Die Zahlen der Toten

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • New York: Minotaur Books, 2009, Titel: 'Sworn to Silence', Seiten: 321, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2010, Seiten: 430, Übersetzt: Helga Augustin

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Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den "Schlächter" nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.

Die Zahlen der Toten

Die Zahlen der Toten

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Letzte Kommentare:
19.02.2017 22:02:30
Mordsbuecher

Warum habe ich dieses Buch nicht schon eher gelesen ?

In der kleinen Stadt Kleinstadt Painter`s Mill wird in einer kalten Winternacht eine Leiche auf einem Feld gefunden. Es ist eine Frau, die bis zur unkenntlich hingerichtet wurde. Die Polizeichefin Kate Burholder und ihr kleines Team stürzen sich sofort in die Ermittlungen. Doch schon bald werden weitere Frauenleichen gefunden und jedesmal werden sie auf die gleiche Weise mit einem Schnitt durch die Kehle umgebracht. Doch nicht nur diese Tötungsart erinnert Chief Burholder an einem Serienmörder, der vor Jahren schon einmal die Stadt im Atmen hielt. Jedes Opfer wurde mit einer Zahl versehen, die der Täter mit einem Messer in den Bauch ritzte. Ist der Serienmörder der nie gefasst worden ist, wieder zurück gekommen? Welches Geheimnis verschweigt Kate die ganzen Jahre ? Schaffen sie es, ihn zu finden bevor wieder eine Frau sterben muss. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt….

Wie immer verrate ich nicht viel über dieses Buch, denn ich möchte das es spannend bleibt und man nicht schon aus den Rezension alles erfährt. Das Buch ist wie schon erwähnt ein Meisterwerk. Allein der Prolog hat es in sich und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Einmal angefangen möchte man es nicht mehr aus der Hand legen.

Freue mich auf das nächste Buch von Linda Castillo, was unter den Namen Blutige Stille im Juni erschienen ist.

Bewertung: Unbedingt Lesen !!!

07.08.2016 11:54:47
Harry A

Ein sehr interessanter Thriller mit einer guten Story. Spannungsaufbau von Anfang an. Die Autorin hält sich strikt daran, dass die Geschichte nicht unglaubwürdig klingt, sondern sehr real erscheint. Die Personen sind sehr gut dargestellt und beschrieben. Auch der Ausflug in die Welt der Amish ist sehr interessant und unterstützt den Spannungsaufbau der Geschichte. Dieses Buch ist auf alle Fälle zu empfehlen.

23.12.2015 22:41:08
Maren78

"Die Zahl der Toten" von Linda Castillo ist ein nervenaufreibendes Erstlingswerk. Es ist ein spannender Thriller von der ersten bis zur letzten Seite. Das Buch ist zwar manchmal etwas brutal geschrieben, aber dennoch gelingt es einem sich in die Geschichte hinein zu versetzen.Die Polizeichefin, Kate Burkholder, der kleinen Stadt Painter Hill steht unter großem Druck. In dem kleinen Dörfchen werden Frauen vergewaltigt und brutal abgeschlachtet. Außerdem wird Ihnen eine römische Ziffer eingeritzt. Dies erinnert Kate an einen Serienmörder, dem Schlächter, von vor 16 Jahren. Obwohl dieser Mörder nie gefasst wurde, ist Kate sich sicher das er nicht mehr lebt. Denn sie hat ihn damals eigenhändig erschossen. War er am Ende doch nicht tot? Kate möchte natürlich möglichst niemandem von ihrem kleinen Geheimnis erzählen, dennoch wird ihr John Tomasetti vom BCI zur Seite gestellt. Gemeinsam gehen sie auf Verbrecherjagd. Als der Schlächter sich jedoch die Tochter vom Stadtrat als Opfer aussucht, wirft er Kate Inkompetenz vor und entlässt sie aus dem Polizeidienst. Nun beginnt Kate mit Hilfe von Tomasetti auf eigene Faus weiter zu ermitteln.Ich bin jetzt schon gespannt auf weitere Verbrechen mit Kate Burkholder und John Tomasetti.

02.09.2014 16:19:11
Schoko-Eis

Vielleicht ist man durch die Grausamkeiten anderer Autoren schon zu abgehärtet, aber ich finde das Buch langweilig. Mal abgesehen von den wirklich grausam zu Tode gekommenen Leichen, dümpelt das Buch so vor sich hin. Spannung wird nicht wirklich erzeugt. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt "Und wann passiert jetzt mal etwas spannendes?"

11.05.2014 18:04:57
Chrisu

"Die Zahlen der Toten" ist der Beginn einer Serie von Linda Castillo. Die Hauptprotagonistin ist Kate Burkholder, sie ist Polizeichefin in Painters Mill. Das ganze beginnt mit dem Fund einer weiblichen Leiche, die nackt, verstümmelt und mit einer römischen Zahl auf ihrem Unterbauch gefunden wird. Ach ja und ihr wurde die Kehle durchgeschnitten und daraufhin ist sie ausgeblutet. Dieses Szenario erinnert Kate an die Vergangenheit, 16 Jahre zurück geht die Erinnerung und wirft sie in ein Dilemma. Denn der "Schlächter" wurde, glaubt sie, von ihr damals ermordet. Aber keiner weiß davon. Dieser Thriller bietet von Anfang an viel Spannung. Man stürzt hinein in das Geschehen, aber nicht nur das, auch in eine andere Welt, da Kate eine Amische ist, die als Jugendliche mit einem "Bann" belegt wurde. Wirklich faszinierend und interessant geschrieben, auch wenn ich schon bald den "Täter" im Visier hatte, aber das war dem Geschehen nicht abträglich. Einfach eine Genuß und eine MUSS für jeden Thriller-Fan. Und ich werde mir auch die anderen Teile noch besorgen.

