Spiel unter Freunden

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003, Seiten: 392, Übersetzt: Teja Schwaner
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2004, Seiten: 392
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005, Seiten: 392
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2008, Seiten: 5, Übersetzt: Burghart Klaußner, Bemerkung: gekürzt
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009, Seiten: 5, Übersetzt: Burghart Klaußner, Bemerkung: gekürzt
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2010, Seiten: 392

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Jörg Kijanski
Fang den Serienmörder - online

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Feb 2005

Ein Spieler stellt die Morde eines Computerspiels detailgetreu nach (wie in diesem Buch). Ein Mörder bringt Kriminalschriftsteller um, wie diese in ihren Büchern Morde darstellen (so in Die Erfinder des Todes). Soll heißen, nette Grundidee aber auch nicht ganz neu, da (beispielsweise) Val McDermid diese bereits aufgegriffen hat. Dennoch liefert das Autorenduo "P. J. Tracy" (Mutter und Tochter) einen lesenswerten Thriller.

In Wisconsin stößt Father Newberry auf die Leichen der Kleinfeldts. Das in der Gemeinde unbeliebte Ehepaar wurde erschossen; blutige Kreuze in die Brust geschnitten. Als Sheriff Michael Halloran mit seinem Partner Danny Peltier das Haus der Kleinfeldts nach Beweisen durchsuchen will, hat er versehentlich den Haustürschlüssel vergessen. Da beide nicht extra deswegen in Stadt zurückfahren wollen, versucht Danny an der Hintertür sein Glück und wird von einer Schrotflinte erschossen, die die Kleinfeldts aus Angst vor Einbrechern im Haus angebracht haben. Halloran findet in der Folgezeit heraus, dass die Kleinfeldts bereits in mehreren Gegenden gelebt haben; jeweils unter anderem Namen...

Zur gleichen Zeit untersucht Detective Leo Magozzi in Minneapolis den Mord an einem Jogger und noch während sich erste Ergebnisse einstellen wird er bereits zu einem zweiten Mord gerufen. Eine junge Frau wurde auf dem Friedhof ermordert. Sie liegt auf den Flügeln einer Engelsstatue wie bei einer religiösen Zelebrierung. Nachdem die Presse über den Tod der jungen Frau mit Foto berichtet, wird Mitchell Cross alamiert. Er hat gemeinsam mit Grace, Annie, Harley und Roadrunner ein Computerspiel mit dem Titel "Fang den Serienmörder" online gestellt. Das Szenario dessen zweiten Mordes (Levels) ist mit dem der Frau auf der Engelsstatue identisch. Die Gruppe informiert umgehend die Polizei und als sich Magozzi das Tatortfoto des ersten Levels anschaut, findet er dort den toten Jogger wieder. Offensichtlich spielt ein Serienmörder die virtuellen Morde in der Realität nach.

Die Zeit drängt Magozzi und seine Leute, denn das Spiel hat insgesamt 20 Level. Doch auch die fünf Programmierer sind höchst verdächtig. Sie alle scheinen keine Vergangenheit zu haben. Und da passiert auch schon der Mord aus Level 3...

Die auf der Buchrückseite angepriesenen "glaubwürdigen, lebendigen Charaktere" fallen dem Leser über weite Strecken des Buches leider nicht auf, dafür aber eine beängstigend blumige, sprich bildgewaltige Sprache:

 

"Er hatte traurige braune Augen und einen Haaransatz, der schon halbwegs nach Australien zurückgewichen war."

 

Das Debut "Spiel unter Freunden" bietet einen Mainstream-Thriller, der allen Freunden von Lee Child, Paul Wilson und Co. gefallen dürfte, wenngleich es nur eine kleine Actionsequenz (beim Finale) gibt. Die Morde passieren einfach und die Polizei hat das Nachsehen. Alle relevanten genreüblichen Zutaten kommen zum Einsatz: Die Story geht konsequent nach vorne. Es gibt lediglich drei sehr überschaubare Handlungsstränge (sofern man die Ausflüge in das Leben eines der Computerfreaks als eigenen Handlungsstrang betrachten möchte) bei denen komplizierte Verwicklungen oder gar Originalität nicht den Fortgang des Plots beeinträchtigen.

