Die Tätowierung

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • Göteborg: Anamma, 2000, Titel: 'Tatuerad torso', Seiten: 345, Originalsprache
  • München: btb, 2002, Seiten: 446, Übersetzt: Holger Wolandt
  • München: btb, 2004, Seiten: 446, Übersetzt: Holger Wolandt
  • München: btb, 2006, Seiten: 446
  • München: btb, 2008, Seiten: 446

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Sabine Reiß
Kein Meilenstein der schwedischen Kriminalliteratur

Buch-Rezension von Sabine Reiß Mai 2003

Der Hund einer Spaziergängerin finden in den Felsen am Strand einen schwarzen Sack, in dem sich ein Torso befindet. Mehr als grausam ist, dass auch die Brust und die Eingeweide fehlen. Eine Identifizierung scheint kaum möglich, auch die Todesursache ist nicht klar. Die einzige Spur, die Kommissar Andersson und sein Team verfolgen können, ist die außergewöhnliche Tätowierung, die sich am Körper befindet. Nachfragen bei den örtlichen Tattoo-Studios in Göteborg ergeben, dass man für so eine Tätowierung mehrere Tage benötigt und dass sie höchstwahrscheinlich von einem Meister seines Fachs ausgeführt wurde. Es handelt sich dabei um das japanische Zeichen für Mann, um das sich ein Drache windet. Gleichzeitig erfährt die zuständige Pathologin bei einer Konferenz von einem Kollegen, dass vor zwei Jahren in Kopenhagen eine ähnlich verstümmelte Leiche einer Prostituierten aufgefunden wurde. Und wie es der Zufall will, ergibt die Veröffentlichung über Interpol ebenfalls eine Spur nach Kopenhagen, denn die Zeichnung findet sich auf dem Schild eines Ladens im Rotlicht-Milieu.

Inspektorin Irene Huss fährt nach Dänemark. Da eine frühere Nachbarin sie um Mithilfe gebeten hat, da ihre Tochter Isabell in Kopenhagen angeblich bei einer Modellagentur arbeitet und sich nicht mehr meldet, will sie auch in diesem Fall nachforschen. Bingo, das Mädchen arbeitet bei einem sogenannten Begleit-Service, doch leider kann sie nicht mit ihr sprechen, da sie unterwegs ist. Dafür gibt es einen ersten Erfolg beim Torso. Der Besitzer des Ladens mit dem Drachen-Emblem kann die Leiche höchstwahrscheinlich identifizieren.

Irene Huss erfährt ein paar Tage später, dass die Leiche von Isabell in einem Hotel in Kopenhagen gefunden wurde. Sie weist den gleichen Obduktionsschnitt auf wie der verstümmelte Körper aus den Felsen, einen weiteren Zusammenhang gibt es nicht. Sollte dies eine Warnung für sie sein, sich nicht einzumischen?

1000 Tassen Kaffee und IKEA-Möbel

Am auffälligsten an Helene Turstens Schreibstil ist in der Tat die Detailverliebtheit, etwas, war mir noch bei keinem anderen Autoren in diesem Maße aufgefallen ist. Dass eine Geschichte nicht ohne Speck auf den Rippen auskommt, ist einleuchtend, denn zu einem Roman gehört mehr als eine Aneinanderreihung von Fakten. Aber Helene Tursten übertreibt es meiner Meinung nach mit den Angaben über die vielen getrunkenen Tassen Kaffee eindeutig. Da wird z.B. zudem einer Personenbeschreibung über eine halbe Seite gewidmet, bis zum Goldkettchen am Arm, und diese Figur hat rein gar nichts mit der Handlung zu tun, weder als Opfer oder Zeuge noch als Verdächtiger.

Auch die Übersetzung erscheint mir in manchen Fällen nicht ganz sinnvoll. Da wird ein Name aus dem Handy "radiert", da ist ein Hausbesitzer, in dessen Haus die Mieter "Besitzer" der Wohnungen sind etc. Zu guter letzt sind die Dialoge teilweise platt, z.B. die Aussage über den australischen Weißwein zum Essen: "Gibt es auch in rot" (S. 48). Das erinnert an einen Sketch aus RTL Samstag Nacht, als Wigald Boning über einen Wein aus dem TetraPak philosophiert: "Wein - Marke trinkfertig - gibt es auch in rot." Nun wird Helene Tursten wohl kaum Wigald Boning kennen, aber der Satz ist dennoch lächerlich. Oder wenn Irene Huss ihre Nachbarin fragt: "Hat Janne noch seine Software-Firma? Kannst du mir die Bilder mailen?" (S. 79). Sind nur Leute mit einer Software-Firma in der Lage, Fotos per Mail zu verschicken?