25.02.2013 18:52:54
SusanneL.

Inhaltsangabe:

Painters Mill, Ohio, ist ein verschlafenes Provinzstädtchen, in dem die Polizei eher mit entlaufenen Rindern zu tun hat als mit Verbrechern. Als eine Frauenleiche in einem Feld entdeckt wird, reagiert die örtliche Polizeichefin Kate Burkholder trotzdem wie ein Profi. Was allerdings nur wenige wissen: die Art, wie die Tote zugerichtet wurde, erinnert Kate an einen Vorfall aus ihrer Jugend, als sie noch zu den Amischen gehörte, bevor sie sich deren Ordnung widersetzt hatte – auch damals wurden tote Frauen gefunden, die an ihrem Körper die gleichen Male trugen. Ist der „Schlächter“ wieder zurück gekehrt? Kate ermittelt mit ihrem Team, doch es werden weitere Tote gefunden und die Stadtverordneten und das FBI brauchen schnellere Ergebnisse. Kate muss sich damit zwei Kämpfen stellen: einmal gegen den Täter und einmal gegen ihre Vorgesetzten ...

Der erste Satz:

„Mit sechs hatte sie aufgehört, an Monster zu glauben, und ihre Mutter musste abends nicht mehr unterm Bett und im Schrank nachsehen.“

Meine Meinung zum Buch:

Ein spannender Thriller, der allerdings etliche Klischees bedient.

Am besten gefiel mir in diesem Buch die Hauptperson Kate Burkholder. Kate ist eine noch ziemlich junge Polizeichefin mit einer spannenden Vergangenheit. Ihre Eltern und Geschwister gehören zu den Amischen – einer christlichen Glaubensgemeinschaft, die heute noch lebt wie es vor Jahrhunderten Brauch war. Kate verließ die Gemeinschaft als junge Frau und es ist einfach interessant zu lesen, was passiert, wenn sie in dienstlichen Belangen wieder in die alte Gemeinschaft zurückkehrt. Privat darf sie keinen Kontakt mehr mit ihren Geschwistern pflegen, denn als Abtrünnige steht sie unter „Bann“. Kate Burkholder ist sehr glaubwürdig dargestellt und sicherlich eine Person, über die ich noch weitere Geschichten lesen könnte – ihre Charakterisierung verspricht mir einiges.

Leider hat die Geschichte an sich ein paar Schwächen. Einerseits beobachte ich seit einiger Zeit, dass sich Thrillerautoren gegenseitig mit Grausamkeiten zu überbieten scheinen. Langsam überrascht mich gar nichts mehr, was man Opfern antun kann. In meinen Augen sollte sich das Thriller-Feeling aus einer spannenden Handlung ergeben und nicht aus ausgefeilten Folterinstrumenten.

Als etwas überzeichnet habe ich die Figur des FBI-Mannes John Tomasetti empfunden. Ich fand ihn zwar auch interessant dargestellt, aber sein Vergangenheits-Trauma erschien mir einfach zu plakativ – siehe den vorangegangenen Abschnitt.

Es ist schwierig, meine Kritikpunkte herauszustellen, ohne zuviel vom Inhalt zu verraten. In meinen Augen benutzt die Autorin zu viele Klischees.

Trotzdem hat mir das Buch einige spannende Lesestunden bereitet. Wer nicht zu hohe Ansprüche an Thriller stellt, ist mit diesem Buch gut bedient. Da diese Geschichte die erste um Kate Burkholder ist, könnte es durchaus sein, dass der zweite Band, an dem die Autorin wohl gerade schreibt, besser wird und dann eine echte Empfehlung wert ist.

07.09.2012 10:16:59
Webster

Sicher kein Fehlgriff. Kann man mal lesen. Roman war aber maximal GUT habe absolut nichts GENIALES gefunden. Sicherheitshalber mal eine Spoilerwarnung! Ich bin immer wieder erstaunt, wie man ein Buch nicht nur mit der überwiegend unnötigen Beschreibung der Gefühlswelt künstlich strecken kann. Die Leute können sich einen Großteil des Buches nur schwer kontrollieren und müssen Seitenweise um Mitgefühl und gegen Übelkeit kämpfen. Das dann bei jeder Leiche und jeder Erinnerung, bei jedem Zeugen und jedem Ermittler zu bringen schlaucht ganz schön. Wenn man davon mal absieht erwarte ich mir von der Polizeichefin schon, dass sie nicht so eindimensional denkt. Selbst betroffen oder nicht. Nach 16 Jahren verschwendet sie nach dem schwierigen Wiederauffinden seiner Leiche erstmals Gedanken daran, dass ihr Angreifer nicht der Killer sein könnte. Ernsthaft? Wenn man seine Beschreibung hört, hätte man diese Möglichkeit schon vorher in Betracht ziehen müssen - aber man muss ja ein paar hundert Seiten füllen und da kommt eine Hauptdarstellerin die sich der Lösung versperrt natürlich gelegen. Denn nach diesen paar hundert Seiten geht es plötzlich blitzschnell und sie löst den Fall auf wenigen Seiten mit Google. Für diese Leistung wird sie dann auch noch gefeiert, denn nur unsere Heldin kann natürlich darauf kommen, im Internet nach ähnlichen Fällen zu suchen. Ohje. Sie stößt überraschenderweise auf den Killer, den der aufmerksame Leser schon nach der Hälfte des Buches erahnen kann, denn wie das immer so ist wird sein Charakter als einziger etwas schärfer gezeichnet als die der beiden Ermittler. Das Ende lässt danach zwar auch noch etwas auf sich warten, bietet aber keine Wendung mehr und wird nach bekanntem Schema abgearbeitet.