Auch die Zusammenführung der Ermittlungen in Wisconsin und Minneapolis ist wenig atemberaubend. Jeder folgt seiner Spur bis es dann (konsequenterweise) zu einer Überschneidung kommt. Die Lösung selbst kann der geübte Leser vorhersehen, denn schließt man die zahlreichen Polizisten als Verdächtige aus, verbleibt eine sehr überschaubare Zahl an handelnden Personen und damit an Tatverdächtigen. Gleichwohl wartet P. J. Tracy zum Finale noch mit einer kleinen Überraschung auf.

Einen Fehler macht man mit dem Lesen dieses Buches nicht, dennoch wirkt alles irgendwie bekannt und ist letztendlich nicht wirklich Genre-relevant. Grundsolider Thriller-Mainstream eben...

Spiel unter Freunden

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Letzte Kommentare:
16.08.2011 14:58:08
Jeannine_W

Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen.
Es hat mich gefesselt und so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Man muss einfach weiterlesen, um endlich zu erfahren, wie denn nun die zwei Fälle zusammenhängen und wer der Mörder ist.
Die Personen sind gut dargestellt, die Handlung spannend.
Magozzi und Gino sind ein sehr sympathisches Duo und die Monkeywrench-Truppe ist ein Haufen für sich, den man einfach gut finden muss. =)

Man hat, wie immer, eine Vermutung, wer der Mörder sein könnte, aber zumindest ich lag am Ende falsch ;)

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, egal welches Genre er/sie sonst liest.

Es macht einfach Spaß zu lesen!

Bin jetzt bereits dabei, den vierten Band von P.J. Tracy zu lesen und kann es kaum erwarten, den fünften in den Händen zu halten.

90° für Spiel unter Freunden.

24.12.2010 11:33:07
Sonnenschein

Ich habe das Hörbuch in zwei Tagen verschlungen, so gut hat es mir gefallen! Ich fand es spannend, witzig, ein bißchen verrückt, sehr unglaubwürdig und extrem unterhaltsam! Die Personen werden plastisch dargestellt, ein Klischee jagt das nächste, aber das macht nichts. Ungefähr in der Mitte habe ich geahnt, wer "Es" gewesen sein könnte, und ich lag auch nur knapp daneben.
Ich werde mir schnellstens die Fortsetzungen holen, denn ich finde, solche gute-Laune-Krimis kann man derzeit wirklich gut gebrauchen.
Nach schwerer Skandinavien-Krimi-Kost ist dieses Soufflee eine mehr als willkommene Abwechslung.
Unbedingt lesen / hören!

06.09.2010 14:51:39
simon:)

Der erste roman des autorenteams P.J. Tracy ist meinermeinung genial geschrieben da er gegen ende einen hohen spannungsbogen aufbaut aber am anfang keinesfalls langeweilig wird.
Man kann zwar schon ahnen wer denn der mörder ist aber in gewissernweise kann man es dann auch nicht wissen-um das zu verstehen sollte man das buch aber gelesen haben:)
Dieses buch hat mich gefesselt und ich konnte es bis zum fantastischen ende nicht aus der hand legen
Fazit:
Ein buch dass man mal gelesen haben sollte mit einem neuen, sehr gut vorstellbarem schreibstil und lebendigen und ausgefeilten charakteren mit einem düsteren geheimniss-daumen hoch für diesen thriller von dem autorenteam aus mutter und tochter

22.03.2010 21:36:06
JaneM.