Leichen pflastern ihren Weg

Genug der Negativpunkte. Die Story ist spannend, auch wenn ihr ein paar Seiten weniger (siehe Details) durchaus gut getan hätten. Dass sie sehr blutrünstig ist und auch in diesem Punkt mit vielen Details aufwartet, die nicht jeder so genau wissen möchte, ist für Leser von Helene Tursten vielleicht neu, aber es gibt genug Autoren, die sich darin überbieten. Anders als in ihren vorhergehenden Büchern verzichtet die Autorin darauf, eine Parallelhandlung mit Problemen in der Familie zu entwickeln, was angesichts dessen, dass die beiden Töchter schon dafür herhalten mussten, positiv zu sehen ist.

Irgendetwas hat diese Inspektorin, dass ich trotz der geäußerten Kritik schon zum dritten Mal zu einem Buch von Frau Tursten gegriffen habe. "Die Tätowierung" ist sicherlich kein Meilenstein in Schwedens Kriminalliteratur, aber flott lesbare und leichte Unterhaltung inklusive Serienkiller-Touch.

Die Tätowierung

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Letzte Kommentare:
23.01.2016 13:49:50
trafik

Ich finde die Bücher von Helene Tursten immer wieder gut. Sie schreibt spannend, erzählt die familiere Geschichte der Kommissarin und findet immer wieder gute Storys.
Von mir bekommt sie 90 Punkte. weiter so!
Freue mich schon jetzt auf die nächsten Teile dieser Serie.
Bin schon gespannt, ob die Autorin in Zukunft eine neue Serie schreiben wird.

26.12.2013 23:30:57
Jossele

Oha, an diesem Verwirrspiel hat sich Helene Tursten deutlich überhoben. Sie kann es nicht logisch auflösen. Das versucht sie offenbar durch nebensächliche Streckungsversuche der Geschichte zu übertünchen, wie den Besuch bei der Mutter des Täters oder deren abgebranntem Haus.
Die Geschichte, die sich - wie bei Tursten gewohnt - flott liest, wird zunehmend seltsamer von der Logik her. Die Polizei stößt auf einen Zeugen, der den Täter kennt, weil der ihn in eine Falle locken wollte, aber es wird kein Phamtombild gefertigt. Es wird ein Anschlag auf Irene Huss verübt und zwar vom Täter, aber das Familienleben geht ganz normal weiter und die Töchter gehen ganz normal zur Schule ohne Schutz, obwohl bekannt ist, dass der Täter schon gemordet hat, als Irene sich nach der Tochter einer Freundin erkundigte, und zwar genau die Tochter. So blöd sind schwedische und dänische Polizei in dem Fall nie und nimmer.
Von der Auflösung schweige ich, aber sie so logisch: 1+1=11!
Schrott, aber richtig. 10°