15.08.2012 16:44:16
Castillofan

Meine Meinung zu diesem Buch ist : GENIAL !! Es ist super spannend geschrieben, man weiß bis zum Schluss nicht wer der Täter eigentlich ist und die Grausamkeit ist so genau beschrieben, dass ich beim Lesen Gänsehaut bekam. Habe das Buch an 2 Tagen durchgelesen und habe es einfach nicht mehr aus der Hand legen können. Auch Castillos weitere Werke kann ich nur empfehlen ! Nur sind die Bücher nichts für schwache Nerven.

23.07.2012 21:13:53
Modestus

Mal wieder ein Krimi, der nicht in Deutschland spielen könnte, da die Handlung nur mit den amerikanischen Zuständigkeitsrangeleien und Polizeipolitik funktioniert. (Der Stadtrat setzt den Polzeichef ein!?)
Das Buch ist insgesamt sehr spannend und unterhaltsam. Die Hauptcharaktere sind sehr glaubwürdig gezeichnet und symphatisch.

Ein guter Krimi. Von mir 85 Grad!

24.04.2012 17:38:20
Laura

Liebe Krimicouch-Leser,
Linda Castillos Roman "Die Zahlen der Toten" kann ich wärmstens weiterempfehlen! Mir gefällt ihr Schreibstil, die aufregenden, sowie glaubhaften Charaktere und natürlich, dass sich die Spannung bis zur letzten Seite hält!

Besonders gut fand ich die Idee mit den Amish-People, weil sie trotz den negativen Geschichten, die in der Welt über die Amish rumgehen, die Distanz zu dieser Glaubensgruppe hält und sie immer respektiert! In keinster Weise nimmt sie die Amish - People mit diesem Buch "aufs Korn". Im Gegenteil, sie hat eher gezeigt, dass die eigentlichen Ziele und Werte der Amishen positiv sind!

Eigentlich ist das Buch, aufgrund der beschriebenen Gewaltszenen, bzw. Leichenfund-Beschreibungen, ziemlich krass, aber trotzdem hatte ich sofort das Gefühl, mich nicht in einem brutalen "CodyMC-Fayden" - Buch zu befinden. Denn trotz des Mörders, der in dieser Stadt zuschlägt, ist nicht alles schlecht und es wird nicht alles nur negativ dargestellt! (Im Gegensatz zu allen CodyMcFayden-Büchern, in denen grundsätzlich alle Menschen Monster sind).

Ich habe mir ihr nächstes Buch schon bestellt und hoffe, dass es genauso gut wird wie dieser Glückstreffer,

viele Grüße und viel Spass beim Lesen

11.03.2012 15:02:07
Dante.

Zum Inhalt:

Officer T.J. Banks ist des Nachts in Painters Mill unterwegs, um entlaufene Kühe einzufangen und entdeckt eine Leiche an einem Feldweg. Scheinbar hat man der Toten die Kehle aufgeschnitten und sie wie bei Schlachtvieh ausbluten lassen. Als Chief Kate Burkholder am Tatort eintrifft ist sie vom Anblick der Toten sichtlich schockiert. Bei der Inspektion der Leiche wird zudem festgestellt, das der Toten römische Zahlen auf den Bauch geritzt würde. Das Procedere erinnert Kate Burkholder an die Mordserie des „Schlächters“, die sich während ihrer Kindheit abspielte. Eine Serie, die abrupt endete ohne jeweils aufgedeckt zu werden.

Die Ermittlungen in diesem Fall gestalten sich für Kate alles andere als einfach. Nachdem sie anfänglich versucht ohne Hilfe von Außen zu Recht zu kommen gerät Kate nach einem weiteren Mord zunehmend unter Druck. So erhält sie Unterstützung von John Tomasetti einem BCI – Agenten, der auf der „Abschussliste“ steht und, so hofft man, an diesem Fall scheitern wird.

Fazit:

Mit Kate Burkholder und John Tomasetti hat die Autorin ein prima Ermittlungsduo geschaffen. Beide Charaktere wirken auf Anhieb sympathisch und lebensnah. Auch die Beschreibungen der Umgebung und Gegebenheiten sind wirklich gelungen. Die Geschichte liest sich durchgehend spannend und fließend mit gut dosierten Spannungseinlagen, sodass der Nachfolgeroman ein absolutes Muss ist. Ein wirkliches Lesevergnügen!