Ein absolut spannender, lesenswerter Krimi! Ich empfand die Charaktere tatsächlich sehr lebensdig und glaubwürdig. Das sympathische Großstadtduo (weitestgehend ohne Weltschmerz und originell) und die beiden Dorfbullen, die gar nicht so hinterwäldlerisch sind, wie man vermuten kann. Außerdem die verrückte Schar der Gamer, die alle ein Geheimnis zu haben scheinen...Dazu die skurillen Morde, die ihren Grund in der Vergangenheit zu haben scheinen. "Alles schon mal dagewesen"- ja und nein. Welche Serienkillerstory ist wirklich absolut neu? Der Vergleich mit der großen Val McDermid hinkt und wirklich fand ich "Erfinder des Todes" vorhersehbarer und auch logisch brüchiger. Ich hatte jedenfalls bis kurz vor Schluß dem Falschen in Verdacht!!

31.08.2009 13:37:23
Coco206

Mir hat das Buch ganz gut gefallen.
Sehr angenehm fand ich den Schreibstil, die Charaktere waren gut gezeichnet, so dass man während des ganzen Buches immer auch die Umgebung und die Personen so richtig vor Augen hatte.
Auch die Dialoge waren teilweise wirklich witzig.
Aber wirklich überzeugt bin ich nicht. Die Idee an sich ist gut, leider ist die Umsetzung nur im ersten Teil des Buches gelungen. Nach einiger Zeit flaut es dann doch etwas ab, die Zusammenhänge sind mir teilweise etwas zu konstruiert vorgekommen. Auch das Ende war mir etwas zu "aufgeputscht".
Da hätte sich sicherlich mehr draus machen lassen.

12.08.2009 09:30:50
Bommel0680

Ein spannendes Buch von der erste bis zur letzten Seite. Die verschiedenen Charaktere geben eine bunte Mischung ab und heitern den düsteren Fall immer wieder auf. Obwohl es eine grausige Geschichte ist, konnte ich ein Schmunzeln ab und an nicht verkneiffen. Der stupide Alltag der Polizei lastet den Humor der Detektives nicht im geringsten an. Die Spannung geht nicht verloren.
Mein Fazit: Ein Buch das ich nicht aus der Hand legen wollte.

27.04.2009 21:49:50
annun_

Naja, ein Buch von dem ich mir etwas mehr erhofft hatte?!
Warum?

Der Inhalt hört sich doch ganz manierlich an: Ein Killerspiel wird von einer Firma namens Monkeewrench entwickelt und die Testversion online gestellt. Was dann passiert, ist fies: Nach und nach werden Menschen auf die Art und Weise ermordet, wie sie auch in den einzelnen Level des Spiels von uns gehen. Da das Spiel 20 Level hat, steht Minneapolis noch einiges bevor.

Schnell und flüssig zu lesen und mal was für zwischendurch - dafür ist das Buch definitiv ok. Allerdings gibt es doch so einiges an Ungereimtheiten, die mir zu sehr aufstoßen. Hinzu kommen noch die extremen "Zufälle", die da einige Menschen zusammenführen und die dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen sind.
Der Ermittler Leo Magozzi kommt dann zwar ganz sympathisch daher, ist jedoch leider etwas blass geblieben. Da ich die beiden anderen Bände der Reihe noch im Regal stehen habe, werde ich mal schauen, wie sich das weiterentwickelt.
Ansonsten bedient sich das Autorenduo einer ganz humorvollen Sprache, leider wird das Buch am Ende wieder zu "amerikanisch", denn die Cops sind halt die guten, harten und trotzdem einfühlsamen Kerle.

Meine Wertung bleibt bei 70° hängen - es ist meiner Meinung nach halt doch nur wieder altbekanntes aufgewärmt worden.

13.04.2009 17:22:50
Bell

Ich bin begeistert!
Ich hatte ja das letzte Buch der Reihe, "Memento", zuerst gelesen, auch dieses hatte mir schon super gefallen, jetzt endlich habe ich den ersten Band gelesen und glücklicherweise hat er mir genauso gut gefallen.

Die Charaktere sind alle sympathisch und glaubwürdig, auch wenn sie hier und da vielleicht etwas überzogen wirken, die Story ist sehr spannend, die Beziehungen der Figuren untereinander sind interessant und es macht Spaß, deren Entwicklung zu verfolgen und schließlich kommt auch der Humor nicht zu kurz.