11.01.2013 13:14:24
stoitschkov

Der Inhalt ist ja schon deutlich beschrieben worden, also komme ich gleich zur Beurteilung:
Bereits nach den ersten Seiten wird mir deutlich, dass der "Krimi" von einer Frau und Hundenärrin geschrieben worden ist und nach und nach ergibt sich der Eindruck, dass er für eigentlich auch für Frauen geschrieben worden ist.
Nach 180 Seiten haben sich die zwei verschiedenen Fälle (offiziell und privat) miteinander verwoben, es gibt inzwischen 3 Tote. Ohne jegliche eigene Ermittlungsarbeit, aber mit Hilfe von unglaublichen Zufällen und Konstruktionen kommt die gute Irene in der Aufklärung langsam vorwärts.
Leichen pflastern weiterhin ihren Weg wie in einem schlechten Italo-Western.
Der dritte Fall im Buch (ein Wurf Welpen) wird durchgehend bis zum Exzess ausgebreitet. So was kennen manche nur aus Groschenromanen.
Fazit: Mit Abstand der schlechteste Skandinavien-Krimi, den ich in den letzten 20 Jahren gelesen habe.
Begründungen: Schlechte Übersetzung, grausam trivial, konstruiert, unlogisch. Dazu Passagen wie "Sie hatte zugenommen. Ihre Jeans war am Morgen richtig eng gesessen. In zwei Tagen würde sie ihre Tage bekommen, vielleicht war es auch das." will eigentlich kein Mensch lesen müssen.
Fehler häufen sich: Mit einer Kreissäge kann man z. B. keinen Oberschenkel absägen. Sie hat auch keine rote "Klinge" sondern ein Blatt (Es handelte sich vermutlich um eine Säbelsäge).
Anderes Beispiel: Die ehemalige Nachbarin meldet ihre Tochter als vermisst und eigene Nachforschungen bleiben wochenlang ergebnislos. Als Frau Huss die Sache in die Hand nimmt stellt sich heraus, dass sich eigentlich in den Lebensumständen der Nachbarstochter seit ihrem Aufenthalt in Kopenhagen nichts geändert hat. Warum sollte sie dann den Kontakt zur Mutter einstellen?
Warum ich das Buch bis zum Ende gelesen habe? - Ja warum eigentlich; bin ich Masochist oder was?

26.11.2010 18:37:35
Petra Hannemann

Erstens,man darf nicht vergessen das der Roman ende der 90er geschrieben wurde.Kann mir vorstellen das die Softwaretechnik, was das senden von Fotos betrifft noch nicht so fortgeschritten war wie heute.Man muss daher auch den Kontext beachten,außerdem sind die Schweden leidenschaftliche Kaffetrinker, zudem viel sinnlicher als die Deutschen.Irene Huss als Genussmensch ist und bleibt sympathisch!!!

10.09.2010 14:26:12
Rakchi

Habe das Buch gerade zu Ende gelesen. Es war das erste Buch von Helene Tursten, aber es macht Lust auf mehr.
Zuden Beschreibungen: da gibt es so manch andere Autoren, die seitenweise Details beschreiben oder sich in Details verweilen, die nicht wirklich etwas mit der Handlung zu tun haben (z. B Kathy Reichs). Ach ja, und Koffeinjunkies gibt\'s auch in der realen Welt...
Das Buch war leicht zu lesen, unterhaltsam, sicher z.T. harte Kost, aber ich würde es sofort weiterempfehlen.

21.03.2010 14:32:54
peter-ro

Nach ungefähr 30 Seiten habe ich vor lauter neu eingeführten Personen (ca. 20?) nicht mehr durchgeblickt. Ich musste einen Zettel nehmen und die Namen und ihre Rollen notieren. Im Laufe des Krimis kamen über 50 Namen zusammen. In den letzten 10-20% des Krimis ließ die Handlung nach, es gab zuwenig unerwartete Ereignisse. Dem Krimi würde ich nur Note 3 geben.

21.02.2010 11:14:23
SJVS

Mein erstes Buch von Tursten, aber nicht das letzte. Mein Mann hatte es auf Reisen gekauft und mir dann mit den Worten "kann man lesen" hingelegt - das trifft\'s ganz gut: Sicher kein "großes" Werk, aber gute, solide und hinreichend spannende Unterhaltung für eine Zugfahrt oder in der Badewanne. Man kann das Buch auch wieder weglegen, wenn man unterbrochen wird und kommt doch leicht wieder in die Handlung.
Von der Spannung her war\'s nun nicht so, dass ich gefesselt war aber gefallen hat\'s mir doch.
Ich habe nun die ersten beiden im Doppelband bestellt - mal sehen...

03.01.2010 17:28:11
Enri

Ich fand das Buch auch sehr spannend und insgesamt empfehlenswert. Zwei Dinge haben mich aber gestört: Das viele Essen, dass im Buch verschlungen worden ist. Irene Huss gibt zudem viel zu viele Details aus ihren Ermittlungen unbedacht an Privatpersonen weiter. Polizeiliche Ermittlungen erfolgen unter grösstmöglicher Geheimhaltung. Aus diesem Grund erscheint mir die Geschichte deshalb auch noch so besonders authentisch wie sie eigentlich sein könnte.