15.01.2012 10:05:57
Mel.E

Der Schlächter is back!
Vielleicht hätte ich erst "Zahlen der Toten" lesen sollen und erst dann "Blutige Stille"? Denn auch, wenn dieser Thriller wirklich genial ist und von Anfang an fasziniert, war der zweite Teil rund um Kate Burkholder um einiges blutiger und aufregender für mich. In "Zahlen der Toten" lernen wir Kate kennen und erfahren, was dazu geführt hat, ihre Entscheidung keine Amische zu bleiben, sondern in die Welt hinauszuziehen und Polizistin zu werden. Auch hier wird viel über das Leben als Amisch bekannt und ich gestehe, es ist sehr interessant, denn ein Leben ohne Strom oder Auto, ist mir einfach zu unbequem, aber vielleicht auch nur, weil man es nicht anders gewohnt ist? Ich mag es sehr in die Gedanken der Polizistin einzutauschen und auch ihre Beweggründe sind mir nun um einiges klarer.

Nach 16 Jahren taucht "Der Schlächter" wieder auf und ritzt seinen Opfern Nummern in die Haut. Kate hat ihn für tot gehalten, aber das morden geht nun weiter und unschuldige Frauen müssen ihr Leben lassen. Der Täter ergötzt sich an dem Blutbad, welches er hinterlässt und es befriedigt ihn auch sexuell. Was mich wirklich tief bewegt hat, ist die Trauer der Eltern, die ihr einziges Kind verloren haben und nun Kate anklagen, nicht genug zu tun um weitere Morde zu verhindern.

Kate kommt dem Mörder sehr, sehr nah und dies wird ihr zum Verhängnis.



Schauderhaft, sehr blutig und ungeheuerlich spannend! Hat mir gefallen, aber der zweite Teil war um Klassen besser. Dennoch volle Punktzahl und eine Leseempfehlung, aber nur an die wirklich Hartgesottenen Leser unter uns, alle anderen lassen lieber die Hände von dem Thriller, ansonsten könnt ihr Nachts vielleicht nicht einschlafe

12.12.2011 12:25:52
Dracon

Mit die Zahlen der Toten ist Linda Castillo ein beeindruckender Debütroman gelungen .Von der ersten Seite an ist man vom schreibstill der Autorin gefangen, geschickt versteht sie es die Spannung zu halten und zu steigern .Das Buch macht Lust auf mehr von Linda Castillo ,ich bin gespannt ob sie das hohe Niveau in ihren weiteren Bücher beibehalten kann .Die Zahlen der Toten kann man bedenkenlos weiter empfehlen.

31.10.2011 08:36:04
rolandreis

Linda Castillos "Die Zahlen der Toten" ist der erste Teil einer Serie um die Polizeichefin Kate Burkholder, und das ist gut so, denn Band 1 macht Lust auf mehr. Die Autorin versteht es eine spannende Geschichte aufzubauen, und den Leser mitfiebern zu lassen. Dieses übrigens von der ersten Seite an, wo der erste Mord des "Schlächters" in Painters Mill aus der beängstigenden Perspektive des Opfers beschrieben wird. Bei der Beschreibung der Grausamkeiten zeigt Linda Castillo keinerlei Zurückhaltung. Für mich ebenfalls ein gelungenes Debüt. Einziger kleiner Wermutstropfen war, das ich schon nach ca. 2/3 des Buches auf den richtigen Täter tippte.

03.09.2011 18:27:12
leserattexy

Meiner Meinung nach ein gelungenes Buch. Geschickt verbindet Castillo in ihrem Erstlingswerk interessante Hintergrundinfos zu den Amisch, eine Mordserie und das Leben der Darsteller. Der Perspektivenwechsel wurde gelungen arrangiert, das Ende lässt an Fortsetzungen denken. Erinnert mit seinen etwas rauhbeinigen Charakteren und deren düsteren Geheimnisse aus der Kindheit an Tana French.
Insgesamt ein super Debut, das Lust auf mehr macht und uns gespannt auf die weitere Entwicklung der Figuren zurücklässt!

31.08.2011 13:17:52
jadzia_dax

Kate Burkholder ist als ehemalige Amische die neue Polizeichefin die in Painters Mill einen Serienmörder jagt von dem sie eigentlich glaubt ihn als Jugendliche in Notwehr getötet zu haben ...

Das Buch ist der Auftakt zu einer neuen Serie von der bislang zwei Bücher aufgelegt wurden.

Interessant ist der Hintergrund und die Probleme zwischen den Amisch und der restlichen Bevölkerung die eher nebeneinander als miteinander leben

Ein meines Erachtens guter und solider Krimi

15.08.2011 17:05:02
manni

Castellis Krimi ist der verzweifelte Versuch einer unbegabten amerikanischen Hausfrau einen (Welt)Bestseller an den geneigten Leser zu bringen. Das dies auch noch von den Buchhändlern protegiert wird, gibt mir sehr zu denken.
Der Krimi war eine Empfehlung einer Buchhändlerin, warum auch immer. So glatt und gelangweilt wie die Autorin auf dem Cover posiert, genau so uninspiriert und belanglos kommt ihr deutsches Debut daher. Alles schon dagewesen. Castelli nagelt ein Klischee ans nächste, manchmal wirklich peinlich. Dafür gibt es gar keine Punkte und das Produkt zeigt wieder einmal: was in USA als Bestsellerauf vorderen Plätzen landet ist noch lange kein Garant für einen KlasseKrimi . Ich bin ab sofort sehr vorsichtig in Rich- tung Bücherbewerbung. Man lernt nie aus.