Für mich ist klar, dass ich auch die beiden Teile dazwischen lesen werde, ich bin hingerissen von diesen Krimis.
90 Grad - also fast perfekt :-)

10.03.2009 21:16:24
ABaum71

Dieses Buch hat mir mal wieder sehr gut gefallen. Sympathische Charaktere die einen mehr als einmal durch ihre bildhaften Aüsserungen, und einem nicht abzustreitendem Hang zum Sarkasmus, zum Schmunzeln bringen. Lediglich am Anfang hatte ich ein bißchen Probleme in das Geschehen reinzufinden, dass hat sich aber dann auch schnell gegeben.
Eine Gruppe befreundeter Computerfreaks arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von Software, sprich PC-Spielen und Lernprogrammen. Als die Gruppe die sich "Monkeewrench", nennt, nun ein Spiel online stellt, dass sich um die Überführung eines Serienkillers dreht, gerät sie in echte Schwierigkeiten als sie feststellen müssen, dass ein realer Killer diese Morde tatsächlich verübt.
Es scheint, das der Killer ein persönliches Interesse am Niedergang von Monkeewrench hat, (oder hat er Interesse an einem der Freunde?). Die Lösung liegt offensichtlich in der Vergangenheit der Freunde, und die verliert sich seltsamerweise nach nur 10 Jahren .
Die Lösung des Falles hat mich dann doch einigermassen überrascht, obwohl ich schon ungefähr in die richtige Richtung gedacht hatte.
Empfehlenswert für diejenigen die beim Lesen auch mal schmunzeln möchten,und für die ein Krimi nicht nur aus purer Action bestehen muss.

05.09.2008 13:54:01
laly

Allein für den originellen Wortwitz und die wirklich sehr flüssig erzählte Geschichte hat dieses Buch eindeutig mehr als 55 Grad verdient! Auch halte ich den Vergleich mit Val McDermids "Erfinder des Todes" für hinkend. Meiner Meinung nach stehen die beiden Bücher sich weder thematisch noch in Erzählweise so nahe, wie hier beschrieben.

Sicher ist das Buch keine schwere Kost aber ich kann es absolut empfehlen, denn es besitzt einen sehr großen Unterhaltungswert!

Ein toller Auftakt einer super Krimireihe, bei der man nicht nur einmal schmunzeln oder gar laut lachen muss - die Spannung aber dennoch nicht auf der Strecke bleibt.

90 Grad für dieses Buch

26.08.2008 12:45:01
Alexander_Engel

...habe mich erstmal durch die Kommentare geschlichen, um festzustellen, das ich allein auf weiter Krimi-Flur bin mit meiner Einschätzung, P.J.Tracy sind neben Fred Vargas die Sterne, die es schaffen den "anderen" Krimi zu bewahren und damit zu überraschen und zu glänzen. Klar gibt es alles schon tausendmal, aber hier zählt Vielfalt in Sprache, in Figuren, und vor allem in Unterhaltung...nicht 0815...huuu, gruselig bis zum Bauchnabel...huuu...die schreiben aber nich hardboiled... einfach sich drauf einlassen und geniessen...Das Neue unter den tausend anderen Best-Seller-Wall-Paper Amis... 90 Grad.

18.08.2008 22:12:43
FUSTINO

Gutes Buch, - sehr...

Nur schade, dass die Charaktere bloß nicht so gut sind, wie hinten auf dem Klappentext versichert wird...

Allerdings sehr lesenswert und ein echtes MUSS! Glaubt der Mandy und kauft es einfach. knapp 10€ sind nichts für dieses Buch, dass sehr lesenswert und durchaus zu den besten Büchern gelten, die es an Thrillern gibt.