23.06.2009 23:55:36
Silke

Ich kann mich nur anschließen: Ich liebe Helene Tursten und das war eins ihrer spannensten Werke. (Auch eins der heftigsten... Ich hab die Handlung immer noch lebhaft in Erinnerung)

Meiner Meinung nach übertreiben andere Autoren es wesentlich mehr mit der Detailbeschreibung. Ich kann mich der Kritik rein gar nicht anschließen.
Helene Turstens Bücher hinterlassen bei mir einfach den Eindruck mittendrin im Geschehen zu sein. Das ist besonders toll, weil man das Gefühl hat einen Eindruck in das Leben in Schweden zu bekommen:) Außerdem bin ich mittlerweile eingefleischter Fan und lese die Passagen über Irene Huss' Familie und Freunde genauso gern wie die eigentliche Handlung der Bücher.
(Obwohl ich die Stories von Anfang an mochte. Fand sie niemals überflüssig oder langatmig, obwohl mir das bei anderen Autoren schon öfter mal so geht.)

10.10.2008 14:31:07
Mandy Lehmann

das buch ist einfach nur geil^^
es ist übelst gut geschrieben da kann man sich richtig hineinversetzen und man erlebt es richtig^^
ich find es einfach nur spitze sie ist eine ausgezeichnete schriftstellerin^^
vor allem wird allen in einzelheiten geschildert und die szenen werden bis ins kleinste detail beschrieben was das ganze übelst spannend macht^^

ich konnte das buch nicht mehr aus der hand legen^^
ich war wie versessen es endlich zu ende zu lesen^^

es ist auf jeden fall lesenswert für alle die auf krimis und thriller stehen^^

04.06.2008 15:06:02
Annette

Ein Hang zu weiblichen Inspektorinen ließ mich zu diesem Buch greifen.Ein Krimi mit Spannung und der Versuchung den Mörder zu entlarven.Die Details lassen eine entspannenden Schmunzelpause zwischen den harten Fakten zu.Das Ende fand ich gut und ließ eigene Gedanken zu. Menschen mit dem Hintergrund haben kein klares Motiv. Auch der ethisch/moralische Aspekt zum Abschluß war klasse.

10.04.2008 15:19:19
ren

Das beste an diesem Buch sind die klar abgegrenzten Abschnitte, so dass man die faden Familienabende leicht überspringen kann. Ansonsten: Sanft plätschert der Bach.
Keine Autorin, die ich ein zweites Mal lesen möchte.

21.01.2008 20:41:17
Jürgen

Hallo,
mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und es ist eindeutig das Stärkste unter den ersten Drei erschienenen. Sicher detailverliebt, aber das ist mir nicht negativ aufgefallen sondern lässt den Leser zwischen den überaus spannenden Passagen auch mal Zeit zum Luftholen.
Bitte mehr davon!

25.10.2007 21:17:02
Jessika Salewski

Wenn jemand meint, einige Dialog im Buch sind platt, dann schau doch mal ins wahre Leben!!
Es war mein erstes Buch von Helene und ich muss sagen, es war super.
Ich hab so mitgefiebert und mindestens das dreifache an Kaffee getrunke als alle Personen zusammen in Buch.
Und abends im Bett ab ich mich wirklich gekruselt. " Ist meine Haustür auch abgeschlossen?".
Kaufen, lesen, kruseln!!!

20.08.2007 18:11:53
mellib1409

Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen... Ich bin nicht so ein großer Fan von Schwedenkrimis, aber der hat mir sehr gut gefallen!
Gut, ich hätte es auch überraschender gefunden, wenn man über den Täter im Verlauf des Buches etwas mehr erfahren hätte... Aber alles andere hat einen dann doch entschädigt. Auch die überaus symphatische Irene Huss!

24.08.2006 09:54:45
Christina Rettig-Stürmer

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war über jede Unterbrechung verärgert. Spannend! Die Detailverliebtheit, von denen einige hier geschrieben haben, hat mich gar nicht gestört. Im Gegenteil- Irene Huss kommt einem doch wie eine alte Vertraute vor, weil man die ganzen Details schon kennt. Das ist bei Mankell übrigens auch stellenweise so. Die Auerhahnstory liest man in jedem Buch, und gewisse Charaktereigenschaften von Wallander treten auch immer wieder auf. Auch die Besprechungen auf dem Präsidium sind dort dauernd zu finden!
Ich werde mir gleich bei buecher.de die nächsten Bücher von Helene Tursten bestellen, weil sie mich einfach überzeugt hat. Endlich mal wieder eine gute Krimireihe mit einer Kommissarin aus Schweden!

