Der Köder

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • New York: G. P. Putnam’s Sons, 2004, Titel: 'Live Bait', Seiten: 340, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005, Seiten: 441, Übersetzt: Teja Schwaner
  • Augsburg: Weltbild, 2006, Seiten: 441
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009, Seiten: 5, Übersetzt: Burghart Klaußner
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2010, Seiten: 441

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Eva Bergschneider
Provokant ehrlich und mit viel menschlicher Wärme

Buch-Rezension von Eva Bergschneider Jul 2005

»Der Köder« ist meine erste Begegnung mit dem amerikanischen Autoren-Duo P.J. und Tracy Lambrecht, alias P.J. Tracy. Ihr Erstlingswerk »Spiel unter Freunden« hat unter Krimifans und Kritikern viel Begeisterung ausgelöst, während die Krimi-Couch Besprechung eher verhalten positiv ausfällt. Einige Lesermeinungen bestätigen den Kommentar bei rowohlt.de: "Lesen sie dieses Buch auf keinen Fall ... abends im Bett, solange sie nicht alle Termine für den nächsten Tag abgesagt haben". Viele Leser feiern geradezu den Schreibstil dieser beiden Autorinnen als begeisternd und herzerwärmend, die Charaktere als glaubwürdig, lebendig und sympathisch. Das folgende Werk wurde mit Spannung erwartet. Werden die der P.J. Tracy Fangemeinde vertraut gewordenen Charaktere erhalten bleiben? Können die Autorinnen wieder einen ebenso unterhaltsamen wie spannenden Thriller erschaffen und trotzdem eine neue überzeugende Story präsentieren?

Eine Gegend, in der die Ermittler mit unaufgelösten Fällen üben - bis vier alte Menschen ermordet werden

Die Detektives der Mordkommission Minneapolis Gino Rolseth und Leo Magozzi haben es in »Der Köder« offensichtlich mit einem Serienkiller zu tun, der es auf eine ganz bestimmte Zielgruppe abgesehen hat: Es werden drei ältere Mitbürger jüdischen Glaubens erschossen, die nach dem 2. Weltkrieg aus Konzentrationslagern der Nationalsozialisten befreit worden sind. Ein weiterer Mord geschieht, der nicht in diese Reihe zu passen scheint: Ein weiterer älterer, nicht jüdischer Mann wird angeschossen und auf Eisenbahnschienen festgebunden, wo er den Anblick eines heranfahrenden Zuges nicht überlebt und an Herzversagen stirbt.

Wer könnte ein Interesse daran haben, ehemalige KZ Häftlinge umzubringen?

Der erste Tote, der 80 jährige Morey Gilbert war in St. Paul für seine außerordentliche Wohltätigkeit und Güte bekannt und beliebt. Er half straffällig gewordenen Jugendlichen auf den rechten Weg, war für seine ganz besondere Wertschätzung des Lebens und für seine ausgeprägte Toleranz bekannt. Nur von seinem Sohn Jack Gilbert, einen Schadensersatzanwalt, der zur lutherischen Kirche konvertiert ist, scheint er sich vollständig abgewendet zu haben. Irgend etwas muss vorgefallen sein, was das Vater-Sohn Verhältnis irreparabel zerrüttet hat. Rose Kleber war ebenfalls eine liebenswerte ältere Dame, die ihren Vorgarten pflegte, die Enkelkinder verwöhnte und sich um ihre Katze kümmerte. Morey Gilberts Telefonnummer ist in ihrem Notizbuch notiert, eine engere Verbindung der Beiden scheint aber zunächst nicht nachweisbar. Sie wird ebenso unvermittelt ermordet, wie Ben Schuler, Morey Gilberts enger Freund. Alle Drei verbindet das Grauen, in einem deutschen KZ gefangen gewesen zu sein, Ben Schuler und Morey Gilbert in Auschwitz und Rose Kleber in Buchenwald. Was verbindet sie darüber hinaus? Morey Gilbert hinterlässt seine Frau Lilly, eine tatkräftige, selbstbewusste Dame, die ebenfalls einst Gefangene im KZ Auschwitz war. Könnte sie das nächste Opfer des Killers werden?

Ein Selbstmord gefährdeter Ex-Cop kann nicht aus seiner Haut

Marty Pullman, Morey Gilberts Schwiegersohn, hat seine Ehefrau Hanna verloren, als ihr von einem Junkie die Kehle durchgeschnitten wurde, sie starb in seinen Armen. Marty quittierte den Dienst und kann nicht mit den Selbstvorwürfen leben, die Tat nicht verhindert zu haben. Nach Morey Gilberts Ermordung rafft er sich dazu auf, mit Lilly diesen zweiten, tragischen Schicksalsschlag durchzustehen. Schon bald findet er sich mitten in der Ermittlungsarbeit wieder und ist für seine ehemaligen Kollegen von unschätzbarem Wert. Kann Marty das Zerwürfnis zwischen Jack und seinen Eltern aufklären? Und warum wird der halbseidene Anwalt plötzlich zur Zielscheibe?