KUSSi

Mandy Fustino

08.08.2008 10:33:46
annek

P.J. Tracys Bücher leben meines Erachtens hauptsächlich von den skurrilen Figuren und amüsanten Dialogen. Ich stimme Herrn Kijanski zu, daß der Krimiplot an sich keinen Krimi-Vielleser vom Hocker hauen wird - mich im Übrigen auch nicht- aber die Monkeewrench-Crew und die ewig frotzelnden Cops Magozzi und Rolseth sind einen Versuch wert.
55° sind hart...
Ich habe mich weder gegruselt, noch vor Spannung an den Nägeln gekaut, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt und musste des öfteren schmunzeln...

Fazit: man muss nicht, aber man kann...

08.08.2008 09:51:34
Hila

Ich kann Herrn Kijanski hier nicht zustimmen.
Klar, die Idee mag vielleicht nicht neu sein, aber es kommt doch immer darauf an, was der Autor (oder die Autorinnen) daraus macht.
Genau die blumige Sprache und die exzentrischen Figuren machen das Buch nämlich lesenswert. Spannend ist es, aber langweilig wäre es, wenn die Figuren nur die netten Nachbarn von nebenan wären.

11.08.2007 21:47:38
C_1991

Also ich fande es gut! Es stimmt schon das sich das Buch sehr in die Länge zieht. Aber es war trotzdem spannend!!! Es war ja auch das erste Buch von Mutter und Tochter. lg

22.03.2007 17:01:20
FEISTI

ich kann herrn kijanski nicht verstehen. muss denn jede neue reihe sofort neues bieten ? wichtig ist doch, dass das buch gut und flüssig geschrieben wird. vor allem darf man nicht vergessen, dass hier personen neu eingeführt werden, die sich in den folgenden romanen entwickeln müssen. ich denke, man darf die messlatte für den beginn einer oman- oder krimireihe nicht zu hoch legen. Genauso kann ich nicht nachvollziehen worin das schlechte im mainstream-krimi liegt. es kann doch nicht nur aussenseiter-reihen geben. wobei wisconsin für mich auch nicht unbedingt der handlungsort für einen mainstream-krimi darstellt. naja, jeder hat so seine ansprüche und der herr kijanski, erwartet wohl von jedem buch, es müsse ein sehr gutes buch sein. das scheint mir zuviel schwarz-weiss-denken zu sein.

natürlich ist "spiel unter freunden" nicht der absolute reisser, es ist aber auch kein mittelmass. ich würde um die 75 punkte geben.

12.08.2006 10:50:31
tini

Also ich fand dieses Buch auch nur mäßig bis mittelmäßg spannend. Am Anfang war die Spannung noch da doch dann zog es immer mehr in Länge.
Alles in allen auch nicht logisch.
Hatte da ein bißchen mehr erhofft.Für mich nicht lesenswert :-(

04.08.2006 20:54:44
phi99auc

Nachdem ich das Buch nach den ersten 80 Seiten erst einmal für ein paar Wochen zur Seite legen musste (die Vorstellung der Charaktere zog sich arg hin), habe ich die restlichen Seiten dann doch erstaunlich schnell verschlungen. Der Fall ist ziemlich spannend gestrickt, aber was ich gegen Ende wirklich klasse fand, war der Humor - der sicher auch der sehr guten deutschen Übersetzung zu Gute zu halten ist. Ganz sicher werde ich auch die zwei Nachfolger lesen.

02.08.2006 14:35:43
Tommy

hab das buch vor ein paar wochen gelesen und bin nun zufällig auf die rezensionen hier gestoßen.

und bin etwas überrascht!

kann mich nicht ganz zu den begeisterungsstürmen dazu gesellen und bin auch nicht nicht ganz der meinung der couch-rezension, aber dieser doch näher als den lobeshymnen.

für einen "erstling" wirklich gut und solide gelungen, aber mehr auch nicht.

der anfang ist sehr vielversprechend und die figurenzeichnung ist - gerade die beiden ermittlerpärchen, auch wenn diese fast wieder austauschbar sind - sind sehr gut gelungen, wohingegen das programmierteam arg klischee-beladen daher kommt.

