Die Nacht des Skinwalkers

Erschienen: Januar 1988

Bibliographische Angaben

  • New York: Harper & Row, 1986, Titel: 'Skinwalkers', Seiten: 216, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1988, Seiten: 204, Übersetzt: Klaus Fröba
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1997, Seiten: 204
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003, Seiten: 204

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Wenn jemand auf einen Menschen schießt, gibt es die verschiedensten Motive. Wenn jemand auf einen Polizisten schießt, ist das Motiv fast immer das gleiche: Rache für ein Dienstvergehen. Das glaubt jedenfalls Leutnant Joe Leaphorn von der Navajo Tribal Police, als der Wohnwagen seines jüngeren Kollegen Jim Chee von einigen Schrotladungen durchsiebt wird. Es sieht jedoch so aus, als stecke derselbe Täter hinter dem Anschlag, der schon zuvor drei Morde begangen hat. Das ist eigentlich unmöglich, weil die Entfernungen zwischen den Tatorten zu groß sind. Doch Jim Chee hat dafür eine Erklärung: Der Mörder muß ein Skinwalker sein. Denn Skinwalkers können fliegen...

Die Nacht des Skinwalkers

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Letzte Kommentare:
29.03.2011 23:14:43
anath

Drei braune Nadeln mit weißem Punkt stecken in Lieutenant Leaphorns Karte, drei ungeklärte Morde. Gibt es einen Zusammenhang ? Und der Mordanschlag auf den jungen Officer Chee, hat der auch damit zu tun ?
Eigentlich ist es nicht Leaphorns Job, die Morde aufzuklären, dafür ist das FBI zuständig. Aber wie soll so ein Belacani verstehen, was einen Navajo bewegt? Und woher soll er wissen, was diese kleinen Knochenkügelchen bedeuten, die bei jeder Leiche gefunden wurden ?
Für Leaphorn ist klar, daß es hier um finsteren Aberglauben geht, Hexerei, denn viele Menschen aus seinem Volk glauben noch immer an die Macht des Bösen. Die Mordwaffen wurden von Menschen geführt, aber von wem ? Und vor allem : Warum ?

Ein feines Büchlein und ein typischer Hillerman-Krimi. Zwar geht es gleich mit einer Schießerei los, aber wer nun rasante Verfolgungsjagd und Knallerei erwartet wird enttäuscht. Wie immer läßt sich Hillerman Zeit um seine Geschichte zu entwickeln. Schließlich hat er außer dem Krimi noch eine Menge mehr zu erzählen über die Navajos und ihre Reservation, über ihren Glauben und ihre traditionelle Denkweise. Als neuer Protagonist tritt Jim Chee an, wesentlich mehr als Leaphorn den Traditionen verhaftet und nicht nur Polizist der Stammespolizei sondern auch ein Heiler, der die Gesänge seines Volkes lernt. Interessante Konstellation, dazu ein Kriminalfall, wie er wohl tatsächlich nur in einer Navajo-Reservation passieren kann. Das macht es für den Leser nicht einfacher, den Fall selbst aufzudröseln. Man muß schon sehr gut mit den Navajos vertraut sein, um zu verstehen, was da eigentlich läuft.
Freundlicherweise liefert Hillerman peu à peu alle notwendigen Informationen, so daß auch das unwissende Bleichgesicht eine echte Chance bekommt , den Fall zu lösen und das vielleicht sogar vor den Insidern aus der Reservation.Letztendlich spannende Unterhaltung mit bleihaltigem Finale.

27.08.2009 17:57:13
tassieteufel

Der erste Krimi in dem Hillermans Hauptakteure Jim Chee und Joe Leaphorn zusammen treffen und der Fall hat es auch gleich in sich, 3 Morde die scheinbar nichts gemeinsam haben und doch vermuten beide Polizisten, das es der selbe Täter war. Die Anhaltspunkte sind völlig
zusammenhanglos, die Tatorte quer über die ganze Reservation verteilt, und die Vermutung, es könne ein Skinwalker sein, stößt bei Joe Leaphorn auf wenig Gegenliebe. Jim Chee, der selbst ein Sänger ist und noch tief in den Traditionen seines Volkes verwurzelt ist, ist allerdings
nicht ganz abgeneigt, in diese Richtung zu ermitteln, zumal auf ihn selbst ein Anschlag verübt wurde, bei dem eine seltsame kleine Knochenkugel zurückblieb. .
Für mich einer der ehr schwächeren Fälle von Hillermans Ethno-Krimis, zwar scheinen die einzelnen Fälle wie bei Hillerman so oft, nichts miteinander zu tun zu haben, doch in Ermangelung von ausreichend Verdächtigen, war zumnidest mir recht schnell klar, wer der Täter war.
Was Motiv und Beweggrund anging gab es zwar erst kurz vor Schluß die Auflösung, aber insgesamt gesehn, kam das Ganze diesmal trotz reichlich Leichen und diversen Schußwechseln nicht so recht in die Gänge. Da die Krimifälle aber immer nur eine Seite bei Tony Hillerman sind, war das Buch wieder ganz interessant, weil man wieder viel über die Lebensumstände und Glaubensvorstellungen der Indianer erfährt.
Interessant war für mich auch wie die beiden unterschiedlichen Charaktere von Jim Chee und Joe Leaphorn zusammen agierten und das macht gespannt auf weitere Fälle der beiden sympathischen und sehr gegensätzlichen Ermittler.

Fazit: vom Krimifall her einer der schwächeren Fälle, aber das "Drumherum" ist wieder recht interessant und anschaulich geschildert.

23.08.2004 09:28:02
< Ihr Name >

Wer reine Action sucht, wird sicher enttäuscht sein. Aber im Genre der Ethno-Krimis ist Hillerman einfach super. Der Leser erfährt sehr viel über die Kultur und das Leben der Navajo-Indianer im Südwesten der USA, und das Ganze ist gut lesbar geschrieben!