"Die üblichen Verdächtigen"

Die Programmierer von Monkeewrench suchen nach den dramatischen Ereignissen rund um ein Computerspiel (»Spiel unter Freunden«) nach einem neuen Namen für die Firma. Leo Magozzi unterhält eine rein platonische und doch erotische Beziehung zu Grace. Die jedoch hat eine sehr überzeugende Art, unnahbar zu erscheinen und ist mehr damit beschäftigt, ein modernes Internet-Datenbanksystem für die Polizei zu entwickeln. Dieses System soll jeden noch so geringfügigen Kontakt zwischen Personen aufspüren, der aus der Datenfülle des Internets ableitbar ist. Mit Grace Hilfe werden Zusammenhänge aufgedeckt, die niemand auch nur im Ansatz für vorstellbar gehalten hätte. Die Geschichte einer diffizilen Tragödie nimmt nach und nach Konturen an, die Grenzen zwischen Opfern und Tätern sind immer weniger auszumachen.

Die beiden Autorinnen bleiben ihrer humorvollen, spritzigen Schreibweise treu. Dieser Thriller liest sich so eingängig, dass man als Leser beinahe glaubt, Bilder und Stimmen wahrzunehmen. P.J. Tracy konzentrieren sich vor allem auf Dialoge, die vor Wortwitz nur so sprühen. Ein Leser, der detailierte Landschaftsbeschreibungen erwartet, wird enttäuscht sein. Dagegen kommen Liebhaber des brillianten Schlagabtausches und schnodderiger Dialoge, gewürzt mit beißendem Sarkasmus und bizarrem Humor, voll auf ihre Kosten. Was dennoch nicht ausschließt, dass der Thriller auch sensibel, beinahe poetisch erzählte Passagen enthält.

"Der Köder" bietet dem Leser auf niveauvolle Weise Krimi-Unterhaltung pur. Der Thriller ist wirklich spannend, die Handlung schnell und voller überraschender Wendungen. Die Dialoge sind so witzig, dass ich teilweise laut lachen musste. Die Charaktere werden einzigartig skurril beschrieben und einige Szenen so absonderlich originell dargestellt, wie ich das selten erlebt habe. Teilweise wirkt der leidenschaftliche Stil der Autorinnen jedoch zu exzessiv und gleitet in das Pathetische ab. P.J. Tracy gelingt es, sich einem heiklen Thema mit Feingefühl zu nähern und aus einer Perspektive zu betrachten, die sich wohltuend differenziert und ohne erhobenem Zeigefinger darstellt. Was dem Thriller ein bischen fehlt, ist Tiefe, bei Liebhabern anspruchsvoller Krimi-Lyrik wird "Der Köder" nicht besonders gut ankommen.

Viel Stoff zum Nachdenken

Fazit: Provokant ehrlich und mit viel menschlicher Wärme geschrieben, sticht dieser Thriller aus der Masse der amerikanischen "mainstream" Krimis klar heraus. Dem Autorenteam P.J. Tracy ist ein erfrischend eigenwilliges Werk gelungen, dass beim Leser ein mulmiges Gefühl und viel Stoff zum Nachdenken hinterlässt.

Der Köder

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Letzte Kommentare:
03.04.2010 21:48:34
JaneM.

Vier alte Menschen werden kurz nacheinder umgebracht. Drei waren ehemailige KZ-Insassen, zu dem vierten Opfer scheinen keine Parallelen zu bestehen. Die- wieder sehr erfrischenden und sympathischen-Ermittler Magozzi und Rolseth stehen zunächst vor der Frage, wer überhaupt ein Motiv haben könnte, vier scheinbar unbescholtene, beliebte alte Menschen zu ermorden. Das erste Opfer Morey Gilbert war als Wohltäter bekannt und außerdem der Schwiegervater eines ehemaligen Kollegen. Dieser, lebensunlustig über den gewaltsamen Tod seiner Frau, wird in die Ermillungen miteinbezogen. Doch etwas schein in der Familie Gilbert merkwürdig: warum hat der langmütige Wohltäter Gilbert mit seinem Sohn gebrochen? Sohn Gilbert ist zwar ein Säufer und Großmaul- aber reicht das? Lily Gilbert, die Witwe, erscheint kalt und weiß offenbar mehr als zu zugibt. Warum ist sie nicht daran interessiert den Mörder ihres Mannes zu finden und verhält sich so wenig kooperativ? Schließlich stellt sich heraus, dass die drei jüdischen Opfer gekannt haben- aber warum weiß die Restfamilie nichts davon? Auch wenn der aufmerksame Leser das Motiv und die Zusammenhänge bald erahnen mag, bleibt doch die Frage nach dem Täter offen. Hier kommt es zum spannenden Showdown. Aus meiner Sicht ein empfehlenswertes Buch, das moralische Fragen offen lässt. (Besonders schön, das Mitschwingen von Gino Rolseth). Ich würde aber auch dazu raten, zu erst "Spiel unter Freunden" zu lesen, um das Verhältnis zu Grace und die Einführung der Charaktere richtig genießen zu können.