man merkt als mann auch relativ bald, dass wir es hier mit einem damen-team (mutter und tochter) zu tun haben:
die handelnden frauen im buch sind alle super selbstbewusst, den männern intellektuell überlegen, sehen auf ihre art super-attriktiv etc.....

nicht verwunderlich, dass gerade das starke geschlecht dieses buch mit lob überschüttet ;-)

dennoch: der plot ist eigentlich gut strukturiert, wobei hie und da arge hänger in der erzählung übrig bleiben und die logik manchmal auf einem mustang davon zu galoppieren scheint (thema: blumige sprachen ;-) )....

lesenswert ja, empfehlenswert würde ich jetzt nicht unbedingt sagen - außer man hat sehr viel zeit im leben...
;-)

02.08.2006 13:35:21
Linn

Ein wirklich absolut gelungenes Debut! Ich fand "Spiel unter Freunden" sehr spannend und unterhaltsam, die Geschichte war interessant aufgezogen und blieb, meiner Meinung nach, bis fast zum Ende hin spannend.

Ich fand den Handlungsstrang gut erzählt und mochte auch die Verbindung mit dem zweiten Fall, obwohl sonst von so etwas kein Freund bin.

So komisch es klingen mag, ich fand diesen Thriller gruseliger als z. B. einige v)on Val McDermid o.a., was definitiv an der Art der Morde liegt, die ich unheimlich grausam und schrecklich finde. Aber das nur kurz am Rande.

Das absolut beste an dem Buch sind die vielen verschiedenen Charaktere, die nicht nur besonders gut und einfühlsam beschrieben sind, sondern die viel Witz, Charme und auch frischen Wind, in die schon spannende, Geschichte bringen (besonders die jeweiligen Ermittler Duos, Leo Magozzi und Gino Rolseth, sowie Michael Halloran und Bonar Carlson).

Ein tolles Buch, ich freue mich schon auf das nächste!

06.06.2006 14:02:05
Marion

"spiel unter freunden" zeichnet sich meiner meinung nach weniger als spannender krimi aus sondern lebt vor allem (und das sehr gut) von den charakteren, die liebevoll geschildert werden. allesamt sind sie exzentrisch, ein wenig - bis mehr - skurril und eigenartig bis seltsam.

die geschichte selbst scheint mir etwas an den haaren herbei gezogen, aber das mag daran liegen, dass ich noch nie - gott-sei-dank - exzessiv verfolgt wurde. also auch kein grund mich mit sig sauer und/oder derringer einzudecken. trotz der für mich nicht nachvollziehbaren story ein absolut lesenswertes vergnügen. die detectives sind einfach grandios!

pj tracy haben manchmal zwar einen etwas monströsen schreibstil (da wehen schon mal trenchcoats im wind, der durch die parkgaragendecks heult oder der staubmantel teilt sich, das halfter mit der allgegenwärtigen sig sauer wird sichtbar, während schwarze wirre locken in der bewegung mitschwingen - alles in slow motion versteht sich), aber man merkt, dass sie sich selbst nicht ganz so ernst nehmen - und das macht so manchen "cowboyslang" wieder gut. zumindest: ich kann hier auch nur von der übersetzung sprechen - ich hab das buch leider nicht im original gelesen.

meiner meinung nach: absolut lesenswert.

23.05.2006 21:21:16
Petra

Die Bewertung der Krimi-Couch kann ich nicht nachvollziehen. Endlich einmal wieder ein Krimi, den ich nicht aus der Hand legen wollte. Spannend, witzig und ein - fast - überraschendes Ende.

Natürlich habe ich mir gleich den zweiten Teil gekauft und jetzt lauere ich schon gierig auf den dritten.

Weiter so !!

