleicht gerade weil sie Stärken aber auch viele Schwächen hat; weil sie nicht die “Superfrau”, der weibliche Überflieger ist - auch, weil der Leser feststellt, dass sich Hanne in Ihren Beziehungen manchmal verhält wie ein Schwein (man verzeihe den Ausdruck). Sie ist nicht immer eine angenehme Partnerin, frißt vieles in sich hinein, läßt im Ungewissen, weigert sich, gewisse Themen zu diskutieren... Sie hat vieles, was Leserinnen und Leser an sich selbst oder in ihrer Umgebung entdecken - und was zum Nachdenken anregt.

Anne Holt öffnet uns die Augen; das tut - manchmal - weh.
Und genau das ist es, was ihre Krimis insgesamt so spannend und beliebt macht. Hier erzählt jemand, der den Apparat, d. h. Polizei und Justiz äußerst genau kennt. Das hier ist eben nicht “Polizeiruf” oder “Großstadtrevier” - das ist knallharter Alltag.

Auch in “Die Wahrheit dahinter” kommt dieses Insiderwissen zum Tragen. Anne Holt war als Juristin bei der Polizei in Olso vornehmlich mit dem Ressort Familienrecht betraut - mit sämtlichen (un-)vorstellbaren Abgründen. Es ist erschreckend:
Wie kaputt kann eine Familie sein? Oder - wie kaputt kann eine Gesellschaft sein? Was passiert tagtäglich in unserer Nachbarschaft? Warum aber passieren Morde?
Holt ist der Ansicht, dass Kriminalität sehr viel mit den familiären Hintergründen bzw. der sozialen Situation zu tun hat.
Der neue Fall ist Fiktion, obwohl es in Norwegen ein Verbrechen gab, welches das Land lange in Atem hielt.Mit diesem Fall beschäftigte sich Holt im Zuge der Rechecheren zu diesem Buch. Auch, wenn es dieses Verbrechen nicht gegeben hätte - Holt hätte uns sicherlich einen genauso atemberaubenden Fall vorgesetzt.
Denn Anne Holt ist immer glaubhaft! Sie beschreibt eindringlich die tagtäglichen Reibereien in der Zusammenarbeit im Team, persönliche Spannungsfelder, Krisen. Sie stellt uns vor Probleme, die wir vorher nicht sahen - oder nicht sehen wollten. Anne Holts präziser und dichter Schreibstil hilft uns, “Der Wahrheit dahinter” ein Stück näher zu kommen. Vielleicht begreifen wir, dass wir nicht wirklich weit weg davon sind. Haben wir uns wirklich unter Kontrolle? Für welchen Preis sind wir bereit zu töten? Könnten wir töten? Könnten wir...
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Anne Holt schickt uns wieder und wieder auf Irrfahrt durch die Abgründe der menschlichen Seele.
Sie stellt uns vor eine wirkliche psychologische Herausforderung. Sie läßt uns zappeln und leistet sich kein Abgleiten in Nebensächlichkeiten - die Handlung ist dramaturgisch straff und bis zum donnerschlaglauten Ende äußerst spannend. Mitleid hat sie keines mit uns!

Anne Holt zeigt sich mit diesem Buch stark wie nie zuvor.
Und es könnte sein, dass ‘Insomnia’ doch irgendwann einmal anders heißt - und eventuell hat das dann etwas mit Anne Holt zu tun.

© Jana Wunderlich-Gaideczka für www.anne-holt.com. Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung.