Die Einsamen

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Bonnier, 2010, Titel: 'De ensamma', Seiten: 582, Originalsprache
  • Köln: Random House Audio, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Dietmar Bär

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Eine unbeschwerte Sommerreise in den siebziger Jahren. So fängt alles an. Drei Paare aus Uppsala, miteinander befreundet und jung, planen eine Busreise von Schweden durch die Ostblockländer bis ans Schwarze Meer. Aber was so lustig beginnt, endet im Desaster. Die Wege der Sechs trennen sich nach diesem Urlaub – und kreuzen sich ein Menschenalter später erneut, als ein Dozent aus Lunda in den Wäldern vor Kymlinge am Fuße eines Steilhangs tot aufgefunden wird. Genau an derselben Stelle, an der eine junge Studentin aus Uppsala vor fünfunddreißig Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam ... Ein schwieriger Fall für Inspektor Barbarotti, in dessen Verlauf sein Pakt mit Gott und sein moralisches Empfinden auf eine harte Probe gestellt werden.

Die Einsamen

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Letzte Kommentare:
08.04.2018 17:52:13
trafik

Auch für mich hat dieses Buch seine zwei Seiten.
1. Ich finde auch das dieses Buch kein richtiger Krimi und schon gar nicht ein Thriller ist. Eher ein Psychologischer Roman.
2. Trotzdem hat dieses Buch seine positiven Reize. In erster Linie der hervorragende Schreibstil von Hakan Nesser. Dies ist seine große Stärke. Auch die Geschichte ansich hat mir sehr gut gefallen.
Man sieht daraus, alles kann man von mehreren Seitenbeleuchten.

16.11.2016 16:48:49
kritikaster

ja mei, rolf pfundstein,
wenn ich mir seine rechtschreibfehler so anschaue, dann ist mir schon klar, dass hakan nesser nicht auf seinem niveau schreibt.
langweilig ist vermutlich bei ihm alles, was nicht reißerisch ist, blut muss fließen, abgehackte hände, geschändete leichen...wie die amis halt schreiben.
dann ist es spannend.
hakan nesser ist ein unglaublich guter schriftsteller und dietmar bär ein ebenso guter vorleser.
einzig die übersetzung aus dem schwedischen könnte besser sein, da hakt es mitunter so arg, dass ich vermute, der / die übersetzer(in) ist kein muttersprachler.
aber man kann es gut aushalten.
95 punkte!

13.08.2016 19:21:58
Tony de Vil

Wie der Zufall es so wollte, bekam ich die deutsche Erstausgabe dieses Buches in die Hand. Auf dem Einband meint die "Brigitte"-Redaktion: "Wir bei BRIGITTE halten Hakan Nesser für einen der besten lebenden Schriftsteller überhaupt." Ja, dieses Buch ist beeindruckend. Krimi hin oder her - ein absolut lesenswerter Roman. Wer mit der nordländischen Mentalität vertraut ist, kann es kaum beiseite legen, bevor nicht das Ende erreicht ist. Es geht um die Menschen, weniger um "den Fall"! Also typisch schwedisch. Bei einigen Kommentatoren habe ich den Eindruck, sie haben etwas erwartet, was nicht zu erwarten gewesen war. Natürlich kann man über die Anzahl der verwendeten Seiten streiten. Aber wird das Autor, Figuren und nordischer Mentalität gerecht? Der btb-Verlag nennt es auf dem Einband, selbst BRIGITTE vermeidet eine andere Klassifizierung, nicht ohne Grund "nur" Roman, nicht Krimi oder Thriller! Darauf möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich verweisen. Manchmal sind es die Erwartungen der Leser, die das falsche Bild produzieren, nicht der Autor!

02.07.2015 01:45:26
Mr Greg Thomas

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13.01.2015 13:22:01
Carolina

Dem Kommentar von Britta Brose muss ich teilweise widersprechen, teilweise zustimmen.
Dieses Buch ist sicher literarisch wertvoll, der Mann hat einen ausgezeichneten Schreibstil, aber es ist in keinster Weise ein Thriller oder "wunderbarer Krimi". Wer letzeres erwartet kann nur enttäuscht werden, es ist ein Roman über die Beziehungen dreier Paare mit- und untereinander. Ich habe etliche van Veteren Romane des Autors gelesen und fand sie entspannend und gut, nicht so reisserisch wie fast alle amerikanischen Autoren schreiben und nicht so spitzfindig wie zB Agatha Christie. Doch diesmal ist mir bei Seite 322 (das Buch hat 604Seiten) die Geduld gerissen und ich habe den Schluss gelesen. Der ist natürlich irgendwie enttäuschend. Wer Spannung erwartet wird natürlich unzufrieden sein, da wirkt das Buch wie eine Schlaftablette! Aber als Roman - diese BEzeichnung steht auf dem Einband - ist das Buch sicher Klasse.
400 Seiten statt 600 wären auch genug gewesen! Also die Kommentare von Rolf Pfundstein , Moshi und Oldman sprechen mir aus der Seele, dem ist nichts hinuzufügen.

17.10.2014 09:10:43
Rolf Pfundstein

Ich war von diesem Buch schwer entäuscht. Das Buch ist sehr langamtig. Die Beschreibung der Verhöre und der Lebensumstände der Personen sehr ausgibig, aber man findet keinen Zusammenhang zum Thema. Dies ist eines der Langweiligsten Bücher, die ich je gelesen habe. Von Spannung keine Spur. In der Hoffnung, das doch noch etwas geschied, hab ich bis zur Seite 240 durchgehalten, danach ab in die Papiertonne. Es ist schade um die Zeit, die ich diesem misslungenem Werk gewiedmet habe.

05.05.2014 16:12:34
Britta Brose

Ein wunderbarer Kriminalroman! Die Handlung ergibt sich aus den Charakteren der 6 Hauptpersonen und kommt ohne Hektik und Unglaubwürdigkeit aus. Die Lösung entwickelt sich ebenso ruhig und allmählich einzig aus den geduldigen, einfühlsamen Gesprächen, die Kommissar Barabarotti und seine Kollegin Backman mit allen Beteiligten führen, nicht im kalten Verhörraum mit venezianischem Spiegel sondern jeweils in den Wohnungen der zu Verhörenden. Es entsteht dadurch eine sehr menschliche, nachvollziehbare Atmosphäre. Raffinierte Untersuchungstechnik wird da nicht gebraucht.

24.03.2014 11:07:39
Moschi

Einer der langatmigsten und (leider) auch langweiligsten Krimis von Nesser. Keine Spannung aufbauende Handlung, kein konsequenter Handlungsstrang. Stattdessen ausführliche Beschreibungen von Barbarottis Privatleben, bis hin zur detaillierten Darstellung des Blutgerinnsels seiner Lebenspartnerin. Was hat das alles mit dem eigentlichen Thema zu tun? Unter einem Krimi stelle ich mir etwas anderes vor. "Ganz große Literatur", wie Kommentatorin Ulrike meint? Kann ich nicht nachvollziehen. Ganz schwacher Krimi wäre wohl passender. Gut ein Drittel des Buches könnte man problemlos streichen. Ich habe bis zum Ende durchgehalten, würde es aber niemandem guten Gewissens empfehlen können.

13.03.2014 20:09:52
Oldman

Ein typisch skandinavischer Krimi, leider im negativen Sinn .Habe mich durch dieses Buch gequält, welches auf zu vielen Seiten Melancholie pur verströmt, allerdings keine spannende und stringente Krimi-Handlung. Konnte mich auch schon mit 2 oder 3 anderen Nesser-Büchern nicht wirklich anfreunden, da bleibe ich lieber bei A-O oder Nesbo, vom leider viel zu früh verstorbenen Stieg Larsson ganz zu schweigen.Sorry, Barbarotti, Du bist bedauerlicherweise gar zu langweilig.

12.02.2014 19:20:21
rolandreis

So sehr mich die Van-Veeteren-Serie von Nesser jahrelang begeisterte, um so härter fällt es mir mich mit seinem Ermittler Barbarotti anzufreunden. Barbarotti bleibt ein wenig zu blass. Ohne Ecken und Kanten, ohne Fehl und Tadel, einfach zu perfekt. Der Roman pendelt ständig zwischen dem Leben einer Freundesclique (aus denen die Todesopfer später entstammen) der Jahre 1969 - 1975 und den Ermittlungen in der Gegenwart. Und diese Ermittlungen drehen sich über hunderte von Seiten im Kreis, 35 Jahre alte Verhöre über ein und dasselbe Geschehnis aus mehreren Perspektiven füllen einige Seiten, das ist dann einfach nur langatmig und trägt nicht wirklich zur Spannung bei. Teilweise musste ich mich richtig zum weiterlesen zwingen. Da konnte Nesser schon viel besser, dieses Buch war für mich nicht der große Wurf.

02.06.2013 12:06:23
Ungethüm

Das Buch "Die Einsamen" von Nesser istkomponiert wie eine Kathedrale - phantastisch.Die Auflösung hat mich allerdings geärgert - sie ist viel banaler, als die komplexen Personen und Beziehungen. Ziemlich konstuiert und unüberzeugend, wenn man an die Anfangsszenen im Bus denkt (Nächte!!). Trotzdem ist es ein toller Krimi - schade, dass ich ihn nicht im Original lesen kann, die Übersetzung kommt mir auch sprachlich etwas eindimensional vor.

10.03.2013 20:18:33
Polarstjernen

Den første marsuken leste jeg „De ensomme“ av Håkon Nesser. Hele 600 sider, men en av de beste bøkene jeg vet og trolig vil huske i mange år til. Jeg liker både krim og skjønnslitteratur, her har jeg begge deler samtidig. Noen kritiserer boka fordi det skjer for lite og tempoet er for lavt. Men kan en psykologisk så tett roman hvori det tross alt gjelder å finne ut, hvorfor to mennesker klarer å falle ned fra en og samme skrent og dø i en avstand på hele 35 år, ikke utvikle stor spenning allikevel? Riktignok uten de vanlige actionscenene som på en litt urealistisk måte pleier å la førstebetjenten fremstå som udødelig uansett hvilken trusler og drapsforsøk gjerningsmannen etter hvert kommer på. Spørsmålet må besvares med et soleklart „ja“!

Langsomheten i denne boka gir oss sjansen til å bli virkelig kjent med hovedkarakterene, nemlig 6 unge i studentbyen Uppsala som vi etter hvert følger gjennom nesten 40 år, deriblant på en skjebnesvanger busstur gjennom 70-årenes Øst-Europa. Det er ikke ofte at leseren blir så godt kjent med personene. Håkan Nesser tegner et så reelt bilde av dem alle at man nesten tenker de sitter i stua rett ved siden av deg og du direkte blir trist når du mister dem så snart boka er slutt. De alle får et ansikt, både som ubekymrede ungdommer og som til dels hardt medtatte 60-åringer, så vidt de ikke døde før. Denne utviklingsprosessen gjennom et halvt liv er det ikke lett å sette ord på, men denne kunsten samt det ekstremt følsomme språkbruket passende til samtlige karakterer får Nesser til å briljere og oss lesere sette ham kanskje hakket over alle de andre gode svenske krimforfatterne.

Bare les selv, dere som liker menneskestudier og utviklinger nøkkelopplevelser eller forandrede livsssituasjoner makter å fremkalle. Og til all overflod finner du selvsagt ut hva som virkelig skjedde disse to ulykkesdagene i „Gåsaklyftan“.

