Quälender Hass

Erschienen: Juli 2020

Bibliographische Angaben

- OT: Shamed

- aus dem Englischen von Helga Augustin

- TB, 352 Seiten

Couch-Wertung:

80°

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Sabine Bongenberg
Spannende Unterhaltung – mit ein paar Holpern

Buch-Rezension von Sabine Bongenberg Okt 2020

Die alte Mary Yoder war mit ihren beiden Enkelinnen zum Nüssesammeln auf die alte, verlassene Farm gekommen - und begegnete dort dem „Teufel“. Der erschlug die alte Frau, packte eines der beiden Kinder (die kleine, behinderte Elsie) und ist seitdem verschwunden. Insbesondere wegen der Entführung des Kindes steht die ermittelnde Polizei um Kate Burkholder jetzt massiv unter Druck, denn es zählt jede Minute, solange noch Hoffnung besteht, das kleine Mädchen lebendig zu finden. Dennoch – unter der amischen Bevölkerung von Painters Mill, aus der das Mordopfer stammte, herrscht eine eigenartige Stimmung: Etwas scheint ganz und gar nicht zu stimmen, und Kate kommt zu dem Eindruck, dass das mit der kleinen Elsie im Zusammenhang stehen könnte. War sie vielleicht nicht doch nur zufällig am falschen Ort?

Stimmiger Krimi-Plot mit interessanten Einblicken in die Gemeinde der „Amish“

Seit ihrem Antritt als neue Polizeichefin haben die Leser Kate Burkholder in elf Krimis in der amischen Gemeinde der Kleinstadt Painters Mill im Herzen von Ohio begleitet. Auch in diesem Buch bleibt Castillo ihrem altem Thema treu: Burkholder, die als junge Frau die Gesellschaft der „Amish“ verließ, hat immer noch eine besondere Verbindung zu deren Mitgliedern und kommt oft dann bei Befragungen weiter, wenn ihre Kollegen schon das Segel gestrichen haben. Castillo hat ihren Krimi wieder geschickt mit Informationen über das Leben dieser Gemeinschaft und über deren verschiedene Gruppierungen gespickt, und das macht ihn neben der eigentlichen Tragödie noch einmal zusätzlich interessant.

Linda Castillo entwickelt ihren Krimi routiniert und erschafft ein stimmiges Szenario, wenn auch meiner Meinung nach das Motiv für eine sehr große Anzahl von Verbrechen herhalten musste. Dennoch ergaben sich bei aller Routine auch ein paar Irritationen - denn dass es den Bewohnern einer Kleinstadt immer noch entgangen sein dürfte, dass Kate Burkholder und John Tomasetti ein Paar sind, nur weil er unverdrossen sein Auto hinter dem Farmhaus parkt, kann eine ehemalige Bewohnerin der Eifel nur zum Schmunzeln bringen. Mich nervte auch, dass sich Castillo offensichtlich neuerdings sehr den Aspekten der Verkehrssicherheit verschrieben hat (was grundsätzlich ja begrüßenswert ist), denn anders lässt sich nicht erklären, dass bei den Fahrzeugen der Amischen gefühlt in mindestens jedem Kapitel auf die Notwendigkeit des Schildes „Langsam fahrendes Vehikel“ hingewiesen wird.

Fazit

Linda Castillo entwickelt einen stimmigen und spannenden Krimi über brutale Morde im amischen Umfeld. Für diejenigen, die ihre Bücher seit langem lesen, mag das langsam ein wenig altbacken sein; wer aber seit langem wieder einen „Castillo“ liest – oder überhaupt den ersten –, der wird gut und aufmerksam in die Geschichte und in die Handlungen eingeführt und hat nicht das Gefühl, ohne Lektüre der Vorgängerromane nicht weiterzukommen.
 

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Letzte Kommentare:
23.10.2020 21:21:54
Vielleser

Wieder ein interessantes und spannendes Buch aus der Serie um Burkholder. Wie immer lernt man neue Einzelheiten über die Amish.
Ich habe bisher alle Teile der Serie gelesen und wurde nie enttäuscht.

Echte Täter,
wahre Ereignisse

Wir berichten über spannende Kriminalfälle und spektakuläre Verbrechen, skrupellose Täter und faszinierende Ermittlungsmethoden – historisch, zeitgeschichtlich, informativ. Aktueller Beitrag: Der große Wall-Street-Anschlag von 1920, ein Krimi-Couch Spezial von Dr. Michael Drewniok. Titel-Motiv: © istock.com/EXTREME-PHOTOGRAPHER

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