22.02.2011 10:22:23
Marco De Micheli

Bis zur Hälfte hab ich\'s geschafft und mich Seite für Seite durchgequält, doch dann musste ich aufgeben. Ausser brutalen Morden und fragwürdig geschilderten, manchmal abstossenden Details zu diesen, bietet das Buch wenig bis gar keine Höhepunkte.Die Ermittlungsarbeit ist langweilig und ohne jede Raffinesse und Substanz, die Dialoge haben weder Witz noch Originalität und die Verdächtigen sind entweder monströse Brutalos oder einfältige Naivlinge.Die Ermittlerin Kate Burkholder wird recht sympathisch beschrieben und die Schilderung des Lebens der Amischen ist zuweilen einigermassen interessant - diese Pluspunkte kann man dem Buch zugestehen, aber es sind nicht genug für einen wirklich fesselnden Thriller. Es fehlen Überraschungen und Höhepunkte und die Story ist auch recht ereignisarm.Dass man den Schnee knirschen hört, wie auf dem Umschlagdeckel zu lesen ist, mag ja sein, aber von nervenaufreibender Spannung konnte ich auf 200 Seiten selten was spüren. Hinzu kommt die sprachliche Mittelmässikgeit. Schade, bei diesem Buch wurde mehr als eine Chance vertan, Besseres daraus zu machen.

12.02.2011 21:36:17
Moehrchen

XXIII

In der Nähe von Pinters Mill, Ohio, wird die brutal zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. In die Leiche ist die römische Ziffer dreiundzwanzig eingeritzt. Der Modus Operandi erinnert an eine Mordserie von vor sechzehn Jahren. Die Polizeichefin Kate Burkholder soll den Fall aufklären. Doch Kate sucht nicht nur einen Mörder, sondern kämpft auch mit den Dämonen ihrer Vergangenheit.

Mit der Polizeichefin Kate Burkholder hat Linda Castillo eine "waffentragende, fluchende, ehemalig amische Polizeichefin" erschaffen. Kate ist als Amische aufgewachsen, hat sich aber nach einem einschneidenden Erlebnis entschieden der Gemeinde der Amisch nicht beizutreten, sondern bei den "Englischen" als Polizistin zu leben. Selber sagt sie von sich: "...habe meine Unschuld verloren. Meine Fähigkeit zu vertrauen. Und zu vergeben. Meinen Glauben an Gott und meine Familie. Fast hätte ich auch mein Leben verloren...". Durch ihre Vergangenheit, ist Kate die Idealbesetzung der Polizeichefin in einer Gemeinde, in der Amische und "Englische" zusammen Leben. Sie kennt beide Seiten - deren Sprache, wie auch deren Eigenheiten - und versteht es auch mit beiden Seiten umzugehen. Linda Castillo hat es verstanden die beiden unterschiedlichen Lebensarten dem Leser nahe zu bringen und die Zerrissenheit von Kate, die quasi zwischen den Welten lebt, aufzuzeigen.

Das Buch ist packend von Anfang an und lässt einen nicht mehr los. Man möchte unbedingt noch die nächste Seite lesen und wissen wie es weiter geht. Linda Castillo schafft es, einen mitzunehmen nach Pinters Mill. Man lernt Land und Leute kennen - gerade dies trägt viel zur Atmosphäre des Buches bei. Die Autorin hat auch eine kleine Liebesgeschichte im Buch platziert. Diese wirkt aber nicht deplatziert, sondern passt genau - auch unter dem Aspekt, dass es ja weitere Bände mit Kate Burkholder geben soll.

Beide Daumen hoch für den Auftakt einer hoffentlich langen Krimi-Serie um die Polizeichefin Kate Burkholder. Ich vergebe das Prädikat: Sehr lesenswert!

04.02.2011 18:13:56
HeJe

Ein gelungenes Werk. Erinnerte mich vom Schreibstil her ein wenig an die Erzählweise von Smoky Barrett, was mich zu Beginn ziemlich nervte.

Das Buch ist für meinen Geschmack ein wenig zu zäh und langatmig. Allerdings hat es auch viele spannende Elemente und die Darstellung der Opfer ist "schön" blutig und grausam.

Das Ende war für mich keine wirkliche Überraschung, irgendwie war damit zu rechnen. Ansonsten halt: ein guter Thriller. Empfehlenswerte 75 Grad.