28.03.2012 15:28:03
nikolaus nutz

Ich bin ein Fan von Nesser, aber mit der Szene in Timisoara hat er einen gewaltigen Bock geschossen. Ich lebte bis '87 in Rumänien, und bei aller Grausamkeit des Regims hätte diese Begebenheit nicht stattfinden können-aus Angst vor Repressalien, der Anführer dieser Rotte hätte Kopf und Kragen riskiert. Jede einzelne verschossene Kugel wäre zu rechtfertigen gewesen. Verfolgt wurden Regimegegner, westliche Turisten waren willkommen da sie Devisen in das bitterarme Land brachten.
Timisoara (Temesvar) wurde von Banater Schwaben gegründet, es ist die westlichste Stadt des Landes;wegen der Schönheit auch Klein-Wien genannt.
Niki

16.01.2012 19:02:37
Ulrike

Ich möchte mich den anderen Kommentatoren anschließen, die gesagt haben, dass dies ganz große Literatur ist. Er ist ein Meister des Verknüpfens von Personen, Handlungsfäden und Geschichten. Dass die Geschichte außerdem noch in Krimi und also spannend ist, ist beinahe Nebensache! Daher auch für mich 100°!

11.01.2012 21:20:17
Peter Faesi

Kein Zweifel: Nesser kann schreiben, und er schreibt Literatur! Wie in diesem Roman langsam die Vorgeschichte der Hauptfiguren ausgeleuchtet und ihre Beziehungen aufgedeckt werden, das ist spannend und glaubwürdig. Ganz einfach grossartig ist jedoch die Auflösung der Mordhandlung: Da ist nichts aufgeklebt, da ist nichts billig, da ist nichts an den Haaren herbeigezogen - ich habe selten einen Krimi gelesen, bei welchem die Motive der Handelnden so einsichtig und nachvollziehbar dargestellt wurden wie hier. "Die Einsamen" ist ein Roman, den man auch einem Krimi-Abstinenten bedingungslos empfehlen kann - ich gebe 100°.

12.12.2011 23:50:06
Ulrike

Hâkan Nesser schreibt nicht nur einfache Krimis. Für mich ist dies Zusammenführen von Biographien, vom Scheitern, von der
Angst vorm und dem realen Erleben vom Älterwerden ganz, ganz große Literatur. Dass diese noch vor dem Hintergrund einer Kriminalgeschichte geschieht, die sich mit sehr banalen Befindlichkeiten trifft. macht für mich das einzigartige dieses wunderbaren Lebensportraits aus!

07.12.2011 09:52:56
Stefan Scherer

Der Plot ist, wie immer bei Nesser, spannend und gut durchdacht. Aber die Geschichte idt derart ausschweifend erzählt und könnte um mehr als die Hälfte eingedampft werden. Oder interessiert den Leser, dass Barbarottis Lebenspartnerin ein Hirngerinsel hat, das seitenlang beschrieben, mit dem Krimi gar nichts zu tun hat?

14.10.2011 18:31:38
Jannik

Einmal mehr ein typischer Nesser: Sprachlich hervorragend und spannend bis zur letzten Seite (und darüber hinaus). Geschickt versteht es Nesser die Ereignisse aus der Vergangenheit mit denen aus der Gegenwart zu verbinden.
Sehr beeindruckt hat mich die Europareise und die "Katastrophe" in Rumänien. Wie Menschen mit einem solchen Erlebnis leben können und was dies für Freundschaft bedeuten kann hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Dadurch dass man ständig einen neuen Verdächtigen vor Augen hat, bleibt die Spannung bis zuletzt erhalten.
Dass der Schluss dann etwas plötzlich, aber durchaus durchdacht, daherkommt schmälert den guten Gesamteindruck des Buches nicht. Zahlreiche alternative Enden für den Fall (für die Fälle) wären denkbar gewesen und genau dies macht das Buch lesenswert.
Für mich nach "Eine ganz andere Geschichte" und "Kim Novak..." Nessers bestes Buch.

