Das Gold von Sparta

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • New York: Berkley, 2009, Titel: 'Spartan gold', Seiten: 375, Originalsprache
  • München: Blanvalet, 2011, Seiten: 464, Übersetzt: Michael Kubiak

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Wolfgang Weninger
Popcorn-Kopfkino á la Indiana Jones

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Mär 2011

Mister Cussler scheint mit seinen Numa-Geschichten noch nicht genug Action im Buchformat abgeliefert zu haben. Während ihn bei der Dirk Pitt-Serie sein Sohn Dirk Cussler unterstützt und in den Numa-Akten Paul Kemprecos und Graham Brown zur Hand gehen, hat er sich für die Stories rund um die Schatzjäger den ehemaligen U.S. Navy-Veteran Grant Blackwood als Co-Autor geholt, der auf Grund seiner Ausbildung zum Rettungsschwimmer seine Sachkenntnis in Allem einbringt, was den Schatzjägern Sam und Remi Fargo in und rund um das Wasser passiert.

Dass man beim Schatzsuchen im Großen Pocomoke-Sumpf ausgerechnet auf ein gestrandetes Klein-U-Boot der Deutschen Kriegsmarine stößt, hätten sich Herr und Frau Fargo auch nicht träumen lassen. Und dass bei der versuchten Bergung und dem Eindringen in das U-Boot dann direkt die bösen Buben auftauchen, macht die Geschichte für die Abenteurer doppelt interessant. Noch wissen sie nicht, dass in Sewastopol in der Ukraine ein überreicher Oligarch sitzt, der alles daran setzen wird, zwölf Flaschen Wein aus Napoleon Bonapartes ehemaligem Weingut an sich zu bringen, denn, und auch das erfährt der Leser des über 500 Seiten dicken Buches Das Gold von Sparta erst im Verlauf der Geschichte, diese Flaschen sind der Schlüssel zu einem sagenhaften Schatz.

Aber zuerst müssen die smarten Abenteurer die Schnitzeljagd aufnehmen und kreuz und quer durch Europa reisen, zum Einen auf der Flucht vor den Schergen des übermächtigen Bondaruk und zum Anderen, um die Rätsel von damals zu lösen.

In der Übersetzung aus dem Englischen von Michael Kubiak hat Spartan Gold exakt die selbe Handlungsstruktur, die alle mir bekannten Cussler-Bücher aufweisen. Zuerst ein Stückchen Geschichte und Legende und danach der Kampf von Gut und Böse, um den Schatz von damals bergen zu können. Sam Fargo und Gemahlin machen keine Ausnahme, sind aber in diesem ersten Band über die Beiden, noch nicht so markant gezeichnet, wie man das von Dirk Pitt und seinem unerschrockener Kompagnon Al Giordino oder Kurt Austin und Joe Zavala aus den Numa-Akten kennt.

Aber auch Remi und Sam führen untereinander relativ lockere Sprüche, selbst wenn es wieder mal um Kopf und Kragen geht. Da lässt Clive Cussler einfach nichts anbrennen und es wird nach altbekannter Manier auf Teufel komm raus dem Feind der Hosenboden versohlt. Gedanken über die Sinnhaftigkeit dieses Tuns darf man bei Clive Cussler erst gar nicht verschwenden, dafür bekommt man aber Popcorn-Action der feinsten Sorte, wobei zumindest die Geschichten so gut konstruiert sind, dass zumindest ein Quäntchen Wahrheit dahinter sein könnte, denn zumindest die geschichtlichen Angaben halten der Überprüfung stand.

Clive Cussler und sein Co-Autor bieten, wie erwartet, Unterhaltung pur und wer solcher Art Lektüre mag, der kommt auch bei der Mär über Das Gold von Sparta auf seine Kosten. Wie immer ist das Happy End garantiert, der Bösewicht wird bestraft und der Schatz wird selbstverständlich für das nächstbeste Museum entdeckt. Cussler bleibt seinem Stil absolut treu und verschreckt seine Fans nicht mit Neuem, auch wenn die Personen wechseln. Das Buch ist keine literarische Meisterleistung, aber Gebrauchsliteratur von der guten Art und als Entspannungslektüre nach einem anstrengenden Arbeitstag genau richtig. Wer Abenteuerschinken liebt, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

Das Gold von Sparta

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Letzte Kommentare:
12.08.2011 12:35:35
two4one

Und hier kommen die Superhelden Sam und Remi Fargo !!! Sie können alles schaffen was sie wollen, sie werden nie erwischt und kommen immer mit heiler Haut davon.
Dieses Buch ist wirklich übertrieben. Die Hauptfiguren sind einem dennoch symphatisch auch wenn sie immer die gleichen Witze reißen. Man kann den Roman leicht und flüssig lesen, dennoch kommt keine Spannung auf. Ich werde das Buch wohl zu den alten Schmökern legen, die man nicht mehr liest. 50 Punke von mir.