05.07.2006 11:23:42
Bianca

Mit Mankell ist es wirklich nicht zu vergleichen, denn die Komissarin ist richtig sympathisch. Gibt es wirklich Menschen, die so viel Kaffee trinken? Egal. Ich finde Krimis mit kleinen Nebenstorys ganz gut. So lernt man die Protagonisten doch besser kennen. Habe das Buch verschlungen. Spannend und Fesselnd. Leider habe ich auch die ganze Zeit auf den Täter gefiebert. Was ist das für ein Mensch? Und dann sowas. Trotzdem: unbedingt empfehlenswert

25.03.2006 11:44:53
Marion

Also " Die Tättowierung" war auch das erste Buch, dass ich von Helene Tursten gelesen abe und ich muss sagen, es war einfach klasse! Obwohl ich auch sagen muss, dass die ersten 50 Seiten nicht ganz so meines waren, aber ich kann wie viele andere auch kein Buch aus der Hand legen, mit dem ich einnal begonnen habe und es hat sich ausgezahlt!! Toll geschrieben, alles sehr genau geschildert, so dass ich es nach den ersten 100 Seiten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

13.11.2005 21:31:59
Bine

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich würde nach diesem Buch die Autorin in einem Atemzug mit Mo Hayder nennen. Es ist das erste Buch, das ich bisher von Helene Tursten gelesen habe, wird aber ganz bestimmt nicht das letzte sein! Es war sehr spannend und die Personen waren wunderbar mit "Ecken und Kanten" beschrieben.

16.07.2005 21:15:13
andrea2208

Ein spannendes Buch. Ich hatte nie das Gefühl, ein langweiliges Buch in den Händen zu haben. Die detailierten Beschreibungen finde ich ganz und gar nicht störend. Und die Koffeinsucht von Irene Huss hat Wiedererkennungswert. Schmücken andere Autoren ihre Romanfiguren nicht auch mit gewissen Details?
Nur der Schluss fand ich leider etwas entäuschend. Ich hätte gerne mehr über die Hintergründe des Täters erfahren.

10.07.2005 12:47:30
Ramona

Ich habe das Buch bereits zum zweiten Mal gelesen, da ich es sehr spanndend und etwas außergewöhnlich fand. Die penibel genau beschriebenen Mordszenen bzw. Tatorte haben meiner Meinung nach etwas und helfen dabei sich richtig gut in die Situation der Ermittler hineinversetzen zu können! Ich würde das Buch in jedem Fall weiterempfehlen...!

27.03.2005 01:07:50
Marie

Ich fand diesen Krimi super spannend und die kleinen Geschichten neben der Hauptstory gefallen mir auch. Es stimmt schon, dass der Krimi nicht zur hohen Literatur zählt, aber unterhaltsam ist er. Aber das Warum bleibt am Ende der Fantasie des Lesers überlassen, etwas ausführlicher hätte die Lösung schon sein sollen. Nach "Novembermörder" war dies mein zweiter Roman von H. Tursten, aber bestimmt nicht der letzte.

12.02.2005 16:53:36
Hans-Dieter Lorenz

Mit diesem Schlachthaushorror wird zwar
Spannung erzeugt, eine Realität zur Wirk-
lichkeit ist sehr weit entfernt, das Buch ist über weite Kapitel zu langatmig, völlig un-
interessanate Nebensächlichkeiten interessieren keinen Menschen (der Hundewelpe, die Kleidung der Frau Professor, der alkoholisierte Kollege).
Mit der Hälfte der Seiten und einem
logischeren Schluss mit einer echten Auf-
lösung der Probleme des Mörders wäre dem Leser mehr gedient.

Dieses Buch ist enttäuschend und es mit
Mankell, Nesser oder Edwardsen zu
vergleichen ist vermessen.

09.02.2005 17:10:53
Petra

Ein wirklich spannendes Buch. Nur das Ende fand ich ziemlich entäuschend. Es schien mir, als hätte Tursten gegen Ende keine richtige "Lust" mehr gehabt. Schade, hätte mir den Schluß interessanter vorgestellt.