01.02.2011 12:33:41
KOSMOS77

Meine Meinung:
Das Buch beginnt recht brutal mit dem grausigem Mord an einer jungen Frau, die ein Polizist zufällig auf einem Feld eines Amisch entdeckt. Es geschehen weitere Morde die auch noch etwas grausiger beschrieben werden. Mir als erfahrener Thriller und Krimi Leser machte es wenig aus, da ich schon sehr viel brutaleres gelesen habe.
Ich habe keinen wirklichen Verdächtigen gehabt, da meiner Meinung nach auch viel zu viele Charaktere im Buch vorhanden sind. Theoretisch könnte es jeder gewesen sein. Der " Mörder" hinterlässt keinerlei Spuren und geht auch immer nach dem fast gleichen Schema vor. Dies kann einem schon leicht zu denken geben, wer denn der Täter sein könnte.
Mir gefiel das Buch mittelmäßig gut.
Erst einmal fange ich bei den positiven Punkten an. Mir gefiel der kurze Einblick in die Amisch Welt. Leider dachte ich das sie vielleicht mehr über die Lebensweise erzählt. Kate Burkholder selbst ist in der Amisch Gemeinde aufgewachsen und hat sich durch einen Schicksalsschlag, Gewalttat, von dieser Welt abgewendet und ist nun Polizeichief im kleinem Städtchen Painters Mill.
Das Buch hatte wenige Längen. Und die Auflösung war doch auch sehr überraschend. Die Protagonisten sind einigermaßen gut dargestellt wie zb. Kate und Tomasetti.
Nun zu den negativen Punkten:
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind sehr kurz und auch wenig bis gar nicht ausgeschmückt. Dies stört leider sehr im Lesefluß und ich hatte Anfangs, die ersten 200 Seiten, sehr große Probleme das Buch zu lesen, weil mich diese abgehakten Sätze doch sehr gestört haben. Auch hat mich die Liebesgeschichte zwischen Kate und Tomasetti sehr gestört. Ich möchte keine Liebesszenen lesen, wenn ich einen spannenden Thriller erwarte. Diese Liebesgeschichte war zwar sofort nach dem Auftauchen von Tomasetti klar, aber sie war absolut fehl am Platz. Des weiteren störte mich die Person Kate doch sehr. Sie hatte keinerlei Erfahrung und auch keine Ahnung, die Verbrechen sind eigentlich nur zufällig aufgeklärt worden. Sie ist als Chief absolut überbesetzt. Die Spannung nimmt erst im letzterem Drittel zu, vorher plätschert es vor sich hin. Was mitunter an der sehr unerfahrenen Kate liegt. Auch gibt es eigentlich nie einen wirklichen Verdacht.
Die Charaktere sind typisch Krimimäßig abgekupfert. Unerfahrene, Superbulle mit großem Schaden, Kriminelle Verdächtige, zwielichtige Polizisten.
Alles in allem war ich doch recht froh das ich das Buch endlich beendet habe. Ich habe einige Wochen daran gelesen, immer wieder aufgehört und wieder angefangen.
Fazit:
Das Buch ist wegen des Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Für den wenig erfahren Thriller Leser ist das Buch bestens geeignet um sich vielleicht an das Genre heran zu tasten. Das Buch ist im letzterem Drittel sehr spannend und das manchmal doch recht mühselige durch halten wird belohnt.
Das Buch bekommt von mir 3 Sterne.

29.12.2010 13:05:11
Hanna

Das Buch ist einfach super geschrieben und richtig spannend. Ich mag auch, dass der Anfang sich nicht ewig dahinzieht sondern gleich nach den ersten paar Seiten das erste Opfer gefunden wird, das erhält schon am Anfang die Spannung, die dann bis zum Ende des Buches anhält. Die Charaktere sind gut gelungen, da jeder einzelne sich von einem anderen unterscheidet. Kate Burkholder z.B. ist klug aber auch witzig und einfühlsam. John Tomasetti im gegenteil ist eher hart und aufgrund seiner Vergangenheit von Selbstmitleid erfüllt. Die witzige, freundliche und liebenswürdige Seite seiner selbst kommt nur selten zum Vorschein.

15.12.2010 21:49:40
Antje Schmalzbauer

Kate Burkholder, seit kurzer Zeit erst Polizeichefin in Painters Mill, Ohio wird durch einen brutalen Mord von ihrer Vergangenheit eingeholt. Der Mörder misshandelt und verstümmelt die Leichen auf grausame Weise und ritzt ihnen dann eine römische Zahl ein. Nach 16 Jahren scheint der "Schlächter" wieder zurück zu sein, denn in Painters Mill wurden schon einmal mehrere junge Frauen auf die gleiche Weise ermordet. Doch Kate kann nicht glauben, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Doch wenn sie ihr Geheimnis preisgibt, kann sie alles verlieren. Kate versucht den Fall auf ihre Art zu lösen, doch sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen, ob sie will oder nicht.

Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Kate, als Ich-Erzählerin, geschildert. Doch Linda Castillo wechselt auch die Perspektiven und andere Protagonisten "kommen zu Wort". Der Autorin gelingt es mühelos den Leser sofort in die Geschichte hineinzuziehen. Sie schreibt sehr plastisch, vor allem was die Art und Weise des Tötens anbelangt, da muss man schon mal durchatmen, aber auch die Gefühle kommen beim Leser an. Die Beschreibungen über das Leben der Amish People fand ich interessant, hätte etwas intensiver behandelt werden können.
Leider gab es ein paar "fade" Stellen, an denen man Kate schütteln möchte, endlich voran zu machen, aber es lohnt sich weiterzulesen.
Die Protagonisten sind durchweg interessante Charaktere, denn irgendwie alle verkrachte Existenzen. Jeder hat so das eine oder andere Problem, manches ist auch zu klischeehaft. Der Charakter von Agent Tomasetti zum Beispiel.
Die Auflösung des Falles kommt ein wenig abrupt, da hätte ich mir mehr Kreativität gewünscht.

Auch das Cover hat mir gut gefallen, da es sich auf die Lebensweise der Amish bezieht. Mit der Kutsche und dem abgelegenen Hof.

Ein Thriller, den ich in zwei Tagen gelesen hatte, der spannend, kurzweilig, aber auch blutig und brutal ist. Er unterscheidet sich nicht unbedingt von den anderen Thrillern auf dem Markt, aber er ist empfehlenswert und es gibt Entwicklungsmöglichkeiten für Fortsetzungen. Ein durchaus gelungenes Debüt.

15.12.2010 19:04:17
Kom_Ombo

Ich bin absolut begeistert!
Und das von einem Erstlingswerk!

Castillo hält in ihrem Buch die Spannung vom Anfang bis zum Ende - ohne, dass es auch nur irgendwann langweilig wird. Man verschlingt die Seiten förmlich und will es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Selbst die Darstellungen der verschiedenen Protagonisten in ihrem Buch bringt sie richtig gut rüber!

Ich kann nur noch sagen, dass man dieses Buch unbedingt lesen sollte!

03.12.2010 20:16:49
Sabine

Super-Hammer-Mega-Spitze. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Kann es kaum erwarten dass das zweite Buch von Linda Castillo erscheint.

Es ist faszinierend wie Linda Castillo dem Leser neben dem Thriller auch noch das Leben und die Religion der Amish-People vermittelt und man eine ganz andere Sicht auf diese Menschen bekommt.

11.11.2010 13:20:41
anyways

Er ist wieder da, der Mann den sie den „Schlächter“ nannten.

Kate Burkholder, die Polizeichefin von Painters Mill traut ihren Augen nicht, als sie die nackte und grausam zugerichtete weibliche Leiche am Feldrand im Schnee sieht.

Painters Mill, eine idyllische Kleinstadt in Ohio, deren einzige Besonderheit und Touristenattraktion die Amishgemeinde darstellt, wird zum zweiten Mal nach 16 Jahren wieder von einem Serienkiller heimgesucht. Davon geht Kate aus, denn auch dieses Opfer weist ein ganz besonderes Merkmal auf: die römische Zahl 23 ist in ihren Bauch geritzt. Vor 16 Jahren hörte die Mordserie bei römisch 9 auf. Ebenso ist sie sich ziemlich sicher dass der damalige Täter erschossen wurde, denn sie kennt seinen Mörder. Diese Tatsache kann sie aber nicht preisgeben, trotz massiver Bedenken nimmt sie die Ermittlungen auf, nicht ohne diverse kleinere Fehler zu begehen. Sie ist daraufhin gezwungen Hilfe vom benachbarten Sheriff Dexter anzunehmen, auch das FBI schickt Agent Tomasetti zur Unterstützung.

Die Ermittlungen unter so vielen Zuständigkeiten verlaufen nicht reibungslos und bald traut Kate weder dem Sheriff noch dem FBI-Agenten. So fällt es ihr aber auch leichter ihr Geheimnis zu bewahren.

Linda Castillo beschert uns mit „Die Zahlen der Toten“ einen spannungsgeladenen, atmosphärisch dicht geschriebenen Thriller. Nicht nur die Ermittlungen und die Jagd auf den Serientäter sind fesselnd dargestellt, mir haben auch ihr Wortwitz und ihr leichter Zynismus gut gefallen.

Ihr gelingt die glaubhafte Darstellung einer willensstarken Ermittlerin, die immer mal wieder mit ihren traditionellen Wurzeln zu kämpfen hat, und einer kleinbürgerlichen Stadt mit kultureller Besonderheit ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Besonders über folgenden Satz musste ich sehr schmunzeln: „Ich ( Kate Burkholder) stöhne innerlich über die Rasanz der Gerüchteküche von Painters Mill. Könnte man diese Energie in Erzeugung von Elektrizität nutzen, würde hier keiner mehr eine Stromrechnung kriegen“.

Ich finde dieser Satz beschreibt das Leben in ländlicher Umgebung doch hervorragend.

Fazit: Dieser Thriller bereitet einem eine schlaflose Nacht.

17.10.2010 14:10:35
Max M.

Seit langem das beste Buch, was ich je gelesen habe!
Durch die Einzelheiten, die z.B. über Painters Mill und die Lebensart der Menschen und die Gefühle des ersten Opfers kann man total mitfühlen und sich in die verschiedenen Rolle hinein versetzten.Schockierend sind die Grausamkeiten des Mörders, doch das gehört ja zu einem wirklich gutenThriller dazu. Außerdem waren die Recherchen, die Linda Castillo für das Buch unternommen hat, grandios! Besser hätte es nicht sein können.Mich hat Buch gefesselt, hab es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen.Freue mich über den nächsten Teil und werde ihn mir auf jeden Fall kaufen !!
TOP!