23.11.2009 13:16:32
KP

Im Großen und Ganzen ist das Buch ok.Was mich jedoch sehr gestört hat ist:1) die zum Teil sehr unrealistische Handlung.Vor allem die Mörder des ersten Mordes erscheinen mir als Täter sehr ungeeignet (Ich weiß das hört sich eigenartig an, doch wer das Buch liest, wird mich verstehen. Ich kann leider nicht näher darauf eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde). Aber auch sonst ist die Story zum Teil etwas wirr und wenig realistisch.2) die vielen Klischees, die in allen P.J. Tracy Büchern zu finden sind. Als Beispiele möchte ich nur die "einfältige" Hausfrau (Band 2), der "Bauerntöpel" (Band 3) oder die "dummen" Teilzeitkräfte. Ich finde solche Vorurteile total schlimm und unnötig.Ansonsten ist die Lektüre aber sehr spannend geschrieben.

17.08.2009 13:25:33
G.E.

Die grundsätzliche Beurteilung ist wirklich gut. Teilweise waren die Wortgefechte zwischen den Detectives Magozzi und Rolseth so witzig geschrieben, dass ich die einzelnen Passagen nochmals nachgelesen habe.
Dieser Krimi spiegelt auch den Schmelztiegel Amerika mit all seinen reichhaltigen Völkergruppen (Einwanderer) aus frühen und neueren Zeiten wieder. Der rote Faden (jüdische Flüchtinge) und die Thematik wurde hier nochmals aufgearbeitet und man muss wirklich danach über diese schreckliche Zeit nachdenken.

27.06.2009 20:08:47
Bell

Nachdem ich fälschlicherweise zuerst Band 4 "Memento" gelesen hatte, den ich außerordentlich gut fand, habe ich ja mit der Serie von vorn begonnen und "Spiel unter Freunden" gelesen. Auch davon war ich begeistert.

"Der Köder" hat mich nun leider etwas enttäuscht. Ich empfand die Handlung bzw. die ganzen Verwicklungen als sehr wirr (und auch unwahrscheinlich). Außerdem reißen Leo und Gino hier wirlklich nur Sprüche, ich hatte das von den anderen Bänden her nicht so extrem in Erinnerung. Die düstere Atmosphäre habe ich ebenfalls vermisst. Die Auftritte der Monkeewrench-Mitglieder sind so kurz, dass ich gar nicht das Gefühl hatte, sie würden etwas zu dem Roman beitragen.

Schon wieder (vorher bei "Kalte Asche" von Simon Beckett so gewesen) begleitet die Romanhandlung ein sich zusammenbrauendes Unwetter, welches sich dann natürlich zum Finale hin entlädt - geht es noch etwas einfallsloser in Sachen Symbolik?

Leider bekommt der Roman von mir nur 70 Grad. Ich hoffe, dass mir "Mortifer" wieder besser gefallen wird.

Etwas, was nichts mit dem Roman an sich zu tun hat: Der/die Übersetzer/in hat ganz schön geschlampt. Von "Das ist ein teuflisches Karussell, hm?" (war hier Teufelskreis - vicious circle gemeint??) bis zu (nicht wortwörtlich, aber in etwa:) "Es roch so, wie wenn sich jemand den Tod kochte." (Wie bitte?) reichten die Übersetzungsüberraschungen.

11.08.2007 21:51:20
C_1991

Das Buch ist einfach empfehlenswert. Viel viel besser als das erst von den beiden. Noch mehr spannung da passt einfach alles zusammen. Wer mit dem ersten nicht so begeistert war sollte auf jedenfall das hier lesen und sich erst dann eine Meinung zu den Beiden machen (finde ich)!:-D lg

21.01.2007 15:11:43
Todesengel

Bin grad fertig mit dem Buch geworden und muss sagen, super spannende story...konnte gar nicht erst wieder aufhören zulesen...wirklich empfehlendswert

10.01.2007 22:16:09
Antje

Superspannend und superunterhaltend! Mal was ganz anderes, nicht immer so ein 08/15 - Fall. Fand ich bislang das beste Buch des Autorenteams. Wirklich empfehlenswert.