25.10.2004 16:49:05
Karen

Ich habe das Gefühl, dass Helene Tursten den Täter zum Schluss bloss der Einfachheit halber hat sterben lassen. Was die Leser aber sicherlich interessiert hätte, wären die Motive des Täters, die wirklichen Beweggründe. Ich hätte das Ende des Buches anders gestaltet... z.B. mit einem Gespräch zwischen Polizei und Täter. Da wäre einem das Motiv auch nicht vorenthalten geblieben. Ansonsten ist die Story aber gut geraten!

13.09.2004 23:29:02
Andrea

Dieses Buch ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und ich habs regelrecht verschlungen. Wenn ich die anderen Kritiken lese, muss ich sagen: ja, sie haben alle recht. Das ständige Kaffeetrinken hat mich auch genervt und die blutrünstigsten Stellen habe ich überflogen, aber alles andere ist mir gar nicht so bewußt geworden und es hat mir gefallen. Wenn die anderen Bücher besser sind, dann freue ich mich auf das nächste!

29.06.2004 16:03:33
Nicholassel

Helene Turstens erste Werke finde ich sehr gelungen. Nicht weil sie, wie Mankells Wallander - Romane auch, in Schweden spielen, sondern weil es den Büchern an nichts mangelt, was einen guten Krimi ausmacht. Spannung, Privatleben und -probleme der Protagonistin, gut gezeichnete und meist realistische Charaktere und eine gewisse Logik der Geschichte. Ihrem neuen Buch fehlt es an diesen Qualitätsmerkmalen fast völlig. Die Geschichte ist unstrittig spannend; leider ist das auch das einzig Positive. Die Logik bleibt fast gänzlich auf der Strecke. Inspektorin Huss verstößt wiederholt gegen die Vorschriften, was sie beim erstenmal in Lebensgefahr bringt und beim zweiten Mal einen Mörder decken läßt, warum, versteht niemand. Der dritte Mord ist unmotiviert. Viele Fragen werden unbeantwortet gelassen. Viele Dinge sind einfach nicht stimmig, das Handeln der Beteiligten unverständlich, das Ende beim besten Willen unbefriedigend. Auch die Ausflüge ins Private sind lau; Hundewelpen müssen untergebracht werden, der Konflikt mit den Töchtern bleibt weitestgehend aus, das "Highlight" aus dieser Rubrik sind ein paar schüchterne Gedanken an den dänischen Kollegen.
Auch handwerklich gibt\'s Mängel. Die Gedanken der Inspektorin werden häufig wiederholt, manchmal dann auch noch mit den Kollegen verbalisiert; den aufmerksamen Leser nervt das. Der Übersetzer hat bei dieser Arbeit wohl auch die Lust verloren. Vor allem die Dialoge wirken häufig hölzern und uninspiriert, dazu kommen grammatikalische Fehler wie "war gewesen" und "hat gesagt gehabt".

26.03.2004 20:56:31
Birgit

Super Buch! Toll, dass skandinavische Krimis auch mal derart spannend sein können. Irene Huss wird sehr genau geschildert und ist mir richtig ans Herz gewachsen.

05.03.2004 20:26:30
maffia

mir hat das buch eigentlich die ganze zeit gefallen, nur blieben einem am schluss die motive wirklich vorenthalten...

30.04.2003 20:00:26
miriam

Da ging Frau Tursten zum Ende des Buches ganz offensichtlich die Puste aus. Bis zum letzten Kapitel war ich davon überzeugt ein gutes und spannendes Buch vor mir zu haben, obwohl mich die zum Teil sehr übertrieben brutalen Schilderungen der Morde (Verstümmelungen, Kanibalismus usw.) von Anfang an genervt haben. Aber dann kam einfach nichts mehr, kein Motiv (zumiendest kein wirkliches) in Sicht! Absolut enttäuschend, fast schon frustrierend.

22.04.2003 11:54:53
Eva

Ich fand das Buch etwas enttäuschend. Zwar ist ein Spannungsbogen da und der Leser wird bewußt manchaml auf eine falsche Fährte geschickt, das Ende ist aber künstlich in die Länge gezogen und enttäuschend. ...und kein richtiges Motiv in Sicht, z.B. wieso wird Emil Bertsen umgebracht ...