11.10.2010 13:30:06
chakka

Ein Krimi in ausgelatschten Bahnen. Die Charaktäre können wenig überzeugen und gehen nicht tief. Allgemeinheiten und Wiederholungen winden sich durch jedes Kapitel.
Die Amish sind eine Sekte, aber doch gar nicht sooo schlecht, sehen nur scheiBe aus, was auch ständig von neuem Beschrieben werden und toleriert werden muss.
Die ermittelde weibliche Hauptfigur macht auch in Küchen- und Abwasch-Fragen alles richtig.
Der überzogenen Greueltaten in diesem Buch werden mit den ewig gleichen abgehalfterten Wörtern wiedergekäut.
In etwa: "Oh Gott, wie schrecklich" - "Wenn ich den in die Finger krige, bring ich ihn um!" ... blah-blah-blah.
Die schlechten/minderwertigen Menschen in diesem Buch sind meist aus der Unterschicht und zu dumm zu kacken; die Gutmenschen kommen aus der Mittelschicht, haben ab und zu einen Fleck am Kinn und sind ansonsten integer bis zum Einschlafen.
Man wühlt sich so durch die Seiten und ist froh, wenn dieser Krimi endlich ein Ende hat. Sehr schöne Lektüre vor dem Schlafengehen, es gibt garantiert keine Alpträume und man spart das Schäfchenzählen.

20.09.2010 11:52:10
subechto

Ein typischer Lady-Thriller

Die Zahlen der Toten von Linda Castillo hatte ich bereits als Club-Premiere gelesen und war enttäuscht: ist so\'n bisschen wie Tami Hoag, d.h. eher ein LiRo als ein Thriller.

In Castillos Biografie steht, dass sie bereits über zwanzig Liebesromane veröffentlicht hat und das merkt man auch:-(

Im krassen Gegensatz dazu gibt\'s drastische Gewaltszenen, wie man sie u.a. von Cody Mcfadyen kennt, z.B. im Prolog.

Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden... Ich kann das Buch jedenfalls nicht empfehlen.

13.09.2010 14:30:53
horrorbiene

Warum dieses Buch als Thriller läuft, ist mir nicht klar; für mich ist es ein klassischer Krimi:

Das Buch handelt vom Chief of Police der Stadt Painters Mill, Ohio und der Aufklärung eines Falls. Da die Polizeiarbeit im Vordergrund steht ist es eindeutig ein Kriminalroman.

Der Einstieg in die Geschichte verläuft klassisch: Der Leser wird Zeuge eines Mordes und kurz darauf wird bereits die Leiche gefunden und die Ermittlungen beginnen.

Da dies der erste Teil – ein zweiter ist bereits angekündigt – mit der Polizeichefin Kate Burkholder ist, wird diese Figur eingeführt. Jedoch nicht mit einer Personenbeschreibung in einem Rutsch, nein, die Hintergründe und Vergangenheit der Figur werden nach und nach an passenden Stellen ins Spiel gebracht. Das gefällt mir sehr gut, da es die Spannung erhöht. Der Charakter macht auf mich auch einen gut durchdachten Eindruck und ist mir sympathisch.

Gut fand ich auch, dass der Leser mit der Protagonistin aufgrund der Ich-Perspektive ermittelt und man ihre evtl. Fehleinschätzungen als diese nicht sofort erkennt. Dies führt zu einigen interessanten Wendungen und einem daraufhin sehr temporeichen und dramatischen Finale, da sie selbst arg in Bedrängnis gerät, und – auch recht klassisch – mit Aha!-Moment.

Die Ich-Perspektive wird an einigen Stellen unterbrochen, indem andere Personen in den Fokus genommen werden. So zum Beispiel die Menschen, die die Leichen finden oder auch der spätere (aufgezwungene) Partner der Ermittlerin. Da dieser erst nach gut der Hälfte des Buches dazu stößt, ist dies eine erfrischende Neuerung, vor allem da man als Leser zuerst nicht weiß, ob er nun Gegenspieler oder Hilfe für Burkholder ist und auch er über eine interessante Vergangenheit verfügt.

Das Buch ist in einer angenehmen Sprache verfasst, die man wunderbar einfach lesen kann. Jedoch werden auch einige blutige Tatsachen näher beschrieben, die meiner Meinung nach in keiner Kriminalliteratur fehlen dürfen. Zeitweise erinnerte mich das Buch an die Scarpetta-Reihe von P. Cornwell, was wahrscheinlich auch an der weiblichen Erzählerin liegt, ohne jedoch forensisch ins Detail zu gehen.

Trotz eines kleinen Logikfehlers, der jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt, ist dies ein wirklich gut zu lesender Krimi, von dem ich auch gern die Fortsetzung lesen würde. Der außergewöhnlichste Aha!-Moment war es zwar nicht – da habe ich schon bessere Krimis gelesen – aber das kann ja nicht von jedem erwartet werden. Die Zahlen der Toten ist ein solides Buch, das ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann.

01.09.2010 19:40:09
Dani P.

ganz schön gruselig! aber sehr gut geschrieben. Das Buch hat mich nicht losgelassen einfach fesselnd.
Ich bin nicht der Typ der die ganze Geschichte hier in die Kritik schreibt. Die Zusammenfassung steht oben und wer die sich die ganze Nacht um die Ohren schlagen möchte weil er das Buch nicht aus der Hand legen möchte/kann - der sollte dieses Buch lesen!! Absulut empfehlenswert.
P.S. manchmal macht mir die Phantasie der Autoren schon einwenig angst!!