07.10.2011 02:36:19
Ulrich Leive

Ich mag Nesser und auch dieser Roman gefällt mir. Allerdings ist die kriminalistische Handlung nicht gut gebaut. Nesser gibt dem Leser keine Hinweise und klebt ihm am Ende eine Lösung vor den Kopf, die zwar nachvollziehbar ist - aber nicht zu ahnen war. Das ist eine Darstellungsweise wie in alten Krimis, nach dem Motto "der Gärtner war der Mörder", (der kaum vorkam). Nee, Nesser, das kannste besser!
Doch da ich kein ausgesprochener Krimi-Leser bin und mehr auf Personenschilderungen und Atmosphärisches reagiere, finde ich diesen Roman dennoch lesenswert!

19.09.2011 12:43:35
charlie

Habe das Buch in den Urlaub mitgenommen in der Hoffnung mit einem dicken Buch auch lange zu lesen zu haben. Weit gefehlt, habe das Buch gefressen. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher von Nesser. Grossartig wie er in der Handlung zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendelt. Immer wieder hatte ich andere Lösungen für den Fall parat und immer wieder musst ich sie überdenken. Der Schluss war dann überraschend aber auch stimmig. Als ich gewisse Szenen nachgelesen habe musst ich zugeben, es hat Hand und Fuss und ist stimmig. Hätte gerne noch lange darin weiter gelesen.

14.09.2011 08:45:08
werner eymann

Nesser ist der Beste !
Habe alle Bücher von Ihm gelesen
Van Veeteren oder Babaroti .Nesser ist mit Seiner Art einfach genial und Spannung ist immer Garantiert ! Mein Tipp , Nicht zu viele Seiten auf einmal lesen und dass geschriebene auf Sich einwirken lassen . Dann knistert es von Gedanken und vermutungen .
Viel Vergnügen
werner eymann

31.08.2011 08:41:10
Seeblick

Ich bin gerade dabei dieses Buch zu lesen und habe etwa 2 Drittel geschafft. Ich finde diesen Roman nicht ausschweifend und schon gar nicht langweilig. Im Gegenteil: die in\'s Detail eingehenden Charakterstudien und über Jahre hinweg beobachteten Entwicklungen der Protagonisten und deren Verhalten innerhalb einer Studentenclique finde ich höchst spannend.

Dieser Roman geht in die Tiefe, zeigt viel von dem Geist der jeweiligen Zeit und berührt elementare, fast schon philosophische Fragen, die eigentlich jeden Menschen bewegen.

Wer Spannung und Action sucht sollte diesen Roman allerdings erst gar nicht anfangen, er ist mehr als nur ein Krimi. Zum Glück habe ich Urlaub und werde dies Buch, das eines der besten von Nesser ist, heute noch fertiglesen. Ich werde nicht enttäuscht werden!

26.08.2011 09:43:08
derkern

Ich habe die ersten 70 Seiten geschafft und kann nur bestätigen, dass Nesser zu Ausschweifungen neigt, die ich von ihm sonst so nicht gewohnt bin. Wenn z.B. sein Protagonist Rickard über vier Seiten hinweg durch einen Friedhof schländert und über sein noch junges Leben sinniert – das zieht den Roman in die Lännge. Nun, ich als großer Nesser-Fan bin ich sehr gespannt, wie es weiter geht.

18.08.2011 12:55:16
baiba

ich hatte mich sehr auf diesen neuen fall mit barbarotti gefreut.
die geschichte ist interessant,tiefsinnig und raffiniert konstruiert. allerdings fehlt diesem roman die spannung. streckenweise war es arg langatmig. die ermittlungen treten sich im kreise, es geschah wenig bis nichts. nur die zahlreichen rückblenden und verschiedenen blickwinkel, aus denen berichte wurde, hielten mich wach.
kein schlechtes buch, aber als krimi zu langweilig.