05.01.2007 16:47:07
posti74

Also ich bin gerade fertig mit dem Buch und es war super. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch so schnell fertig gehabt wie dieses. Super spannend und doch witzig. Kann ich nur weiter empfehlen. Nun werd ich mir wieder eins von ihr holen, denn die muß man auch lesen.

02.08.2006 13:40:53
Linn

Eigentlich ist der Rezension von Eva Bergschneider nichts mehr hinzuzufügen. "Der Köder" ist ein tolles Buch. Spannend und witzig zugleich.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und war trotz seines ernsten Themas, durch viele kleine und feine Witzeleien hervorragend beschrieben.

Wieder lebt das Buch vorallem durch seine tollen Charaktere und deren spritzige Dialoge und Beschreibungen.

Hoffentlich geht es so weiter!

06.06.2006 14:13:32
Marion

absolut gelungenes 2. buch von pj tracy. wenn möglich, sogar noch um eine spur spritziger und witziger als der vorgänger. was allerdings nicht heisst, dass die geschichte jüdischer mitbürger ins lächerliche gezogen wird.

es ist zwar nicht nötig "spiel unter freunden" gelesen zu haben (die wieder kehrenden figuren werden gut eingeführt), aber man sollte sich meiner meinung nach selbst des vergnügens nicht berauben.

03.05.2006 18:55:43
Conny Carmichael

Gino und Magozzi kommen erfrischend und kulinarisch vielseitig daher. Herrje wird hier gefuttert ! *strahl*
Der eigentliche Kriminalfall flacht zur Mitte und zum Ende hin etwas ab, dafür half mir die Story um Grace und die anderen am Ball zu bleiben.
Vielleicht ein gutes Rezept, da ja nun doch schon viele Krimiplots bereits irgendwo geschrieben wurden , die ermittelnden Beamten, wie hier gut gelungen mit interessanter eigener Story einzuführen, zumindest wird dadurch eine vermeintliche Durststrecke im Kriminalfall gut überbrückt.
Werde dieses Autorenteam im Auge behalten, vor allem um Grace weiter zu beobachten 

28.02.2006 14:09:05
Helga

Dieser 2.Fall kam zwar nicht ganz an den 1.Fall "Spiel unter Freunden" heran, hat sich anfangs auch etwas gezogen, war dann aber doch ganz flüssig zu lesen und am Schluß auch noch recht spannend.

Was mir nach wie vor gut gefallen hat war der Humor zwischen den Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth, der auch diesmal wieder gut dazugepasst hat, ohne den Ablauf zu stören.

Zusammenfassend wieder ein recht netter Krimi ohne große Action, aber trotzdem ganz interessant, und ich werde sicher auch wieder den nächsten lesen.

17.11.2005 15:38:31
Anja S.

Das hier ist ein handwerklich gut gemachter, recht spannender Krimi mit "amerikanischem" Humor, der fuer nicht-Amis vielleicht nicht immer verstaendlich ist (habe das Buch im englischen Original gelesen). Es ist kein Meisterwerk, aber liefert hochklassige Unterhaltung. Leider wird die Handlung des Vorlaeuferbuches erzaehlt, so dass man chronologische lesen sollte bzw diese Buch kann ich mir jetzt sparen...

29.10.2005 19:51:34
Georges Winter

Obwohl ich kein allzu großer Fan amerikanischer Krimis bin, hat mich dieser vollends überzeugt. Er ist lustig, spannend und ließt sich viel flüssiger als deutsche Krimikost. Die Story ist eher im Hintergrund, beeindrucken tun die vielen humorvollen Szennen. Die Handlungsstränge laufen alle auf ein recht furioses Finale hinaus, dass wen man es liest es nicht mehr aus der Hand legen kann. Empfehlenswert!

16.09.2005 09:00:27
Gisela

Muss dem Kommentator vollkommen Recht geben. Bei Tracy geht es nicht unbedingt um die Handlung, die durchaus spannend gestaltet ist, sondern eher um die wahnsinnig komischen Dialoge und Beschreibungen. Trotz des ernsten Themas habe ich auch manchesmal herzlich gelacht, so treffend spitzfindig beschreiben sie die Charaktere. Ich warte sehnsüchtig auf das nächste Buch.

30.08.2005 19:16:05
Petra

Nach ich bereits das Erstlingswerk "Spiel unter Freunden" geradezu verschlungen habe, habe ich natürlich auch den Köder lesen müssen.
Dreiviertel des Buches haben mich begeistert. Das letzte Viertel zog sich nach meiner Meinung etwas hin und war voraussehbar, oder ?

Trotzdem: alles in allem ein sehr gelungener Krimi. Aber man sollte doch zuvor "Spiel unter Freunden" gelesen haben, um genau durchzublicken.