28.03.2006 19:07:22
Dr.Watson

Ich habe das Buch mit wachsender Spannung gelesen und bin wirklich begeistert. Sicher haben die Autorinnen das Genre nicht neu erfunden, aber Sie bedienen die Erwartungen gut, die Charaktere sind detailiert genug, manch flapsige Bemerkung lockert die Handlung schön auf, und das Ende ist erst auf den letzten 50 Seiten (in Ansätzen) ahnbar, mit zusätzlicher Überraschung.
Ein Thriller leicht über dem Durchschnitt, intelligent und spannend, was will man/frau mehr?

18.02.2006 12:13:35
Daniel Meckenstock

Das Buch ist sehr spannend und kurzweilig und die Charaktere sind tatsächlich glaubhaft, wie es der Klappentext verspricht.

Man merkt deutlich, dass das Autorenteam aus zwei Frauen besteht. Die Damen in diesem Buch sind alle tough, strahlen zumeist, auch trotz erheblichen Übergewichts, eine natürliche Schönheit aus und stehlen den Herren Kommissaren öfters die Show.
Ich habe das Buch auf englisch gelesen und kann zu einer überaus blumigen Sprache weniger sagen, sie kam mir passend vor. Das Zitat mit Australien der Krimicouch ist allerdings ein Beweis dafür, was man bei einer Übersetzung ruinieren kann.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, eine spannende Lektüre, bei der man auch mal auf dem Glatteis landet und wenig vorraus ahnen kann.

18.01.2006 22:55:39
ben sherman

ich habe diese tolle thriller debut gerade ausgelesen und bin auf der suche nach weiteren büchern der autoren auf die krimicouch bewertung gestoßen - und kann die meinung ganz und gar nicht teilen !!!

die protagonisten sind allesamt warmherzig und liebevoll gezeichnet,
die beiden handlungsstränge werden
ca zur mitte des buches harmonisch zusammen geführt und dann steigt die spannungskurve rasant an und erlaubt sich keine hänger mehr bis zum schluß. natürlich kommt die auflösung nicht
mehr vollkommen überraschend - aber warum sollte ich auch 400 seiten lesen, um dann als fazit eine auflösung präsentiert zu bekommen, die sich im verlaufe der geschichte nicht andeutete???

das buch arbeitet nicht mit einer lösung ex machina, ist irre spannend, toll geschrieben und mit einem befriedigenden schluß.

von meiner seite eine absolute empfehlung !!!

26.12.2005 20:25:27
Andreas Theune

Mich konnte dieses Buch nicht wirklich begeistern. zwar kommen die handelnden Personen sympatisch rüber und die Spannung hällt sich auf hohem Niveau. Allerdings ist die Story sehr konstruiert und für mich ist vieles im Buch nicht logisch. Alles in allem ein Thriller von mäßiger Qualität

16.09.2005 08:56:08
Gisela

Ich fand gerade das, was der Kommentator als blumig und bildgewaltig beschreibt, keineswegs beängstigend, sondern das Salz in der Suppe bei diesem Krimi.
Klar, die Handlung ist überschaubar und nachvollziehbar, aber gerade diese gelungenen amüsanten Beschreibungen der Polizisten und anderen Protagonisten und ihre Geplänkel haben mich dieses Autorenpaar lieben gelernt. Habe sofort danach * Der Köder* gelesen, ein wenig als Folge ( muss aber nicht unbedingt ), und war genauso begeistert.

11.07.2005 18:11:34
Lutz Müller-Lobeck

"Lesen Sie niemals dieses Buch am Abend, wenn Sie nicht für den nächsten Tag alle Termine abgesagt haben" So oder ähnlich beginnt der Kommentar auf der Rückseite dieses Buches. Dem ist definitiv nichts hinzuzufügen. Die Handlung ist nachvollziehbar und erscheint logisch, die Dialoge sind realistisch, und kleine Spitzen halten die Spannung wirklich am Köcheln. Wechselt die Handlung zu einem der anderen Stränge über, möchte man den vorhergehenden am liebsten nicht verlassen, um bald zu erfahren, wie es dort weitergeht. Wirklich ein großer Spaß - kein Hemingway oder Shakespiere, aber genau das, was ein begeisterter Krimi-Leser erwartet!

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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